stellt nun Fragen über das „Petit bleu", welche Präsident Jouanst nicht zulassen will. Zwischen beiden kommt es deshalb zu einem Auftritt von unerhörter Heftigkeit. Weiter fragt Labori den General Zurlinden, ob er wisse, daß Graf Münster dem Minister Delcasss amtlich mitgeteilt habe, daß der Rohrpostbries thatsächlich von Oberst Schwartzkoppen sei. General Zurlinden antwortet nicht. Labori verlangt Verlesung des Briefes, worin Zurlinden den tzustizminister auffordert, Picquart auch wegen des Rohrpostbriefes zu verfolgen. In diesem Briefe verlangt Zurlinden nachdrücklich, auch die Radierung der Aufschrift zu verfolgen. General Zurlinden antwortet, er habe allerdings die Radierung selbst entdeckt, aber er habe sie nicht begriffen, denn der Name Esterhazys sei ausradiert, und über die ausradierte Stelle sei der Name Esterhazys wieder geschrieben worden, genau so, wie er vor der Radierung dagestanden hatte. Labori: „Weiß Zurlinden nicht, daß das zum Glück wie durch ein Wunder erhalten gebliebene Lichtbild des Rohrpostbriefes, das Lauth selbst angefertigt hat, keine Spur von Radierung zeigt?" Zurlinden sagt: „Ja. Tavernier hat festgestellt, daß die Ausradierung nach Picquarts Abgang vorgenommen wurde."
Nun wird Paleologue aufgerufen. Er erklärt ruhig und langsam folgendes: Es existiert im Ministerium des Innern eine Note über eine Unterredung, die der Minister des Aeußern mit dem deutschen Botschafter gehabt hat. Der deutsche Botschafter hat in diesem Gespräch erklärt, daß Herr von Schwartzkoppen eine große Anzahl Briefe und Petits bleus an Esterhazy gerichtet hat. Was das Petit bleu betreffe, das hier in Frage steht, so ist es wahrscheinlich, daß Herr von Schwartzkoppen es ihm geschrieben hat. (Große Bewegung.) Zeuge Trarieux unterzieht nunmehr das freisprechende Urteil Esterhazys einer scharfen Kritik, worauf Präsident Jouanst auffährt: „Es liegt ein endgültiges Urteil vor; ich gestatte nicht, daß man in diesem Tone davon spricht." Zeuge Trarieux entgegnet: „Heber dem rechtsgültigen Urteil steht die Gutmachung eines begangenen Rechts-Irrtums." Er befinde sich auf dem Boden erlaubter Kritik. General Billot wendet sich gegen Trarieux, der davon gesprochen hat, daß er, Zeuge, Picquart aus dem Ministerium entfernt hat. Das sei eine administrative Angelegenheit, die nicht hierher gehöre. Auf die Affaire Dreyfus und Esterhazy näher eingehend, sagt Zeuge dann (zu den Richtern gewendet): „Ihre Kameraden, pflichttreu und loyal wie Sie, haben in der Freiheit ihres Gewissens gerichtet." (Im Saale hört man nach diesen Worten applaudieren.) Der Präsident gebietet Ruhe. Labori fragt: Uebernimmt General Billot die Verantwortung für den Bries des Obersten Torcy, in welchem sich dieser schriftlich den Empfang des Dokumentes Liberateur bestätigen läßt. General Billot erwidert : Der Kriegsminister übernimmt die Verantwortung für die vielen Briefe, die durch seine Hände gingen. In seinen weiteren Steuerungen bemerkt Zeuge, wenn Esterhazy schuldig sei, beweise das nicht die Unschuld von Dreyfus. Labori bemerkt, man habe zum ersten Male gesagt, daß Dreyfus der Complice des Esterhazy sei. Dreyfus aufspringend: „Ich protestiere dagegen." Labori will reden. Präsident Jouanst: „Ich entziehe Ihnen das Wort." General Billot bestreitet, daß er gesagt habe, Esterhazy sei der Complice von Dreyfus. Als Labori wiederum zu sprechen anfangen will, wird ihm nochmals das Wort entzogen. Labori aufs höchste erregt: Ich kann hier nicht schweigen. Ich bestehe auf der Freiheit der Verteidigung. Präsident Jouanst: Ich entziehe Ihnen das Wort. Es folgt die Vernehmung des Hauptmanns Galopin, welcher behauptet, Dreyfus habe mehrfach Dokumente ans dem Bureau nach Hanse mitgenommen.
