dm°r in Steins ©arten statt. 2,W o« I
bojent und pro». Gymnasiallehrer
v°n hier in schwungvollen kräftigen ffiorteit’’1"11 auf da« aktwe Korps ans? ber ^L"1'" I Dw vielen Telegramme aus aller Welt hi, k*9 wurden, zeigten, wie viele Korpsbrüder auck°"° gewesen wären. Ein au*. gern .
Am Sonntag dem 4. Juni fand Mnrf.
auf dem Korpshaus, wobei eine phowar ' •
ÜSL»»'^ h»gestelli wurde um k'K
Rußland. Auf Grund der angestellten amtlichen Untersuchung über die Studentenbewegung hat der Zar jetzt feine Entschließungen gefaßt. Zunächst hat er befohlen, selUL Unzufriedenheit den zuständigen Behörden und dem ^ehrpersonal der höheren Lehranstalten darüber auszudrücken, daß sie nicht die erforderliche Autorität und den moralischen Einfluß auf die ihnen anvertraute Jugend ausgeübt haben. Der. Petersburger Stadtpolizei wird vorgehalten, daß sie unzureichende und unzweckmäßige Vorsichtsmaßregeln zur Ausrechthaltung der Ordnung auf den Straßen am 20. Februar getroffen habe. Jedenfalls aber war, so heißt es
Betragen der Studenten unentschuldbar, welche die Pflicht des Gehorsams und die Beobachtung der vorgeschriebenen Ordnung vergaßen. Zum Schluß werden die Studenten aller Hochschulen verpflichtet, zu ihrem Wohl sich jetzt der Ordnung zu unterwerfen, welche für sie festgesetzt Je' rx”? zu ihren Studien zurückzukehren. — Aus der Entschließung des Zaren geht unzweifelhaft hervor, daß die i üon dem Minister der Volksaufklärung Bogoljepow und dem Minister des Innern Goremykin in Gemeinschaft mit dem Oberprokurator des Heiligen Synod, Pobjedonosszew, erhobene Forderung nach einer strengen Bestrafung der beteiligten Studenten nicht durchgedrungen ist, daß der Zar vielmehr der von Wannowski und den übrigen Ministern, insbesondere dem Finanzminister Witte vertretenen milderen Auffassung, welche in der Auflehnung der Studenten nur I eine Verwirrung erblickte, seine Zustimmung gegeben hat. Herrn Bogoljepow wird sogar mittelbaTOxin deutlicher Tadel zuteil. Dtit Rücksicht darauf indes, daß weiter diejenigen I Studenten, d^e sich bei der Bewegung irgend hervorgethan I haben, hinsichtlich ihrer Bestrafung Willkür der be- I
teihgtcn Minister überantwortet werden, erscheint es als zweifellos, daß eine große Anzahl di^stzr zumeist unreifen jungen Leute die Kundgebungen für die studentische Freiheit mit schweren Strafen büßen müssen. y
| Ventilation, namentlich bei den Ventilations-Zirkulatwr.E I ilc acu $ 6eu? einfachen Oeffnen von Fenster und » handhaben muß, um die schlechte Luft in seinem Sck
I öunmer zu verbessern. Uebergehend zu den Ursachen da I vlt-i Lust, als da sind vornehmlich Staub und Unrrp. I "chkelt der Kinder, kam er auf das Kapitel der Reinlich?, i sU ba^\ betonend, daß jeder Lehrer, im Interest
I tCf und des gesamten Volkes sein Augenmerk gor.| I besonders darauf richten möge. Daneben sei jedoch ai4 I m°7.. hinreichendes Licht für ein Schulzimmer unbedingt I Bedürfnis. Auch in dieser Beziehung findet Referent hi I Forderung des hessischen Schulgesetzes nicht weitgdje: | genug. — Im zweiten Teile seines Vortrages gibt He I ^uden noch recht beherzigenswerte Winke bezüglich brr I x !■ ber Augen der Schulkinder und unterzieht foba.ii’ I noch die Schulbank einer näheren Betrachtung, indem v I r x Bedingungen und Vorzüge einer guten und die gesäb lrchen Nachteile einer schlechten Schulbank vor Augen fühl
I Reicher Beifall der Versammlung und besonderer Dank ld§ I Herrn Vorsitzenden belohnten den höchst interessanten ti lehrreichen Vortrag. — Herr Luley-Großen Buseck reseriel,
I sodann noch über den von ihm absolvierten Turnkursus I Darmstadt, indem er hauptsächlich die Abweichungen öt I früheren „Marx'schen System" der Versammlung bekar- I gao. — Bei dem an die Konferenz sich anschließend I Mittagessen brachte Herr Provinzialdirektor von Bechd!
