Interessenten bleibt es überlassen, selbst für eine geeignete Herstellung der Fahrbahn Sorge zu tragen. Jedenfalls muß aber vor jedem weiteren Befahren der Straße uns hiervon Anzeige gemacht werden.
Gießen, den 4. Oktober 1899.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
___Muhl.__
Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Rosenkranz, 1 Regenschirm, 1 Kinderwagenkissen, 1 Halstuch, 1 Strickbeutel, 1 Taschentuch, 1 Sielscheid und 1 Hundemaulkorb.
Zugelaufen: 1 junges Huhn.
Gießen, den 7. Oktober 1899.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl.
Die Kriegsgefahr in Südafrika.
lieber den Stand der Dinge in Südafrika liegen heute nur spärliche Nachrichten vor. Die auch von uns wiedergegebene Meldung des „Reut. Bür." aus Bloemfontein, die englischen Truppen hätten bei Kimberley die Grenzen des Oranje-Freistaates überschritten, ist bisher nirgends bestätigt worden. Möglicherweise hat nur eine Rekognoszierung durch eine stärkere Patrouille stattgefunden, oder es liegt gar nur eine unbewußte Ueber- schreitung der Grenze vor. Jedenfalls hat England nicht das geringste Interesse daran, den Ausbruch der Feindseligkeiten irgendwie zu beschleunigen. Auch über ein Ultimatum des Präsidenten Krüger an die britische Regierung, in welchem er, wie von verschiedenen Seiten gemeldet wird, die Zurückziehung der englischen Truppen von der Grenze Transvaals innerhalb 48 Stunden verlangt, ist in Londoner amtlichen Kreisen angeblich nichts bekannt. Indes ist die Lage so hochgradig gespannt, daß der tatsächliche Kriegszustand jeden Augenblick eintreten kann. Davon scheint man auch in London überzeugt zu sein, und es wird daher mit den Ausgaben nicht mehr gekargt. Nach einer Meldung des „Reut. Bür." hat der Lord-Schatzkanzler bereits die vorläufigen Ausgaben für die militärischen Vorbereitungen zur See in der Höhe von drei Millionen Pfund angewiesen. Die Regierung wird ohne die Genehmigung des Unterhauses diese Summe nicht überschreiten und das Unterhaus ersuchen, ihr eine Summe für die weiteren Ausgaben zur Verfügung zu stellen, die acht Millionen nicht überschreiten werde. Die Militärbehörden trafen eine Verfügung über die Einzelheiten in Betreff der Einrichtung und der Verteidigung einer Verbindungslinie durch Natal, die eine ausreichende Anzahl von Feldlagern enthalten soll zur Aufspeicherung von Lebensmitteln und zur Rast der Truppen, sodaß die Truppen sofort nach ihrer Ausschiffung in die Front vorgeschickt werden können und Stockungen im Marsche vermieden werden. Die Effektivstärke der nach Südafrika bestimmten Truppen wird 40000 Mann überschreiten.
Der „Daily Telegraph" weiß aus Charlestown vom 3. d. Mts. zu berichten: Johannesburg könne sich nicht ernstlich verteidigen, und Prätoria sei trotz seiner/ sonst gut ausgerüsteten Forts sehr wenig widerstandsfähig. Das Heer der Buren sei nur eine große undis- eiplinierte Freifchar von etwa 20000 Mann. Derartige vage Meldungen verfolgen natürlich lediglich den Zweck, in London über die Prekäre Situation der Engländer in Südafrika hinwegzutäuschen. Bezeichnend für die wirkliche Stimmung im englischen Lager ist eine dem Ober- kommandanten General Redvers Buller zugeschriebene Aeußerung. Als man ihm mitteilte, daß die angeblich 15000 Mann starken englischen Truppen am Kap bis zum 15. Oktober auf einen Stand von 40000 Mann gebracht sein werden, soll der Obergeneral erklärt haben, er benötige 7 5000 Mann, da dieGegner über 45000 Mann verfügen.
