oder
Hotmtes und PrormyieUes
Ellenbogenknochens und die Knickung einer Rippe.
slcitigt sich die Nachricht, daß der Herzog von Connaught auf die Thronfolge in Coburg-Gotha verzichten wird, und mfolgedessen der Herzog von Albany an die Reihe kommt. Am englischen Hofe ist man der Meinung, der junge Herzog könne seine Studien ruhig in England fortsetzen, es genüge, wenn er sich alljährlich einige Wochen in seiner zukünftigen Residenz aufhalte, um sich an die Eigenart deutscher klein- staatlicher Verhältnisse zu gewöhnen.
M.P.C. Aus Peking erfahren wir, daß sich das H a l s- leiden des bisherigen deutschen Gesandten am kaiserlich chinesischen Hofe, des Baron v. Heyking bereits bedeutend gebessert hat. Bevor derselbe seinen neuen Posten antritt, er sich eine geraume Zeit in der Heimat aufhalten; sein Scheiden wird in den Kreisen der Deutschen in China sehr bedauert. In russischen Kreisen ist man geneigt, die Abberufung v. Heykings auf englische Jntriguen zurückzuführen. Man erinnert daran, daß die englische Diplomatie s- Z. auch den Fortgang dieses Herrn von Alexandrien ver-
* ^a&e' toD er als deutscher Generalkonsul den englischen Wünschen angeblich ein zu geringes Wohlwollen entgegen brachte.
" Handwerkerschulkommiffion des Grohherzogw«» W- In einer dieser Tage in Darmstadt stattgehabtenSitzung der Handwerkerschulkommission des LandesgewerbeverrinS wurde die Konstituierung des Vereins angenommen und besteht nunmehr die Kommission aus folgenden Herren: In
Gießen, 10. Juni 1899.
Kuustvereiu. Das große Gemälde: „Die Stummen des Serails" von Paul Bouchard, Paris, ist nunmehr m der Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand zur A u s st e l l u n g gelangt, und wirwollen es daher nicht versäumen unseren Kunstfreunden eine Schilderung dieses Kunstwerkes an dieser Stelle folgen zu lassen. Am goldenen Horn, am schönsten Punkte Konstantinopels, liegt das alte Serail, die frühere Residenz der Sultane, ein Komplex von Palästen, Kwsks, Pavillons, Wachthäusern, Magazinen und Wirt-' schaftsgebäuden, umschattet von Platanen und Cypressen nn parkartiger Stadtteil, den hohe Mauern von der übrigen Stadt trennen. Jetzt sind die Prachträume unbewohnt, der
Aus dem Jahresbericht deS Orofth. Hessische« Getverbe-JufpektorS der Gewerbe-Juspektio« Gieße« für 1898 (die Provinz Oberhessen umfassend) (Fortsetzung).
seine außerordentliche Belesenheit in der englischen Litleratin - sie ist natürlich eine notwendige Voraussetzung. Vielmehr möchte ich auf die glückliche Gabe der Darstellung hin weisen, welche unser Verfasser sein eigen nennt. Obwohl es sich hier um eine Arbeit strengwissenschaftlichen Charakters handelt, ist doch in keiner Zeile jene staubige Atmosphäre zu spüren, die gewöhnlich die Lebenslust eines gelehrtem Werkes zu sein pflegt. Lebendig und geistvoll ist der Stil^ und selbst Partieen, deren Inhalt naturgemäß ein trockener: ist, lassen sich leicht und ohne Ermüdung lesen. So wenig ist von trockenem Tone zu merken, daß Meyerfeld eher fidfi hüten muß, in den entgegengesetzten Fehler zu verfallen und zu fcuilletonistisch zu schreiben. Er liebt es bisweilen» im Bestreben nach pointierter Darstellung zu ziemlich entlegenen Fremdwörtern zu greifen; das ist im allgemeine» nicht zu verwerfen, darf aber nicht übertrieben werden- Auch lehnt er sich gern an Zitate an, manchmal an all- zubekannte, wie auf S. 66: „Es giebt im Leben eine* jeden Dichters Augenblicke, wo er an sich selbst nörgelt", manchmal an zu unbekannte: „jene Briefe sind nichts mitt der roten Farbe gemalt, die den Künstler in Olive Schreiners „Dreams" das Leben kostet." (S. 99.) Doch« das sind Schwächen, die sich wohl noch leicht werden besiegen lassen, ohne daß dem Vermögen guter und inte-- ressanter Darstellung Abbruch geschieht. Vielmehr möchte ich glauben, wer bei der Führung des Zeichenstiftes sicheren Blick und so feste Hand beweist, wie es hier z. ®- in der Einleitung geschieht, wo mit wenigen Strichen die litterarischen Charakterköpfe von Burns Vorgängern scharf umrissen werden, daß der auch wohl geeignet sein wird. >en Pinsel und die Palette in die Hand zu nehmen, und uns ein ausgeführtes Bildnis des Dichters zu malen.
