Ausgabe 
18.5.1899 Erstes Blatt
 
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I .. .H- Aus dem Horloffthal, 16. Mai. Man ist gegen I bärtig mit Bekämpfung der Herbstzeitlosen (col- I chicum autumnale) besonders von feiten der fiskalische» I Verwaltung beschäftigt und das mit Recht. Die Privat I Wiesenbesitzer lassen es da und dort an Eifer fehle». De» I letzteren möchte Einsender hauptsächlich noch die Vernichtung I des weißen Hederichs (raphanua raphanistrum) unb des I Ackersenfs, gelber Hederich (ainapia arvenais) dringend I empfehlen, da jetzt die geeignete Zeit ist. Beide Unkräuter I bedecken oft ganze Gewanne, sodaß diese weiß und gelb aussehen als wären sie mit Rübsen oderSämchen" be»

I Ackersenf und Ackerhederich besitzen eine fabelhafte I Lebenszähigkeit und Widerstandsfähigkeit und saugen die I ^cker gewaltig aus. Durch Fruchtwechsel und tiefe Boden« I bearbeitung läßt sich manches erreichen. Das beste Mittel I gegen diese überaus schädlichen Unkräuter ist jedoch das I Bespritzen mit Eisenvitriol, der für den Bauer immer mehr I Zum Wohlthäter wird, denn er ist ein wirkliches Schutzmittel I gegen Pilze, Ungeziefer und Unkräuter. Daneben besitzt er I die angenehmen Eigenschaften, daß er billig zu haben und I leicht anzuwenden ist. Man bringt in eine tüchtig gereinigte

Petroleumtonne 100 Liter Wasser mit 15 Kilo Eisenvitriol zusammen und spritzt, nach völliger Lösung des Eisenvitriols, das Gemisch auf die verunkrauteten Stellen, es reicht für einen Morgen. Schon nach 24 Stunden wird das Unkraut schwarz und stirbt ab, während es dem Getreide nichts schadet. Auf solchen Aeckern, wo Klee, Hülsenftüchte (Wiäru, Erbsen, Linsen) oder Blattpflanzen stehen, darf die Eisen« Vitriollösung nicht angewandt werden, weil diese Pflanze» ebenfalls sehr empfindlich gegen Eisenvitriollösung find. Wir halten die Bekämpfung von Ackersenf und Ackerhederich in

I denjenigen Gemarkungen, wo sich diese Unkräuter eingeuistet haben, für ebenso wichtig, als die Bekämpfung der Mai' küfer und der Herbstzeitlosen. Die früher angewandte» Hederichzätemaschinen haben sich nicht bewährt.

Darmstadt, 16. Mai. Eine Deputation der Hessische« Dekane, bestehend aus den Herren Kirchenrat Heß'Crum- stabt, Kirchenrat Stock-Stockhausen und Decan Grosch' Mainz, haben Namens der Hessischen Geistlichkeit heute vormittag dem in den Ruhestand getretenen Herrn Ober« konsistorialpräsidenten D Dr. Goldmann Exzellenz eine künstlerisch ausgestattete Adresse überreicht, die folgende» Wortlaut hat:Exzellenz! Hochzuverehrender Herr Wirklicher Geheimrat, Hochgeehrtester Herr Oberkonsistorial-Präsident D. Dr. Goldmann! Euer Exzellenz Scheiden aus dem hohe» und verantwortungsvollen Amt eines Präsidenten des Groß­herzoglich Hessischen Oberkonsistoriums hat die gesamte evangelische Geistlichkeit des Landes mit tiefstem Bedauern erfüllt. Sie haben in einer langen Reihe von Jahren bei allzeit gutem Willen und in ungeminderter Kraft und Thätigkeit so viel Segen für die gesamte evangelische Landes-

Deutschland ausgehändigt zu haben. Alle diese Stücke ließ der Präsident in Umlauf setzen und bemerkte ausdrücklich, D. bedeute Dreyfus, und jeder Zweifel an der Echtheit dieses Schreibens sei ausgeschlossen. Auf Maurels Er- | läuterungen folgte tiefe Stille, darauf wurde rasch ab­gestimmt ; sechsJa" wurden ohne Bedenken, eins nach einigem Zögern abgegeben. So kam die einstimmige Ver­urteilung von Dreyfus zu stände. Diese Veröffentlichung des Temps" welche anscheinend von einem Mitgliede des 1894er Kriegsgerichts herstammt, dürfte nach Ansicht Pariser Blätter die Annullierung des Urteils zur Folge haben, selbst wenn der Kassationshof die Revision ablehnen sollte. DerFi- garo" weist ferner darauf hin, das Schriftstückcette Ca­naille de D. beziehe sich keineswegs auf Dreyfus. Dieser D. sei ein Subalternbeamter namens Dubois, der Militär- attaschees verschiedene unwichtige Schriftstücke ausgeliefcrt b. Dies gehe auch aus einem in dem geheimen Akten- bundel befindlichen Briefe, den ein Militärattaschee an einen Kollegen geschrieben habe, hervor. In dem Briefe heiße es:Festungspläne nehme ich von nun ab nur mehr für 10 Fr. das Stück. Für diesen Preis kann ich so viele haben, wie ich will." Die Richtigkeit dieser Meldungen I möge vorerst dahingestellt bleiben.

