Verhör heute ebenfalls der Figaro veröffentlicht, sagte vor der Ariminalkammer auS, der damalige Ariegsminister General Mercier habe ihm vor der Verurteilung des Exkapi- tLns Dreyfus versichert, daß das Schriftstück: „(Sette Canaille de D." den Mitgliedern des Kriegsgerichts vorgelegt sei, ihm, Perier, sei aber nicht bekannt gewesen, daß das Schriftstück nicht auch der Verteidigung vorgelegen habe.
Cagliari, 11. April. Das französische Begrüßungsgeschwader ist hier eingetroffen. Der kommandierende Admiral Fournier überbringt dem König Humbert ein Begrüßungsschreiben des Präsidenten Loubet.
— Ueber die Zwecklosigkeit der Beschießung von Samoa schreibt die „Köln. Ztg.": Von landeskundiger Seite werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß das Bombardement von Apia durch die englische und amerikanische Flotte nicht nur mit den Bestimmungen der Samoa- Akte in vollem Widerspruch steht, sondern sich auch als ganz zwecklose Roheit darstellt, durch die das Ziel, Unterwerfung der Mataafaleute unter den Willen der Engländer und Amerikaner, in keiner Weise erreicht werden kann. Der Strand von Apia wird in seiner ganzen Ausdehnung begrenzt durch die Häuserreihen der deutschen und andern europäischen Kolonisten, hinter denen sofort Palmen- und Bananenhaine beginnen, in denen verstreut die einzelnen Hütten der Eingeborenen liegen. Aus früheren Bombardementszeiten hat sich bei den Eingeborenen eine ganz feststehende Taktik ent- wikelt. Sobald von See geschossen werden soll, stellen sie sich einfach dicht hinter die Häuser der Europäer, die in ihrer Unverletzlichkeit einen vorzüglichen Schutzwall bilden. Die Granaten fliegen über diese Häuser hinweg und treffen nur Palmen und Bananen, die sich mit dem Bombardement aufs leichteste abfinden. Kommen dann aber Truppen ans Land, so ziehen sich die Eingeborenen rasch in die Haine zurück, wohin ihnen die Fremden nicht folgen können, wenigstens nicht, wenn sie nur über so schwache Streitkräfte verfügen wie zur Zeit die Engländer und Amerikaner. Daß aus diesen Walddickichten heraus Vorstöße gegen kleine Abteilungen der europäischen Truppen gemacht werden können, ist leicht erklärlich, und solche Vorstöße haben auch in der That den Engländern und Amerikanern den Verlust einiger Leute gebracht. Wenn jetzt aus Washington gemeldet wird, die amerikanische Regierung habe den Admiral Kautz angewiesen, sich streng auf dem etatua quo zu halten, so liegt darin nur ein geringes Verdienst, denn der Admiral kann, auch wenn er wollte, nicht ins Innere Vordringen, wo die Mataafaleute sich in vollster Sicherheit befinden, da sie neun Zehntel der ganzen Bevölkerung bilden. So sind sie im Innern auch natürlich die Herren, was auch die Engländer und Amerikaner an der Küste dekretieren mögen. Es ist sehr bezeichnend für die Schlauheit der Samoaner, daß die Mataafaleute schon vor Monaten das Vorgehen der Amerikaner und Engländer vorausgesehen haben und sich in aller Ruhe darauf einrichteten. Sie entfernten nicht nur schon damals alles, was sie an wertvoller Habe besaßen, aus Apia, sondern sie brachten auch die den besten Teil ihres Besitzes bildenden großen Boote nach andern Inseln mit der ganz ausdrücklichen Begründung, daß sie dieselben vor einem englischen Bombardement sichern wollten. Unter diesen Umständen ist in Apia nichts vorhanden, was bombardiert werden kann, und die Beschießung der Palmen- und Bananenhaine ist nur eine rohe Herausforderung, durch die man geigen wollte, daß man, wenn nicht über das Recht, so doch über die Macht verfügt. Wir möchten bei dieser Angelegenheit noch darauf Hinweisen, daß durchaus nicht die gesamte englische und amerikanische Bevölkerung Samoas das Vorgehen ihrer Staaten billigt, sondern daß ein großer Teil davon auf feiten Mataafas steht. Wenn Weiße sich an den Kämpfen in den Reihen der Anhänger Mataafas beteiligt haben, so sind es nicht Deutsche gewesen. Der eigentliche Widerstand gegen Mataafa wurde nur von den englischen Missionaren geschürt, die nicht nur auf ihren Konsul einen großen Einfluß ausübten, sondern auch auf den Oberrichter Chambers, der neun Monate lang in der Mission als Gast der Missionare gewohnt hatte. Bei den engen Beziehungen, die Chambers zu den Missionaren unterhielt, war ihm die völlige Niederlage der Gegner Mataafas ebenso peinlich, wie den Missionaren selbst, die nunmehr in Verbindung mit ihrem Freunde Chambers alle Mittel in Bewegung setzten, um sich mit Gewalt zu Herren der Lage zu machen.
