Ausgabe 
14.10.1899 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

gleich fallenden Blättern. Doch brauchen wir deshalb nicht traurig gestimmt zu werden. Wer am Ende seines Lebens-

Artillerie-

Solche Verhältnisse sind nur möglich in einem Lande, das ohne die mitbeschließende Teilnahme der Volksvertretuna regiert wird.

Pforzheim, 12. Oktober. Der Reichstagsabgeord­nete Agst er erhielt aus dem Bureau des Reichstages die Mitteilung, daß sein Mandat erloschen sei. Bei der Neuwahl wird wahrscheinlich das Centrum und der Freisinn die Sozialdemokratie unterstützen. Die Liberalen stellenden Oekonom Frank als Kandidaten auf.

Karlsruhe, 12. Oktober. Zu den badischen Land­tagswahlen finden die Wahlmännerwahlen am 4., die Abgeordnetenwahlen am 16. November statt.

^..^^ngenden Franzosen. Dke Schlacht entschied über bei Schicksal der Länder zwischen Rhein und Elbe.

IGermania" von zuverlässiger Seite, daß der Name des Bischofs Hermann Dingelstadt vonMünster von

I der maßgebenden Stelle in Berlin von der Kandidatenliste I gestrichen worden ist.

I Im Reichsamt des Innern ist man jetzt damit be- I schäftigt, eine Vorlage behufs reichsgesetzlicher Regelung der Beschäftigung verheirateter Frauen in Fabriken

I auszuarbeiten. Der Reichstag hatte bekanntlich durch einen I einstimmig gefaßten Beschluß eine Erweiterung des Verbots I der Beschäftigung weiblicher Arbeiter in gesundheitsgefähr- I lichen Betrieben, sowie die Ausdehnung der Schutzvorschriften I auf die Hausindustrie verlangt. Die zweite Forderung I wurde damit begründet, daß durch eine strengere Fabrik- I gesetzgebung wahrscheinlich eine große Menge von bisherigen I Fabrikarbeiterinnen zur Werkstätten- und Heimarbeit gedrängt werden würde. Infolge dieses Beschlusses veranlaßte der

I Reichskanzler vor nunmehr einem Jahre die verbündeten I Regierungen, ihre Fabrik- und Gewerbe-Inspektoren zu beauftragen, den Umfang, die Gründe und die. Gefahren der erheblichen Zunahme der in den Fabriken und Gewerbe-

I betrieben beschäftigten verheirateten Frauen, sowie die Mög- I lichkeit, Zweckmäßigkeit, dann Art und Weise der Be- i schränkung usw. in den Jahresberichten für 1898 an der

I Hand der bisher gemachten Erfahrungen im Zusammenhang I erörtern. Diese Erhebungen bilden die Grundlage für

I letzt im Reichsamt des Innern in Angriff genommenen

I Vorarbeiten für die reichsgesetzliche Regelung dieser Frauen­arbeit.

Hannover, 12. Oktober. (Sozialdemokratischer Parteitag.) Der heutige Vormittag wurde ausschließlich in Anspruch genommen durch Klara Zetkin-Stuttgart, welche I sich gegen die David'schen Ausführungen von der Hu- I sammenbruchs-Theorie wandte. Dann folgte Lösche-Altona, der sich auf den Boden Bebels stellte. Stolle-Gesau be-

I chithte sich nachzuweisen, daß Bernstein in seiner Broschüre vielfach Irrtümer unterlaufen seien und revidierte das Material, welches Bernstein seinen Behauptungen zu Grunde I gelegt hat. Damit schließt die Vormittags-Sitzung.

Heber mecklenburgische Eigentümlich- I leiten liest man in derRostocker Zig.":

Wer sich in Mecklenburg ein Rittergut kauft, erwirbt damit I N'cht nur das Recht, auf dem Landtage als L a n d e s v e r t r e t e r die wichtigsten Staatsgesetze, die Steuern rc. zu bewilligen oder zu verwerfen, sondern er nimmt damit zugleich auch den Einwohnern I ®ute? gegenüber eine obrigkeitliche Stellung ein, er wird »Behörde, übt als Polizeibehörde die Polizeigewalt auS und I z^ar nicht nur als vom Staate Beauftragter, sondern aus eigenem I Rechte. Die Gutsetngescfftnen zahlen ihre Slaatssteuern und Ab- I gaben auch an chre Obrigkeit, ihre Behörde, d. h. an den Gutsherrn.