Als Hütte die Lage in Südafrika noch einer besonders grellen Beleuchung bedurft, taucht nun auch plötzlich ein alter Bekannter aus der Zunft der Strauchritter, Herr Dr. Jameson, aus der Versenkung wieder auf, und zwar nahe demselben Pitsani-Potlugo, von wo er im Jahre 1896 feinen berüchtigten Einfall in das Gebiet der Südafrikanischen Republik unternahm. Jameson hat, wie englische Quellen aus Kapstadt ganz ungeniert melden, angeblich im Mata- beleland ein britisches Freikorps gebildet und bereitet sich nun vor, seinen 1896 verunglückten Einbruch, diesmal offiziell von Herrn Chamberlain legitimiert, zu wiederholen. Voraussichtlich wird er damit ebensowenig Glück haben, als vor drei Jahren, denn nach den jetzt ein- getroffenen weiteren Einzelnachrichten haben die Buren an der ganzen Nordwestgrenze der Republik mehr denn genügende Truppen konzentriert, um einem neuen Jameson- rinbruche oder einem Einfalle des Obersten Baden-Powell, ^blcher ein ähnliches Korps um seine Freischärlerstandarte geschart, erfolgreich zu widelstehen. An dem Popoflusse und der sogenannten Rhodesfurth stehen 3000 Buren unter cwT «opimanbanten Grobler, zu denen, ihren rechten Flügel bildend, noch das Waterbergkommando, etwa 1500 ftnrt kommt. Die eigentliche Westgrenze schützt das Nustenburg- und das Lichtenberg-Kommando unter General Aalatn. Mafeking gegenüber stehen im ganzen 4 bis 5000 Mann mit 4 Batterien Artillerie. Die Südwestgrenze schützt Oberst Cron je, während der bekannte Kommandant Schalk Burger die Truppen der Ostgrenze (Zwaiziland und Portugiesisch-Ostafrika) führt. Das Potschefdtroom- Kommand ist nach Bloemhof zum Schutze der Grenze gegen die Kapkolonie hin abgegangen.
In manchen englischen Kreisen ist man immer noch bestrebt, auf die Erhaltung der Friedens hinzuwirken. So nahm der geschäftsführende Ausschuß der nationalen liberalen Vereinigung gestern eine Resolution an,
in welcher erklärt wird, daß die drohende Lage in Südafrika durch die bestehenden Differenzen nicht gerechtfertigt sei, und das Bedauern ausgesprochen wird, daß der Streit Über die Frage des Wahlrechts auf den Boden der Suze- ränitätsfrage hinübergeraten sei. Die Resolution drückt ferner die Hoffnung aus, daß Transvaal jetzt das Wahlrecht nach fünfjährigem Aufenthalt bewilligen werde, da es die Versicherung erhalten habe, daß seine Unabhängigkeit gewahrt werde. Schließlich wird Lord Salisbury daran erinnert, daß er für die Weiterführung der auf den Frieden abzielenden Verhandlungen veranwortlich sei. Auch die Königin Victoria soll, wie der „Daily Chronicle" betont, von dem tiefen Wunsch nach Erhaltung des Friedens beseelt sein. Nichtsdestoweniger wächst in England die Kriegspartei zusehends. Es verlautet, daß Mitglieder des letzten liberalen Kabinetts übereingekommen wären, die Politik der Regierung gegenüber Transvaal selbst gegen Harcourt und Morley zu unterstützen.
Der Kampf der kleinen Burenstaaten gegen die englische Weltmacht ist kaum mehr vermeidlich. Die Buren ziehen in einen ehrlichen Krieg; sie wissen, daß sie um den Bestand ihrer beiden Staaten zu kämpfen haben. In dem Schwur, durch den sich nach 1878 die Buren zum Kampfe um die Selbständigkeit verpflichteten, heißt es:
Es sind jetzt 40 Jahre her, daß unsere Väter die Kapkolonie verließen, um ein freies u»d unabhängiges Volk zu werden. Wir haben Natal gegründet, den Oraojcfreistaat und die Südafrikanische Republik, und dreimal hat die englische Regierung unsere Freiheit unter die Füße getreten. Unsere Flagge, gekauft mit dem Blute und den Thränen unserer Väter, ist nieder getreten worden. Wie durch einen Dieb in der Nacht ist uns unsere freie Republik gestohlen worden. 2ßb- wollen und können dies nicht dulden. Es ist der Wille Gottes, daß die Einigkeit unserer Väter und die Liebe zu unseren Kindern uns verpflichten, unfern Kindern unbefleckt das Erbe unserer Väter zu überliefern. Aus diesem Grunde vereinigen wir uns hier und geben einander die Hände als Männer und Brüder, feierlich versprechend, unferm Land und Vock treu zu bleiben und auf Gott blickend bis in den Tod zusammenzuwirken."
