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4- Heuchelheim i. d. W., 17. Februar. JnWe ÄfA, kürzlichen Demission unseres seitherigen Ortsobevh^^ Krug fand gestern dahier eine BürgermeN iEi Uttj4„ t». statt, die unserer Bürgerschaft zur Ehre gereicht^
Bestimmungen.
♦* Schul Dienstuachrichten. Dem Schulamtsaspiranten Rudolf Vierheller aus Liederbach wurde die Lehrerstelle an I der Gemeindeschule zu Eifa übertragen; der von dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Diebach a. Haag präsentierte Schulamtsaspirant Peter Krausgrill aus Fauerbach v. d. H. wurde für diese Stelle, der von dem Herrn Freiherrn v. Leonhardi auf die 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Groß-Karben präsentierte Schullehrer Johannes Müller zu Ober.Florstadt wurde für diese Stelle bestätigt; dem Schullehrer Jakob Stephan Oeftreicher zu Dorndiel wurde die Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Hofheim, dem Schulverwalter Heinrich Breidenbach zu Queck die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rudlos, | dem Schulamtsspiranten Heinrich Wolff aus Ober-Flörsheim । eine Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Gundersheim, dem Schulamtsaspiranten Valentin Weber eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biblis, dem Schulamtsaspiranten Georg Michael Mandel aus Viernheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-Welzheim, dem Schulamtsaspiranten Johann Kolb aus Ober-Olm eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Abenheim übertragen; dem Schullehrer Wilhelm Müller zu Walldorf wurde die Lehrerstelle an der evangelische Schule zu Gernsheimüber- tragen; der Schulverwalter Adam Grünschlag m Mainz wurde zum Lehrer an dem Gymnasium daselbst, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; dem Schulamtsaspiranten Philipp Jakob aus Schlitz wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rixfeld übertragen; dem Schullehrer Heinrich Kling zu Hörgenau wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lindenstruth, dem Schullehrer Karl Gödtel zu Londorf eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Treis a. d. Lda., dem Schulamtsaspiranten Karl Jost aus Kleestadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Affolderbach, den Schulamtsaspiranten Johann Bläß aus Nieder-Olm, Adam Heiser aus Heidesheim und Heinrich Kempf aus Mainz wurden Lehrerstellen an der Volksschule zu Mainz, den Schulamtsaspirantinnen Elise Beck, Katharina Klinge und Elisabeth Melcher aus Mainz und Luise Steinberger aus Gießen, sowie der Lehrerm Anna Katharina Elisabetha Kinz zu Gonsenheim Lehrerinnenstellen an der Volksschule zu Mainz übertragen; dem Schullehrer Konrad Herber zu Wallenrod wurde die Lehrerstelle , an der Gemeindeschule zu Saasen, dem Schullehrer Wilhelm Lentz zu Stangenrod eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Geilshausen übertragen; der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die 2. Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Steinbach, im Kreise Erbach, präsentierte Schullehrer Johannes Müller zu Wallerstädten wurde für diese | I Stelle bestätigt; dem Schulamtsaspiranten Christoph Kredel I aus Steinbach wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule I zu Stockhausen übertragen; der von dem Herrn Prinzen Albrecht zu Solms-Braunfels auf die Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Bettenhausen präsentierte Schulamtsaspirant Karl Krug aus Stockstadt wurde für diese Stelle bestätigt. Der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Ilbenstadt Georg Michael Ruppert wurde auf sem Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. p. L
*« Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: tue mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wahlen, die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Kirschhausen, dem Kreisrat und dem katholischen Pfarrer zu Heppenheim steht das Präsentationsrecht zu derselben zu,
werden. . .
n. Von der Nidda, 16. Februar. Die in Nr. 40 d.
