de» Kriege» trotz aller RüstungSbeschlüfse schon müde sein und mit sehr pessimistischen Gefühlen in die nächste Zukunft sehen, wenn man den mutigen Buren mit solchen in Schmeicheleien ein gewickelten Anerbietungen um den Bart geht! Lord Salisbury hat gestern erklärt, England werde keine „Intervention" zulassen, vielleicht kommt ihm aber eine „freundliche Vermittelung" jetzt sehr gelegen. — Die Erhebung der B a s u t o s gegen die Buren hat sich zum Glück für beide kriegführenden Parteien bisher nicht bestätigt. Kommt es zu einem solchen Aufstande, dann haben die Buren mit etwa 30000 neuen Gegnern zu thun, die mit modernen Gewehren bewaffnet sind und damit umzugehen verstehen. Andererseits würden wahrscheinlich sich sämtliche Kapholländer zu den Buren schlagen, wenn die Schwarzen mit den Engländern gegen die Buren kämpfen sollten.
Paris, 10. November. Es zirkuliert hier das Gerücht, General White unterhandle mit General Joubert wegen Uebergabe der Stadt Ladysmith.
Paris, 10. November. Zwei russische Offiziere, von denen einer, Namens Vonnecki, früher Ordonnanz- Offizier im russischen Kriegsministerium war, haben gestern Paris verlassen, um sich nach Transvaal einzuschiffen und dort gegen die Engländer zu kämpfen.
Kapstadt, 10. November. Aus De Aar wird gemeldet, baß die Buren dort 7000 Mann konzentriert haben.
London, 10. November. Das Kriegsamt gab eine gestern abend 10 Uhr aus Kapstadt aufgegebene Taubenpostmeldung aus Ladysmith bekannt. Darnach berichtete General White: Täglich finde ein Bombardement statt. Einige Unglücksfälle seien vorgekommen, der Schaden sei jedoch unbedeutend. Unsere Verschanzungen werden täglich stärker. Die Vorräte sind reichlich. General White meldet ferner, die Buren sandten uns heute englische Flüchtlinge aus Transvaal (??) mit einem Parlamentär. Doch ehe diese in Sicherheit waren, schoffen die Buren auf unsere Leute.
— Nach einer Meldung aus Kapstadt beginnen im ganzen Norden der Kap-Kolonie die Afrikander zu den Buren überzugehen.
London, 10. November. Man bezweifelt hier, daß General White in Ladysmith die Munition auszugehen beginne. Der wirkliche Grund seiner unhaltbaren Lage seien die furchtbaren Verluste, die er durch die Aus- fallgefechte und die täglichen Beschießungen erlitten hat.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 11. November.
** Alldeutscher Verband. Die Ortsgruppe Gießen deS Alldeutschen Verbandes macht ihre Mitglieder hiermit auch ihrerseits auf den heute, Samstag Abend, um 9 Uhr, im „Einhorn" stattfindenden Vortrag des österreichischen Pfarrers Zimmermann über die evangelische Bewegung in Oesterreich aufmerksam, und bittet um zahlreiches Erscheinen.
•• Promenade-Konzert. Morgen Sonntag, mittags von 12—1 Uhr, findet in der Süd-Anlage Promenademusik der Regimentskapelle nach folgendem Spiel- plan statt: 1) Ouvertüre zur Oper: „Die Felsenmühle", von Reißiger. 2) Paraphrase über das Lied: »Home sweet home“, von Voigt. 3) Am Neckarstrand, Walzer von Millöcker. 4) Finale aus der Oper: „Lohengrin", von Wagner.
** Au8 dem Theaterbureau. Das letzte Gastspiel des Komikers Carl William Büller findet morgen Sonntag, abends 8 Uhr in der Posse „Einer von unsere Leut" als „Isaak Stern" statt. — Nachmittags 4 Uhr wird »Als ich wieder!am ..." nochmals, und zwar diesmal bei gewöhnlichen Preisen, wiederholt. Zu beiden Vorstellungen haben Abonnementsbillets Giltigkeit.
