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16.12.1899 Drittes Blatt
 
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Nr. 296 Drittes Blatt. Samstag den 16 December

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Fernsprecher Nr. 51.

* Momentbilder aus dem Krieg.

Gießen, 15. Dezember 1899.

lieber die Einnahme des Lombardskop bei Lady­smith liegt folgende detailierte, wenn auch gewiß von eng­lischer Seite schöngefiübte Meldung vor, die das ganze mehr als eine Art militärischen Spaziergang erscheinen läßt. Sollten sich diese Angaben bestätigen, so würde der Vorgang allerdings ein eigentümliches Licht auf die Wach­samkeit der Buren vor Ladysmith werfen. Die Fahrlässig­keit der Buren, mit der sie sich ihre wertvollen großen Geschütze von einer kleinen Zahl Engländer wegnehmen ließe», würde geradezu unglaublich erscheinen!

DerTelegraph" bringt folgende amüsante Be­schreibung des Angriffs der Engländer auf den Lombardskop bei Ladysmith vom Sonnabendnacht über Freie: Unser kleines Detachement ve'ließ vor 10 Uhr abends die Stadt und nahm Aufstellung nahe am Fuße der Lombardskop. Um zwei Uhr morgens am Freitag begann der Vormarsch. Den Truppen gelang es, in der nächtlichen Dunkelheit bei einer Buren Feldwache vorbei zu kommen und die unsrigen griffen bereits an, als die feindliche Feldwache erwachte. Ein Posten rief unsere Kolonne an:Wie gaat daar?" Lud da er keine Antwort erhielt, schoß er sein Gewehr ab und rief:Willem, Hans, Marleens flieht! Die Rooinecks (Rotröcke) sind über uns ?" Die Buren an den Kanonen feuerten zwar mehrere Schuß auf die vorrückenden Truppen, flohen -au» aber auf die entgegengesetzte Seite des Hügels. Die Kanonen wurden ohne Widerstand genommen. Die In­genieure sprengten die Geschütze und nahmen ein Maxim- geschütz, das Verschlußstück eines SechszöllerS und ver­schiedene Ausrüstungsstücke zum Geschütz mit. DaS Ver- schlußstück schmückt jetzt die Kasinotafel der leichten Kavallerie. Die ganze Geschichte hatte etwa dreiviertel Stunden ge­dauert. Bei Tagesanbruch fand nordwestlich Ladysmiths ein scharfes Scharmützel zwischen Buren und englischer Kavallerie statt, die nachts den Angriff gedeckt hatte. Die Buren glaubten, daß alle britischen Truppen bei Lombards­kop engagiert waren und versuchten, Ladysmith zu über­rumpeln. Der Angriff wurde aber von der genannten Kavallerie und Infanterie bei Lang Hill abgeschlagen. Alles war um 6 Uhr morgens vorüber. Wie man in britischen Kreisen fürchtet, daß General Gatacres Niederlage die Buren neu beleben und neue Abfälle in der Kapkolonnie herbeiführen wird, so hat der Koup gegen den Lombards­kop die Garnison vor Ladysmith mit neuem Mut belebt.

