und es auf die Ausrottung der philippinischen Raffe abgesehen zu haben. Dieselbe werde den Kampf bis aufs Meffer fortsetzen und sich bei den Großmächten beschweren.
Sofia, 19. Februar. Nachdem das Projekt der Abhaltung eines mazedonischen Kongresses in Genf auf Hinderniffe gestoßen, soll der Kongreß hier abgehalten werden.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 20. Februar 1899. j
** OrdensVerleihung. Seine Königliche Hoheit der 1 Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung ! vom 4. Februar dem Zahlmeister Kuhn im Großh. Feld- -t Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie- i Korps) die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienst- J ordens Philipps des Großmütigen auf den 19. d. M., dem e Tage seines 25 jährigen Dienstjubiläums als Regiments- i Zahlmeister, zu verleihen geruht. i
•* Parlamentarisches. Am 17. und 18. Februar tagte \ der vierte Ausschuß der zweiten hessischen Kammer im i Ständehaus zu Darmstadt. Auf der Tagesordnung standen < 14 Anträge und Vorstellungen, welche bis auf einen Antrag ihre Erledigung fanden. Der Ausschuß wird vor- 1 aussichtlich wieder Dienstag den 28, JfcdLCtttrr zusammen- j treten. .__•s/“ , , 1
** Festkonti des akademischen Gesangvereins. Wohl , selten b-'.t'sich ein Jubilar so zahlreicher und so herzlicher 1 Kundgebungen zu erfreuen gehabt, als unser nunmehr 80 jähriger akademischer Gesangverein, der gestern die lange ] Dauer seines Bestehens durch ein Festkonzert im großen 1 Saal des Gesellschaftsvereins in glänzender und würdiger i Weise feierte. Nicht nur das Publikum, das die jährlichen '
Konzerte des Konzertvereins besucht, hatte sich zahlreich ।
eingefunden, sondern auch eine Anzahl hiesiger Männer- । Gesangvereine hatte durch Entsendung von Vertretern zu dem festlichen Akt ihr Interesse an den Bestrebungen des : greisen Jubilars an den Tag gelegt. Und wahrlich! Einen Ehrentag bedeutete das gestrige Konzert nicht allein für den Verein selbst und für die milwirkenden Gäste, sondern auch für seinen vortrefflichen musikalischen Führer und Berater, Herrn Universitätsmusikdirektor Trantmann. Wir hatten schon verschiedentlich Gelegenheit, den wohlthätigen Einfluß dieses hochbegabten Musikers auf das Blühen und Gedeihen des Akademischen Gesangvereins rühmend zu erwähnen, und können auch heute dem Verein zu diesem tüchtigen Dirigenten nur gratulieren mit dem aufrichtigen Wunsche, daß derselbe nicht nur ihm, sondern dem musikalischen Leben Gießens überhaupt noch recht lange erhalten bleiben möge. Der Lorbeerkranz, den Herr Geheimrat Oncken mit warmen Worten dankbarer Anerkennung Herrn Trautmann überreichte, lieferte den besten Beweis dafür, daß der Akademische Gesangverein seinen verdienstvollen Dirigenten wohl zu schätzen weiß. Um auf die Einzelheiten des vielseitigen und interessanten Programms zu kommen, so bemerken wir zunächst, daß die drei Kompositionen für gemischten Chor in gewohnter vorzüglicher Weise vorgetragen wurden. Humperdincks „Glück von Edcnhall" schien uns die meisten Schwierigkeiten zu enthalten, deren Ueberwindung wir um so mehr anerkennen, als Herr Trautmann nicht nur dirigierte, sondern auch gleichzeitig die recht schwierige Begleitung selbst übernahm. Einfach in Chorsatz und Begleitung und doch von wunderbarer Schönheit ist des geistreichen Franzosen Hektor Berlioz „Flucht nach Egygten". Auch hier, wie von dem „Sonnengesang" a. d. Oratorium Franziscus von Edgar Tinel können wir über die Wiedergabe nur das Beste