Deutsches Reich.
Berlin, 9. November. Der Kaiser hat dem Botschafter in London, Grafen von Hatzfeld, die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden verliehen.
— Der Kaiser begrüßte gestern abend nach der Rückkehr aus Charlottenburg im Neuen Palais den inzwischen dort eingetroffenen Kronprinzen von Schweden. Heute morgen um 8 Uhr geleitete der Kaiser nach einem Spaziergange die Kaiserin zu ihrer Abreise nach Kiel und Plön nach dem Bahnhofe Wildpark, erledigte hierauf Regierungsarbeiten und hörte um 9 Uhr den Vortrag des Chefs des Militär Kabinetts v. Hahnke. Um 10 Uhr begab sich der Kaiser in Begleitung des Kronprinzen von Schweden zur Vereidigung der Rekruten der Potsdamer Garnison nach dem Exerzierhause des 1. Garde-Regiments. Der Kaiser hielt eine Ansprache, nahm sodann militärische Meldungen entgegen und frühstückte dann bei dem Offizier-Korps des 1. Garde-Regiments. Nach der Rückkehr von dort arbeitete der Kaiser allein und begab sich um 3 Uhr 10 Min nach Letzlingen zur Jagd. Auf der Fahrt dorthin hielt der Staatssekretär Podbielski dem Kaiser Vortrag.
— Der Kaiser wird auf seiner Reise nach England such von dem Militär-Attachö bei der Großbritannischen Botschaft, Oberstleutnant Grierson begleitet sein, welcher «m Montag vom Kaiser im Neuen Palais empfangen und zur Tafel geladen wurde.
— Der Staatssekretär des Auswärtigen, Graf v. Bülow, wird den Kaiser bei der auf den 18. November festgesetzten Reise nach England begleiten. Es geschieht dies auf eine erst in den letzten Tagen hier eingetroffene direkte Einladung der Königin Viktoria. Für den Aufenthalt in Windsor sind fünf Tage vorgesehen. Den Besuch auf lern Landsitze des Lord Lonsdal wird der Kaiser ohne seine Gemahlin ausführen, die mit ihren beiden jüngsten Kindern inzwischen bei der Königin Viktoria verbleiben wird. Wie die „Post" erfährt, begiebt sich der Kaiser bereits am 17. ds. von Potsdam nach Kiel, um dann nach einem viertägigen Aufenthalt an Bord der „Hohenzollern" die Ueberfahrt nach England anzutreten. — Wie verlautet, hat Major Graf v. Bredow, der zur Londoner Botschaft kommandiert ist, Befehl erhalten, sich dem kaiserlichen Gefolge anzuschließen.
— Nach der „Post" hat der Besuch des Zarenpaares in Potsdam aufs neue bestätigt, daß die friedlichen Grundrichtungen der russischen und deutschen Politik sich in Uebereinstimmung befinden.
— Die Prinzen Albrecht und Friedrich Heinrich von Preußen werden am Montag nach Andalusien reisen. Sie werden vier Tage in Granada und vier Tage in Sevilla bleiben.
— In einer stark besuchten Versammlung der nationalliberalen Partei in Worms begründete der Reichstags-Abgeordnete Freiherr vvn Heyl seinen Standpunkt zu den sozialen Anträgen und Gesetzen im Reichstag. Seine Ausführungen, insbesondere seine ablehnende Stellung zur Zuchthaus-Vorlage wurden einstimmig gut geheißen.