Ja, England, eingefaßt vom stolzen Meer,
DeS Felsgeftade jeden Wellensturm
Des neidischen Neptunus wirft zurück.
Ist nun in Schmach gefaßt.
(Richard II.)
Für die Buren.
Schickt nur Gefahr von Osten bis zum West, Wenn Ehre sie von Nord und Süden kreuzt, Und laßt sie ringen.
(Heinrich IV.) Dein Wahnsinn soll bezahlt uns werden
Nach dem Gewicht, bis unsre Wagschal' sinkt.
(Hamlet.)
Es waltet eine besondere Vorsehung über den Fall eines Sperlings, — in Bereitschaft sein ist alles.
(Hamlet.)
Der Feige stirbt schon vielmals, eh' er stirbt;
Die Tapfern kosten einmal nur den Tod.
(Julius Cäsar.)
Wrr wissen, daß wir sterben werden; Frist
Und Zeitgewinn nur ist der Menschen Trachten.
(Julius Cäsar.)
Wir könnten diese Sammlung von zutreffenden Worten »och weiter ausdehnen. Was aber würde der große Dichter »nd Patriot wohl sagen, hätte er es erlebt, daß sein großes stolzes Volk sich rühmen darf, die von ihm so oft verherrlichte Tugend heldenhafter Tapferkeit durch Mordmaschinen ohnegleichen gegen ein friedliches Volk feige hingemordet zu haben? Für England, wenn es dies Ziel ganzerreichen sollte, blieben dann nur noch des Dichters Worte (Richard II.) z« sagen:
Du hast vollbracht
Em Werk der Schande mit verruchter Hand.
»• Mit Bezugnahme auf die in Nr. 261 dieses Blattes gebrachte Mittheilung von Darmstadt, betreffend den „Vereis der Freundinnen junger Mädchen", hat auch. der hiesige Lokalverein sich der als Punkt 1 erwähnten L>ache angenommen, wonach es sich zunächst um den Schutz und die Fürsorge der bis jetzt angemeldeten 400 deutschen jungen Mädchen, Geschäflsgehilfinnen, handelt. Für dieselben soll passende Unterkunft, Schutz gegen die Gefahren der Welt stadt, Rat in schwierigen Fällen geboten weiden. Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden für geeignete Wohn ungen, Sammellokale, Ueberwachung durch passende Persön lichkeiten u s w., aber alle diese so sehr notwendigen Maßregeln verlangen Geldopfer, welche die Mittel des Vereins weit übersteigen. Man wendet sich daher an alle warm fühlenden Frauen, auch hiesiger Stadt, mit der Bitte um freundliche Gaben, die in Empfang zu nehmen die hiesige Lokalvorsteherin, Fräulein Windecker, Ostanlage 9, bereit ist.
•* Neue Ansichtspostkarte. Herr Adolf Arnold hier hat seinen mit Verfall aufgenommenen Postkarten — den vier Sujets Heliogravurenkarten und den dreiteiligen Gesamtansichtskarten — eine neue in Lichtdruck (Platin Manier) folgen laffen. Die Karte zeigt drei Partien, nämlich die Südanlage mit dem Gymnasium vom Uebergang der Goethe- ftraße aus gesehen, die Gartenstraße vom LudwigSplatze aus und die den Springbrunnen an der Ostanlage umgebende Partie. Die graphische Ausführung der Karte ist mustergiltig; sie ist in allen das Papierfach vertretenden Handlungen zu haben.