Dreyfus bestreitet, daß Zeuge Hauptmann Hirschauer, welcher gleichzeitig mit Dreyfus im Generalstabe war, bekundet habe, es habe vier Stagiäre gegeben. Im August habe Dreyfus noch glauben können, daß er ins Manöver gehe. Er habe in der Manöver-Sektion gearbeitet. Dreyfus erwidert, es seien nur drei Stagiäre gewesen und alle drei hätten bedauert, daß sie nicht ins Manöver gehen durften.
Scheidung hat mich ins Verderben gestürzt.") Seit jener Stunde, da sein Schutzengel ihn verlassen mußte, das einzige Wesen, welches in diesen Charakter von Stahl und Stein die milden, leisen Züge ihrer Sanftmut mit immer gleicher stiller und treuer Liebe einzuprägen wußte, seit jener Stunde hatte sein Dämon ihn abwärts getrieben, ihn von der Höhe seiner Macht, seiner Siege,' seines Thrones und in den Tod gestoßen; sie sah'es und konnte ihn doch nicht retten.
Das olles war dem Kaiser Alexander nur zu bekannt; so erachtete er es daher als Pflicht der Pietät, der Ehrfurcht, der unglücklichen Kaiserin seinen Besuch zu machen. Er wollte ihr seine Teilnahme und seine Verehrung bezeugen, die nicht nur Frankreich, sondern das ganze Ausland mit ihm teilte. Und er wollte noch mehr; er wollte ihr behilflich fein in ihrer schwierigen Sage, ihre Sache nach Möglichkeit fördern, und ihre Zukunft sicherstellen. Kaiser Alexander war nicht zum ersten Male in la Malmaison. Wiederholt machte er der Kaiserin feine Aufwartung, nachdem diese ihn nach langem Zögern endlich empfangen, und allmählich zu ihm Vertrauen gefaßt hatte.
Die Kaiserin war schon leidend, nahm aber dennoch an dem Diner teil, das zu Ehren des Zaren stattfand. Bald darauf zog sie sich indes zurück, um nach einer kurzen Erholung den Kaiser im Garten wieder aufzusuchen. Inzwischen führte die Königin Hortense Alexander durch die Säle des Schlosses. Mit großem Interesse besichtigte dieser die herrlichen Sammlungen von Waffen und jenen etruskischen Vasen, die Neapel aus Pompeji und Herkulanum entnommen und Napoleon zum Geschenk gemacht hatte.
(Fortsetzung folgt.)
Der Gerichtsschreiber beginnt nun die Verlesung der Aussage Dupaty de Clams. Letzterer bestreitet, an der Fälschung Henrys beteiligt gewesen zu sein, die Speranza- Briese fabriziert und Esterhazy das Dokument Liberateur geschrieben und die Artikel im „Eclair" verfaßt zu haben. Er erzählt dann die Verhaftung des Dreyfus und erklärt, an der Herstellung des geheimen Dossiers selbst, welches den Richtern 1894 vorgelegt wurde, nicht beteiligt gewesen zu sein, sondern nur der Vermittler zwischen Oberst Gonse, welcher ihm das Dossier übergab und dem Kriegsminister. Paty bestreitet, am Tage der Degradation die Worte gesagt zu haben, auf die Dreyfus sich beruft, um fein Geständnis zu erklären. Er habe Dreyfus nie darnach gefragt, ob er Dokumente ausgeliefert habe, um andere auszutauschen und ihn nur gefragt, wie die Dinge verlaufen sind. Dreyfus habe geantwortet: Er wolle nicht für mildernde Umstände Plaidieren. Sein Advokat habe ihm gesagt in 2 bis 3, vielleicht auch 5 bis 6 Jahren werde seine Unschuld bekannt werden. Dupatys Aussage enthält keinerlei Enthüllungen auf die man gerechnet hatte und ist deshalb unintereffant. Um ll®/4 Uhr wird die Verhandlung auf morgen vertagt.
