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Rebaction: L. Burkhardt.
~ Druck und «erlag der Brühl'scheu UnwerfilätS-Buch. und Steindruckerel (Pietsch Erben) i« Gieße«.
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Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz am ersten und das Brenn- Holz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt.
Die Zusammenkunft ist vormittags 91/2 Uhr aus der Kreisstcaße Oppenrod—Albach.
Oppenrod, 18. Januar 1889.
Großh. Bürgermeisterei Oppenrod.
Stets frisch geschossene Hasen pcr Stück 3 M.
Bekanntmachung.
Redakteur Heinrich Hollmauu von hier hat mit seiner Ehefrau Marie Alma geb. Grimm durch gerichtlichen Vertrag vom 29. v. M. völlige Gütertrennung vereinbart.
Gießen, den 17. Januar 1899.
Großherzogliches Amtsgericht
Preis per Paket 25 Pfg. bei: ;
A. Sf G. Wallenfels,
Marktplatz 21, Telephon 46,
Chr. Wallenfels, Markt 17, Heiur. Wallach. |
Eine die Gehaltsverhältnisse der Volksschullehrer betreffende Eingabe der hiesigen Lehrer geht dahin, das Anfangsgehalt der angestellten Lehrer auf 1400 Mk. zu bemessen und dasselbe neunmal von drei zu drei Jahren um je 200 Mk. bis zum Höchstgehalt von 3200 Mk. steigen zu lassen. Dem Wunsche nach einheitlicher Regelung der Lehrergehalte in den Städten sollte auf dem letzten Städtetage in Offenbach Rechnung getragen werden, der dahin gehende Versuch scheiterte an dem Verhalten der Stadt Mainz, welche eine besondere Gehaltsskala aufgestellt hatte. Auf einer zwischen den Städten Darmstadt, Worms und Gießen geschaffenen Verständigung gründet sich der von der vereinigten Schul- und Finanz-Deputation gestellte Antrag auf Regelung der Gehalte der Lehrer an den Volksschulen, nach welchem das Aufsteigen im Gehalt nach folgenden Gehaltsklassen stattfindet: a) bei den Lehrern: im 1. bis 3. Dienstjahr 1400 Mk., im 4. bis 6. Dienstjahr 1560 Mk., im 7. bis 9. Dienstjahr 1720 Mk., im 10. bis 12. Dienstjahr 1880 Mk., im 13. bis 15. Dienstjahr 2040 Mk., im 16. bis 18. Dienstjahr 2200 Mk., im 19. bis 21. Dienstjahr 2360 Mk., im 22. bis 24. Dienstjahr 2520 Mk., im 25. bis 27. Dienstjahr 2680 Mk., im 28. bis 30. Dienstjahr 2840 Mk., vom 31. Dienstjahr ab 3000 Mk.; b) bei den Lehrerinnen: im 1. bis 3. Dienstjahr 1200 Mk., im 4. bis 6. Dienstjahr 1350 Mk., im 7. bis 9. Dienstjahr 1500 Mk., im 10. bis 12. Dienstjahr 1650 Mk., im 13. bis 15. Dienstjahr 1800 Mk., im 16. bis 18. Dienstjahr 1950 Mk., im 19. bis 21. Dienstjahr 2100 Mk., vom 22. Dienstjahr ab 2250 Mk.; c) bei den Schulverwaltern: vor der Schlußprüfung 1000 Mk., im 1. bis 3. Dienstjahr 1150 Mk., im 4. bis 6. Dienstjahr 1275 Mk., vom 7. Dienstjahr ab 1400 Mk.; d) bei den Schulverwalterinnen: vor der Schlußprüfung 1000 Mk., im 1. bis 3. Dienstjahr 1100 Mk.,
Großherzogliche Bürgermeisterei. Heller.
► Elchenstämme von 4 bis 16 m Länge und 20 bis 53 cm Durchmesser mit 61,01 fm,
I Buchenstämme von 3 bis 10 m Länge und 30 bis 54 cm Durchmesser mit 87,65 fm,
. Fichtenstämme von 18 bis 22 m Länge und 16 bis 35 cm Durch Messer mit 11,77 fm,
i Weißtannenstämme von 9 bi« 16 m Länge und 24 bis 58 cm Durchmesser mit 5 fm,
l Kiefernstämme von 5 bis 15 rn Länge und 15 bis 31 cm Durchmesser mit 10,76 fm,
I Lindenstämme von 5 bis 10 m Länge und 22 bis 36 cm Durch Messer mit 4,43 fm,
1 Kirschbaumstämme von 5 bis 8 rn Länge und 20 bis 25 cm Durchmesser mit 1,50 fm, Ahornstamm von 3 m Länge und 23 cm Durchmesser mit 0 12 fm,
> rrn Eichen-Nutzholzfcheiter. Arnsburg, den 17. Januar 1899.