xy. Alteu-Bnseck, 10. November. Am Reformations- feste verherrlichte unsere neuerbauteOrgel zum ersten- male den Gottesdienst. Nachdem es unmöglich geworden war, die frühere, beinahe 200 Jahre alte Orgel zur Begleitung des Kirchengesangs zu verwenden, beschloß der hiesige Kirchenvorstand die Ausschreibung einer neuzuerbauenden Orgel, deren Ausführung bald darauf den Orgelbauern I. G. Förster und C. Nikolaus in Lich unter sechs konkurrierenden Firmen übertragen wurde. Daß Förster mit seinem op. 88 wiederum ein gediegenes Orgelwerk geschaffen hat, wurde durch die am 4. November durch Herrn Dr. K. Schmidt in Laubach vorgenommene Revision erwiesen. Auf zwei Manualen und einem Pedal enthält die Orgel zehn charakteristische Register, die durch sechs Nebenzüge zu mannichfaltigen Kombinationen verwandt werden können. Sie ist mit pneumatischen Windladen und pneumatischer Röhrentraktur nach D. R.-P. Nr. 72546 erbaut und zeichnet sich durch solide Arbeit aus, sodaß sie auf lange Zeit den schädlichen Einflüssen der Witterung zu trotzen imstande fein wird. Gegenüber der gediegenen Arbeit der Meister und der großen Brauchbarkeit des Werkes nicht nur für die Zwecke des Kirchengesangs, sondern auch für künstlerische Darbietungen darf der Gesamtpreis der Herstellung einschl. per Aufstellung am Platze mit 3000 Mk. als äußerst niedrig bezeichnet werden. Ohne Zweifel wird die Gemeinde Alten-Bufeck, die sich auch in anderer Beziehung als sehr bereitwillig bei der Schöpfung öffentlicher Wohlfahrtsein- richtungen (Erbauung eines Diakonissenheims für Kinder- und Krankenpflege) bewährt hat, reichen Segen für die kirchliche Erbauung aus dem neuerbauten Werke ernten. Möge ihr Vorgehen weitere Gemeinden veranlassen, an Stelle veralteter Orgelwerke, die vielfach der Würde des Gottesdienstes nicht entsprechen, neue Orgeln anzuschaffen! Welch' mächtigen Einfluß ein gutes Orgelwerk auf den Kirchengesang ausübt, konnte man deutlich in dem Gottesdienste des Reformationsfestes erkennen, der wohl allen Gliedern der Gemeinde unvergeßlich bleiben wird. In demselben spielte der genannte Herr Dr. Schmidt das Meisterwerk mit Meisterhand. Am Tage der Abnahme (4. November) dankte der Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Scriba, bewegten Herzens dem Kirchenvorstand für seine Bereitwilligkeit und übergab das Werk den berufenen Organen mit dem Wunsche, daß Gotteshand jegliche Entweihung von ihm fern halten möchte, so lange es steht. Nachdem am Reformationsfeste das Eingangslied „Komm, heiliger Geist" ohne Orgelbegleitung von der Gemeinde gesungen worden war und der Ortsgeistliche die Liturgie gehalten hatte, weihte er die neue Orgel mit Gottes Wort und Gebet, anknüpfend an den 150. Psalm. Den Schluß des erhebenden Weiheaktes bildete der von der Orgel begleitete Gemeindegesang „Lobet den Herrn, den mächtigen König der Ehren" Vers 1 und 5. Die Reformationsfestpredigt hielt Herr Pfarrassistent August Scriba.
Vermischtes.
* Berlin, 10. November. Eine originelle Bewegung ist unter den Berliner Hausdienern im Gang. Sie verlangen die Abschaffung der althergebrachten Gewohnheit, daß die Hausdiener in Geschäften vom Chef wie vom Personal beim Vornamen genannt werden, und protestieren ferner dagegen, daß einzelne Vornamen wie „Friedrich", „August" usw. bei einzelnen Firmen gewissermaßen erblich sind und den Hausdienern ohne Rücksicht auf ihre richtigen Namen beigelegt werden.
