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Carl Nowack.
Bekanntmachung»
Die landw. Haushaltungrschule zu Ltr.dh im beginnt ihren I. nächst jährigen 5 monatlichen LchrkursuS Dienstag, den 2. Januar 1900.
Die Schule hat die Aufgabe, junge Mädchm zur Führung einer »ohlgeordneten, einfachen bürgerlichen Haushaltung vorzubereiten.
Gegenstände des Unterrichts find:
Hauswirtschaft und Milchwirtschaft, Gemüsebau, Obftverwertung, Gesundheit«- und Ernährungslehre, Krankenpflege, Rechnen, Abfaffung von Aussätzen und Briefen, Buchführung, sowie weibliche Handarbeiten. Auch ist für gute Lektüre gesorgt und wird der Gesang gepflegt.
Die Schule besitzt einen Garten beim Hause, eigene Molkerei und Geflügelhaltung.
Die unmittelbare Leitung der Anstalt untersteht einer Vorsteherin (Hausmutter) und einer Asfistentin (Jndustrielehierin). Sowohl diese als die Mädchen wohnen im Anstaltsgebäude. Für Unterricht und Logis find 30 Mk. pro Kursus und für Kost und Verpflegung 1 Mk. pro Tag zu entrichten: außerdem find nur noch etwaige Ausgaben für Arzt und Apothike zu bestreiten.
Ausführliche Programme, aus denen das Nähere über die Anmeldungen, die möglichst ftühzeitig erbeten werden, zu ersehen ist, find von dem Unterzeichneten, sowie von Herrn Oberamtmann Westernacher zu Lindheim erhältlich.
Büdingen, den 31. Oktober 1899.
Der Vorsitzende des landw. Bezirksvereins
I r l e, Gr. Kreisrat.
Submission.
Die Lieferung von 1200 Ctr. HÜtteukoaks soll auf dem Weg der öffentlichen Submission zur Lieferung vergeben w.rden.
Die Lieferungsbedingungen liegen au den Wochentagen nachmittags von 8 bis 6 Uhr auf dem Verwaltungs« Lnreau off in.
Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, find bis zum 24, dss. Mts., vormittags 12 Uhr, anher einzureichen.
Die Zuschlagsfrist beträgt 4 Wochen.
Gießen, 10. November 1899.
Großh. Direktion der chirurgischen und ophthalm.
Umv. -Klinik. 8009 I. V.: Poppert.______Vossius.
Mckbrief-Erledigung.
Der gegen den Knecht Peter Johann Jüugel aus Stentrop, geboren am 3. Juni 1876 zu Lchn- heim, unterm 13. Oktober 1899 wegen Diebstahls erlassene Steckbrief ist erledigt und wird hierdurch zurück- -enommen. — (Aktenzeichen 2 J. Nr. 1116 99.) 8016
Dortmund, den 9. Nov. 1899.
Der Erste Staatsanwalt.
Kekanntmachung.
Donnerstag den 16. d. Mts., «ach mittags 3 Uhr, sollen Neustadt 55 dahier
1. Haus- und Küchengeräte aller Art, i Fahrrad, 1 Nähmaschine und ein größerer Posten Schuhwaren,
2. i Revolver, 3 Stühle und 4 Bilder zwangsweise gegen bar versteigert werden.
Die Versteigerung der Gegenstände unter ad 2 findet voraussichtlich bestimmt statt.
Gießen, 15. November 1899.
8020 Seipel, Gerichtsvollzieher.
1200 abgängige hölzerne Bahnschwellen, auf der Bahnstrecke Butzbach —Lang-Göns lagernd, kommen am Samstag dem 18. d. Mts. zur Versteigerung.
Die Versteigerung beginnt bei Wärterposten 80 III (bei Butzbach) vormittags 9 Uhr. Die aus Bahnhof Lang-Göns lagernden Schwellen werden daselbst nacbmittags 2»/, Uhr versteigert. 8032
Gießen, 14. November 1899.
Großh. Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion 1.
Hotzversteigerüng^
Freitag den 17. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, soll am SW Brandplatz über dem sogen. Mordkeller da« daselbst gefällte Holz — Birnbaum-, Kastanien- uad Ftchtenstamm, sowie Knüppelholz und Reisig — gegen Bar- zahlung versteigert werden. 8028
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Dritte Vorstellung: Donnerstag den 16. November.
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Gast: Fräulein Irene Triesch
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Anfang 8 Uhr. Ende nach 10 Uhr.
Nach Schluss des Theaters Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen.
Billete in der Musikalienhandlung Ernst Challier und an der Abendkasse.
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Turnverein.
Samstag den 18. November d. I.
(nicht 19. November):
Winterfest
in unserer Turnhalle.
HF Anfang abends 8% Uhr.
Nur Mitglieder haben Zutritt. 8000
Der Vorstand.
Gießener Zither-Klub.
(WoMäligtleits-Werein.)
Wie alljährlich, so veranstalt.t auch dieses Jahr der Gieheuer Zither-Klub (Wohsthätigkeits-Ver,in) am erste« Weihnachts-Feiertage in Steius Garten eine Weihnachts-Bescherung hiesiger armer, bedürftiger Kinder. Diejenigen, welche auf die Wohlihätigkeit obengenannten Vereins reflektieren, werden ersucht, sich bis zum i. Dezember d° I. bei dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Herrn H. Möller-. Nordaulage 1, schriftlich oder mündlich zu melden. 8021
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zu Darmstadt
ladet zum Beitritt zu der in Bildung begriffenen Jahresgeseklschaft für steigende Rente« hiermit ein.
Diese auf Gegenseitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Versickerungsart bezweckt, ihren Teilnehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem Lebensalter des Versicherten steigen« Eine volle Einlage beträgt 200 Mark. Teileinlagen sind zulässig. Die Jahresrente kann auf 150 pCt. der Einlage steigen.
Die Jahresrenten in den bestehenden Jahresgesellschaften (724b Mitglieder mit 13389 Einlagen) aus einer vollen Einlage von ursprünglick ICO fi. resp. 200 Mark betragen für 1899 zwischen 7 Mark 24 Pfg. und 257 Mark 14 Pfg.
Die in Bildung begriffene Jahresgesellschaft wird vorausfichtlich zu Ende des laufenden JahreS 1899 geschloffen werden. 8üi2
Nähere Auskunft wird bereitwilligst erteilt von dem Agenten der Anstalt
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