ihren Artikel mit den Worten: Will die Regierung aber den Konflikt, nun dann mag sie den Reichstag auflösen und Neuwahlen ausschreiben. Aber die Verantwortung für die Heraufbeschwörung einer schweren inneren Krisis hat sie dann selbst und allein zu übernehmen.
Berlin, 15. März. Im Abgeordnetenhause wurde heute die Beratung des Kultus-Etats bei dem Kapitel Elementarschulwesen fortgesetzt. Nach Erledigung desselben wurde die Sitzung auf heute abend 7'/, Uhr vertagt. — Tages-Ordnung: Fortsetzung der Beratung des Kultus- Etats.
Berlin, 15. März. Im Abgeordnetenhause teilte heute der Präsident vor Eintritt in die Tagesordnung mit, daß er in der Annahme, das Haus würde wünschen, bei der Beisetzung des Fürsten Bismarck durch eine große Deputation vertreten zu sein, mit dem Fürsten Herbert Bismarck in Verbindung getreten sei. Dieser habe gebeten, daß man von diesem Wunsche Abstand nehmen möge, weil der Raum im Mausoleum ein ziemlich beschränkter sei. Ferner werde sich der Zug über die verkehrsreiche Hamburger Bahn hinweg bewegen, sodaß bei einer zu großen Ausdehnung des Zuges kein Mensch die Verantwortung übernehmen könnte. Aus diesem Grunde mache er den Vorschlag, daß das Haus seinen Präsidenten beauftrage, je einen Kranz am Sarge des Fürsten und der Fürstin Bismarck niederzulegen. Dieser Vorschlag wurde ohne Widerspruch angenommen.
Berlin, 15. März. Die Verhandlungen der Regierung mit Cecil Rhodes nehmen einen günstigen Verlauf. Ueber die Durchführung der Telegraphen-Linie vom Kap der guten Hoffnung nach Kairo durch deutschostafrikanisches Gebiet ist, wie der „Nat.-Ztg." bestätigt wird, eine Verständigung erzielt. Auch betreffs des Eisenbahnbaues sei Aussicht auf eine baldige Verständigung vor- handeu. Ueber Eisenbahnbauten in Südwestafrika wurde mit Cecil Rhodes nicht verhandelt.
Berlin, 15. März. Zu der Mitteilung über eine angeblich in Washington durch Besprechung des amerikanischen Staatssekretärs Hay mit den Botschaftern Deutschlands und Englands erzielte Verständigung über Samoa schreibt die „National-Zeitung", daß nach ihren Informationen diese Meldung den Thatsachen vorauseile. Die Verhandlungen würden zwar in entgegenkommender Weise geführt, aber bis jetzt sei eine Grundlage für die notwendige Abänderung der Samoa-Akte nicht gefunden.
Berlin, 15. März. ZurKanalvorlage. Den Grundgedanken der der Vorlage beigegebenen Begründung finden wir in folgenden Betrachtungen der „Berl. Korr." wiedergegeben: „Die Ueberzeugung, daß unsere Eisenbahnen vielfach den stetig anwachsenden Güterverkehr nicht mehr zu bewältigen imstande sind, hat allenthalben Geltung, ebenso, daß die Wasserstraßen bei zweckgemäßem Ausbau ausgezeichnet geeignet sind, die Schienenwege zu entlasten und die Transportkosten zu verbilligen. Die gegen die Kanalbauten erhobenen Einwände haften zumeist an wirtschafts- und sinanzpolitischen Bedenken. Man befürchtet, daß einzelne Landesteile, Berufsarten oder Erwerbszweige infolge der durch die neuen Verkehrswege bedingten Verschiebungen in Handel und Wandel beeinträchtigt unter der Konkurrenz der Wasserstraßen leiden könnten. Wie jede neuangelegte Absatz- und Zufuhrstraße würde natürlich auch der Mittellandkanal die volkswirtschaftliche Entwicklung des Landes beeinflussen. Um aber die Tragweite einer solchen Einwirkung richtig zu ermessen, darf der Blick nicht an territorialer Eigenart und einzelberuflichen Gesichtspunkten hängen bleiben. Vor allem werden die der Entschließung vorangehenden Erwägungen über die