Mit demselben Gedanken werden die Buren heute in den Kampf treten. Vielleicht hören wir von verlorenen Schlachten der Buren, aber kaum von verlorenem Mut und verlorener Hoffnung.
Deutsches Reich.
Berlin, 7. Oktober. Ausflug des Kaiserpaares nach Elbing und (Sabinen. Wir hatten ber Abreise des Kaisers und der Kaiserin von Rominten Erwähnung gethan. D§r Hofzug traf um 2 Uhr 30 Minuten auf dem Elbinger Staatsbahnhofe ein. Der Kaiser, der Jagdkostüm trug und sehr wohl und heiter aussah, und die Kaiserin, welche eine grau-grüne Robe angelegt hatte, bestiegen einen mit vier prächtigen Schimmeln bespannten Jagdwagen und begaben sich in die reich geflaggte, schön geschmückte Stadt. Der Empfang des Kaiserpaares gestaltete sich bei herrlichem Wetter besonders glänzend. Eine gewaltige Menschenmenge belebte die Straßen, und vom Bahnhof an bildeten die Kriegervereine mit ihren Fahnen Spalier, ferner sämtliche Schulen, die Gewerbe mit ihren Emblemen, 3500 Arbeiter der Schichauschen Werst, das Personal de< Blechwarenfabrik von Neufeld, endlich die Arbeiterinnen der Cigarrenfabrik von Loefer & Wolff, welche sich, 3000 hn der Zahl, mit ihren weißen Mützen und weißen Schürzen ganz besonders nett ausnahmen und Blumensträußchen vor den kaiserlichen Wagen streuten. Der 120 Personen starke Gesangverein der großen Cigarrenfabrik stimmte beim Herannahen des Kaiserpaares eine Hymne an. — Der Kaiser war durch den wahrhaft imposanten Empfang in Elbing sichtlich gerührt. Von Elbing begab sich das Kaiserpaar nach Cadinen. Auf dem Wege dahin wurde es enthusiastisch von der Landbevölkerung begrüßt, die auf den romantisch gelegenen Höhen in der Nähe der Stadt Ausstellung genommen hatte. Bei der Ankunft in Cadinen empfing den Kaiser und die Kaiserin der Landrat von Etzdorf, dessen Gemahlin ein Bouquet überreichte. Das Kaiserpaar blieb über Nacht in Cadinen, traf heute mittag 12 Uhr in Elbing wieder ein und setzte darauf seine Reise nach Marienburg fort. —
— Man schreibt uns zu unserer Notiz in Nr. 233 über das Befinden des Großherzogs von Luxemburg: „Mit besonderer Freude hören wir aus der nächsten Umgebung von Schloß Hohenburg, daß unsere neuliche Mitteilung über die bedenkliche Altersschwäche des Großherzogs von Luxemburg auf einem Jrrtume beruht. Der hohe Herr, welcher sich in der ganzen Umgebung der größten Verehrung erfreut und dessen Anwesenheit besonders jetzt in den Tagen schwerer Heimsuchung in allen umliegenden Orten als eine große Wohlthat empfunden wird, soll völlig wieder hergestellt sein. Er hatte sich vor einigen Wochen durch einen Sturz aus dem Wagen schwer verletzt, unternimmt aber jetzt schon wieder Ausfahrten mit feinen feurigen Rappen und hat in den letzten Tagen sogar an >en Jagden in Mittenwald teilnehmen können."
