2. Hofmann, Christian II., Ockonom in Dorheim. 3. Pfa nn stiel, August, Landwirt in Hainbach. 4. Bär, Heinrich III., Gemeinderechner in Groß-Karben. 5. Laux, Heinrich, Landwirt in Holzheim. 6. Puth, Heinrich, Bürgermeister in Massenheim. 7. Beyer, Eduard II., Landwirt in Freienseen. 8. Schwenk, Wilhelm III., Gutspächter in Nieder-Eschbach. 9. Gebhardt, Johs. I., Landwirt in Busenborn. 10. Stein, Heinrich I., Landwirt in Stumpertenrod. 11. Nagel, Ludwig, Landwirt in Büches. 12. Wagner, Heinrich II., Landwirt in Rodheim. 13. Schuch, Heinrich, Landwirt in Kaichen. 14. Müller, Karl, Pachter in Heldenbergen. 15. Sack, Heinrich II., Metzgermeister in Heuchelheim. 16. v. Löw, Freiherr Gilbrecht, Gutsbesitzer in Nieder-Florstadt. 17. L e n z, Heinrich III., Landwirt in Atzenhain. 18. Junghenn, Wilhelm, Rentner in Griedel. 19. Roth, Konrad, Bürgermeister in Muschenheim. 20. Lang, Heinrich III., Landwirt in Stockhausen. 21. Heimburger, Or. Karl Friedrich, Profesior in Gießen. 22. Schlüter, Karl, Kaufmann in Gießen. 23. Seipp, Wilhelm I., Weißbinder in Gießen. 24. Kübel, Josef in Herbstein. 25. Neeb, Heinrich, Müller in Nieder-Ohmen. 26. Korell, Jakob, fürstlicher Kammerdirektor in Büdingen. 27. Frey, Ludwig II., Landwirt in Lollar. 28. Müller, Jakob, Fabrikant in Frischborn. 29. Hoos, Bernhard, Kaufmann in Lauterbach. 30. Finger, Wilhelm, Kaufmann in Lauterbach.
** Pfarrbesoldungen. Wie verlautet, unterzeichneten sämtliche Geistliche des evangelischen Dekanats in diesen Tagen eme Resolution, worin um eine provisorische Bewilligung einer Staatsbeihilfe zur Aufbesserung der Pfarrgehälter pro 1899 gebeten wird. Weiter wird darin ausgedrückt, daß ein Definitivum erst 1900 werde erfolgen können.
** Siadttheater. Ueber den heute abend zur Aufführung kommenden Schwank „Aschermitttwoch" schrieb seinerzeit das „Neue Münchener Tageblatt" : „Aschermittwoch", Schwank in drei Akten von Hans F. Fischer und Josef Jarno, — dem traurig anmutenden Titel dieser Schwank- Novität sicht man es nicht an, welche stattliche Menge tollen Blödsinns, plazierter Witze und frivoler „Bocksprünge" in ihr enthalten ist. Und dazu kam bei der vorgestrigen Erstaufführung das freudige Ereignis, daß Conrad Dreher wieder einmal in München seine ungeheuer heitere Kunst ausübte; Conrad Dreher, der den trotz aller schlechten Zeiten immer lustigen und frohsinnigen Isar-Athenern schon ungezählte Stunden fröhlichsten Lebensgenusses bereitet hat. Wenn diejenigen recht haben, welche behaupten, daß die Heiterkeit die Würze des Lebens ist, dann muß C. Dreher entschieden als großer Wohlthäter der Menschheit gefeiert werden, denn er versteht es, wie kaum ein Zweiter, das oft recht geschmacklose und öde Dasein pikant und fein zu würzen. Das bewies er kräftig in „Aschermittwoch" durch das Salz seines Witzes.
•* Stadttheater. Die 14. Volksvorstellung bringt im hiesigen Stadttheater am Donnerstag dem 16. d. M, aus vielfachen Wunsch Gutzkows „Uriel Acosta".
** Coucert. Auf das für morgen Abend angesetzte Concert des ungarischen Violin- und Cellovirtuosen Sandor Schreyer in Steins Garten (Saalbau) machen wir die Leser nochmals gebührend aufmerksam. Das Programm lautet: 1. Concert danse brillante de flageolette (Schreyer). 2. Das Gebet der Geige (Schreyer). 3. Karneval von Venedig (Nicolo Paganini). 4. Cellosolo „Das verlorene Glück" (Davidoff). 5. Ungarische Zigeunerweisen (ZsadLnyi). 6. Waldesflüstern (Schreyer). Klavier: Herr Heinrich BodocsLnyi.
