Ausgabe 
8.10.1899 Drittes Blatt
 
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heim, Lehrerstellen an der Musterschule zu Friedberg über­tragen; an demselben Tage wurde der auf die 1. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Dreieichenhain, Kr. Offenbach, präsentierte Schulamtsaspirant Karl Becker aus Müschen- heim für diese Stelle bestätigt; am 30. August wurde dem Schullehrer Martin Alb ach zu Steinheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Watzenborn-Steinberg, Kr. Gießen, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Heinrich Da ab aus Groß-Bieberau eine Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Rüsselsheim, Kr. Groß-Gerau, übertragen; an demselben Tage wurde der auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirschhausen, Kr. Heppenheim, präsentierte Schulamtsaspirant Pet. Jak. Pörtner aus Dromersheim für diese Stelle bestätigt; am 2. September wurde dem Schulamtsaspiranten Julius Karl Kray er aus Gonsenheim die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Haßloch, Kr. Groß- Gerau, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Leonhard Hoffmann aus Kirch-Brombach die 2. Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Sandbach, Kr. Erbach, übertragen.

** In Amerika verstorbene Hesse«. In Bucyrus, O.: Elisabeth Reehl, geb. Kriechbaum, 70 Jahre alt, von Reichenbach. In Cincinnati, O.: Christian Henkel, aus Darmstadt. In New-Dort: Witwe Margaretha Thum, geb. Heimerle, 83 Jahre alt, aus Alzey. In Columbus, O.: Ad. Schimpf, 80 Jahre alt, aus Ober- Ostern.

tt Lich, 6. Oktober. Als vor nunmehr 11 Jahren die hiesige städtische Wasserleitung gebaut wurde, ver­säumte man und zwar aus Sparsamkeitsrücksichten, Wasser­messer anzubringen. Durch unerlaubten und leichtsinnigen Verbrauch des Wassers entstehender Mangel und ungerechte Verteilung der Lasten für die Wasserabnehmer waren die sich daraus ergebenden Mißstände. Neuerdings soll den­selben durch Einführung von Wassermessern gesteuert werden. Eine große Erleichterung für den Verkehr von der Stadt nach dem Bahnhof wird dadurch geschaffen, daß der Fußsteig der Bahnhofstraße zwischen dem Schloßgarten «ud dem Rondel des alten Festungswalles verbreitert wird.

V. Vom westlichen Vogelsberg, 6. Oktober. Um die fiskalischen Waldungen möglichst abzurunden, werden stets kleine Parzellen, die angrenzen, vom Fiskus an getauft Auch für die Gemarkung Salzhausen wird in dieser Beziehung weiter gesorgt, und die neue Wasserleitung wird kräftig gefördert, sodaß in der nächsten Saison alle kleinen Mißstände, die sich im letzten Jahre gezeigt haben, beseitigt sind. Man ist in unsrer Gegend mit der Kar­toffelernte fast zu Ende, doch mit der Herbstsaatbestel­lung ist man der schlechten Witterung wegen gegen frühere Jahre sehr zurück.

L. Lißberg, 6. Oktober. Zum Baue eines neuen Schulhauses ist der hiesigen Gemeinde von Großh. Staatsregierung der namhafte Betrag von 4000 Mk. zu- gewendet worden. Da unser kleines Städtchen mit Glücks­gütern nicht gesegnet ist, kann man sich denken, daß die Einwohner für die ansehnliche Zuwendung sehr dankbar sind.

? Grebenhain, 5. Oktober. Zwei noch junge Brief­träger beim hiesigen Postamt, welche den Landbestell­bezirk haben, versehen diesen Dienst zur geeigneten Jahres­zeit nur per Rad mit Ausnahme beim Tragen schwerer Packete. Beide Briefträger haben dadurch stets ihren Be­zirk etwa 1 Stunde früher und auch leichter bestellt. Möge dies Nachahmung finden.