— Nach dem „Berl. Tgl." ist es nicht unwahrscheinlich, daß der Reichshaushaltsetat dem Reichstage noch nicht sofort bei seinem Zusammentritt Mitte November zugeht, sondern erst einige Wochen später.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." widmet der morgen mit ihrer Mutter in Potsdam eintreffenden Königin Wilhelmine der Niederlande an der Spitze ihrer heutigen Nummer herzliche Begrüßungsworte und hofft, daß der Besuch der Königin dazu beitragen werde, die guten nachbarlichen Beziehungen zu dem klugen, stammverwandten Volke der Holländer zu stärken, dessen Geschicke die Deutschen stets mit aufrichtiger Teilnahme verfolgt haben.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt die Meldung, daß schon in der kommenden Session dem Reichstage eine Novelle zumUnfallversicherungsgesetz vorgelegt werden soll.
— In einem Artikel „Zur inneren Lage" erklärt heute auch die „Post", daß nach ihren Informationen ein Gegensatz zwischen dem Reichskanzler Fürsten
Hohenlohe und demFinanzminister Vr v. Miquel nicht vorhanden sei, und daß alle Bemühungen, ih« herbeizuführen, erfolglos bleiben würden. Was die Kanalvorlage betreffe, so scheine es, als wenn die Regierung beabsichtige, durch Lösung der dringlichsten Aufgaben, welche in Bezug auf wasserwirtschaftliche Fragen bestehen, den bisherigen Kanalgegnern die Vorlage annehmbarer z» machen. Hierbei kämen in Betracht: Anlegung resp. Ver- befferung von Wasserstraßen, Hochwasserschutz und Meliorationen gewisser Landesteile, namentlich des Oderbruches. Ob dieses Programm schon in der nächsten LandtagS- session durchgeführt werden könne, sei noch unbestimmt.
Ausland.
Wien, 6. Oktober. Wie der „Moniteur Oriental" meldet, hat sich der Oberkommissar von Kreta, Prinz Georg von Griechenland, mit der Prinzessin Viktoria, der Tochter des Prinzen von Wales, verlobt. Die öffentliche Bekanntmachung wird aber erst in einigen Tagen erfolgen.
Wien, 6. Oktober. Der Staatsminister v. Bülow ist heute vom Semmering hier eingetroffen und wird, wie verlautet, vor seiner Abreise nach Berlin mit Grafen Goln- chowski eine Unterredung haben.
Budapest, 6. Oktober. Laut Blättermeldung entsetzte der KiUtusminster den Professor für Geschichte Otto Warga seines Amtes, weil derselbe seinen Vorträgen über verschiedene Regenten Bemerkungen eingeflochten halte, welche sich als Majestätsbeleidigungen qualifizieren.
Paris, 6. Oktober. „Le Siöcle" meldet, daß Verenger das Studium der Untersuchungsakten in der Komplottaff aire Ende nächster Woche beendigt haben wird, sodaß die Vernehmung der Angeklagten gegen den 16. ds. Mts. vor versammeltem Senate erfolgen kann.
Paris, 6. Oktober. Wenn der heutige Tag an de« Grenzen Transvaals ruhig verläuft, so gilt, wie von unterrichteter Seite versichert wird, eine Vermeidung der Feindseligkeiten noch nicht für ausgeschlossen. In den letztere» 24 Stunden soll ein bedeutsamer Vermittelungsvorschlag gemacht worden sein.
Paris, 6. Oktober. Die Gräfin. Märtel, als Schriftstellerin bekannt unter dem Namen „Gyp", ist gestern vo» einem Mitarbeiter des „Matin" intertoietot worden. Sie sagte, Dorouläde werde verurteilt werden, obwohl keine Beweise gegen ihn vorliegen. Die Regierung wolle nicht, daß Dorouläde sich in Paris befinde, wenn der deutsche Kaiser die Ausstellung besucht.
Paris, 6. Oktober. „Gallois" versichert, daß gestern verschiedene Haftbefehle unterzeichnet waren, daß aber ber Senatspräsident dieselben zurückbehalten hat, als das Telegramm des Richters Grosjean ihm bekannt gegeben wurde. Haussuchungen haben bei einer gewissen Madame Bernette und bei einer dem Richter Grosjean befreundeten Dame stattgefunden.
