Ausgabe 
14.9.1899 Erstes Blatt
 
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zeichen. Im Gegenteil. Wir wissen nur, daß überall fleißig gearbeitet wird, um zur rechten Zeit das Beste zu bringen. Sie führen die Lederbranche an, die nun nicht mehr mitmachen wolle. Das ist eine alte Geschichte. Schon vor l*/2 Jahren sagte sie uns ab. Wir hatten also gar nicht mehr auf diesen Industriezweig gerechnet. Seitens der französischen Ausstellungsleitung haben wir jederzeit das freundschaftlichste Entgegenkommen gefunden. Stets haben wir miteinander Hand in Hand arbeiten können, und unsere Wünsche fanden bereitwilliges Gehör. So bestanden und bestehen zwischen uns die besten Beziehungen. Ich bin daher überzeugt, daß das Ganze nur ein Sturm im Glase Wasser ist."

DieKöln. Ztg." schreibt zu der auch von verschiedenen Seiten Deutschlands erhobenen Aufforderung, die Pariser Weltausstellung nicht zu beschicken, diese Herren, die ihrer sehr begreiflichen Entrüstung in jeder Form Ausdruck geben wollten, sollten doch bedenken, daß Entschlüsse dieser Art reiflich überlegt sein wollen. Sollte die Entwickelung der Dreyfussache in der schmählichen Bahn verharren, in die sie gebracht worden ist, und auf solche Weise die der Aus­stellung feindliche Strömung in andern großen Ländern verstärkt werden, sodaß diese sich veranlaßt sähen, der Aus­stellung fern zu bleiben, so würden auch wir die Frage zu erwägen haben, welche Stellungnahme uns hier unser wirt­schaftlicher und politischer Vorteil vorschreibt. Aber wir haben, so sagt das Blatt, nicht den mindesten Grund, bei dieser Sache an der Spitze zu marschieren. Gefühlspolitik und Nützlichkeitspolitik sind zwei verschiedene Dinge, und wir glauben, daß Deutschland am Ende des 19. Jahr­hunderts allen Anlaß hat, der Nützlichkeitspolitik treu zu bleiben, mit der es in den letzten Jahrzehnten im ganzen und großen garnicht schlecht gefahren ist.

Deutsches Keich.

Berlin, 12. September. Nach der im Reichs-Eisen­bahnamt aufgestellten Nachweisung sind auf deutschen Eisenbahnen ausschließlich Bayern im Monat Juli dieses Jahres 218 Betriebsunfälle vorgekommen, wobei 68 Personen getötet und 128 verwundet wurden.

Die Königin von Württemberg ist heute vormittag in Potsdam eingetroffen.

Der K a i s e r hat dem KronprinzenvonJaPan den Schwarzen Adlerorden verliehen. Das Hand­schreiben des Kaisers an den Kronprinzen ist von Burg Hohenzollern unterm 9. d. Mts. ergangen.

Raiffeisen-Vereine und Geistliche. Der Verbandstag der deutschen Pfarrvereine in Stendal faßte auf Antrag des Pfarrers Fritzsch (Hessen) folgenden Beschluß:

Aus Anlaß des AnstnnenS des Koburger Speziallandtaaes, den Geistlichen die Mitarbeit an den Raiffeisen'schen DarlehnSkassen zu verbieten, spricht die Abgeordnetenversammlung ihr Bedauern aus. Sie hofft, daß die Regierung diese segensreiche Liebesarbett, die den Gemeinden wirtschaftlichen Schutz und Vorteil bietet und sittliche und religiöse Förderung im Gefolge haben kann, nicht hindern wird.

ImReichsanz." befindet sich heute die amtliche Veröffentlichung des Karfreitagsgesetzes. Das Ge­setz trägt das Datum des 2. September.

