Ausgabe 
13.4.1899 Erstes Blatt
 
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Preisliotittllvg des hesüschen Laudwirtslhaftsrats.

Bezahlt wurde für 50 Kg.

(1 6tr.) Schlachtgewicht:

60-62

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52-54

46-48

5 20-7.00

3.20-4.00

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2 (1)

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WitowSki (konf.) 5266, Graf Pückler (Antis.) 120 Stimmen. Der Rest war zersplittert oder ungültig.

Berlin, 12. April. Ein Mitarbeiter deSLokal. Anz/ hatte eine Unterredung mit dem nach Berlin zurück- gekehrten bisherige» Chef der Munizipalität in Apia, Dr. Raffel, worin letzterer sagte, nur Mcttaafa biete die beste Bürgschaft für die Interessen der Weißen, und deshalb müsse er König von Samoa sein. Das Borgehen Englands und Amerikas sei, weil es nutzlos, um so härter zu verurteilen.

Berlin, 12. April. Wie dasKleine Journal" auS Paris meldet, soll der Selbstmord von Henrys Sekretär Liornal mit den Fälschungen Henrys Zusammenhängen. Man nimmt an, daß Liornal die Dokumente fabricierte, da Henry kaum des Schreibens mächtig war. Heute entscheidet der Kassationshof die Frage der ergänzenden Untersuchung.

Berlin, 12. April. DasBerliner Tageblatt" läßt sich i aus Brüssel telegraphieren: Man befürchtet den Ausbruch einer neuen Strikebewegung im belgischen Kohlenrevier. Die Bergleute fordern infolge der Steigerung der Kohlen­preise bei der letzten Staatsbahn-Berdingung eine erhebliche

62-64

5658

46-48

36-38

3236

Für/s Kg.

Ptg-

76-80

73-76

64-66

ZSulle«.

vollfieifchtge, höchsten SchlachttonieS mäßig genährte jüngere und gut ge-

s

6.00-6.80

3.604.60

a. b.

Rom"-Bewegung an. L o ,

Kremfier, 12. April. Der Leutnant des 3. Infanterie- Reaiments, Baron Gussich wurde nachts in seinem Zimmer überfallen, welcher in Verwahrung des Leutnants befindliche Gelder rauben wollte. Der Räuber wurde verhaftet.

Bukarest, 12. April. Das Kabinet Sturdza hat demisfioniert. a .

Brüssel, 12. April. Ein größerer Strikes der Ziegelei-Arbeiter steht bevor. Wenn die Arbeitgeber Nicht nachgeben, werden die Arbeiter noch in dieser Woche in eme Lohnbewegung eintreten.

Paris, 12. April. Wie in letzter Stunde verlautet, hat nunmehr auch der Direktor der Artillerie im Marineministerium seine Demission eingereicht wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Manne- Minister Lockroy.

Paris, 12. April. DerFigaro" verofientlicht heute morgen in 15 Spalten die Aussagen des Generals Gonse. Derselbe erklärte in vier Sitzungen seine Be­ziehungen zu Henry, Picquart und Esterhazy.

Paris, 12. April. Die Richter-Regelung m der Astarre Picquart, worüber bereits ein Urteil gesprochen, welches aber von dem Advokaten Leblois beanstandet worden war, wird am 13. oder 14. d. M. von der Kriminalkammer ent­schieden werden.

Kopenhagen, 12. April. Eine hiesige junge Dame, ote i Tochter eines Plantagenbesitzers auf Java, wo sie auch ihre Jugend verbrachte, wurde von der Lepra befallen. Der Spezialarzt Ehlers erklärte den Fall für bedenklich und hat umfassende Maßregeln getrosten.

London, 12. April. Einem New-Yorker Telegramm zu folge b r a n n t e Banderbilts Palais in O a k h a m (Long- Jsland) nieder. Vanderbilt jun. und seine Gemahlin ent­kamen mit knapper Not. Man glaubt, daß alle die Brände in letzter Zeit in New-York und Umgebung in ver­brecherischer Absicht gelegt worden sind.