* München, 10. November. Mord undSelbstmord. In den Jsaranlagen wurde, wie bereits kurz gemeldet, die Leiche des 23jährigen Kunstmalers Gustav Drawer aus Märkisch-Friedland in Preußen gefunden. Die Untersuchung ergab Selbstmord durch Vergiftung mit komprimierter Karbolsäure. In einem in seiner Kleidung hinterlassenen Briefe bezeichnet sich Drawer als Mörder seiner Geliebten, Maria Randl. Diese habe sich mit Rücksicht auf seine schlechten finanziellen Verhältnisse von ihm losgesagt. Unter der Vorspiegelung, von München in die Heimat zurückreisen zu wollen, habe er die Randl zu einem Spaziergang, um Abschied zu nehmen, bewogen. In der Nähe von Harlaching habe er dieselbe erschaffen. Thatsächlich wurde auch die Leiche
der durch einen Revolverschuß getöteten 25 jährigen Buch Halterin und vormaligen Modellsteherin Marie Randl noch am selben Nachmittage am rechten Jsarufer gefunden.
• Wien, 9. November. Ein mysteriöser Fall. Vor zwei Monaten verschwanden aus Wien der 58jährige Büttnermeister Leopold Goberitz und seine 16jährige Tochter Wilhelmine Goberitz, und seither hatte man nichts von ihnen gehört. Kurze Zeit später tauchten verschiedene Gerüchte auf. Es hieß, Goberitz habe zu seiner 16jährigen Tochter Wilhelmine in unerlaubten Beziehungen gestanden; er habe bei mehreren Wirten, mit denen er Geschäftsverbindungen hatte, Beträge in der Höhe von 700 Fl. entliehen und sei mit seiner Tochter nach Amerika geflüchtet. Goberitz hatte seine Wohnung und Werkstätte in einem kleinen Vorstadthäuschen. Das Geschäft ging gut, und er fand sein Auskommen. Wilhelmine war seine älteste Tochter. Sie war in einem Geschäfte bedienstet. Goberitz hatte seit Jahren ein schweres Asthmaleiden. Wenn der Winter im Anzuge war, trat es stets besonders heftig auf und verstimmte den Mann oft so sehr, daß er Selbstmordabsichten äußerte. Am 30. September verließ er nach Tisch die Wohnung, und seither blieb er verschwunden. Auch die Tochter, die um 722 Uhr ins Geschäft gegangen war, kam nicht wieder. Es schien nun sicher, daß Goberitz die Tochter abgeholt habe. Daß er einen Selbstmord ausführen wollte, vermutete die Gattin sofort — doch unerklärlich W das Verschwinden der Tochter. Vor einem Monat sand man nuiic bei Budapest die Leichen eines in mittleren Jahren stehendes Mannes und eines blutjungen Mädchens. Der Mann und das Mädchen waren erschossen. Offenbar hat der Mans zuerst dem Mädchen mit einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt und sich dann in derselben Weise getötet. Einen Anhaltspunkt zur Feststellung der Identität der Toten gab eine Vignette im Hute des Mannes mit der Firma: „Reisinger, Ottakringer Straße." Die Leichen wurden photographiert und die Photographieen der Wiener Polizei-Direktion eingesendet. Ein Polizeiagent, der Goberitz persönlich kannte, rekognoszierte das Bild des Mannes sofort als das des vermißten Büttnermeisters. Thatsächlich ftnbA wie sich nunmehr dieser Tage herausgestellt hat, die Budapester Selbstmörder Leopold und Wilhelmine Goberitz.
* NewZork, 10. November. Ein Personenzug der Michigan-Central-Bahn ist gestern abend bei Lassalle im Staate Michigan entgleist. 32 Personen wurden getötet, 60 verwundet!
Oerichtssaü!.
Dresden, 8. November. Der Schlosser Friedrich Otto Thomas aus Strehla hat auf der Wanderschaft in der Nähe von Gröba tw vorigen Sommer seinen Reisekameraden, den Bäckergesellen DeminatuS aus Bunzlau, erstochen, um ihn zu berauben. Das hiesige Geschworenengericht verurteilte den Thomas wegen schweren RaubeS in Verbindung mit Totschlag zu lebenslänglichem Zuchthaus und dauerndem Verlust der Ehrenrechte.
