Ausgabe 
17.3.1899 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ununterbrochener männlicher Linie vom ersten Oldenburger auf Dänemarks Thron, von Christian I.; ein jüngerer Sohn seines Sohnes Christian III. nämlich war Stammvater der Glücksburger. Im ganzen Lande erregte die Geburt des Prinzen freudige Teilnahme. Sowohl der überaus beliebte Prinz Christian als auch seine junge Gemahlin erfreuen sich der allgemeinsten Sympathie, ja, es muß überraschen, wie schnell sich die junge deutsche Prinzessin durch ihr liebens­würdiges, anspruchsloses Wesen trotz der vollkommenen Zu­rückgezogenheit, in der sie lebt, diese Sympathie erwarb. Für den alten König bedeutet die Freude, den ältesten Sohn seines ältesten Enkels in den Armen halten zu könne!', einen Lichtstrahl in dieser dunklen Zeit der Trauer. Dieser Tage wird die Mutter der Prinzessin Alexandrine, die Groß­herzogin Wittwe Anastasia, eintreffen. K. Z.

Males und UrovinMes.

In Sachen der preußisch-hessischen Eisenbahn-Gemeinschaft wird denBerl. N. Nachr." (zum Teil in Bestätigung von schon Bekanntem) geschrieben:Bor Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn und der Betriebsgemeinschaft mit Preußen war der Reinertrag der Hessischen Staatsbahnen ein äußerst geringer. Die volle Betriebsgemeinschaft mit Preußen trat am 1. April 1897 ins Leben; aber die Ver­waltung der Hessischen Ludwigsbahn wurde bereits am I. Januar 1897 für Rechnung von Preußen und Hessen geführt. Aus diesem Grunde kann auch das Betriebsjahr 1896/97 zur Vergleichung der früheren mit den jetzigen Eisenbahn-Einnahmen nicht herangezogen werden, sondern »an muß auf das vorhergehende Betriebsjahr 1895/96 znrückgreifen. In diesem waren die Einnahmen folgende: I. Hessischer Anteil am Reinertrag der Main-

Ncckar-Eisenbahn....... 1276465 Mk.

2. Reinertrag der Oberhessischen Bahnen . 328365 3. Desgl. von 3 kleinen Bahnen .... 14640

zusammen 1619290 Mkl

Vorstehende Summe bildet den sogenannten Betriebs­überschuß. Um die Reineinnahmen für die Staatskasse zu finden, sind von diesem Betriebsüberschuß die Zinsen der Eisenbahnschulden mit 1 514721 Mk. und der Staatszuschuß zu den garantierten Linien der Hessischen Ludwigsbahn mit 225000, insgesamt 1 739 721 Mk. abzuziehen; es ergiebt sich dann nicht nur keine Reineinnahme, vielmehr war ein Zuschuß aus der Staatskasse von 120431 Mk. erforderlich. Demgegenüber stellten sich die Eisenbahn-Einnahmen nach der Verstaatlichung und seit der Betriebsgemeinschaft wie folgt: In das Budget für die Finanzperiode 1897/1900 sind die Einnahmen aus den Staats-Eisenbahnen mit 9891000 Mk. eingestellt, zieht man hiervon die Schuld­zinsen mit 7 695000 ab, so verbleibt ein Reinertrag von 2196000 Mk. Die tatsächlichen Einnahmen für 1897/98, dem ersten Jahr der dreijährigen Finanzperiode, haben aber den Voranschlag um 1 067 080 Mk. überschritten, es ergiebt sich daher ein faktischer Reinertrag von 3263080 Mk. Ver­gleicht man diesen Betrag mit dem Defizit von 1895/96 im Betrage von 120000 Mark, so ergiebt sich wenn man den Ausfall an früher von der Hessischen Ludwigs­bahn gestellten Staatssteuern mit 250000 Mk. in Abzug bringt eine Besserung der hessischen Finanzen von 3168 000 Mk. Die Betriebsgemeinschaft hatte somit ein sehr günstiges Resultat für Hessen. Unter solchen Um­ständen ist es nicht zu verwundern, wenn die ursprüngliche Opposition völlig verstummt ist, zumal auch die mit dem Uebergang verbundenen vorübergehenden Unbequemlichkeiten und Störungen längst geregelten Verhältnissen Platz ge­macht haben und allen irgend erfüllbaren Wünschen der Bevölkerung Rechnung getragen worden ist."