Der britischen Garnison in Ladysmith scheint es übrigens nicht allzu schlimm zu gehen und sie erträgt mit einem ge­wisse» Galgenhumor ihr Schicksal. In einem Briefe aus der Stadt heißt es: Die Soldaten und die Bevölkerung befinden sich ziemlich wohl, obgleich durch den Gebrauch des trüben FlußwufferS Krankheiten verursacht werden. Mineralwasser sind in den Hotels zu haben. Sir George Withe ist wohl auf . . . Geflügel und Schafe sind selten. Die Pferde erhalten kein frisches Futter, aber Gerste, Kleie und Heu. Die Buren versuchen die Pferde zu erschießen, wen» sie zur Tränke geführt werden. Die Freistaat Buren solle» den Wunsch ausgesprochen haben, die Belagerung von Ladysmith als unnütz aufzugeben und in die Heimat zur Verteidigung ihrer Wohnstätten zurückzukehren, General Joubert habe ihnen aber geraten, auszuhalten. 28000 bis 30000 Mann sollen südlich von Ladysmith konzentriert sein, außerdem seien zwei starke Kolonnen nach dem Tugela ge­schickt, um der englischen Entsatztruppe entgegenzutreten. Die elektrischen Lichter von Frere werden in Ladysmith ge­sehen, aber die Buren suchen das Zeichengeben zu verhindern, indem sie ihre elektrischen Scheinwerfer, von denen einer in der Nähe von Potgaters, ein anderer auf dem Bulware- Kegel ist, auf die englischen Signale richten. Die englischen Soldaten haben wiederholt Buren abgefangen, welche Ver­suche machten, sich in die englischen Linien hineinzuschleichen. Die Truppen leben meist unter niedrigen Schutzdächern, die Gordon Hochländer unter ihren Zelten. CS erscheinen regel­mäßig Witzblätter, wieDie Bombe" undDer Lügner" mit Bildern. Eines der letzten Bilder stellt Krüger und Stej» dar, wie sie sich nach St. Helena begeben.

Ein interessantes Momentbild betreffend die Invasion der Buren rm Kapland giebt folgende Schilderung über das Einrücken der Buren in Colesberg:Als wir uns heute morgen erhoben, erblickten wir fast alle Höhen um Solesberg von Freistaat-Truppen besetzt. Kaum waren die ersten Sonnenstrahlen über dem Horizont erschienen, als eine Abteilung des Feindes langsam in den Ort einritt, vor dem Magistratsgebäude Halt machte und sich vom

Bürgermeister die Schlüssel des Ortes ausliefern ließ. Gegen 7 Uhr wurde die Freistaater Flagge auf dem Markte gehißt und der Distrikt als Freistaater Gebiet proklamiert. All dies geschah mit größter Seelenruhe und Gemütlichkeit. Freund und Feind schienen kaum einen Unterschied zwischen sich zu machen. Endlich versuchte der englische Magistrat, eine Ansprache zu halten, und murmelte so etwas wiealle loyalen Unterthanen der Königin", kam aber nicht weiter, denn aus der versammelten Menge heraus brüllte eine Stimme:Halts Maul, dies ist jetzt Freistaater Gebiet!" Und der gestrenge Magistrat hielt auch dasMaul" ohne zweite Aufforderung. Die Menge ging auseinander und harrte der kommenden Dinge. Am nächsten Tage ver­sammelte Kommandant Grobler das Volk wieder auf dem Marktplätze und hielt eine ergreifende Ansprache. Die Zeit, sagte er, sei endlich gekommen, das verhaßte englische Joch abzuschütteln; der Krieg sei ihnen aufgedrungen worden und es sei wohl Gottes Wille, daß sie um ihre Freiheit kämpfen müßten. Wer da zurückbleibe, der vergehe sich gegen den Willen des Allmächtigen. Dann entwickelte er in beredten Worten die lange Leidensgeschichte der Buren unter britischer Herrschsucht. Er beschwor die Anwesenden, gemeinsame Sache zu machen mit ihnen, den Verwandten und Brüdern jenseits de« Oranjestromes. Hierauf verlas er den Annek­tionserlaß des Präsidenten Steijn, demzufolge alle Bewohner des Distrikts, welche sich nicht der neuen Herrschaft an- schlöffen, das Land innerhalb von zwei Wochen verlaffen müßten. Wer aber bleibe, müsse sich unter gewissen Be­dingungen dem Heer der Verbündeten anschließen. Diesem Aufgebot zufolge ließen sich nach englischen Angaben auf der Stelle ungefähr 100 junge Buren einmustern. Grobler ernannte hierauf eine sechsgliedrige Rekrutierungskommission, welche ihre Werber von Ort zu Ort, von Farm zu Farm herumschickte. Nach Zeitungsberichten sollen dieselben be­deutende Erfolge mit der Anwerbung erzielt haben." C. T.

Jagd und Spott.