0l.ciS zber ®ut6t>efifcer die PoltzeigerichtSbarkeit nur durch einen rechtsgelehrtenPolizeirichteroutzübendarf, so Ist doch die Polizei - verwaltung und Aufsicht ihm persönlich oder seinem Stell­vertreter Vorbehalten. Der Gutsherr übt die Baupolizei aus I und zwar auch sich selbst gegenüber; dasselbe ist der Fall I in »ejufl auf die Fe uerpolizei. Bei der Ausübung der letzteren hat er persönlich festzuttellm oder sestst.llen zu lassen, ob die Ver- ficherungssumme den Wert der versicherten Gegenstände überschreitet

«ME. Als Inhaber der Gutspolizeigewalt, als Behörde und I als Polizeiherr hat der Guisbesttzer auch die Gesundheits- I polijei auSzuüben. Er hat die zur Ausführung der Gesetze, Ver- I Ordnungen und Verfügungen nötigen Anordnungen zu treffen, In I allen diesen Dingen fungiert der Gutsbesitzer alsBehörde" und ist I nur der Aussicht des Ministeriums unterstellt. Es giebt keine I

bEre Instanz, keine andere Behörde in Mecklenburg, als das I Ministerium, von welchem ein Rittergutsbesitzer Anweisungm entgegenzunehmen bat. 0 I

London, 13. Oktober. (Tel.)Daily Telegraph" meldet aus Durban: Es bestätigt sich, daß die Buren auf Charlestown und New-Eastle marschieren und daß sie Laings Nek und Jugogo befehl haben.

London, 13. Oktober. (Tel.)Daily Telegraph" meldet aus Kapstadt: Die Buren des Oranje-Freistaates hätten Harrismith verlassen, um die Grenze zu überschreiten.

. London, 13. Oktober. (Tel.) Die vom Lord-Major eingeleitete Subskription zur Unterstützung der i RAAnn b V Geflüchteten beträgt bereits 150,0(10 Pfd. Sterling.

London, 13. Oktober. (Tel.) Der Führer der Afrikander-Partei der Kap-Kolonie berief den Bundes Kongreß ein und sandte an den Präsidenten Krüger ein Glückwunsch-Telegramm.

Pratoria, 13. Oktober. (Tel.) Man erwartet für heute oder morgen die Proklamierung des Belaqe- ?.,un,9.^,uftanbc6 nicht nur für Prätoria, sondern auch für sämtliche Plätze Transvaals. Der Wortlaut des Ultimatums, welches am vergangenen Montag dem britischen Vertreter Greene überreicht worden ist, wurde an den Mauern von Prätoria angeschlagen, und gleichzeitig Befehl gegeben, daß das Ultimatum auch in den anderen Städten der beiden Republiken angeschlagen werde.

London, 13. Oktober. (Tel.) Der Lordmajor hat dem Fonds für die Flüchtlinge aus Transvaal eine ; namhafte Zuwendung gemacht.

London, 13. Oktober. (Tel.) Nach einer Meldung -ms Kapstadt besetzten 3000 Buren das Bogwani- Gebrrge und führen dort Schanzen auf, die mit schweren Geschützen besetzt werden.

London, 13. Oktober. (Tel.) In Prätoria ist das Standrecht proklamiert worden. Das Kapparlament hat sich vertagt.

Paris, 13. Oktober. (Tel.) DerMatin" erhält aus London eine Zuschrift, wonach sich unter der Munition, u, lüc Südafrika bestimmt ist, auch eine große Au- zahl Dum-Dum-Geschosse befinden.

Ksturtrs und KrovinMes.

Gießen, den 13. Oktober 1899.

iRHß 7rTmW*<6,alettX>et* Dor 93 Jahren, am 14. Oktober U t ca6 alt/n Herzoq von Braunschweig befehligte Heer großen Doppelschlacht von Jena und Auerstädt eine S'Ä verhängnisvolle Niederlage. Da keine Vorkehrungen zu einem Ruckzuge getroffen waren, so wurden die Heere die Beute

I Fallende Blatter! Der Gesang der Vögel ist ver- I klungen. Sie haben schon längst wärmere Länder aufgesucht

Die goldenen Aehren und das Grün der Felder sind vorn Landmann eingeheimst. Die Bäume haben zum Teil schon ihr grünes Kleid abgelegt, und stehen da kahl und nackt

I Und wo noch hin und wieder ein Baum Blätter trägt, wie I sehen sie aus! Das Grüne hat sich in Gelb verwandelt

ein Windstoß zeigt uns fallende Blätter. Das ist das Zeichen des Absterbens in der Natur. Die Natur tritt nun bald ihren Winterschlaf an, um im Frühling wieder I zu neuem Leben zu erwachen. Aber eben wieder nur ist I es eine kurze Spanne Zeit, in der der Sommer regiert.

