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im Jahre 1865, das Men Wesen wüte. ES h irn Jahre 1W dieM i, wie imJahre 1866, wo iges war. Indessen ist >re vor Ueberraschungen
Erscheinung wird ver- 16. November eintreten, hre 1899 ebensowenig wie ippenfflß Schaden leiden, idenschwarm in derselben jährlich erweisen, denn
Mr. Vielleicht hat er L i- * «?* M d»tch * &fW- ®8" tritt«!, da? dtt °° -» «°t-Schmw d«M ,n bereiten könne. W K-s e A der vom Kaiser!.
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und von den Kollegen ein Regulator nebst Fußtepplch überreicht. Das hierauf folgende Festesten fand iu der Restauration „Zur Post" statt; ungefähr 40 Personen nahmen daran teil Küche und Keller hatten vorzügliches gespendet. Dre Stimmung war deshalb bald eine sehr gehobene und wurde manches Hoch ausgebracht und manches Gläschen auf das Wohl des Jubilars geleert. In vorgerückter Stunde trennte man sich mit dem Bewußtsein, einer erhebenden und schonen Feier beigewohnt zu haben. Am Abend veranstalteten die verschiedenen Vereine einen Lampionzug und brachten dem Jubilar ein Ständchen. Möge es dem Gefeierten vergönnt ein. noch recht lange in geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit seinem Amte vorzustehen
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übertrifft trotz billigeren Preises an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig’schen Extract» und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handlnneen zn haben.
Ururfte Meldungen.
Depeschen des Bureau „fcerolb11.
Wien, 14. November. Der Professor Dr. Weichselbaum bestätigte, daß der Todesfall in Triest asiatische Pest ist.
Wien, 14. November. Es schweben Verhandlungen im Parlament wegen einer deutsch polnisch-tschechischen Koalition, in der den Deutschen eine besonders starke Vertretung zuerkannt werden soll. Heute sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden.
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Sammle von Elten & Keussen und Velvets Maa pctI. unscr^Mustersorttmeut.
Vermischter.
* Aus Thüringen, 12. Oktober. Der Krieg in Transvaal macht sich auch hier bemerkbar. Eine Firma in Gera, die dieser Tage für 6000 Mk. Waren nach Südafrika schicken wollte, bekam telegraphisch die Nachricht, dte Waren zurückzuhalten, da die Unsicherheit für den Transport stetig wächst.
♦ Krefeld, 13. November. In Uerdingen fand in der chemischen Fabrik eine große Benzin-Explosion statt. Zahlreiche Arbeiter sind verletzt. Ein Teil der Fabrik steht in Flammen. ,
* Wien, 13. November. Der Besitzer einer mechanischen Weberei und Spinnerei, Josef Glanz, ein Greis von 85 Jahren sowie besten Wirtschafterin wurden auf ihrer Besitzung in Steinabruckl von unbekannten Thätern ermordet und beraubt.
* Budapest, 13. November. Auf der Station Dovog nahe bei Gran fand ein Zusammenstoß zwischen einem Personenzuge und einer Maschine statt. Drei Personen wurden schwer, mehrere leicht verletzt. Mehrere Waggons sind zertrümmert.
Sriefkasten.
Puttkammer der Kleine, hier. Wenn Sie noch nicht einmal wiffen, wie Puttkamer geschrieben wird, dann Unterlasten Sie gefi. so kindliche Anzapfungen. Im übrigen scheinen Sie sehr wenig zu thun zu haben, da Sie sich um solche Kleinigkeiten bekümmern. Wenn Sie sich von der Handschrift und über das „Deutsch" der Redaktion persönlich imforminen wollen, dann sprechen Sie sobald als möglich bei uns vor. D. Red.
Tert am meisten angesprochen. Uebertroffen wurden aber alle drei Piecen durch^ie unter allseitigem Beifall erbetene s«qabe der Sängerin, Tie sich Felix Dahns reizvolle Dichtung Der Lenz" in der Hildach'schen Komposition gewählt hatte.
Es ist wohl selten einem Komponisten gelungen, in so wunderbarer Weise sich dem Gefühl und dem Gedankenleben eines Dichters vokal wie instrumental so zu accomodieren, wie es Hildach in diesem kurzen Lenzliedchen verstanden:
„Laß läuten die Glocken Fern und nah;
Sie sollen frohlocken: Der Lenz ist da!"