** Theater-Verein. Der Vorstand hat seinen Mitgliedern und damit auch unserer Theaterdirektion eine angenehme Ueberraschung bereitet. Gute Leitung und sorgfältige Kassenführung haben den Vorstand in die Lage versetzt, seinen Mitgliedern drei Extra-Theater-Abende zu bieten, an welchen jene gegen eine geringe Zuzahlung teilnehmen sollen. Vorauszusehen ist, daß mit geringen Ausnahmen alle daran teilnehmen werden, trotzdem kein Gast zugezogen werden soll, dafür aber von der Direktion ganz besondere Sorgfalt für die Ausführung zugesagt ist. Der Vorstand ist auch bereit, diese Vorstellungen weiteren Kreisen im Abonnement zugängig zu machen, jedoch müßten sich etwaige Reflektanten verpflichten, für das nächste Jahr Mitglieder zu werden! Selbstredend steht zu Tagespreisen sodann der Besuch frei und wäre es sehr zu wünschen, daß noch recht viele diesen Weg wählen mögen, denn die Gesamt-Einnahme fließt der Direktion zu. Im Inseratenteil sind Preise, Daten, sowie alles nähere vermerkt und verweisen wir hiermit auf diesen.
•* Geflügel- und Vogelausstelluug. Obgleich die Ausstellungsleitung für dieses Mal davon abgesehen hatte, beim Stadtvorstand vorstellig zu werden, aus Anlaß der Geflügelausstellung aus städtischen Mitteln Ehrenpreise für vorzügliche Leistungen auf- dem Gebiete der Nutzgeflügelzucht zu bewilligen, haben doch die Mitglieder der Stadt- verordneten-Versammlung auf Anregung ihrer Kollegen der landwirtschaftlichen Kommission sich bereit finden lassen, privatim die Mittel zur Beschaffung von zwei Ehrenpreisen zur Verfügung zu stellen. Man hat damit seitens der Vertreter der Bürgerschaft ohne Frage anerkennen wollen, daß die Bestrebungen des noch jungen Geflügel- und Vogelzucht- Vereins der Unterstützung aller Kreise der Bevölkerung wert sind. — Wir sind übrigens in der Lage, mitteilen zu können, daß für die Aussteller außer den namhaften Geldpreisen bis jetzt 30 Ehrenpreise zu erringen sind, von denen allerdings die letzteren überwiegend von den Spendern für Nutzgeflügel gestiftet wurden. Die Ehrengaben stehen, mit wenigen Ausnahmen, zur Verfügung der Herren Preisrichter, sodaß auch bei deren Zuerkennung für volle Unparteilichkeit die Gewähr gegeben ist. Wie von vornherein erwartet, liegen für die Ausstellung bereits so zahlreiche Meldungen vor, daß die Platzkommission wegen der nötigen Käfige für
die Unterbringung der Tiere in Verlegenheit sich befindet und sich bereits mit auswärtigen Vereinen wegen der leihweisen Hergabe von Geflügelbehältern ins Benehmen setzen mußte, um für die Verkaufsabteilung Käfige zu bekommen, während in der Prämiierungs-Abteilung das eigene Inventar ausreicht. Die Brutmaschine ist seit einigen Tagen im Turmzimmer des Windhofs aufgestellt und befindet sich in Thätigkeit, um 200 eingelegte Eier für die Tage der Ausstellung in junge Hühnchen umzuwandeln. Diese Eier sind in drei Partien an drei hinter einander folgenden Tagen eingelegt, und da das Brutgeschäft genau 21 Tage dauert, werden an allen drei Tagen der Ausstellung am 3., 4. und 5. März tagsüber die Kücken vor den Augen der Besucher der Ausstellung aus dem Ei schlüpfen. — Der Verein hat übrigens, wie wir hören, diesen Brutapparat käuflich erworben, um für Interessenten das Vrutgeschüft mit demselben besorgen zu lassen und wird derselbe nach der Ausstellung auf der Zuchtstation seinen Standort erhalten. — Der Loseverkauf für die Ausstellung ist nicht nur in Gießen, sondern besonders in der Proviuz ein flotter, sodaß zu hoffen ist, daß bis auf einen kleinen Nest sämtliche Lose vor der Ausstellung untergcbracht sein werden.
