Prüfungs-Ordnung für das höhere Lehramt" kurz dargelegt und es wird versucht die charakteristischen Züge des bisherigen Systems festzustellcn. Diese werden gefunden in „gänzlichem Mangel an Vertrauen in die eigne Kraft", der dann wieder aus der „mangelhaften und oberflächlichen Sachkenntnis" entsprang. Wir bemerken sofort, daß Herr Schiller sich hier als „Wissender" im Gegensatz zur „Unkenntnis und Halb- wisseret" fühlt. Außerdem wird der Mangel an Arbeitsfreudigkeit und Energie beklagt, dem dann wieder die „Unkenntnis des Stoffgebietes, die Abneigung vor jeder neuen Einrichtung, in die man sich erst einarbeiten muß, und das Verschleppen aller wichtigeren, weil schwierigeren Fragen entspringt".
Zum Schluffe sagt der Verfasser: „Wir wünschen in der schweren Krise, die jetzt das hessische Schulwesen getroffen hat, daß es dem Staatsminister gelinge, Männer zu finden, die die amtlichen Mängel ihrer Vorgänger nicht haben; vielleicht ist es besser, die künftigen Räte allein nach ihren Kenntnissen (aha! also wieder die „Wissenden") und ihrer Arbeitskraft zu wählen." Die neuen Räte sollen „alsbald klipp und klar ihr Programm darlegen" und die Kammer mit „scharfem Auge die Ausführung dieses Programms beobachten" — diese letztere Forderung wird sich schwer realisieren lassen; nur wenn unliebsame Vorkommnisse an einer Lehranstalt sich zeigen, wird vielleicht in der Kammer eine Interpellation gestellt; aber die Ausführung des Programms von Oberschulräten beobachten und eventuell einschreiten, diese Aufgabe hat bisher noch keine Kammer der Welt übernommen und durchgeführt.
Außerdem hat der Herr Verfasser der Artikel noch eine Anzahl von Wünschen auf dem Herzen, die er noch vorträgt: entschlossener Wille — starke Hand — Thaten, nicht Worte — tüchtige und wirkliche Sachkenntnis — Wahrheit, nicht Schein — Studiertisch, nicht Stammtisch — keine Vermehrung der technischen Räte — Decentralisation — Verminderung des Bureaukratismus — vermehrte Selbständigkeit der Direktoren — größere Freiheit der einzelnen Lehranstalten auf finanziellem Gebiet — Beschränkung der Vielgeschäftigkeit im Kleinen — Erneuerung des Geistes in der Schulabteilung des Ministeriums u. s. w. Man sieht, es ist nicht wenig, was der Herr Verfasser noch fordert, und man fragt unwillkürlich: wo wäre denn der Mann, der das alles leisten, der alle richtigen Einrichtungen anordnen, alle richtigen Entscheidungen treffen könnte? Wer errät dies wohl?
Wir möchten unsrerseits gegenüber diesem reichhaltigen Schiller'schen Wunsch-Zettel uns nur noch einen Wunsch gestalten: möchte es so bald keinen „Fall" in Hessen mehr geben! „Laß, Vater, genug sein des grausamen Spiels", wollen wir mit dem andern „Schiller" ausrufen, denn „grausam" war das Spiel, das der Verfasser der drei Artikel mit seinen Ausführungen getrieben hat, er hat's mit verhängnisvoller Schnelligkeit am eigenen Leibe erfahren. Zu den bisher vorgekommenen „Fällen" ist der „Fall" Schiller hinzugekommen, nicht zum Vorteil des Ansehens unseres Landes, so daß ein der „Frankfurter Zeitung" nahe stehendes Blatt mit Pharisäermiene schreiben konnte: „Der Ruhm unseres hessischen Nachbar-Ländchens ist in der letzten Zeit weit in Deutschlands Gaue vorgedrungen, aber es ist kein feiner Ruhm" (s. „Kleine Presse").
