Ausgabe 
9.6.1899 Erstes Blatt
 
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I , Konzert des Akademischen Gesang.Bereia« am TOiitw j oem 14. Juni. Haydn hat zu den wenigen bevorzugten qOm I ponisten gehört, denen schon bei Lebzeiten hohe Ehren m I große Erfolge beschieden waren. Die erste öffentliche U I führung der OratoriumsDie Schöpfung" in Wien, i* | Haydn zugegen war, gestaltete sich zu einem großen Sremir I Der Saal konnte kaum dem Andrang der Menge otnüqtn I und die Wiener Polizei hatte es für notwendig btfanbtn | ihre Agenten zu senden, um den Verkehr am Eingang iU | regeln. Ob der Akademische Gesang-Verein nach I Richtung hin übermäßige Sorge haben wird, ist nicht oari zweifellos, trotzdemVater Haydn- im Geiste sicherlich br I Aufführung beiwohnen wird.

** Abonuementskouzert. Wir machen unsere vnehtten Leser nochmals auf das erste diesjährige «Sommer. Abonnementskonzert unserer Regimentskapelle aus merksam, welchem durch das Auftreten des berühmten Piston virtuosen Herrn Louis Kümmel aus Darmstadt ein er höhter Reiz verliehen wird. Aus Erfurt, woselbst Herr Kümmel in allerjüngster Zeit auftrat, schreibt man: Konzert unserer 71er Kapelle im Steigergarten bot bieSmc'i einen ganz besonderen Genuß dadurch, daß der Piston virtuose Herr Louis Kümmel vom Hoftheater in Darmstab einige Soli blies. Der treffliche Solist, dem ein guter Ruj vorausgeht, bot ausgezeichnetes. Wie von Seiten Musil verständiger behauptet wird, haben die Erfutter seit dm Tode des durch seine fabelhafte Technik rühmlichst bekannten Pistonvirtuosen Türpe, der seinerzeit mit der Äilfe-Aapelle hier gastierte, etwas ähnliches von Virtuosität noch nicht wieder gehört. In der Kantilene hat der Gast durch seinen flötenähnlichen, weichen, reinen Ton Türpe sicher noch über­troffen. Wer, wie wir, seinerzeit Gelegenheit hatte, die Bilse'schen Pistonvirtuosen Hoch und Türpe zu hören, der wird gleich uns sicher nicht versäumen, sich den durch Herrn Kümmels Auftreten gebotenen seltenen Genuß zu ver­schaffen.

I ** Turnerisches. Inmitten einer festbewegten Zeit sieht | sich der hiesige Turnverein, gegr. 1846, ebenfalls veranlaßt, I für den nächsten Sonntag eine Feier zu planen, bezüglich I deren eine Verschiebung aus verschiedenen Gründen nicht I mehr gutzuheißen war. Es gilt neben verschiedenen Ehren« I akten, insbesondere des Tages zu gedenken, an welchem vor I 50 Jahren seitens einer Reihe von Frauen und Jungfrauen I die noch heute bei jeder Festlichkeit voranzutragende LereinS- Fahne überreicht wurde. Gar mancher, der unter dem Schutze dieses Banners zu echt frisch, fromm, fröhlich, freiem Thun einherzog, wird diese Jubelfeier umsomehr be­grüßen, als dadurch die. Erinnerung an längst geschwundene schön verlebte Stunden wachgerufen, und damit gleich' zeitig in Verbindung gebracht wird, einer Reihe von Turnern

1 für ununterbrochene 25 jährige Mitgliedschaft eine besondere Auszeichnung durch Einhändigung einer Ehrenurkunde zu verleihen. Man sieht hieraus, daß die Leitung des Turn­vereins eifrig bemüht ist, jede Gelegenheit ehrenvoller Momente wahrzunehmen, um durch deren Feier den echt turnerischen Geist in der jetzt durch Sport- und andm Veranstaltungen für das Turnwesen sehr kritischen Zeit wach' zurufen, und zu erhalten, wie namentlich die ältere Gene- ration als treue Vertreter immer mehr unter dem goldene^ Banner zu sammeln, bei der jüngeren Generation dageg^ Interesse, Eifer und Ausdauer für den der Turnsache wne' wohnenden guten Zweck zu erwecken. So wollen wir den hoffen, daß dem Turnverein zu seiner, nächsten Sonntag, abends 8i/2 Uhr in seiner Turnhalle (Nordanlage) zu üt gehenden Jubelfeier ein wahrer Ehrenabend beschieden, un< ihm vergönnt sein möge, eine große Zahl Turner,'und Turu- schwestern, Jung wie Alt begrüßen zu dürfen. Wir wün­schen dies von ganzem Herzen, und rufen ihm bereits zum Wohlgelingen und ferneren Wachsen und Gedeihen er

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Deutsches Deich.