* * *
Rom, 6. September. Panizzardi wurde telegraphisch hierherberufen. In Turin sollte heute unter dem Vorsitz des Königs ein Ministerrat stattfinden, in welchem darüber Beschluß gefaßt werden soll, ob man Panizzardi die Aussage gestatten soll. Unterrichteter Seite glaubt man, der Ministerrat werde sich in seinem Beschluß vollständig der Entschließung der preußischen Regierung anschließen.
Berlin, 6. September. Die Post schreibt: Auf unsere Anfrage an jener Stelle, welcher ein Gesuch der französischen Regierung betreffs Vernehmung des Obersten Schwartzkoppen als Zeuge zunächst unterbreitet werden muß, erfahren wir, daß dort bis heute mittag noch keinerlei Schritte nach dieser Richtung hin erfolgt waren, daß somit für die deutsche Regierung auch keine Veranlassung vorlag, sich betreffs einer diesbezüglichen Aussage zu äußern. Soweit wir jedoch das bisherige Verhalten der Reichs-Regierung gegenüber den Wechselfällen des Dreyfus-Prozeffes zu übersehen in der Lage sind, glauben wir kaum, daß von Schwartzkoppen die Erlaubnis erhalten wird, als Zeuge nach Rennes zu gehen. Ist doch von leitender Stelle schon mehrmals mit größter Bestimmtheit versichert worden, daß Deutschland mit Dreyfus nie etwas zu thun gehabt habe, daß auch Oberst von Schwartzkoppen selbst keine umfassendere und präzisere Aussage in Rennes machen könne. Wir können uns der Befürchtung nicht erwehren, daß ein Verharren Frankreichs auf der eingeschlagenen Bahn dazu führen wird, die in den letzten Jahren sich vollzogene freundschaftlichere Gestaltung der deutsch-französischen Beziehungen wieder in Frage zu stellen.
Berlin, 6. September. Ein Mitarbeiter des „Lokal- Anzeiger" hatte heute mittag eine Unterhaltung mit dem Obersten Schwartzkoppen. Derselbe erklärte, er werde nicht nach Rennes gehen, und er glaube auch nicht, daß der Kaiser ihm gestatten werde, hier oder in Rennes Aussagen zu machen. Deutschland habe ja bereits zweimal zu der Dreyfus-Angelegenheit Stellung genommen und Aussagen gemacht. Zunächst habe der deutsche Botschafter in Paris erklärt, daß Deutschland mit der Sache absolut nichts zu thun habe; sodann habe der Staatssekretär des Auswärtigen im Reichstag klar und deutlich daselbe erklärt. Weiter sagte Oberst v. Schwartzkoppen, daß er bis zu diesem Augenblick weder aus Rennes noch aus Paris irgendwelche Nachricht bezüglich des Labori-Antrages erhalten habe.
Paris, 6. September. Der Gaulois schreibt zu den von Labori an Kaiser Wilhelm und König Humbert abgesandten Telegrammen, dieselben seien nur von Labori allein unterzeichnet, da Demange die Verantwortlichkeit dieses Schrittes nicht übernehmen wollte.
Deutsches Keich.
Berlin, 6. September. Zu den inneren politischen Vorgängen hört die „National-Zeitung", daß zum Minister des Innern ursprünglich Herr Studt bestimmt war. Erst im letzten Augenblick erfolgte eine Stenberung, sodaß Herr Studt das Kultusministerium übernahm.
— Der neu ernannte Minister des Innern, Freiherr v. Rheinbaben, hat heute die Amtsgeschäfte übernommen.