Lokales und MooinMes.
Gießen, den 12. April 1899.
** Mit einer Sammlung eigenartig schöner Handarbeiten, geeignet, Kennerinnen und Liebhaberinnen zu entzücken, wartet im Restaurant „Frankfurter Hof", Lindenplatz, ein Fräulein E. Schmidt dem hiesigen Publikum auf. Während ihrer nur auf kurze Zeit bemessenen Anwesenheit wird die junge Dame erwachsene und jugendliche Schülerinnen in dem von ihr kultivierten Kunstzweige unterrichten. Einen guten Erfolg dieses Unterrichts lassen die höchst schmeichelhaften Aeußerungen einer Reihe angesehener Moden- und Tagesblätter mit Sicherheit erwarten; auch dürfte das äußerst niedrig bemessene Honorar von 1.50 bezw. 1 Mk. einer starken Frequenz die Wege ebnen. Bezüglich des näheren verweisen wir auf die in unserer heutigen Nummer enthaltene Annonce.
** Kriegerkameradschaft Hasfia. Für den am 18. Juni im Gasthaus „Zum kühlen Grund" in V i l b e I stattfindenden Berbandstag der Kriegerkameradschaft „Hassia" sind folgende Anträge eingelaufen und auf die Tagesordnung gestellt: 1. Anträge des Präsidiums: a. Anstellung eines Wanderlehrers ; b) Auflegen der „Parole" in den Kantinen der hessischen Truppenteile; c. Auflösung der Vereine mit weniger als sechs Mitgliedern; d) Erhöhung des Zuschusses des festgebenden Vereins beim Delegiertentag. 2. Antrag des zweiten Präsidenten, Major a. D. Beck, über Erhöhungen
und
491,664
imDurchschn. für 1 Jahr 912,222
steuer in Baden 1896 mit
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 50 Jahren, am 13. April 1849, wurden im Sunde mitt der Insel Alsen gegenüber, die festen „Düppelcc Schanzen" von bayerischen und sächsischen Truppen erstürmt und die Dänen zurückgeworfen. Bei diesem Unternehmen erkämpfte sich besonders der bayerische Dberftlcur nant von der Tann, durch ritterliche Tapferkeit hervor- ragend, große Lorbeeren. Allein dieser erste schleswig holsteinische Krieg blieb erfolglos, da die völlige LoStrennung von Dänemark, auf welche die Schleswig-Holsteiner auSginger. nicht erreicht wurde.