Bedürfnisse der Gegenwart hinaus auf die Verkehrsansprüche der Zukunft sich richten müssen. Nicht unterschätzen sollte man auch die mannigfachen Belebungen und Anregungen, die aus neuen und bequemen Verbindungen selbst für solche Jnteresientengruppen sich ergeben, welche dem neuen Verkehrsmittel nicht unmittelbar anliegend sind. Die Besorgnis aber, daß die Kanalbauten eine bedenkliche Verminderung der Eisenbahn-Einnahmen und damit ein bedrohliches Anwachsen der Staatsauflagen nach sich ziehen könnten, dürfte nur dann Geltung finden, wenn Anzeichen eines dauernden wirtschaftlichen Niederganges dem wirtschaftspolitischen Pessimismus recht gäben. Das ist aber bisher nicht der Fall." Es wird dann auf die Ausführungen des Landwirtschaftsministers im Landes-Oekonomiekollegium im Februar 1897 hingewiesen und die Betrachtung dahin zu- sammengefaßt, daß die Kanäle den Eisenbahnen als wertvolle Bundesgenossen bei der Bewältigung der Verkehrsbedürfnisse an die Seite treten müssen, und daß die nationale Gesamtwirtschaft zu ihrem Gedeihen das Zusammenarbeiten der Eisenbahnen und der Kanäle erfordert.
— Mit Ludwig Bamberger, desien Tod wir bereits meldeten, ist ein begabter Mann dahingegangen, der im deutschen öffentlichen Leben als Politiker, als Nationalökonom, als Schriftsteller eine ehrenvolle Rolle gespielt hat. Ludwig Bamberger war ein Publizist, in welchem die liebenswürdigsten und glänzendsten Eigenschaften der semitischen Rasse zu einer künstlerischen Entfaltung kamen. Wir haben nicht selten Anlaß gehabt, zu bedauern — schreibt die „K. Z." daß ein so kluger Mann politische Wege wandelte, die wir mcht billigen konnten; wir haben es beklagt, daß ein so vornehmer Geist sich zeitweilig einem Eugen Richter unterorbnen konnte, der nach Geist und Gemüt die angeborene Rauheit nicht abzustreifen vermag. Aber trotzdem gehört Bamberger zu den Gestalten, die vor unserer Einbildungskraft aufsteigen, wenn wir an die schwungkräftigen Zeiten des Werdeganges unserer nationalen Einheit zurück- benfen; er gehört zu den Physiognomien, die wir in dem großen Rundgemälde deutscher Entwickelung nicht missen möchten. Auch wer den Ansichten, die er entwickelt, nicht Überall folgen kann, freute sich doch der weltmännischen Eleganz, mit der Bamberger die spröden Stoffe der Währungspolitik und des Bankwesens zu meistem verstand, indem er
stets unsere Phantasie in Bewegung setzt, ohne jemals durch Ueberladung und dem Gegenstand nicht gemäße Bilderpracht aufdringlich zu wirken. — Geboren am 22. Juli 1823 in Mainz, trat er 1849 in die Rechen der pfälzischen Freischärler. Nach der Niederwerfung der Erhebung floh er ins Ausland, schwang sich schließlich in Paris zum Leiter eines großen Bankhauses auf und sammelte auf dem Gebiet des Finanzwesens Erfahrungen, die später seinen Worten Gewicht gaben. 1866 kehrte er nach Mainz zurück, das ihn in das Zollparlament und in den Reichstag entsandte. Den Mittelpunkt seiner Ueberzeugungen bildete die Freihandelslehre, die ihn schließlich durch die Sezession 1881 der nationalliberalen Partei entführte. 1884 trat er in die deutschfreisinnige Partei ein, die ihm aber schließlich durch Eugen Richter verleidet wurde. Auch nach seinem Rücktritt ins Privatleben verfolgte er mit geistiger Frische und gutem Humor die öffentlichen Vorgänge. Bambergers Andenken wird in Ehren bleiben; er gehört zu jenen Gestalten, die in froher, schwungvoller Jugendzeit der deutschen Einheit, dem politischen Leben Farbe und Glanz verliehen haben.