Berlin, 7. Juni. Anläßlich der gestrigen Enthüllung des Helmholtz-Denkmals sandte der Kaiser aus Prökelwitz der Witwe Helmholtz seine Büste und ein Schreiben, in welchem der Kaiser sein Bedauern ausdrückte, daß er der gestrigen Feier nicht beiwohnen konnte. In Erinnerung an die unvergeßlichen Verdienste des Verewigten freue er sich, daß fortan das Standbild des großen Forschers und Ge­lehrten den Zugang zur Universität schmücken werde, zu seinem Ruhm, zu Ehren der Wissenschaft und zur Nach­eiferung für die Berliner akademische Jugend.

Berlin, 7. Juni. Bei einer Feuersbrunst, die heute in den ersten Morgenstunden in dem Hause Mauer­straße Nr. 3 ausbrach, fand die im Dachgeschoß wohnende Familie eines Harmonika-Spielers, im ganzen 7 Personen, den Erstickungstod. Die übrigen Bewohner des obersten Stockwerkes, denen der Weg durch das mit Rauch ganz gefüllte Treppenhaus abgesperrt war, wurden von der Feuer- I wehr mit Hilfe der Drehleiter gerettet.

Berlin, 7. Juni. Protest Versammlung. Die Nationalsozialen hielten gestern abend eine öffentliche Pro­testversammlung gegen die sog. Zuchthausvorlage im Saale des Handwerkervereins in der Sophienstraße ab. Das Referat hatte Pfarrer Naumann übernommen. Er wandte sich in scharfen Worten gegen den Gesetzentwurf, den er für unbegründet, überflüssig und nach jeder Richtung hin schädlich hält. Die ruhige Entwicklung der Gewerk­schaften werde gestört und der Sozialdemokratie, die man bekämpfen wolle, würden Scharen staats- und königstreuer Arbeiter zugeführt. Der Entwurf treffe nicht allein die Klasse der Lohnarbeiter, die in Deutschland über sieben Millionen umfaßt, sondern mittelbar auch die Gewerbe­treibenden, Kaufleute und alle, die auf den Konsum der Masse angewiesen seien. Wer die Vorlage lese, müsse glauben, wir lebten in einem wilden, zuchtlosen Lande ohne Strafgesetze, in dem Gewaltthaten, Beleidigungen, Verrufs­erklärungen an der Tagesordnung seien. Dabei sei in Wahrheit der § 153 der Gewerbeordnung schon heute ein Ausnahmegesetz für kämpfende Arbeiter. Falsch sei es auch, dieArbeitswilligen" als Stützen des Staates hinzustellen; die größeren Ausstände der letzten Jahre, besonders der Hafenarbeiter-Strike, hätten gezeigt, welche unsauberen Elemente manchmalarbeitswillig" werden. Diejenigen Personen, die dem Kaiser die ganze soziale Bewegung so dargestellt haben, als wäre durch die Strike eine Beun­ruhigung des gesamten Volkes hervorgerufen, hätten gelogen. Mit der Zuchthausvorlage, wie mit dem ganzen konser- i Dativen Drucke müsse aufgeräumt und dahin gewirkt werden, daß deutsch sein wieder frei sein heiße. (Lebhafter Beifall.) Nach lebhafter Debatte wurde folgende Resolution an­genommen :Die Versammlung fordert den Reichstag auf, die Vorlage zum Schutze des gewerblichen Arbeitsver­hältnisses ohne Kommissionsberatung abzulehnen und die Aufhebung des § 153 der Gewerbeordnung zu beschließen."