einen Toast auf Se. Majestät den Kaiser und Se. $tön$ Mfe Hoheit den Großherzog, Herr Lehrer Jäger Lich E Großherzogliche Kreisschulkommission Gießen- und H»'" Oberlehrer Fuhr im Anschluß an das Wort: „Nur in einrn gesunden Körper wohnt eine gesunde Seele" einen solctr auf Herrn Dr. Tjaden aus. Einige musikalische Vortri <
| trugen noch zur Unterhaltung bei.
** Kriegerfest. Die dem Kriegerverein von den ftrair und Jungfrauen zur Erinnerung an die Jubelfeier dS ' ^ojährigenBestehens gewidmete Fahnenschleife, ist w* ! der Firma Geschwister Sauer Nachfolger angefertck worden und in deren Schaufenster ausgestellt.
** Zum Kriegerfeste. Schön, sehr schön, wirklich griy artig! lauteten allgemein die Urteile, welche über 2 Acetylen-Beleuchtung des Festplatzes gef^ wurden. Die Acetylen-Apparate-Fabrik Gießen hatte ih< Aufgabe auch thatsächlich in vollendetster Weise gelöst,/? dürfte es vielleicht von allgemeinem Jntereffe sein, tiniit ; Daten über die Festplatz-Beleuchtung anzuführen. Die ci- samte Anlage von zirka 800 Meter Rohrlänge wurde inn< halb 5 Tagen unter Leitung des Ingenieurs Maurii vdn Monteur Balser und fünf weiteren Arbeitern bn- Fabrik ausgeführt, gewiß eine ganz respektable Leistu»; Die zwei großen Bogenlampen hatten eine Lichtstärke je zirka 800 Kerzen, die kleineren auf dem Platze zirka und die Glocken in den Bierhallen je zirka 300 Kerz.ci Alles in allem wurde inkl. der Beleuchtung deS eiservr Kreuzes auf der Ehrenpforte, den Lampen ix der We^ und Kaffeewirischaft, Musikpavillon u. s. w. eine Lichtstit.^ I
Initiative und, soweit die Umstände es zulassen, ihre guten Dienste oder ihre Vermittelung den streitenden Mächten anbieten. Das Recht, ihre guten Dienste anzubieten, steht den an dem betreffenden Streitfall unbeteiligten Mächten auch während des Ganges der Feindseligkeiten zu, und die .Ausübung dieses Rechtes kann niemals als ein wenig freundschaftlicher Akt aufgefaßt werden. — Art. 4: Die Rolle des Vermittlers besteht in der Versöhnung der sich entgegeustehenden Ansprüche und in der Beruhigung der Gemüter. Art. 5: Die Thätigkeit des Vermittlers hört auf, wenn festgestellt ist, daß der Vergleich oder die Grundlagen für eine freundschaftliche Verständigung nicht angenommen werden. — Art. 6: Die guten Dienste oder die Vermittlung haben ausschließlich den Charakter eines freund- sch4ftlichen Rates. (Diese ersten 6 Artikel sind aus dem russischen Antrag entnommen.) — Art. 7, der aus dem
. italienischen Abänderungsantrag Nigra stammt, besagt: Die | .Annahme einer Vermittelung kann, außer wenn das Gegenteil ausgemacht ist, nicht zur Folge haben, daß die Mobilisation und andere Kriegsvorbereitungen unterbrochen, verzögert oder eingeschränkt werden. Wenn die Annahme der Vermittelung nach Eröffnung der Feindseligkeiten eintritt, so werden die laufenden militärischen Fragen dadurch nicht I unterbrochen, falls nicht das Gegenteil ausgemacht ist. — I Art. 8 (aus dem besonderen Vermittelungsvorschlag der Amerikaner): Im Falle schweb - den Frieden bedrohender Zwistigkeiten, wählt jeder der betreffenden Staaten je eine Macht, die er beauftragt, mit der von I der anderen Seite gewählten Macht in Verbindung zu treten, um den Bruch der friedlichen Beziehungen zu ver- I hindern. Während der Dauer des Mandats, die 30 Tage I Nscht Überschreiten darf, ist die Streitfrage als ausschließlich I dlesen Mächten übertragen anzuseheN, die alle ihre Be- I mühungen darauf richten müssen, den.Streitfall zu regeln. I Im Falle des wirklichen Bruches der friedlichen Beziehungen behalten die Mächte die gemeinsame Ausgabe, jede Gelegen- I heit zu benutzen zur Wiederherstellung des Friedens. Am I Mittwoch wird der Ausschuß mit der Beratung des Art. 33 I beginnen, welcher die Einrichtung eines Schiedsgerichtshofes I rns Auge faßt. Der russische, der englische und der ameri- I ramsche Vorschlag werden in einen zusammengefaßt werden. I Es wurde angeblich das einmütige Verlangen festgestellt, I einem ständigen Schiedsspruchverfahren zuzustreben.