Petersburg, 12. April. Eine große Anzahl deutscher Kolonisten aus dem Gouvernement Saratow ist vor I einigen Tagen über Libau nach Amerika ausgewandert. I Die Ursache liegt in den fortwährenden Mißernten der I letzten Jahre. Die kaukasischen Bergbewohner I planen ebenfalls eine Auswanderung, und zwar in größeren I Massen nach der Türkei. Sie erwarten nur die Einwilligung I der russischen Regierung. .

New-York, 12. April. Der Präsident Mac Kinley und I der französische Gesandte Cambon haben gestern den I Friedensvertrag zwischen Spanien undAmerrka ratifiziert. Für die Abtretung .der Philippinen wird eine | Geldentschädigung bezahlt werden.

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ahtrischr )t lagerten ieset erste sr it Mige W zchvlsteineto!

Getreide (Lokopretse für 100 Kg. gute marktfähige Ware je nach QuaUiät.)^ Frankfurt a. M-, 10. April. _

Wetzen, hiesiger

Roggen, hiesiger

Gerste, Wetterauer ....

Hafer, hiesiger Raps.......

Heu und Stroh (Notierung vom Heu- unb Srrohmarkt zu Franfurt a. M., per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April.

Heu

Roggenstroh (Langstroh)

Bieh (amtliche Notierung am Schlacht- viehhof zu Frankfurt vom 10. April).

Hchsen.

a. vollfleifchige, ausgemästete, höchsten Schtachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fleischige, nicht auSgemästele und ältere ausgemästete . . . .

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

d. gering genährte jeden Alters

Lohnerhöhung^ Nachdem von der amerikanischen

und der englischen Regierung der deutsche Vorschlag, eme Spezial-Kommission nach Samoa zur Beilegung aller dort schwebenden Differenzen zu entsenden, acceptiert worden war, werden jetzt von englischer Sette gegen das bereits itn Prinzip angenommene Erfordernis der Einstimmigkeit für die Entscheidungen der Kommission neue Weiterungen er­hoben. Wie dieBerliner Neuest. Nachr." hören, wird die Ernennung des deutschen Bevollmächtigten für die Kom­mission erst erfolgen, wenn von englischer Sette die not­wendigen Garantieen gegeben sind, um die Respektierung der deutschen Vertragsrechte in Samoa zu sichern.

Berlin, 12. April. Die wirtschaftliche Vereinigung des Reichstages ist von ihrem Vorsitzenden Rettich (kons.) zum 14. April abends 8 Uhr emberufen worden. Auf Der Tagesordnung stehen : Interpellation über die Börse da» Bankgesetz und der Gesetzentwurf betreffend die Schlachtvieh- Utlb Wiem 12.^April. Von der Statthalterei wurden gestern

! vier Wiener Vereine wegen Ueberschreitung des statutarischen Wirkungskreises und statutenwidriger Be Mußfastungen aufgelöst, darunter der Verem bet Rationalen in Oesterreich, dessen Präsident der Abgeordnete Wolff 'st.

Wie», 12. April. Wie verlautet, stehen wettere poli­zeiliche Auflösungen deutsch-nationaler Vereine bevor, besonders des Bundes der Landwirte.

Wie», 12. April. Wie dieOstdeutsche Rundschau gerüchtweise meldet, soll die Regierung an die Staats­beamten einen geheimen Erlaß gerichtet haben, worin angeblich den Beamten der Austritt aus der kacholischen und der Uefcertritt zur protestantischen oder altkatholischen

I Kirche in gegenwärtiger Zeit unter Androhung sofortiger I Versetzung und anderer Maßregelungen untersagt wird.

Wien, 12. April. Die hiesige organisierte Arbetter- I schäft beschloß die Gründung eines Vereins zur Bekämpfung I des Alkoholismus. . . f .

Linz, 12. April. Der hiesige Bischof ordnete in seiner I Diözese eine allgemeine Betstunde gegen dieLos von

Kevkste Meldungen.