— Die Söhne des Grafen Balle st rem. Die „Germania" schreibt: Die Söhne des Grafen Ballestrem, so lautete eine Notiz, welche kürzlich durch die Presse ging, des energischen Verfechters der Freiheit des Reichstags, sind aus dem Militärdienst ausgetreten. Der eine war Oberleutnant im Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4, der andere Leutnant in einem Dragoner-Regiment. Das „Deutsche Volksblatt" bemerkt dazu: „Wir fanden diese Notiz zuerst in der liberalen Presse. Sie bedarf jedenfalls einer näheren Aufklärung. So wie sie lautet, scheint sie besagen zu sollen, daß der Abschied der Söhne des Grafen Ballestrem mit dessen pflichtgemäßem Auftreten als Reichstagspräsidenten in irgend welchem Zusammenhang steht. Wenn etwas an der Sache ist, so mögen diejenigen, die darum wissen, die volle Wahrheit an den Tage bringen." — Dazu bemerkt die „T. R.": „Wir können unserer Kollegin in Stuttgart die gewünschte Aufklärung geben: Der Austritt der Söhne des Grafen Ballestrem aus dem Militärdienst ist nach unseren Informationen an gutunterrichteter Stelle lediglich deshalb erfolgt, weil dieselben die Verwaltung ihrer Güter übernommen haben. Mit dem Reichstagspräsidium des Grafen Ballestrem oder mit irgend einem anderen Änlaß steht dieser Austritt in keinem Zusammenhänge."
Ausland.
Prag, 6. September. Tschechischen Blättern zufolge wird in der zweiten Hälfte des November die parlamentarische Kommission der Rechten zusammentreten, sowie eine Versammlung des tschechischen Abgeordneten-Klubs stattfinden. Bis dahin würden aber noch wichtige Entscheidungen von feiten der Regierung fallen.
New-York, 6. September. Gestern fand hier ein großes Meeting seitens der demokratischen Partei bezüglich der Politik Mac Kinleys auf den Philippinen statt. Ein Redner erklärte, Aguinaldo verdiene unter die größten Helden des Jahrhunderts gestellt zu werden. Diese Worte wurden von den nach Tausenden zählenden Zuhörern mit enthusiastischem Beifall aufgenommen.
Lokales und MoomMÜes.
-i- Salzhausen, 6. September. Die Badesaison geht zu Ende, die Kurgäste ziehen ab, dessenungeachtet wird noch fleißig von den sog. ambulanten Gästen, d. h. solchen, die aus der Umgegend erscheinen, gebadet. Nächsten Freitag wird die Kapelle der 6. Ulanen, die in die Nähe kommen, konzertieren. An der Wasserleitung wird tüchtig weiter geschafft. Der Schacht wird 25 Meter tief und soll zwei Seitenstollen von etwa 10 Meter erhalten. An den neuen Wohnhäusern wird bei dem wundervollen September rastlos weiter gearbeitet. In welcher Weise das kleine, reizende Bad vorwärts geht, mögen nachstehende Zahlen beweisen, die in abgerundeten Ziffern ein Bild, wenn auch fein, vollständiges geben. Es wurden an Bädern verabreicht: 1890/91 1500 Stück, 1891/92 1800, 1894/95 2350, 1895/96 2800, 1896/97 2900, 1897/98 2800, 1898/99 (die Bahn Friedberg—Nidda wurde am 1. Oktober 1897 eröffnet) 4800 und 1899/1900 wird die Zahl 7000 erreicht werden, denn Ende August waren bereits 6500 Bäder gegeben worden. Ein solches Ergebnis war nicht erwartet worden, um so schöner ist der Erfolg. Besonders haben die Wetterau und der Vogelsberg hierzu beigetragen. Von allen Seiten hort man die treffliche Wirkung der Bäder und der Trinkquellen loben, und die guten Leistungen des neuen Kurhauspächterß werden gebührend anerkannt. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, daß die künstlerischen Darbietungen der Kapelle des Gießener 116. Jnfant.-Regiments, die auch in früheren Jahren öfter konzertierte, stets lebhaften Beifall fanden.