LaSSportschlittenfahren. In einzelnen Gegenden Deutsch­lands bildet das Sport- ober Rutschschlittenfahren schon seit Jahren eine beliebte Bolls- und Kinderbelustigung und dürste es daher angezeigt sein, da man dasselbe in allen Gegenden Deutschlands, wo Hügel und Berge vorhanden sind, sportmäßig betreiben kann, diesen hübschen Sport auch weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Wie der Name Rutsch Schlitten besagt, dient derselbe zum Rutschen, d h. ab­gleiten, wobei das Steuern des Schlitten- die eigentliche sportliche Leistung bildet. Dabei sitzt der Fahrer entweder auf dem Schlitten, steuert und bremst mit den Füßen und hält sich mit den Händen am hinteren Ende des Schlittens fest oder die vom sportlichen Stand, punkte aus vornehmere Art der Steuerung der Fahrer liegt etwas seitlich mit dem Bauch auf dem Schlitten, das Gesicht nach vorn, die Beine hinten über den Schlitten fortgestreckt, und steuert nur mit den Füßen, sich dabei mit den Händen an den seitlichen Streben fisthaltend. Eine dritte die sicherste Steuerung ist die mit einem Bambus­stock, der unter einem Arm geschoben, mit beiden Händen wie ein Steuer geführt wird, er dient gleichzeitig zum Bremsen und es läßt sich damit mit Unterstützung der Füße selbst bei ganz steilem Gefälle ein sofortiges Stoppen" erzielen. Es empfiehlt sich sehr, bei Benutzung dieses Schlu- tens stets einen Bambusstock (oder Amerik. Eschenstock mit Brems - scheibe) mitzuführen, da derselbe als Stütze beim Erklimmen der Hügel wesentliche Di-nste leistet; will man eine der beiden zuerst angeführten Steuerungen vornehmen, so wird derselbe unterhalb der Schlitten mit dem Ziehstlick befestigt. Sehr beliebt ist auch das gleichzeitige Abrutschen mehrerer (vier bis acht) Schlitten Stöckeln genannt, diese Schlitten werden dann hintereinander geordnet, die betreffenden Fahrer nehmen unter die Achsel fest an den Oberkörper gedrückt je einen Stock, der Hintermann jedesmal die Stock-Enden des Vordermanns dazu. Der Vorderste,Maat" genannt, dagegen packt die beiden Stöcke gleichzeitig fest mit den Händen und drückt bei Biegungen des Weges mit dem Oberarm kräftig gegen die Stange derjenigen Seite, wohin er fahren will. Auch die Benutzung des Sportschlittens auf dem Eise oder auf guter ebener Schneebahn ist sehr beliebt. Zu diesem Zweck sitzt man auf dem Schlitten und hat in jeder Hand einen 60 bis 70 Centimeter langen und ungefähr 3 Zentimeter starken Stock mit einer Eisenspitze, mit dem man sich gleichmäßig vorwärts stößt. Die Sportsschlitten haben sämtlich auch noch für eine zweite Person Platz, so daß man also zu Zweien auf einem Schlitten abrutschen kann. Auch finden dieselben, da sie sehr stark gebaut und die Kufen mit Eisenschienen versehen sind, vorzügliche Verwendung zum Transport von allerlei Ge­genständen z. B. von Heu zur Wildfütterung. Namentlich für Kinder dürfte der Schlitten ein schönes Wintersportgerät sein, zumal seine Be­nutzung ohne jegliche Gefahr für den Fahrer ist. Will man eine be­sonders schöne Rutschbahn haben, so empfiehlt sich nach der Mitteilung vomWintersportverlag" in Berlin SW., welche eine illustrierte Bro­schüre über alle Wintersports an alle Jnterressenten gratis versendet, folgende Anlage: Möglichst im dichten Hochwald, nicht zu weit vom Orte entfernt, wird auf einem genügendes Gefäll bietenden Wege zunächst der Schnee in etwa l1/ Kilometer Länge durch eine große erhitzte Walze zusammengepreßt, dann bei ausreichender Kälte, die nicht weniger als 60 R. betragen sollte, mit Waffer übergoffen und gleich hinterher mit einer kleineren erhitzten Walze widerholt geglättet. Soll die Bahn von schwächlichen Personen aus Gesundheitsrücksichten befahren werden, so ist es gut, bei Kurven die innere Fläche der Fahr­bahn etwas tiefer zu legen und gegen Entgleisen durch einen niedrigen Schneewall zu schützen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß für Kinder und schwächere Konstitutionen, für Rervenletdende und Blut­