neL Aus Deutschostafrika. Die Gebiete östlich vom Viktoria-See bis an die englische Grenze (1 Gr. s. Br.) I hat Hauptmann Schlobach von Muanza aus in den Mo- I xaten Juni, Juli, August auf einer einundachtzigtägigen Expedition durchzogen und erstattet darüber im „D. Kol.-Bl." I ausführlich Bericht. Unter anderem war ein kriegerischer Strafzug gegen die Wasweta notwendig, deren äußerst starke Festung Kiboroswa Hauptmann Schlobach, da die Wasweta ihm feindlich entgegentraten, am 2. August er- I stürmte. — Von den naheliegenden Hügeln aus schauten I die Nachbarn der Wasweta dem Kampfe zu, der allgemein für eine Probe auf unsere Tapferkeit betrachtet zu werden schien. Die Wakenye wagten jedoch nicht, mit uns am I Kampfe teilzunehmen, weil sie wohl an einem Siege unserer- I seits zweifelten und für diesen Fall die Rache der Wasweta I doppelt fürchteten. Nach Einnahme der Festung kamen die | Wakenye des Sultans Kibore glückwünschend herbei und beteiligten sich in großer Zahl ein der gewaltigen Arbeit der Niederlegung der am Fuße 2,5 Meter dicken Zyklopenmauern, die am 3. August abends vollendet war. Rasch eilte die Kunde von dem Siege der Wadakki (Deutschen) über die Wasweta durch die Lande nördlich des Mara bis I nach Ugaya hin, und die Folge war, daß die Sultane des Nordens um Freundschaft baten. — In Ugaya, dessen südlichsten Teil, das Land Schirati, die Wasoba bewohnen, wurde eine Station begründet. Als Ergebnisse der Expedition bezeichnet Hauptmann Schlobach: 1. Die Anlage eines Offizierpostens an der Schiratibucht, durch welchen nunmehr die deutsche Macht im Norden des Muanzabezirks bis zur englischen Grenze wirklich geltend gemacht wird. 2. Nachdrückliche Bereisung der zwischen der Station Muanza und dem Schiratiposten gelegenen Länder und Hebung des Ansehens der Station in denselben, so daß der Handel und Wandel am Ostufer des Viktoria-Nyauza gesichert ist. Eventuell erfolgreiche Schürfunteruehmungen und Zebrafang können jederzeit in Angriff genommen werden. 3. Erweiterung der geographischen Kenntnis der bereisten Länder durch Routenaufnahmen und astronomische
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Males und MovinMes.
Gießen, den 18. Februar 1899.
Ausland. I
2ßie«, 17. Februar. Aus Anlaß des Ablebens des Präsidenten Faure richtete der Kaiser und Graf Goluchowsky an Madame Faure und an die französische Regierung Telegramme, in welchen dieselben in äußerst warmen Worten ihrem Beileid Ausdrück geben.
Wien, 17. Februar. Ein Mitglied der hiesigen französischen Bo/sch ast äußerte sich über den augenblicklichen Stand ' der Dinge in Frankreich folgendermaßen: Die Folgen dieses Ereignisses lassen sich heute noch nicht übersehen, jedoch kann soviel als sicher gelten, daß von einem Umsturz keine Rede sein kann. Die Präsidentenwahl werde sich m vollkommenster Ruhe und ohne jeden Staatsstreich vollziehen. Alle Kombinationen, die sich an den Tod des Präsidenten knüpfen, die eine Staatsumwälzung im Auge haben, würden sich als hinfällig erweisen. ,
Rom, 17. Februar. Aus seiner Zuruckhaltung heraus- tretend, veröffentlicht Crispi in der „Rivista italiana" einen Aufsatz über das französisch-italienische Einvernehmen. Er drückt darin seine Genugthuung aus, daß man nach einem zehnjährigen Tarifkriege zu einem Waffenstillstand, dem Vorspiel zu einer besseren Zukunft für beide Teile, gelangt sei, äußert aber anderseits sem Bedauern, daß die italienische Regierung auf die Kapitulation hinsichtlich Tunis verzichtet habe, um dem französischen Ministerium ein Freundschaftspfand zu geben; Italien habe ein Königreich für ein Linsengericht hingegeben. Vom Dreibund sprechend, sagt Crispi, er habe denselben abgeschlossen vorgefunden; da der defensive Charakter des Dreibundes Frankreich bekannt sei, habe es Krieg und Frieden in der Hand. — Die Aeußerungen Crispis über Tunis dürfte m Italien und Frankreich lebhafte Kommentare wachrufen. Aber auch für die Stellung der italienischen Staatsmänner zum Dreibunde sind die Aeußerungen Crispis kennzeichnend. Sie beweisen nämlich von neuem, daß fein italienischer ! Staatsmann mehr aus vollem Herzen die Verantwortung ! für den Dreibund zu übernehmen wagt, sondern jeder sich gewiffermaßen wegen seiner Stellungnahme zum Dreibund entschuldigt.
