Ausgabe 
19.2.1899 Viertes Blatt
 
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HYGIENE

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Montag

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t Holzversteigerung

La Hygiea von M. 5.50

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GESUNDHEITSCORSEJ Versandt nach Auswärts. ^oz meinbjwal'b

Ho^zsortimen

und Eichwald, folgende

Holzsortimente zur Versteigerung:

Buchenstämme mit 2,93 fm,

4

den 1

Schaufenstergestellt

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Bemerkt wird, daß sich

bei den

Achtbare Vertretet

Grüssner

Holzrouleaux- und Jalou;

1545

Kock.

194

104

321

241

5

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Elchen- Nadel- ASpen-

Eichenstämme mit 66,01 fm, Nadelstämme mit 31,37 fm, Derbstangen mit 13,21 fm, Reisslängen mit 2,03 fm, Pappelstämme mit 2,40 fm.

an,

und

179,2 210

28

95

18

6 4925 3050

500

55

75

heim, Bodenheim, Dexheim, Schwabsburg, Oppenheim, Selzen, Hahnheim 2C. zu der am 10. d. Mts. im großen Saale derKrone" dahier einberufenen Wein steuer Ver­sammlung eingefunden. Die Saalthüren mußten aus­gehängt werden, um den auf der Treppe, Vorplätzen rc. stehenden Personen die Teilnahme zu ermöglichen; an Sitz­gelegenheit war für viele nicht zu denken. Den Vorsitz führte Herr Weinproduzent Dr. Schlamp vom Hofe von Nierstein, während Direktor Reinemer-Darmstadt auf dringen­des Ersuchen das Referat übernommen hatte. In einstündiger, von Beifall öfters unterbrochener Rede entledigte sich der­selbe seines Auftrags, und belohnte langanhaltender Beifall den Redner. Die einstimmig gefaßte Resolution spricht sich gegen jede Weinsteuer aus. Mehrere kleinere Winzer gaben ihren Ansichten über den Gesetzentwurf Ausdruck. Der Gedanke einer Weinsteuer scheint die allgemeine Unzufrieden­heit bereits erregt zu haben, welche wohl beständig zunehmen dürfte, wenn eine Zurückziehung der Vorlage nicht bald erfolgt. In der Resolution wurde auch das unentschuldigte Fernbleiben, sowie der Standpunkt zur Weinsteuer des Herrn Abgeordneten Wernher einstimmig nicht gutgeheißen.

»ollen im Distrikt Schabenberg Eichwald versteigert werden:

Eichen stämmen sehr schöne Schneide- Hölzer bt6 zu 4,55 fm Inhalt und auch schönes Wagnerholz befindet Die P^ppelstämme werden nicht vor­gezeigt, kommen aber zuerst zur Ver­steigerung.

Der Anfang ist jedesmal an der Straße nach Treis zu.

Mainzlar, am 17. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar.

0539] Eingemachtes Sauerkrau und Kartoffeln bei

Frau Dampfmanr».

®ttt: Die Ar W Große em die Großh.

Unter Hinweis lr-Hhrungsverock fit. 11 der letzte. Dilling beauftragen ftiMlfafttn, sowie list -iir daS nächstfo! 1ÄOO sausende Jahr Wmnnschasten bt |i nehmenden Wo Uhr nach mach 4t lay hn$ zm

Etwaige von' die Listen und Bej l-,J. vorzulegen.

und sich daran betranken, zu der Entdeckung.. ®?9en einen früher hier jetzt in Hungen (in Oberhessen) ansässigen Gerichtsvollzieher ist eine Untersuchung wegen Unter­schlagungen und sonstiger dienstlicher Unregelmäßigkeiten anhängig. Die Untersuchung hat einen ziemlichen Umfang angenommen und weilte zur Vernehmung von Zeugen mehrere Tage ein Untersuchungsrichter von Gießen hier.

L. Mainz, 17. Februar. Max Joseph Beers einacktige OperDer Strike der Schmiede", deren Text von Vicktor Leon nach dem gleichnamigen Gedicht von Francois Coppee bearbeitet ist, errang bei ihrer gestrigen hiesigen Erstaufführung einen durchschlagenden Erfolg. Beer zeigt sich dnrch diese Arbeit als feinfühligen Komponisten, von dem wir noch manches gute zu erhoffen haben, wenn auch feine Musik nicht frei von Anlehnungen an die großen Meister ist. Die Aufführung unter Kapellmeister Pfeiffers trefflicher Leitung trug viel zum Erfolge des Werkes bei. Hauptsächlich Herr Rünger als Mathieu Brumont bot eine glänzende Leistung. Aber auch die Herren Costa als Colbert, Seim als Trissotin sowie die Damen Wenger als Christine und Schemmel als Jvonne waren vorzüglich. Herr Direktor Simons hatte die Novität prächtig inszeniert.

H. Hahnheim, 16. Februar. Am 10. d. Mts. fanb jm überfüllten Saale desDeutschen Haus" dahier eine außer- ordenMch zahlreich besuchte Winzerpersammlung unter dem Vorsitze des Großh. Bürgermeisters Heinz-Hahnheim welche sich, nach einem Referate des Herrn Bürger­meister Kessel-Selzen und Weinproduzent Schätzel-Selzen gegen jede Weinsteuer erklärte. Die dahiugeheude einstimmig gefaßte Resolution soll durch eine, aus den Herren Bürger­meister Heinz, Hahnheim, Bürgermeister Sieben, Zornheim, Bürgermeister Holl, Stadecken, Bürgermeister Kessel, Schwabs­burg, Bürgermeister Mann, Nackenheim, den Gutsbesitzern Schätze!, Selzen, Kerz, Bodenheim und Hch. Schlamp, Nierstein bestehende Deputation der Großh. Regierung über­reicht werden.