Karlsruhe, 7. Juni. Der Prinzregent von Bayern I ift heute mittag kurz vor 12 Uhr zu zweitägigem Besuche I am Großherzoglichen Hofe hier eingetroffen. Der vor- I gesehene große militärische Empfang am Bahnhofe unterblieb I auf ausdrücklichen Wunsch des Prinzregenten. Es waren I deshalb am Bahnhofe nur Doppelposten aufgestellt. Der I Prinzregent trug bayrische Generals-Uniform. Die Be- I grüßung zwischen dem Prinzregenten und dem Großherzog I war eine überaus herzliche. Der Empfang seitens der I Stadtvertretung und der Bevölkerung war ebenso herzlich. I Dom Bahnhofe bis zum Schlosse bildeten!die Vereine, die I Studenten der Technischen Hochschule und die Schulen I Spalier. Am Rathause richtete der Oberbürgermeister eine I Begrüßungsansprache an den Prinzregenten als an den I erhabenen Verbündeten und Freund unseres geliebten Landes­herrn. Der Prinzregent dankte, indem er sagte, er sei außerordentlich gerührt von dem herzlichen Empfang, der chm zuteil geworden sei. Es freue ihn, daß dadurch das Verhältnis zum Ausdruck gelangt sei, das ihn mit dem Großherzog von Baden, und die beiden Länder miteinander verbinde. Der Empfang sei so herzlich, daß er ihn an sein eigenes Land erinnere. Heute ist im Schlosse Galadiner zu 40 Gedecken, morgen erfolgt ein Rundgang durch die Stadt und später wieder Galadiner zu 80 Gedecken. Morgen abend reist der Prinzregent wieder ab.

** Vortrage von Dr. Ella Mensch. Gestern hielt Frl. Dr. Mensch ihren angekündigten Vortrag über Emile Zola. Sie ging aus von einem Worte Lord Salisburys, der im vorigen Jahre von den lateinischen Nationen als zum Untergang bestimmten Völkern gesprochen hatte, und erörterte die Frage, ob man die Franzosen als eine ab­sterbende Rasse bezeichnen könne. Dabei kam sie zu dem Schluß, daß dies solange nicht der Fall sei, als sich bei ihnen Männer fänden, die die Schäden der Gesellschaft zu erkennen und die Ursachen dieser Schäden zu ergründen im stände seien. Deren Waffe sei heute der Sittenroman und der, der diese Waffe am vollendetsten handhabe, Emile Zola. Er besitzt wenig von den traditionellen Eigenschaften der französischen Schriftsteller: die 616gance, die Leichtigkeit und Grazie der Darstellung und des Ausdrucks geht ibm ab, statt dessen ist er schwerfällig, plump, häufig brutal. Ist er doch auch seiner Abstammung nach nicht reiner Franzose, , I in ihm mischt sich vielmehr italienische und französische Art j | so, wie es bei Napoleon und Gambetta der Fall war. Aber I seine Brutalität ist auch seine Gesundheit, und diese bewahrt I ihn vor dem Versinken in derselben DSkadence, in der der I geniale Guy de Maupaffant ein so trauriges Ende ge- | sunden hat, und die auch bei Paul Bourget durch die glän- I -ende Hülle immer wieder durchbricht. Und noch ein I Zweites großes Verdienst hat er sich, gemeinsam mit Al- I pfiffe Daudet, um die französische Litteratur erworben: I wenn heute den ftanzösischen Litteraten der Begriff einer I Weltlitteratur, einer Weltkunst, der der älteren Generation I völlig ferne lag, aufgegangen ist, so ist das das Werk Zolas. I Er begann, wie alle jungen Dichter, mit romantischen Träumereien und phantastischen Entwürfen, aber im Kampf mit der Not des täglichen Lebens ging ihm der große Ge­danke auf, der den Grundton all seiner Werke bildet, der nämlich, daß der Mensch das Produkt seiner Anlagen und seiner Umgebung ist. Die Richtigkeit dieses Satzes zu be- I weisen, greift er mitten hinein in die Wirklichkeit und schil­dert sie so, wie sie ist, aber es gibt von ihr nicht eine bloße Photographie, wie Honoro de Balzac, sondern ein von einer Idee belebtes Gemälde. Denn wie die Eisenteilchen, mögen sie vorher noch so wirr durcheinander gelegen haben, sich sym­metrisch um die Enden des Magnets ordnen, so gruppiert sich um sie das Detail, das er unermüdlich aus dem weiten Be- reich der Wirklichkeit zusammenträgt. Ein genaues Studium der Erfahrung ist dafür Voraussetzung, und diese Thatsache findet ihren treffenden Ausdruck, wenn er die von ihm be­gründete Gattung des Romans als Experimentalroman be­zeichnet. Von diesem Gesichtspunkt aus kommt der Schrist- steller inloeuvre, ein Selbstporträt Zolas, zu dem Urteil, daß der Romandichter die Aufgabe habe, stets und überall die Wahrheit zu sagen, und daß er ihr zuliebe selbst vor dem Abscheulichsten, auch in der Wahl des sprach­lichen Ausdrucks, nicht zurückschrecken dürfe. Ja, Zola geht m diesem Wahrheitsfanatismus vielfach zu weit, so nament« r »Pot-Bouille, einer Geschichte von der Hintertreppe, geschrieben für Leute, die vergessen, daß zur Hintertreppe als notwendige Ergänzung auch eine Vordertreppe gehört. Und doch bleibt er selbst hier in etwas Romantiker, in der | wct nämlich, wie er in der Schilderung der äußeren Um- gebung, vor allem der Natur, die Idee seines Werkes ahnen läßt, in sie die Seele der Geschichte hineinlegt. Dahin ge­hören die Naturschilderungen desGerminal und inla faute do labbö Mouret, vollends eines Meisters würdig sind die Schilderungen von Paris inloeuvre. Das Ge- I heimnis ihrer Wirkung besteht darin, daß er uns in ihr Paris zeigt, nicht wie es ist, sondern wie es sich darstellt I in den Augen seines Helden. Eine Probe, die die Vor- I tragende daraus vorlas, gab ihr Gelegenheit, zugleich noch I auf em anderes Merkmal Zola'schen Geistes hinzuweisen: I bas ist sein Pessimismus. Den grandiosesten Ausdruck hat I diese Stimmung gefunden inRome, der Schilderung I der ewigen Stadt, in der die Reste der Vergangen­heit nicht sowohl die Kontinuität des historischen I Lebens als die Kontinuität der Vergänglichkeit des Gestern, I des,,Heute und des Morgen predigen. In Paris, dem I letzten größeren Werk, tritt die Gewalt von Zolas vielfach I monumentalem Pathos nicht so sehr in Erscheinung; denn |