bald mehr, bald weniger, oft nur so viel, daß es M - scharfe Beobachter wahrnimmt. Stets aber weror» solchen Aenderungen die Farben Heller. j
SS Freiensteinau, 16. Februar. Em sehr bed«> werter Unglücksfall ereignete sich gestern m dein>- barten Ulmbach. Der Knecht des Pachters Johannes Franz ans Bermuthshain, wollte vor E der Nacht vom Gerüst in der Scheune Stroh Y holen. Hierbei stürzte er auf die Tenne, wo e€F' gefunden wurde. Er starb, ohne wieder zum B. v zu kommen, am andern Morgen 5 Uhr. Franz j Anfang der 40er Jahre, er ist kinderlos und feine §
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eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelir an der Gemeindeschule zu Ockenheim, die mit einem katho- lischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindr- schule zu Lorsch, mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden, eine Lehrerinnenstelle an bet katholischen Schule zu Bingen, sämmtlich mit dem gesetzlichen, nachdem Dienstalter sich bemessenden Gehalt.
*♦ Diejenigen Reservisten, Landwehrleute I. und II. Angebots und Ersatz-Reservisten, welche auf Grund bet Bestimmungen des § 122 der Wehr-Ordnung vom 22. November 1888 eine Zurückstellung hinter den ältesten Jahrgang der Landwch. II. Aufgebots bezw. Ersatz-Reserve in Anspruch nehmen zu können glauben, werden aufgefordm, ihre bezüglichen Gesuche baldigst und spätestens bis zum 10. März d. I. bei den betreffenden Großh. Bürgermeistereien einzureichen. Die nach dieser Zeit eingehenden Gesuch? können für das laufende Jahr (d. h. bis zum nächstjähngk!, Klassifikationstermin) keine Berücksichtigung mehr finden.
** Der Reichsausschuß für deutsche Nationalfeste in nächster Zeit in Dresden zusammentreten, um sch- dem „Reichsverein für vaterländische Festspiele" auf ähnliäq- Grundlage mit Zweigvereinen zu konstituieren, wie futa Deutsche und Oestereichische Alpenverein besitzt, doch M Zulassung von Einzelpersonen und Körperschaften als w mittelbare Mitglieder. Die bereits vorhandenen 43 Ortsausschüsse sollen zu Zweigvereinen nach Analogie des neuti dings in Dresden gebildeten, dem sich bereits über 8000 Pa I fönen angefchlossen haben, erweitert werden. Von de akademischen Kreisen haben sich sämtliche 33 farbentragenbi. an fast allen deutschen Hochschulen vertretenen Turnerschaft, schon angeschlossen, neuerdings hat dasselbe der zur Deutsche Turnerschaft gehörige nicht farbentragende Akademische Tun verein Berlin gethan. Mit anderen größeren Körperschaft schweben Verhandlungen. Zwischen den Vorsitzenden da deutschen Turnerschaft und des Reichs-Ausschusses ist N erfolgter Bildung des Reichsvereins zur Zerstreuung fr stehender Mißverständnisse und zur Anbahnung gegenfeihgt: guter Beziehungen eine gemeinsame Beratung vereinbart worden, an der aus beiden Körperschaften einige weiten Personen in leitender Stellung teilnehmen werden. Mi der Bildung des Reichsvereins, der zunächst sein Augenmcr I seinem organisatorischen Ausbau zuwenden wird, werben i>it I Zwecke des vaterländischen Unternehmens auch für meitete Kreise bestimmter hervortreten, indem zwar das einftmM Ziel, nämlich für die Fragen der Volksgesundung dm
I allgemeinere Pflege der Leibesübungen em großes augemeiw Interesse im Volke zu wecken, das gleiche bleibt, mdem ahi doch mit der Thätigkeit der Zweigvereine überall da. wo o Verhältnisse hierzu günstig liegen, begonnen wird.
