Ausgabe 
20.6.1899 Zweites Blatt
 
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nicht um die Mittagsstunde entstanden wäre «! ' Vlö*H

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eine Wand des Viehstalles sich erstreckte L k - Sc nehmen nach dadurch in Brand, bafe bet £ le

dem Holze Streichhölzer anzündete, offenbar um^e^ i npbe"'irD C ZU machen; das Reisig stand bald in Rhimmpn t' ? Ut* , - - m

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blühende Trauben. In der ersten Juniwochl

mausig und unwüchsig aus und die Gescheine moQt

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recht hervor. Vom 9 Juni an mochte -r M b(fi ~ al« mir oimn£ sTJortm »nh 7 . 1' 11

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dern nicht verlegen, verlangen nun endlich ein entschieden republikanisches Ministerium. Sie weisen auf die Kund­gebungen verschiedener Generale und Regimentskommandeure

Verwaltungs-Gerichtshofes ausdehnt. Sollte sich selbst durch eine Erweiterung der Entwurfsbestimmungen für Preußen

dasEcho de Paris" erfahren haben will, soll der Dreyfus- Prozeß in Rennes am 17. Juli beginnen. Die Mitglieder

zwischen dem Schulmann, der sich in die Verwaltung, und dem Verwaltungsbeamten, der sich in das Schulwesen ein­zuarbeiten hat. Aber selbst einen Augenblick angenommen, das Sicheinarbeiten in das Amt eines Vorsitzenden der Schulabteilung mache einem erprobten Schulverwaltungs­beamten ebenso große Schwierigkeiten wie einem anderen Verwaltungsbeamten, wird nicht unter den vielen Schul­männern sich eher eine geeignete Persönlichkeit finden, als unter den wenigen politischen Verwaltungsbeamten? Zweckmäßig und natürlich kann ein juristischer Verwaltungs­beamter an der Spitze des Schulwesens doch nur dem er­scheinen, der am Herkömmlichen klebt. Sollte es aber ge­lingen, die Notwendigkeit eines juristisch vorgebildeten Ver­waltungsbeamten in der Schulabteilung mit Gründen dar- zuthun, so könnte man ja der aus der gehörigen Zahl von Schulmännern zusammenzusetzenden Schulabteilung die Vermehrung ihrer Räte ist ein dringendes Bedürfnis einen juristischen Hilfsarbeiter zuteilen.

Hessische Staatsanleihe. Das Großherzogliche Ministerium hat die 4prozentige Hessische StaalsM? welche für 10 Jahre unkündbar ift, im Betrage oon 2',. Mill. Mark zum Kurse von 100,50 Prozent an ein &o.v sortium begeben, bestehend aus der Geueraldirektion L-. Seehandlungsgesellschaft, der Darmstädter Bank, der Dul­der Diskontogesellschaft und den Bankhäusern Rothschiil S. Bleichröder, Robert Warschauer und Comp. Die leihe wird voraussichtlich in allernächster Zeit zur Emissv gelangen.

§§ Stockhausen (Kreis Lauterbach), 15. Juni. Hi« wird rüstig gebaut, um die im Frühjahr abgebrannte 23 Hofreiten wieder herzustellen. Ob aber alle Hofreilei in diesem Jahre aufgebaut werden können, ist fraglich, >i die hierzu erforderlichen Arbeitsleute nicht vorhanden sink. Einzelne Scheunen und Ställe sind schon in Holz aufgebaut Die Sammlungen für die Abgebrannten hatten ein gute) Ergebnis, sowohl an Naturalien, wie Heu, Stroh, Aruchf, Mehl usw. als auch an barem Geld (ca. 2700 W

S.W. Aus der südlichen Wetterau, 18. J^ni . fruchtbare Gegend auch etne milde ist, zeigt sich' heurraen Frühjahre, welches sich durch eine naßkalte Wit

als wir eiwas Regen und eine zartere, milde Lust Um Zeigte sich eine freudige Entwicklung, die vom 15 \r 9 gradezu überraschend war. - ' 0 1

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Paris, 17. Juni. Zolas Protest gegen das Urteil, welches ihm die Zahlung von 30000 Francs an die Experten auferlegt, wurde heute eingebracht.

Paris, 17. Juni. Am 17. Juli soll der neue Dreyfus-Prozeß in Rennes beginnen.