n. Büdingen, 6. Oktober. Der seitherige Vertreter unseres Wahlbezirks in der zweiten Kammer der Landstände, Herr Oberamtmann Wester nach er in Lindheim, kandidiert bei der bevorstehenden Wahl nicht mehr. Auch sein Gegen­kandidat bei der letzten Wahl, Herr Bürgermeister Noß in Wolf, der der Reformpartei angehört, kommt nicht mehr in Frage, da seitens der Partei der seitherige Vertreter für den Wahlbezirk Gießen-Land, Herr Pachter Bähr auf dem Herrnhag, als Kandidat aufgestellt wurde. Auf verschiedene an ihn gerichtete Anfragen hat sich ferner Herr Pfarrer - Bernbeck in Staden zur Annahme einer etwa auf ihn fallenden Wahl bereit erklärt. Da diese letzte Kandidatur aus allen Parteilagern lebhafte Unterstützung findet, und auch vom Bund der Landwirte, dessen Mitglied der Ge nannte ist, acceptiert wurde, dürfte jede andere als gänzlich aussichtslos zu betrachten fein. Es wurden seither auch ab und zu andere Namen genannt; doch folgte jedesmal rasch die Erklärung, der Betreffende lasse sich nicht aufstellen. Es ist das auch leicht erklärlich, da es nicht nach jedermanns Geschmack fein dürfte, nur als Zählkandidat zu fungieren.

Darmstadt, 6. Oktober. Heute abend. Präzis 9 Uhr, fährt der Russische Hofzug vom hiesigen Bahnhof ab nachEgelsbach, nimmt dort denGroßherzog nebst hoherGemahlin und Dienerschaft und feinen Kaiserlichen Gästen, den Zar nebst hoher Gemahlin und Gefolge auf und fährt 9 Uhr 30 Min. wieder zurück nach Darmstadt, woselbst die Herrschaften in dem Hofzug, welcher unter Bewachung int Eil-Güterbahnhos nächst den Anlagen am Exerzierplatz stehen bleibt, über­nachten. Morgen (Samstag) früh 7 Uhr 40 Min. bringt der Kaiserliche Zug seine Insassen über Bensheim nach Worms a. Rh. Die hohen Herrschaften besichtigen daselbst die Rheinbrücke, das Denkmal des seligen Großherzogs Ludwig IV., das Paulusmuseum rc. und werden dann einer Einladung des Herrn Major von Heyl Folge leisten. Die Rückreise erfolgt Samstag mittag 1/21 Uhr und werden die hohen Fürstlichkeiten um 1 Uhr 30 Min. wieder mit dem Kaiserlich Ruff. Hofzug in Egelsbach eintreffen. Im Uebrigen wird über diesen Ausflug strengstes Geheimnis bewahrt. Die städtischen Anlagen am hiesigen Bahnhof nächst dem Exerzierplatz, woselbst der Kaiserliche Zug die Nacht über steht, werden streng von den Kriminalschutzleuten bewacht. Die Einweihung der russ. Kapelle findet nunmehr bestimmt Sonntag, den 8. Oktober, vormittags i/,H Uhr statt.

A Groß-Steinheim, 6. Oktober. Herr Lehrer Gieles in unserer Nachbargemeinde Klein-Auheim zog sich unlängst während des Unterrichts im Schulsaale beim Wegtragen eines Tafelgestells eine unbedeutende Verletzung am Unter­leibe zu, welcher er keine weitere Beachtung schenkte. Die Sache verschlimmerte sich indessen dermaßen, daß sich Herr Gieles neuerdings im Krankenhause zu Hanau einer schwierigen Operation unterziehen mußte. Dieselbe nahm zur Freude der ganzen Gemeinde einen günstigen Verlauf. Hoffentlich kann der beliebte Lehrer bald zu seiner Familie zurückkehren!

A Seligenstadt, 6. Oktober. Der weithin vorteilhaft bekannte und beliebte Gerichtsschreiber, Herr Franz Wendeberg, ist heute vormittag in folgeeines Schlaganfalles im Alter von 52 Jahren plötzlich verschieden. Der Verstorbene stammte aus Schotten und wirkte als Gerichts­beamter zu Offenbach, Fürth i. Od. und hier. Nach dem Ableben des Bürgermeisters Wolz übernahm er die Direk­tion der hiesigen Bezirkssparkasse, wie er auch noch andere Ehrenstellungen bekleidete. Er hinterläßt eine Witwe und 3 noch unversorgte Söhne. R. i. p.