C. A.
Der Transmissionsriemen schälte^ dem7Arbeiter ein größeres Stück Kopfhaut ab.
Unfälle mit rötlichem Ausgang.
In Summa sind drei Unfälle zu verzeichnen, welche den Tod zur Folge hatten, und zwar sämtlich in der Jn- dustriegruppe IV. Auf 2696 Arbeiter der Gruppe IV kommen 3 Todesfälle, welches einem Verhältnis von 1,1: 1000 entspricht.
Die näheren Umstände seien im folgenden wiedergegeben: 1) In einem Steinbruch löste sich von einer Wand eine mit Steinen vermischte Erdmasse los und verschüttete einen auf der Sohle beschäftigten 39jähr. Arbeiter, sodaß der Tod sofort eintrat. Wahrscheinlich ist man im Abbau, sowie im Wegräumen des Abraums nicht genügend vorsichtig gewesen.
2) In einer Ziegelei sollte ein Wagen mit fertigen Steinen beladen werden. Ein 23jähriger Arbeiter stand auf dem zum Teil bereits beladenen Wagen, welcher einen Uebergang durchfuhr. Der Mann bückte sich zwar, doch wurde er von einem Balken des Ueberganges so stark auf die Steine gequetscht, daß er schwere, innere Verletzungen erlitt und nach 5 Tagen starb.
3) In einer Ziegelei war ein 47jähriger Arbeiter mit noch anderen Leuten bei starker Sonnenwärme in einer Thongrube mit Thonhacken beschäftigt. Wegen plötzlichen Unwohlseins verließ der Betreffende seine Arbeitsstätte, um sich nach Hause zu begeben. Nachdem der Arbeiter eine Entfernung von etwa I 500 Meter zurückgelegt hatte, siel er tot nieder, I an welcher Stelle derselbe dann nach 2 Stunden I gefunden wurde. Nach Aussage des Arztes ist der I Arbeiter am Hitzschlag gestorben. Schon einige I Tage vorher hatte sich der Verstorbene allerdings I unwohl gefühlt; doch wäre es immerhin nicht aus- I geschlossen, daß der Hitzschlag durch die anstrengende I Thätigkeit in der Thongrube hervorgerufen wurde, I in welcher der Arbeiter fortgesetzt den heißen Sonnenstrahlen ausgesetzt war. Der Verstorbene war durch seine Beschäftigung im Betriebe der I Thongrube dem Unfall durch Hitzschlag in einem I die Unfallgefahr des gewöhnlichen Lebens über- I steigendem Maße ausgesetzt.
(Fortsetzung folgt.)
"B." Robert Burns scheitert der Versuch, ihn aus seiner Zeit heraus zu erklären, kläglich." Nun, Meyerfeld hat den Versuch noch einmal gemacht, und ist nicht damit gescheitert, sondern hat eine reiche Ladung wertvoller Resultate sicher ans Land gebracht.
