dieser alten Welt — England — aber hat sofort die Konsequenz daraus gezogen und ist zu der transatlantischen Großmacht in Beziehungen getreten, die eine starke wirtschaftliche Bedeutung haben. Dies erhellt schon daraus, wie von englischer Seite wiederholt der Versuch gemacht wurde, der deutschen Konkurrenz in dem Verkehr mit den Vereinigten Staaten das Wasser abzugraben. Diese Versuche werden auch jetzt noch fortgesetzt und zwar um so mehr, als die wirtschaftliche Kraft der Vereinigten Staaten sich nach den handelsstatistischen Ausweisen des Jahres 1898 als eine ganz bedeutende herausgestellt und daneben diejenige Deutschlands ebenfalls sehr achtenswert dasteht. Es darf gehofft werden, daß durch die Reichstagsverhandlung das Bemühen der deutschen Regierung nachdrücklichst Unterstützung findet, der deutschen Produktion den Markt der Vereinigten Staaten zu erhalten. Das Zentrum wird sich dem Vernehmen nach dahin aussprechen, daß es der Regierung vollstes Vertrauen schenke, dieselbe werde bei den Verhandlungen die Jntereffen der deutschen nationalen Produktion nach jeder Richtung wahrnehmen und ungebührlichen Ansprüchen von jener Seite mit Entschiedenheit begegnen.
Ausland.
Wien, 10. Februar. Morgen soll ein Manifest der Jungtschechen an die tschechische Nation erscheinen.
Madrid, 6. Februar. Der von allen Kennern der Verhältnisse erwartete Bruch zwischen Amerikanern und Tagalen ist eingetreten. Aguinaldo wußte, daß, sobald die amerikanischen Verstärkungen eingetroffen sein würden, es ihm an den Kragen gehen würde, und er hat sich daher beeilt, den Ereignissen zuvorzukommen. Auch sollen Boten nach Jlo-Ilo unterwegs sein, um die dortigen Aufständischen aufzufordern, sich einer amerikanischen Landung nötigenfalls nachdrücklich zu widersetzen. Die angeblich 7000 Mausergewehre der Aufständischen haben sie den Gefangenen seinerzeit abgenommen. Was ihnen fehlen soll, ist Munition, denn sie bieten dafür sehr hohe Preise. Wenn sie sich also an der Küste auch wohl gegen die amerikanischen Geschütze nicht halten können, so dürften die neuen Herren bei weiterm Vordringen ins Innere doch auf sehr ernste Schwierigkeiten stoßen. Hier wenigstens glaubt man allgemein, daß den Vereinigten Staaten die Laune, die Philippinen besitzen zu wollen, recht teuer zu stehen kommen wird. Caloocan, das von den Monitors in Brand geschossen wurde, ist ein über 9000 Einwohner zählender Ort, der 6 Kilometer nördlich von Manila an der Bahnstrecke, die nach Dagupan führt, liegt. Es ist die erste Station hinter Manila, die damals bekanntlich lange von den spanischen Truppen gegen Aankees und Tagalen gehalten wurde. Nebenbei bemerkt liegt an derselben Eisenbahnlinie, 37 Kilometer von Manila, das jetzt so oft genannte Malolos, der Sitz der philippinischen Regierung. Paco, das ebenfalls von den Kriegsschiffen zerstört wurde, ist eine Vorstadt Manilas und liegt hinter dem Kirchhof von Malata. Ihre Zerstörung beweist, daß sie in den Händen der Aufständischen war, die etwa den frühem äußern spanischen Verteidigungsring besetzt halten sollen. Danach wäre Manila also sehr eng umlagert. Die Nachricht erregte hier begreiflicherweise großes Aufsehen. In die Schadenfreude, die sich allenthalben kundgab, mischte sich indes einige Besorgnis Über das Schicksal der spanischen Soldaten u. s. w. Die Presse macht der Regierung Vorwürfe, daß sie nicht eher für deren Rückbeförderung gesorgt habe. K. Z.