B. Aus dem Kreise Büdingen, 6. September. Bei uns ist beabsichtigt, das Obst an den Straßen nach Sortimenten und nach den Marktpreisen abzugeben, also in der Art, daß keine öffentlichen Versteigerungen stattfinden, sondern daß Angebote angenommen und erwartet werden, die den Verhältnissen entsprechen. Aus diese Weise sind wahrscheinlich günstigere Ergebnisse zu erzielen, als wenn alles durcheinander verkauft wird, weil den Wünschen nach sorgfältiger Auslese der feineren Apfelsorten: Reinetten, Goldparmänen, Madäpfel, Kalville usw. mehr Rechnung getragen werden kann. Denjenigen Personen, die nur wenig Bedarf (3 bis 4 Gentner) haben, gefällt die Verwertungsart nicht sonderlich. Recht lobenswert ist es, daß von berufener Seite darauf hingewirkt wird, daß die Obsternte möglichst im Oktober stattfinden soll. Die Bäume werden dadurch geschont, das Obst reift tüchtig aus und wird wohlschmeckender, wertvoller und gesünder.
*t Die Obstausstellung des Oberhesfischen Obstbauvereius in Friedberg. Nachdem im Herbste des Jahres 189QJnc erste und letzte Obstausstelluug in Friedberg stattfand von feiten des damaligen „Wetterauer Obstbauvereins", welche überaus segensreich für den Obstbau in der Wetterau, in erster Linie für Verbreitung der Sortenfenntnis und Sortenwahl gewirkt hat^ soll in den Tagen vom 22. bis 25. September vom nunmehrigen Oberhesfischen Obstbauverein eine Ausstellung für die Mitglieder der Kreise Gießen und Friedberg ins Leben treten. Sie wird für die Aussteller und Beschauer Zeugnis ablegen, was auf dem Gebiete des Obstbaues im Laufe der 9 Jahre geschehen ist, wie er veredelt wurde, und wie die von den Organen des Oberhesfischen Obstbauvereins verbreiteten Lehren von den Wetterauer Obstzüchtern ausgenommen und befolgt wurden. Die Ausstellung umfaßt Obstsammlungen von Hoch- und Niederstämmen, einzelne Obstsorten, Handelsobst, Weintrauben, Obst- und Beerenweinen und andere Produkte der Obstverwertung, Geräte. Mit der Ausstellung wird ein Glückshafen verbunden werden, damit auch jeder Besucher womöglich ein kleines Andenken mit nach Hause bringen kann.
Darmstadt, 6. September. Seine Königliche Hoheit der-Großherzog begaben sich heute mittag 2 Uhr 17 Min. zur Teilnahme an den Kaisermanovern nach Stuttgart, wo die Ankunft um 5 Uhr 40 Min. stattfindet. Die Abreise Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von da nach Karlsruhe erfolgt am morgigen Abend. Im Gefolge befinden sich Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel, die Flügeladjutanten Oberst Frhr. v. Grancy und Major Frhr. v. Röder. — Unverbürgten Mitteilungen aus England zufolge wird Ihre Majestät die Kaiserin von Rußland zu einem kurzen Besuch der Königin Viktoria innerhalb der nächsten Wochen in Balmoral erwartet. Sie werde auf ihrer Reise von Darmstadt nach Schottland von ihren Schwestern, der Großfürstin Sergius und der Prinzessin Ludwig von Battenberg begleitet sein. Die Kaiserin werde in strengstem Inkognito reisen und die Hin- und Rückfahrt zur See auf der Kaiserlich russischen Dacht zurücklegen.
Mainz, 5. September. Heute fand hier die Beerdigung der durch einen Absturz in der Nähe von Bern verunglückten Frau Rau, geb. Röder, und ihrer 20jährigen Tochter Elisabetha Rau statt.
Mainz, 6. September. Zur Gutenberg-Feier schreibt man der „Voss. Ztg." in gestriger Nummer: „Vossische Zeitung" war das erste deutsche Blatt, das zur
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