Petersburg, 16. Mai. Aus Nikolajew wird noch be- i 2 ' t: Die Judenverfolgungen nahmen am 1. Mai I Hre" Anfang. Die Häuser, in denen Juden wohnten, wie auch jüdische Läden waren vorher mit einem Kreuz be- I borden. Gruppen von 5 bis 6 Leuten zogen durch I braßen, trieben allerhand Unfug und verhöhnten die I welche sie antrafen. Gegenüber anderweitigen I falschen und übertriebenen Berichten ist übrigens festzu- stellen, daß nur ein einziger Fall der Beraubung und des | Totschlages stattgefunden hat. Ueberhaupt war es den I Lärmmachern um eine Verhöhnung und eine Kundgebung I j gegen die Juden zu thun und nicht um Raub. Gegen- I wärtrg ist die Ruhe wieder hergestellt.

China. Aus Peking wird derTimes" vom 15. ds. I gemeldet: In ihrer Note an den russischen Gesandten, die I Ae geforderte Eisenbahnkonzession ablehnt, erklärt die chinesische I , bafj es ihr unmöglich sei, noch länger an die I ck^^schaftsbeteuerungen Rußlands zu glauben. Die I russische Forderung hat 'große Beunruhigung unter den I ^h'"esen hervorgerufen; es fanden Beratungen statt zwischen | ber Kaiserin-Witwe unb ben höheren Beamten. Die all- I gemeine Ansicht geht bahin, baß bie neue russische Eisenbahn- 1 linie, falls sie gebaut wirb, von Kirin ober von Mukben | über Schehol nach Peking gehen werbe. Es scheint, baß die Forderung Rußlands einen Umschwung unter den Chinesen bewirkt hat, bie sich nunmehr ben Englänbern zuwenben JJJ ©Öffnung, bei biesen Unterstützung zu sinben. Der Präliminarvertrag ber englisch-beutschen Eisenbahn ,i"kiang ist noch nicht unterzeichnet, ob­gleich bie allgemeinen Bebingungen schon burch ein Ab- ^wmen vom 6. Mai festgelegt worben sinb. Als am 11. Mai bie chinesischen Kommissare ben Vertrag unter­zeichnen wollten, erhoben bie englischen unb bie beutschen Vertreter neue Ansprüche, wovon einer bahin ging, baß eine Provision von 5 Prozent ber Gesellschaft beim Einkauf des Eisenbahnmaterials bewilligt würbe. Die chinesischen Kommissare erhoben Einspruch gegen biese Forberung unb machten ben europäischen Gesellschaften im allgemeinen ben Vorwurf, baß sie unerwartet mit neuen Bebingungen her­vorträten, nachbem bie Verpflichtungen beiberseitig schon sestgelegt seien. Sie betonten mit Recht, sagt ber Bericht- erftatter berTimes", baß bie ersten Bestimmungen bes Vertrages schon hinlänglich vorteilhaft gewesen seien, ba es ium ersten Male geschehen sei, daß eine chinesische Bahn vollständig der europäischen Kontrolle überlassen worden fei. infolge dieses Zwischenfalls wurde die Nnterzcichnunq des wichtigen Vertrages aufgehoben.

rt,nb' m, biefct Beziehung den Sozialdemokraten von tuÄ8'1- ^ halten so gibt es doch eine ganze Reihe denen d,e Hitze-Stötzel-sche Richtung im SrFftrT' unterstützt bis zu einem gewissen Grabe von ber 05: d-r nationalsozialen, der sozialdemokratischen r re-' Um "Arbeiterkreisen" ihren Einfluß ^u udnsttrkem Emen weiteren bedeutenden Widerstandsfaktor ^t.?mSstUf89C..M',ffcnWaflen- di° sich bis zu einem gewissen Grade in ihrem gesättigten Dasein bedroht fühlen. Wir sagen einstweilen nicht mehr; werden aber dann, wenn

V9Cf^men lft' um aus den Beschlüssen d-r zweiten Lesung die Bilanz zu ziehen, nicht darauf verzichten deut, licher zu sein. '

Males und Provinzielles.