— Verhandlungen über die Berliner Getreidebörse. Die Verhandlungen wegen Wiedererrichtung der Berliner Getreidebörse, die neuerdings zwischen der königl. Staatsregierung und den verschiedenen Jnteressenten- gruppen geführt worden sind, haben nach der „Köln. Z." so gute Fortschritte gemacht, daß eine gegenseitige Verständigung wenn auch noch nicht gesichert ist, so doch leidlich zuverlässig erwartet werden kann. Insbesondere ist eine Einigung dahin erzielt worden, daß entsprechend der zentralen Bedeutung des Berliner Getreidehandels das Landwirtschaftskollegium als der neue Zentralpunkt der preußischen Landwirtschaftskammern die Vorschläge behufs Ernennung der Vertreter der Landwirtschaft bei der Produktenbörse machen soll.
Ausland.
Wien, 16. März. Mit der in Dunkel gehüllten Zukunft Oesterreichs hat sich, wie man der „T. R." aus Deutschböhmen schreibt, in einer bemerkenswerten Rede eines der hervorragendsten Mitglieder der jungtschechischen Partei, Abg. Dr. Forscht, soeben beschäftigt. In einer Versammlung zu Eule erklärte er den jetzigen Stand und eine dauernde Befestigung der innerösterreichischen Zustände für unhaltbar und ausgeschlossen und prophezeite mit schmerzlicher Entsagung den Untergang Oesterreichs. Der österreichische Knoten, sagte er, lasse sich nicht mehr entwirren, er müsse zerhauen werden, und das werde wahrscheinlich nur durch bas Schwert geschehen. Die Frage sei nur, ob er durch österreichisches Schwert zerhauen wird, oder jenes der Hohenzollern. Es handle sich um die Frage, wer früher die neue Organisierung Oesterreichs durchzuführen beginne, ob das Schwert der Hohenzollern oder jenes Oesterreichs. Bevor es zu dieser Wendung kommt, sagte Forscht, werden wir wahrscheinlich noch eine schwere, harte Zeit durchmachen müssen. Bis die Krise an diesem Punkte anlange, wo ihr großdeutscher Charakter jedermann offenbar werde, müßten die Magyaren und Polen treu zu den Tschechen stehen. Auch das übrige Europa könnte einem Anwachsen Deutschlands bis zur Adria nicht ruhig zusehen. Sollte Deutschland im Laufe der nächsten Jahre die Sache so einzurichten wissen, daß Rußland durch eine andere Frage beschäftigt, Frankreich aber in politischer Ohnmacht wäre, Deutschland somit freie Hand zu einer Aktion hätte, hier aber die Sache zu einer Lösung reif wäre, so wäre es allerdings möglich, daß seine Sache gelingen könnte. Man sieht, den Jungtschechen beginnt doch vor der Zukunft bange zu werden.