"cht gesagt fein, daß er nicht auf diesem Gebiet schon Vorarbeiter fand. Aber während Henley und Henderson m ihrer Burns-Ausgabe namentlich viel neues Matenal für die Liederdichtung beibringen, berücksichtigen Wallace und der Franzose Angellier in ihren Abhandlungen nur die schottischen Vorbilder und schlagen den Einfluß, den fischen Dichtern empfing, zu gering an. In diese Lücke, die schon Robertson erkannte, ohne selbst über "Adrigste Stufe der Quellenforschung hinauszukommen, Arbeit Meyerfclds. S,e zeigt, daß Burns ebenso im Rahmen der englischen Litteraturgeschichte betrachtet «CPhPiihm a? Jn .bcm bcr schottischen, daß aber seine Bedeutung für beide eine ganz verschiedene ist. „Während «k, ^orschottischer Volksliederdichter) wie ein Turm «Rnrf LAmhütteu hinausragt, steht er da, wo er in die ©Qdgaffc der englischen sentimentalen Litteratur einbiegt, wie em Haus unter vielen anderen" (S. 12). Oder wie C^nQLrC?Ari?cAerfo-etcUc ausgedrückt wird (S. 133): 5?" Väschen L'tteratur ragt er wie eine Bergspitze “ ÄS ” “■ ■>«"*■ ------ A
Erstausgabe seiner Gedichte ihren Abschluß findet. Hier werden ungefähr 60 Gedichte einer genauen Besprechung unterzogen, und in jedem die Motive, der sprach! che Aus^ suckt und die metrische Form auf ihre Vorbilder hin unter- jst^ier ' toa6 7 cfer Beziehung schon beobachtet war ist hier zusammengestellt und durch reichliche Neufundc ergänzt worden. Aber wenn auch in der Quellenuntersuchung
beibt
»*» bi
•je*#1* t lauer der i in die »werben.“ ®*e i-äußening üb» Mts. folgend^ fichuß ergehe^ M. März v. ÄDavid und Gei tucr PreM L.cehren mir un lv cn Regierunge iimbcr die Reso: tage diese Ler befinden wir u. Aftage zu W rotrt, wenn neb ffionentarife aud Slnregungen ge ^ doch ju seinen Älegicrung abgec "lijim Anträge na
tlettog diS Ab? r erlogt zu ttili
Mold werden \ lluls lO-Martff nnur einen Wei rjfänger bei jel j ei Vorsicht bti
** Die 3 darauf aufmer: r. st, wenn man «gilt wnllifi ’a eicht Unterleib! *hie tyre Meinen , itsw. bewahv l-hw an daran z
"W- AnN< Regenten billig Sterben, hat es .chorloffthale, b «Mgeben. Der rrnitunter auf 1'18 bis 30 9 «sifutterjahrrn g •hier Morgen h fit utter bringt, st ' bkrntekosten; i 'Wtan sieht, un r«ännisch rechn .In betreff bei r»ir aller Wah bbis zur 2. Juli 'IvitterungSrege 1 ^lten wird, m HM« imb bie! : «leejchnitt dürft । fr. H’W Jom
Mgtrid ns abt»b Lb'®- Hit bi »Whitrubti
\ ^nrnals einen!
dijh« lab'? ’«nn. 1 »fW« «u
„ „ lS°N,«ds 57» Mii°d
.c ?nen kompti,,.. ■ÄÄft,
1 hn nek
vSw 1 11,1
* fc
ber Hauptwert dieser Studien liegt, so ist Meyerfeld doch nicht bei ihr stehen geblieben. Ueberall schließt sich an die Frage nach dem Ererbten die nach dem, was der Dichter selbst hinzubrachte. Bemerkenswert ist in dieser Hinsicht der mehrfache Hinweis auf Shakespeare (vgl. S. 3 u. 129) Dieser kommt wie Burns aus dem Volk, beide finb Autodidakten und übertreffen trotz der mangelnden akademischen Bildung ihre „von steifleinener Weisheit strotzenden Kollegen" als Dichter bei weitem. Beide finden bei Vorgängern und Zeitgenossen ihre Stoffe, ihre Sprache, ihre Formen vor, bei beiden bedeutet also die Frage nach dem geistigen Eigentum nicht eine Frage nach dem „was?", sondern nach dem „wie?" Auf diese Frage, die ebenso wichtig wie schwer zu beantworten ist, kommt Meyerfeld mehrfach zurück; die Grenzen, die er feiner Arbeit gezogen gat, verbieten ihm allerdings eine ausführliche Behandlung bicfeö Punktes, aber was hier gegeben wirb, genügt boch', um dem Lefer bas richtige Augenmaß für bie Beurteilung beö Dichters zu erhalten. Am tiefgreifenbften sinb bie Erörterungen btefer Art, bie sich an bie erste Periobe von