Gräfl. Oberförsterei.
im 4. bis 6. Dienstjahr 1200 Mk., vom 7. Dienstjahr ab 1300 Mk. An Mietentjchädigungen werden fürs Jahr vergütet: den verheirateten oder verwitweten Lehrern 500 Mk, den unverheirateten Lehrern, den Lehrerinnen und den verheirateten Schulverwaltern 300 Mk., allen übrigen Schulverwaltern und den Schulverwalterinnen 200 Mk. Die Versammlung beschloß nach eingehender Beratung, an welcher sich die Herren Oberbürgermeister Gnauth, Stadtverordnete Löber, Grünewald, Haubach, Krumm und Heichelheim beteiligten, im Sinne des Antrags.
Ein Dispensationsgesuch der Firma Gebrüder Bär wegen Anbringung von Fenstern in der in der Rittergasse zu errichtenden Seitenwand ihres Neubaues wird befürwortet.
Architekt Hamann beabsichtigt auf seinem Hause an der Bergstraße ein Stockwerk in Holzkonstruktion zu errichten; das darauf bezügliche Dispensationsgesuch wird befürwortet, desgl. das Gesuch des Herrn Kockerbeck, welcher auf einem Neubau an der Hillebrandstraße einen Kniestock in Fachwerk errichten will; ferner wird befürwortet das sich auf Neubauten an der Grünbergerstraße beziehende Dispcnsationsgesuch des Herrn Keßler von denjenigen baupolizeilichen Bestimmungen, welche ebenfalls die Errichtung von Holzfachstockwerken, sowie Höhe und Breite der an Straßen zu errichtenden Gebäude betreffen.
Herrn Adolf Geisse, welcher beabsichtigt, eine alte Scheuer in der Kaplansgasse zu einem einstöckigen Stallgebäude umzubauen, ohne die vorgeschriebenen Maße für den Hofraum einzuhalten, soll Befürwortung seines Gesuches in Aussicht gestellt werden, sofern er sich verpflichtet, die neue Baufluchtlinie einzuhalten, und das in die Straße fallende Gelände zum Preise von 32 Mk. per Quadratmeter an die Stadt abzugeben.
Zimmermeister Schubecker beabsichtigt, am Erdkaute weg eine Dampf-Sägemühle mit Zimmerplatz zu errichten- Der wegen der Errichtung eines l'/zstockigen Wohnhauses und einer Halle mit massivem Maschinenhaus nötige Dispens soll befürwortet werden, sofern Schubecker sich zur Zahlung eines jährlichen Beitrages von 30 Mk. für Benutzung des Verbindungswegs zwischen Aulweg und Erdkauterweg, dessen Herstellungskosten die Firma Gail zu verzinsen hat, versteht.
Dem Gesuch um Erteilung des nachträglichen Dispenses wegen eines Verstoßes gegen die Bauordnung bei Ausführung einer Treppenbauumfangswand am Hause des Herrn Winn an der Hofmannstraße soll stattgegeben werden.
Herr A. Kröll hat um pachtweise Ueberlassung eines Teiles des ehemaligen Viehmarktplatzes zur Lagerung von Baueisen nachgesucht. Das Gesuch wird genehmigt.
Eine von Herrn Löber als dringend empfohlene Verbesserung der Trottoirverhältnisse vor dem Neustädter Thor soll berücksichtigt werden.
Dem Gesuch des Herrn Karl St o hr I. um Abtretung von Gelände hinter seiner Hofraite am Ludwigsplatz wird nicht stattgegeben, dagegen soll betr. Gelände dem Gesuchsteller pachtweise überlassen werden.
Die Versammlung stimmte weiter einem Anträge zu, nach welchem das Octroi für die im Betrieb der Bieberthalbahn verbrauchten Kohlen auf jährlich 40 Mk. festgesetzt wird.
Den an der Herstellung des Materials zum Adreßbuch beteiligt gewesenen Polizeibeamten wird die bisherige Vergütung von 500 Mk. wieder bewilligt. Einer Anregung des Herrn Haubach zufolge soll bei künftigen Ausgaben des Adreßbuchs möglichst Rücksicht auf die October-Umzüge genommen werden.
Ettingshausen, am 17. Jan. 1899. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Görnert. 738
Um cY0» werthlosen Nachahmungen zu schützen, ist jeder einzelne unserer I Jj I h - Stollen mit nebenstehender Schutzmarke versehen, worauf man beim rrSTi Einkauf achten wolle. I U>1
Hohversteigcrung.
Dienstag den 24. «nd Mittwoch den 28. Januar 1899 soll im Oppenröder Gcmeinde- wald nachverzeichnetes Holz ver- steigeit werden:
A. Bau- und Werkholz.
des Etats. ^elStaa '""ge Ntt ^grifft be
Schonung der Pferde Sicheres Fahren u. Reiten
auf glatten Wegen (Eis, Schnee. Asphalt. Holz etc.) kann nur erreicht werden durch Benutzung der
Kein Hustenmittel übertrifft
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Brust-Karamellen.