M.P.C. Frankreich. Eine der letzten Maßregeln des Kriegsministers Frey ein et war die Errichtung von zwei Radfahrer-Kompagnien und zwar eine beim 6. Korps in St. Michiel und eine beim 20. Korps in Luneville. Jede Kompagnie besteht aus einem Hauptmann, 4 Leutnants, 17 Unteroffizieren, 2 Hornisten, 4 Schlossern und 100 Rad­fahrern, außerdem 2 Wagen mit je 2 Pferden. Die Räder sind Klappräder vom Modell des Hauptmanns Gerard. Die Uniform ist die der Alpenjäger, mit Ausnahme der Kopf­bedeckung. Bewaffnet sind die Kompagnien mit dem Artillerie­karabiner mit Bajonett.

Frankreich. DasMinisterium der Fr ei sp rech- ung", das die Dreyfusleute ersehnen, ist noch immer nicht zustande gekommen. Ihr erklärter Vertrauensmann Poin- caro sah sich außerstande, ein halbwegs tüchtiges Kabinett zu bilden, weil die Radikalen jeden Kandidaten, der ihnen nicht ganz auf die Dreyfussache eingeschworen schien, ab­lehnten. So wurde Ribot abgelehnt, weil er mit den Radi­kalen nicht bei der grimmigen Verfolgung Merciers über­einstimmte. Auch sonst machten die Radikalen so viel Ein­wände gegen die Wahl der Männer Poincares, daß dieser auf die Bildung des Ministeriums der Freisprechung ver­zichtete. Damitz hat Herr Poincar« dem deutschen Spezial­organ für Dreyfusgeheimwissenschaft, derFrankfurter Ztg.", einen Gefallen gethan, denn diese schrieb noch bevor Poin- carv der ganzen Geschichte müde geworden war: Sonder­barer Weise will sich Herr Poincarö gerade diejenigen Mit­arbeiter aussuchen, die zu dem großen Reinigungswerk am allerwenigsten geeignet sind: den zweideutigen Krantz, den verschlagenen Ribot, den schwachen Sarrien. Mit diesen alten parlamentarischen Stützen zöge der gesammte Egoismus in die neue Regierung ein, der die Republikaner immer wieder trennt, nach dem Moment der platonischen Einigung. Man kann Herrn Poincars und seinem Ministerium alles Gute wünschen, aber man hüte sich, große Hoffnungen da­rauf zu setzen. Am besten wäre es vielleicht wirklich, wenn es in letzter Stunde noch scheuerte. Das ist nun also ge­schehen, und der biedere Loubet mag sehen, wer nun die Regierung in Frankreich übernehmen will. Delcaffö soll derettö abgelehnt, Waldeck-Rousseau sich dagegen zu einem Versuch bereit erklärt haben. Die gemäßigten Blätter der Republikaner bedauern natürlich das schnelle Ende des Ver­suchs, gemäßigte und entschiedene Republikaner in einem Kabinett zu vereinigen. Die Radikalen wie immer, im For-

§§ Grebenhain, 16. Juni. Heute fand die erste Gras­versteigerung der hiesigen Oberförsterei statt. Die Preise waren gegen die der vorigen Jahre sehr niedrig. So kosteten bestimmte Abteilungs-Lose durchschnittlich nur die Hälfte des vorjährigen Preises, andere noch weniger. Viele Landwirte haben noch ziemlich Vorrat an altem Heu. Der Preis desselben ist sehr niedrig, nämlichMk 1,20. bis Mk. 1,30. der Zentner.

Aus Oberheffen, Mitte Juni. Der langersehnte Regen, der besonders den hochgelegenen Fluren des Vogelsberges sehr nötig war, hat sich nunmehr eingestellt. Im all­gemeinen stehen sowohl die Körnerfrüchte, wie das Wiesen­gras gut, der Klee sogar sehr schön, so daß mit dem ersten Schnitt begonnen werden konnte, die Heuernte dagegen wird sich noch etwas verzögern. Die Kartoffeln versprechen gutes Gedeihen; an das Aussetzen der übrigen Hackfrüchte, Dick­wurz, Kohlraben 2c., konnte infolge der bisherigen trockenen Witterung noch nicht gedacht werden. Die Aussichten der Obst-und Bienenzüchter sind nicht besonders günstig; Bienen und Obstblüten haben unter der kühlen Maiwitterung ge­litten. Die in einigen Nadelwald-Distrikten den jungen Baumbestand bedrohenden Rüsselkäfer werden dadurch zu vermindern gesucht, daß man Fichtenknüppel der Länge nach mit Furchen versieht und in die Nadelholz-Schonungen legt. Die Tiere nisten sich in die Furchen ein und können so leicht gefangen und vernichtet werden.

