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an den Börsen in Hamburg, Berlin und Frankfurt a. M. zum Handel zugelassen.
Die Hypotheken-Bank in Hamburg hat auf Grund des von dem Hohen Senate der freien und Hansestadt Hamburg bestätigten revidierten Statuts vom 27. Juni 1891 die Berechtigung, auf den Inhaber lautende verzinsliche Hypothekenpfandbriefe auszugeben, deren Gesamtsumme den zwanzigfachen Betrag des jeweils eingezahlten Grundkapitals nicht übersteigen darf
Die Bank erwirbt in der Regel nur erststellige Hypotheken und zwar nur auf solche Grundstücke, welche eine» dauernden und sicheren Ertrags- oder Verkehrswert haben.
Die zur Pfandbriefunterlage dienenden Beleihungen müssen innerhalb 60 Prozent (drei Fünftel) des Wortes der zum Unterpfand zu bestellenden Objekte Liegen.
Die Hypothekenpfandbriefe sind seitens der Inhaber unkündbar. Sie tragen die facsimilierten Unterschriften zweier Mitglieder des Vorstandes.
Die Stücke lauten auf den Inhaber, können jedoch auch auf den Namen in den Büchern der Bank eingeschrieben werden, in welchem Falle die eingetragenen Gläubiger von den Verlosungen etc. kostenfrei benachrichtigt werden.
Die Sicherheit der Hypothekenpfandbriefe und der Zinsen wird nach den Bestimmungen des Statuts durch die von der Bank erworbenen hypothekarischen Forderungen und durch das Gesamtvermögen der Bank, insbesondere durch deren Grundkapital und deren Reservefonds gebildet.
Die Hypothekenpfandbriefe Serie 281 bis 310 im Gesamtbeträge von Mk. 30 000000.—, welche eine Fortsetzung der bisherigen Pfandbrief-Emissionen und speziell der gleichlautenden Serien von 251 bis 280 bilden, geniessen die gleichen Rechte und Sicherheiten, wie die der bisherigen Emissionen und kommen innerhalb der durch das Statut vorgeschriebenen Grenzen je nach Bedarf beziehungsweise je nach Zunahme des Hypothekenbestandes serienweise im Betrage von je Mk. 1 000000. — zur Ausgabe. Diese Serien tragen sämtlich Januar- und Juli-Coupons und sind mit 4 Prozent p. a. verzinslich. Die Coupons verjähren in vier Jahren vom Tage der Fälligkeit ab gerechnet.
Die Rückzahlung dieser Serien erfolgt im Wege der Auslosung al pari. Die jedesmaligen Zahlungen der ausgelosten Beträge finden spätestens sechs Monate nach der Verlosung statt. Die Nummern der ausgelosten bezw. gekündigten Stücke werden jedesmal alsbald nach der Ziehung bezw. Kündigung bekannt gemacht. Bis zum 2. Januar 1905 ist eine Verlosung und Kündigung ausgeschlossen; von diesem Termine ab bleibt der Bank das Recht vorbehalten, die Verlosung in beliebiger Stärke °vorzunehmen oder auch sämtliche im Umlauf befindlichen Hypothekenpfandbriefe mit dreimonatlicher Frist zu kündigen. Die sämtlichen Serien dieser Hypothekenpfandbriefe müssen spätestens am 2. Januar 1965 al pari getilgt sein.
Zur Heimzahlung gekündigte oder verloste Hypotheken-Pfandbriefe verjähren in dreissig Jahren nach dem festge-
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Die zur Kündigung und Auslosung kommenden Hypothekenpfandbrjefe, sowie die Coupons derselben werden — ■ an der Kasse der Bank, Hohe Bleichen 18,
dem Bankhause von Frlanger & Söhne, und
Ä „ der Frankfurter Filiale der Deutschen Bank,
LJ sämtlichen auswärtigen Verkaufsstellen unserer Hypothekenpfandbriefe kostenlos eingelöst. Gegen Einlieferung der Talons werden seiner Zeit neue Zinsbogen kostenfrei an den genannten Zahlstellen ausgegeben.
Die Hypothekenpfandbriefe der Hypothekenbank in Hamburg sind zur Beleihung im Lombardverkehr der Reichsbank und ihrer Zweiganstalten zugelassen.
Das voll eingezahlte Aktienkapital beläuft sich auf...............Mk.
Die Reserven der Bank betragen inkl. Provision- und Zinsreserve Ende 1898 ......„
Die zur Ausführung gebrachten Hypothekengeschäfte erreichten am 30. Juni 1899 den
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Die seit 1889 zur Verteilung gekommene Dividende betrug 8 Prozent p. a.
Die Geschäftsführung der Bank steht unter der Aufsicht des Hohen Senats der freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg, im September 1899.
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