Die drei Artikel Schillers haben schon die Pensionierung ihres Verfassers zur Folge gehabt, und schon knüpfen sich eine Reihe von weiteren Fragen und Gerüchten daran; weitere Folgen werden in Aussicht gestellt oder gar als schon eingetreten bezeichnet. So soll der Rektor der Gießener Universität mit den Dekanen mehrerer Fakultäten hierher gekommen sein, um gegen Schillers Zwangs-Pensionierung zu protestieren.
Von anderer Seite wird diesem widersprochen; der Gießener Rektor mit seinen Dekanen sei auf „Einladung" des Staatsministers hierher gekommen, es habe eine „Besprechung" stattgefunden, und die Gießener Herren sollen „belehrt und beruhigt" von dannen gezogen sein.
Eine andere Meldung besagt, daß Herr „Regierungsrat Best" zum Untersuchungsrichter in dem gegen Geh. Oberschulrat Prof. vr. Schiller zu Gießen eingeleiteten Dis- ziplinar-Strafverfahren bestellt sei. Auch dies wird von anderer Seite als unrichtig bezeichnet.
In Gießen wurde Professor Dr. Schiller, als er im Universitätsgebäude erschien, um seine Vorlesung über Pädagogik zu halten, mit stürmischen Ovationen empfangen.
Es wird andererseits versichert, daß der Herr Staatsminister schon seit Wochen unterrichtet war, daß drei Artikel Schillers in der „Frankfurter Zeitung" erscheinen würden. (!) Auch andere Ministerial-Beamte sprachen mehrere Tage vor dem Erscheinen des ersten Artikels von der demnächst zu erwartenden Veröffentlichung Schillers als von einem ganz feststehenden Ereignis. Herr Schiller soll sogar am 26. Juni dem Herrn Staatsminister über den Charakter der Artikel „klaren Wein eingcschenkt" haben. Hierüber liegt aber eine Bestätigung nicht vor.
Noch einen Hinweis möchten wir uns gestatten: in den drei ausführlichen Artikeln, in welchen alle möglichen „Schäden" blosgelegt und die tadelnden Bemerkungen nicht gespart werden, hat Herr Schiller kein Wort der Mißbilligung über Dettweiler und Ahlheim! Warum?
Doch genug der Hinweise! Hoffen wir, daß es den „neuen Männern" gelinge, die ihrer harrenden Aufgaben zu lösen. Möge das Land Hessen vor weiteren „Fällen" bewahrt bleiben, es ist schon genug und übergenug an den vorhandenen. Möge in Zukunft das hessische Staatsschiff, von kundigen Leitern gelenkt, einen stetigen und ungestörten Kurs segeln!
Hessischer Landtag.
Erste Kammer der Stände, nn. Darmstadt, 17. Juli 1899.
Nachmittags-Sitzung. — Um 4 Uhr wird die Sitzung eröffnet. Zur Rückäußerung steht die Regierungs- Vorlage über den Bau e in er Bah n durch das Seementhal. Die Kammer beschließt, dem jenseitigen Beschluß beizutreten, daß mit den Vorarbeiten begonnen werde. Bezüglich einer Differenz in dem Gesetzentwurf über die Hundesteuer tritt das Haus dem jenseitigen Beschluß bei, wonach das Forstschutzpersonal von der Hundesteuer nicht ganz befreit werden soll. Da weitere Dissense nicht mehr vorliegen, wird die Sitzung um 4% Uhr geschlossen.
Deutsches Keich.
Berlin, 18. Juli. Die Verleihung der königlichen Krone und der Brillanten zum Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe an den deutschen Botschafter in Madrid, von Radowitz, wird heute amtlich publiziert; desgleichen die Verleihung der königlichen Krone zum Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub an den Unterstaatssekretär Freiherrn von Richthofen.
Berlin, 18. Juli. Der königliche Hof legte gestern für den verstorbenen Großfürsten Thronfolger von Rußland die Trauer auf 14 Tage an.