WLC. Nierstein, 16. Februcck. Fast 1000 Personen, der Mehrzahl nach Winzer, hatten sich aus Nierstein, Nacken-

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2cntiid) brifltlegt

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i Beir.: Die 9i Das (sroijfj «n btt ®t* diejenigen üoi TO Verfügung P - $) im Riickslar W\ l^n erinnert

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Versteigerung.

Dienstag, den 21. d. 8Rte., mittags 2 Uhr, versteigere \<h stadt 55 (Biekers Saal) gegen ÄarzavM

1) eine Partie Filz- und Stohbüle,

2) 1 Kuh, 1 Break, 3 Fahrräder, eiim Rollwagen, 1 Fracblwagen, 1 Rar: schrank, 1 Patenlsessei. 1 Par Sckubwaren und verschiedene Mo.-.

Die Versteigerung zu 1 findet bestimm zu 2 teilweise statt.

1556 Born, Gerichtsvollzieher.

Die Maul- u aJ,ar'enb°rn uni W1« «b fini wwen morden.

Wa. len Stober

Außerdem habe einen größeren Pol" i p i Rlttoerttn gebrauchter, noch gut erhaltener _

Fahrräder ehr bimg abzugeben.

Wilh. Ha«el

Freitag den 24 Februar, vormittags von 9 Uhr

Vermischtes.

* Müller - Herfurth, Frankfurt a. M., veröffentlicht in seiner WochenschriftSonne" eine kräftige Satyre auf die amerikanischen Fahrräder, die wir unseren Lesern nicht vor­enthalten zu dürfen glauben:

Was müssen das für Räder sein?

In einem deutschen Blatte steht, For neunzig Mark bekäme E Weiser e famoses Rad Un' aach en Landbeheme. For neunzig Mark e gutes Rad Js billig allerdings, ich mein' Indessen ist die Frag' erlaubt: Was misse des for Räder sein?

di- ®t,u

Korsett@nh.aus

S. Löhren

Frankfurt a. M.

Zeil 35, vis-ä-vis der Hauptpost.

Telephon 4317.

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Donnerstag den 23. Ae« bruar, vormittags von 9 Uhr anfangend, kommen in dem Ge (5 meindewald Mainzlar, Distrikt

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Die vom Allgemeinen Verein für Verbesserung der Araueu kleiduug von jeher bevorzugten und in seiner Fach-Ausstellung 1898 in Berlin

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Hockst Du uff Deinem Sattelsitz Un willst die Welt durchreise, Bricht Dir gewiß die Lenkstang ab Un aach noch sonst e Eise, Du giebst sehr schnell das Strample uff Un stellst Dein nettes Rädchen ein; Dann fragst Du mit mir ärgerlich: Was misse des for Räder sein!

Die Kugellager tauge nix. Die Kugeln wern zermale, Un trittst Du ebbes fest enei. So breche die Pedale;

Du seufst nach Deine neunzig Mark, Siehst Du des ganz Schlimmassel ein Un stimmst mir zu, wenn ich Dich ftag: Was kenne des for Räder sein?

Kaaf Dir e gutes deutsches Rad, Kein'n Schund aus fremden Staat Un zahl dafor en gute Preis, Sonst haft nor Du den Schade. E Dummer kääft for neunzig Mark E Fahrrad sich un Aerger ein, Denn jeder Schlaukopf fegt sich gleich: ________Was muß des for e Dreckzeug fein?________

Universums Nachrichten.

©ottingen. Die theologische Fakultät hat den Sem Präsidenten Dr. jur. Meyer in Celle zum Doktor der Thech promovtett.^ & * n Zum Rektor der hiesigen Universität für« im April beginnende neu; Studienjahr wurde vom akadem« Senat Prof. Dr. Schanz der katholisch theologischen Fakultät k Könige zur Ernennung vorgeschlagen Professor Schanz hat k Lehrstuhl für Dogmatik und Apologetik inne.

Soest. Der Direktor des Seminar«, Schulrat Fix, r diesir Tage hochbetagt gestorben. Herr Fix, bekannt als Ham ragender Pädagoge, hatte zahlreiche Bücher verfaßt.

Brüssel. Hier starb der frühere Professor der Pham«: Norbert Gitte, ein auf seinem Spezialgebiet sehr bekannter » lehrter, im Alter von 80 Jahren.

finb in den hiesigen einschlägigen Handlungen käuflich zu haben in Frankfurt a. M. ausschließlich in dem Korsett-Spezial- Geschäft von

Hess & Schimmel, ZZrebergasse.

Um Verwechselung mit minderwertigen Nachahmungen zu ver- meiden, achte man auf die eingetragene Schutzmarke 1554

Hygiene seFs Panier66«

Buchen-Wellen, Eichen- Radel« rm Buchen-Stöcke, ,, Eichen-

>K Dienstag, -en 21. d. Mts., kommen X im Bahnhof Gießen 2300 abgängige zV hölzerne Bahnschwellen und einige Haufen

Brennholz zur Versteigerung. Anfäng vormittags 8 Ubr an der Oberhesi. Rampe.

Gießen, 17. Februar 1899.

1548 Großh. Betriebsinspektion I.

t Versteigerung.

Dienstag den 21. d. Mts., ^nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Nen- stadt 55, dahier, nachoerzeichnete Gegenstände gegen Barzahlung Der (T steigert:

1 zweiräderäger Hand- * karren, 1 Kohleuschlitteu,

Verstkigt'rmltleii

Ohiiiifrlilniiiuii

NersAedents

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