— Aus dem Kolonialamt erfährt die „National- Zeitung": Die Sitzung wurde mit einer Ansprache des Direktors Dr. von Buchka eröffnet, welcher das gestern veröffentlichte Samoa-Abkommen des Näheren erläuterte und dem Kolonialrat den Dank der Regierung für seine Mitwirkung bei der Angelegenheit aussprach. Dadurch, daß die Inseln Bougainville und Bouka der Salomons-Gruppe Deutschland verblieben sind, ist die Arbeiter-Anwerbung für die deutschen Samoa-Inseln aus dem deutschen Schutzgebiete gesichert. Der gleichfalls Deutschland zugefallene Teil der neutralen Zone im Hinterlande von Togo besitze besonderen Wert wegen seines großen Reichtums und seiner arbeits- tüchtigen Bevölkerung. Die von Deutschland gebrachten Opfer seien nicht so groß im Vergleich zu dem moralischen Erfolge, welchen der Erwerb der beiden Samoa-Inseln für Deutschland bedeute. Fürst zu Wied trat diesen Ausführungen voll bei und sprach die Ueberzeugung aus, daß das deutsche Volk über den erreichten Erfolg hochbefriedigt sein werde. Der Dank hierfür gebühre in erster Linie dem Kaiser. Auf Vorschlag des Redners wurde nach Ausbringung eines dreimaligen Hochs ein den dankbaren Gefühlen des Kolonialrats in warmen Worten Ausdruck gebendes Telegramm an den Kaiser gesandt. Ein weiteres Dank- Telegramm wurde an den Staatssekretär v. Bülow gerichtet. Dor Eintritt in die Tagesordnung machte der Vorsitzende eingehende Mitteilungen über die Entwickelung der Schutzgebiete während der letzten Monate. Hieran knüpfte sich eine allgemeine Erörterung der Etats der Schutzgebiete und sodann die Beratung der Etats für die Schutzgebiete Kamerun, Togo und der Südsee.
— Nach der jüngst vollzogenen Rekruten-Vereidigung versammelte bekanntlich der Kaiser sämtliche bei der Feierlichkeit anwesende Generale im inneren Schloßhof zu einer längeren Ansprache um sich. Ueber den Inhalt dieser Rede wird selbstverständlich tiefstes Schweigen beobachtet, immerhin aber verlautet, sie habe hochpolitische Fragen zum Gegenstand gehabt.
Auf Befehl des Kaisers soll aus dem Militärkabinett nachstehende Verfügung an die Generalkommandos ergangen sein:
„Seine Majestät der Kaiser und König haben sich infolge Einzelsalles dahin auszusprechen geruht, wie Aller- höchstdieselben nicht wünschten, daß preußische Offiziere des aktiven und Beurlaubtenstandes zur Zeit nach Südafrika beurlaubt würden. Auch solle möglichst darauf hingewirkt werden, daß verabschiedete preußische Offiziere nicht an den Kämpfen in Südafrika teilnähmen, damit auch jeder Anschein einer Verletzung der deutscherseits zu beachtenden völligen Neutralität vermieden werde."
Die Ansprache des Kaisers bei der Rekruten-Vereidigung, wird jetzt in folgender $orm mitgeteilt:
„Nach dem Mir soeben geleisteten Eide gehört Ihr jetzt voll und ganz der Armee an. Ihr habt den Eid vor Gottes Altar und seinem Kruzifix auf die durch Priesterhand geweihten Fahnen geschworen. Vor Euch stehen diese ruhmbedeckten Feldzeichen, unter denen schon Eure Väter gekämpft und auf fremder Erde Ihr Blut für König und Vaterland vergossen haben . . . Um Euch herum seht Ihr die Standbilder Eurer Könige und der großen Männer und Heerführer aus der vaterländischen Geschichte, welche Eure Vorfahren zum Siege führten . . . . Euch wird die ganz besondere Auszeichnung zu Teil, als Soldaten Meiner Garde unter Meinen Augen zu dienen, der Garde, die stets von den preußischen Königen geliebt wurde und auch von Mir auf besondere Weise in der Uniform oft ausgezeichnet worden ist." Nunmehr wies der Kaiser darauf hin, daß der Dienst den jungen Rekruten in der ersten Zeit, wie nicht anders zu erwarten sei, schwer fallen werde. Das sollten sie sich indesien nicht verdrießen lasten, da jeder einzelne in seinem Berufe eine Lehrzeit durchzumachen habe. Fortfahrend erinnerte der Kaiser die jungen Rekruten dann an die gelobte Treue und an den unbedingten Gehorsam, den jeder Angehörige (bet Armee seinen, des Kaisers, Befehlen und jeder Soldat denjenigen seiner Vorgesetzten schulde. „Ein guter Soldat", so schloß der Kaiser, „ist auch ein guter Christ und muß als solcher seine Religion hochhalten als das Band, welches uns alle zusammenhält. Nun, Rekruten, gehet hin; denket an den alten deutschen Spruch „Ein Mannl Ein Wort!" und thut Eure Pflicht, wie sie Euch in Meinem Namen gelehrt werden wird."