<Q, Von der Lahn, 15. März. Geh. Hofrät Prof. Adolf Philippi hat vor einigen Tagen seine anregenden geistvollen acht Vorträge über Kunst und Kunstgeschichte, die in der Aula des Gymnasiums zu Gießen vor einem sehr dankbaren und aufmerksamen Kreise von Damen, und Herren gratis gehalten wurden, vollendet. Wir sind über­zeugt, daß alle Hörer dieser vortrefflichen, ganz frei gesprochenen Orientierungen auf dem Gebiete der Kunst einig waren in dem Gefühle lebhaftesten Dankes für den dargebotenen Genuß, und weiterhin, daß eine freundlichst in Aussicht gestellte fernere Orientierung über Fragen der Kunstgeschichte sehr dankbar ausgenommen werden würde. Wir wollen im Namen Vieler auch hier ausdrücklich darum bitten, zugleich aber auch mit Nachdruck Hinweisen auf Philippis ausführliche ausgezeichnete neueren

zeugte Elektrizität bewegen wird, zu deren gleichmäßigem Antrieb Stauseen zu Hunderten entstehen werden.

Die Wasserkatastrophen des regenreichen Sommers 1897, welche in Sachsen und Schlesien wie auch in Süddeutschland und den österreichischen Alpenländern mehreren hundert von Menschen das Leben gekostet, und die viele Millionen an Werten vernichteten, haben die Aufmerksamkeit auf einen zweiten Vorteil der künstlichen Seen gelenkt, nämlich auf die Regulierung der Ueberschwemmungen, deren Wässer in umfangreichen Staubecken aufzufangen und zuzeiten allge­meiner Dürre sowohl zur Bewässerung der Kulturen als auch als treibende Kraft von Mühlen und anderen Maschinen­anlagen abzugeben wären. Derartige Stauwerke zur Ver- Hütung der Hochwasserschäden werden namentlich im Hirsch­berger Thal in Schlesien zur Ausführung gelangen. Sie können gleichzeitig zur Wasserversorgung größerer Städte dienen, welche in trockenen Sommern, soweit sie Quellleitungen besitzen, öfters in Verlegenheit kommen und minderwertiges Wasser aus stark verunreinigten Flüssen schöpfen müssen; ferner bieten sic den Vorteil, daß die von ihnen gespeisten Wasserläufe auch im Winter nicht vereisen, weil die Tem­peratur des den Staubecken entnommenen WasierS fast nie unter 5° Celsius sinkt. (Schluß folgt.)

Arbeiten aus dem Verlag von E. A. Seemann in Leipzig: Die Kunst der Renaissance in Italien" (auch in sechs einzelnen elegant kartonierten Bändchen im Preise von zirka 2 bis 2,50 Mk. zu haben) undDie Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts in Deutschland und den Niederlanden", ein Band mit 250 Abbildungen. 1899. Auch in den Leipziger Grenzboten", die in Gießen gerne gelesen werden, giebt Prof. Philippi zum öfteren Kritiken und Uebersichten über Kunstlitteratur, die überall den sachkundigen Gelehrten erkennen lassen.

x Mendorf a d.Lda., 15. März. Der heutige Markt war bei dem prächtigen Wetter gut besucht. Auf dem Biehmarkt waren Schafe und Schweine in sehr großer Zahl angetrieben. Einjährige Lämmer kosteten 18 bis 20 Mk. das Stück, sechs bis acht Wochen alte Ferkel 40 bis 50 Mk., ältere 70 bis 80 Mk. das Paar.

§§ Vom höheren Vogelsberg, 14. März. Daß der Anbau der Fichte in unserem höheren Gebirge sich lohnt, zeigt folgendes Ergebnis. In dem zur Oberförsterei Grebenhain gehörigen Walddistrikt Mühlberg, zwischen Herchenhuin und Siechenhausen, wurde vor etwa 70 Jahren von dem damaligen Oberförster Aßmus ein Stück Land, ein Hektar groß, mit Fichten bepflanzt. Die Fichten waren 3 Meter von einander entfernt gesetzt. Der Erlös von dieser Fläche ergab im vorigem Jahre bei 900 Festmeter per Festmeter 20 Mark, zusammen also 18 000^ Mark.