berichten und bemerken kurz, daß man sämtlichen Vorträgen das hohe Alter des Jubilars nicht anmerkte. Die Tenorsoli in den beiden letztgenannten Werken hatte Herr Assessor Lony übernommen, der sich seiner zum Teil nicht leichten Aufgaben mit vielem Geschick entledigte. — Für Solovorträge am Klavier und auf der Geige waren die jugendlichen Künstler Frl. Frieda Hodapp aus Freiburg und Herr Hans Franzos aus Wien gewonnen. Fräulein Hodapp vermochte uns mit dem Vortrag der Sonate von Brahms weniger zu erwärmen als durch die Solostücke für Clavier von Chopin (Etüde) und Liszt (Rhapsodie Nr. 12). Letztere riefen so starken Beifall hervor, daß sich die Künstlerin zu einer Zugabe (Studie von Kwast) verstand. Einen ganz bedeutenden Erfolg erzielte mit seinen Violinvorträgen der jugendliche Hans Franzos, und wir stehen nicht an, ihm eine glänzende Zukunft zu prophezeien. Er verfügt nicht nur über eine zuverlässige Technik und eine elegante sichere Bogenführung, sondern versteht auch vorzutragen, was wir namentlich an der Wiedergabe der Solostücke von Bach und Sarasate konstatieren konnten. Das Publikum gab sich nicht eher zufrieden, als bis sich der jugendliche Künstler mit Schumanns „Träumerei", die er übrigens ganz wundervoll spielte, losgekauft hatte. Der akademische Gesangverein und sein verdienstvoller Dirigent dürfen versichert sein, daß sie den hiesigen Musikfreunden gestern einen hohen Kunstgenuß bereitet haben. Mögen sie auch in Zukunft ersprießlich für das Musikleben Gießens wirken! Zum Schluß möchten wir eine Bitte aussprechen, die sicher den Beifall jedes musikalischen Konzertbesuchers finden wird. In allen besseren und größeren Konzertsälen ist nach Beginn eines Musikstückes Nachzüglern ein Eindringen in die Parkettreihen nicht gestattet, und jeder Musikfreund, der die gestrigen unliebsamen Störungen in dieser Beziehung bemerkt hat, wird uns beipflichten, wenn wir unsere verehrlichen Konzertdirektionen bitten, die Sitte, während der Vorträge die Saalthüren geschlossen zu halten, auch in Gießen einzuführen.
In dem gestrigen Konzert des Akademischen Gesangvereins hielt der Vorsitzende desselben, Herr Geh. Rat Professor Dr. Oncken, folgende Ansprache: „Der Akademische Gesangverein hat beschlossen, der Feier
seines achtzigjährigen Stiftnngsfestes eine besondere Weihe ,u verleihen durch öffentliche Ehrung seines ausgezeichneten Dirigenten, der in der kurzen Zeit seines Wirkens hier am Orte sich aller Herzen gewonnen, sich allgemeine Verehrung und unbegrenztes Vertrauen erworben hat. Bei dieser Gelegenheit sollte Herrn Musikdirektor Trautmann öffentlich ausgesprochen werden, wie sehr wir anerkennen den heiligen Ernst seines Strebens, wie aufrichtig wir bewundern die Meisterschaft seines Könnens als Virtuose und Dirigent, wie dankbar wir sind für den selbstlosen, hingebenden Fleiß, für den alles mit sich fortreißenden Feuereifer, für den begeisternden Schwung, mit dem er unser ganzes musikalisches Leben erfüllt hat. Indem ich dies hier ausspreche, und zwar, wenn auch im Namen des Vereins, doch nicht blos in seinem Sinne, übergebe ich Herrn Trautmann diesen Lorbeerkranz, den er annehmen und betrachten wolle als ein Pfand der Gewißheit, daß wir ihm unsererseits Fleiß mit Fleiß und Treue mit Treue vergelten werden." (Allgemeiner Beifall.) — Bei dem Festessen, das dem Konzert folgte, wurde Herrn Trautmann noch ein Ehrengeschenk überreicht in Gestalt eines Prachtexemplars der Partituren zu den vier Symphonien von Brahms.