kräftigesGut Heil" zu.

Geflügelzuchtstation. Gestern weilten die Herren Rittergutsbesitzer Major Enden-Kiekrz als 1. Vrdfttie des landwirtschaftl. Vereins der Provinz Posen, ne rast Y Posen als Schriftführer desselben Vereins, Wegner-Brom-

Lokales rmd Provinzielles.

Gießen, den 8. Juni 1899.

Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog I empfingen am 7. Juni u. a. den Militärintendanten I Schindler vom Generalkommando des 18. Armeekorps, I den Pfarrer Werner von Nieder-Ohmen, den Polizei- I amtmann Ortwein von Bad Nauheim, das Bureau der I landwirtschaftlichen Ausstellung zu Frankfurt a. M., be- I flehend aus den Herren Graf von Arnim-Criewen, «Prinz von Schönaich-Carolath und Oekonomierat I Wölving.

I ** In den Ruhestand wurde versetzt am 30. Mai der I Gerichtsvollzieher Johann Schaubach zu Hungen aus sein Nachsuchen.

* Militärdieustnachrichteu. Dr. Wolff, Stabs- und Bataillons-Arzt des 2. Bat. des Jnf.-Negiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Oberstabsarzt 2. Klasse und Regimentsarzt des Westfäl. Drag.-Regts.

I Nr. 7 befördert. Dr. Radünz, Oberarzt beim Gren.- Regt. König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pomm.) Nr. 2, zum Stabs- und Bataillons-Arzt des 2. Bat. des Inf.- i Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116 befördert.