Berlin, 18. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verordnung, betreffend Beschränkung der Einfuhr aus Aegypten wegen der Pestgefahr. Die Beschränkung erstreckt sich auf Leibwäsche, alte und getragene Kleidungsstücke, gebrauchtes Bettzeug u. s. w.
Bremen, 18. Juli. Auf der Werft der Aktien-Gesell- schaft Weser hat heute nachmittag der Stapel lauf des Kreuzers B stattgefunden. Anwesend waren zahlreiche Vertreter von Armee und Marine. Bürgermeister Pauli taufte das Schiff „Niobe".
Berlin, 18. Juli. Die schwarzen Pocken sind, wie das „Berliner Tageblatt" aus Sinaia, der Sommerresidenz des rumänischen Königspaares, meldet, daselbst und in der Umgebung ausgebrochen. Von der Garnison sind schon etwa 150 erkrankt. Die epidemische Krankheit nimmt bei vielen einen rötlichen Verlauf.
Berlin, 18. Juli. Wie die „Kreuzzeitung" vernimmt, ist zum Regierungs-Präsidenten von Hildesheim der bisherige vortragende Rat im Ministerium des Innern, von Philipsborn ernannt worden.
AuÄand.
Brüssel, 18. Juli. Der Brüsseler Arbeiter-Verband nahm einen Vorschlag des Bürgermeisters Buls auf Schaffung einer aus den Mitgliedern desselben bestehenden Polizeitruppe an, welche bei allen künftigen Manifestationen und Versammlungen unter freiem Himmel für Aufrechterhaltung der Ordnung einzustehen hat. Nur unter dieser Bedingung sollen nunmehr alle öffentlichen Meetings erlaubt sein.
Belgrad, 14. Juli. Daß vier tüchtige Offiziere in eine so abscheuliche Angelegenheit, wie es der Mord an sch lag auf des Königs Vater ist, gemengt werden, daß insonderheit, abgesehen vom General Sava Grujitsch, zwei so hervorragende und in Armeekreisen wahrhaftig volkstümliche Gestalten, wie die Obersten Wladimir Nikolitsch und Wasa Mostitsch, in den Verdacht antidynastischer Umtriebe geraten konnten, ist eine höchst bedenkliche Erscheinung. Man irrt nämlich, wenn man diese beiden Obersten unter die Radikalen rechnet. Im Gegenteil: Nikolitsch hat nie etwas mit den Radikalen gemein gehabt. Er ist ein strammer Soldat und ein Soldatenkind. Sein Vater war jener Hauptmann, der sich im Jahre 1858, als die Skupschtina die Enthronung Alexander Karageorgewitschs beschloß, in Gemeinschaft mit dem nachherigen General Belimarkowitsch vor das ausgerückte Militär warf und dieses am Schießen auf die Skupschtina verhinderte. Er und Belimarkowitsch haben damals die Armee zu gunsten der Obrenowitsch umgestimmt. Oberst Mostitsch dagegen war bis vor kurzem als einer der grimmigsten Feinde der Radikalen bekannt. Ein naher Verwandter des ehemaligen liberalen Ministerpräsidenten Awakumowitsch, war er es, der im Jahre 1892 gegen die radikalen Bauernmassen bei Goratschitsch Feuer kommandierte, wobei zwanzig radikale Schreier getötet wurden. Unter den Anklagepunkten gegen das damalige liberale Kabinett war dieser Vorfall der bedeutendste. Wie man sieht, hat also die Unzufriedenheit dieser beiden mit dem Treiben der Radikalen überhaupt nichts gemein; sie ist vielmehr die Folge einer schon seit Jahren immer mehr um sich greifenden Gärung innerhalb der Armee. Es wurde auf diesen Umstand schon im vorigen Jahre, als sich Milan zum Oberkommandanten