New-York, 10. Februar. Eine Art Kriegserklärung der Philippiner hat ihr Führer Aguinaldo am Samstag erlassen. Es heißt in dem Aufrufe: „Ich befehle hiermit, daß die freundschaftlichen Beziehungen zu den Amerikanern abgebrochen und dieselben als Feinde behandelt werden nach den Gesetzen des Krieges, daß die gefangen genommenen Amerikaner als Kriegsgefangene behandelt werden und diese Proklamation den auswärtigen Konsuln und dem Kongreß in Malolos mitgeteilt wird, damit der letztere wegen dieser Kriegserklärung die Verfassung suspendiert." In einem zweiten Aufrufe vom Sonntag heißt es, die Filipinos hätten ohne Waffen gegen ihre alten Bedrücker gekämpft; jetzt würde Gott sie gegen ausländische Eindringlinge schirmen. Nach einer neueren Depesche des General Otis zufolge ersuchte Aguinaldo übrigens um eine Unterredung mit dem Befehlshaber der amerikanischen Truppen. Das Kabinett in Washington beschloß, den Krieg gegen die Insurgenten auf den Philippinen mit aller Energie zu führen. Der Kriegsminister glaubt allerdings nicht, daß bis zur Genehmigung des Friedensvertrages seitens Spaniens ein rein offensiver Feldzug geführt werden wird, obgleich es notwendig sein möge, die Reorganisation der Filipinos zu zertrümmern, ehe die Regenzeit Operationen im Felde unmöglich mache. An der Küste, wo die Schiffsgeschütze mitwirken können, werden die Philippiner vor der besseren Schulung und Taktik der Amerikaner in der Regel erliegen; wenn sich aber der Krieg ins Innere, in die Berge zieht, dürften die Scharen Aguinaldos hartnäckigen und zähen Widerstand leisten. Unter den Toten bei Manila haben die amerikanischen Lazarettwärter zu ihrer Ueberraschung eine Anzahl Frauen gefunden; diese hatten das dicke, schwarze Haar in einen kurzen Knoten ausgenommen, wie ihn die Männer tragen, und so in den Reihen der Aufständischen mitgefochten. Die Thatsache beweist den Fanatismus, welcher die Massen beherrschte. Trotz der angestrengtesten Arbeit der Aerzte ist es ganz unmöglich, die Tausend Verwundeten zu verpflegen, und sicher werden viele infolge ungenügender Pflege umkommen. Die Eingeborenen verbitten sich vielfach die Behandlung durch amerikanische Aerzte, da sie erwarten, von diesen vergiftet zu werden und weil sie die Berührung durch „Heiden" scheuen. Ein Mann sagte: „Ich bitte ergeben)!, erschossen öu werden, denn es ist bei meinen Leuten eine Schande, mit solchen Pfeilen vergiftet zu werden." Der arme Teufel
meinte die Lanzetten, mit denen man ihm die Kugel herausnehmen wollte. — Ein Teil der englischen Preffe setzt bei den Amerikanern ihren Hetzfeldzug gegen Deutschland fort. Die „Daily Mail" meldet aus Washington: „Gerüchtweise verlautet, Deutschland habe Aguinaldo etwa um den ersten Januar eine halbe Million Mark gegeben, und die Rebellen auf den Philippinen hätten amerikanische Soldaten durch mit deutschem Gelde gekaufte deutsche Kugeln getötet. Viele Senatoren glauben, daß, wenn Aguinaldo nur halbwegs Erfolg gehabt, Deutschland auf den Philippinen unter dem Vorwande, daß die Amerikaner unfähig seien, Ordnung zu halten, interveniert haben würde." Nun kommt aber aus Washington folgende Drahtmeldung: „Vor acht Tagen befahl Admiral Dewey, ein Schiff wegzunehmen, welches Waffen mit sich führte und für einen deutschen Schuner gehalten wurde; jetzt meldete er, daß das Schiff einem Amerikaner gehöre." (!!)
Lokales und MooinMes.
Gießen, den 11. Februar 1899.