Wie hörten sie die Glocken, der Flügel ließ sie erklingen unter Öen Händen der begleitenden Künstlerin, und wohl kein Herz wird es in dem weiten Raum gegeben haben, das bei der Schlußzeile nicht rascher geschlagen hätte, es sei Denn, daß jemand jedes Gefühles für dichterische Schönheit und musikalisches Empfinden bar ist. - Wir wollen bet dieser Gelegenheit auch der Dame gedenken, die bet solchen Gelegenheiten eine bescheidene Rolle zu spielen scheint und von deren geschickten und diskreten Walten doch so viel abhangt: der Begleiterin am Flügel. Fräulein Ottilie Sch mehl hatte sich in dankenswerter Weise dieser Aufgabe unterzogen und dieselbe in geradezu vollendeter Manier erledigt. Neben der ausgezeichneten Technik macht das ungemein -sinnige Eingehen der Begleiterin auf Idee und Vortrag das Spiel so wertvoll. Der Verein selbst trat mit dem Oestenschen Mätmerchor „Der Pilot" auf das Podium. Fordert schon dieses Werk geringeren Umfanges em gutes Stimmenmaterial und exakte Leitung — schon Hinblick auf die Orchester-Begleitung — so trat doch der Wert der Leistungen des Vereins besonders bei Mendelssohns gewaltigem Tongemälde „Die erste Walpurgisnacht" in Erscheinung. Kaum einmal war ein Schwanken in den schwierigen Einsätzen oder in den wechselnden Tempis zu verzeichnen. Herr Bauer hat „seine Leute" tüchtig im Zuge und sie lassen sich sein straffes Szepter wohl gefallen; alle Kräfte, Damen wie Herren machten den Eindruck, daß sie mit Lust und Liebe bei der Sache waren. Der Erfolg war naturgemäß ein dementsprechender. Besonderes Verdienst hat sich auch Herr Haubach, der die Solopartteen übernommen hatte, um das Gelingen dieses ersten Konzertes deS Sängerkranzes erworben. Die nicht unbedeutenden Partieen überwand der in hiesigen Musikkreisen wohlbekannte und als Baritonsänger geschätzte Herr ohne Schwierigkeit. Die zwei Streichquartette — Canconetta a. d. Quartett Es-dur von Mendelssohn und Träumerei von Schumann — bildeten den Mittelpunkt des Programms und wurden mit großer Accuratesse und feinem Verständnis gegeben. — Der an Kunstgenüssen so reiche Abend ist hoffentlich der Vorläufer für weitere gleich gute. Die Person des Dirigenten sowie die ihm zur Verfügung stehenden Kräfte bieten bie beste Grundlage für unsere Hoffnung.
[§] Lang-Göns, 13. November. Am Sonntag, dem 13. ds. Mts., feierte Herr Bürgermeister Brückel zu Lang- Göns sein 25jährigeS Dienstjubiläum. Anläßlich dieser Feier überreichte Herr Provinzialdirektor v. Bechtold dem Jubilar das demselben von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog verliehene Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste". Daß Herr Brücke! sich nicht allein das Wohlwollen seiner vorgesetzten Behörde, sondern auch die Liebe und Achtung aller Gemeindeglieder sowohl, als auch der Kollegen der Umgegend erworben hat, zeigen die ihm von denselben dargebrachten Glückwünsche und herrlichen Geschenke. Vom Ortsvorstand wurde ein prachtvoller Sessel, vom Kirchenvorstand eine Bibel in Prachtband, von verschiedenen Gemeindebeamten eine schöne Pfeife
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
öiefieu, 14. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkr kosteten: Butter per Pfd. X 0.90-1.20, Hühneren vn St 7—9 H 2 St. 00—00 Enteneier 1 St. 0—0 4, Oame< eier per St. 0-00 H, Käse 1 St. 5-8 Kasematte 2 St. 5-6 4, Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar
X 0.70—1.00, Hühner per St. X 0.90—1.00, Hahnen per Stuck X 0.70-1.00, Enten per St. X 1.70-2.20 Gänse pn Pfund X 0.50—0.56, Ochsenfieisch per Pfd. 68-74 4, Kuh- und Mndfleisch per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 66—74 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 78 Kalbfleisch per Pfd- 64—66 Hammelfleisch per Pfd. 50-60 H, Kartoffeln per 100 Kilo 3.10 bis 4.25 X, W^ßkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 5.00—5.50, Milck per Liter 16 H.
Brussel, 14. November. Die „Jndependance beige“ erfährt aus vorzüglicher diplomatischer Quelle, daß, entgegen allen Dementis eine Vereinbarung zwischen Deutschland, Frankreich und Rußland in der Transvaal-Frage besteht. Die Potsdamer Kaiser- Zusammenkunft habe ausschließlich die Transvaalfrage betroffen. Die Vereinbarung überläßt dem Zaren die Initiative zur Vermittelung behufs Beendigung des Krieges. Deutschland und Frankreich wüiden diese Initiative kräftig unterstützen.