DGL Großen Buseck, 14. März. Am 13. ds. Mts. feierte im besten Wohlsein im Kreise von Kind und Kindes­kindern im Pfarrhause hier Frau Steuerkommissär Hun­singer, die Wittwe des noch in gutem Andenken stehenden langjährigen Mitgliedes der Zweiten hessischen Kammer, Steuerkommissär Hunsinger zu Hungen, ihren 90. Geburts­tag. Aus allen Teilen unseres Vaterlandes, selbst aus Amerika trafen Glückwünsche ein. Die Freude des schön verlaufenen Tages erreichte bei der Jubilarin und allen Festteilnehmern ihren Höhepunkt, als aus dem Kabinett Seiner König!. Hoheit des Großherzogs ein huldvolles Schreiben eintraf, worin Hochderselbe der Jubilarin seine Glückwünsche übermitteln ließ. Möge der Lebensabend der­selben ein fortgesetzt friedlicher sein!

Mainz, 15. März. Die Leiche des verflossenen Reichslagsabgeordneten Dr. Ludwig Bamberger wird hierhergebracht und findet die Beisetzung derselben auf dem hiesigen Friedhof statt. Infolge der hohen Forderung, welche der Militärfiskus für das in dem nahen Kastel frei­werdende Festungsgelände gestellt hat, ist die dortige Gemeindevertretung zu der Ueberzeugung gekommen, daß noch lange Zeit bis zum Niederlegen der Kasteler Festungs­wälle verstreichen werde, und will man nunmehr versuchen auf anderem Wege die beschränkten Räume- und Wohnungsver­hältnisse, die in Kastel herrschen, einigermaßen zu beseitigen. Man will dies dadurch zu erreichen suchen, daß man bei dem Kriegsministerium in Berlin eine größere Bauerleich, terung innerhalb des Festungsrayons anstrebt. Nach der Erfahrung, die man in dieser Beziehung hier gemacht hat, ist von dem Versuch wenig Erfolg zu versprechen. In den Tagen des 15. und 16. April findet hier die erste Pslanz en- börse statt. Dieselbe wird in derStadthalle" abgehalten werden.

Oppenheim, 13. März. Was nicht alles von einem Bürgermeister verlangt wird! An die hiesige Bürgermeisterei gelangte dieser Tage ein Briefchen aus einem oberhessischen Dörfchen, worin ein ehemaliger Soldat, der hier 1896 im Quartier gelegen, den Bürgermeister bittet, ihm doch wieder seine Tabakspfeife zu verschaffen, die er damals beim Ab­marsch habe im Quartier liegen lassen. Da die Lage des Hauses (den Quartierherrn wußte der Schreiber des Briefes nicht mehr) ziemlich genau angegeben war, konnte die Bürger­meisterei das Schreiben weitergeben.

Vermischtes.

* Wehlar, 15. März. In der heutigen ordentlichen Generalversammlung der Buderus'schen Eisenwerke wurde der vorgelegte Rechnungsabschluß für das Jahr 1898 einstimmig genehmigt und die Verteilung der beantragten 6 Prozent Dividende beschlossen. Der Vorstand teilte mit, daß die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens eine günstige sei und berichtete ferner, daß mit dem 1. April d. I. der Ofen 1 der Georgshütte niedergeblasen wird zum Zweck der vorgesehenen Neuzustellung. Der Ofen wird anfangs Juli wieder in Betrieb kommen.

' Zeih, 15. März. Die Vorbereitungen zu dem schon lange geplanten, Pfingsten 1899 Hierselbst stattfindenden HeimatSfest schreiten rüstig vorwärts. Das Fest selbst verspricht ein außerordentlich großartiges zu werden und verursacht den auswärtigen Festteilnehmern wenig oder gar keine Unkosten, da die Preise zu den Veranstaltungen die allerkleinsten sind. In der Hauptsache dreht es sich doch darum, den auswärtigen Gästen und Landsleuten einige ge­nußreiche Tage in ihrer Heimat zu bereiten und die Heimats­liebe zu pflegen. Die Festlichkeiten sollen die drei Pfingst­festtage umfassen. Den Hauptglanzpunkt wird ein Festzug bilden, an welchem sich sämtliche in Zeitz existierenden Innungen, Gesellschaften und Vereine beteiligen. Deshalb sollte in erster Linie jeder in der Ferne weilende Zeitzer und auch jeder Auswärtige, welcher sich an dem Fest zu be­teiligen gedenkt, seine Adresse an das Mitglied des Fest- ausschusses, Herrn Curt Jähnichen, Zeitz, Noßmarkt, ein« senden, damit er kostenlos die nötigen Aufklärungen über Programm, Festkarte usw. zugeschickt erhält. Um Weiter­verbreitung dieses Aufsatzes durch Abdruck wird herzlichst gebeten!