Konstantinopel, 7. Oktober. Der dieser Tage in Berlin eintreffende Botschafter Tewfik-Pascha überbringt im Auftrage des Sultans dem Kaiser Wilhelm ein großes Bild eines älteren französischen Meisters, welches eine Hauptzierde der Gemäldesammlung im Yildiz- Kiosk bildete und während der Anwesenheit des Kaisers wiederholt dessen größte Bewunderung erregte.
New-Hark, 6. Oktober. Nach einer Besprechung mit Dew ey beschloß Mc. Kinley, ein Geschwader, mit dem Panzerkreuzer „Brooklyn" an Der Spitze, nach Manila zu entsenden und den Feldzug auf den Philippinen i* energischerer Weise führen zu lassen.
Durban, 6. Oktober. Gestern sind zwei Regimenter Infanterie, eine Batterie Feldartillerie und ein Bataillon Husaren hier eingetroffen. Dieselben begaben sich unter dem Befehl des Generals Hunter nach der Grenze. Der General Buttler hat beschlossen, die Zahl der Zeitungs-Korrespondenten, die ihn während der Kriegs- Operationen begleiten dürfen, auf 12 zu beschränken. Auswärtige Journalisten werden nicht zugelaffen.
Johannesburg, 6. Oktober. Die Transvaal-Regierung hat alle Pferde der Straßenbahn-Gesellschaft i« Beschlag genommen, um Lebensrnittel und Munition nach der Grenze zu schaffen. Präsident Krüger hat Befehl gegeben, den willigen Arbeitern in den Minengruben große Boote und Dampfer zur Verfügung zu stellen, damit die Arbeiter sich gegebenenfaöed retten können.
Kokates ans Msviuzirües.
Gießen, 7. Oktober 1899.
** Geschichtskal-nd-r. Vor 230 Jahren, am 8. Oktober 1669, wurde zu Amsterdam der Maler Rembrandt geboren, der vorzüglichste Künstler der holländtschrn Schule, In dtssen meistens im Dämmerlicht des Hclldunkrls dargestelltern Bildern eine düstere Gemütsstimmung mit einer getreuen und innigen Auffassung der Natur und einem poetischen leidenschaftlichen Element vereinigt ist. Rembrandt wurde am 15. Juli 1606 zu Leyden geboren.
*• Sonnige Herbsttage sind und jetzt beschicken, und es cheint, als ob wir noch auf eine Reihe solcher freundlicher Oktobertage rechnen dürften, die mit ihrem matten Blau, mit ihren kräftigen, bunten Farben in Wald und Feld noch nichts von Trauet und Wehmut kennen, wie sie beim Rascheln der fallenden Blätter dann so leicht des Menschen Herz beschleichen. Freilich hat Mutter Natur schon ihr grünes, sommerliches Kleid mit einem anderen vertauscht; und doch erscheint sie in ihrem neuen bunten Schmuck, bß- aden mit der Fülle ihrer Gaben, noch nicht bereit, ihr Szepter aus der Hand zu legen! Es ist um diese Zeit bei Herbstes noch, als ob die Luft von feinem, flüssigen Golde chwimmt, und die Natur selbst erscheint wie eines jener luf goldenem Grunde gemalten Bilder alter Klosterbücher^ o rein, so leuchtend wie von einem Heiligenschein umflösse». Der Naturfreund und sinnige Beobachter besucht daher ge-
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"Bartrage. Nusd köchter-Jnstituts machend, weisen wir ai sicht stehenden Borträg Kirchengeschichte noch b. Borträgen in früheren, die Zeit der Win nvmmen. Derartige versitaMdten lelchaf erwarten, daß bei bei Vortragenden, dieselbi recht viele Teilnehmer als die Bedingungen und weitesten Kreisen daß Bedingungen, Er liste in der Ricker'sch fliegen. Heber die Sehend berichten.
** Ass bem Hem w nftt fßofjenauffülj herzu eine der schönsten, Stählt In dieser Poss Mdende Konplets unb M sich diese Posse ber freut, die gerne lachen- des Konditors, Werei de« Direktors Helm, Den beiden Soubrette sowie auch Frl. Kugle »al m Souplelvorlrac HerrWHeluii.
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