Sehr beunruhigend lauten die Nachrichten, welche über die fremdenfeindliche Bewegung in Schan- tung fortgesetzt hier einlaufen. In der neuesten Nummer des Ostasiatischen Lloyd wird die Befürchtung ausgesprochen, daß neue Kämpfe in der unsere Einflußsphäre bildenden Provinz unausbleiblich erscheinen. Bischof Anzer ist auf einer Reise nach Peking schwer erkrankt. Die Krank­heit hat ihren Grund in den großen Strapazen, denen sich der Bischof besonders im letzten Jahre unterziehen mußte. Steht doch seit einem halben Jahre die ganze Mission gleichsam in Flammen. Kaum war das Feuer im Osten in der Präfektur Jtschau notdürftig gelöscht, als er auf der Reise nach Aentschaufu telegraphisch benachrichtigt wurde, daß auch in der Gegend von Zining Unruhen aus­gebrochen seien. Unter diesen erdrückenden Nachrichten brach er zusammen. Mit jedem Tag mehrten sich die Hiobsbotschaften. P. Noyen entging mit knapper Not einer Bande in der Stadt Küie durch Flucht ins Manda- rinat, P. Dewes mußte aus Tyasian flüchten, nachdem man schon alle seine blühenden Stationen geplündert hatte, P. Ziegler konnte sich in Iüntscheng nicht mehr halten.

Zur Belebung der sozialdemokratischen Landagitation in der Provinz Brandenburg die seit einiger Zeit fortgesetzt im Rückgänge begriffen ist, soll mit Beginn des Herbstes eine neue sozialistische Landarbeiter- Zeitung von der Agitationskommission für die Provinz herausgegeben werden. Das Blatt soll vornehmlich der Widerlegung der im Hülle'schen Verlage erschienenen patrio­tisch-religiösen Schriften dienen, und die Gesindeordnung, unter der die Landarbeiter stehen, kritisch beleuchten. Auf den Wahlkreiskonferenzen, die zurzeit überall abgehalten werden, klagt man fast allgemein über die mangelnde Ver­breitung der sozialdemokratischen Presse. Als Ursache dieser Erscheinung wurde von verschiedenen Seiten der Mangel an geeignetem Agitationsmaterial und das Fehlen kenntnisreicher, mit dem Leben der Landbevölkerung vertrauter sozial­demokratischer Schriftsteller angegeben.

Die Blättermeldung, daß der Oberpräsident der Provinz Posen, Frhr. von Willamowitz Möllendorf seine Entlassung nachgesucht habe, wird nunmehr auch derNordd. Allg. Ztg." als richtig bezeichnet.

Aus sicherster Quelle erfährt dieDtsch. Tagesztg.", daß die Hofwürdenträger, Schloß-Hauptleute und Kammerherrn, die gegen den Kanal gestimmt haben, bis auf weiteres von dem Hoflager verbannt, sind.

Karlsruhe, 12. September. Der Kaiser fuhr heute früh 3 Uhr 20 Minuten, der Großherzog von Baden und die andern Fürstlichkeiten um 3 Uhr 50 Minuten mit

Sonderzug nach Thamm. Der Kaiser übernahm heute den Oberbefehl über die Armee-Abteilung des 13. und 14. Armee-Korps vor Thamm. Der Großherzog fuhr zu Wagen über Markgröningen in die Gegend von Pul­verdingen und stieg dort etwa um 6 Uhr zu Pferde. Zunächst ritt der Großherzog wieder ostwärts zum rechten Flügel des 14. Armeekorps, welches die Clems überschritten hatte und mit der 28. Division östlich des Schönbuchhofs in Stellung gerückt war, während die 29. Division auf Maiserfeld-Hochdorf zum Angriff vorging. In Zusammen­hang mit der Division nahm das 13. Armeekorps aus der Linie Ditzingen-Leonberg noch weiter links herum greifend eine nordwestliche Angriffsrichtung. Der Großherzog hatte sich frühzeitig nach dem Standpunkte des Kaisers an der Kathrinenlinde begeben und ritt dann, als auch die 28. Division zum Angriff befohlen wurde, mit dieser vor bis zu dem Wäldchen Hochscheid, dem Brennpunkte der Offensive der Armee-Abteilung. Um 10 Uhr wurde das Manöver abgebrochen. Der Großherzog von Baden kehrte zu Wagen nach Ludwigsburg und von dort mit Sonderzug nach Karls­ruhe zurück, wo die Ankunft um 2 Uhr erfolgte.

Ausland.