Ausland.
Wien, 9. November. Der Rechnungs - Revisor des obersten Rechnungshofes, Ludwig Freiherr Pereira- Arnstein erschoß sich aus unbekannten Gründen.
— Das Exekutiv-Komitö der Rechten beschloß, für die Aufhebung des Zeitungsstempels zu stimmen.
— Der Leutnant Maximilian Nachalitzky von den Tyroler Landes-Schützen wurde wegen Diebstahls von Pretiosen bei verschiedenen Juwelieren verhaftet. Derselbe soll an Kleptomanie leiden.
Paris, 9. November. Der Senat als Staatsgerichtshof begann heute die Hauptverhandlung in der Komplott-Affaire. Ohne Zwischenfall fuhr der Zellenwagen, welcher Dvroulöde, Balliere, Barillier, Buffet, Cailli und Brunel aus dem Gefängnis brachte, in den Hof des Senats-Palastes. Drei Bataillone republikanische Garde sind zum Ordnungsdienst kommandiert. Von den 9 verfügbaren Zellen wurden Döroulöde, Buffet und Guvrin je eine eingeräumt; von den andern Angeklagten wurden je zwei in einer Zelle untergebracht. Als Zeuge ist u. a. Baron Christiani, der bekanntlich im Sommer einen Angriff auf den Präsidenten Loubet ausführte, geladen. Sein Erscheinen im Saale erregte Aufsehen. Dvroulöde betrat den Saal wegen seines leidenden Zustandes mit einem Stock, auf den er sich stützte. Seine als Zeugen erschienenen Anhänger begrüßten ihn lebhaft.
Moskau, 9. November. Den Studenten der hiesigen Universität ist es gestattet worden, unter den Kommilitonen eine Subskription zum Besten der Entsendung einer Roten Kreuz-Abteilung für die Buren zu veranstalten.
Madrid, 9. November. Infolge der Rede verschiedener Abgeordneten entschloß sich die Regierung, die Vorlage, betreffend die Staatspensionen, die 21 Millionen Ersparnis bringen sollten, grundsätzlich aufzugeben. Die Ziffer der Ersparnisse ist demnach auf 40 Millionen zusammengeschrumpft.
Iokates und PrsvinMes.
Gießen, den 10. November 1899.
** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 15 Jahren, am 11. November 1884, starb an den Folgen einer Nterenerkrankung in seinem Geburtsorte Renthendorf bei Neustadt (Orla) der Naturforscher und Reifende Edmund Brehm. Er war ein begeisterter Freund und sorgsamer Beobachter des Tierlebens, als welcher er in allen Weltteilen bekannt geworden ist. Berühmt ist sein Hauptwerk „Das Tterlebm". Brehm wurde am 2 Februar 1829 in Renthendorf geboren.