Asien. Einige Aufkärung über die chinesische Angelegenheit Italiens hat in der Deputiertenkammer zu Rom der Minister des Aeußern Admiral Canevaro gegeben. Italien habe sich bei seiner Absicht auf die Sanmun- Bai der Zustimmung Englands und Japans versichert gehabt. Die Absichten der Regierung seien bescheidene. Das Land werde nicht in ein gefahrvolles Abenteuer getrieben, vielmehr werde die Regierung sich darauf beschränken, in ihren Plänen fest zu bleiben, umsomehr, als bei dem Zuwarten im Hinblicke auf die Uebereinftimmung Italiens mit anderen Mächten keine Gefahr bestehe. Gewaltsame Mittel sollten nur im Notfälle gebraucht werden, um den Interessen des herzlich befreundeten Englands nicht zu schaden und keinen Konflikt mit anderen wohlwollenden Mächten heraufzubeschwören, zumal eine Störung der Ruhe im äußersten Osten verhängnisvoll nach Europa zurückschlagen könnte. Daher sei der Gesandte de Martino wegen des eigenmächtig von ihm gestellten Ultimatums auch sofort abbe'rufen worden. — Mittlerweile scheint die chinesische Regierung etwas einzulenken. Das Tsung-li-Damen hat nicht allein um Rücksendung der ursprünglichen Depesche des italienischen Gesandten ersucht, sondern auch die Absicht erklärt, sofort auf dieselbe zu antworten. Dieser Schritt gilt als Anzeichen dafür, daß das Tsung-li-Aamen bereit ist, in Unterhandlungen einzutreten und die Politik der glatten Ablehnung aufzugeben. Man hält es für möglich, daß Italien diese Antwort als befriedigend annehmen dürfte. Ferner denkt man in Italien daran, auch die eigene Handelsflagge in China erscheinen zu lassen, während der italienische Seehandel mit diesem Lande bisher unter fremder, namentlich deutscher Flagge besorgt wurde. Die Genueser Dampfschifffahrt-Gesellschaft Florio und Rubattino suchte nämlich bei der Regierung die Erlaubnis nach, eine regelmäßige Dampferverbindung von Genua mit chinesischen und anderen ostasiatischen Häfen herzustellen, ein Ersuchen, dem man in Rom schwerlich die Genehmigung versagen wird.
— Ueber das Befinden des armen jungen Chinesen- Kaisers, den die alte Kaiserin durch ihren Gewaltstreich des Thrones und der Freiheit beraubt hat, hat man seit geraumer Zeit nichts gehört. Es war lange genug überhaupt die Frage, ob der abgesetzte Souverän noch am
Leben fei. Wohl hatte der Arzt der französischen Gesandt schäft den Kaiser in Gegenwart der Kaiserin-Witwe einmal untersucht. Aber diese Untersuchung konnte nur bann als Beweis für das Vorhandensein des Kaisers gelten, wenn man sicher war (und sicher war man dessen ganz und gar nicht), daß der Chinese, welcher dem Arzte der.französischen Gesandtschaft behufs Abklopfung der Lungen im kaiserlichen Palast vorgeführt worden, auch wirklich der Kaiser war. Inzwischen aber hat sich doch wieder die Meinung befestigt, daß der Sohn des Himmels noch vorhanden ist. Schon aus Angst vor Verwickelungen mit den europäischen Mächten würde die Kaiserin-Witwe nicht wagen, den jungen Herrscher umzubringen, obwohl es ihr am guten Willen dazu wahrscheinlich nicht fehlt. In diesen Tagen sind auch wieder einmal Nachrichten über das Ergehen des Kaisers eiu- getroffen. Danach wird der Kaiser noch in strenger Hast gehalten auf einer Insel, die in der Südwest-Ecke der kaiserlichen Gürten gelegen ist und die bei Tage durch Niederlassung einer Zugbrücke zur Halbinsel gemacht nrirb. Jemand, der ihn kürzlich gesehen hat, hat ihn bei guter Gesundheit gefunden, welche er hauptsächlich einer sorgfältigen Diät verdankt. Unmittelbar nach seiner Gefangen schäft hieß es, er leide unter einer großen Niedergeschlagen heit; jetzt aber scheint er sich im Gegenteil in der beste« Gemütsverfassung zu befinden. Sein Hauptvergnügen besteht darin, daß er Ziegen und Affen aufzieht. Die Ziegen insbesondere hat er, durch Aufbietung großer Geduld, zi mancherlei Kunststücken abgerichtet. Eine von ihnen springt auf Kommando durch die Papierfenster, die man überall in China findet, vom Palast bis zur ärmlichsten Hütte. Die Kaiserin-Witwe soll sich sehr beklagt haben über die Kosten, die ihr daraus erwachsen, daß sie täglich die „zersprungenen" Fensterscheiben durch neue ersetzen lassen müßte. Aus derselben Quelle wird ferner bekannt, daß der Kaiser eine größere Unabhängigkeit zu zeigen beginne und daß er, als die Kaiserin-Witwe ihn kürzlich zu sich entboten, entschiede« sich geweigert habe, dem Rufe zu folgen, da er noch bei Kaiser sei und niemand ihm etwas zu befehlen habe. Er wird scharf bewacht von Mannschaften, die aus der Leibgarde der Kaiserin-Witwe ausgewählt sind und die alle fünf Tage abgelöst werden. Um jede Möglichkeit einer Der- schwörung oder eines Rettungsversuches auszuschließen, tritt die Wache nicht in regelmäßiger Reihenfolge ihren Dienst an, sondern wenn die Dienstzeit eines Wachkommandos ihrem Ende naht, nimmt die Kaiserin eine Liste der gesamten Leibgarde vor, schließt ihre Augen und berührt mit ihrem Schreibpinsel eine Stelle des Papiers. Die Soldaten, deren Namen auf diese Weise bezeichnet worden sind, werde» entsandt, um die Wächter des Kaisers abzulösen. — So erzählt man sich wenigstens unter den Chinesen, die es wissen könnten.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 16. März 1899.
•• Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 15. März den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Fürth, Friedrich Bierau, und den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden, Heinrich Breidenbach, zu Oberamtsrichtern bei diesen Gerichten zu ernennen, und dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms, Eduard Ziegler, den Charakter als Amtsgerichtsrat" zu erteilen.
-* Zn den Ruhestand wurde versetzt am 9. März der Kanzleidiener an der Landes-Universität, Johannes Reeh, mit Wirkung vom 1. April 1899 an.
E. Theaterverein. Gestern abend beschloß der Theater verein die Reihe seiner — diesmal neun — Vorstellungen mit einer höchst gelungenen Aufführung von Oscar Blumenthals „Probepfeil". War das erste von den drei, ohne Zuziehung eines berühmten Gastes, gegebenen Stücken ein Lustspiel drastisch-komischen Charakters, das zweite ein historisches Lustspiel gewesen, so wurde gestenl zur Abwechselung ein feines modernes Jntriguenlustspiel zur Darstellung gebracht. Merkwürdigerweise schien dieses anerkannt beste von den Erzeugnissen der Blumenthalschen Muse dem Gießener Publikum großenteils ganz neu zu sein. Die Quintessenz der Handlung ist leicht gesagt: Das Stück schließt mit der Verlobung des Barons Hellmuth von der Egge (Herr Merker) mit der Comtesse Beate DohnG (Frl. Schloß). Um das Zustandebringen oder die Sn- Hinderung dieser Verlobung wird ein Kampf aufs Mester geführt zwischen dem Onkel Hellmuths, dem Baron Leopold von der Egge (Herr Liebscher) und der jungen Witwe Hortense von Wallnack (Frl. Würdig). Diese will den Baron Hellmuth für sich selbst erringen und begünstigt deshalb eine Verbindung Beatens mit dem polnischen Pianisten Krasinski (Herr Dietzsch), während Baron Leopold letzteren mit allen Mitteln bekämpft, um das Herz Beatens für seinen Neffen Hellmuth frei zu machen. Dieser Kampf zwischen dem Baron und Hortense ist von Blumenthal in höchst geistreicher und immer spannender Weise durchgeführt, ci endet mit dem Sieg des Barons und der Entlarvung des löwenmähnigen Klaviergauners Krasinski. Die Aufführung des Lustspiels war eine ausgezeichnete, welche jeder großen Bühne zur Ehre gereicht hätte. Vor allem sei Herr Liebscher genannt, welcher seiner großen Rolle von Änfanjj bis zu Ende in musterhafter Weise, gerecht wurde, sodan" Frl. Würdig, die, obwohl sie so außerordentlich stärk t den letzten Tagen beschäftigt war, ihre Hortense in einer vollendeten Weise gab, der man das sorgfältigste Studium überall anmerkte. Das schließliche Brautpaar Hellmuth »vo Beate wurde durch Herrn Merker und Frl. Schloß 9ut dargestellt. Herr Dietzsch stattete seinen Krasinski müder nötigen Komik aus, ohne die erlaubte Grenze zu überschreiten, und Herr Direktor Helm führte die ihm sehr gut liegende Rolle des pensionierten, „unheilbar" glücklichen Rittmeisters nut ausgezeichneter Komik durch. Die Vertreter der Neben-
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