Dann wird wieder Herbst und Winter. Das ist der all­jährlich wiederkehrende Wechsel der Jahreszeiten, von des I Schöpfers weiser Anordnung so bestimmt. Ja, wie ver­gänglich ist die Welt mit all ihrer Herrlichkeit! Noch nicht lange ists her, da lagerten wir in Gottes freier Natur im Grase, durchschritten die Wälder, die Fluren, Auen, sie zeigten uns goldene Aehren, Bäume und Wiesen prangten im Grün, die Sonne stand majestätisch am Himmel, die Vöglein sangen ihrem Schöpfer in den Lüften ihr Lied, und .nun: alles ist hin, nichts sehen wir, als fallende Blätter.

Uns bleibt nur noch die Erinnerung an das Vergangene, und wie bald entschwindet auch diese. Ja, in Wahrheit gesprochen, findet das Menschenherz in dieser Welt keine wahre Befriedigung. Und wie mit der Natur, so ist's mit dem Menschen. Wie vergänglich ist das Menschenleben' Sagt der Psalmist nicht recht:Des Menschen Leben ist wie Gras und wie des Grases Blume, das Gras verwelkt und die Blume fällt ab." Der Mensch wird 60, 70 und kommt es hoch 80 Jahre. Auch unser Leben geht aus gleich Sonnenschein, der wieder niedergeht. Aus Kindern werden Jünglinge und Jungfrauen, aus diesen Männer und Frauen, dann Greise. Und so geht es fort jahraus, jahrein, immer ein und dasselbe. Sind wir alt geworden und unser Herbst kommt, so welken auch wir und fallen ab

abends mit dem Apostel Paulus sagen kann:Ich habe einen guten Kampf gekämpft," kann beruhigt fein. Man braucht fein Frömmler zu sein. Wir sind alle fehlerhaft, und keiner von uns wird, so lange wir diesen sündigen Leib tragen, die Vollkommenheit erreichen. Einer war voll- kommen: Christus. Aber ein jeder von uns muß beachte»: ^Furchte Gott, sei der Obrigkeit unterthan, liebe de« Nächsten, thue und handle recht. Das ist ein herrlicher Lebenszweck." Möchten wir alle davon erfüllt werden!

* *

Mannschaft gewählten Feld-Cornet anzuerkennen. Infolge­dessen wollen dieselben nicht marschieren. Sie sollen nun zum Kommandanten Meyer bei Vryheid geschickt werden. Die englischen Blätter geben diese Nachricht triumphierend wieder.

Loudon, 13. Oktober. (Tel.) Wie verlautet, geht der eng - lische Feldzugsplan einstweilen dahin, nur den Buren- Einfällen entgegen zu treten und das Ein- brechen in Transvaal zu verschieben, bis die Armee stark genug ist, Prätoria und Bloemfontein einzunehmen.

Paris, 13. Oktober. (Tel.) Zwischen Murawiew und Del- casts sollen Vereinbarungen in Bezug auf den süd­afrikanischen Krieg verabredet worden sein, über welchen mit Deutschland bereits eine Verständigung erzielt worden wäre, welche auch Asien betreffe.

Loudon, 13. Okt. (Tel.) Nach Meldungen aus Lourenco Marques sollen die Buren unter die Pfeiler der Eisenbahnbrücke von Komati-Poort Minen gelegt haben. Nach einer Privatmeldung aus Prätoria sagte General Joubert: Was das Dynamit als Kriegsmittel bedeutet, wird die Welt bald genug erfahren.

Loudon, 13. Oktober. (Tel.) In Kapstadt wird eine starke Brigade aus Marinetruppen formiert.