Trier, 10. November. Das Schwurgericht verurteilte den Tag- kühner Mathias Brück aus Wasserliesch wegen Ermordung des Bahnarbeiters Peter Lutz zum Tode.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«.
Aufgebote.
November 4. Heinrich Mohr V., Pflasterergeselle zu Annerod mit Karoline Becker daselbst. 4. Karl Ludwig Emil Schneider, Eigarren- fabrikant zu Gießen mit Eleonore Emma Elisabethe Werner zu Plauen bei Dresden. 7. Johann Wilhelm Rodenius, Schlosser dahier mit Dorrtte Ahrens zu Holtensen. 8. Emil Peter Müller, Kaufmann zu Mainz mit Helene Nauth zu Bodenheim. 8. Heinrich Arnold, Packer dahier mit Katharine Dittmann hierselbft.
Eheschlietzuuge«.
November 4. Joseph Gerg, Taglöhner dahier mit Elise Schlosser aus Alsfeld. 4. Ferdinand Hermann Kumpf, Bäcker dahier mit Anna Gertraud Müller Hierselbst. 4. Wilhelm Heinrich Jakob Georg Lipp, Hausbursche dahier mit Margarethe Pfeiffer Hierselbst.
Geborene.
Oktober 30. Dem Hilfsbremser Konrad Weber eine Tochter. 30. Dem Gastwirt Wilhelm Heherr ein Sohn. 30. Dem Cementarbeiter Andreas Segadelli eine Tochter, Marie Helene. 31. Dem berittenen Gendarm Bernhardt Heinrich ein Sohn, Karl Otto. 31. Dem Gastwirt Heinrich Kniese eine Tochter, Anna Elisabeth. November 1. De« Straßenkehrer Kaspar Schmidt ein Sohn, Heinrich Rudolph. 1. De« Taglöhner Justus Sauer eine Tochter, Marie. 1. Dem Gastwirt Joseph Stein ein Sohn. 2. Dem Schreiner Georg Haubach eine Tochter, Johanna Else Marie. 2. Dem Schuhmacher Johannes Glitsch eine Tochter, Marie. 3. Dem Schutzmann Karl Sommerkorn ein Sohn. 3. Dem Schlosser Karl Wrist ein Sohn, Hermann Otto. 3. Dem Schreiner Kart Virch ein Sohn, Wilhelm Adolf Heinrich. 5. Dem Kutscher Heinrich Wilhelm Rieb ein Sohn, Heinrich. 6. Dem Lackierer Karl Volz eine Tochter. 6. Dem Schuhmachermeister Johann Heinrich Stein ein Sohn, Johannes Heinrich Friedrich Wilhelm Gustav Otto. 6. Dem Leutnant Otto Biermann ein Sohn. 6. Dem Dreher Georg Kraus ein Sohs. 7. Dem Etsendreher August Hermann Friedrich Guntrum ein Sohn. 8. Dem Weißbindermeister Friedrich Zutt ein Sohn. 8. Dem Heizer Johann Heinrich Uhl eine Tochter, Margarethe Katharine.
Gestorbene.
November 4. Anna Feller, geb. Bühler, 34 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhner Johann Feller zu Balduinstein. 4. Elsa Levi, ein Monat alt, Tochter von Händler Mayer Levi zu Breitenbach. 5. Wilhelmine Henriette Luise Susanne Feldhaus, 19 Jahre alt, Tochter von Gastwirt Ludwig Feldhaus dahier. 8. Dr. PhUipp Jakob Hainz, 68 Jahre eit, Apotheker dahier.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getottfte.
Matthäusgemeinde.
Den 4. November. Eine uneheliche Tochter, Elisabethe Ehristine, geb. den 29. September.
Den 5. November. Dem Lokomotivführer Philipp Meininger ein Sohn, Wilhelm, geb den 29. August.
Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Rau eine Tochter, Anna Marie, geb. den 15. Oktober.
Den 9. November. Dem Forstaffessor Jakob Weber ein Sohn,. Waldemar Karl Gustav Jakob, geb. den 12. September.