** Sitzung der Großh. Handelskammer am 8. Februar l. Z. Anwesend waren die Herren: Scheel, Balser, Heichelheim, Katz, Kraatz, Schirmer, Wortmann. Namens des deutschen Verbandes kaufmännischer Vereine hat sich der Kaufmännische Verein Alsfeld an die Handelskammer mit der Bitte gewandt, den Konkursgerichten des Kammerbezirks geeignete Angehörige des Handelsstandes für die Bestellung zu Konkursverwaltern in Vorschlag zu bringen. Die Kammer erkennt an, daß in zahlreichen Fällen die Ernennung branchekundiger Persönlichkeiten in kaufmännischen Konkursen von entschiedenem Vorteil für rasche Abwickelung des Verfahrens, Inventarisierung und Verwertung der Masse rc. sei, sowie daß im Kammerbezirke wohl in allen kaufmännischen Konkursen die Bestellung von Kaufleuten zu Konkursverwaltern in Gemäßheit der §§ 70, 102 der K. O. thatsächlich statt- gesunden habe. Im Interesse einer einheitlichen Regelung soll Großh. Ministerium der Justiz im Sinne dieser Ausführungen um Anweisung an die Großh. Amtsgerichte ersucht werden, in kaufmännischen Konkursen möglichst solche Kaufleute zu bestellen, welche der Branche des Gemeinschuldners angehören. Von der Benennung geeigneter Persönlichkeiten sieht die Kammer ab. — Am 26. l. Mts. findet in Mainz ein Hessischer Handelskammertag statt, auf dessen Tagesordnung insbesondere die Beratung der neuen Hessischen Steuergesetzentwürfe steht. Mit den Handelskammern Darmstadt und Friedberg wird die (hiesige) Kammer die Referate bezw. Korreferate über den Gesetzentwurf betr.: die Vermögenssteuer, die Hundesteuer und den Bericht über Landwirtschaftskammern übernehmen. Auf der reichhaltigen Tagesordnung steht weiter: Die Wasserbauverwaltung in Preußen, die Aenderung des Bankgesetzes, der Gesetzentwurf überdieprivatenVersicherungsunternehmungen,dieSchädigung des Handels durch Genossenschaften, insbesondere Kornhaus- genossenschaften und der Gesetzentwurf über die Weinsteuer. — Unter dem 29. v. Mts. hat die Handelskammer in einer Eingabe den deutschen Reichstag um Ablehnung von Art. 5 des Gesetzentwurfs betr.: die Abänderung des Bankgesetzes vom 14. März 1875 gebeten und weiter den Wunsch ausgesprochen: 1. daß dagegen — sofern für wünschenswert erachtet — der Gesetznovelle ein Artikel einverleibt werde, wodurch die Privatnotenbanken im Falle und während ber Dauer der Gefahr eines Goldabzugs an den Satz der Reichsbank gebunden werden; 2. daß, endlich, in der Novelle, in Abänderung des Art. 19 des Bankgesetzes ausgesprochen werde, daß alle Zweiganstalten der Reichsbank die Noten der Privatnotenbanken in Zahlung zu nehmen verpflichtet sein sollen. Gleichzeitig ist der Vertreter unseres Reichstagswahlkreises um Eintreten im Sinne dieser Eingabe ersucht worden. — In Mainz ist im Anschluß an das Großh. Realgymnasium eine höhere Handelsschule errichtet worden, die den Zweck verfolgt, „jungen Leuten, die sich dem Kaufmannsstande widmen wollen, vor dem Eintritt in die Praxis neben der allgemeinen Bildung, wie sie die bestehenden höheren Lehranstalten bieten, eine den gesteigerten Anforderungen der heutigen Zeit, insbesondere dem stetig sich verschärfenden internationalen Wettbewerb mehr als seither entsprechende Fachbildung zu geben." Die beiden Klassen der Anstalt laufen der Obersekunda und Unterprima des Realgymnasiums parallel. Bedingung für die Aufnahme ist die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Dienst; das Schulgeld beträgt 108 Mark für das Jahr. Lehrgegenstände sind deutsche, englische, französische und italienische Sprache (letztere fakulativ), einschließlich Korrespondenz, Handelsgeschichte und Geographie, Kaufmännisches Rechnen, Korrespondenz, Handelslehre und Kontorarbeiten, Handels- und Wechselrecht, Chemie und chemische Technologie, Warenkunde und mechanische Technologie, Schreiben und Stenographie (System Gabelsberger). Das neue Schuljahr beginnt am 10. April l. I. Zur Erteilung jeder weiteren Auskunft, insbesondere auch über das Ziel der einzelnen Lehrgegenstände, ist die Handelskammer bereit.
