Vermischtes.
graphie unterrichtet worden.
• Der Felssturz in Airolo. Die Angaben, wie viel Felsmasse bei Airolo in der Nacht auf den 28. Dezember heruntergestürzt sei, schwanken zwischen 400 000 und 700 000 Kubikmeter. Die „N. Zur. Ztg." bemerkt dazu: „400 000 Kubikmeter, die gefallen sind. Was tst das gegen andere Bergstürze? Die abgebrochenen Felsen von Elm wurden auf 11 000 000, die von Goldau auf rund 25 000 000, die von Brienz im Bündlerland vom Sturz im Jahre 1749 auf 50 000 Kubikmeter geschätzt und ein ähnlicher großer Felssturz, wie die genannten, bereitet sich im Berner Oberland im Gebiete des Laminbaches vor, dessen engerer Schlamherd glücklich hat eingedämmt werden können, während sich höher eine Gebirgspasse mit einem Längsriß von 950 Meter in langsamer Senkung von etwa zehn Metern im Jahre bestndet und nach Jahren, Jahrzehnten, vielleicht erst nach einem Menschenleben zu Fall kommen wird." Auch das Dorf Campo im Balle Maggia (Kanton Tessin) steht aus einem Felsenstock, der sich jährlich an 3 Meter zu Thal bewegt. Beim Sasso Rosso wird nach dem jetzigen Urteil der Sachverständigen der Berg, nicht eher zur Ruhe kommen, als bis im Ganzen eine Million Kubikmeter niedergestürzt sein wird und zwar von jetzt an in kleinen Teilabstürzen von 100000 Kubikmetern. Kommt alles auf einmal herab, dann soll Airolo und der Eingang des Gotthard-Tunnels verloren sein. Man spricht davon, Airolo weiter im Westen neu aufzubauen, aber die Bewohner wollen die alte Scholle nicht verlassen. Der Gedanke der Abwehr, heißt es in dem genannten Blatte, hat einen groß ausgedachten Sicherungsdienst ins Leben gerufen, der unter der Leitung des Majors Hadorn vom Gotthard steht und mit Festungstruppen militärisch ausgeführt wird. Die Abbruchstelle soll am Tag wie in der Nacht, in dieser mit elektrischen Scheinwerfern, bewacht und untersucht werden. Auf jede Gefahrdrohung gehen von den nächsten Forts Kanonenschüsse los und die Glocken in Airolo beginnen zu läuten. Fluchtziele sind den Einwohnern angegeben. Es heißt dann weiter: „Jeder weitern Gefahr soll, wenn möglich, durch Sprengungen mit Dynamitminen, die in die Spalten des Gebirges versenkt werden und eine Loslösung der sturzbereiten Felsen in verhältnismäßig kleinen Massen herbeisühren, vorgebeugt werden. Als Leiter diejer Unternehmung, die schon in den nächsten Tagen beginnt,
• Vom Feldberg. Das neue Jahr brachte dem Gebirge ziemlich viel Schnee; am Feldberg hatte er im Durchschnitt ein Höhe von 25 bis 30 Zentimeter, tn zusammen- aewehten Stellen aber bis zu einem Meter. Jetzt ist der Schnee zum größten Teile wieder verschwunden und die Skiläufer haben keine gute Arbeit. Auf dem Feldberg, der in einem Nebelmeer steckt, gibt es schöne Reifbildungen.
• Stenographie. Die Verbreitung der G a b e l s b e r g e r - scheu Stenographie hat nach den soeben abgeschlossenen Erhebungen des letzten Zähljahres wiederum sehr erheblich ruaenommen, mehr als in einem der früheren Jahre. Die QaM der Vereine ist von 1161 und 1342, die der Mitglieder von 51 494 auf 61482, die der Unterrichteten von 54 488 auf 65170 (darunter 39547 an 1313 Lehranstalten) gestiegen. Unter den Vereinen befinden sich 157 Schülervereine mit 4500, 75 Damenvereine mit 2833 und 32 Militärvereine mit 2095 Mitgliedern. Infolge der Einführung des Stenographieunterrichts in die Kapitulantenschulen sind über 4000 Militärpersonen in der Gabelsbergerschen Steno-
ündern. .