A Vom hessische« Mai«, 6. Oktober. Daß auch am PostschalterRuhe des guten Bürgers erste Pflicht ist", mußte unlängst der bekannte Handelsmann K. K. II. zu S. an sich selbst erfahren. An einem schönen Sommermorgeu machte derselbe nämlich am Postschalter zu S. seinem ge­preßten Herzen dermaßen Luft, daß Nachbarsleute ver­muteten, in den friedlichen Räumen des Postamtes feie« Streitigkeiten ausgebrochen. Der überlaute Mann wurde wegen Ruhestörung mittelst Strafmandats zu 10 Mk. Strafe verurteilt. Infolge erhoben Widerspruchs sollte gestern am Schöffengerichte die Sache abgeurteilt werden. K. aber zog aus wohlerwogenen Gründen unmittelbar vor dem Termin den Einspruch zurück und brachte damit zahlreiche Neugierige um den Genuß einer interessanten Gerichts- vrrhandlung.

-r Mainz, 6. Oktober. Nach von Berlin hierher ge­langter Mitteilung dürften die zwischen der städtischen Ver­waltung und Vertretern des Militärfiskus wegen Aus­tausch militärfiskalischen Geländes jüngst ge­troffenen Vereinbarungen in aller Kürze entgültiq ratifiziert werden, indem das Kriegsministerium bereits schlüssig in der Sache geworden ist.

o. Mainz,6.Oktobee. In eine empfindliche Strafe wurden die drei Inhaber der Holzfirma Gebrüder Bupp in Lichtenfels genommen, welche, ohne ein hessisches Patent zu besitzen, im Kostheimer Floßhafen Quantitäten Holz a« Bauunternehmer und Händler verkauft haben. Jeder der drei Brüder Rupp wurde mit einem Strafmandat von Mk. 400 bedacht. Die gegen diese Strafe angerufene richterliche Entscheidung war erfolglos, und hat die Firma zusammen 1200 Mk. zu zahlen.

D Vom Rhein, 6. Oktober. DerMainzer Anzeiger" meldet die überraschende Kunde, daß das Schloß Johannis­berg Rheinlands Perle von dem Besitzer Prinzen Metternich verpachtet werden soll. Der Prinz soll vorige Woche anwesend gewesen sein, und bereits das Weitere ver­anlaßt haben.

Frankfurt a. M., 5. Oktober. Wer kauft den Wald? In einer Erörterung Über die Zukunft des Jsenburgischen Waldes behauptet dieKleine Presse", daß der Wald schon verkauft sei, nämlich an die Frankfurter Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbau. Nach einem kürzlich abgeschloffenen Vertrag zwischen der Gesellschaft und der Jsenburgischen Vermögensverwaltung es sind übrigens noch einige Formalitäten zu erfüllen geht ein Teil der den 3y2= prozentigen Fürstlich Jsenburgischen und Büdingen-Bir- stein'schen Anleihen verpfändeten Objekte an jene Gesellschaft über. Es handelt sich um den im Kreise Offenbach ge­legenen Teil der Liegenschaften im Ausmaß von etwa 2200 Hektar, wofür ein Kaufpreis von rund 7 Millionen Mark vereinbart wurde. Er würde voraussichtlich in erster Linie zur Rückzahlung der Anleihe Verwendung finden, deren Be­trag sich auf 6/2 Millionen Mark beläuft. Wir wieder­holen hierzu, daß wir schon früher ausgeführt haben: daß es sich bei dem angezogenen Vertrag nur um einen Vor­vertrag, nicht um einen definitiven Kaufvertrag handelt, und wir glauben weiter versichern zu können, daß ein solcher Verkauf überhaupt an dem Einspruch der Regierung und der Stadtgemeinde Offenbach scheitern wird. Die Ver­handlungen werden seitens der Stadt weitergeführt und damit allein schon ist der Nachweis dafür gegeben, daß ein Verkauf bisher noch nicht perfekt geworden ist.

