Redner erklärt sich entschieden gegen den Bermögensausgleich zwischen den verschiedenen Anstalten, streift dabei die Arbeiternot auf dem Lande, bestreitet lebhaft, daß Vergnügungssucht die Arbeiter nach den Städten ziehe. Redner wünscht noch Ausdehnung der Krankenversicherung aus die Landarbeiter.
Morgen 1 Uhr Fortsetzung der Beratung.
Schluß 5V, Uhr.
Deutsches Reich.
Berlin, 13. Februar. Der Kaiser empfing heute vormittag diejenigen Bildhauer, welche die letzten Aufträge für die Sieges-Allee erhalten haben und hörte dann verschiedene Vorträge. Um 1 Uhr begab sich das Kaiserpaar zu mehrtägigem Aufenthalte nach Schloß Hubertusstock.
Berlin, 13. Februar. Der infolge der Verständigung zwischen Berlin und München in Ausarbeitung genommene Gesetzentwurf betreffend die Errichtung eines bayrischen Senats bei dem obersten Militärgerichtshof soll einer Korrespondenz zufolge dem Abschlüsse nahe sein. Die durch die Presse gegangene Nachricht, daß das Centrum in Bayern wegen dieser Angelegenheit interpellieren wolle, wird als unzutreffend bezeichnet.
Berlin, 13. Februar. Das Gesetz betreffend die Patentanwälte hat die Zustimmung des Staatsministeriums gefunden und wird demnächst dem Bundesrate zugehen. — Ein Gesetzentwurf betreffend die Dienststellung des Freiarztes und die Bildung von Gesundheits-Kommissionen wird im Staatsministerium vorbereitet, um dem Landtage unterbreitet zu werden.
Berlin, 13. Februar. Der Reichskanzler und die übrigen Minister waren am gestrigen Sonntage der Einladung des Ministers des Innern v. d. Recke zu einem Glase Bier gefolgt.
Berlin, 13. Februar. Der Bund der Landwirte hielt heute wie alljährlich seine Generalversammlung im Cirkus Busch ab. Die Zahl der Teilnehmer belief sich auf ungefähr 5000. Der Vorsitzende, Freiherr v. Wangenheim, erinnerte in warmen Worten an das Hinscheiden des Fürsten Bismarck und des Herrn v. Plötz und verbreitete sich sodann über die Ziele, welche der Bund im Interesse der Landwirtschaft unentwegt verfolge. Nach dem Jahresbericht des Direktors Dr. Hahn zählt der Bund 180000 Mitglieder, darunter 158000 kleine, 2800 mittlere und 1400 große Grundbesitzer. Seine Kaffe vereinnahmte 541 700 Mark. Die Generalversammlung nahm eine Resolution an, in welcher sie ihrer Freude darüber Ausdruck gab, daß nunmehr auch die Regierung die Notwendigkeit der Umkehr zu der Bismarck'schen Wirtschaftspolitik erkannt habe. Die Versammlung spricht die Erwartung aus, daß die Regierung nicht allein in der richtigen Gestaltung des Zolltarifs und den darauf neu zu begründenden Wirtschaftsbeziehungen zum Auslande die Erfüllung einer nationalen Wirtschaftspolitik erblicken möge, sondern in gleicher Weise in dem Schutze der produktiven Arbeit fortfahren möge.
