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schwitzapparate, wie sie jetzt für billiges Geld überall und in guter Qualität zu haben sind, der trocknen Hitze aussetzt.
Sonnenbäder im Freien, verbunden mit fleißigem Herangehen, kommen an vielen Orten, namentlich in Naturheilanstalten in Aufnahme und eignen sich vorzüglich für skrophulöse und bleichsüchtige Konstitutionen, vorausgesetzt, daß sie mit der nötigen Vorsicht genommen werden, die eine Ueberreizung der Nerven oder eine Erkältung ausschließt, welche häufig den in wochenlanger Mühe gewonnenen Nutzen gänzlich illusorisch machen.
Handelt es sich um örtliche, also auf einen kleinen Bezirk beschränkte Erkrankungen, so verwendet man lokale Heißluftbäder mit großem Nutzen an. Es sind dazu entsprechend geformte, metallene Hohlgefäße erforderlich, in welchen das erkrankte Glied ober Gelenk, vor Verbrennug geschützt, gelagert wird. Entweder wird dann durch eine Röhrenleitung heiße Luft von 70 bis 100 Grad Celsius zugeführt oder der ganze Apparat von unten durch Flammen erhitzt.
In Kuranstalten werden auch außer den Lichtbädern elektrische Bäder verabreicht, bei welchen der Patient in einer Wanne sitzt, deren Wasser mit einem Poldraht einer elektrischen Batterie verbunden ist, während die andern Elektrode 1 an einem vom Wasser nicht benetzten Teil des Körpers (im Genick, an der Hand, Schulter oder sonstwo) angebracht ist. Es leuchtet ein, daß dies nichts anderes ist als eine Kombination eines gewöhnlichen Bades mit Elektrisierung durch den Körper hindurch. Besondere Heilwirkungen im Vergleich mit der getrennten Anwendung beider Heilfaktoren find kaum anzunehmen und müssen, wo sie wirklich behauptet werden, auf Kosten der ja auch oft Wunder wirkenden Autosuggestion gesetzt werden.
Bei Frauenkrankheit, nervösen Zuständen, allgemeiner Schwäche haben sich die anfangs heftig befehdeten Kohlcn- säurebäder sehr vorteilhaft erwiesen. Am wirksamsten sind dieselben dort, wo ein natürlicher Säuerling dem Erdenschoße entquillt, weil da die Kohlensäure ungleich fester an das Wasser gebunden ist, als dort, wo das Wasser künstlich mit Kohlen- säure imprägniert werden muß. Der Körper eines solchen
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Badenden gewährt einen sonderbaren Anblick, da er sich mit unzähligen perlartigen Luftbläschen von Kohlensäuregas bedeckt, welche an den feinen Körperhärchen haften, zwischen Wasser und Körper eine förmliche Grenzschicht bilden. Dem Kohlensäurebad folgen starke Rötung der Haut, wohlthätiges Wärmegefühl und Steigerung aller Lebensfunktionen meist schnell auf dem Fuße.
Neber den Nutzen der allbekannten Moorbäder zu schreiben, wäre fast überflüssig, wenn nicht gerade jetzt vom Auslande her eine aufdringliche Reklame für eine ähnliche Heilmethode in Szene gesetzt würde, die weitaus nicht dasjenige leistet, was die deutschen und österreichischen Moorbäder zu Wege bringen. In der oberitalienischen Tiefebene unweit von Padua erheben sich die vulkanischen Kegel der Euganeen; die darunter schlummernden Plutonischen Kräfte verraten ihre Anwesenheit durch zahlreiche, außergewöhnlich heiße Quellen, welche am Fuße dieser Berge entspringen und einen mineralischen Schlamm, „den Fango" absetzen, der zu Einpackungen bei rheumatischen und gichtischen Affektionen verwendet wird. Es ist kein Zweifel, daß diese in vielen derartigen Fällen recht gute Dienste leisten. Wenn aber, wie es jetzt geschieht, der trockene Schlamm auf 100 und mehr Meilen nach Wien, Berlin und anderen Großstädten verfahren wird, um dort neuerdings erwärmt und zu Einwickelungen verwendet zu werden, so muß das deutsche Publikum darauf aufmerksam gemacht werden, daß es bafcei für teueres Geld ungleich Schlechteres erhält, als wenn es sich der billigen einheimischen Moorbäder bedient. Die Wirksamkeit der letzteren beruht auf ihrem hohen Gehalt an organischen Säuren, welche sich bei Zersetzung der Torflager gebildet haben und welche dem italienischen Fango gänzlich fehlen. Die aufdringliche Verkündigung der Heilwirkungen des letzteren datiert übrigens erst seit der Zeit, wo der Ruhm der Euganeenbäder in Battaglia vor dem aufsteigenden Stern von Jalsomaggiore zu verblassen wgann, welches allerdings von wunderbarer Heilwirkung
Nachdem wir uns so lange mit heißen Bädern beschäftigt haben, mögen zum Schlüsse noch die höchst eigenartigen
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Daß aber, aus Gesundheit«- und Appetitlichkeits-Gründen - keine dieser Brennarten —• bei uns — in Anwendung kommen.
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Versuche mit Kältebädern erwähnt werden eon V-t-t. L-tulle und Ribart angest-M S' hat sich 'n feinem Kältekabinett Tenu>eratuttn n°" ' b's 120 ®rab Kälte ausgesetzt, wöbe" "allerdm».' einen Schlauch die warme Außenluft atmet, 4 Minuten verspürte er nichts Nngewöh"licbe«^ sich starkes Hungergefühl und bdileuniSeV “','1 Herzschlag ein, welchem nach Verlasien d?s ein starkes Prikeln der Haut wie von unzählchen folgte. Die sonstigen objektiven Erscheinunaen^E Verwertung der Kälte bei Zuckerharnruhr
°'nlg°n Formen der Neurasthenie als möglfc
Aehnliche Erfolge hatten die Versuche von 9»? Ribart, welche die Appetitlosigkeit der Tuber,w erfolgreich dadurch bekämpften, daß sie in ein,m @^ Kohlensäure vou einer Temperaiur v n k — 80 Grad Celsius aus die durch eine ffiattefdiiit T Magen- und Lebergegend des Patienten leqten 9<:?;
Wenn Jerome von Westfalen, der König mit her > "Morgen wieder lustick", sich in Rotwein badete hr Dienerschaft hinterher an die biederen Kasseler ru besuchte, wenn die berüchtigte Gräfin Batthyany vor 250 " in Ungarn Dutzende von nichtsahnenden Menschen ah weil sie sich von einem Bade in Menschenblut die W lhrer Schönheit versprach, so war das gewiß entwef- kostspielig oder sinnlos grausam. An Originalität abr treffen die genannten doch kaum die modernsten Badem? • welche sich zuweilen zu den offenkundigsten Absurdilijilr Lehmbäder, Moosbäder und ähnlichem versteigen An ir Aberglauben eingegebenen Blutbäder erinnert übrion noch Henle hier und da in Schlachthäusern praklirj r- 'l Wendung der animalischen Wärme, bei welcher die lrU,, Extremität in den blutenden, noch warmen Körper eines-,'. geschlachteten Tieres hineingesteckt wird. Natürlich mir a,. solches Bad in keiner Weise besser als die anbern -• beschriebenen heißen Bäder. Aber das PhantaM. Außergewöhnliche der ganzen Veranstaltung ist oft ein - gegen den alle Vernunftgründe vergebens kämpfen
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