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WiWudler Bormann,
Mänsburg.
*) 6 Buchenstämme. 2 Elsbeerstämme.
Auf das unter Ord.-Nr. 1 a und d verzeichnete Gehölz kann getrennt für jeden Bezirk eingereicht worden.
Lich, den 14. Januar 1899.
| Flanelle filzen nicht
Wollstoffe
gehen nicht ein wenn sie mit
Flammer’s Ideal-Seife gewaschen werden; — wie mancher Acrger wäre gespart beim Gebrauch dieses ebenso billigen wie vortrefflichen Mittels. Erhältlich in besseren Geschäften. Fabrikanten: Kraemer Flammer, Heilbronn
Kisch geschossene Sasen sowie Pariser Kopfsalat empfiehlt 0223 H. Klotz, Mäusburg 17.
MmsfiMS-Verkauf bereits gefällten Hohes.
Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- und Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden und sind Gebote in verschlossenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens den 30. Januar 1899 bei der unterzeichneten Großh. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Später eingereichte Gebote bleiben unberücksichtigt.
Die Eröffnung der eingelaufenen Schreiben erfolgt am folgenden Lage, d. h. am 31. Januar 1899, vormittags 10% Uhr, auf dem Bürger- meisterei-Büreau in Lich in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter.
Die Gebote sind getrennt nach Waldeigentümer, Holzart und Sortiment pro Raummeter und Festmeter einzureichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigentümern einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen.
Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach vorheriger Anmeldung bei den unter Ord.-Nr. 1 bis 6 angeführten gleichnamigen Großherzoglichen Bürgermeistereien.
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Seltersweg 10.
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Mittwoch deu 25. Januar 1899, vormittags 9x/g Uhr begiut end, sollen im Ettingshausener
Bau-und Nutzholz- Versteigerung
in der
Gräfiichk« ObttförstttkiArusburg.
Mittwoch den 25. Januar, beginnend 10 Uhr vormittags am Jägerpfad im Hain, werden aus den Distrikten Hain, Seewald, Seeberg und Hardt versteigert:
Preislisten und Zeugnisse gratis u. franco. n*r
Patent-Inhaber und alleinige Fabrikanten:
Leonhardt & Co., Schöneberg-Berlin.
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Eichenstämme von 15 bis 44 cm Durchmesser und 7 bis 12 m Länge mit 13,49 fm, Fichten» und Kiefernstämme von 13 bis 35 cm Durchmesser und 6 bis 17 m Länge mit 83,99 fm, Fichten-Derb- und Reisstangen mit 5,24 fm.
B. Brennholz, m Buchen-Scheitholz, „ Eichen-
„ Buchen- u. Eichen-Knüppel, Buchen- und Eichen-Wellen, m Nadel-Knüppel, Nadel-Wellen.
Gemeindewald, Distrikt Hart Bruch, versteigert werden:
500 rm Nadel-Knüppel,
6 „ Nadel-Nundfcheit, 187 ,, Nadel-Stöcke und 1286 „ Nadel-Reistg.
Die Zusammenkunft ist auf Hart bei Holznummer 1.
Gemeinde Lich: a) Vorderwald
„ , b) Hinterwald
„ Hungen
„ Muschenheim
„ Ober-Bessingen
„ Langsdorf
Gräfl. Laubach.Oberförsterei Arnsburg
Gemeinde Birklar
Hiesige Cigarreusabrik sucht per 1. April eveut. früher gewandten jüngeren
Neisenden.
Offerten mit Angabe der seitherigen Thäiigkeit unter K L 469 an die Expedition d. Bl.____________________
Hiesige Cigarrenfabrik sucht per sofort oder später angehenden
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mit schöner Handschrift. Offerten mit Angabe der Gehaltsansprüche befördert die Expedition dieses BlatteS und iß
Siu Gältsertehlliug gesucht.
0217»al. Moser Wwe.
651] Für mein Kolonialwaren- und Delikateflengeschäst suche sofort oder aus Ostern einen
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702] Suche für meine Bahnhofswirtschaft ein tüchtiges, fleißiges, einfacher und nickt zu junges Mädchen, welcher in der Lage ist, dieselbe selbständig führe» zu können. Gehalt 20 Mark pro Monat. Religion evangelisck. Eintritt muß am 15. Februar erfolgen.
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631] Auf 1. Februar ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen ge- suckt.Ludwigstratze 37, III.
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__Waltthorstratze 75, II.
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___________________Alicestratze 11, IL _
476] Gesucht braves Dienstmädchen« _____________Ludwtgstratze 27, I.
Gesucht
tüchtiges Mädchen, welches etwas von del Küche versteht und die Hausarbeit über- nimmt. 662
Näheres bei der Expedition dieses Blaltett unter F. 8.
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