London, 13. Okt. (Tel.) Offiziös wird gemeldet, daß für das sichere Geleit des britischen Agenten Greene durch den Freistaat nach Kapstadt Vereinbarungen getroffen wurden. Unter den Diplomaten, welche gestern das Auswärtige Amt besuchten, befanden sich der portu­giesische Gesandte und Baron Eckardtstein von der deutschen Botschaft.

Haag, 13. Oktober. (Tel.) Ein hiesiges Blatt veröffentlicht I eine Korrespondenz, nach welcher die holländische Re- I zierung bei der russissichen, französischen und deutschen Regierung Schritte gethan habe, um dieselben zu ver- I anlQffen, die Vermittelung zur Schlichtung des Kon-I fliktes zwischen England und Transvaal zu übernehmen. Rußland habe abschlägig geantwortet unter dem Hinweis, I . J c?n Krieg Transvaals mit England der russischen Politik I nicht im Wege stehe. Frankreich habe gleichlautend ge- I arttwortet. Es erklärte, je mehr Verwickelungen England I ^sto besser sei es. Nur Kaiser Wilhelm soll sich bereit erklärt haben, einzugreifen. Er I habe ^des darauf hingewiesen, daß dazu noch nicht der I geeignete Moment gekommen sei.

Amsterdam, 13. Oktober. Die Preise der Lebens- I mtttel in Johannesburg und Prätoria steigen täglich. Die arbeitenden Klassen leiden ganz besonders darunter. I

London, 13. Oktober. (Tel.) Die Blätter melden, daß die englische Regierung von heute ab die Censur über alle ous Natal kommenden Telegramme verhängt I hat. Dieselbe Maßregel wird wahrscheinlich auch über I Kapstadt verhängt worden.

Ausland.

Wien, 12. Okt. Die Aufhebung der Sprachen- Verordnungen soll am 17. Oktober amtlich publiziert werden. Der ehemalige Abgeordnete Dr. von Bilinski hat em Reichssprachengesetz ausgearbeitet, deffen Bestimm­ungen für alle im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder Geltung haben soll.

Paris, 12. Oktober. Die Blätter wollen wissen, daß Frankreich als Aequivalent für seine Neutralität in der Transvaalfrage freie Hand von England in Marokko verlangt.

Sofia, 12. Oktober. Der Fürst hat die Demission des Kabinetts Grekow angenommen und betraute den Nnterrichtsminifter Professor Jvatschow mit der Bildung des neuen Kabinetts. Derselbe wird sich auf die Majorität der Sobranje, also auf die RadoSlawow-Partei stützen. Grekow scheidet aus jeder Kombination für das neue Kabinett.

Belgrad, 12. Oktober. Die Gemahlin des zu 20 Jahren Kerker verurteilten Obersten Nikolic ist irr­sinnig geworden.

Liffabon, 12. Oktober. Die im hiesigen Hafen befind­lichen englischen und deutschen Kriegsschiffe dampfen in den nächsten Tagen, wie verlautet nach der Delagoabai ab.

* Knustverein. Wie im* Inseratenteile ersichtlich, ist die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am -orano vom kommenden Sonntag an wieder geöffnet, und A??r täglich von 114, mit Ausnahme von Samstag-, Mittwoch auch nachmittags von 3 6, an Sonntagen un­unterbrochen von 113 Uhr.

, . Kaufmännische Verein begeht Samstag, de»

14. d. Mts. sein 26. Stiftungsfest. Unter anderem wird das FestspielMercuriuS" von Erich Hübner durch das aufgefü^rtCatCr CÜ1C 9rö&erc Anzahl Vereinsmitglieder

** Größere Rekrutenttansporte passieren in diesen Tage« die hiesige Bahnstation. Die von Süden kommenden ßüge bringen Rekruten aus den Reichslanden für das GardekorPS und die älteren preußischen Armeekorps, die nach Süden passierenden Züge Rekruten aus Norddeutschland, welche den in den Reichslanden stehenden Truppenteilen überwiese«

is wrt i- SS« 900 « W"1 'Art

Saiserlichen NbtefW1'

Königliche V01' Probezeit W tiver Wellung gklWuß 180

--- M12. vor Mittag bra ßise gehölige y mit seiner Grundstücke mit ausbrach. Kam Besitzers eine L der zu Besuch h ein Feuerchen ( sehen und lies d sah. Die Schei