*♦ Stadttheater. Die gestrige langersehnte Kindervorstellung brachte unter Herrn Liebschers kundiger Leitung den Braun'schen vieraktigen „Struwwelpeter". Unser Kritiker, der allerdings an der Grenze des Kindesalters steht, hatte einiges an der Darstellung auszusetzen, unter anderem sei sie stürmisch gewesen, sodaß z. B. bei der Tintenfaß-Scene eine alte Wand gewackelt hätte. Seine jüngeren Schwestern, als Vertreterinnen des schönen Geschlechts, waren nachsichtiger in der Beurteilung der Leistungen und meinten, sie hätten sich leidlich amüsiert. — Für Kinder ist das Beste gut genug; denn sie haben offene Augen für alles. Vielleicht beherzigen unsere geschätzten Künstler dies für kommende Fälle.
*'-e- Stadttheater. S 'Nulle rl benennt sich das Karl Morrs'sche Volksstück mit Musik von Vincenz Pertl, welches gestern abend vor nur mäßig besetztem Hause in Szene ging. Dieses Stück führt uns hinauf in die steierischen Berge und zeigt uns ein getreues Bild der Biederkeit aber auch der Starrköpfigkeit seiner Bewohner. Da steht im Vordergründe die Hauptfigur, der alt-ehrwürdige, doch mit echtem Volkshumor begabte Dorfarme, der Null Annerl, welcher durch Herrn Liebscher fast durchweg wirkungsvoll dargestellt wurde. Dem gegenüber steht der reiche, starrköpfige Grundbesitzer und Gemeindevorstand Volkmar Quarzhirn (Herr Walter) mit seinen beiden Töchtern Angla und Gabi, deren Liebesglück und -leid mit allen seinen Einzelheiten den eigentlichen Stoff des Stückes bildet. Besonders war es die Gabi des Frl. Schloß, welche das Interesse der Zuschauer in hohem Maße in Anspruch nahm. Diese Dame wußte aber auch das echte Kind der Berge, das die Starrköpfigkeit des Vaters den Geliebten erst nach vielen bitteren Erfahrungen erlangen läßt, in allen Feinheiten des Charakters zum Ausdruck zu bringen. Sie war auch die einzige von den Mitwirkenden, die den Dialekt sicher beherrschte. Weniger glaubwürdig verkörperte Frl. Cron egg die andere Tochter Quarzhirns, die Angla; sie war uns für ein „Gebirgskind" zu vornehm. Von den übrigen Mitwirkenden nennen wir noch als gut Herrn Merker, als Verehrer der Gabi, und Frau Direktor Kruse als dessen Mutter, sowie Herrn Köhler als Privatier v. Kornwild. Eine köstliche Figur bot Herr Wil Helm i als Knecht Stoffel. Recht gut gefiel uns die Szene in der Spinnstube, bei welcher besonders Frl. Si- tard i für das hübsch gesungene Lied reich mit Beifall ausgezeichnet wurde. Herrn Helm konnte man eher für den Gemeindediener eines sächsischen als eines steierischen Dorfes halten.
** Stadttheater. Die hier mit Recht beliebte erste Liebhaberin vom Darmstädter Hoftheater, Frl. Frieda Eichelsheim, wird hier am Dienstag, dem 21. d. Mts., abermals gastieren. Die Künstlerin spielt die „Maria Stuart", eine ihrer besten Rollen. Die Vorstellung findet bei mittleren Preisen statt.
* * Sändor Schreyer wird am Mittwoch, dem 22. d. M., abends 8 Uhr in „Steins Garten"-Saalbau ein zweites Konzert geben. Wir weisen darauf hiermit gebührend hin. Wer irgendwie Sinn oder Verständnis für Musik hat und nicht anderweit in Anspruch genommen ist, der lasse sich den seltenen Genuß nicht entgehen, einen Künstler zu hören, der in seinen Instrumenten aufgeht. Einlaßkarten sind im Vorverkauf in den Buchhandlungen Ferber, Frees und Krebs zu haben, sowie am Konzertabend an der Kaffe.
