Ausgabe 
15.11.1899 Erstes Blatt
 
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meldet, daß die Kriegsschiffe dort eine Marinebrigade mit zwanzig Geschützen an daS Land gesetzt hatten. Ob schon Teile der Ersatztruppen gelandet sind, geht aus den mitgeteilten Meldungen nicht hervor, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ist Durban noch nicht im Besitze der Buren. Die Engländer haben sich außerordentlich gesputet und scheinen den Buren jetzt vorauszukommen. Was diese auf dem Wege von Lady­smith nach Durban aufgehalten hat, ist nicht recht begreiflich, da die ganze Strecke englischerseits nur schwach besetzt ist. Möglicherweise sind die Buren nach einem Duell zwischen ihren schweren Geschützen und den englischen Schiffskanonen gar nicht lüstern und ziehen es vor, den englischen Ersatz in der Voraussicht landen zu lassen, daß sie es in der Hand haben, denselben in^dem Bergterrain Natals ebenso einzu­keilen, wie die Truppen Aules und Whites. Letzterer hielt Ladysmith am 9. November noch, wo die Stadt beschossen wurde. Wie es heute dort steht, weiß man nicht. Auch über die Lage in Estcourt, wohin ein Teil der Truppen Whites versprengt worden war, sowie in Pietermaritz­burg, dem die Buren einen Angriff zugedacht haben, fehlen alle Nachrichten.