* Ehrung deutscher Seeleute. Der gesamten Besatzung des DampfersPretoria", vom Kapitän und seinen Offizieren bis herab zum letzten Trimmer, sind von der Direktion derHamburg-Amerika-Linie" namhafte Belohnungen ausgezahlt worden als Anerkennung für

ihr vorzügliches Verhalten während des schweren Sturmes, den der Dampfer in der ersten Hälfte des Februar durch­zumachen gehabt hat. Wie erinnerlich sein wird, hat die Pretoria" unter demselben Orkan zu leiden gehabt, welcher derBulgaria" beinahe verhängnisvoll geworden wäre. Am 29. Januar mit einer großen Anzahl Reisender von Hamburg nach New Dort abgegangen, wurde sie am 3. Februar durch den Bruch des Steuerruders manövrierunfähig. Der dadurch geschaffenen schwierigen Lage zeigte sich Kapitän Karlowa, von seinen Offizieren und der gesamten Mannschaft in auf opfernder Weise unterstützt, auf das glänzendste gewachsen. Durch vorläufige Wiederherstellung des Steuerruders und geschicktes Operieren mit beiden Schrauben gelang es dem Kapitän, das Schiff ohne fremde Hilfe bis in die umnittcb bare Nähe von Plymouth zu führen, wo diePretoria" von einem Schleppdampfer in Empfang genommen und in den Hafen bugsiert wurde.

" Ein erfahrenerRadreiter" giebt in derStr. vortreffliche Winke über Ankauf von Rädern. Dabei warnt er eindringlich vor der billigen amerikanischen Ware. Er erzählt:Einer meiner Bekannten legte im vorigen Jahre für 150 Mk. ein solches Rad von jenseiir des großen Teiches zu; er kam von keinem Ausfluge zurück, ohne daß einige Speichen gebrochen waren; der Luftreö konnte bei Verletzungen nur durch einen Mechaniker, nicht vom Fahrer, ausgebessert werden; die Pedale traten sich krumm, kurz, mein zähneknirschender Sportsgenosse, welcher gegen den Händler nicht klagen wollte, war schließlich froh, dieKarre" ingrimmig für ein Spottgeld losschlagen zu können! Darum lautet mein erster Rat: Kauft inländische Fahrräder von leistungsfähigen Firmen, welche es mit ihrer Garantiepflicht ernst nehmen und sich nicht erst verklagen lassen, ehe sie das schadhaft gewordene Rad ihrer Gewähr leistung gemäß ausbessern."

* Die überseeische Auswanderung aus dem Deutschen Reiche war im Jahre 1898 nach dem soeben erschienen«-!! Vierteljahrsheft zur Statistik des Deutschen Reichs geringer als in einem der früheren Jahre seit Gründung des Reich«. Es sind über deutsche Häfen, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam und französische Häfen nur 20,966 deutsche Aus Wanderer befördert worden gegen 24,631 im Jahre 1897, 33,824 im Jahre 1896, 37,494 im Jahre 1895, 120,089 im Jahre 1891, 104,787 im Jahre 1887 und 220,902 im Jahre 1881. Seit dem Jahre 1881 ist die überseeische Auswanderung also auf den zehnten Teil herabgegangen. Annähernd so gering wie in den letzten vier Jahren war die Auswanderung nur in den Jahren 1875 bis 1879, von denen 1877 die geringste Ziffer mit 22,898 hatte. Zu be merken ist allerdings, daß über die Auswanderung aus französischen Häfen für 1898 vollständige Zahlen noch nicht vorliegen, doch wird sich die endgiltige Ziffer keinesfalls um mehr als 1000 erhöhen. Von den Auswanderern des letzten Jahres, abgesehen von den über französische Häsen Be förderten, gingen 17,232 (im Jahre 1897 17,030) nach den Vereinigten Staaten, 208 (539) nach Britisch Nordamnilo, 785 (899) nach Brasilien, 1094 (1180) nach anderen Teilet» von Amerika, 1092 (1103) nach Afrika, 223 (145) nach Asien und 163 (324) nach Australien. Zugenommen hat also nur die Auswanderung nach Asien, vermutlich infolge der Erwerbungen in China. Auffällig ist der starke Rück gang der Auswanderung nach Britisch-Nordamerika, dorthin gingen 1893 ungewöhnlich viel Auswanderer, nämlich 6136; 1894 sank die Zahl auf 1490 und ist seitdem auf ein Siebentel herabgegangen, während die nach den Vereinigten Staaten in diesen vier Jahren auf noch nicht die Hälfte gesunken ist. Vergleicht man die Zahl der Auswanderer mit der der Einwohner, so kommen auf 100,000 (Sintvofynei des Deutschen Reiches im Jahre 1898 38 Auswanderer gegen 43 im Jahre 1897, 61 in 1896, 68 1895 und 232 in 1891. Von den Einzelstaaten hatten Bremen und Ham bürg mit 206 und 201 auf 100,000 Einwohner die meister Auswanderer; dann folgen Lübeck mit 83, Württemberg mr 54 und Oldenburg mit 53. Von den deutschen Auswandererr gingen 8826 (9555) über Bremen, 8170 (8802) über Ham bürg und 177 (440) über andere deutsche Häfen. Außci den deutschen Auswanderern wurden über Bremen noch 51,660, über Hamburg 31,712 und über Stettin 433, zu sammen also 83,805 Angehörige fremder Staaten befördert, darunter 38,493 aus Oesterreich-Ungarn und 27,853 aus Rußland.