Entwicklung anschließen ((=>. 79 ff.). Auch darin gellt Meyerfeld über eine einfache Ouellenuntersuchunq hinaus, daß er mit leichter Hand die äußeren Ereignisse in Burns Leben anbeutet unb sie mit bes Dichters Schaffen in Beziehung fetzt. "
So hat er also bie beiben Punkte, von benen eine jeoe Söiogrnpljie auszugehen hat, sicher erfaßt, unb es wirb nact) ber Lektüre bes Buches überhaupt ber Wunsch rege, Meyerfelb möge seine Burnsforschungen nicht an der Stelle toD er hier abbricht, überhaupt fallen lassen, sondern selbst von der Analyse zur Synthese fortschreiten. Hierfür spricht noch eines in der vorliegenden Schrift, was hervorgehoben zu werden verdient. Ich meine nicht Meyerfelds feines Verständnis und warme Liebe für feinen Autor; sie oer-- "eyen sich nach dem bisher gesagten von selbst; ebensowenig
Von hessischen Behörden werden fttdbiittln er folgt: Arbeiter Karl Bachmann aus
Diebstahls von der Staatsanwaltschaft DarmfM- Shl Bursche Fried. Wilh. Belghaus aus Narppallen wegen Tut stahls, Schneider und Hausbursche Friedrich Ruf Qli: Wasserburg wegen Unterschlagung und Dienstknecht Geai Lenges aus Worms wegen Körperverletzung vom -m'- anwalt Worms; Arbeiter Konrad Dirschnabel aus Weier wegen Unterschlagung vom Amtsanwalt Djjtnbdt Schriftsetzer Felix Bialke aus Neustadt wegen Unterjdjlagun vom Polizeiamt Darmstadt; Arbeiter Franz Ludwig m Huis aus Osnabrück wegen Betrugs vom Amtsanwalt Singer. Handarbeiter Ernst Nespetha aus Schköben wegen Un!r schlagung von der Polizei Worms; angebl. Taglöhner Pai' Reutheues (Reuter) aus Antwerpen wegen Diebstahls w: Amtsanwalt I Darmstadt; Maschinist Wilhelm Schäfer Deicheroda wegen Körperverletzung vom Amtsanwalt Main. Dienstknecht Adam Steinmetz aus ? wegen Betrugs van Amtsanwalt Alzey; Dienstmagd Dina Bretz aus Horrwkilk!' auch Johanna ober Anna Schweickharb aus Ober-Jngelherni wegen Betrügereien vom Amtsanwalt Mainz; Fabrikarbeiik: Anton Zimmermann aus Offenbach wegen Bedrohung vorn Amtsanwalt Offenbach; ferner wegen Strafveroitßung. Hausiererin Agnes Bali aus Alsfelb vom Wgendit Grünberg; Maschinenbauer Johann Hinkel au- Seckbach vom Amtsgericht Offenbach; Michael MargulieS au-Lochna vom Amtsgericht Vilbel.
Erwachsene männliche Arbeiter.
Im Nachfolgenben seien 6 Unfälle beschrieben, welche ein besonberes Interesse bieten bürsten:
1) In einer Lampenfabrik wollte ein Arbeiter eine Stoßmaschine putzen, zu welchem Zwecke er dieselbe ausrückte. Noch ehe die Maschine jedoch zum Stillstand gekommen war, brachte der Arbeiter den Putzlappen in die Nähe der Antriebzahnräder, welche sofort Lappen und Hand erfaßten und letztere abquetschten.
2) Au^ dem Holzplatz einer Holzschneiderei sollte ein Eichenstamm vom freien Lager heruntergenommen werben. Unvermutet kam ber Stamm ins Rollen. Ein Arbeiter, welcher sich burch einen Sprung noch retten wollte, stürzte hin unb der Baum rollte über 'hn hinweg. Der Verletzte erlitt einen Wirbelbruch. An seinem Aufkommen wird gezweifelt.