* Verschick feierte am verflo seiner Mitgliedei 40. Stiftungsfest 1859 gegründete 63 Aktive, 172 \ geleitete Singabt 11. d. Mts. in B Hopfen Ausstellun Wetterauer G Weitnauer Lanbn Msmchr aut liche auigeMr Braugersten zu dach, Melbach 2. Preis, Fr. Wohnbach 3. P Unter zahlr Einwohnerschaft in Petterwei Kredel wirkt sei Der GroKherM Wernen Strbier. Hrerkennungsfchre Eichung änes Sch ein Lertikow aus. -

Gießener Sta N DvMun

m * Radsport. Der Nordbezirk des Gaues 9 des Deutsche« Radfahrerbundes hält am Sonntag, dem 29. Oktober in Kühbach seinen Herbstbezirkslag ab. Es findet an oiejem Tage außer der Erledigung sonstiger Beziiksange- legenheiten auch die Verteilung der Medaillen und Diplome für die Bezirksdauerfahrten statt. Der Butzbacher Rad- ^hrerklub verbindet gleichzeitig damit sein diesjährige- Winl-rv-rgnügen. Man hat sich dies-rhalb für folgend Programm entschieden: Während der Delegiertensitzimg und Nachmittags Konzert eines Teiles einer Militärkapelle, zu l Jebmriüann Segen mäßiges Eintrittsgeld Zutritt hat, abends Ball. v

. r Staatssteuer. Aus den Mitteilungen der Centralstelle für Landesstatistik ist zu erfahren, daß bat Steuerkommissariat Gießen bezüglich der Höhe des Ein« tommensteuerkapitals im Großherzogtum an vierter Stelle, in Oberhessen an erster Stelle steht, und zwar mit der ^>umme von 2003395 Mk. Einkommensteuerpflichtige 2. Abt. giebt es im Kommissariat Gießen 9823, in Friedberg 10 705, 1. Abt. hi Gießen 1310, in Friedberg 1179. Mit einem Einkommen von 6000 Mk. sind im Gießener Kommissariat 51 eingeschätzt. Mit 13000 Mk. finden wir in Gieße« und Friedberg je 13, in Alsfeld, Butzbach und Lauterbach le 2- Bei 30000 Mk. findet sich Friedberg ganz allein vertreten und zwar mit 3. Ebenso bei Mk.33000, 40000 unb 42000 mit je 2. Eingeschätzt mit einem Einkommen von über 46000 Mk. sind in Gießen 13, in Friedberg 7.

.* Römerfuude. Wie demH. A." aus Roßdorf bei Hanau mitgeteilt wird, stieß man im verflossenen Früh« Itng in der Nähe des bekannten Wartbaumes durch Zufall auf eine Römermauer. Die Nachgrabungen mußte« ve^eit wegen der aufgegangenen Saat verschoben werde« und hat man diese Arbeiten neuerdings ausgenommen. Nach dem gen Blatte gewordener Mitteilung wurde gestern u. a. eine anscheinend wertvolle Pfeife gefunden.

** 9tour TruppenUebungsplah. Der Artillerie- Schießplatz unb Uebungsplatz für bad 18, resp. 11. Armeekorps bürste, wie dasH. T." zu berichten weiß, aus dem hinter Usingen sich bis zum Lahnthale er­streckenden Hochplateau errichtet werden.

_ (Fort Das den ai

-^torisch die Ve zruudsätzlich | Strafantrag nur k?ng geweint V Men dürfe, er ter. ^"teidigung

Vorgelegen werken, mV

18 «te»

Versass.-N Pe^oten

Wurf der ?"retul

nicht

Sw

Ws m N>t. 8 da

9f« a r Olt

Deutsches Keich.

®er Kaiser nahm heute vor- «nr?r9nA, 92euEn ^aIai« zu Potsdam die

»orlrage de- Kr,egsmmist-rs t>. Goßler und des Chefs de« Militär-Kabinetts v. Hahnke entgegen.

h,« ^A)mn;'^«^n?ei8er\Bcrbffcntn^t die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den Primen Gustav Adolf von Schweden und Norwkaen

- DerReichs-Anzeiger" veröffentlicht die Er- »ennung des Regierung- - Präsidenten vnn Bischoffshausen in Minden zum Ministerial- Direktor im Ministerium des Innern.

- Zur Kölner Erzbischofswahl erfährt die