** Fastnacht in Gießheim. Nichts weniger, als fast Nacht war es gestern in den Straßen innerer Musenstadt, im Gegenteil zeigten Hauptstraßen und Plätze ein recht bunt bewegtes Bild. Konnten die Aufzüge auch kaum mit denen in Mainz und Köln wetteifern, so veranschaulichten sie doch urwüchsigen Humor, und närrisch fröhliches Treiben herrschte überall. Sogar die heilige Hermandad, die sonst dem Unfug auch in Gestalt jugendlichen Leichtsinns und Uebermuts durchaus nicht gewogen ist, steckte einen Pflock zurück, drückte mehr als ein Auge zu und ließ, ohne ihrer Würde etwas zu vergeben, fünf gerade sein. Alle möglichen exotischen Gewächse waren gestern auch an anderen Stellen, als im botanischen Garten zu schauen, und manch wunderliches Kraut erregte die Heiterkeit der froh bewegten Menge. Schlangen, Konfetti, Apfelsinen und dergleichen Wurfgeschosse sausten als Anziehungs-, Zerstreuungs- und Erfrischungsmittel durch die Luft, um Land und Leute beifällig zu überschütten. Verkappte Ritter und verschleierte holde Schonen, Dominos und Kapuziner waren unbestritten Helden desTages, da der Blödsinn herrscht und alles gut- oder böswillig gepritscht wird, was schaulustiger Wissensdrang auf die Gassen treibt. — Einige recht anmutige kindliche Charaktermasken wie Münchener Kindl in Originalgröße und das allerliebste Schneeglöckchen, sollen nicht vergessen werden. — Ungezwungener Verkehr herrschte bis in die tiefe Nacht hinein und an den grauenden Morgen heran. Wir gönnen jedem diese schrankenlose Freiheit und wünschen nur, daß die unausbleiblichen Kater physischer und moralischer Natur möglichst gelinde auftreten möchten, und sämtliche Bierleichen nicht dem heulenden Elend verfallen, sondern in kürzester Frist einer fröhlichen Urständ entgegensetzen. Die Straßen werden hoffentlich pünktlich gereinigt, damit nichts mehr an das verfloßene papierene Zeitalter erinnert.
*• Polizeibericht. Der Fast nach tsrummel gestern nachmittag verlief im allgemeinen ohne bedenkliche Ausschreitungen. Bei Eintritt der Dämmerung wurde jedoch leider auch grober Unfug verübt. Geradezu der Rohheit beflissen zeigte sich der Student Karl Haack, indem er wie wild durch die Straßen rannte und alles, was er traf, über den Haufen warf. Auf der Mäusburg stieß er eine Zeitungsträgerin derart gegen die Brust, daß sie ohnmächtig zusammenstürzte und in ein Nachbarhaus getragen werden mußte. Erst nach einer halben Stunde erholte sich die Frau wieder; auch trat der Stürmer einen Knaben mit dem Fuß und schlug einen Erwachsenen auf den Kopf.