Wie bereits mitgeteilt wurde, hat das englische Kriegs­ministerium nach Woolwich und Devonport den Befehl gegeben, Belagerungsgeschütze nach Südafrika zu senden zur Beschießung von Prätoria, wie man in England allgemein annimmt. Der SBe lagerungspark soll bestehen aus 30 Haubitzen, davon 14 sechszöllige, 8 fünfzöllige und 8 vierzöllige) mit 32 Offi­zieren und 1104 Kanonieren. Das Gesamtgewicht ein­schließlich der 96 Transportwagen, 15,000 Bomben und 25,000 Kisten kleinerer Munition wird auf 3000 Tons ge­schätzt und es ist ein großer Dampfer nötig, um das Material aufzunehmen. Die 6zöllige Haubitze schleudert eine 118 Pfund schwere Bombe, die mit 19 Pfund Lyddite- Ex p lo si v st off und 1 Pfund 12 Unzen Cordite als Zünd­stoff gefüllt ist. Diese Bomben können in einer Entfer­nung von 10 Kilometer nach Prätoria geworfen werden. Neun solcher Haubitzen sind zur Verschiffung bestimmt. Ein Reisender, der aus Prätoria in Teneriffa eingetroffen ist, belichtet, Prätoria sei stark befestigt. Die Zahl der dort in Gefangenschaft befindlichen Eng­länder sei viel größer, als in den englischen De­peschen angegeben ist. Was die furchtbaren Lyddite- bomben anlangt, so weiß man, daß General Joubert gegen die Verwendung derselben protestiert hat. Leider umsonst. Zu dem Protest bemerken die Londoner Blätter, es sei bedauerlich, überhaupt derartige Sprengstoffe ver­wenden zu müssen, unter den obwaltenden Umständen sei aber an der leidigen Notwendigkeit nichts zu ändern (?) und im übrigen stehe der Buchstabe des internationalen Rechts auf Englands Seite. Der militärische Berichterstatter derWestminster Gazette" schreibt:Wenn unsere Feinde es glücklicherweise vernachlässigt haben, sich mit einem der schrecklichsten Zerstörungsmittel zu versehen, die die Wissenschaft zur Verfügung der Soldaten gestellt hat, sollen wir deshalb die Vorteile aufgeben, die wir aus unserer größeren Vor­aussicht ziehen können? Soweit die gesetzliche Seite in Frage kommt, scheint es uns, daß die Verwendung von Lyddile durch die Petersburger Deklaration von 1868 sanktioniert sei, obgleich sie die Verwendung von Explosivkugeln im Gewicht unter 400 G. verbietet. Auf der Konferenz im Haag wurde die Verwendung von Lyddile und ähnlichen Kompo­sitionen im allgemeinen erörtert, aber keine sie verurteilende Resolution vorgeschlagen, noch irgend ein Beschluß gefaßt." DerAllg. Ztg." wird geschrieben: Die einzigen mit Lyddile geladenen Bomben, die gegen die Buren geworfen wurden, waren diejenigen aus den 4,7 zölligen Schiffskanonen, deren Geschosse 45 Pfund wiegen. Eine Abteilung, be­stehend aus der 64., 61. und 37. Feldbatterie, ist jetzt nach dem Kap unterwegs, die Haubitzen mit sich führt, die Lyddite- bomben im Gewicht von 56 Pfund werfen. Bekanntlich wurden diese mit vernichtender Wirkung bei Omdurman verwandt. Bei einem Versuche wurde eine 56-Pfund-Bombe in ein Feld geworfen, in welchem etwa hundert Schafe grasten, achtzig derselben fielen sofort tot hin, die meisten waren nicht durch Geschoßsplitter getroffen, sondern durch die einfache Gewalt der Explosion getötetundzumteilinStücke gerissen worden. Es gibt das eine Idee von der furchtbaren, ver­nichtenden Gewalt dieses Explosivstoffes. Wie es mit dem internationalen Recht in diesem Falle steht, scheint noch nicht völlig klar zu sein. Was aber der Hager Friedens­kongreß, der sonst nichts erreicht hat, für einen Zweck ge­habt haben soll, wenn er kein Verbot des Lyddite-Explosiv- stoffes, der ein schreiender Hohn auf die Humanität der civilisierten Nationen am Ende des 19. Jahrhunderts ist, durchzusetzen vermocht hat, ist nicht recht zu begreifen. Fahren die Engländer fort, mit Lyddile Bomben zu schießen, so wollen wir ihnen nur wünschen, daß die Buren nicht zu blutigen Retorsionsmitteln greifen. Es wird einen Krieg geben, vor der die Menschlichkeit sich entsetzen wird, soll Präsident Krüger gesagt haben! Wie es auf dem westlichen Kriegsschauplätze steht, ist ebenfalls ganz ungewiß. Die letzte Meldung datierte vom 10. November und betraf das Scharmützel bei Belmont an der Eisenbahnstrecke Hopetown-Kimberley, das für die Buren siegreich war. Von der auf Oranje-River-Station aus­gesandten englischen Rccognoscierungstruppe wurden ein Oberst und ein Leutnant getötet und drei Leutnants ver­wundet. Obwohl die Buren der englischen Batterie nur ein Geschütz gegenüberstellen konnten, mußte der komman- dirende Oberst Cough sich doch in das Lager zurückziehen. Das Burenkorps, auf welches die Engländer bei Belmont stießen, ist dasjenige, welches am 5. November nördlich bei Modder-River-Station einen Pfeiler der Brücke über die Modder-River gesprengt hatte. Dasselbe ist dann südlich weiter vorgedrungcn Oranje-River-Station und Hopetown

sind offenbar noch nicht in der Gewalt der Buren, aber sonst dürften alle Uebergänge über den Orangefluß in ihren Händen sein, was ein etwaiges Vordringen der Engländer von Süden her gegen den Oranjestaat außerordentlich er­schweren würde, zumal da auch die wichtigsten Eisenbahn­knotenpunkte in Südafrika von den Buren besetzt sind.

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Pietermaritzburg, 13. November. Ein Leutnant des 5. Linien Reiter Regiments ist am vergangenen Samstag nach Ladysmith aufgebrochen. Es gelang ihm, sich durch die Reihen der Buren durchzuschlagen undLady- smith zu erreichen.

Durban, 13. November. Von der Grenze des Ama- tonga-Landes werden Unruhen gemeldet. Die Einge­borenen richten große Verherungen an.