Berlin, 12. Februar. Seine Majestät der Kaiser hat unter dem 2. Februar über die größeren Truppenübungen in diesem Jahre folgende Ordre an den Kriegsminister erlassen: 1) Das 13. (württembergische), 14. (Karlsruhe) und 15. (Straßburg i. E.) Armeekorps halten gemeinschaftliche Manöver vor Mir ab. (Es sind dies also die Kaisermanöver.) 2) a. Beim 13. (Königlich württem- bergischen) und 14., sowie beim 17. Armeekorps wird je eine Kavalleriedivision aufgestellt, b. Die Garde-Kavallerie- Division, sowie die beim 13. (Königlich württembergischen) und 17. Armeekorps aufzustellenden Kavalleriedivisionen halten besondere Kavallerieübungen ab. c. Die beim 13. (Königlich württembergischen) und 14. Armeekorps aufzustellenden Kavalleriedivisionen nehmen an den vor Mir abzuhaltenden Manövern teil. d. Dem 13. (Königlich württembergischen) Armeekorps wird die 25. Kavalleriebrigade (Großherzoglich hessische) für die ganze Dauer seiner Manöver zugeteilt. In den Manövern vor Mir sind deren Regimenter als Divisionskavallerie zu verwend । UP> Die beim 17. Armeekorps zu den besonderen Kavallerieübungen herangezogenen Stäbe und Truppenteile nehmen nachher an den Manövern teil. 3) Dem 13. (Königlich württembergischen) und dem 14. Armeekorps wird je eine Luftschifferabteilung zugeteilt. 4) Die Zeiteinteilung für die Hebungen der übrigen Armeekorps erfolgt, unter möglichster Berücksichtigung der Ernteverhältnisse, gemäß Felddienst-Ordnung und Truppenübungsplatz-Vorschrift. Die Jnfanteriebrigaden zu vier Bataillonen halten ihre Brigademanöver zusammen mit einer andern Jnfanteriebrigade des Armeekorps ab. Wo besondere Verhältnisse die Abhaltung gesonderter Manöver der kleinen Jnfanteriebrigaden wünschenswert machen, ermächtige Ich das Kriegsministerium zur Genehmigung auf Antrag des Generalkommandos. 5) Bei Auswahl des Uebungsgeländes und Durchführung der Hebungen ist auf Einschränkung des Flurschadens Bedacht zu nehmen. Heber Fälle hoher Flurschäden erwarte Ich den Vortrag des Kriegsministers. 6) Bei dem 1., 2., 3., 5., 6., 8., 14. und 16. Armeekorps finden Kavallerieübungsreisen gemäß Instruktion vom 23. Januar 1879 und Meiner Ordre vom 5. April 1898 statt. 7) Größere Pionierübungen werden a. an der Spree und Oder zwischen Fürstenwalde und Fürstenberg, b. am Rhein zwischen Worms und Oppenheim und am Main zwischen Flörsheim und Höchst, c in Schleswig am Alsen- sund, an der Flensburger Föhrde und an der Schley abgehalten. Näheres bestimmt die Generalinspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen. 8. Die Fußtruppen müssen bis zum 30. September 1899 — dem spätesten Entlassungstage — in ihre Standorte zurückgekehrt sein.
Berlin, 13. Februar. Zur Rede des Ministers v. Bülow liegen heute schon einige bemerkenswerte ausländische Aeußerungen vor. Die „Times" begrüßt die
Verhandlung des Deutschen Reichstages vom Samstag als ein gutes Vorzeichen für die Errichtung einer festen Grundlage für die neue Lage der Dinge, wie sie durch die Niederwerfung der Weltmacht Spaniens geschaffen sei, und bemerkt sodann: „Das deutsche Volk betrachtet, wie wir, das, was geschehen ist, vom praktischen Standpunkte aus. Die Wiederannäherung Deutschlands und Amerikas wird in England herzlich begrüßt werden als eine weitere Gewähr für den Frieden und den Fortschritt der ganzen Welt." — Die „Morning Post" führt aus, die Vereinigten Staaten müßten jetzt, wo sie in eine neue ausgedehnte Bahn treten, die bisher gegen Deutschland geübte Politik der Nadelstiche aufgeben. Das Blatt giebt der Hoffnung Ausdruck, die Behörden in Washington würden die Hand gern annehmen, die ihnen Staatssekretär von Bülow so offen geboten habe. Weiter heißt es: Die bisher gegen Deutschland geübte Politik der Nadelstiche ist der Würde des amerikanischen Volkes nicht angemessen und steht im Widerspruch mit seinen eignen zukünftigen Interessen, da beide Länder wechselseitig Käufer und Verkäufer auf ihren Märkten sind. Beide Völker haben in mehr als einer diplomatischen Frage gemeinsame Interessen, und sind besonders in der Samoa- Angelegenheit an demselben Vertrage beteiligt. Unter diesen Umständen kann keins von beiden Ländern einer grundlosen Verdächtigung des guten Glaubens des anderen Raum geben. — Freundlich äußert sich auch eine Reihe französischer Blätter: Die „Liberte" schreibt. Wir können uns nicht der Bemerkung enthalten, daß, wenn alle Minister des Aeußern sich mit solchem Freimut, solcher Rechtlichkeit ausdrückten, internationale Schwierigkeiten selten in Konflikte ausarten würden. Das „Journal des Dsbats" sagt: Staatsminister von Bülow hat mit vollendetstem Takt und Diskretion gezeigt, was gewisse sensationelle Meldungen wert waren. Er hat hierdurch der Sache Europas und des Friedens einen wertvollen Dienst geleistet. „Rspublique Frantzaise" meint, die Erklärungen des Staatsministers von Bülow würden in Amerika tiefen Eindruck Hervorrufen. Auch Frankreich werde daraus Nutzen ziehen, denn es sei den Vereinigten Staaten und England gegenüber in ziemlich ähnlicher Lage wie Deutschland.