§ Mücke (Kr. Alsfeld), 14. Februar. Rege Bau- thätigkeit herrscht zurzeit auf Mücke; es wird eifrig an einer neuen Drahtseilbahn gebaut. Diese gehört der Bergwerksgesellschaft „Louise" zu Nieder - Ohmen. Das neue Eisensteinlager liegt bei dem benachbarten Flensungen. Eine andere Bergwerksgesellschaft hatte schon früher die Eisensteinlager bei Flensungen erschlossen und eine Dampfwäsche bei Mücke erbaut. Als aber die Gesellschaft fallierte, ging der Betrieb ein, und die Wäsche wurde meistbietend verkauft und dann abgerissen. Jetzt steht jedenfalls eine bessere Ausbeutung der Eisensteinlager in Aussicht, da die Gesellschaft der Grube „Louise" sicherlich besser fundiert ist und ihre Verwaltung in sehr tüchtigen Händen liegt. Die Eisensteine werden von Flensungen aus durch die Drahtseilbahn nach der sehr zweckmäßig eingerichteten Eisensteinwäsche Nieder-Ohmen gebracht und von hier aus nach ihrer Bearbeitung durch die schon einige Jahre bestehende Drahtseilbahn nach der Station Mücke geführt. Die neue Drahtseilbahn wird in aller Kürze fertiggestellt sein, denn schon wölbt sich über die breite Landstraße bei Mücke der Hauptpfeiler, der von der Ferne einem Triumphbogen in der That nicht unähnlich sieht. — Ein anderes industrielles Unternehmen in nächster Nähe der „Mücke" wird gleichfalls in Bälde ins Leben treten; es ist dies die Umwandlung der weitbekannten alten „Herrnmühle" zu Merlau in eine Kunstmühle mit allen technischen Vollkommenheiten moderner Zeit. Der junge Besitzer, aus Mainz gebürtig, wird den Neubau noch in diesem Frühjahr in Angriff nehmen lassen. Und bei dieser Bedeutung, die der Hauptverkehrspunkt des nordwestlichen Vogelsbergs besitzt und immer mehr erringt, fragt man sich noch im oberen Vogelsberg, wo die nordwestliche Vogelsbergbahn zu beginnen hat. Man sollte es nicht für möglich halten!
□ Aus dem vorderen Vogelsberg, 14. Februar. Wenn gegenwärtig draußen im Wiesengrund oder im Felde junge Bohnen oder Kartoffeln stünden, dann würden sie nicht erfrieren wie so oft im Mai oder Juni. Nicht selten hat man in diesen Monaten wieder Feuer in die Oefen gemacht, während man es jetzt, in der ersten Hälfte des Februars, ausgehen läßt. In den Gärten blühen die Schneeglöckchen,
und im Felde kann man den Schlag der Lerche hören. Die■ Knospen der Sträucher treiben ersichtlich, und auch dir Baumknospcn beginnen zu schwellen. Die Erfahrung lehn, ■ daß ein solches Frühtrciben für unsere Gegend nie nützlich gewesen, weil die jungen Triebe den späteren Kälterückfällen zum Opfer fallen.
V. Vom westlichen Vogelsberge, 14. Februar. Ihre Zeitung hat vor einigen Monaten eine Nachricht darüber gebracht, daß ein Huhn glänzendere Farben und nach und nach das Ansehen eines Hahns erhielt. Etwas Aehnlichej kam unter dem Geflügel eines Nachbars vor, indem eii fast ganz schwarzes Huhn immer hellere Farben erhielt mü schließlich beinahe weiß, mit einem Stich ins Gelbliche, wurde. Derartige Erscheinungen unter den Hühnern scheinen nicht so selten zu sein als man glaubt; sie wurden früher nur nicht oder nur sehr wenig bekannt, weil sie von den öffentlichen Blättern nicht gemeldet wurden.
+ Nidda, 14. Februar. Heute Nachmittag fand ei, großer k a r n c v a l i sti s ch e r Umzug durch unser Städtcher statt, welcher auch zahlreiche Fremde aus der Umgegend ah Zuschauer herbeilockte. Von den originellen Gruppen seien der DameN'Ruderklub, das Luftschiff Karnssel und die Frosch Kapelle hervorgehoben. Im Allgemeinen ernteten die Auf führungen großen Beifall.
Eichelsachfen, 11. Februar. Vorgestern entfernte sus der hiesige Einwohner E. Hirtz in einem Deliriumanfall von seiner Behausung. Er kam zu dem in der Nähe von Hof-Zwiefalten wohnenden Ziegeleibesitzer Volz und verkündete durch allerhand verworrene Redensarten, daß u sich verfolgt wähnte. Er hielt sich einige Zeit in eine» Feuerraum der Ziegelei versteckt und verschwand später in dem nahen Wald. Die ihn suchenden Familienangehörigen fanden ihn, wie die „Neue Hess. Volksbl." melden, kurze Zeit darauf, anscheinend mit dem Tode ringend. Er hatte sich mit einem Taschenmesser die Pulsadern an den Händen, sowie am Halse durchschnitten. Auf einer notdürftig hergerichteten Bahre wurde der Schwerverletzte nach seiner eine halbe Stunde entfernten Wohnung gebracht. Unter wegs kehrte das Bewußtsein noch einmal vollständig zurück. Ein rasch von Schotten herbeigerufener Arzt leistete bic nötige Hilfe, doch war dessen Arbeit kaum vollendet, sv trat der Tod ein. Spätere Nachforschungen am Thalvtte ergaben, daß vorher ein mißglückter Versuch, sich zu er hängen, ausgeführt worden war.