** Anmeldungen. Patente. Teigknet-und Mischmasch ne. I Joh. Schäfer, 27. 4. 98. Verfahren zur Darstellung b um basischer Farbstoffe; Farbwerk Mühlheim vormals « Uon
I Hardt u. Co., Mühlheim a. M., 20. 11- 97. Vorrichun! zur Führung des hin- und hergehenden Aufstreichlineals b Zündholztunkmaschinen, A. Viebeg, Kostheim, 2. 5.
Sackaufhängevorrichtung an Packmaschmen mit tiuj-um absteigendendem Sackträger, Wilhelm Fredenhagen, Off 1 bach a. M., 31. 5. 98. - Gebraitchsmuster-Eni- tragungen. Nähzeug-Behälter in Zigarren-bezw.ZyliM« form und mit vom Fingerhut verMeßbarer Oeffnung, Wilb. ©eil, Butzbach, 31. 10. 98. Gleitschiene (Maßftb) für Baummeßkluppen mit vertieft eingelegtem Ahornstm en, Wilhelm Spoerhase, Gießen, 31. 10. 98. Kuuststein-Guk und Preßform für Handbetrieb mit über durchbrochen Ausstoßstempel bewegtem, Hohlformkerne tragendem kästen, Wilhelm Fabian, Gießen 14^11. 98. M l ä n g e r u n g d e r S ch ii tz fr i st. Verschiebbare^Ofenthn-• Carl Buderus, Lollar, 23. 12. 95 14 12 98.
lieröfen eine Feuerthür rc., Derselbe, 21.12.95,14. 12. -
an den gemeldeten Vorfall von der Aenderung in Färbung eines Huhns geknüpfte Bemerkung, solche Erscheinungen nicht selten seien, ist richtig.. v- merkenswert ist nun der Aberglaube, der sich ui unft ganzen Provinz an diese Vorfälle knüpft. Man b-h«W nämlich, daß Hühner aus Eiern, die am Grundonner 4 gelegt werden, alle Jahre eine andere Färbung erha»
Deutschlands nicht wünschen." Das sollte freilich eine i Binsenwahrheit sein, sie ist es aber leider in Deutschland I nicht, wo freisinnig und nationalgesinnt oft in einen Gegen- I satz geraten, der den Liberalen und Radikalen anderer | Länder unbekannt ist. Die Erkenntnis kommt etwas spät, 1 daß es nicht notwendig in Deutschland anders fein muffe, I indessen sie kommt, und das ist immerhin etwas. Das Frankfurter Blatt führt aus: „Das Slaventum in Preußen ist heute schon gewiß feine quantite negligeable, denn es 1 macht ein Zehntel der preußischen Vevölferung aus. Seit 1 einem Menschenalter hat es beträchtlich zugenommen. An- 1 fanqs uer 60er Jahre waren nur wenige Distrikte start I mit Polen durchsetzt; in Westpreußen, Posen und Schlesien I bildeten sie in zahlreichen Kreisen die kompakte Majorität, I über das geschloffene Gebiet des Ostens gingen sie aber nicht hinaus, und auch da waren nur die ländlichen Gebiete I ihre Domäne, während die Städte, [mit Ausnahme Posens, 1 rein deutsch gewesen sind. Ihre Gesamtzahl betrug etwa 2V, Millionen. Heute liegen die Verhältnisse anders. Die I Ml der Slaven ist auf 3‘/4 bis 3«/, Millionen gestiegen. Die geschlossenen Gebiete des Ostens haben ihren Charakter bewahrt, aber daneben ist eine Umwandlung in zweifacher I Richtung vor sich gegangen: die Städte im Osten sind teil- | weise polonisiert, und eine Wanderung slavischer Arbeiter m I geschlossenen Mengen nach den Jndustriebezirken des Westens hat