ernennen ließ, hingewiesen. In der That ist es ja undenkbar, daß in Serbien, wo es keinen Adel gibt, wo sowohl der Soldat als auch der Offizier aus dem stets politisierenden Bauernstand hervorgeht, die jeweiligen Politischen Uebelstände das Heer unberührt lassen können. Dabei hat Milan fast alle verdienstvollen höheren Offiziere noch von Sliwniza her gegen sich. Schon damals ließen sich die hervorragendsten Befehlshaber in den Ruhestand versetzen; einige von ihnen gingen sogar so weit, ihn auf der Straße nicht mehr zu grüßen. Die seither verstorbenen Generale Horwatowitsch und Leschjanin haben samt dem nachherigen Regenten Belimarkowitsch noch zur Zeit seines Königtums ganz offen gegen ihn Stellung genommen und urbi et orbi behauptet, daß er „des Waffenrocks nicht würdig sei." Seither schieden aus dem aktiven Dienst die Generäle Sava Grujitsch, Anton Bogitschewitsch, Dragutin Franassowitsch, Jowan Pantelitsch, Mischkowitsch, mit einem Wort, alle, die einen Namen hatten und in Armeekreisen Ansehen und Einfluß genossen. In
dem Augenblick, wo Milan das Oberkommando übernahm, gab es von vierzehn blos vier Generäle im aktiven Dienst; sie gelten in Armeekreisen als ganz und gar unbedeutend und verdienstlos. Genau so ging es auch mit den Obersten. Innerhalb eines Jahres wurden die bedeutendsten teils pensioniert, teils sonst gemaßregelt. Die Lücken wurden mit Milans Kreaturen ausgefüllt, auf die man zur Stunde im Konak am meisten rechnet. Im Heer aber gärt es nach wie vor. K. Z.
Lokales und UrovinMes.
Butzbach, 18. Juli. Gestern abend 6 Uhr zog ein schweres Gewitter über unsere Gegend, das leider nicht, ohne ein Menschenleben gefordert zu haben, vorüberging. Zwischen Pohlgöns und Kirchgöns erschlug der Blitz ein 20jähriges Mädchen namens Katharina Elisabetha Binzer aus Kirchgöns. Dasselbe war mit einem andern Mädchen auf dem Felde mit Futterholen beschäftigt, beide stellten sich bei dem starken Regen unter einen Baum. Wie oft wird davor gewarnt, bei Gewitter sich unter einen Baum zu stellen, jedoch wäre es diesmal ein Glück gewesen, wenn die Mädchen längere Zeit unter demselben geblieben wären. Als der Regen aufhörte, verließen sie diese Stelle, um das gemachte Futter nach der Chaussee zu bringen. Während dieser Beschäftigung durchzuckte nochmals ein greller Blitz die Gegend, und traf das obengenannte Mädchen, das sich in einiger Entfernung von dem andern befand. Als das Mädchen ihre Freundin vermißte, ging es zurück, und fand dieselbe alsbald mit versengtem Kopfhaar als Leiche vor. Den Schrecken der Hinzugekommenen bei diesem Anblick kann man sich lebhaft vorstellen. Kaum einige Minuten vorher wohl und munter und jetzt schon tot. Noch schrecklicher muß die Kunde die Angehörigen betroffen haben, tfiar doch die Verblichene das einzige Mädchen unter 8 Geschwistern und somit besonders die Hauptstütze der alten Mutter, der sie als braves Kind hilfreich in Haus und Hof zur Seite stand. Nach Bekanntwerden dieses Vorkommnisses bemächtigte sich des ganzen Ortes eine tiefe Bewegung, und in Anbetracht dieses jähen Todesfalles wird der schwergeprüften Familie allgemeine Teilnahme entgegengebracht.