Glashütten, 12. Februar. Kaum sind die erregten Gemüter über die Selbstmordaffaire in dem benachbarten Eichelsachscn etwas beruhigt, so werden sie durch eine neue Schreckensnachricht von einem tragischen Fall ähnlicher Weise in Aufregung versetzt. Der etwa 50 Jahre alte Wilhelm Stöhr, Sohn des hiesigen Bürgermeisters, wurde heute mittag gegen 5 Uhr von seinem Schwiegersohn an einem Sparren der Scheuer erhängt aufgefunden. Die That mußte schon einige Zeit ausgeführt sein, denn der Körper war beim Auffinden bereits erkaltet.
□ Darmstadt, 14. Februar. Am heutigen Faftnachts- dienstag war ein sehr reges Karneval-Treiben in den Straßen; es schien, als ob sich viele für den diesmal ausgefallenen Zug (für 1900 ist ein großer geplant) und des- gleichen Kappenfahrt schadlos halten wollten. Das Maskieren von Kindern, mehr oder weniger geschmackvoll und reich je nach Geschmack und Mitteln, nimmt jedes Jahr zu. Bei dem Treiben in der Rheinstraße überfuhr am Mittag eine Droschke einen Kinderwagen, der in Trümmer ging; das Kind blieb glücklicherweise unverletzt. Ein neueröffnete# Cafe-Restaurant „Metropol" in der Alexanderstraße ist gerade noch rechtzeitig fertig geworden, um an dem Einnahme- „Segen", der sich in diesen Tagen über die Wirtschaften ergießt, teilzunehmen. Im Hoftheater wurde gestern die übliche Kindervorstellung gegeben, heute Nestroys unverwüstlicher „Lumpacivagabundus", an dem sich schon unsere Väter s. Z. ergötzten, vor stark besetztem Hause. DasTrio Leim, Zwirn und Knierim wurde durch die Herren Stöcke.', Kreidemann und Conradi wunderbar schön gegeben.
L. Mainz, 14. Februar. Der Maskenball war von ungefähr 7000 Personen besucht. Ueberhaupt war der Fremdenverkehr gestern ein sehr starker, denn es sollen gestern an 50 000 Fremde hier gewesen sein. Außer dem Domino, der vorherrschend war, sah man viel die schwarze Pierrete und vereinzelt Phantasiekostüme. Bis zum morgen herrscht« in der Halle reges Leben. Die Einnahme betrug 14000 M — Heute morgen um 11 Uhr fand vor dem närrischer Ministerium große Parade der beiden Garden auf bem Schloßplatz statt. Die Herren sprachen sich sehr befriedig! über die stramme Haltung derselben aus. — Die Kappen fahrt fand unter großer Beteiligung statt. Ungefähi 150 Privatwagen nahmen daran Teil. Geworfen wurder viele Sträußchen, Orangen, Bonbons, Luftschlangen uid Confctti. — Ein Ball heute abend beschließt die die# jährige Fastnacht.Jy
Ans der Zeit für die Zett.
Vor 73 Jahren, am 16. Februar 1826, wurde y Karlsruhe Viktor von Scheffel geboren, der begabt« Dichter geselliger Lieder voll realistischen Humors, des er zählenden Gedichts und litterarhistorischen Romans, sawu einer Sammlung freigedichteter Lieder im Geiste der Minne sänger. Scheffel war den äußeren Umständen nach eine der glücklichsten Dichter, die unser Vaterland hervorgebrach Seine zwei besten Schöpfungen sind seine Epos „De Trompeter von Säkkingen" und sein Roman aus der neunten Jahrhundert „Ekkehard". Er starb am 9. Ap^ 1886 in seiner Vaterstadt. —
Vermischtes.
• Eine Kundgebung für Andree? Die „Russig Telegraph.-Agentur" meldet aus Krasnojarsk: D«- Goldminenbesitzer Monastyrschin erhielt hier einen Bn«s
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