Depeschen des BureauHerold".

Berlin, 12. April. Bei der gestrigen Nachwahl im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise siegte der sozialistische Kandidat Fischer mit 1340 Stimmen Majorität. Es er­hielten: Fischer 24319, Kreitling (freis. Volksp.) 17443,

tiufa Heilstätte ist für die Hin- und Rückreise auf allen I 'ücn Staatsbahnen bereits Be orderung zum Preise der

«iXahrfärte Suge(agt. Es b.darsnichtd« Begründung, hufiiiir den jetzt zum zweitenmale veröffentlichten Dorsch g. I *J(eiammelte6«apitaI zum Bau einer ®c'1,tcro

EkundBoU erworben find und

gL Was sich an Dauererfolgen mit Hochgebirgsbehand- eraanAt durch Anstaltsbehandlung, in Davos erzielen k rji ist ^neuerdings in umfassender Weise und mit den ge- Msten Zahlenbelegen in den bei I. F. Bergmann in | Waiden erschienenen Dr. -.TurbanBeitrage zur Kenntnis , ote: Liingen-Tuberkulose" niedergelegt. Im übrigen durften dSci.B izekonsul des Deutschen Reichs m Davos und die üfitiqen Mitglieder des Komitees wohl über die Bedurfn s- fir-Me ihrer Bestrebungen die berufensten Beurteiler sein.

Genannten sind zu genaueren Mitteilungen über d a^nglichkeit ihrer Unternehmung erbot,g.

* Montello, 4. April. DemStandard zufolge t|.aben die Einnahmen der Spielbank Fmanz- Me, das am 31. März zu Ende gegangen ist, 2o 100 000 IganfS betragen. Die Unterhaltungskosten des Fürsten und bl ck Fürstentums beliefen sich auf 3 250 000 F^nks un D.iticnitien zur Erhaltung des Kasinos 5 350 000 Franks ' Dic Dividende auf 60 000 Aktien zu je 250> Franks, ergab ' 65(X)OOO Frank. Den größten Coup hat ein russischer »Sias gemacht, der in einer Nacht 350 000 Franks gewann. tDls iierkwürdigste Ereignis der Saison aber war, daß an imitm der Noulettetische die Zahl 33 nicht weniger als f neben mal nacheinander erschien. Eine ganze AnzahlKun- ihei" Foer Bank kehren alle Jahre wieder. Em bekannter ' »onboiier Geldverleiher kommt alle Jahre nach Monte-Carlo :nb verliert selten weniger als 10 000 Lister. Das ist ' m Grenze, und wenn er diese erreicht hat, hort er aus m Ipwlen. Dasselbe gilt von einem bekannten Frankfurter

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i. Schlachtgew. Pfg.

7680 73-76

6466

nährte ältere o. gering genährte ....

Kühe ». Aärsen (Stiere n. Alnder).

a. vollfletsch., auSgemäst. Färfen (Stiere und Rinder) höchsten Schl«chiwerteS

b. oollflrtfchige, ausgem. Kühe höchsten SchlachtwerleS btS zu 7 Jahren

c. ältere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe u. Färfen d mäßig genährte Kühe und Färfen .

e. gering genährte Kühe und Färfen . «ZeälSer.

a. feinste Mast- (vollm. Mast) und beste Saugkälber .

b. mittlere Mast- und gute Saugkälber c. geringe Saugkälber . .

d. ältere gering genährte Kälber (Fresier) Sch-f-.

a. Mafilämmer u jüngere Masthämmel b. ältere Masthämmel .

o. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) Schweine.

a. vollfleifchige der feineren Rasim und deren Kreuzungen im Alter bis 1 <J.

b. fleifchige, ' /

c. gering entwickelte, sowie Sauen und auSländifche Schweine (unter Angabe der Herkunft) d. Eber .

Vorwöchtl.

Pretfe.

Mk.