M.P.C. Berlin, 14. Februar. Die Hypothekenbankenordnung wird voraussichtlich im Laufe der zweiten Hälfte dieser Woche im Reichstag auf die Tagesordnung gesetzt werden.
M.P.C. Wie wir aus bester Quelle erfahren, hatte Graf Caprivi in letzter Zeit mehrere Schlaganfälle. Er war sehr krank geworden, die Blutzirkulation war bei ihm gestört. Er war vollständig darauf vorbereitet, daß es mit ihm zu Ende gehe.
M.P C. Die Rede des Fürsten Herbert Bismarck ist in parlamentarischen Kreisen vielfach dahin aufgefaßt worden, daß der Sohn des ersten Reichskanzlers nicht abgeneigt sei, wieder in den diplomatischen Dienst zu treten. Es darf wohl keinem Zweifel unterliegen, daß der Fürst, wenn er den Wunsch äußern sollte, einen Botschafterposten zu erhalten, nicht lange auf Erfüllung würde zu warten haben. Personen aber, die ihm nahe stehen, möchten einstweilen bezweifeln, daß der Fürst schon jetzt daran denke, in den aktiven Dienst zurückzukehren.
M.P.C. Die scharfe Kritik, welche der Landwirtschaftsminister Frhr. v. Hammer st ein an der Schulverwaltung geübt hat, rief die Annahme hervor, entweder Herr Dr. Bosse oder sein Kollege vom Landwirtschaftlichen dürften sich demnächst auf einen weniger opponierten Posten zurückziehen. — Daß Herr v. Hammerstein unter Umftänben den Oberpräsi- denten-Posten von Hannover dem des Landwirtschaftsministers vorziehen möchte, gilt als wahrscheinlich. — Einstweilen aber gilt er noch als unabkömmlich. Im übrigen richtete sich seine Kritik mehr gegen den Direktor in der Abteilung des Hnterrichtsministeriums für das Volksschulwesen, Dr. Kügler, als gegen den Chef der Hnterrichtsverwaltung.
— Der militärische Rang der Kolonialbeamten. Zur Abschaffung des militärischen Ranges der kaiserlichen Beamten in Deutsch-Ostafrika wird dem „Hann. Kour." geschrieben: Die betreffende Kabinetsordre ist auf verschiedene Berichte des Gouverneurs zurückzuführen, der von den Hnzuträglichkeiten, welche die militärische Uniformier rung der Beamten zur Folge hat, nichts verschwieg. Generalmajor Siebert hat damit allen europäischen Zivilisten Deutsch- Ostafrikas einen großen Dienst geleistet. Die Zivilisten waren im Auge der Eingeborenen, selbst dem Unteroffizier gegenüber stets nur wabwana widogo (kleinere Herren). Nunmehr werden sich die Zivilisten von den Beamten außerdienstlich nicht mehr unterscheiden, vielleicht führt das auch zur besseren gesellschaftlichen Verschmelzung; hohe Zeit ist es allerdings, daß der Kastengeist der einzelnen Beamten- fategorien, der sich am besten in der Haltung von verschiedenen Messen wiederspiegelt, verschwindet, namentlich für Dar-es-Salaam wäre dies sehr erwünscht.