Petersburg, 8. Januar. Russische Rüstungen pflegen von Zeit zu Zeit Gegenstand allarmierender Berichte in der englischen Presse zu sein. Der „Times" wird aus Sebaftopol vom 6. Januar von einem ihrer Vertreter, der zwei Monate das europäische Rußland bereiste, gemeldet, daß in sämtlichen dortigen Schiffswerften mit fieberhafter Eile an der Ausrüstung der Flotte gearbeitet werde; daß die Zahl der im Oktober und November dem Heere und der Flotte eingereihten Mannschaften die der früheren Jahre weit übertreffe, daß ferner Verstärkungstruppen so schnell wie möglich nach dem fernen Osten gesandt und die Besatzungen an der russisch-türkischen Kaukasusgrenze kürzlich vermehrt worden seien. — Diese Meldungen können einen
Males und Provinzielles.
Gießen, den 10. Januar 1899.
Ausland.
Wien, 11. Januar. Leider sind wieder einige Fortschritte der Vertschechung Böhme n s zu verzelchnni. In Pilsen verlangt, wie uns geschrieben wird, der ychechtsche Chauvinismus nun ebenso rote in Prag, der Fremde solle über die Thatsache hinweggetäuscht werden, daß m dieser Stadt und in der Umgebung viele Tausende Deutsche wohnen. In der letzten Sitzung des Pilsener Gemeinde- rates wurde nämlich beschlossen, ausschließlich tschechisch Straßentafeln anzubringen und alle Gemeindekundmachungen nur in tschechischer Sprache zu veröffentlichen. Pilsen war in Böhmen noch die einzige Stadt mit tsch^hischer Gemeindevertretung, welche doppelsprachige Aufschriften ei _ geführt hatte. Nun soll auch dieses äußere Zeichen, daß dort Deutsche wohnen, verschwinden. — Auch ist wieder eine deutsche Gemeinde dem Deutschtum verloren gegangen. Qu Blisowa in Westböhmen, welcher Ort nach der Volkszählung vom Jahre 1890 noch 489 Deutsche und nur 167 Tschechen zählte, siegten bei den letzten Gemeindewahlen die Tschechen. Innerhalb 8 Jahren hat sich also infolge der Wühlereien der Tschechen und der nationalen Nachlässigkeit der Deutschen das Verhältnis so sehr zu Un- gunsten der letzteren geändert. ,
Budapest, 9. Januar. Unter dem Eindruck der aus Wien kommenden Mitteilungen über den dortigen Kronrat
verläuft die heutige Abgeordnetenhaus-Sitzung ziemlich ruhig. Banffy, von allen Seiten über die weitere Haltung der Regierung befragt, erklärt, er könne darüber keine Mitteilung machen. .
Budapest, 9 Januar. Die hierher zuruckgekehrten Minister beobachten über das Ergebnis der m Wien unter dem Vorsitz des Kaisers stattgefundenen Konferenz das strengste Stillschweigen. Trotzdem gilt es als sicher daß das Abgeordnetenhaus vertagt werden wird, um mit den Führern aller Parteien wegen der parlamentarischen Cr= ledigunq des Ausgleiches Verhandlungen anzubahnen.
' Szeaedin, 9. Januar. Durch einen furchtbaren Schneesturm wurde hier und in der Umgebung großer Schaden eingerichtet. Ein Boot, in welchem vier Bauern über die Theiß übersetzen wollten, schlug um und sämtliche
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** Patente- und Gebrauchsmuster Eiutragungen von rm
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Brecher, „Elektrotechnische Werkstätte Darmstadt", G. nu b H., Darmstadt, 20. 11. 97. Centrisch spannendes Zwnbacken- sutter Jean Göbel, Darmstadt, Grreshermer Weg 25, 17 8 98. Eine Einrichtung zur Belebung von Leitungs- I wasser durch Kohlensäure, Louis Rühl, Worms a^ Rh. 11.