* Ein elsässisches Rothenburg. Aus Straßburg schw^ man derFranks. Ztg.": Unter den zahlreichen kunst- vvt kulturgeschichtlich interessanten Ortschaften des Elsasies ha das Städtchen Reichenweier, nicht weit von Rappolls Weiler entfernt, einen besonders guten Ruf. Nicht leich wieder findet sich in einem kleinen Orte eine solche Füll von reizvollen Architekturbildern wie hier: überaiv malerische Teile der alten Befestigung, unter denen besonder das obere Thor hervorragt, interessante Höfe, hübsche Porta, und Erker, zahlreiche bemerkenswerte Holzschnitzereien a> den Fenstern eines guten Teiles der Häuser. Sehr bezeict nenb für das Interesse, das auch in weiteren Kreisen de elsässischen Bevölkerung solchen Zeugen einer durch praktisch«' Kunstsinn ausgezeichneten Vergangenheit entgegengebract wird, ist die Thatsache, daß sich in diesem kleinen kürzlich einVerein zur Erhaltung von Reichenweier Aln: tümern" gebildet hat. In hübscher Ausstattung liegen nunmehr die Satzungen dieses Vereins vor, zu denen " junger elsässischer Künstler, I. Jacques Waltz, ein Sv des hochverdienten Konservators des Kolmarer Schongavc - Museums, ein sehr hübsch gezeichnetes stimmungsvolles Till blatt beigesteuert hat. Der Verein will den Zustand Reichenweier Altertümer feststelleu und deren Erhaltung du^ Intervention bei derGesellschaft zur Erhaltung D historischen Denkmälern des Elsasses" und bei der (Semei1 Reichenweier herbeiführen, erforderlichenfalls auch diese b regeln durch Subventionen, Uebemahme von Arbeits- u Aufsichtskosten unterstützen, je nachdem auch selbständig

h 4"'^' ?"'.»«»'

«Sin (Köm

118 «e(b«t l««be 5*9*"

* Ä

L 'n w

° mit

^de

Wi fteut 1

^und °tt"° d" > in oCt S Ä b*

KiÄ-bs'

VW- Dir tzll fchzuMm, °v es Aufmerksamkeit du qmrnd von Toulo Möglichkeit ^nes v Iidi, cm solchs kc Wwerk enthalten» tad) Einschlepper Pulvermagazin au bit Pulvermagazin und sie isolieren n Kredit von bem A WW Cnn.

Men hat.unter wnbening deutscher Noch vor 15 Jahrei 200000 deutsche E Micher Sutoanbi diese M ÜU' V« Wmtnluiy c ersreuliche Rücksch entwickelt hat, si aufrichtiger Gesel Wein einschenken Lande harrt, sie Vissende Mensch! finden, daß eine oft notwendig ifi der Vereinigten i baijtim, bafc ein I nid/t bat bebeutet, für den deutschen N dieser Richtung und dn undrratenen u gehendeDeutsch dem eben ausgesai verflossenen Jahr f< fln Deutsche und jh ,,n einzelnen für Nlieiten, Ache

Ueber 10000 Mich Arbeit nach ^ftrn wieder 35 Mckgrsandt werd darunter. au t Deutsche tzrseW D1Qnn ltarl Tchar nannt, eine Huld 'Hast nur dein se ""begrenzten Reic ^ob Astor äug

> °°r bttn gd daß er ein

> 6* M»