Gießen, 17. Mai 1899.

hessischen Behörden «erde» ßeckdriesiich »erfolgt:

Russenstelnarbelter Konrad Dirschnabel aus Neuburg, we.ler wegen Dwbstahls von der Polizei Offenbach; Kessel- schmied Lorenz Georg Goos aus Lauffen wegen Betrugs vom Amtsanwalt IDarmstadt; Bäckergeselle Adam Guqau I uu? K°rdelhütte von der Staatsanwaltschaft Darmstadt; Dienstknecht Georg Hohl aus Freienheim wegen Unter. Magung und Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Mainz; Baibiergehilse Fidelius Sedclmeyer aus Günz. ^irtoe^C^ÄÖrr^ert)rerr(^Un9 Vom Amtsanwalt Friebberg; Sacfer Michael Kesselring aus Schierstem toegen Untere

FlchrknechtKarl Müller ans Wesienthal wegen Diebstahls von ber Staatsanwaltschaft Mainz; Taglöhner Max Wonezekowski aus Kaloizekowo wegen Diebstahls von ber Staatsanwaltschaft Gießen; ferner wegen Straf­verbüßung: Zimmermann Johann St euer w alb aus Alzen

?mI69Cr<mt Georg Drescher ausFulba ift m Offenbach a. M. aus ber Strafhast entsprungen, Rufübruna an Amtsgericht Offenbach. 9 ÄUjuyrung

* Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich ber Tot« geborenen, betrug m ber Woche vom 23. bis 29 Avril tn ^1^ 40 in Darmstabt 25, in Offenbach 25, in 200^8 14 unb in Gießen 9, zusammen 113, davon 17 "" ^^en Lebensjahre. Tobesfälle pro Jahr unb 1000 Ein-

QUf woinä 25'8' Darmstabt 18,7, Offen- I M 30,6, ^0^8 19,2 unb aus Gießen 19,1. - Die

s " * .?!^langenb, verstärken an Masern 1, .an Diphtherie 1 (Gießen), an Keuchhusten 3 ^ain3^.2 (Offenbach), an Unterleibstyphus 1 unb Brechburchfall 2 (je 1 in Worms unb Gießen), an Lungenschwinbsucht 14 (7 in Mainz, ent»ü^nAl tabo Offenbach unb Worms), an akuten entzündlichen Krankheiten ber Atmuvgsorgaue 15 (je 3 in |

®Lnn 68 auch vielleicht nicht richtig sein bürste, en wollen, batz bie beutsche Regierung nicht baran bine Erweiterung ihrer wirtschaft- Ä." Einflußsphäre zu erstreben, so ist es boch völlig ver- ßJJ*' r Lau^.?b^l^tcn auf dasHoangho-Gebiet zuzuschreiben. 4)as letztere ist nicht etwa ohne wirtschaftlichen Wert. Um es aber nutzbar zu machen, sind Aufwenbungen notwenbig, oie m absehbarer Zeit außer Verhältnis zu unseren Mitteln stehen.

sfi-nSoI?*liIcS:. Ueb-r die derzeitige politische Lage m Ngilla unb über bie Fortschritte ber Wute-Abamaua- Expebitton im Schutzgebiet Kamerun hat ber Kommanbeur oer kaiserlichen Schutztruppe, Hauptmann von Kamptz, wie dasDeutsche Kolonialblatt" mitteilt, von Nqillastabt aus am 18. Februar d. I. an das kaiserliche Gouvernement m Kamerun tote folgt berichtet: Von gefangenen Wutes und Huussas erfuhr ich, daß der Häuptling Ngilla drei Tage vor der Erstürmung der Stadt bei der Rückkehr von einem Raubzuge gegen den Wut-häuptling W-nke gestorben war. Sein Tod ist von seiner Familie verheimlicht worden, um hinpln SU bringen. Hierin wurden

uXrfiflÄC9? °On iew Feldhauptmann Ngillas, Wunga, unterstützt, der dem rechtmäßigen Thronfolger Ngane große Schwierigkeiten machte. Auf Wungas Seite, der auch alle S" besitz hat, stand der größere Teil der Bevöl- n9' D-r »ach Wutebegriffen rechtmäßige Ngilla