** Ein warmer Winter in Aussicht. Statt des gefürchteten naßkalten, nebeligen Novemberwetters haben wir in der ersten Woche dieses Monats Tage voll Wärme und Sonnenschein wie im Frühjahr. Wie der Oktober geendet, hat auch der November unter dem Zeichen einer milden Temperatur seine Herrschaft angetreten. Auf eine Anfrage nach den Ursachen dieser abnormal warmen Witterung erhielten wir in der Meteorologischen Zentralanstalt auf der Hohen Warte folgende Auskunft: „Heuer scheint eine Rollenverschiebung in der Mitwirkung der Monate beim „Kalendermachen" eingetreten zu sein. Denn die Rolle, die sonst der Monat September inne hatte, hat der Oktober übernommen, während der September durch seine Wolkenbrüche und Regengüsse, die zu den großen Ueberschwemmungen geführt haben, von seinem sonstigen Charakter gänzlich abgewichen ist. Sonst ist dem September die Mission übertragen, uns durch klare, herrliche Sonnentage zu erfreuen. Nach der Hitze des Sommers sammeln sich nämlich die warmen Lüfte wie in einem unermeßlichen Reservoir; man bezeichnet dies als den „Hochdruck mit schönem Wetter." Infolge ihres Gewichtes senken sich diese Luftwaffen allmälig in die Tiefe und bringen die angesammelten tiefer gelegenen Wolken zur Verdunstung. Durch diesen Vorgang, der sich gewöhnlich im September vollzieht, erhalten wir in diesem Monat aufgeheiterte warme Witterung. Die Wetterverhältnisse des Alpengebietes stehen aber in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu dem Luftdruck, der vom Adriatischen Meer herüberkommt. Aus bisher unaufgeklärten Ursachen machte sich uns heuer im September ein Minimum oder Tiefdruck der Luft, der von der Adria über die Alpen herüberkam, bemerkbar; diese Luftschichten kondensierten sich, und dies führte zu den großen Regengüssen und Ueberschwemmungen. Durch diesen
Zwischenfall erfolgte eine Verzögerung in der Einwirkung der warmen Luftschichten auf die Witterungsverhältniffe, und wir bekamen die schönen Herbsttage anstatt im September erst im Oktober. Ein zweites Moment in der Abnormität des Wetters liegt in der Einwirkung des Golfstromes auf die Weiterbildung. Durch verschiedene Versuche, die von Expeditionen zur Messung der Temperatur des Golfstromes unternommen worden sind, hat die Annahme sehr viel an Wahrscheinlichkeit gewonnen, daß die Temperatur des Golfstromes speziell auf die demselben näher gelegenen Ländergebiete einen großen Einfluß ausübe. So haben die Versuche in Norddeutschland, das der Strömung des Golfstromes näher gelegen ist, 90 „Treffer" ergeben, während für Oesterreich 70 „Treffer" gemessen wurden. Wenn nämlich die vom Aequator hertreibende Strömung wärmere Wassermassen mitführt, teilt sich die Wärme den oberhalb derselben befindlichen Luftschichten mit; die Wärme eines Liters Wasser bei der Temperatur von 1 Grad ist vier Kubikmeter Luft zu erwärmen im stände. Diese warmen Lüfte werden nun auf das Festland herübergeweht und beeinflussen in der bezeichneten Weise die Temperatur. Da nun die Wärme des Golfstromes stets für mehrere Monate die Luft versorgt, ist es wahrscheinlich, daß das milde Wetter noch längere Zeit anhalten wird. Ueberdies wurde die Beobachtung gemacht, daß die sogenannten milden Winter, die eine warme Temperatur aufweisen, gewöhnlich mehrere Jahre hintereinander in gewissen Serien oder Cyklen auftreten. Iw einem solchen CykluS befinden wir uns nun seit dem Jahre 1896, da seit diesem Jahre stets milde Winter zu verzeichnen waren. Solche Serien wurden in diesem Jahrhundert schon mehrfach beobachtet, so in den Jahren 1804 bis 1807, 1841 bis 1845, 1849 bis 1851 und jetzt seit dem Jahre 1896. In den Tages- und Monatstemperaturen bleiben die Jahre ziemlich konstant und weisen im Gegensätze zu vereinzelten, besonders abnormen Wintermonaten, keine extrem abweichenden Temperaturen auf." — Wir dürften daher auch heuer einen warmen Winter zu erwarten haben.
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* * Schuldienst Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 8. November den Lehramtsassessor Gustav Lauteschläger in Darmstadt zum Lehrer an dem Ludwig Georgs Gymnasium zu Darmstadt, den Lehramtsassessor Karl Größer aus Darm« stadt zum Lehrer an dem Gymnasium in Mainz, den Lehramtsassessor Adolf Kemmer aus Gießen zum Lehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, sämtlich mit Wirkung vom 1. November d. I., zu ernennen.
* * Ordens Verleihung. Seine Majestät der Kaiser hat Herrn Postsekretär a. D. Mayer den Noten Adler- Orden 4. Klasse verliehen.