Gefahren, den Abenteuern, der Not und des unerschütter­lichen Heldenmutes. Er schilderte die Natur dieser rauhen Welt, die eben so furchtbar wie erhaben ist, und schloß mit der Betrachtung: Wenn die Polarforschung auch keinen materiellen, greifbaren Nutzen zu bringen scheint, so ist alles, was das Leben des Menschen reicher macht, so ist die Vermehrung unseres Wissens Nutzen genug. Die Polar­forschung ist ein Kampf des Lichtes gegen die Finsternis, und jeder Fortschritt in der Erkenntnis dieses dunkeln Ge­bietes ist ein Sieg des Lichts, ein Sieg des Menschen über die rauhe Natur.

Kaum nötig, zu sagen, daß der Vortrag rauschenden, begeisterten Beifall fand.

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* lieber Damen Caseh'äuser plaudert derB. L. A." sehr hübsch:Vor kurzer Zeit ist im Centrum Berlins, in der Friedrichstadt, ein großes Cafshans eröffnet worden. Das wäre an sich nichts Ueberrafchendes, aber das neue Etablissement bietet eine Merkwürdigkeit, die es von anderen Cafos unterscheidet und zu einer Originalität macht. Das Lokal ist geteilt, und zwar in zwei ungleiche Teile. Der kleinere Raum ist den paffenden und qualmenden Herren der Schöpfung als ausschließliche Domäne überlassen, aber auf der anderen Seite, jenseits der Portiöre, herrscht die Frau. Da sitzt sie, von keinem Cigarettenwölkchen belästigt, trinkt Kaffee oder Chololade und lieft Modejournale, und wenn ein männliches Wesen sich in diese heiligen Hallen verirrt, weh ihm, wenn es sich nicht still unterordnet. Es darf wohl dort bleiben, aber, der Himmel sei seiner armen Seele gnädig, wenn es es wagt, eine Cigarre ober Cigarette hervorzuziehen. Unter süffisantem Lächeln der anwesenden Damen würde ihn der Kellner liebenswürdig, aber bestimmt, darauf aufmerksam machen, daß das Rauchen in der Damenabteilung" nicht zulässig. So weit man auch spähet und blicket, kein Streichholz ist auf den runden Marmor­tischchen zu entdecken, kein Hauch einer brennenden Cigarette durchfliegt den Raum, nur hin und wieder zittert der Duft eines mehr oder minder diskreten Parfums durch die Luft. Das ist doch sicher ein praktischer Fortschritt auf dem Ge­biet moderner Frauenemanzipationsbestrebungen. Man giebt sich nicht mehr damit zufrieden, uns vom Operations­tisch zu vertreiben, man begnügt sich nicht, uns aus den An­

waltszimmern zu verjagen, nein man raubt uns sogar dasCasö, das bisher unser unbestrittenes Reich war, man wehrt uns die Cigarette, diebei Muttern" zu rauchen uns die weißen Gardinen nicht erlauben, auch im Cafe! Aber nein, so tragisch ist die Sache nicht. Das Dameneafe ist im Grunde nur eine Variante der längst bestehenden Damenkonditoreien, und wenn man sich jener unangenehmen Vorkommnisse er­innert, die sich oft ereignet haben, wenn Damen, um eine Erfrischung zu nehmen, allein ein 6a f 6 der Fremdengegend betraten und vom Kellner unter Hinweis auf das Hausgefetz, das Damen ohne männliche Begleitung den Aufenthalt ver­bietet, zurückgewiesen wurden. Es find eine ganze Reihe solcher Fälle öffentlich besprochen und das Peinliche der Situation, in welche anständige Bürgerfrauen dadurch ge­rieten, oft erörtert worden. Durch die Errichtung von Damenabteilungen in unseren Cafehäusern werden derartige Dinge unmöglich gemacht, und anständige Frauen werden in Zukunft ruhig ein öffentliches Cafehaus betreten dürfen. Für die Herrenwelt entstehen daraus keinerlei Unbequemlich­keiten, im Gegenteil, denjenigen, die selbst Nichtraucher sind, wird es nur recht sein, auch in Cafehäusern einen Raum zu finden, in dem sie sich aufhalten können, ohne durch einen Nebel von Tabakqualm dem Erstickungstode nahege- bracht zu werden. Und welch herrliche Institution ist ein Damencafe für jene Aermsten, die bisher gezwungen waren, desAnderen" harrend, Littfassäulen und Normaluhren zu umkreisen. Im Damensalon, Kaffee trinkend und Zeitung lesend, wartet man nun bequem, von keines Passanten in­diskreten Blicken belästigt, bisEr" kommt, und wenn man bann Arm in Arm gemeinschaftlich die gastlichen Räume verläßt, entströmt ein frommer Wunsch dem na sagen wirrosigen" Munde für das Blühen, Wachsen und Gedeihen der Demencafes. ..."