* * Frühlingsbote. Heute wurde uns das erste Sträußchen Waldmeister als Februarseltenheit überreicht.
* * Im Inseratenteil unserer heutigen Ausgabe ist die Bilanz pro 1898 der Hypotheken-Bank in Hamburg veröffentlicht, worauf wir an dieser Stelle nochmals Hinweisen.
*’ Reichskasfenscheine. Zu den Klagen über beschädigte und beschmutzte Reichskassenscheine wird von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß sowohl die Kassen der Reichsbank wie auch die königlichen Kaffen verpflichtet sind, derartige Scheine anzuhalten und aus dem Verkehr zu nehmen. Dieser Verpflichtung leisten die erwähnten Stellen auch in ausgiebigster Weise Folge. Wenn trotzdem beschädigte । Scheine im Umlauf bleiben, so ist dies die Schuld des Publikums, das es unterläßt, sie an einer der bezeichneten ' Stellen abzuliefern. Geschieht das, so ist an einer baldigen Beseitigung der beschädigten und beschmutzten Scheine und Noten nicht zu zweifeln. Auf der anderen Seite aber muß i dem Publikum auch eine größere Schonung in der Be- : Handlung der Noten und Scheine empfohlen werden. Es : ist erstaunlich, mit welcher Achtlosigkeit die Noten häufig r zusammengefalten und zerknittert werden. Der Gebrauch
der Brieftasche, die in anderen Ländern zur Aufbewahrung von Banknoten gäng und gäbe ist, scheint in weiten Kreise» des deutschen Publikums völlig unbekannt zu sein. Es ist daher auch nicht zu verwundern, wenn beschädigte Note» in größerer Zahl auftauchen. .
** Auf kaiserliche Anordnung sollen bei den diesjährige» Reserveübungen die Interessen der am meisten beteiligten bürgerlichen Berusskreise, namentlich auch die Lage der Ernteverhältnisse in den einzelnen Korpsbezirken, nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Im Durchschnitt soll die Dauer der Reserveübungen 14 Tage betragen. Ueberall da, wo es bei einzelnen Mannschaften im Jntereffe der Ausbildung für wünschenswert erachtet wird, kann jedoch die Uebungszeit je nach dem Ermessen der Generalkommandos bis zu 20 Tagen verlängert werden. In diesem Falle tft dafür eine entsprechend geringere Zahl von Mannschaften einzuziehen, damit die Löhnungsbeträge für die Mannschafts, zahlen nicht überschritten werden. Die Bäcker aus der Reserve sind so zeitig einzuberufen, daß sie vor ihrer Der- Wendung während der Herbstübungen gründlich in den Verrichtungen am Feldbackofen bei den Garnisonbäcker eie» unterwiesen werden können.
** Deutsche Nationalfestspiele. Der Reichsausschuß für deutsche Nationalfeste wird in nächster Zeit in Dresden zusammentreten, um sich zu dem „Reichsverein für vaterländische Festspiele" auf ähnlicher Grundlage mit Zweigvereinen zu bilden, wie sie der deutsche und österreichische Alpenverein besitzt, doch unter Zulassung von Einzelpersonen und Körperschaften als unmittelbare Mitglieder. Die bereits vorhandenen 43 Ortsausschüsse sollen zu Zweigvereinen nach Art des neuerdings in Dresden gebildeten, dem sich bereits über 8000 Personen angeschloffen haben, erweitert werden. Von den akademischen Kreisen haben sich sämtliche 33 farbentragende, an fast allen deutschen Hochschulen vertretene Turnerschaften schon angeschlossen, neuerdings hat dasselbe der zur Deutschen Turnerschaft gehörige nicht farbentragende Akademische Turnverein Berlin gethan. Mit anderen größeren Körperschaften schweben Verhandlungen. Zwischen den Vorsitzenden der Deutschen Turnerschaft und des Reichs- Ausschusses ist nach erfolgter Bildung des Reichsvereins zur Zerstreuung bestehender Mißverständnisse und zur Anbahnung gegenseitiger guter Beziehungen eine gemeinsame Beratung vereinbart worden, an der aus beiden Körperschaften einige weitere Personen in leitender Stellung teilnehmen werden.
