Militärposteu wird unerläßlich sein. Wenn sich die drei Kommiffare auf die nötigen gemeinsamen Beschlüsse geeinigt haben, werden sie den Regierungen Mitteilung davon machen, und letztere werden die Beschlüsse unterzeichnen. Falls eine Einigung nnmöglich bleibt, wird über die Sache des weiteren verhandelt werden. Indessen sind die Verhandlungen der drei Regierungen soweit gediehen, daß man erwarten darf, die drei Kommiffare werden sich über eine im Grunde nicht so schwierige Frage auf eine Form hin einigen können, welche die Parteien befriedigt. Nach dem ,.R. B." beabsichtigen die Mitglieder der Samoa-Kommission, ungefähr vier Monate auf Samoa zu bleiben und dann zusammen nach Washington zurückzukehren, wo der gemeinsame Schluß- »ntrag abgefaßt werden soll.
— Zum deutschen Ministerresidenten in Bangkok in Siam ist der bisherige Konsul in Stockholm Legationsrat v. Saldern ernannt worden.
— Der Verband der Krefelder Sammetfabrikanten beschloß, die Fabriken zu öffnen, um den Arbeitswilligen Gelegenheit zur Arbeit zu gebe«. Die Arbeit wurde auch schon in verschiedenen Fabriken ausgenommen. Der Ausstand nähert sich seinem Ende.
— Parlamentarisches. Dem preußischen Landtag dürfte von den noch zu erwartenden größeren Vorlagen wohl zunächst der Kommunal-Wahlgesetzentwurf zugehen. Die Nebenbahnvorlage, die gleichzeitig wieder eine Forderung für Kleinbahnen enthalten dürfte, wird wohl zu ihrer Fertigstellung noch einiger Zeit bedürfen, da einzelne schwierige Vorarbeiten zu erledigen sind. — Für den Reichstag sind an bedeutenderen Vorlagen außer dem Gesetzentwurf über den Schutz der Arbeitswilligen ein Nachtragsetat und ein Entwurf bezüglich der Handelsbeziehungen zu England zu erwarten. Der Nachtragsetat ist hauptsächlich durch die Organisationen in der Marine verursacht, wird aber auch einige andere Forderungen enthalten. Die Handelsbeziehungen zu England sind nach der Kündigung des Handelsvertrages vom 30. Mai 1865 vorläufig durch das in der vorigen Reichstagstagung angenommene Gesetz geregelt. Danach muß aber vor dem 30. Juli d. I., wenn eine weitere gesetzliche Regelung beliebt wird, ein neues Gesetz von den gesetzgebenden Faktoren des Reiches fertig gestellt sein. Von kleineren Vorlagen dürfte u. a. noch als sicher der Patentanwaltsgesetzentwurf für den Reichstag und zwar für einen baldigen Termin zu erwarten sein.
— Stellenzulagen der Po st unterbeamten. Die Verwendung der im neuen Postetat vorgesehenen besonderen Stellenzulagen für Unterbeamte in gehobenen Dienststellen soll nach folgenden Grundsätzen geregelt werden: Die Stellenzulagen sollen vorerst gleichmäßig auf 200 Mk. bemessen werden; hiernach könnten 5000 Unterbeamte in den Genuß der Zulage kommen. Als gehobene Unterbeamte haben solche etatsmäßig angestellten Unterbeamten zu gelten, an die in Bezug auf Verantwortlichkeit der Dienstleistungen über das gewöhnliche Maß hinausgehende Anforderungen gestellt werden, und zwar kommen in Frage Briefsortierer, Bahnpostschaffner auf den Hauptstrecken, Leiter des Päckerei- dienstes, Bahnhofs- und Telegraphenleitungsaufseher, Geldbriefträger. Bei der Auswahl der Uuterbeamten für die gehobenen Stellen ist allein die besondere Tüchtigkeit und Brauchbarkeit für die in Betracht kommende Dienststelle maßgebend. Die Auswahl ist nicht aus die am Orte befindlichen Unterbeamten zu beschränken; es find auch geeignete Unterbeamte in anderen Orten, sofern ihnen die Uebertragung der gehobenen Dienststelle erwünscht ist, in Betracht zu ziehen. Es ist nicht nötig, daß die Unterbeamten ausschließlich in den bezeichneten Dienstzweigen beschäftigt werden; es genügt, wenn fie vorwiegend Verrichtungen dieser Art neben sonstigen Dienstgeschäften wahrnehmen. Für die Uebertragung gehobener Unterbeamtenstellen an Geldbriefträger dürften diejenigen in Betracht kommen, deren Rtindest-Barumsatz täglich durchschnittlich 4000 Mk. übersteigt.