160016.25

15.0015.15

15.0015.50

behaltm geblieben. ES handelt sich um dm langbaarigm ^ottifchen i SchäferhundSouthport Perfektion , der im HMbUck a II I fchöncn «au und ferne fonfttgeo wertvollen Stgenfch.flm al» d e vollkommerste Exemplar eine» Kollte bezeichnet «ndm «m prächtiges Bild des tresilichen Hunde« bietet die Webm erfch^nm Nummer 15 der »Moderne« «rrvst^ («^ag von ® Berlin W. 57, Le.pzig, Wim Stuttgart. M

Sport und der Athletik ist in der v°rl egenden Nummer des uv gezeichneten, durch feine unvergleichlich?1 derübmtm Welt- I ttonen, fowie durch feine vornehme dluSstattung er h |

blatte« ein besonders breiter Raum S-widmet worbtn. In tttt wundervollen farbigen Bilde schildert H. B. Dielan (tttone0n kämpf zweier Athleten In einer Schmiede, "/drere Jllustcation n stellen dm stärkstm Mann und den stürksten Z-hu-Al^ en der cro dar; ein Aufsatz .Pluderhose ober Sled-tritt-n-rgifch für-we | allgemeine Einführung der Pluderhose als Besiandteil drs RadUch , anzuge« für Frauen ein, und unter der Ueberschrtft ,«»6 ber äiu beS Sport- bietet sich ein reizvolles ©«W****" SihfAnUt bU Sportkreifen bar. Meisterlich wie immn ^nb im Holzschnitt be großm Kunstbetlagm anSgefuhrt: »Ihr Freunb von S. F , .Der Westfälifche Frtebe zu ^ünfter L ÄÄX

unb ^Predigt am Strande von Bornholm von A. Westpvaim. Aus dem übrigm Bilderreichtum feien die reizvolle »D°^rträgerw von Amalfi" von I. SaüeS mit dem witzigen Gedicht^von^vr. H-ns «artb, ferner .Pablo de Saraaate, der Geigerkonist ^ Konr«Naa von Müller-Münster unb die Ansicht beö neuer' ^;b^tttt,°«Uchen Palais in Karlsruhe hervorgehobm. Einen bochinteresianten Ausi tz über Marine von F. Frhr. von Dincklage E-mp- hat Willy S^öw« mit prächtigen Illustrationen versehen. Kurz, die Kunst kommt m biefem glänzmbm Heft zur breitesten Entfaltung. Jh b giebt sich ber Text. Von Ser.phine Dötfchys dramalischer Erzählung T)n Krach- liegt ber Schluß vor, Ernst Lmb.ch gt-bt in f ine NovelleAphrodite- ein Meisterwerk erzählm^r Kunst, der Köln r Kritiker Paul Hiller fchtldert in fesielndster Wei e MJ von Karl Golbm.rckS neuester Oper -Die Kriegs gefangne i^ Sladttheater zu Köln und H-turich ChtEeybertchtetinfemfinni^er Weise über das Wichtigste aus dem HMburger Kunstleden. So

I bietet Heft 15 derModernen Kunst' in Wort und Bild einen

I ritschenden Reichtum. ^Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen^.

14. Woche. Vom 2. April bis 8. April 1899.

I (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 <iaN. 1600M«m M^ttär). I SterbitchkettSztffer: 23,53, nach Abzug der OrtSfremdm lb,88 i®.

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' Die Tulpe»- unb Hyaciutheufelder tu der Umgegend I oon Haarlem haben durch Schnee und Frost so stark I »litt an, daß man die Blumenzwiebelernte als mißglückt I txtradhten muß. Die meisten Pflanzen sind schwarz ge- chchliii; vom Blühen kann also keine Rede mehr sein, und Mei. die Besucher des holländischen Blumengartens in Diii'cir. Jahre auf den herrlichen Anblick der wohlriechenden I : llumenfelber verzichten.