In Budapest wurde Dienstag der achte Kon­greß der internationalen kriminalistischen Ver­einigung von dem Justizminister Ploß, welcher zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde, eröffnet. Es sind zahl­reiche Mitglieder aus allen Weltteilen anwesend.

Paris, 12. September. Die drei Personen, welche in der vergangenen Nacht verhaftet wurden, weil sie von einem, der Wohnung Guvrins gegenüberliegenden Hause demselben Lebensmittel zukommen ließen, werden wegen Teilnahme an einem Komplott gegen die Sicherheit des Staats verfolgt werden. Die Polizei beschlagnahmte über 200 Kilogramm Lebensmittel. Ca. 15 Packele waren auf diesem Wege bereits den Antisemiten zugegangen.

London, 12. September. In Manchester findet nächsten Freitag ein Friedenskongreß statt, an welchem der liberale Führer Morley teilnehmen wird.

Wie wir bereits meldeten hat auf die Anfrage des Präsidenten Krüger von Transvaal, was die englischen Truppenanhäufungen in Südafrika zu bedeuten hätten, der Staatssekretär Milner die schroffe Antwort ge­geben, das englische Militär solle die englischen Interessen schützen. Bei der Diskussion dieses Depeschenwechsels im Volksraad waren die verschiedenen Reden, die zu dieser Frage gehalten wurden, von einer Schärfe und Leidenschaft­lichkeit,'wie man sie sonst bei den Buren nicht gewohnt ist. Lombaard bezeichnete die Antwort Milners als die eines Mannes, der fünf Whiskeys im Leibe hätte. Der Krieg müsse kommen, deshalb solle man endlich damit anfangen, das Feuer entzünden und ein Ende machen. Trotz dieser kriegerischen Sprache der Buren schöpft man in Berliner wohlunterrichteten Kreisen wieder einige Hoffnung auf Er­haltung des Friedens zwischen England und Transvaal, die sich vornehmlich auf den Umstand stützt, daß sowohl in London wie in Prätoria mächtige Einflüsse zugunsten des Friedens sich geltend machen. Wie wir bereits mitteilten, hatte der deutsche Botschafter in London Graf Hatzfeld nach dem entscheidenden englischen Kabinetsrat am vergangenen Freitag eine Unterredung mit Lord Salisbury, um sich über den Stand der Angelegenheit zu informieren. Die von anderer Seite gebrachte Meldung, daß es sich dabei um be­stimmte Abmachungen für den Fall eines Krieges handelte, entspricht nicht den Thatsachen.

Mates und UrooinMes.

Gießen, den 13. September 1899.

** Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 9. September dem ordentlichen Professor an der medizinischen Fakultät der Landes-Universität, Geheimen Medizinalrat Dr. med. und phil. Konrad Eckhard, das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu ver­leihen.

* Vom Manöver. Die diesjährigen Brigademanöver konzentrieren sich bis jetzt fast ausschließlich in btr Um­gegend von Grünberg. Das gestrige Gefecht zog sich mehr in nördlicher Richtung; nachmittags bezog ein Teil der 117er wieder in den verschiedenen Ortschaften Quar­tier, während mehrere Kompagnien auf freiem Felde ab­kochten, ihre Zelte aufschlugen und dort biwakierten. Un­angenehm überrascht wurde ein Bataillon, welches bereits der regnerischen Witterung halber in Notquartieren unter­gebracht war, indem es auf Brigadebefehl abends um 9 Uhr wieder zum Biwakieren ausrücken mußte. Sowohl beim Abkochen, als auch in den verschiedenen, in unmittelbarer Nähe von Grünberg stattgehabten Biwaks hatten sich eine große Anzahl von Schaulustigen eingefunden. Gestern fand ein größeres Gefecht statt, in dessen Verlauf die um Grünberg liegenden Höhen von den 118ern genommen wurden. Heute gehen die Brigadeübungen zu Ende, worauf dann in der Nachwoche die ganze Division zunächst in der Gegend von Fulda manöverieren wird. Vom 16. bis 20. ds. Mts. wird der Kreis Gießen wieder reichlich mit Einquartierung bedacht werden, da hier die Uebungen zum Abschluß kommen.