Rainhardshain (Oberhessen), 15. Juni. Am 24. d. M. sind 25 Jahre verflossen, seitdem der Forstwart Herr Christian Keißner bei der Oberförsterei Grünberg in Diensten steht. Während dieser Zeit hat es der Jubilar verstanden, sich durch treue Pflichterfüllung die Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, sowie die Achtung und Liebe aller zu erwerben, mit denen er verkehrt. Keißner hat den Feldzug 70/71 in der 6. Komp, des 2. Infanterie-Regiments (116)

hin, und erklären, es sei die höchste Zeit. Wie übrigens

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nutgemadjt, und wird sich vielleicht mancher sn., jener großen Zett, der mit Keißner Schult e an - " gesochten hat, seiner erinnern, und biefe tragen, das Band zu erneuern. Wir k baiu d°ß °r noch lange in derselben KrpS T«sch°. treuer Hüter und Beschütz« Jeb Ä fern möge. v un|eits W

Vermischtes.

* Das Schiffsunglück beim Züllchower FreistadtllbäTüM^ über das wir bereits berichtet haben, erfolgte in der Weis« daß die beiden etwa 100 Fuß langen DampferBlücher nndPölitz" zusammenstießen. Der von Stettin lomMniv Blücher" war im Begriff fortzufahren und derPölitz.' von Pölitz kommend, im Begriff anzulegen. Durch Wit Manövrieren ranntePölitz" mittschiffs denBlüchtt ® und dieser sank nach einigen Minuten. Auf dem Sch^'/ befanden sich hauptsächlich Kinder aus den naheliegenva Ortschaften, welche täglich aus den Schulen in Steur kommen und diesen Dampfer zur Heimfahrt benutzen. Gesamtzahl der Fahrgäste wird auf einige fünfzig angegeb c, von denen der größte Teil gerettet sein soll. Als ven ist bisher nur ein Mann gemeldet, der sich ein Bein p brachen hat und in das Johanniter-Hospital in Züllch^ geschafft wurde. Von dem versunkenen Schiff, welches-r sieben Meter Tiefe liegt, ragt nur ein Mast einige iLW über dem Wasser empor. Leichen waren bis Freitag ab trotz aller Mühe noch nicht geborgen; doch wurden JJ Bergungsarbeiten unausgesetzt betrieben. DieSeltir- Neuesten Nachrichten" berichten noch über das Ungl Der Anblick für die am Ufer stehenden Leute, die, ö» helfen zu können, dem Unglück zusehen mußten, war c setzlich. Gellende Hilferufe wurden von allen Seilen uv doch konnten die herbeieilenden Boote nur die wenigsten « im Wasser treibenden Personen retten, die anderen versag vor den Augen der schmerzerfüllten Zuschauer. Kajüten des Dampfers befanden sich nach den auero i_< vielfach sich widersprechenden Angaben der geretteten giere auch noch eine große Anzahl Erwachsener und Stir die sämtlich ertrunken sind, weil die Kajütenthür Hilf des Zusammenstoßes keinen Durchlaß mehr gewährte. gesammte Verlust an Menschenleben wird auf 20- ? schätzt. Der Kapitän desBlücher", Herr Winter, flE von der Kommandobrücke auf den Schornstein, von w - er noch mehreren Personen das Leben retten konnte, den ertrunkenen Personen konnten bisher nur wenige 2 festgestellt werden: vermißt werden u. a.: 2 Shno Besitzers Mellnitz in Frauendorf, 2 Kinder des Va , Meisters Schultz in Stolzenhagen, 2 Kinder des Bau

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werden wir dieselben Erfahrungen machen mGn der Heuernte, das heißt: die Obsteclräge werdm roefriS geringer ausfallen, als man anfangs erwarten bunte 5, sender besitzt etwa 200 Obstbäume der verf^-eben'hn -X und von jedem Alter. Alle Bäume, selbst bis auf U vorigen Jahre gesetzten herab, waren überreich mu übersät. In der letzten Maiwoche mußte man dir wachen, daß die Ansätze rostig wurden und slstün. tzi hatte also eine Befruchtung nicht stattfinden lönntn, b;e Blüthen, wegen des rauhen Wetters, abfielen. Damm haben die leichten Gewitterregen in den letzten Tagen aas, ausgezeichnet gewirkt, obgleich dic mangelnde geudMit H weitem noch nicht ersetzt ist.