— Rechtsschutzbureau für Unbemittelte. Einen wichtigen Schritt auf sozialem Gebiet hat der Berliner Anwaltverein gethan. Der Verein will ein Rechtsschutzbureau für Unbemittelte errichten. Die „Blätter für Rechtspflege" teilen über diesen Plan mit: „Der Rechtsschutz soll unentgeltlich für das Publikum seitens der Anwälte erfolgen. Die Thätigkeit des Bureaus soll zunächst lediglich in der Raterteilung und in dem Entwürfe von Eingaben bestehen. Selbstverständlich soll der Schutz nur Unbemittelten gewährt werden. Es ist ins Auge gefaßt, das Bureau werktäglich von 10 bis 2 und von 6 bis 10 Uhr geöffnet zu halten, während die Sprechzeit der deputierten Anwälte auf 7*/< bis 9V3 Uhr abends in Aussicht genommen ist. Vom Berliner Anwaltverein soll ein aus fünf Personen bestehender Vorstand gewählt werden. Es wird an die Rechtsanwälte in Berlin und Umgegend das Ersuchen gerichtet, sich alljährlich mindestens für zwei Abende im Jahre zur Raterteilung im Bureau zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt haben sich fast hundert Rechtsanwälte bereit erklärt, in dem zu errich
tenden Rechtsschutzbureau thätig zu sein, ja eine nicht un erhebliche Anzahl hat sich erforderlichen Falles für Ml Abende im Jahre zur Verfügung gestellt."
— Der neue Poftzeitungstarif, der den Preü der Beförderung durch die Post von der Häufigkeit bei Erscheinens der Zeitungen und der Menge des Papiers ab hängig macht, wird von verschiedenen Seiten angegriffen Nicht nur die schlechte, billige, sondern auch die gute, billig! Presse werde durch den neuen Tarif geschädigt. Die „Frks. Ztg." schreibt daher: Es ist anzuerkennen, daß die Erhebung der Beförderungsgebühr vom Preis der beförderten Ware ein durchaus irrationelles System darstellt, da der Preü der Ware in keinem notwendigen oder auch nur regelmäßigen Verhältnis zu der Speditionsthätigkeit der Post steht. Die Grundlage des neuen Tarifs paßt die Gebühr der Besöv derungsthätigkeit an, sie stellt die Leistung in Verhältnis zur Gegenleistung und sie wird demgemäß von den meiste: Zeitungen mit einer gewissen Genugtuung acceptiert. 6irlt andere Frage ist, ob die Höhe der Sätze das Richtige trijh, und hier erscheint eine Berücksichtigung der mittleren n kleinen Blätter, deren Kulturarbeit nicht unterschätzt weck.» darf, wohl am Platze. Eine Herabsetzung des Tarifs * 25 v. H. muß demgemäß angestrebt werden. Die „Freisinnige Zeitung" vertritt ungefähr denselben StandpE Die Verleger unterscheiden vielfach nicht in der Kritik bd Regierungsentwurfs zwischen dem Tarifsystem und den Taris sützen. Die Tarifsätze sind' allerdings zu hoch gegriffen deshalb sollten sich alle Interessenten vereinigen, diese um ein Viertel zu ermäßigen, was ausreichen würde, de: Post die bisherigen Gesamteinnahmen zu sichern. Falsch if es auch, daß der bisherige Tarif im Interesse der Provinz presse liegt. Der bisherige Tarif gewährt gerade denjenige: billigen Berliner Blättern ein Hebergewicht, durch welch die politisch selbständigen Provinzblätter in ihrer Fortexistenz in Frage gestellt werden. Die „Hessische Morgenzeitung' glaubt, daß ein gerechter Tarif ohne Berücksichtigung bd Preises der Zeitung unmöglich sei, auch die „Köln. Volk; zeitung" schreibt: Es wäre wünschenswert, wenn roenigftenl der Reichstag versuchen würde, das Moment der prozentuale» Abgabe vom Abonnementspreise hineinzubringen.