* Bei dem Pariser Damenschneider. Da nunmehrGanz Paris" sich wieder im Faubourg St. Germain und in der Umgebung des Triumphbogens versammelt hat, beginnt die große Schau der neuen Moden. Die Salons der großen Schneider sind mit den Ausstellungen der neuen Wunder­werke fertig. Nach dem Grand-Prix in Longchamps waren die Zeichner schon mit ihren neuen Kunstwerken parat und haben ihre Skizzen für Toiletten, Mäntel, Jacken und alle sonstigen schönen Dinge de« ersten Zuschneiderinnen ab­

geliefert, die dann aus Mouffeline ihre Modelle anfertigte«. Monsieur und Madame prüften und wählten indeffen unter den neuen Stoffmustern die Spezialitäten ihres Hauses und reiften in irgend ein vornehmes Seebad. Nach ihrer Rück­kehr wurden die Werke der ersten Zuschneiderinnen be­trachtet, wurden die letzten Aenderungen beraten und erwogen, durchgeführt, und dann kamen die wirklichen schönen Stoffe in die Arbeit zur Herstellung der Modelle, welche nun aus­gestellt sind. Theure Kleider! Aber was sie auch kosten. Eine erste Zuschneiderin in solchem Hause bezieht einen Jahresgehalt von 18 000 Francs, die Verkäuferinnen haben nur 12000 Francs Gehalt, aber 1 Prozent Umsatzprovision, wodurch sich ihr Einkommen auf 30- bis 40 000 Francs steigert. Dann erst kommen die Probier­mamsells mit 300 Francs monatlich, die großen und kleine« Schönheiten, welche die kostbaren Kleider anziehen und ausziehen und selbst auch immer so reizend gekleidet sind. Aber die Probiermamsells haben wir auch . i« Berlin, und sie sind auch in Berlin hübsche, liebenswürdige Mädchen.

w Abgeführt. Admiral Dewey ist, wie man weiß, mit ungeheuren Feierlichkeiten in New Aork empfangen worden, und fein Einzug, bei dem ein gewaltiges Gedränge herrschte, hat die Amerikaner wohl mehr Tote und Verwundete ge­kostet, als der Sieg in Manila selbst. Eine der Gaben der Stadt New-Jork an den Admiral Dewey ist ein mit Edel­steinen verziertes Porträtmedatllon aus wertvollem Metall. Eine andere Gabe ist ein Silberbecher, der durch das Zu­sammenschmelzen von Silhermünzen, die Tausende vo« Amerikanern zu diesem Zweck spendeten, erzeugt wurde. Der Becher soll mehr den Wert eines Erinnerungszeichens als den eines kostbaren Geschenkes haben. Admiral Dewey läßt sich, um einer Kußepidemie vorzubeugen, vorsichtiger­weise nicht küffen. Eine junge, hübsche Frau hielt ihm ihre Lippen zum Kuß hin. Einen Augenblick zögerte der Admiral dann winkte er rasch einen Offizier, der die Dame höflich wegführte. Man braucht mit der im doppelte« Sinne des Wortesabgeführten" Dame kein Mitleid zu haben, da sie, wie es heißt, von Leuten, die den Admiral lächerlich mache« wollten, zu ihrem Anerbieten angeftiftet wurde.

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Derselbe M worgtoö " h in seiner Wohnung 12V. Uhr ln der b,e Sprecht für

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In dem Firm eingetragen:

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2. Philipp D FirmaPh. Wagi schäft mit Porzellar mit Küchen- und Ha

3. Dar seither von Adolf Busch und betriebene Cigarren-s Firmenbezeichnung au zu Heuchelheim, nän Wilhelm Cloos vonl

4. Kaufmann E Firma seines tarnen- ssnWn tierischen Ai

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Mr die Großh. in Gießen soll die benannter tßrobutte Wti ^ubmiffiotisa »erden und zwar:

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