eine Mehrausgabe von einigen Millionen Mark ergeben, so würde diese einmalige, für einen ganz außergewöhnlichen Fall gemachte Ausgabe die preußischen Finanzen sicher nicht in Unordnung bringen. Der preußische Finanzminister von Miquel hat in der Sitzung vom 21. Februar 1899 selbst I des Kriegsgerichts seien bereits sämtlich ernannt; Vorsitzender die Frage,wie das große nationale Werk auch in Preußen I sei der Genieoffizier Jouaust. Die Beisitzer seien aus­glatt und richtig durchzuführen" sei, für eine so bedeutungs- I schließlich Artillerieoffiziere.

+ Ob» Lais bei Nidda, 17. Juni : Ihrigen Knaben wurde anfangs dieier Woche fi feuer m der Hofraite des L. Werner dahier woTrAoS- lotrht Arühnv. 1- rz _. . _ anpcrji

zu machen; das Reisig stand bald in Flammen die S?? werk des Kuhstalles und den angrenzenden Schuppens ergriffen und nahezu einäscherten, bis die 2öfdibiif? m ? .

ihr- »otte Thätigkei. entfalten konnte. Der W ft t i ' unbedeutend. * m .

Dienstag dei 1 nach«. 2 Uhr, ' .öortsetzong i 1 öer Vonak!

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unvorteilhaft ausgezeichnet hat, wieder recht deut'7^ T; E':ommfrlnfl Emsender beobachtete an feinen Rebstöcken seit einiaen ?- blühende Trauben. Sin der ersten " ,,5r mit den Weinstöcken nicht recht voran, b:e neuen I s maufia und nnmitrfiftn aus nnh d o e

volle erklärt,daß die finanzielle Seite dabei nicht ent- I --------

scheidend sein kann". Lokales und Vrovlnüellxs.

Stettin, Ir.Juni. Seit früh morgens ist man an der c r,

Unglücksstelle eifrig bemüht, den gesunkenen Dampfer v V" Zur Leitung des hessischen Schulwesens schreibt man Blüche r" zu heben und die Leichen der Ertrunkenen zu I ^mD. T. A.": Ein Artikel Ihres geschätzten Blattes bergen. Herzzerreißende Szenen spielen sich bei den Berguugs- I «ucht die verantwortliche Stelle dahin zu beraten, wieder, arbeiten ab. Zahlreiche Personen befinden sich an der I otes bis zum vorigen ^ahr herkömmlich war, einen llnglücksstclle und warten, bis ihre toten Kinder dem nassen lurtftifd) gebildeten Berwaltungsbeamten zur Leitung des Element entrissen werden. Bis heute mittag waren neun I hessischen Schulwesens zu berufen. Das allgemeine Ver- Leichen geborgen. Bis jetzt ist es nicht gelungen, in die I fangen nach einer fachmännischen Spitze der Schulabteilung Kajüten des gesunkenen Schiffes einzudringen. Wie es heißt, I kustn man nicht diskreditieren durch den Hinweis auf die sind im ganzen 50 Personen ums Leben gekommen. Die I ^in^$cn Vorfälle der jüngsten Vergangenheit; denn diese Schuld an der Katastrophe wird dem Maschinisten des Vorfälle erschienen demAuge des Schulmanns" nicht DampfersPölitz" zugeschrieben. Derselbe soll sich imber$ als jedem anderen urteilsfähigen Menschen. Für Augenblick des Zusammenstoßes auf dem Verdeck aufgehalten I bl.c^c Behauptung berufen wir uns wiederum auf die Ein- haben, in lebhafter Unterhaltung, während es seine Pflicht I ü^.!?a^9keit der Schulmänner, die der Verfasser des er- war, im Maschinenraume zu fein. Er habe das Kommando I sühnten Artikels nur deshalb als unkontrollierbar dahin- Kontredampf nicht gehört. Die Verhaftung des Maschinisten I gestellt sein lassen kann, weil er eben der Schule und ihren und auch des Kapitäns desPölitz" ist angeordnet. Der I Lehrern völlig fremd gegenüber steht. Da wir wissen, mit