London, 13. November. EineTimeS"-Drahtung aus Estcourt berichtet, daß am Donnerstag Morgen bei Tagesanbruch die Besatzung von Ladysmith die Stellungen der Buren heftig zu beschießen be­gann. Aus zwei Schiffs-Kanonen wurden fast jede Minute Granaten auf die Feinde abgefeuert. Die Buren er­widerten das Feuer in längeren Zwischenräumen. In Estcourt angekommene Kaffern wußten von neuen Kämpfen um Ladysmith zu berichten, welche mit schweren Verlusten für die Buren und leichten Verlusten für die Engländer endeten.

Deutsches Keich.

Berlin, 13. November. Der Kaiser hörte heute morgen im hiesigen königlichen Schlosse die Vorträge des Chefs des Civil-Kabinetts von Lukanus und des Staats­sekretärs von Tirpitz sowie des Chefs des Marine-Kabinetts Frhrn. v. Senden Bibran. NachWittags gedachte der Kaiser verschiedene Künstler-Ateliers zu besuchen und abends mit dem Fürsten Hohenlohe das Diner einzunehmen.

Wie nunmehr feststeht, wird der Kaiser auf seiner Reise nach England von seiner Ge­mahlin und den beiden jüngsten Kindern, dem Prinzen Oskar und der Prinzessin Viktoria Louise begleitet sein. Am 17. trifft das Kaiserpaar in Kiel ein. Am selben Tage findet die Vereidigung der Marine Rekruten statt. Am Nachmittag des 18. wird die Reise nach England angetreten.

Auch diePost" ist in der Lage, die an die Reise des Grafen Eulenburg nach Süddeutschland geknüpften politischen Kommentare als halt­lose Kombinationen zu bezeichnen.

Ueber die politischen Verhandlungen während des Potsdamer Zarenbesuches dringt nur sehr wenig in die Oeffentlichkeit. Eins aber dokumen­tiert sich auch schon in diesem wenigen recht deutlich, nämlich die entschieden friedliche Gesinnung des Zaren. Die Wünsche des Zaren sollen, wie demLokal-Anzeiger" zufolge verlautet, nur auf eine Flotten-Koalition der euro­päischen Mächte gegen England hinauslaufen, dessen jüngste kolossale Rüstungen zur See keineswegs eine genügende Erklärung durch den in Südafrika vom Zaune gebrochenen Krieg finden. Ueber die bevorstehende Reise Kaiser Wil­helms nach England sollen die Russen seit dem jüngsten in­timen Gedanken-Austausch vollständig beruhigt sein. Im Zusammenhang hiermit bezeichnen Eingeweihte den Grafen Philipp Eulenburg als den vom Kaiser Wilhelm erwählten Vertrauensmann, der beauftragt sei, auf seiner Reise den übrigen deutschen Fürsten den Inhalt der in Potsdam zwischen den Herrschern Deutschlands und Rußlands ge­pflogenen Aussprache mündlich zu übermitteln.

Auch dieNordd. Allg. Ztg." erfährt, daß die Blättermeldung, als ob die Reise des Grafen Philipp Eulenburg an die süddeutschen Höfe mit der Flottenfrage oder mit einem hochpolitischen Hintergründe Zusammenhänge, völlig unbegründet ist.

Eine Entschließung in dem Sinne, daß der Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes, Graf v. Bülow den Kaiser bei seiner bevor st ehenden Reise nach England begleiten wird, ist nunmehr erfolgt. Von unterrichteter Seite wird derNational-Zeitung" zufolge darauf hingewiesen, daß Deutschland nach wie vor ent­schlossen ist, seine allgemeine Politik weder England noch Rußland gegenüber zu bilden. Bei dem Abkommen, welches zwischen Deutschland und England getroffen worden ist, handelt es sich ausschließlich um lokale Fragen, durch welche die allgemeine Politik nicht berührt wird.

Wilhelmshaven, 13. November. Das neue Linien­schiff Kaiser Friedrich begleitet den Kaiser auf seiner Reise nach England.