stattgefunden. Diese Wanderung ist besonders interessant. Im Jahre 1890 schon finden wir in den drei Regierungsbezirken Aurich, Arnsberg und Düffeldorf über 50000 slavische Männer, in 15 anderen Bezirken je 1200, m Berlin 12000. Im Jahre 1897 sehen wir in elf westlichen Kreisen über 100000 Polen, das sind 8 Prozent der Gesamtbevölkerung dieser Kreise. In Gelsenkirchen und Recklinghausen zusammen ist die Zahl der Polen auf 58000, gleich 20 Prozent, gestiegen. Die Leute sind sämtlich aus dem Osten Deutschlands gekommen, teils sind sie deutsche Staatsbürger, teils Russen oder Galizier, die nach einem | Aufenthalt in Ostelbien dem Westen zuwanderten. Manche । dieser Industriezentren machen an Sonn- und Festtagen; den Eindruck polnischer Dörfer, denn die polnischen Ar- ; beiter tragen auch dort ihre Nationalkostüme und charakterisieren dadurch das Straßenbild. Ist diese Entwicklung wünschenswert?"
— Die Sonntagsruhe in Betrieben mit un regelmäßiger Wasserkraft. Als int vorigen Jahre im Reichstage lebhafte Klage geführt wurde über die weitgehende Verschiedenheit in den einzelstaatlichen Verordnungen auf Grund des § 105 e der Gewerbeordnung für die Sonntagsruhe in den Betrieben mit unregelmäßiger Wasserkraft, wurde regierungsseitig eine Zusammenstellung der einschlägigen Verordnungen zugesagt. Diese Zusammenstellung ist auch im Reichsamt des Innern ausgefuhrt worden. Ihre Veröffentlichung wird aber durch den von einzelnen Bundesregierungen dagegen erhobenen Einspruch gehindert. Zur Zeit finden zwischen dem Reichskanzler bezw. dem Reichsamt des Innern und den betreffenden Regierungen Verhandlungen statt, welche auf die Beseitigung dieses Hindernisses abzielen. Eine Veröffentlichung der einschlägigen Verordnungen würde allerdings die Notwendigkeit eines einheitlicheren Vorgehens auf diesem Gebiete zwingend darthun.
- Der Deutsche Handelstag ist zum 2. Marz nach Berlin einberufen. Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: Übertragung der Wasserbauverwaltung auf das landwirtschaftliche Ministerium in Preußen und Die Frage, wie der Handel durch Kornhaus- qenossenschaften und Landwirtschastskammern geschädigt wird. Als Redner sind beauftragt Dr. Weigert-Berlin und Remecke-
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+ Gei^Nidda, 17. Februar. Der gestern berichte'- Grummet- resp. Heubrand in dem Kellerfchen«n wesen ist neuerem Vernehmen nach durch unvorsichtige Han habung einer Leuchte verursacht worden. Durch den gm Heben Umstand, daß der Qualm des Glimmfeuers bald vo» einem Hausbewohner und in der Nachbarschaft waP' genommen wurde, konnte der Brand rechtzentg genug gewM
gelegt weroen, uuv vuiv it- -
Ein ender hat Leute gekannt, die fest an diesem Abergla > hielten, bis sie, von ihm aufgefordert, einmal einer $ ; nur Gründonnerstagseier unterlegten und dann dur^ i eigene Beobachtung geheilt wurden. Uebrigens anders |