** Allgemeiner Bericht über die städtische Verwaltung im Jahr 1897/98. (Schluß.) Das Gas- unir Wasserwerk hatte im Berichtsjahre durchaus befriedigende Ergebnisse aufzuweisen; diese kamen einesteils zum Ausdruck durch anderweitige Regulierung der Cokespreise, andernteils durch Ermäßigung des Wasserpreises für Großabnehmer. Der Erlös für das an Private verkaufte Gas betrug 141060.17 Mk., für die Straßenbeleuchtung wurde verbraucht für 26069.79 Mk., im Gaswerk selbst für 1546.94 Mk. Für die Anschaffung von Gaskohlen waren erforderlich 71 148.55 Mk. Am 1. April 1898 wurden gezählt 845 Leuchtgasabnehmer mit 10279 Flammen, 269 Heizgasab- nehmer mit 1211 Flammen; Gasmesser waren in Gebrauch 1164, Gaskraftmaschinen in Betrieb 41 mit 112*/2 Pferdekräften. Die Zahl der öffentlichen brennenden Laternen betrug am 1. April 1898 570, worunter 203 Richtlaternen.
Die Gasrohrleitung erfuhr einen Zuwachs von 1365 Meter,. Zuleitungen für Hausanfchlüffe und Laternen sind außerdem rund 370 Meter gelegt worden. Die Gesamtlänge aller Hauptröhren betrug am 1. April 1898 34 465 Meter, die Gesamtlänge aller Haus- und Laternenzuleitungen 61o7 Meter. Das Gaseinrichtungsgeschäft hatte sich umfangreicher Aufträge zu erfreuen. Der Verbrauch an Heizgas nahm gegen das Vorjahr um 38,88 Prozent zu. Auch die Glühlichtbeleuchtung für Geschäftsräume und Wohnungen hat wieder wachsende Anwendung zu verzeichnen; es wurden 872 voll- ständige Gasglühlicht-Apparate verwendet, insgesamt 3369 Auer'sche Glühlichte abgegeben. In Kubikmetern ausgedrückt, gab das Gaswerk insgesamt ab 1 090159 Kubikmeter Gas. Aus der Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben des Gaswerks ist ersichtlich, daß, nachdem für 4 Prozent Zinsen 21 602.72 Mk. und für Amortisation 25000 Mk. zur Stadtkasse abgeführt worden, ein Betriebsüberschuß von 53 640.47 Mk. erzielt wurde. Der Schuldenstand betrug Qm 31. März 1898 518 963.10 Mk. — Das Wasser, werk erzielte an Einnahmen aus der Abgabe von Waffer ai Private 73 095.61 Mk., aus dem Verbrauch für öffentlich Zwecke 15 003.75 Mk., für Waffereinrichtungen wurden vereinnahmt 21 778.66 Mk. — An Ausgaben waren u. a. er. forderlich für die Betriebs- und Unterhaltungskosten der Quellfaffungs-, Maschinen- und Kesselanlagen und Gebäude und Grundstücke in Queckborn 7 651.56 Mk., für Unterhaltung der Zuleitungsstrecken, des Straßenrohrnetzes rc. 1 870.05 Mk., Unterhaltung und Bedienung der Waffer- meffer 1006.63 Mk., für Waffereinrichtungen 16 854.59 Mk., für Gehalte 8 051.61 Mk., allgemeine Unkosten 4146.33 Mk, Zinsen 50 209.46 Mk., Amortisation 14 451.77 Mk., für Anschaffungen für das Magazin 21 500 Mk. Der Betrieb-- Überschuß beträgt 4 703.72 Mk. — Der gesamte Waffer. zufluß wurde berechnet mit 616 855 Kubikmeter — 1690 Kubikmeter täglich. Hiervon wurden abgegeben an Private 489 190 Kubikmeter, für öffentliche Zwecke 100 025 Kubik' meter, im Werke selbst verbraucht 7 982 Kubikmeter, bet Gesamt-Ueberlauf und Verlust wurde mit 12 308 Kubik meter berechnet. Die beiden Pumpmaschinen in Queckborn waren zusammen 4 669 Stunden in Betrieb. — O öffentliche Ventilbrunnen wurden aus der Wasserleitung 34 Stück gespeist, daneben waren noch 18 Pumpbrunnen vorhanden. Die Anzahl der Hauswasseranschlüsse betrug am 1. April 1898 1 184 Stück, aus denen mindestens 2 960 Familien mit Waffer versorgt wurden; von den 1610 Wohnhäusern der Stadt sind 1 149 ---- 70 Prozent an die Wasserleitung