— Handel und Kolonialpolitik. Der Dircfto: der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amts, Dr. v. Buchte, hat am Freitag bei der Schaffermahlzeit in Breme: eine Rede gehalten, die von der „Weserztg." in folgender Wortlaut berichtet wird: Meine geehrten Herren! „Schisi- fahrt und Handelung sind die fürnehmsten Säulen des hat der große Kurfürst gesagt. Dieses Wort hat, wie voi 200 Jahren, so auch heute noch feine Berechtigung, und iä habe das wohl beherzigt, als ich das verantwortungsvoll! Amt übernahm, das Se. Majestät der Kaiser attergnäbigÜ mir anvertraut hat. Ich habe mir gesagt, daß ich die Al teilung der Kolonien und die Arbeit in derselben ohne Hilst des deutschen Kaufmanns nicht übernehmen und durchführe: könnte. Ich habe mich infolge dessen in erster Linie ai die maßgebenden kaufmännischen Kreise gewandt mit per Bitte um Hnterstützung, und ich kann zu meiner große: Befriedigung sagen, daß diese Hnterstützung mir in Berlin und Hamburg zuteil geworden ist. Ich habe die Gelegen heit mit Freuden ergriffen, zu Ihnen in Bremen zu kommen, und die zweite Handelsstadt Deutschlands um ihre Unter- stützung zu bitten. Ich bin fest überzeugt, daß ich diese Hnterstützung hier nach allen Richtungen hin finden werte, und daß die großen Kaufleute wie ein Mann zu mir stehn werden und den Plan unterstützen, unsere deutschen Koloniin zu dem werden zu lassen, was sie werden können, eine Hos- nung für die Zukunft. Handel und Schiffahrt sind, tre bereits hervorgehoben ist, Geschwister. Der Großhandl kann ohne Schiffahrt nicht bestehen. So möchte ich Se bitten, mit mir zu gedenken unserer Brüder auf der Se, der aktiven deutschen, besonders der aktiven bremischen 6c- leute, die im Sturm der See und in schweren Gefahren b* Güter, welche der Kaufmann vertritt und auf die er fein: Existenz und feinen Reichtum gründet, von einem Ort zur andern schaffen, die deutschen und besonders die Sterne Seeleute, sie leben hoch! hoch! hoch!"
— Neu-Guinea-Vorlage. Aus Reichstagskreisi erhält die „T. R." die Nachricht, daß die Aussichten fr die Annahme der Neu-Guinea-Vorlage in letzter Zeit haup sächlich wegen der sachkundigen Darlegungen in der „T. N' und im „Deutschen Wochenblatt" erheblich gesunken fir- Man hält die Forderungen, die die Neu-Guinea-Kompagie an das Reich stellt, für viel zu hoch und ist nicht gewil, neben dem hohen Kaufpreise in bar der Kompagnie ach noch fast alles brauchbare Land zu überlassen. Eine ernec« Ablehnung würde naturgemäß diese hohen Forderungen k' deutend herabmindern.
Ausland.
Wien, 13. Februar. Baron Banffy wird im Lais' des Tages dem Kaiser über die sich immer kritischer gestaltende Situation in Ungarn Bericht erstatten. ®alr' scheinlich wird auch Koloman Szell heute noch hr eintreffen. j
Wien, 13. Februar. Wie verlautet, ist beim La:b gericht zu Troppau gegen jene deutschrichterlichen Beamte die der Ausführung der Sprachenverordnung 11 Schlesien entgegenstehen, das Disciplinarverfahren dl geleitet worden. J
Karlsbad, 13. Februar. Infolge mangelhafter führung ist in der vorigen Nacht das neu errichtete Ho gegenüber dem Centralbahnhofe eingestürzt. Menschs leben waren nicht in Gefahr.
Prag, 13. Februar. Die tschechischen Gemeinde-M tretungen, welche beschlossen haben, die Annahme vi deutschen Zuschriften von Militär- und ^taa? behörden zu verweigern, wurden seitens der
Hauptmannschaft verständigt, daß dieser Beschluß gesetznM-
’srs K6"ia
Bin*” ," .L, äA ihre W'" 5 Wf ötbatitut W -
' TrenfuS erbrach' io4 * * Paris, -ficqnart hat । Entscheidung der
M noch i"1 Nun, , es herrsche in £ 1 Frage über btt
M Omn an Lonbon. i ftor. W b< und Italien ( Frankreich erni ron Mheita
»j »ukhb ..Uli1’? tot
“St, ’
Oibeni haben Mrgnä Erlaubnis ji/ri erteilen, und jit heWlichenW Mrnitat Scl inb Großh. he (kl). Banrat P Frankfurt a. A MMrb brr Eisenbahnbiret desselben Orb Rönigl. Preuß in Mainz.
'* Taget Persanmlung nachmittag Helm Rupfe i tut feinem Ha 6(htpthnann n ain frofborftm M btt Kepler der Vorschrift bi geiWssühreck ßGnbenbr Si Bauholz aus bi des durchschnitt »nb sorstivirtscj 6 ^agdverpachi Kemners Karl '■ Gesuch des s l'ch Mylius, ui W aus W
Wasserreis derWasseM ""schlusses. 1 Aumühle. 1! i öffentlichen W I l4; ?ie Rein
Lagerplatz 101 Die Seid I 1899/1900
'irch. 18 ar Ä*8 ei enf öfrafrngtl «3? bt8 $ S";
-sL
ÄC ' Sch "“««tu 1 sä:


