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* Hannover, 10. Januar. Für das Mädchengymnasium, das Ostern d. I. hier eröffnet werden soll, haben sich schon mehrere Schülerinnen angemeldet, teils aus der Stadt, teils aus der Provinz. Der Lehrplan ist wie folgt festqestellt: Die Schule soll mit der Obertertia beginnen, also fünf Schuljahre umfassen. Der Religionsunterricht umfaßt in allen Klassen 2 Stunden wöchentlich; ferner sind für die Woche vorgesehen für Deutsch 3, Französisch Zeichnen 2, Singen 1 Stunde in jeder Klasse. Lateinisch zählt in Obertertia 8, in jeder folgenden Klasse 6 Stunden. Griechisch beginnt erst in Untersekunda, umfaßt dann tn jeder Klasse 6 Stunden; Englisch in Obertertia 3, spater je 2 Stunden; Mathematik in Obertertia 6, später je 4 Stunden; Naturwissenschaft in Obertertia 1 Stunde, in beiden Sekunden je 2, in beiden Primen je 3 Stunden; Geschichte und Erdkunde in Obertertia 4, später 3 Stunden. Von Untersekunda an kann zwischen griechischem Unterricht und verstärktem nensprachlichen Unterricht gewählt werden. Zur Aufnahme wird Reife für die oberste Klasse der hannoverschen städtischen höhern Töchterschulen vorausgesetzt.
* Konzert der Fuldaer Liedertafel. Das am verflossenen Sonntag von dem Gesangverein Liedertafel veranstaltete Konzert, welches eine in jeder Hinsicht vorzüglich gelungene Aufführung von Th. Gouvys dramatischem Konzertwerk „Polyxena" brachte, kann wohl als ein bedeutendes Ereignis in dem Musikleben Fuldas verzeichnet werden. Das musikalisch hochinteressante und in dem dramatischen Aufbau recht packende Werk machte auf die Zuhörer einen derartig tiefen Eindrnck, daß sie sich öfters mitten in der Szene zu stürmischem Beifall hinreißen ließen. Wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten von den Solisten und namentlich von dem Chore und dem Orchester zu überwinden waren, so muß man über den ungetrübten hohen Kunstgenuß erstaunt fein. Fräulein Alice Ohse aus Köln sang die sehr anstrengende und Hochliegende Sopranpartie der Polyxena mit
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glänzender Stimmentsaltung und dramatisch belebtem Vortrag Ihre Stimme ist von sieghafter Hohe ohne dabei in der Mittellage und Tiefe an Fülle und Wohlklang zu verlieren Dabei verfügt Fräulein Ohse über eine noble und stets das Richtige treffende Vortragsweise. Eme bessere Vertreterin der schwierigen Rolle hatte man sich kaum wünschen können. Hoffentlich erfreut uns die Künstlerin noch recht oft mit ihrer herrlichen Stimme. Bel Fraulem Klara Schäffer ist besonders anzuerkenneu, daß sie die ihr ganz unbekannte Altpartie, welche zwar klem, jedoch recht schwer ist, erst zwei Tage vor der Aufführung vertretungsweise übernahm und daraus machte, was tn der kurzen Zeit überhaupt möglich war. Ihre Stimme klingt angenehm und hätte bei einer durch längeres Studium der Rolle bedingten Sicherheit gewiß an Glanz und Ausdrucks- fähiqkeit gewonnen. Die Partie des Ulysses lag in den bewährten Händen des Herrn Wankmiller, welcher mit seiner schönen und mächtigen Baritonstimme dieselbe zur besten Wirkung brachte. Acußerst angenehm berührte bei dem beliebten Sänger die musikalische Sicherheit und die fein durchdachte Auffassung. An den Chor stellt Gouvys „Polyxena" große Ansprüche und kann sich an das Werk nur ein Gesangverein wagen, der über bedeutende Stimmmittel verfügt und eine gründliche Schulung durchgemacht hat. Daß es der Liedertafel gelungen ist, die herrlich komponierten Chöre zu hinreißendem Vortrag zu bringen, das bewies deren Wirkung auf die Zuhörer. Die Stimmen klangen bis in die höchsten Lagen voll und rein, die schwierigen Einsätze waren überall sicher und der Vortrag fein nüancirt. Mochten die Chöre in Macht und Fülle oder in erlöschendem Piano erklingen, immer war ihnen das Merkmal der Sicherheit und Reinheit ausgeprägt. Dazu kam noch die vorzügliche Orchesterbegleitung, ausgeführt von der Gießener Regimentskapelle, welche bewies, daß sie nicht nur allen technischen Schwierigkeiten gewachsen ist, sondern auch fein und decent zu begleiten und jedem Winke des Dirigenten zu folgen versteht. Daß diese günstigen Vorbedingungen in der gehabten Wirkung zur vollen Entfaltung kamen, ist nun in allererster Linie Verdienst des Dirigenten Herrn Musikdirektor Leber. Soll nämlich ein derartiges Werk zu richtiger Geltung gebracht werden, so gehört dazu nicht allein die künstlerisch fein durchdachte Auffassung, sondern erfordert auch die ganze Hingabe eines wirklichen Fachmannes, tote wir ihn am Sonntag von neuem, diesmal bet einem der modernsten Konzertwerke, an Herrn Musikdirektor Leber kennen lernten. Die vielen Tempiwechsel gingen unter der besonnenen und ruhigen Leitung glatt durch und man kann sagen, Dirigent, Solisten, Chor und Orchester waren eins.