Köln, 19. April. Das Befinden des Kardinal- Erzbischofs Krementz hat sich insoweit gebessert, als das starke Fieber etwas gesunken ist. Gestern abend hatte der greise Kirchenfürst eine derartige Schwäche, daß er gegen 6«/z Uhr mit den Sterbe-Sakramenten versehen wurde.
Ausland.
Budapest, 19. April. Zwischen dem Fechtmeister Santelli und dem Maler Kimnach fand ein Pi st olendu ell statt. Erstere» wurden drei Finger der linken Hand abgeschossen.
Cetlinje, 19. April. Dem Amtsblatt zufolge wird die Hochzeit des Erbprinzen Danilo in Wien oder Neu-Strelitz stattfinden.
Rom, 19. April. Der deutsche Reichstagsabgeordnete Freiherr v. Hertling konferierte mit Rampolla. Es handelte sich bei der Unterredung um das Protektorat über die Christen im Orient.
Rom, 19. April. Infolge des Ausbruchs einer Infektionskrankheit unter den Papageien ordnete die Polizei deren Isolierung an.
Rom, 19. April. Von einem Teile der römischen Presse wird die Begrüßung des Königs Humbert durch das französische Geschwader in Cagliari richtig als ein politisches Ereignis von hoher Bedeutung dargestellt. Und thatsächlich hatte man französischerseits auch versucht, eine französisch-italienische Verbrüderung zustande zu bringen. Indes wird halbamtlich jetzt in Rom etwas Wasser in den Wein der übergroßen „lateinischen" Begeisterung gegossen. Selbstverständlich, so heißt es in dieser Mitteilung, sei man in Rom, ebenso wie in Paris, von dem in Sardinien stattgehabten Austausche von Freundlichkeiten angenehm berührt, und man würdige diese Akte der Höflichkeit als neue Anzeichen des gebesserten Verhältnisses, welches zwischen den beiden Staaten nach einer langen Spannung durch die Verständigung über ein handelspolitisches Einvernehmen ein
getreten sei. Wenn jedoch manche Blätter geradezu ein neues Zeitalter der auswärtigen Politik Italiens gekommen glaubten, und sich so weit verstiegen, zwischen dem Besuche eines französischen Geschwaders in Cagliari und den Er- eigniffen von Kronstadt eine Parallele zu ziehen, so verrate dies einen solchen Mangel an Verständnis für die Abschätzung von Vorgängen auf dem Gebiete des internationalen Verkehrs, daß man sich einer ernsten Auseinandersetzung mit solchen Absichten überhoben fühlen könne. — Andrerseits werden die Bestrebungen der italienischen Regierung zur pachtweisen Erwerbung der Bai von Sanmun seitens Englands und Deutschlands andauernd unterstützt. Es wird gemeldet, daß die Regierung unter allen Umständen an der Erwerbung der Sanmunbai festhalte und entschlossen sei, auch für die Sicherung dieses Besitzes zu sorgen. Dies geht schon daraus hervor, daß auf dem nach den ostasiatischen Gewässern abgegangenen Geschwader auch mehrere Genieoffiziere eingeschifft wurden, die mit der Aufgabe betraut find, an Ort und Stelle zu untersuchen, in welcher Weise, falls es erforderlich werden sollte, zur Befestigung der Sanmunbai geschritten werden könnte. Die aufgetauchte Nachricht, daß China nun seine Geneigtheit zur Abtretung der Sanmunbai zu erkennen gegeben habe, wird als unrichtig bezeichnet. Man hofft in Rom übrigens, daß die für die chinesischen Gewäffer bestimmte italienische Schiffs- divifion unter dem Kommando des Admirals Grenet in der ersten Hälfte des Mai an ihrem Zielpunkte versammelt sein wird. T. R.
Lüttich, 19. April. Infolge des Bergarbeiterstrikes haben die Kohlenpreise bereits eine Erhöhung von 15 Centimes pro Hektoliter erfahren.