** Auszug aus der Sitzung Großh. Haudelskaunuer vom 9. September. Anwesend waren die Herren: Koch, Scheel, Heichelheim, Katz, Klingspor, Schirmer und Wortmann. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachte der Herr Vorsitzende in warmen Worten des am 6. September verstorbenen Kammermitgliedes Herrn Albert Kraatz, zu dessen Ehren die Erschienenen sich von den Sitzen erheben. Die Handelskammer für Frankfurt a. O. und die Neumark hat an den Herrn Staatssekretär des Reichspostamts das

Ersuchen gerichtet, die Einführung von verschließbaren Ab­holungsfächern in den Postämtern verfügen zu wollen. Die Handelskammer Gießen verkennt nicht, daß die Einführung solcher Fächer manche Vorteile biete, glaubt jedoch, daß an mittleren und kleineren Plätzen ein wirkliches Bedürfnis bis jetzt nicht hervorgetreten ist und beschließt deshalb, von einer Unterstützung der vorliegenden Eingabe abzusehen. Die General-Direktion der König!, bayrischen Staatseisen- bahnen hat bei der ständigen Tarifkommission der Deutschen Eisenbahnen die Versetzung von Mehl- und Mühlenfabrikaten in die allgemeine Wagenladungsklasse beantragt. Die General- Direktion der Badischen Staats-Eisenbahnen, welche mit der Erstattung des Gegenberichts betraut worden ist, hat die Kammer um eine gutachtliche Aeußerung über den vorge­nannten Antrag ersucht. Nach vorangegangener Anhörung hiesiger namhafter Firmen, sprach sich die Kammer in einem eingehend begründeten Gutachten entschieden gegen die an­gestrebte Tariferhöhung aus. Das Großh. Ministerium des Innern teilt der Kammer mit, daß, ebenso wie mit Frank­reich im Jahre 1898 eine Vereinbarung über den gegen­seitigen Markenschutz in China getroffen wurde, jetzt auch ein gleiches Abkommen mit der niederländischen Regierung geschlossen worden ist und daß demgemäß die mit Jurisdiktion versehenen deutschen Konsularbehörden in China dahin ver­ständigt worden sind, daß gegen diejenigen Reichsangehörigen einzuschreiten ist, welche die in Deutschland eingetragenen Warenzeichen von Niederländern verwerten. Entsprechende Weisung hat die niederländische Regierung an ihre dortigen Konsularbehörden zum Schutze deutscher Warenzeichen, die in den Niederlanden eingetragen sind, gerichtet. Der Kammer ist ein Verzeichnis der in das Handelsregister des Kaiser!. Gerichtes von Kiautschau eingetragenen und der nicht eingetragenen Firmen zugegangen. Interessenten können dasselbe auf Wunsch einsehen. Im Auftrag der Königl. Belgischen Regierung teilt das belgische Konsulat in Mainz der Kammer mit, daß gelegentlich der am 1. Juni d. I. in Gent eröffneten Provinzialausstellung noch im Laufe des Monats September ein Internationaler Kongreß zur Ver­vollkommnung der Nahrungsmittel mit Ausstellung von Nahrungs-Produkten stattfinden soll. Etwaige Interessenten im Kammerbezirk können das betreffende Programm durch das genannte Konsulat erhalten.

** Radrennen am 17. September auf dem Sportplatz an der Hardt. Die Nennungen sind sowohl von feiten der Berufsfahrer wie der Herrenfahrer recht zahlreich ein­gegangen und es wird sehr scharfe Kämpfe beiden einzelnen Konkurrenzen geben. Von den bedeutenderen Berufsfahrern, die ihr Erscheinen bestimmt zugesagt haben, nennen wir heute u. a. die Herren Jehlicka und Scharer aus Prag, Derossi und Carboni aus Turin, Struth und Koch aus Mainz, Albert Becker aus Worms, Lautermann aus Darm­stadt, Gebr. Kexel aus Koblenz u. s. f. Von bekannteren Herrenfahrern sind zu nennen die Herren Carl Duill, Jos. Seischab, Giacomo Stratta, Boggio, Nicolaus, Goertz, Drescher, Henkel und viele Andere. Zu dem Mann­schaftsfahren um die Ehrengabe der Stadt Gießen sind fünf Vereine mit je fünf Fahrern ein­geschrieben, und es wird auch hier für die schließlichen Sieger der größten Anstrengungen bedürfen, da die besten Kräfte auf das sorgfältigste ausgewählt worden zu fein scheinen.