n. Von der mittleren Nidda, 17. Juli. Der Roggenschnitt hat heute bei uns begonnen. Die Ernte des Kornes scheint sehr gut auszufallen. Die Halme sind hoch und die Aehren lang und gut mit Körnern besetzt. Ein großer Teil der Halme hat eine Höhe von 2 Meter. In einem schmalen Strich von hier über die Horloff hat der Hagel vor etwa 4 Wochen Schaden gethan. Korn wurde am stärksten davon betroffen, weil es am weitesten in der Reife vorgeschritten war. Die Hagelversicherungsgesellschaften bezahlen bei Sommerfrucht und Weizen 10 bis 25 Prozent, bei Roggen 30 bis 50 Prozent, einem schmalen Strich bei Reichelsheim sogar 75 Prozent Entschädigung.
n. Friedberg, 17. Juli. Die Direktion der Zuckerfabrik „Wetterau" teilt ihren Rübenlieferanten eben mit, daß auf wiederholten Wunsch größerer Lieferanten in Zukunft bei allen Rübenlieferungen die Proben zu Schmutz- und Zuckerbestimmungen mit der Gabel entnommen' werden sollen. Seither geschah das bloß bei Rüben, die mit der Bahn geschickt wurden. Im übrigen müssen die Lieferanten in Zukunft auch selbst für das Abladen sorgen, die Fabrik stellt dazu keine Arbeiter mehr.
§§ Bermuthshain, 17. Juli. Als gestern Heinrich Eschenröder mit einem Wagen Heu nach Hause kam, fand er das dreijährige Kind des Johannes Schlotthauer hier in der Nähe seiner Wohnung im Bach schwimmend. Durch rasches Zugreifen gelang es ihm, das bereits mit Tode ringende Kind zu retten.
§§ Ober Lais bei Nidda, 17. Juli. Der hiesige Landwirt Karl Eich geriet heute beim Mähen infolge Ausgleitens in einen Wassergraben, und fiel derart mit der linken Hand in die Sense, daß an zwei Fingern die Flechsen durchschnitten wurden.
P.C. Groß-Umstadt, 18. Juli. Sehr schöne Ansichtspostkarten, von einem Künstler entworfen, und von der lith. Kunstanstalt Heinrich und August Brüning, Hanau sehr geschmackvoll, fein und sauber ausgeführt, giebt z. Zt. der Gewerbeverein Groß-Umstadt aus. Die Karten zeigen als Ansicht den freundlichen Ausstellungsplatz der kurz bevorstehenden Provinzial - Gewerbeausstellung mit seinen ausgedehnten Hallen, bewimpelten Türmchen, malerischen Kiosken, und kunstvollen Anlagen, links unten das prächtige Stadtwappen von Groß-Umstadt, rechts unten das verjüngte Reklameplakat der Ausstellung, im Hintergrund die Odenwaldberge, die mit ihren schattigen Waldungen — wie die Ausstellung durch ihre interessanten Ausstellungsgegenstände — zu zahlreichem Besuch unseres günstig gelegenen Städtchens einladen. Dem unermüdlichen Eifer des Vorsitzenden des Ausstellungskomitös, Herrn A. Staab, Kleiderfabrikant, und des Schriftführers, Herrn Reallehrer Tasche, sowie der Regsamkeit der Gewerbetreibenden und Handwerker aus unserer Provinz ist es zu danken, daß die hiesige Provinzial-Gewerbeausstellung nach sachkundigem Urteil sich selbst Ausstellungen in größeren Städten würdig an die Seite reihen wird.
Vermischtes.
• Die Berliner Maler aus der Pariser Weltausstellung. Das „Berl. Tagebl." berichtet: Die Berliner Lokaljury für die Weltausstellung ist vor kurzem zusammengetreten, um eine Auswahl der für Paris bestimmten Gemälde zu treffen. Den Berliner Künstlern werden nur geringe Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Es sind für sie nur etwa 35 Meter Wandfläche vorgesehen, sodaß sich kaum 35 Gemälde werden placieren lassen. Von bekannteren Künstlern, die die Pariser Ausstellung beschicken werden, sind zu nennen die Professoren Ludwig Knaus, Josef Scheurenberg, Eugen