•* Wetterbericht. Das barometrische Maximum hat an Umfang gewonnen, und umfaßt heute den größten Teil des Kontinents. Sein Kern liegt über dem Odergebiet und den dänischen Inseln. Niederer Druck lagert im äußersten Norden sowie an der afrikanischen Küste, woselbst das Barometer gesunken ist. In Centraleuropa herrscht allenthalben ruhiges und vielfach heiteres Wetter. Die Morgentemperaturen sind im Flachlande zumeist noch etwas gesunken, während an den Hochstationen sich neuerdings starke Temperatur-Umkehr eingestellt hat. Hirschberg und Wendelstein verzeichnen heute früh die höchsten Temperaturen von gan; Central-Europa. — Voraussichtliche Witterung: Vorwiegend heiteres Wetter. Nachts leichter Frost, stellenweise Morgennebel.
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 114 Jahren, am 21. Februar 1785, wurde zu Düsseldorf der geistvolle Biograph Varnhageu von Ense geboren, einer der ersten Prosaisten nach Göthe. Seine historischen Biographien dürfen als Muster klassischer Darstellung gelten. Wahre Fundgruben für die Würdigung seiner Zeitgenossen und Zeitverhältnisse sind seine mit seltenem Freisinn ausgezeichneten Denkwürdigkeiten und Tagebücher, welche hauptsächlich von Ludmilla Assing veröffentlicht worden. Varnhagen starb am 10. Oktober 1858 zu Berlin.
Vermischtes.
* liebet die Krankheit des Staatssekretärs v. Podbielski berichten Berliner Blätter: Der Anfall von Gicht, der Herrn v. Podbielski vor einigen Wochen plötzlich befiel, war von großer Heftigkeit. Das Leiden beruht auf Erblichkeit. Auch sein Vater, der vom Kriege gegen Frankreich bekannte General Podbielski, hatte darunter zu leiden. Als Herr v. Podbielski bei der Beratung des Postetats im Reichstag sprach, war er von den heftigsten Schmerzen gepeinigt. Der Redner konnte zum Teil nur dadurch es ermöglichen, seine Rede fortzusetzen, daß er knieend sprach. Herr v. Podbielski soll sich einer sogenannten elektrischen Lichtkur unterzogen haben.
* Die Ernennung des Grafen Mülinen, des Konstantinopeler Botschaftsdragomans, zum Kammerherrn der Kaiserin erinnert einen Mitarbeiter des „B. T." an einen lustigen Zwischenfall, der sich seinerzeit am Wiener Hofe abspielte. Ein Namensvetter und wohl auch Verwandter des Grafen — das Geschlecht stammt aus der Schweiz und wurde vor Jahrhunderten in den reichsdeutschen Adelsstand erhoben — war dort in diplomatischer Eigenschaft thätig und wohlgelitten in den höchsten Kreisen. Bei einer gewissen Gelegenheit wurde er einem der entfernteren Mitglieder des Kaiserhauses vorgest^llt, das etwa- geringschätzig meinte: „Mülinen? Mülinen? Den Titel kenne ich gar nicht — ist wohl ein neuer Adel?" — „Das nicht gerade, kaiserliche Hoheit!" war die leicht gereizte Entgegnung. — „Aus welcher Zeit stammt er denn wohl?" fragte der Erzherzog spöttisch weiter. Die unerwartete Antwort war: „Aus der Zeit, kaiserliche Hoheit, als die Habsburger noch unsere Lehensleute waren!" That- sächlich waren die Mülinen schon im 11. Jahrhundert ein in der Schweiz und Schwaben reich begütertes Geschlechte Die Erwiderung des Erzherzogs wird nicht vermeldet.
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