8 98. — Patent-Erteilungen. Verfahren zur I Darstellung gechlorter ß-Naphthalinsulfosäuren, Dr. Ch. Rudolph, Offenbach a. M., 2. 4. 98. Kniehebel-Stempel- presse mit Färbevorrichtung, I. Göbel, Darmstadt, Gaues- I Heimer Weg 25, 21. 12. 97. Autographenmasse, M. Scham- bach, Mainz, Dreikronenstraße 1, 2. 9. 96. Abnehmbare I Verschlußklammer für Formkasten, Eisenwerke Hirzenhain und Lollar C. Buderus, Lollar, 1. 4. 98. — Gebrauchsmuster-Eintragungen. Turnmieder mit Kordel-Kolonnen und Faltenbrust im Vorderteil, sowie Kordel-Kolonnen und versteifter Schnürvorrichtung im offenen Rückenteil, Koch u. Eichenauer, Gießen, 4. 10. 98. Turnimeder mit I Kordel-Kolonnen und Faltenbrust im Vorderteil und Kordel- I Kolonnen im geschlossenen Rückenteil, Koch u. Eichenauer, Gießen, 4. 10. 98. Sammelkasten für kleine Schriften mit flachem, durch einen Einsteckverschluß gehaltenem, sich 1 auf einen Rahmen des Kastens legenden »nd staubdicht schließenden Deckel, I. P. Sann, Gießen, 28. 10 98 Einstellbare Nähmaschinenlampe für gasförmige Brennstoffe mit die Flamme teilweise umgebendem Blender und aus gasdicht mit einander verbundenen Gelenkrohren bestehenden Träger, Oloff Heyer, Stockheim, 21. 10. 98 Portetresor mit Geheimtasche seitlich des Verschlusses, D. Heymauu, Offenbach a. M, 21. 9. 98. Geldtaschenbugel, bei welchem | sich ein an denselben durch Schienen gelenkter Schenkel in denselben hineinlegt, D. Heymann,„Offenbacha. M., 21. 9. 98. Vierteiliger Geldtaschenbugel, wovon zwei Teile verdeckt liegen, mit derartiger Schloßkonstruktion, daß sich jeder Teil für sich öffnet, D. Heymann,. Offenbach a. M. 21.9.98. Verschiebbare Walzenlagerhülsen behufs raschen Auswechselns von Walzen, Josef Heim, Offenbach a M 17. 19. 98. Musik-Instrument nut abgestimmten drehbaren Glaskelchen und Gummitnstern zur Erzeugung der Töne, Alfred Paris, Mainz, Löhrstraße 19, 26. 9.,98. Abnehmbarer, zum Tragen mit der Hand eingerichteter Gcpäckhalter, für Fahrräder, Peter Schlesinger, Offenbach a M. 10. 10. 98. Fächerartig aufgehende Werkzeugtasche für Fahrräder, H. Müller u. Co., Offenbach a. M., 31.
10 98. Ansteckvorrichtung, bestehend aus einer mit konischem Gewinde versehenen Stopfbüchse, I. Westermeyer, Gießen, 29 9. 98. Aus zwei untereinander und zur Papierfuyrungs walze beliebig einstellbaren Klebstoffauftragwalzen bestehende Reqnliervorrichtung für die aus das Papier °uszutragend Klebstoffschicht bei Blechbeklebmaschmen, H. F- Stollberg, Offenbach a. M., 20. 10. 98. Vorrichtung 5"^ Trennung der einzelnen Überklebten Blechtafeln bei Blechbettewasch men, bestehend aus einem hinter den Transportwalzen angeord- I neten Walzenpaar mit konischen W^zen von größerem ISL.e säw&m»'
E do?f bei Alsfeld, 29. 10. 98. Holzhulse aus beklebten aufqewickelten Fournieren für Griffel, Bleistifte re., Gg. Rüikle Worrns, 3. 10. 98. - Verlängerung der Schutzfrist. Schirmhülle zc., M. Levi, Gießen, 4. 12 9o, 4 11. 98 An Regulierofen-Thüren nachstellbarer Verschluß, Karl Buderus, Lollar, 19. 11. 9o, 3 11. 98.