Paris, 14. November. Die Nationalisten haben beschlossen, die Freilassung Dsroulöde's in der heutigen Kammersitzung zu fordern.
London, 14. November. Der deutsche Kaiser hat, einem Telegramm aus Harwich zufolge, die Absicht ausgesprochen, auf dem Kirchhofe in Dower dem bei der Walcheren- Expedition im Jahre 1809 verstorbenen, dort begrabenen Deutschen einen Gedenkstein zu setzen.
Bom Kriegsschauplatz.
London, 14. November. Durch das Bombardement der Buren ist in Ladysmith Feuer ausgebrochen, das weithin sichtbar ist. Von Estcourt werden Recognosciernngen in Panzerzügen unternommen, welche die Eisenbahn nur leicht beschädigt gefunden haben. Der Kapitän des Panzerschiffes „Terrible" hat bad Kommando in Durban übernommen. Nach einer Meldung des Bureau Reuter aus Colesberg vom 9. d. M. wurde die Zerstörung der Brücke über den Oranje-Fluß von einem Kommando von 300 Buren ausgeführt. In Burghersdorp und Dodrecht herrscht Ruhe. Die holländischen Polizisten in Aliwal North sind zu den Buren übergegangen. Hiesige militärische Kreise sind von der Furcht beherrscht, daß General White vermutlich nicht genügend Proviant hat, um sich halten zu können und Mangel an Munition, besonders an Granaten habe. Nach Meldungen aus Kimberley war das Bombardement unb|bte Belagerung der Stadt energisch. Die Lage ist bedenklich. Verstärkungen wären willkommen.
London, 14. November. AuS Durban berichtet die „Times": Das Panzerschiff „Terrible" ist hier ein getroffen. Die Mannschaften haben Tag und Nacht gearbeitet, um die schweren Geschütze zur Verteidigung von Durban an Land zu bringen. Auch andere Verteibl- gungsarbeiten wurden ausgeführt. Eine Abteilung von 100 Mann wurde ausgesch'fft. ____
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Bekanntmachung.
Der seitherige Unternehmer der Touuenabfuhr in der Stadt Tießen wünscht — wenn thunlich schon auf 1. Januar k. I. — seiner vertragsmäßigen Verpflichtung enthoben zu werden. Wir bringen dies mit dem Anfugen zur öffentlichen Kenntnis, baß die Bedingungen für Uebernahme dieses Geschäftes auf unserem Amtszimmer Nr. 15 offengelegt sind und Bewerber oufgeforbert werden, ihre Meldungen unter Angabe der näheren Bedingungen für den Eintritt in den derzeitigen Vertrag bis längstens 25. d. M. verschlossen bei uns einzureichen.
Gießen, den 11. November 1899.
Großherzoglichk Bürgermeisterei Gießen.
Bekanntmachung.
Die seit dem 1. Januar 1899 erscheinenden Patentschriften über die vo« Kaiser!. Patentamt in Berlin in den Patentklaffen 2, 6, 22, 28, 49, 70, 79, 80 und 85 erteilten Patente können in den Räumen der Universitätsbibliothek an jedem Werktage in der Zeit von 9 bis 1 Uhr und 3 bis 6 Uhr (Samstags nur von 9 bis 1 Uhr) von jedermann unentgeltlich eingesehen werben.
Gießen, den 10. November 1899.
Großherzoglichs Handelskammer.
I. V.: R. Scheel. 7983
Bekanntmachung. ~
Der Voranschlag der Gemeinde Dorf-Gill für das .Jahr 1900/1901 liegt vom 16. b. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht frer Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen.
Dorf-Gill, den 13. November 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill.
Kuhl. 7996
dlcrlkiflcriutiüii
Mittwoch dm 27. Aezör.,
nachmittags 2Vt Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht der der Emilie Simon, Ehefrau des Friedrick Appel, und der der Mathilde Simon, Ehefrau des Ernst Hosck. in Gießen an nachbezeichneter Hofraite jedem der beiden zustehende ideelle Fünfteil
Flur 1 Nr. 45 — 212 qm in der Mühlgaffe
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 14. November 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen.
____________I. A.: Bogt.________7994
Donnerstag den 16. Uovbr. 1899,
nachmittags 2'/, Uhr,
wird in dem Bieker'fchen Saale eine große Partie Schmiedeeisen versteigert.
Die Versteigerung findet bestimmt statt 7980 Geißler, Gerichtsvollzieher.
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