arme kaum eine zuträglichere Art der Bewegung im Freien gefunden werden kann, als das Rutschbahnfahren auf windgeschü ten Waldbergen; Nerven und Gemüt gewinnen an Spannkraft, die Muskulatur wird geübt, Schlaf und Appetit stellen sich ein und die Empfindl chkeit gegen atmosphärische Einflüffe schwindet.

Unglückssällc auf dem Eise kommen jetzt, wo die Schlitt­schuhlaufsaison begonnen hat, leider wieder täglich vor. Es ist deshalb angezeigt, darauf ',mzuweisen, daß als au-gezeichneten Rettungsapparot bei solchen Unfällen sich der Rennwolf bewährt hat, jemr schwedische Tretschlitten, um beffen Einführung in Deutschland derWintersport­verlag" in Berlin S.W, 46, nut soviel Ersolg sich bemüht hat. Die ca. 3 Meter langen Kufen dieses Gefährts tragen selbst über gan- schwaches E>s, wo die Schlittschuhläufer einbrechen würden, sicher hin» weg, und die große Geschwindigkeit, welche der R-nnwolffahrer erreicht, ermöglicht es, dem Gefährdeten selbst auf einer weiten Eisfläche rasch zu Hilfe zu kommen. In verschiedenen Städten haben unter diesem Ge­sichtspunkt amtliche Versuche mit dem Rennwolf stattgesunden, die zu sehr befriedigenden Ergebnissen führten Der genannte Sei lag ist gern bereit, allen Interessenten weitere Auskunft un ntgeltlich zu erteilen.

Wetterbericht. Von den beiden gestern vorhandenen Depressionen ist jene über dem Mittelmeergebiet noch ostwärts bis ins Innere ge­wandert. Das ozeanische Minimum dagegen hat eine südliche Bahn eingeschlagen und bringt neuerdings gegen das Mittelmeer vor. Gleich­zeitig ist auch in Zentral-Europa das Barometer noch weiter erheblich gesunken. Am Südfuße der Alpen hat sich vorübergehend ein Keil relativ höheren Druckes ausgebildet, unter dessen Einwirkung in den höheren Lagen des Gebirges leichte Föhnströmungen und damit starke Temperatur-Abnahme eingetreten 'st. Im Flachlande dauert der strenge Frost an, da das Maximalgebiet seine Lage im hohen Norden noch be­hauptet. Ein intensives kaltes Zentrunt liegt über dem Salzkammergut und Südbayern. Voraussichtliche Witterung: Andauernd strenges Frost» weiter mit stellenweisen Schneefällen.

Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vorn 14. Dezember.

Wechsel auf New-York zu 4.20%-21%.

Prämien auf Kredit per ult. Dezember 1.20%, do. per ult. Januar 8%, Diskonto Kommandit per ult. Dez. 0.85%, do. per. ult. Jan. 2.45, Lombarden per ult Dez 0 55 /», do. per ult. Jan. 0.65%, Staatsbahn per ult. Jan 0.00%, do. per ult. Februar 0.00%

Notierungen: Kreditaktien 233.20-40, Diskonto Komman­dit 192-191.90, Staatsbahn 135 9), Gotthard 142.60, Lombarden 31.10 Ungar. Goldreute 97.15, Italiener 93 10, 6proz. Mexikaner 00.00, 3proz. Mexikaner 25.20, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19, Privat-Diskont 5%%.

1% bis 2% Uhr: Kredit 293-20-80, Diskonto Kommandit 192-10.2 0, Staatsbahn 135.90-136.60, Lombarden 31.20.

Zahlungseinstellungen.