Köln, 13. November. DieKöln. Ztg." schreibt: Offiziös wird angekündigt, daß beabsichtigt sei, die Sekun­därbahn-Vorlage sofort nach Zusammentritt des Land­tages dem Abgeordnetenhaus zugehen zu lassen. Wir glauben indeffen nicht, daß diese Nachricht sich bewahr­heiten wird. Wäre sie begründet, so wäre das ein Beweis, daß die eigenartige Politik derSammet-Handschuhe" nicht nur bei den Ministern, sondern auch beim Könige die Zu­stimmung gefunden hätte. Wir wissen aber, daß dies nicht begründet ist.

Ausland.

Wien, 13. November. Graf Goluchowsky begiebt sich morgen nach Budapest. Für morgen ist die deutsche Fortschritts-Partei zu einer wichtigen und dring­lichen Besprechung einberufen. Der Landes- Präsident von Krain hat die Abhaltung eines russischen Sprachkurses an den öffentlichen Schulen Krains nunmehr gänzlich untersagt.

Prag, 13. November. In Neuhaus fanden große Straßen - Demonstrationen gegen die Auf­

hebung der Sprachen-Verordnungen statt. Die Demonstranten brachten vor der BezirVshauptmannschaft und vor der Wohnung des Obersten Haas, dem Kommandanten der dortigen Garnison, Katzenmusiken aus und schlugen an den Häusern der Juden die Fenster ein.

Rom, 13. November. Zwischen dem Finanz- und Kriegsminister ist betreffs des Kriegs-Budgets eine Einigung erzielt worden. Das Mehrerfordernis de- Kriegs-Budgets wird auf mehrere Jahre verteilt werden.

Lokales und Movnyielles.

Gießen, den 14. November.

** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 112 Jahren, am 15. November 1787, starb zu Wien der bahnbrechende Meister der Tondichtung Christoph Wtltbald Ritter v. Gluck, der tn seinen Opern durch würdige Behandlung des Textes den Gedanken und Gefühlen volle«« musikalischen Ausdruck gab. Seine trefflich gehaltenen WerkeOrpheus",Alceste", Armtde", die betdm ^Iphigenien" komponierte er im höderen Alter. G. wurde am 2. Juli 1714 zu Wetdenrvang in der Oberpfalz geborm.

* Der Sprechverkehr zwischen Gießen und Witzen­hausen wird heute am 14. November eröffnet werden.

** Aus dem Theaterbureau. Als fünfte Volks Vor­stellung geht morgen (Mittwoch)Doktor Klaus" in Szene. Preise, wie üblich: 1 Mk. für Loge, 40 Pfg. für Saal, 20 Pfg. für Gallerte. Es wird darauf ganz be­sonders aufmerksam gemacht, daß ein Belegen der Plätze mit Garderobegegenständen absolut nicht mehr gestattet werden kann.