Die Mannschaft derBulgana" ist am Samstag iJmiötag in Hamburg ab gemustert worden- Den wurde außer der verdienten Heuer eme Gratifikation : ODon brrci Monatsgagen, sowie jedem em Glasbecher mit der I □nfefauift:Erinnerung an die glückliche Rettung der »w I Äria Februar 1899" eingehändigt. Gleichzeitig erhielt I HM Mann von den Vereinigten Zigarren-Fabrikanten 300 Zigarren als Geschenk. . .

DaS Ende einer Kammerglocke. Die Glocke der sran- Mlhen Kammer muß nunmehr nach 49jährigen treuen Men fiten, die sie drei Regimen ber zweiten Republik, D-nt Kaiserreiche und der dritten Republik geleistet hat, I i.E bem Ruhestand treten. Auch sie ist em Opfer des end- tzm DreyfuShandels geworden. Bei einer der letzten Aller pellationen über denselben zog nämlich der junge I >:mmerpräsident DeSchanel in wohl begreiflicher nervöser I Snjrcgung etwas zu heftig an ihrem Strange, so daß sie «intti leichten Sprung erhielt. Seitdem ist ihre bis dahm a; Kaire eherne Stimme heiser geworden und unfähig, bte Kimen Tumulte der Volksvertreter zu übertönen und zu Lchvoichtige». Kürzlich wurde sie daher mit dem ihr ge- SihrLNden Respekte abgenommen und zu einem Gietzn ge- Mt Sie soll dort als Modell für eine neue Glocke »men, die ihren Platz auf dem Bureau des Präsidenten trmelhmen wird. Sie selbst wird in das Palais Bourbon Äiich falls zurückkehren, um in dem dort befindlichen parla- wttar,scheu Museum als Reliquie aufbewahrt zu werden | fiuit in den Ruhestand tretende Glocke war im Jahre 1850 ton dem Ingenieur Fichet, der einen von dem Präsidenten- fhr aus zu dirigierenden Abstimmungsapparat erfunden litte, dem damaligen Kammerpräsidenten Dupin zum ®e= jjtuifi gemacht worden.

* eine neue Dampfyacht für den Kaiser ist gegen- nirtig auf der Kaiserlichen Werft in Kiel im Bau begriffen, .tefl Fahrzeug, welches für die Begleitung der Binnen- tiptten bestimmt ist, eine Länge von 18 und eine Breite irn 2l/t Metern erhalten wird und bis zur nächsten Kieler Eodbc fertig gestellt sein foll, wird mit einer doppel-zylin- ^ichen Hochdruckmaschine ausgestattet, die eine Bewegungs- ♦fitiroinbigteit von 21 Knoten in der Stunde zuläßt.

' * Die Hute einet Pariserin. Was eine elegante Janiferin für Hüte ausgibt, ging aus einer Gerichtsver- Ibbdung in Paris hervor. Eine Frau D. hatte bei ihrer »iftin feit 1894 für nicht weniger als für 74 000 Franks ifiite gekauft. Erst kürzlich, im Januar d. I., ließ sie sich ,»! einen Schlag zehn Meisterwerke der Pariser Modekunst Ihfetrn, die 1200 Franks kosteten. Sie waren so zu ihrer ^fmedenheit ausgefallen, daß die Dame sofort noch mehrere bestellte, die 930 Franks kosteten. Aber die Modistin Met sich die Hutliebhaberei ihrer Klientin zu Nutze gemacht. h steigerte in der letzten Zeit ihre Preise und darüber h es zum Prozeß.

LMeratur, Wissenschaft und Kunst.

Die enorme Summe von 60,000 Mk. für einen Hund zu Itilca, ist einem englischen Liebhaber befi kynologifchen Sport« vor-

Heutige Preise.

Mk.

16^5

15.25

15.0015.50

Altersschwäche Influenza KrebS Schlagflutz Gehirntuberkulofe Bauchsellmtzündung Nierenentzündung Angeborene Lebens- schwäche _________ ___

in Klammern gefetzten Ziffern gebm an, öt< oiclt der Todesfälle in der betreffenden KrankheitZauf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.