der Unterstützungen in Ausnahmefällen. 3. Antrag des Bezirks Ober-Ingelheim auf Abänderung des § 9 der Satzungen, der in Zukunft zu lauten hätte, daß das Ergebnis der Abstimmung in den Bezirken nur im allgemeinen ür den Bezirks-Vertreter auf dem Delegiertentag bindend ein soll, derselbe soll nach dem Ergebnis der Verhandlungen auch nach Gutbefinden von dem Beschluß des Bezirkstages abweichen können. 4. Antrag des Militär-Vereins Darm- tadt auf Gründung eines eigenen Verbandsorgans. 5. Antrag des Krieger-Vereins Darmstadt, daß Ehren-, außerordentliche und passive Mitglieder, die nicht gedient haben, in Zukunft als Vereinsvertreter nicht entsandt werden sollen. 6. Antrag des Bezirks Büdingen: a) daß die Bestellung ür die Jahrbücher im Monat August vom Bezirksvor- itzenden einzusammeln sind; b) den Jahresbericht künftig edem Verein in zwei Exemplaren zuzustellen. 7. Antrag les Kriegervereins-Bezirks Gießen, jedem Bezirksvorsteher auf Kosten des Landesverbandes ein Exemplar des amtlichen Verbandsorgans „Parole" zustellen zu taffen. 8. Antrag des Vereins Butzbach, daß in jeder Gemeindekirche möglichst ein Ehrenschrank aufgestellt werden möge, worin beim Ab- eben der Veteranen deren Namen, Feldzugs- und andere Ehrenzeichen aufzubewahren seien.
** Die künftigen Bezirke des 4. und 11. Armeekorps und des neuen 18. Armeekorps, mit Generalkommando Fr ank- urt a. M., dem auch unsere hessische Division unterstellt wird, ergeben sich in folgender Weise: Das 4. und 11. Armeekorps sind in ihren Bezirken getrennt durch eine von Südost nach Nordwest laufende Linie, die zwischen Altenburg (östlich) und Gera (westlich) beginnt und Naumburg westlich belassend in der Gegend von Sangerhausen endet. Das 18. Armeekorps nimmt den südwestlichen Teil des bisherigen Bezirks des 11. Korps ein, Hanau, Gießen mit ganz Oberhessen treten zu jenem; dagegen Fulda, Marburg, überhaupt das frühere Kurhessen und die zum 11. Korps geschlagenen Teile von Westfalen verbleiben dem 11. Korps, ;as sich jetzt bis über den südwestlichen Teil der Provinz Sachsen, die Schwarzburg'schen und die Reuß'schen Fürstentümer erstreckt.
** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Florstadt, Kreis Friedberg. Dem Herrn Freiherrn Löw von und zu Steinfurt in Nieder- Florstadt steht das Präsentationsrecht zu derselben zu und wird dasselbe z. Zt. von dem Kreisrat, Geheimen Regierungsrat Freiherrn Erwin Löw von und zu Steinfurt in Groß-Gerau ausgeübt, die mit einem evangelischen Lehrer ■ u besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gam- ) a ch, Kreis Friedberg. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Solms-Braunfels steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 3. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höchst i. O., Kreis Erbach; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gammel s b a ch, Kreis Erbach. Dem Herrn Grafen zu Erbach- Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Babenhausen II, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hechtsheim, Kreis Mainz. Dem betreffenden Lehrer können die Funktionen eines Oberlehrers an genannter Schule übertragen werden; eine mit einem katholischem Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Herrnsheim, Kreis Worms — sämtlich mit dem gesetzlichen nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt.
** In Amerika verstorbene Heffen. Town Barton, Wis., Elisabethe Hummel, 70 Jahre alt, aus Oberhilbersheim. New-Aork, Carl Stark, 56 Jahre alt, aus Dahlheim. Baltimore, Md., Frau Anna D. Schuchhardt, 81 Jahre alt, aus Hessen.
f* Zur Erbschaftssteuer, deren Erhöhung als Ersatz der Wein st euer von Interessenten empfohlen wird, schreibt die „Darmst. Ztg.": „Im Anschluß an den letzten Absatz der in unserem Nachmittagsblatt vom 5. l. Mts. unter der Marke „von der Zweiten Kammer" enthaltenen Veröffentlichung zur Steuerreform theilen wir nachfolgend eine Uebersicht über den Ertrag der Erbschafts- und Schenkungs- Hessen in den Jahren 1887 bis
Vermischtes.