** Die Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde eröffnete gestern abend die Reihe der größeren Vorträge, welche für diesen Winter in Aussicht genommen sind, mit einem solchen über die bevorstehenden Sternschnuppenfälle des November 1899 und die damit in Zusammenhang stehendenProphezeihungen des Weltuntergangs. Der Vortrag, welchen Herr Professor Dr. Fromme von hier übernommen hatte, fand im Saale des Groß­herzogs von Heffcn statt und hatte, vielleicht wegen der all­gemein interessierenden Frage des Erduntergangs, ein zahl­reiches Publikum herbeigezogen. Der Redner erörterte zu­nächst ausführlich die Phänomene der Feuerkugeln, der Meteorsteinfälle und sodann das der Sternschnuppen im Allgemeinen und kam darauf auf die periodischen Stern­schnuppenschwärme, insbesondere auf den Schwarms der Leoniden, deren Bahn die Erde gegen Mitte November jedes Jahr kreuzt, zu sprechen. In diesem Jahre und wahrscheinlich auch in den beiden nächsten, wird die Erde durch die dichteste Stelle dieses Schwarms hindurchgehen, und deshalb ist wahrscheinlich, d. h. falls der Himmel nicht bewölkt ist, und wir in Europa nicht gerade Tag haben, ein besonders schönes Schauspiel zu erwarten sein. Im Jahre 1898 passierten wir schon durch die Vorläufer des dichtesten Teils des Schwarmes hindurch, und die damals thätigen Beobachter sahen keine so große Zahl von Stern­schnuppen, als nach den Zählungen im Jahre 1865, das dem Jahre 1898 entspricht, zu erwarten gewesen wäre. Es ist also nicht unwahrscheinlich, daß auch im Jahre 1899 die Zahl der Meteore nicht so groß sein wird, wie im Jahre 1866, wo das Schauspiel ein ganz großartiges war. Indessen ist man auf dem Gebiet der Meteore vor Ueberraschungen nicht sicher. Das Maximum der Erscheinung wird ver­mutlich zwischen dem 15. und 16. November eintreten. Jedenfalls wird die Erde aber im Jahre 1899 ebensowenig wie im Jahre 1866 von diesem Sternschnuppenfall Schaden leiden. Auch der Komet, der mit dem Leonidenschwarm in derselben Bahn läuft, dürfte sich uns nicht gefährlich erweisen, denn die Astronomen wissen noch nicht einmal, wo er jetzt steckt, obwohl er längst zu sehen sein müßte. Vielleicht hat er sich seit 1866 gänzlich aufgelöst, nämlich in einen Meteor­schwarm, und vor dem Bombardement durch diesen sind wir durch unsere Athmosphäre einigermaßen geschützt. Es wurde zum Schluß noch die Möglichkeit erörtert, daß der an den 23. November zu erwartende Meteor-Schwarm des Bila­schen Kometen uns Ungelegenheiten bereiten könne. Auch das erwies sich aber als nicht wahrscheinlich.

** Unentgeltliche Benutzung der deutschen Patentschriften. Seit dem 1. Oktober 1899 befindet sich in den Räumen der Universitätsbibliothek eine Auslegestelle der vom Kaiser!. Patentamt in Berlin herausgegebenen Patentschriften über die in den Patentklassen 2, 6, 22, 49, 70, 79, 80 und 85 vom 1. Januar 1899 ab erteilten Patente. Jn- betreff der Einsichtnahme der Patentschriften machen wir auf die in der heutigen Nummer d. Bl. erscheinende Be­kanntmachung der Großh. Handelskammer aufmerksam. Durch die Auslegung der Patentschriften wird Jedermann Gelegenheit gegeben, sich über den Inhalt eines Patentes zu unterrichten. Um auch auswärts wohnenden Personen die Einsicht der Patentschriften zu ermöglichen, ist die leih­weise Abgabe einzelner Nummern auf kürzere Zeit gestattet. Die neu erscheinenden Patentschriften werden der Großh. Universitäts-Bibliothek vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in einwöchentlichen Zwischenräumen überwiesen und dem Publikum alsbald nach ihrem Erscheinen zugänglich gemacht.

**r. Das gestern bereits erwähnte Konzert des hiesige» Sängerkranzes" inSteins Saalbau" bot die verschiedensten Kunstgenüsse. Den breitesten Raum nahmen, wie bei der Natur des Vereins zu erwarten, die Vokalmusik ein. Die­selbe stand namentlich hinsichtlich der unter der tüchtigen Leitung von Herrn Franz Bauer stehenden Vereinskräfte weit über dem Durchschnittsniveau gesanglicher Ber­einigungen. Von den auswärtigen Solisten hatte Fräulein Koch aus Wiesbaden unstreitig den bedeutendsten Erfolg. Eine wunderbar gut abgetönte und durchaus sicher beherrschte. Altstimme bot und drei Lieder: den Schubert'schenWanderer", Rubinstein'sWanderschwalbe" und Richard'sO Mutter, willst du fragen". Von diesen drei programmmäßig aw­gesetzten Liedern hat wohl das letztere mit seinem sinnigen

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