♦* Die Großh. Zenttalstelle für die Gewerbe beabsichtigt, im Laufe des ersten Viertel dieses Jahres Uebuugskurse ür Meister und ältere Gesellen m einzelnen Orten des Großherzogtums abzuhalten, wo hierfür e" besonderes vorhanden ist. Die Dauer der Kurse wird 8 bis
?4 Tage betragen bei mäßigem Unterrichtsgelde, welches Minderbemittelten erlassen werden kann. Anmeldunge sind bald bei der genannten Stelle zu machen. Ebenso wird beabsichtigt, demnächst in den Räumen der Darmstadter Gewerbeschule zwei Fachkurse von 8- vis 14tägiger Dauer abzühal.en: 1. für Maler in Holz- und Marmor- malen nach der Natur, 2. für Schuhmacher im Maßnehmen, Aufträgen und Zuschneiden, unter Vorführung neuer Hilfsmaschinen. Der Malerkursus soll am 23. Januar beginnen und 14 Tage dauern. Anmeldungen sind bis zum 20. Januar einzusenden. Das Unterrichtsgeld be- träat fünf Mark; dasselbe kann Minderbemittelten erlassen werden, außerdem kann denselben, falls sie von auswärts kommen, einmalige Rückfahrkarte 3. Wagenklaffe vergütet und ein Tagegeld von zwei Mark als Beihilfe gewahrt werden. — Dieselbe Behörde schreibt zur Gewinnung eines geeigneten Aufnahme-Diploms für Mitglieder des Landesgewerbevereins unter denselben einen Wettbewerb aus. Zur Auszeichnung der besten Entwürfe sind drei Preise ausgesetzt von 100, 60 und 40 Mark. Näheres ist aus Nr. 1 des „Gewerbeblatt" zu ersehen.
Insassen ertranken. ., ri r .
Mailand, 9. Januar. Da sämtliche Bedienstete der hiesigen elektrischen Tramway striken, mußte der gesamte Betrieb eingestellt werden. Die Behörden sind bemüht, etne baldige Beilegung des Ausstandes herbeizuführen.
Paris, 11. Januar. Ueber die Kosten des nächsten Krieges veröffentlicht der frühere französische Handels Minister Julius Roche im „Figaro" eine Studie, die sich wie gewöhnlich durch Klarheit und scharfe Logik auszeichnet. Er legt dabei die Kosten des letzten großen europäischen Krieges, des Krieges von 1870/71, zu Grunde und kommt zu dem Ergebnis, daß der Unterhalt des mobilisierten französischen Heeres, auf den Kopf acht Franken 80 Centimes gerechnet, ungefähr täglich 25 Millionen Franken erfordern würde. Außerdem würden sich die erforderlichen Anschaffungen sofort auf eine« Betrag von zwei Milliarden belaufen. Dabei ist natürlich die durch den Krieg herbei- geführte Stockung in den Geschäften nicht gerechnet. Aiff einen sehr wichtigen Punkt aber weist Jules Roche noch hin. Das ist die Einrichtung der französischen Sparkassen, die nicht wie in Deutschland eine gesonderte Organisation haben, sondern in den Staatskassen mit eingeschloffen sind. Im Jahre 1870 waren es aber nur 600 Millionen, die das Publikum vom Staate zurückfordern konnte und znrück- gefordert hat. Heute sind es 4Va Milliarden. Wo will der Staat diese hernehmeu, fragt Jules Roche, wenn alle Welt plötzlich feine Einlagen zurückfordert und notgebrungen zurückfordern muß? Es bleibt nun nichts übrig, schließt Jules Roche seine Darlegung, als entweder unsere Finanzpolitik oder unser System der nationalen Verteidigung zu