♦ Kastel, 10. April. Folgende neun Herren sind al» Preisrichter zu dem am 26. und 27. Ma» hier stattfindenden Ersten deutschen Gesangs-Wettstrelf deutscher Männer-Gesangvereine von ®tin« Majestät dem Kaiser und König berufen worden v feffor Dr. Karl Reinecke in Leipzig; Prof. Dr. «Wfl Scholz in Frankfurt a. M.; Musikdirektor unh W A. Brede in Kassel; Professor Dr. Franz Wulln< _ Köln; Generalmusikdirektor Hofrat Ernst v. -
Dresden; Generalintendant der Königlich bayerischen \ musik Freiherr v. Per fall in München; HoftatMüt Hartung in Weimar; Musikdirektor Flügel m Bre Erster Kapellmeister Dr. Muck in Berlin.
♦ Davos, 7. April. Zu den Vorarbeiten für Dl 26 deutschen Klinikern empfohlene Einrichtung einer ... scheu Heilstätte in Davos wird gegenüber gegemel g Mitteilungen folgendes von berufener Seite berichm internationalen Kurverein zur Unterstützung unve Lungenkranker in Davos wurde im Jahre qinnnt deutschen mit 11600 Fr. und irn Jahre 1898 mtt - Wfl eine Beendigung ihrer Kur ermögllcht. Da nun lew Verein nicht mehr imstande ist, den Davos zah $ c suchenden reichsdeutschen minderbemittelten Lungen einer ben wachsenden Bedürfnissen entsprechenden a w den Weise zu helfen, haben es einige in ‘ Deutsche, unterstützt von den diplomaNschen Verrre er. Deutschen Reichs und Bayerns m der Schweiz. ! ,£
Pflicht erachtet, eine deutsche Heilstätte von Davor ins Men zu rufen. W.e freunbhj b«fe WW in qewissen Kreisen begrüßt wurde erhell, der Th y daß u. a. 127 deutsche Lehrerkollegien -UM v--s°"°^ Davoser Heilstätte beigesteuert haben, und daßi ein FreibettensondS von 100000 Mk., f°“ . ,
von 203 000 Mk. zur Verfügung stehen. Mittellos
neue Kurhauspächter ist seit längerer Zeit eingezogen unb trifft seine Vorbereitungen für die Kampagne. Möchte ilU5 ein liebliches Frühjahr und ein gedeihlicher Sommer beschieß, fein, so wünschen Alte und Junge, Große und Kleine. £IC letzten naßkalten Tage wollen trcnig gefallen.
R. Reichelsheim L W., 10. April. Nächsten Mittwoch den 12. d. Mts. sind es 25 Jahre, daß Herr Postverwalter Zins er das hiesige Postamt III übernommen unb zur allseitigen Zufriebenheit geleitet hat. Es wird eine kleine Feier bieses silbernen Jubiläums stattfinben.
n. Büdingen, 10. April. Auf Antrag des Kreistaa- abgeorbneten Korell bewilligte ber Kreistag für unteren Kreis einen Zuschuß zur Erbauung einer Nebenbahn von Bübingen nach Oberseemen in Höhe von 5000 Mark Der Kreistag ging babei von ber Erwägung aus, daß bic Kreisstraße Bübingen - Rinberbügen durch den Bahnbau wesentlich entlastet, und von den schweren Kohlen- unb Steinfuhrwerken befreit wird. Die Unterhaltungskosten fUi- diese ungemein stark benutzte Straße waren seither fo Hohr, daß sich ber genannte Beitrag zu ben Kosten besBahndE.- nach Ansicht bes Kreistags in einem Jahr ersetzt. würbe ber Bau einer Verbinbungsstraße von Stammheim nach Robenbach mit Abzweigung nach Altenstabt beschloss Auf biefe Weise erhalten wir Ä kürzeste Verbindung des Nibba- unb Nibberthals. Ferner würbe bic Straße üerbinbung von Robenbach unb Heegheim beschloßen.