7.^ ' sich seinerzeit, vor den Nachstellungen war^erlt in h m $,äu,,llin9 Ngutte begeben und i m. s dem Raubzuge gegen Wenke aufgefordert, bei Ngilla wieder erschienen. Ngane, der unter dem Einfluß ifth?en Wtlingä Ngutte groß geworden ist scheint mir der günstigste Mann als Ngilla zu sein.

der nach der Erstürmung von der Ngillastadt eingelei- 92nrh,n° 9U{n?'» ble 6,8 über den Mbam und nach ~ben dlS an das Gebirge erstreckte, hatte ich im I

U,9S; nochmals dem gesamten Volke die Macht unS tC ^r?!9 führen, ferner di- Kriegspartei antuMtifeni?t re. ^bigen, mit Ngane Verbindung Aus d-ns-lb-n später als Ngilla einzusetzen ?t8 7, u1* !°ar mir die Vermittlung durch Ngutte erwünscht. Diese ist nicht erreicht worden, da Ngutte, 6«ff?*<$9Cn r^lnb' weit ins Gebirge zurückgezogen I 1 ;ni. *!*." glücklicher Zufall spielt- dem Oberleutnant Dominik die Mutter Nganes in die Hände, und es gelang

Schwierigkeiten, mit Ngane zu verhand-lm Vo^erhand furchtet sich noch Ngane, Persönlich zu erscheinen I fi"* Hilfe gegen Wunga zuges?gt haV Da itoeraH ber offene Wiberstanb ber Wutes gebrochen ist unb I .^"^lne Teile ber Bevölkerung verborgen halten, I ben nlÄMClt Ueberlegung lassen unb werde in Seiten^marschieren, um meiner feiten Aufgabe, ber Unterwerfung Tibatis, aereckt zu I werben. Ich habe bie Ueberzeugung, baß nach Rückkehr I von Tibati sich bie Wutesache leicht orbnen wird. Bei ber I Expedition ist alles wohlauf. Der Sergeant Zonczvk ist von seiner Verwundung hcrgestellt und dienstfähig ®

Mm»z und Darmstadt, 1 in Offenbach, 4 in und G,eßen,, an Gehirn-Apoplexi- 6 (4 in in Darmstadt, und Gießen), an sonstigen '

(24 in Mainz, 16 in Darmstadt, 20 in

I 2ßorm8, 1 m Gießen); gewaltsamen Tob erlitten^ jonen (2 in Darmstabt, je in Worms unb Gieß *

* Abenbstern bei Rodheim a. b. Bieber 9im (ä veranstaltete der Inhaber d-r Lahnkalk^ und^Mar^^' Industrie, Herr Aug. Gabriel, aus Anlaz / Inbetriebsetzung eines zweiten Riugosens auf seinem j» seinen Arbeitern und Beamten ein Fest. T.e iHuvg des von Maurermeister R i n n - Heuchelheim erb°» Ofens ist mcht nur für den Besitzer des Werkes oon «» , , sond°rn b°i>°utet für d-ff-u nah- an hund-rt Köpf- Arbeiterschar -ine Quelle des ungestörten Erwerbe-

I !.ü^ b?n .W'Mer. Man muß gestehen, daß das Weck a,e "°men Anfängen hcrvorgegangen, von Jahr zu 5>06t'

I 9ttfert' der Zeit zu einem Musterbetriebe sich geMi>ct hat, welches dem Inhaber sowohl als mC ,Crn iUt h°?" Ehre gereicht. Wünschen

I b 8 w°tter gedeihe zum Segen seiner Jnhabk» I zum Wohle seiner zahlreichen Arbeiter.

* * 2u Amerika verstorbene Heffen. In Holyoke, ! Sparner, 53 Jahre alt, aus Schotten ^^AN.J.: Benjamin Steinhardt, 77Jahre§ aus Flonheim. In Baltimore, Mb.: John Hott, I 63 Jahre alt, aus Ober-Ohmen. In Belleville^ w- I 83 Jahre alt, aus Hessen-Darmstod!