Paris, 19. April. Der heutige Ministerrat beschäftigte sich mit der Dreyfus-Angelegenheit. Die Regierung stellte in Abrede, Schritte bei dem Präsidenten des Kassationshofes gethan zu haben, um von diesem zu erwirken, daß das Urteil in der Revision noch vor Mai gesprochen werde. WaS die Frage der Annullierung anbetrifft, hat die Regierung hierüber noch keinen Entschluß gefaßt. Sie wird sich mit der Frage erst beschäftigen, wenn der Kassationshof sein Urteil gefällt haben wird. LibertL versichert, Oberst Cordier habe eine Anklage wegen Fälschung und Gebrauchs von Fälschungen gegen Unbekannte erhoben. Die Anklage ist begründet durch einen Brief, welchen der General Roget dem Kaffationshofe unterbreitet hat und worin behauptet wird, Oberst Cordier habe an Mathieu Dreyfus, den Bruder des Kapitäns Dreyfus einen Brief gerichtet, worin er sich diesem zur Verfügung stellt, um ihm alle Mitteilungen betreffs der Broschüre, welche er zu gunsten seines Bruders verfaffen wollte, zu machen. Der Oberst Cordier stellt in Abrede, daß er jemals Verbindungen zu Mathieu Dreyfus oder zu Picquart gehabt habe. Wir haben es hier also, so schreibt die Libertö, wieder mit einer neuen Fälschung des Generalstabes zu thun.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 20. April 1899.
** Kirchliche Dieustuachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog habenAllergnädigst geruht, am 12. April den von Seiner Erlaucht dem Grafen zu Erbach-Erbach auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Reichelsheim i. O., Dekanat Erbach, präsentierten Pfarrverwalter Wilhelm Heyl daselbst für diese Stelle zu bestätigen.
*• Militärdieustuachrichten. Schindler, Jntend.-Rat, beauftragt mit Wahrnehmung der Militär-Jntendantenstelle des 18. Armeekorps, zum Militär-Intendant, Kiefer, Dr. Ruhland, Jntend.-Assessoren, Vorstände der Jntend. der Großh. Hess. (25.) Division, bezw. 15. Division, zu Jnlend.-Räten ernannt. Hamann, Unterroßarzt vom 2. Westfäl. Husarenregiment Nr. 11, unter Versetzung zum Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Artilleriekorps), zum Roßarzt ernannt. Kaserneninspektor Westerwald in Mainz zum Garn.-Verwalt. Kontrolleur ernannt. Christiani, Jntend.-Bureaudiätar von der Jntend. des 18. Armeekorps, zumJntend.-Sekretär ernannt. Schindler, Militär-Jntend., die Militär-Jntendantenstelle des 18. Armeekorps übertragen.
•* Theater-Verein. Dilettantenvorstellung am 3. und 4. Mai. Wir wissen zwar nicht, ob wir mit unserem neulichen Hinweis auf die bevorstehenden Aufführungen die Neugierde unserer Leser erregt haben; wir wollen das jedoch mal annehmen, aber gleichzeitig sie auch sofort befriedigen: Außer zwei reizenden Lustspielen, deren Titel wir in nächster Zeit nennen werden, wird eine Operette zur Aufführung gebracht, und zwar mit voll- ständigem Orchester. Die Mitglieder dieses Orchesters sind, mit Ausnahme einiger Musiker, die aber auch aus Liebe zur Sache mitwirken, Dilettanten. Außer der Begleitung der Operette werden die Herren auch die Zwischenaktmusik ausführen, sodaß also ein vollständiger, zünftiger Theaterabend in Aussicht steht. Die Operette ist „Bastien und Bastienne" betitelt, es ist eine Jugendarbeit unseres Altmeisters W. A. Mozart, enthält eine Fülle der entzückendsten Melodien, und ist durch die Komik ihres Inhalts sehr unterhaltend. -r.
1 * Schützenfest-Postkarten. Der Firma E r n st Balser, Mäusburg, wurde von dem geschäftsführenden Ausschuß die Herstellung und der Alleinvertrieb der offiziellen Festpostkarten zum diesjährigen Schützenfeste vom 2. bis 9. Juli übertragen. Der Ruf der Finna, sowie die ge- diegene Ausführung der bisher von ihr in den Handel gebrachten Ansichtskarten rechtfertigen die Spannung, mit der man dem Erscheinen der beregten Festpostkarten entgegensieht.
**H. Frühjahrs Gautag des Gauverbandes 9 des Deutschen Radfahrer-Bundes. Zu den am nächsten Sonntag dem 23. d. Mts. von Seiten des Gaues 9 ausgeschriebenen Konkurrenzen haben gemeldet und werden in den Wett-
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streit eintrete»: Radfahrer-Klub Butzbach, Radfahrerverc" Gießen, Radfahrerverein Herborn, „Die Wanderer- Radfahr-Gesellschaft, Radfahrerverein Aschaffenburg, 3^". fahrervereiu „Germania" Höchst, Radfahrerverein Bicycle-Klnb Offenbach, Bicycle-Klub Nauheim, Bicycle-S'^ Darmstadt, Bicycle-Klnb Aschaffenburg, sämtlich für Niedere Reigen. Zum Gruppenfahren erscheinen: Radfahrerver^ Aschaffenburg und Radfahrerverein Hanau, während im Kunstfahren auf Hochrad Herrn Otto Zahn aus Han, sehen werden. Außerdem ist die freundliche Mitwirkung außer Konkurrenz — zugesagt von Seiten des Radsatzr«. Vereins Höchst (Hochrad-Flaschenreigen) und des Radfah^ Vereins „Germania" Höchst (Niederrad - Flascheureige ebenso will der Radfahrer-Verein Gießen zur Verschönen - der Veranstaltung durch einen Kostümreigen (Jockey, Qn&J Konkurrenz beitragen, und endlich werden uns noch ragende Leistungen der jugendlichen Kunstfahrer Pleines, 12 Jahre alt, aus Höchst und Hermann
9 Jahre alt, aus Offenbach (musikalisch) geboten ;;I Diese rege Beteiligung übertrifft alle Erwartungen br. weitem, wird die zahlreichen Besucher aufs höchste btmtbi-/ und rechtfertigen die Vorhersage, daß eine solche Fülle kez Sehenswerten auf radsportlichem Gebiete in unserer noch niemals früher auch nur annähernd geboten worden. :
** Verzeichnis der wichtigeren Aenderungeu, welche u: Einführung des Sommerfahrplanes 1899, abgesehen m- den regelmäßig im Sommer stattfindenden Zugvermehrung' und Zugverschiebungen, in Kraft treten. 1. Neue Zug: Personenzug 211 wird an Samstagen, Sonn- und Fe,n: tagen von Fulda (ab 1022) bis Bebra (an 1222) durchgeiül.- und erhält in Fulda u. a. Anschluß an Zug 529 b? Gießen. — Schnellzug 61 Frankfurt, ab 2>o, WiesbaX' an 3‘3, Zug erhält Anschluß in Frankfurt von Zug von Gießen. — Schnellzug 79 direkter Schnellzug Franknr (Abf. 6 65) —Hamburg (Ank. 438). Zug erhält Auschlüf in Frankfurt von den Zügen 16 von Basel und 702 ncr Homburg und Cronberg, in Gießen von den Zügen von Nidda, 534 von Grünberg und 449 von Diez. - Schnellzug 78 direkter Schnellzug Hannover iM 653 Frankfurt (Ank. 1to). Zug erhält Anschlüffe in tzicx 1 von den Zügen 524 von Fulda, 632 von Köln, -y Coblenz und an die Züge 525 nach Fulda, 639 nach
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-Ochsen wurden 800. :^700 Mark pr° P t git 500-550 Mark , ’le Tiere erzielten b
400-450 Mark a ''.n 52-62 Mark pr . _ Für Ferkel M | 60-90 W lc y i war li* um Kack-
L.V.O. Lioierbach 1 Msidentrn des landwi i DM*, h-m ®’ 1 der Herren
M, Rutecti Dl Leithiger-Md Molkereidirektor B Äo de mer-AngerS^ toriam für die hie' Anlagen der hiesige dienlichkeit sür die r Äta Besichtigung ur Maßnahmen berate die Anstalt jwedtnt zur Milbung roei so ist fit als Snttri Mr in btt Wolfere lanbtntn Räume rei Schülerinnen aus uni ver Kaum reicht, solä daher an dieser St' junge Mädchen, tollt ßuSbilden wollen, jet Örn allen Ansorderu »erden, gerecht zu 1 bach in llebereinstiu -vnrerungsbau Dornt -ehrzimmer, das Lab An der Anstalt wir Herren Meteibb Dt S v st er und ) erteilt. Ter yraktil biete der Verardeiti Breitung, Milchun »irtschastliche Ler D'.-' Lehrzeit ist si gesetz'.
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442 nach Coblenz und 508 nach Gelnhausen, in Fnedk an Zug 1055 nach Hungen, in Frankfurt an die Züge nach der Schweiz und Italien, 33 nach Homburg, 675 n? Cronberg, 17 nach Hanau 2c., 107 nach Mainz k. j 313 nach Wiesbaden. — Schnellzug 71/81 Frankfurt 8*°, Gießen an 956, ab 1002, Betzdorf an 10M, ab IO41 Hagen an 2", ab 219, Oberhausen an 331. — Schneilzu 82/74 Oberhausen ab 3", Hagen an 502 ab 5» Betzvv an 722, ab 722, Gießen an 922, ab 912, Frankfurt an 101 Züge erhalten Anschlüsse in Frankfurt von und nach Lü deutschland, der Schweiz rc. und in Hagen nach Münsic Norden, Bremen. — Sonntagszug Gießen ab 1212, Wetzla an 121. — Zug 1055/9255, Friedberg ab 1M Beiente-. an 11*, ab 1« Nidda an 320. _ Zug 510 Nidda ab 3» Salzhausen an 328; Zug erhält Anschluß vom Zuge 51J von Gießen. — Sonntagszug 1163 Friedberg ab 11'- Nidda an 1212. — 2. Ausfallende Züge. Zug 133.1 Schlitz ab 6", Salzschlirf an 7". Zug 1333 Salzsch-n ab 780, Schlitz an 8«i. — 3. Sonstige wichtige Z». änberungen, insbesondere Früh erlegungrr Die V-Züge 41 und 42 erhalten regelmäßigen Ausrntsu in Fulda; letzterer Zug erhält daselbst Anschluß d Hersfeld, Tann, Alsfeld und Schlitz, sowie von Gießen- - Schlitz. — Schnellzug 43 Frankfurt ab 1112 (bisher 1Ü Gießen an 1222 (bisher 1222) ab 1222 wie bisher - ; Schnellzug 71 ab Frankfurt 8<o (bisher 8"), Gießen c 9$6 (bisher 1004) ab IO*6 wie bisher. — V-Zug 73 Fn- furt ab 12*o (bisher 12"), Marburg an 22« (bisher 2» Kassel an 4« wie bisher. — V-Zug 74 Marburg ab •- (bisher 812), Frankfurt an 1022 (bisher 1022). — Gießen ab 422, Alsfeld an 7»’; Zug ist gegen den herigen Sommerfahrplan P/t Stunden früher gelegt Zug 529 Gießen ab 52° wie bisher, Fulda an 8-U* her 812), Zug erhält in Fulda Anschluß an den D-Sug6- nach Frankfurt a. M. — Zug 530 Fulda ab 722 (HN *- Gießen an 922 (bisher 1021); Zug erhält in Gießen »nlflw an den V-Zug 75 nach Hamburg. — 8*fl.106^„ dUk ab 522 (bisher 522), Hungen an 600 (bisher 6 0^
erhält in Hungen Anschluß an Zug 501 nach Gictz . - Zug 1154 Nidda ab 512 (bisher 522), Fnedberg an ^ (bisher 71«). - Zug 1084 Schotten ab 7/“ W“ .. Nidda an 8» (bisher 7°->. - Zug 1085 N.dd° * (bisher 3iS), Schalten an 3°' (bisher 4"). ~ ö“9 Grünberg ab 9^Ü (bisher 9»), Landors an 02(b>* - — Zug 1331 Salzschlirf ab 6>s (bisher 5«), (bisher 6«); Zug erhält in Salzschlirf Anschluß « Zuge 521 van Alsfeld. - Zug 1338 Schütz ab 61. J her 721), Salzschlirf an 7“ (bisher - 6ug Salzschlirf ab 72i (bisher 712), Schlitz an r
»* Um eine schnellere Telegramm Bestellung durch» t war vom Staatssekretär des Reichspostamts o Zeit in Aussicht gestellt worden, jugendliche Stücklohn anzunehmen und zu verwenden. Btermi jetzt vorgegangen, jedoch zunächst nur bet ben 1 I etwa 80 Telegraphenämtern in den gr°ßen Stadteu. hier sollen die jungen Boten nur nach dem sichtenw«^I Bedarf nach und nach eingestellt werden. Sie f ■ unter 16 unb nicht über 17 Jahre att fern; «g‘3 Postunterbeamten werden bevorzugt. Der St , derart bemessen (5-10 Psg. pro Zekgramm), M | jugendlichen Telegramm-Besteller etwa bisz dienen; sie bleiben in dieser vorbereitenden Beschasi^ bis ihre Annahme als Postunterbeamle möglich। „
Vereidigung erfolgt nicht, wohl aber eme dienstlich- - pflichtung durch Handschlag. Die Dienstkleidung d«- l * Schnellboten soll aus Dienstmütze, Litewka und dunkte'V