' b (Fuld. Kreisbl.)
* In der Zeit gewaltigen technischen und industriellen Aufschwunges, in der wir leben, ist der Schutz der Erfin- dunasthätigkeit von besonderer Bedeutung. Es verdient deshalb allgemeine Beachtung, wenn aus den Kreisen der Ingenieure, die in erster Reihe an dem Erfindungsschutz interessiert sind, Klagen über die Unzulänglichkeit dieses Schutzes erhoben werden. In einem jüngst tn der Zeitschrift des Vereins deutscher Ingenieure erschienenen Aufsatze:
im Jahre 1896 sechs Monate Gefängnis erhalten und diese Strafe im dortigen Gefängnis verbüßt. Wahrend dieser Zeit schrieb er von dem Gefängnis aus einen Brief an eine Witwe in Lahr, worin er dem Gerichte den Vorwurf der Leichtsinnigkeit machte, wifsentlich das Recht gebeugt und dasselbe mit Füßen getreten zu haben, die Luge habe gesiegt u. s. w. Der Witwe von Lahr, die ebenfalls in die Untersuchung verwickelt war, riet Rück Revision beim Reichsgericht einzulegen und sich da vor allen Dingen der Gunst des Botendieners durch klingende Münze zu sichern. Die Gerichte in Bayern, die durch einen Zivüprozeß in den Besitz des beleidigenden Briefes gekommen waren, hatten sich, da" der Beschuldigte sein Domizil in Rheinhessen gewechselt, in der Beleidigungssache für unzuständig erklärt. - In der gleichen Strafkammersitzung wurde der Techniker König aus Oberochen, der einen anderen Techniker nachts in Bingen angerempelt und demselben mit entern Stock das eine Au g e ausgestoßen hat, zu 6 Monate Gefängnis und Zahlung einer Geldbuße von 5000 Mark verurteilt.
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Darauf antworteten ebenfalls nut größeren ^eviupai. Berlin, Leipzig, Würzburg, Ludwigshafen; ferner Dresden, Wien. Paris antwortete: „Les telögraphistes du poste central des t£16graphes de Paris ont l’honneur de trans- mettre leurs souhaits do bonne annee ä leurs collegues de Munich“ und sandte noch eine prächtig ausgestattete Ansichtskarte. Im Vordergründe derselben erhebt sich eine die Luftelektrizität darstellende künstlerisch sehr gut ausgeführte weibliche Figur, während der Hintergrund eine Fernsicht auf Paris zeigt. Ebenso reizend ist die von Düle-du-Jura (Frankreich) gesandte, mit allegorischen Darstellungen der Verkehrsmittel gezierte Karte; Riesenkarten sandten ein: Amsterdam, Bern, Passau, Straßburg und Kopenhagen. Die Berliner Karte enthält die zeitgemäße Devise: „Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser". Im ganzen haben 43 größere Telegraphenämter des In- und Auslandes dem Münchener Amte zum Teil sehr hübsche
Am Tages-Or vorlagt.
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„Das deutsche Paten,gcsetz und die wissenschaftlichen Hilfsmittel des Ingenieurs" bringt Geh- Regierungsrat Professor Ricdler solche Klagen zum Ausdruck. Nach ihm wird cs als ein großer Mangel empfunden, daß das Patentamt sich bei seinen Entscheidungen nicht von festen technischen Grundsätzen leiten läßt und das Patent- verfahren deshalb an Unsicherheit leidet. Trotz der Mtllioncn- Ueberschiisse, die das Reich aus den Patentgebührcn erzielt, ist das Patentamt nicht mit der genügenden Zahl tüchtiger und erfahrener Fachmänner besetzt und die vorhandenen Beamten sind mit Arbeit überbürdet. Insbesondere beklagt es Riedler, daß im Patentamte eine gewisse Ueberjchatzuug der theoretischen Hilfsmittel des Erfinders und eine Unterschätzung der technischen Anwendung Platz gegriffen hat. Darunter leiden vor allem die Ingenieure, deren ganze Erfindungsthätigkeit darauf hinausläuft, die wissenschaftliche Erkenntnis für bestimmte technische Zwecke praktisch anzuwenden. Wird nun der Patentschutz versagt, nid)t roeilöie technische Anwendung, sondern weil die if)enfft11(^e Grundlage bekannt war, so läuft gerade die fruchtbarste Richtung der Erfindungsthätigkeit Gefahr, des staatlichen Schutzes entbehren zu muffen.
* Neujahrsnacht im Telegra-Henamt. Wenn der Tele- qraphenverkehr auch um die Jahreswende sich bedeutend hebt und alle Kräfte aufgeboten werden muffen, um den erhöhten Anforderungen zu genügen, so bringt bieje peu doch für die Telegraphenbeamten durch den Austausch ihrer Glückwunsch-Gedichte und -Karten auch eine hübsche Abwechslung. Die Münchener Beamten sandten an die größeren Aemter ein von Herrn Hslr. reizend verfaß es Gedicht, von dem wir mir die erste Strophe hier Mitteilen
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