7« ?^rk, N.J.: Frau Margarethe Schnellbachi: 78 Jahre alt, aus Oberklingen. In Dayton, O.: W- Grethe Hertstein, geb. Weitz, 66Jahre alt, aut Reichelsheim. In Allegheny, Pa.: Witwe Elisabeü F°rnof geb. Elbemüller, 55 Jahre alt, aus BrensbaL 14 : ^F?Eharine Mehlig, geb.Dettingw,'

74 Jahre alt, aus Sprenblmgen. In Ramson, Pa.: ßarl Rößler, aus Heppenheim. Jn Appleton, Wis.: Conrnö

| Greb, aus Schlitz.

t Aus Gießen, 16. Mai. Man schreibt uns: Sta ber Zuhörer an ben letzten beiben theatralisch-uiusMischn Abenben bei Leib (3. unb 4. Mai), an benen so Sßoitnn ttches geboten mürbe, werben im stillen ben lebhaft» gehegt haben, baß auch im Sommer jezuwrilrr Aehnliches ober Verwanbtes versucht werben möchte. D.e i emen mögen m ben Cirkus gehen, je nach Geschmacksrichtur ' und Liebhaberei, anbere würben gerne feinere unb cbleu Darbietungen auf sich wirken lassen. Sollte es z. B. nid)' für bie roerbenbe Großstabt erreichbar sein, daß ein* Nachmittage ober Abenbe für Aufführung besserer Musik, Symphonien, Ouvertüren unb begleichen ein für all' mal angesetzt würben? Wir würdigen ben Einwand ber Schwierigkeit unb ber geringen Einträglichkeit solcher Dac- vietungen, sinb aber gleichwohl ber bestimmten Meinum, es müsse mehr unb mehr ber Versuch gemacht werden, meiii ouch vorerst noch in einfacher Weise, auch solchen etwas Gehör zu bringen, bie für eblere Genüsse empfänglich un­dankbar sind.

Ausland.

Paris, 16. Mai. M. Turquan, ber alte Leiter des ttöstlich?Tbat!o^^ Statistik, gicbt den Franzosen die 8.u M'ff-N. daß in 50 Jahren die Be-

Dotierung Frankreichs um 10 v. H?, bie Qa&I ber ni aber um 121 v. H. gestiegen istt Dabei sinb es derTagl. Runbsch." aus Paris geschrieben die hohen Staatsbeamten, welche an berVerzchruna ber beteiligt h Patenschaft geschluckten 537 Millionen (RpfnmK b/ ^rc Behälter nur etwa 23 Millionen ber k 4000om?e fragen. Denn es giebt 10 Gesandte nüt ^-1^000 Franken Gehalt unb 25 bevollmächtigte Ver- erhält 1200000°Präsident ber Republik 2; JLJUUUOO Fr., jeber Minister 60000 Fr. Die beben ntih hi® ________ Ürfen jeber 72000 Fr. er-

domck \blEnic?90U6erneure jeder 39000 Fr. Und bcr Kr°'s der hohen Gehälter geschloffen Es schlucken "lind kleinen Nager, welche die Riesensumme des ©tnrm^»,,»8 eher schlimmer als besser. Trotz Nämlich noch jetzt Mrlich 4780^^ ®?rü,J,etUM9 werden amte 8Cfd)aV6 <>1n? ® °ber9^ 13 B°-

1308 5rW60enägt®eamlC' bcrcn "mittleres"" Jahresgehatt

..S L"LTHI Schulbbeweise" vier Urkunden den wX,' ,r^Icr tolterc K ein (gefälschtes) Telegramm Major PanizzEs' a7?^e Regierung; 2 das Schriftstückcette Canaille de n" ä*^r9J,C^enbc8 Schriftstück, nämlich ein Bries Ob« v. Schwartzkvppens an Panizzardi. welcher b-w-s-n daß i>as Schriststückcette Canaille d. D wTcdÄ' fo^en h-rrühre; 4. -ine Abhandlung über Dreyfus wockn htefn augeklagt wird, verschiedene Artilleriegeh-imniss- an I

-ch Datum iPre<^en $:»«* Sßwl Böge, fort ®" Wiler 8**

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Xt»«i W Der neue Prasid Buchner, hat »fangen, um ben btn bie hessisch §irchenrigirnents vürbigster Delsi Hörblichen Fürst kirche unb ihrer sichert würben.

Mainz, Mitteilung beziic bauten in Bei wir, baß br jii erwartete fäon einmal in sächlich dem vorliegenden gestalten würde. S mt dadurch gefuw »ach Wiesbaden d bnrtz teilweise Hb eine ziemlich wei fassen mutzte.

Aos Rheinht des Rheingaues auch in Rheinh gründet, biez Zur Beschaffung hofft bie Genoffk lasse zu erhalten, dem Ministerium gemachten ßufage

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Lor 111 Jahr ! *Wf Freiheri ! vornehm tapere 9 ' Ort unb von rein I ffeinngslriegen bil 1 ein Freikorps, bei i »nb burch seinen I starb am 6. Dezei

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