Konkurseröffnungen: Gasthofsbesitzer Gust. Füllgrabe, Allstedt; Kaufmann Wilh. Aalderks, Aurich; Kaufmann Maxim. Jakubowski, Berent; Unternehmer J. H. Nolte, Beuel (Bonn); Nachlass des Steuerinspektors Friedr. Scherrer, Colmar i. E ; Maurermeister Adam Blum, Traisa (Darmstadt); Schreiner Rob. Lisch, Düsseldorf; Nach­lass des Kommissionärs Jos Hermannsdorfer, Erding; Kaufmann Herrn. Gotthilf, Flatow; Nachlass des Fuhrwerksbesitzers Heinrich Herrn. Keller, Nifdersoböna (Freiberg): Kaufmann Robert Conrad (L R. Frankel), Freystadt, N.-Bchl.; Gutsbesitzer Imman. Gustav Fünfstück, Grossschönau; Kolonialwarenhändler Julius Bosenberg, Haagen; Kaufmann Herrn. Schipper, Bant (Jever); Kaufmann Sandor Reichner, Kempten ; Maschinen- und Motorenfabnk Gerhard & Oehme, Leipzig; Zimmermeister August Dux, Eutrup (Lemgo); Kaufmann Lothar Finger, Lyck; Handelsfrau Anna Nestler, Magdeburg; Bade­besitzer Franz Wagner, Mannheim; Pinselfabrikant Josef Martin, München; Fahrradhändler Konr. Nähr, München; Fabrikant Ludwig Winhard, München; Uhrmacher Bernhard Watzel, Neustadt, 0. 8.; Holzhändler Norb. Streif, Lautenbach (Oberkirch, Baden); Instru­mentenhandlung Gebr. Huber, Pirmasens: Kaufmann Herrn. Wiesner, Polzin; Witwe Wilhelm Arndt, Prenzlau; Garnhändler Louis Arno Procksch, Reichenbach; Kaufmann Landelin Kopp, Deisslingen (Rottweil); NVemgärtner Karl Friedr, Lenz, Schnaith (Schorndorf); Gastwirt Wilh. Gernreich, Stadthagen; Käser Jos Fritsche, Fürsten­werder (Tiegenhof); Kaufmann Ernst Engel, Tilsit; Händlerin Agnes Reimann, Altwasser (Waldenburg); Lederfabrikant Karl Otto Grün, Wurzen; Fuhrunternehmer Wilhelm Häller, Barmen: Weiss & Bres­lauer, Berlin; Freund L Eckstein, Breslau; Raseur Theodor Karl Lemme, Erle-Hugo (Buer i. W ,; Grundstücksbesitzer Gustav Adolf Friedrich, Löbtau (Dresden); Ahhändler Jakob Bier, Düsseldorf; Sc .reiner Heinr. Dörges, Düsseldorf; Kaufmann Wilhelm Bohnhoff, Düsseldorf; Schuhmacher Jakob Schreiber,Rhodt (Edenkoben); Zimmermeister Rich Gloria, Erfurt; Molkereibesitzer Max Jos Herz, Freiberg - Fürstenthal; Kaufmann C. F. Schnapauff, Lalendorf (Güstrow); Gussstahlfabrikant August Franke, Güstrow; Fabrikant Max Hngo Bosteimann (Konr. Müller), Hamburg; Gold- und Silber­warenfabrikant Joh Georg Sauernheimer, Hamburg; Nachlass des Chordirektors Rob. Theod. Odenwald, Hamburg; Architekt Hermann Dewitz, Hannover; Kaufmann Ludolf Bartels. Hannover; Flaschen­bierhändler Anton Hesse, Iserlohn; Nachlass des Hutmachers Emil Richter, Lichtensteil; Hugo Rudert (Oelsnitzer Tageblatt), Oelsnitz; Kaufmann Moritz Lehmann, Prökuls; A. Wichelhaus vorm. F. Pieper, 0 können (Soest); Werkmeister Richard Rieth (Chr. Rieth 4 Sohn), Stuttgart; Korbmacher Peter Heiss, Werthelm; Kürschner Adolf Priester, Wetzlar; Uhrmacher Heinrich Richard Pielzsch, Wilsdruff.

Kunst-Ausstellung. aus Stellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Smnstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonn- and Feiertagen 20 Pfg.