nn. Verhandlungen der evangelischen LandeSsynode. Unter dem Vorsitz des Alterspräsidenten Prälat Habicht trat heute die evangelische Landessynode zu mehreren Tagungen zu­sammen. Die Sitzung wurde um ya10 Uhr mit Gebet er­öffnet, und die Vereidigung der neueingetretenen 12 Sy­nodalmitglieder vorgenommen. Zur Wahl der beiden Prä­sidenten übergehend, wurde Geh. Justizrat Dr. Weber- Offenbach einstimmig zum ersten und Professer Dr. Stamm- Gießen zum zweiten Präsidenten gewählt. Als zweiter Schriftführer an Stelle des verstorbenen Dekan Römheld wurde Dekan Pullmann-Grünberg mit großer Majorität gewählt. Präsident Weber übernahm unter Dankeswortc» an die Synode das Präsidium und gedachte in einem ehren­den Nachruf nochmals der Verdienste des verstorbenen früheren Präsidenten Dekan Walther-Ober-Jngelheim. Prä­sident Weber hob sodann die hervorragende Thätigkeit des früheren Präsidenten des Oberkonsistoriums Exzellenz Gold­mann und erhob sich die Synode zum Zeichen der Dank­barkeit von den Sitzen. Präsident Goldmann Exzellenz dankte tief bewegt und drückte seine Freude aus, daß er von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog zum Mitglied der Synode berufen worden sei. Er gibt ferner der Hoffnung Ausdruck, daß auch der neue Präsident das Kirchen-Regi­ment mit sicherer Hand leiten möge und erhob sich die Synode zu dessen Ehren von den Sitzen. Unter dem Ausschluß der Oeffentlichkeit wird sodann über den Gesetz- Entwurf die Gehalte der Geistlichen betreffend ver­handelt und gibt Oberkonsistorial-Präsident Buchner hierzu eingehende Erläuterungen. Nach Wiedereröffnung der öffent­lichen Verhandlungen wird über diesen Gegenstand die Ge­neraldebatte eröffnet und treten die Synodalen Brand und Haupt für Besserstellung der Geistlichen ein. Oberkon- sistorialrat Dr. Walz hebt ebenfalls die Notwendigkeit der Besserstellung der Geistlichen hervor. Diese seien die Stützen der gesellschaftlichen Ordnung und deshalb müffe man die Mittel zu einer anständigen Existenz gewähren. Schluß 3/4l Uhr. Morgen Fortsetzung 9 Uhr.

* Eine neue Art von sogenannten AnfichtSpostkarten hat den Absendern Unannehmlichkeiten gebracht. Auf dem Markt in Nidda wurden solche, mit ziemlich einfältigen Marktscenen bemalte, etwa dreimal größer als gewöhnliche, mit der ÜberschriftDrucksache" und mit einer Dreipfennig­marke versehen, verkauft. Ganz unten steht klar gedruckt der Vermerk:Nur mit Namensunterschrift zu versehen". Diese Bemerkung wurde von den meisten übersehen, und außer dem Namen wurden noch allerhand Bemerkungen bei­gefügt. Die Karten wurden entweder nicht expediert, oder

. Meld,1 sSr baden Mden von Meldung von

Fulda, 12. f 6 uhr brach Lfi des W? Scheuer sowie Sta das fil Scheuer befand sich Verwaltung von TelegrapPler Ä

teufe auf dem D Landgraf PhU die Enihullun großer Beteiligung Vereinen statt. u und einem Festgesa Weiherede. Dem das Hoch auf benft unter Glockengeläut

Fritzlar, 12. £ nehmigten den Bert über das Elektri sonders, daß sich nc äußerst billig stellt, brauch von 300 M über 300 M. au' stunde beträgt nai vorauszusehen, das sich befindet, spate Brennstunde auf 2

Hersfeld, 12. etwa 4 Jahre alt, deckers Maiwald die Geis unb ert

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