3) In einer Papierfabrik wollte ein Arbeiter einen 3 Meter über dem Fußboden befindlichen Ventilator schmieren, welcher im Betrieb war. Aus | ber Leiter stehenb kam ber Arbeiter ins Schwanken unb geriet in bie Ventilatorflügel, sobaß ihm Hanb unb Unterarm zerschmettert würben.
4) In einer Brauerei wollte ein Arbeiter den nicht gut haftenden Riemen zur Eiswafferpumpe mit Nlernenwachs während des Betriebes ohne auszurücken schmieren. Das Riemenwachs klebte an Riemen und Hand fest und zog die rechte Hand I nebst Unterarm zwischen Riemen und Riemenscheibe, I wodurch ein zweimaliger Knochenbruch und Quet- I
5) feinem ©Ärudi^S • I '?luul,.lcen"cn- OT1 Nno Die Prachträume unbewohnt, der
h) In einer Cementfabnk wollte ein Schlosser, auf der Letter stehend, ein stillstehendes Lager lösen. Durch die angewendete Gewalt brach der Mutterschlüssel und der Arbeiter stürzte von ber Leiter in einen laufenben Riemen.
von der taumelhaften, wahnsinnigen Verschwendung, von den Stunden des Schreckens und der furchtbarsten Greuel - Die Geschichte giebt den Anhalt, die Phantasie des Künstlers aber weiß uns die Geschehnisse vergangener Zeit wieder lebhaft vor das Auge zu führen und mit magischer Der Sturz verursackte den Rrnck. h,« I ^Crauf. 8U beschwören. Paul Bouchard macht uns lenbooenknockipn« hto cj’tn'rF»»«« I ____ > i. flch oft genug im
___ _________ I ölten Serail abspielten: Dem irgend welcher Palastintrigue
I oder einem Thronrivalen zum Ovker müffen die Frauen zum Tode folget/ mit^breA"^ SulM °uch fte verloren. In das Frauengemach ift V Dtrr; »on der Entthronung des Sultans noch nA,
Märchenerzählung einer Sklavin laufch^nd Gesänge zur Laute, sich der eigenen Schönheit des Schmuckes, den ihnen der Sultan schenkte m b <
I dahin, die holdseligen Gefangenen des Larem« U5en'1 °>1ull- das Prunkgemach, °oon Liebe L A
Liebe klingt aus den Saiten der Laute n,,« o ,tidB Wonne weben sich die wachen Träume der Dkni },“11 b°w°g. sich der Teppich vor dem EingaJ « '")? treten Männer ein, dunkle Gestalten. Jhr^Mu^d^ aber ihre furchtbaren Blicke reden. Ein Stdrei fr1' fetzens gellt durch das Gemach. Jene Männe, r $ S'ummen des Serails - die unerbittlichen Lh 1 Pulastes. In ihrer Hand halten sie bie feibent @7' das Todesurteil und zugleich das Werkzeug bet
D-- Ausgänge sind umstellt, fein Entrinnt ist L Erbarmen kennen bie Stummen nicht. Damit fi? ? heimniffe bes Serails nicht verraten, ist ihnen hü. ausgeschnitten, unb so selbst ber Sprache beraubt L’ ' bem flehenben Stammeln ber ihnen Ueberantwonettn ' ©e^or. Grausam sind sie behanbelt, bas Mitleid -st ;'T' fremb geworben; inbem sie ben Blutbefehl ihres vollziehen, rächen sie ihre eigene Verftümmelunq Qn SJ welche bie Natur mit allen Reizen schmückte. Der L ' bes Bilbes hat bas Einbringen ber Stummen in btn ungemein brarnatisch gestaltet. Die Wirkung des " m ihren verschiedenen Abstufungen, von der finnberauuV1 Ohnmacht bis zur Resignation ist meisterhaft^Ä' unb ebenso ist bie Charakteristik der Stummen des l vortrefflich. Brutalität, Schadenfreude, Hbqefhnnti gegen bie Greuel sinb auf den einzelnen Gesichtern rn ff In wenigen Minuten wird der Mord vollzogen fein T, seidene Schnur tötet rasch. Schweigend tragen die Stumm,, bie Leichen ber Entseelten hinab an bas Wasser, unö teer' em neuer Tag anbricht, spiegelt sich bas Serail in wohnter Schönheit in ben blauen Fluten bes