Welcher jedoch beteuert, aß vorgenommenen
m seiner Hand losgegangen sei. w ü J «A her Sohn Sektion der Leiche seines Vaters geberdete sich ganz verzweifelt/ man führte ihn daraus von derselben
r J n ker ;u Berlin oder Stockholm am zweiten nach der Absendung morgens ausgeteilt wird, künftig schon am Abend des folgenden Tages in die Hände des Empfängers gelangt. Da sowohl Saßnitz wie Trelleborg eisfreieHafen ?md wird eine nennenswerte Störung nur in ganz besonders K Z zu bejürcht-n sein Mit der B-r °pp° nng der Saßnitz-Trelleborger Linie tritt vom Ma, -me solch Dcrbesierung dieser Linie ein, wie sie beim Betrieb ®amPäbm9.mÄ.'f\m Sonntag Nachmittag sand eine von nahezu 2000 Bürgern und Webern besuchte Versammlung statt. Es wurde eine Resolution angenommen, in welcher die Arbeiter das Gewerbegericht als Elmgungs- amt bezüglich der schwebenden Lohnstreitigkeiten in der S°wm-.bruuche Vorschlägen. Badische Presie"
erfährt ft Mn einem Abschi-dsgesuch des komman- di-rend°n Generals v. Bülow hi-rs-lbst Nichts bekannt.
beunrnhigenden Charakter haben, brauchen ihn aber nicht "°"°L°nd°m 9^ Januar. Bon den Philippinen wird gemeldet daß di- Eingeborenen Baracken bauen und ahuliche R. te diaunasmaßreaeln gegen di- amerikan, ch-n Truppen W^WN«Sl°.Jl, in Brand zu stecken w nn es ihnen nicht gelingen sollte, diese Stadt -rsolgr-ich W verteidigen. Die in Jlo-Jlo anwesenden Fremden haben sich an Bord der Kriegsschiff- begeben.
• Frankfurt a. M., 5. Januar. Ein Reitersest. über das der Großherzog von Hessen d°s Protektorat übernommen hat, wird am 16., 18. und 19. Marz Räumen des neuerbauten Hippodroms zum Besten des Verein Kriegerheim zu Frankfurt a. M. veran altet Das Programm vereinigt im bunten Wechsel eine Fülle malerischer Bilder, die die verschiedensten Zeiten und Volker 'u ritterlichem Spiele dem Auge erstehen lassen. Die Offiziere Frankfurts und der Garnisonen von Darmstadt, Hanau uno Mainz mit ihren Damen, sowie eine große Zahl Frant- surter Reiterinnen und Reiter haben ihre Mitwirkung zu-
hinweg. cwnar In der gestrigen Nebelnacht
war, direkt in das ziemlich hohe Wasser. Sei H T und das Geschrei seiner Kollegen versetzten die aus dem Schlaf gerüttelten hiesigen Uferbewohner in 3 f 9 der herrschenden Dunkelheit gelang erst nach augerer Zeit die Rettung des Burschen aus s-mem ^nfte.will^gen
W«mi, 8. Januar. Das säst 6 Jahre alte Sohuchen des Brauereibesitzers Jean Rühl hier splelte F zeug, das Nachthemdchen des Kindes fing Feuer, und d unglückliche Kind erlitt dadurch so schwere Brandwunde , daß es bald darauf unter schweren Schmerzen starb.
Oppenheim, 8. Januar. Der Rheinwasserstand s in ein für die Schifffahrt fe^ gün^tige8 ®\ab^nm^ne^tarec-": und können die Fahrzeuge jetzt wieder volllastig überall h fahren. Die Wasserzuuahme betragt vom 1-bis heute^u i 1 Mtr. bei weiterer Aussicht auf Wachsen. Der Sch ff - verkehr, besonders mit Kohlen, ist sehr flott.