* Parlamentarisches. (Telephonmeldung.) Die Erste Kammer der Landstände tritt kommenden Montag den 12. ds. Mts. zusammen. Die Tagesordnung umfaßt I zirka 200 Gegenstände, und werden die Verhandlungen I voraussichtlich mehrere Tage dauern. Die Verhandlungen I bet Zweiten Kammer der Stände beginnen Dienstag I den 20. ds. Mts., da erst bis dahin die Ausschußberichte I sertiggestellt sein können.

Ausland.

Wien, 7. Juni. Das Exekutiv-Komitee des Polenklubs beriet heute vormittag wegen Uebernahme der Vermittler-Rolle bei der bevorstehenden Verständigunas- Aktton zwischen Deutschen und Tschechen.

Leoben, 7. Juni. Hier ist eine Agitation im Zuge, die Regierung zu veranlaffen, die Jnskribierung russischer relegierter Studenten in die hiesige Bergakademie zu verbieten, weil durch die sich steigernde slawische Studenten- zuziehung der deutsche Charakter der Leobener Berg-Akademie gefährdet werden könnte.

150^baACV?ni- der Ortschaft Palocsa sind flebra^n? CT Wirtschaftsgebäuden nieder-

Paris, 7. Juni. Die Haussuchungen bei den Mit- gliedern der aristokratischen Chefs und den royalistischen Mhrern dauern fort. Die Polizei bewahrt strengstes Still­schweigen über das Resultat der Haussuchungen Man glaubt versichern zu können, daß man die Beweist in Händen habe, daß das Komplott am letzten Sonntage seit langer Zeit geplant gewesen fei. a

Saloniki, 7 Juni. Infolge der Verhaftunaen ungarischer Notablen brach in Prilep ein Auf stand aus ®" $«We Besatzung mußte fluchten. L'rWatt von gangen 1 m,t ciner Truppenmacht nach Prilep abge-

bin überzeugt, daß die Kunst noch mehr wie bisher : Himmel nahe kommen und eine starke Neiauna ruw n*1 ! kannten haben wird; aber ebenso bin id) übtneuat 1 fle gleichzeitig nur immer fester aus der Erde einbetfaJ! Wirb. Denn neues schaffen kann sie nur, wenn fie -' Leben ausgeht unb wieber zu ihm zurückkehtt." _D r, ** Konzert. Eines recht zahlreichen Besuches erL sich das gestern abenb inSteins Saalbau" stattaeiu £ Konzert bes österreich-ungarischen Orchesters. Die fr ungen dieser Kapelle waren vorzügliche, und beftätim. vollauf den diesen Künstlern voraufgegangenen quten X Infolgedessen kargte auch das anwesende Publikum mit L wohlverdienten Beifall nicht, und nötigte so den ftüniti/ "och manche Einlage ab. Der zum Schluß zur Wuffübru- I gelangte Phantasie- und Serpentinentanz fand ebenstes i," ouhrende Anerkennung, und verlieh dem Ganzen einen.>- hakten Zauber.

kunft der modernen Kunst befragt,' also sormülier°ba7 Ä16l'L£« f*1 bm überzeugt, daß di- Kunst noch mebr "Ml § AAp k

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< Reuter hier, I w. ist bei b( ' ^gekommen.

^ihmschonv fint hat man Straße vv dich , Mi ein.

er liebt es, wenn er di- stärksten Effekt- auf bi, e., Seferä ^at wirken laffen, die weicheren Gesüblbtön,"' anzuschlageu. So schiebt sich zwischen di- bruÄ lichkeitSschilderungen in la terre und bete b" 88 b«des Teile d-r Rougon-Macquartserie, die dusttee^^ I« reye, IN der di- Zartheit der Stoffbehand üna^°^" vertragt mit d-r durchaus realistischen psycholomlch,! ^ tbee. Zu der Einheitlichkeit bet »tmofnhäre k" schich" steht wiederum die Gegensätzlichkeit der Ä 1 t« Docteu, Pascal in Kontrast, denn dieser Roman d ^ von dem alten, ungesöhnten Streit zwischen Qir*n rn^l und Naturwiffenschast. Wertvoll ist er vor allem"^

weil der Dichter in ihm seinem Glauben an den Äl 1,1 Sieg der Wahrheit und d-S Leben- triumphierend '""V» druck verliehen hat, und weil er so auskling. in de« ©tbanten, ben er, einmal nach seiner Ansicht oon b,r