Kapitän desBlücher", mit Namen Winter, liegt infolge welcher Gewissenhaftigkeit an verantwortlicher Stelle die

des ausgestandenen Schreckens krank darnieder. Bis 2 Uhr $ra9e bcr Reorganisation der Schulabteilung erwogen wird, nachmittags gelang es, denBlücher" soweit zu heben, daß I können wir für heute von der Erörterung der Frage ab-

das Oberdeck sichtbar wurde. Die geborgenen Leichen wurden sehen, ob nicht die Schuld an den schon früher zutag ge-

nach dem Krankenhause gebracht und daselbst ausgestellt, tretenen Mängeln der Organisation, an der mancherlei Fortwährend finden sich Leute dort ein, welche ihre Auge- Unterlassungen zum Schaden des höheren Unterrichtswesens, hörigen requirieren, wobei sich furchtbare Szenen abspielen. I ^nb ben ie 61 offenbar gewordenen Fehlgriffen in der Be- Eine Frau wurde beim Anblick ihres toten Kindes wahn- Atzung wichtiger Aemter dem Umstande beizumessen ist, daß sinnig. Man hofft heute noch in die Kajüten eindringen I w^r zu spät von der juristischen zur fachmännischen Leitung zu können. I übergingen. Unser Gegner beruft sich darauf, daß für den

Brunsbüttel-Koog, 17. Juni. Der Kaiser erledigte £eiter be§ höheren Schulwesens in erster Linie echtes und heute morgen an Bord der Hohenzollern Staatsgeschäfte, wahres Wohlwollen für das Gedeihen des ganzen hessischen Hieraus unternahm der Monarch einen Ausflug und begab Schulwesens, Urteil und Umsicht nötig sei. Wer möchte sich zu Fuß nach der Schleuse, sah sich die dortigen Be- blc8 bestreiten? So selbstverständlich wie diese Behaup-

festigungeu an und stattete seiner YachtMeteor" einen tung ist die andere:Bekanntlich gewinnt Energie, guter

Besuch ab, wobei er das Fahrzeug in allen Teilen genau I Wille und die nötige Intelligenz recht bald auch auf un­besichtigte. Gegen 11 Uhr ging der Kaiser mit demMeteor" gewohnten Gebieten den ersten notwendigen Ueberblick."

in See. Er stand vorn im Schiff und erwiderte die Grüße Selbstverständlich, wenn man unter demersten notwendigen der zahlreichen Menschen, indem er die Mütze schwenkte. Ueberblick" nicht allzuviel versteht. Heber diesen ersten Heber. Das Festmahl auf dem DampferFürst Bismarck" ist heute blick hinaus pflegt es aber dauernd zu hapern. Was abend bis 1 Hhr in Aussicht genommen. Nach Schluß sollen solche Allgemeinheiten beweisen? Es handelt sich doch desselben begiebt sich der Kaiser an Bord derHohenzollern", um bie ftrage: Hebermmmt unter sonst gleichen Hmständen um daselbst zu übernachten. besser ein Beamter der Schulverwaltung ober ein Beamter

- ---- -------- = der politischen Verwaltung die Leitung des Schulwesens?

Shrfilmrh kommen doch nur Oberschulräte und Direktoren in ;

1O . t£vuziuuiv* Betracht, und diese sind nicht nur als L e h r e r Fachmänner,

Wien, 18. ^uni. Der Wiener tschechische Gesang- sondern auch Schulverwaltungsbeamte. Daher verein wollte gestern abend in einer hiesigen Restauration ist der Gegensatz hinfällig, den unser Gegner konstruiert eine Liedertafel abhalten. Deutsche Studenten verhinderten 1 rr 1 ~- - 1

dies jedoch, indem sie, etwa 500 Mann stark, schon am Vor­mittag den Saal besetzten.

bepnben.

*KMn, \ gttlt H bda Fegechanb bn \ ,IÄpo!lo" NBolksmundAj Bnen jeuaischen ödiber nach dcm ffi olchc in Berge II' Dr. M. Fabrici sicherlich falsch. lAiinzunehmen, da ii n Jena fclbft 5 fiiMr aber ver) ar binfaltt nid)t$ b .-'iaesie schon lange

. spoeüschn '1738):Wenn lbbrennt, den W 7)a ® krwell und beson K 3nöe gesunden, lIrlich die ober ei «datierten Versei , l .Avolda" als

* Aus Gel

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