* * Das Jahresfest des Oberhessischen Vereins für innere Mission, das nächsten Dienstag und Mittwoch dahier gefeiert wird, und in einem Festgottesdienst (Dienstag abend 61/* Uhr in der Stadtkirche) und in mancherlei Versammlungen (Dienstag nachmittag 3 Uhr im oberen Konfirmauden- saale sKirchstraßei mit Vortrag von Pfarrer I. Werner aus Frankfurt a.M. über „Veredelung der Volkserholungen", abends 8i/g Uhr in Steins Garten, Mittwoch vormittag 10 Uhr im Konfirmandensaale der Johanneskirche) reiche Anregung verspricht, hat noch eine dankenswerte Erweiterung dadurch erhalten, daß der Verband vonRettungs- häusern und verwandten Anstalten und Vereinen in dem Großherzogtum Hessen und der Provinz Hessen-Nassau seine Jahresversammlung gleichfalls am Dienstag, und zwar vormittags um 10 Uhr, im unteren Konfirmandensaale (Kirchstraße) abhält. Dabei wird auf Grund eines Referates des Herrn Pfarrers Reuß von der Strafanstalt zu Preungesheim über „Zwangserziehung mit Rücksich tauf das Bürgerliche Gesetzbuch" verhandelt werden, ein Thema, das auch für unsere städtischen Verhältniffe eine große Bedeutung hat.
** Landtagswahlen. Im Wahlbezirk Gießen-Land wurden zu Wahlmännern gewählt in: Lollar: Ludwig SeippIV., Karl Zimmermann; Annerod: Phil. HammelVI ; Hausen: Gg. Harnisch; Staufenberg: Bürgermeister Stephan; Lang-Göns: Johs. Wagner IX., Konr. Johs. Wenzel; Rödgen: Ludw. Kraushaar II.; Oppenrod: Bürgermeister Balser; Daubringen: Heinr. Hainbach; Ruttershausen: Bürgermeister Klinke!; Wieseck: Hch. Seibert III., Karl Schäfer III., Adam Ziegler, Jost Rein, Balth. Wacker; Allendorf a. d. Lahn: Bürgermeister Volk; Großen-Buseck: Johs. Demper, Wilh. Rühl, Phil. Dambmann; Großen-Linden: Bürgermeister Leun, Lehrer Bach, Ludwig Keßler V.; Klein-Linden: Johs. Theis III., Kaspar Jung VII. — Im Wahlbezirk Hungen-Lich wurden folgende Wahlmänner gewählt: Bettenhausen: Bürgermeister Roth; Trais-Horloff: Bürgermeister Bornmann; Lich: Hermann Jhring, Beigeordneter Dörmer, Bürgermeister Heller, Konrad Zimmer; Muschenheim: Bürgermeister Roth; Ober-Hörgern: Johs. Alles V.; Oberbessingen: Bürgermeister Kühn; Utphe: Bürgermeister Schneider; Wohnbach: Wilh. Eichelmann; Obbornhofen: Phil. Holler; Münster: Beigeordneter Heß; Berstadt: Johs. AlterH., Bellersheim: Wilh. Neusel; Eberstadt: Heinr. Löbrich III.; Wölfersheim: Ernst Heyer III.; Dorf-Gill: Bürgermeister Kuhl; Steinheim: Bürgermeister Nicklaus; Birklar: Johs. Bender; Vi Hin gen: Conr. Koch IV.; Langsdorf: Bürgermeister Köhler; Inheiden: Wilh. Stoll; Langd: Emil Fritz; Röthges: Phil. Ester, Hungen: Bürgermeister Buttron, Hch. Schmidt I.; Gröningen: Bürgermeister Gilbert; Nonnenroth: Bürgermeister Jacob. — Weitere Wahlnachrichten besagen: Darmstadt-Land: Wahl Noacks (vereinigte Bürgerpartei) gesichert. In Groß-Gerau soll Berthold (Soz.) in Langen-Jsenburg Cramer (Soz.), in Eberstadt-