au- geschlossen. — Der Wasserverbrauch eines Hausanschlusses (ausschließlich des Verbrauchs der Großabnehmer über 1000 Kubikmeter) betrug durchschnittlich an einem Tage 0,410 Kulm- meter, im Jahre 149,632 Kubikmeter. Die stärkste Wasserabgabe an einem Tage wurde am 24. Juli 1897 verzeichnet mit 2535 Kubikmeter, die geringste am 19. April 1897 mit 900 Kubikmeter. Der durchschnittliche Verbrauch an Wasser pro Kopf und Tag der Bevölkerung betrug bei einer Einwohnerzahl von rund 22,400 Köpfen (Militär abgerechnet, ba hie Kasernen eigene Wasserleitung haben) durchschnittlich 7v'Liter (einschließlich Bahnhofsversorgung), 42 Liter (ohne Bahn Hofsversorgung). Die Zahl der Straßenhydranten hat um 5 Stück zugenommen, sie hält jetzt 201 Stück, außerdem waren noch 22 Privathydranten mit Normalgewinde und 30 Gartenhydranten vorhanden. Mit der Wasserleitung stehen weiter ca. 530 Klosets und 300 Badewannen in Der binbung. — Die Qualität des Wassers wird nach der am 30. September 1898 vom chemischen Untersuchungsamt vorgenommenen Untersuchung wiederum als „vorzüglich geeignet für Genuß- und Hausgebrauchszwecke" bezeichnet. Die Gesamtlänge des städtischen Wasserrohrnetzes, einschließlich der Hauptzuleitungen von dem älteren Quellengebiete betrug am 1. April 1897 42 780 Meter, während des Betriebsjahres 1897/98 kamen hinzu 24,841 Meter, sodaß die Gesamtrohrlänge 67,621 Meter — 9 deutsche Men beträgt; der kubische Inhalt dieses Rohrnetzes beträgt 1907 Kubikmeter. Kassenmäßig stellt sich das Ergebnis des Wasserwerks wie folgt: Nachdem 50,209 Mk. 46 Psg. für 4 Prozent Zinsen und 14,451 Mark 77 Pfennig für Amortisation zur Stadtkasse abgeführt worden,
ergab sich nach Abzug der liquidierten Beträge ein Betriebsüberschuß von 4703.72 Mk., der zu den Betriebseinnahmen der Stadtkaffe herangezogen wird. Am Wassereinrichtungsgeschäft wurde — ohne Berücksichtigung der dasselbe belastenden Generalunkosten— einBrnttogewinnvon4915.47Mk. erzielt, der ungefähr als Ursache des Betriebsüberschusse- bezeichnet werden kann. Durch den Preisabschlag des Wasserverbrauchs für öffentliche Zwecke ist eine Mindereinnahme von über 5000 Mk. entstanden. — Der Schuldenstand betrug am 31. März 1898 für das Wasserwerk 1 228 337.60 M- — Im städtischen Schlachthause wurden im Jahr« 1897/98 geschlachtet 1340 Ochsen, 228 Faselochsen und Kühe, 1152 Rinder und Stiere, 7266 Saugkälber, Stoppel- kälber, Hammel und Schafe, 10 077 Schweine, 143 Pferde. Im allgemeinen hat die Zahl der Schlachtungen zugenommen, wie denn auch der Betrieb des Schlachthauses wiederum einen Ueberschuß von 4300 Mk. 50 Pf. aufweift, der aller' dings um den Fehlbetrag bei der Fleischbeschau mit 1093 M- 65 Pf. zu kürzen ist. — Von den für 1897/98 vorgesehener 34 Vieh- und Krämermärkten durften, der in dei Umgegend herrschenden Maul- und Klauenseuche wegen, nur 30, und auch diese nur unter allerhand Einschränkung^ abgehalten werden. Aufgetrieben waren im 10 950 Stück Rindvieh und 8458 Stück Schweine. Im Jahre 1897 haben sich — neben 19 Zimmerbränden 33 Brände ereignet, von denen aber keiner einen größere« Umfang angenommen. — Dem Antrag des Großh. Poliz^' amts entsprechend, wurde der Vermehrung der Schutz' Mannschaft um drei Schutzleute zugestimmt. •— -o’11 Aeußerung über das Bedürfniß zum Branntweinaus schank haben der Stadtverordneten-Versammlung 67 suche Vorgelegen, wovon 43 sich auf Uebergang bestehenv
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