□ Darmstadt, 11. April. Das neue fünfaktige Draiu von Karl Hepp hier „Der Prior von San Marco/ bas heute seine Premiere am Hoftheater erlebte, errang einen sehr freunblichen unb wohlthätigen Erfolg dank der poetisch schönen Sprache, bes wirkungsvollen Aufbaues nicht zum mindesten einer burch hochentwickelte Regiekucr unterstützten trefflichen Aufführung. Herr Hacker Der körperte in hervorragenber Weise ben großen Glauben: unb Geisteshelben Savanarola (dieser ist mit dem Priei gemeint). Das Stück wirb sicherlich auch über andere Bühnen gehen.
A Mainz, 10. April. Bezüglich ber Teilnahme an ber Weinausstellung bei ber Weltausstellung in Pan§ hat eine am Samstag in Wiesbaben stattgehabte Lonseren; erster beutscher Weinfirmen folgenbe Beschlüsse gefaßt „Tu Teilnahme an ber Weinausstellung bei ber Pariser ®th ausstellung setzt sich zusammen: 1. aus einem Ausschank, welcher von Hänblern (ca. 10 Firmen), bic von dem Reich? kommissar dazu aufgeforbert werben, betätigt wird: dir Auswahl ihrer Weine treffen sie selbst unter Beteiligunc bes Kommissars. 2. aus einem Wettbewerb von Produ- zenten unb Hänblern, bie ebenfalls bazu aufgefordert werden Zu beiden Gruppen werden noch ca. 100 Häuser mit dem scheu Schaumweinen und Rotweinen zugelassen. Es ir ausgeschlossen, daß einzelne Firmen Schränke für sich au? stellen, es wird vielmehr eine einheitliche Dekorierung der ca. 400 Quadratmeter großen Halle, die zugleich als Aus stellungshalle und Kostraum dient, angeftrebt, damit der Ge samteindruck gewahrt bleibt, unb fein Vordrängen emzelna ftattfinbet. Der Raum wirb von bem Reich unentgeW zur Verfügung gestellt. Die Kosten ber Dekorierung aber tragen bie beiben Ausstellungsgruppen unb der Restaurateur
Berücksichtigt man, daß nach der Volkszählung von 1895 Baden etwa 700,000 Einwohner mehr hatte als Hessen, so zeigt die vorstehende Uebersicht, daß die in beiden Staaten erzielten Einnahmen an Erbschafts- und Schenkungssteuer im Verhältnis nicht sehr wesentlich von einander abweichen.
-i. Salzhausen, 10. April. Auch im Kurhaus selbst, in den Wirtschafts- und Wohnungsräumen werden Der- besserungen unb Erneuerungen vorgenommen. Der
Ertrag in
Jahr
Baben
Hesse»
Mk.
Mk.
1887
797,304
465,464
1888
1,145,208
427,066
1889
774,349
475,119
1890
908,407
440,448
1891
1,052,866
469,935
1892
901,869
652,476
1893
944,273
529,401
1894
927,671
529,667
1895
820,405
478,091
1896
849,876
448,978
Summa
9,122,228
4,916,645
Anch
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* Del 6nl zosischen Kam^ Diensten, die s dem Kaiserreichc in den Ruhestan kosen Dreysuch ^nteryegationer »amrueryrLstdei Anftegung tltD einen leichten f° klare eherm häutigen TuU be'chlvichtigeu, -bührenden Res Ml- Sie I wntn, bie ihr, tmehmen wird gleichfalls zurüs planschen M, in den Ru
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