Linz, 6. Juni. Der Postdampfer „Kronprinz Rudolf" erlitt während der Fahrt von hier nach Wien einen Bruch I der Hochdruck-Kolbenstange, wodurch das Schiff sich sofort mQrrCr • füöte' . auf bcm Dampfer befindlichen I Passagtere gerieten in große Gefahr, wurden aber durch die Geistesgegenwart des Schiffs-Kapitäns und der Männschaft auf einen zur Hilfe herbeigeeilten Dampfer I ' gerettet. I
Lokales and UrsoinMes.
Gießen, den 7. Juni 1899.
Zur gefl. Beachtung!
Betriebsstörung zufolge konnte die
»»•;» Ä““ Ä‘.
Hochachtungsvoll
^"lag deS Gieheuer Anzeiger.
Pulses für den botanischen Garten. 3. Gesuch des L^Kttnkel um Erlaubnis zur Erbauung einer Feldscheuer am Gl bergerweg; hier: Reklamation deS G. Bichler 4
Lehrmittel an den Volksschulen. 5. Gesuck des geschastsfuhrenden Ausschuffes für das 17. Verbands
1 | ^eßen um Verwilligung städtischer Ehrenpreise. 6. Gesuch des geschäftsführenden Ausschusses für das 17. Verbands- - betreffend Abhaltung des Jugendfestes für 1899. 7. Gesuch des G. Ehmke um Erlaubnis zum Wirtschafts- betneb^ im Hause Brandgaffe 3.
L # ** vom 2.—4. Juni gefeierte 60jährige Stiftungsfest des Corps Teutonia, der ältesten studentischen Korporation
I <i>n b^sigen Hochschule, nahm einen glänzenden Verlauf. Von Nah und Fern waren die alten Herren aller Lebens- alter und aller Lebensstellungen in großen Massen herbei-
I .Band- und Mützen- geschmückt sah man viele Grau- köpfe durch die Straßen des geliebten Gießen, die mit
I Fahnen in Teutonen- und in den Landesfarben reich geschmückt waren, ziehen. Am Freitag, dem 2. Juni, ent-' führte em schön geschmückter Extrazug der Bieberthalbahn die Teilnehmer inmitten eines herrlichen Flors junger |
I schonen nach dem nahen Windhof, wo nach dem Kaffee I Mächtig das Tanzbein geschwungen wurde. Am Samstag dem u. versammelte man sich zunächst auf dem Corpshaus jum Frühschoppen, darauf zum Mittagessen im Hotel „Großherzog von Hessen". Von hier unternahm das aktive Corps mit seinen Gästen um 3 Uhr eine festliche Auffahrt mit Spitzenreitern durch die Straßen der Stadt und daran an- schließend eine Ausfahrt auf den Schiffenberg zum Kaffee. Abends fand der offizielle Festkommers in Steins Garten I statt, zu dem sich alle Festtcilnehmer vom „Großherzog von Hessen" in feierlichem Zuge mit Musik bewegten. Hierbei konnte man am ehesten einen Ueberblick über die stattliche Teilnehmerzahl gewinnen. Beim Kommers war als Ver- I tretet der Landesuniversität anwesend Seine Maqnisicenz
I der Herr Rektor Geh. Rat Prof. vr. Löh le in, von den Spitzen der Behörden Herr Provinzialdirektor v. Bechtold (zugleich alter Herr des Corps) und Herr Oberbürqer- meister Gnauth. Nach den von dem ersten Chargierten I cand. iur. J^ ieter kommandierten Eröffnungssalamander bielt Herr Geh. Staatsrat Krug vonNidda aus Darmstadt die Rede auf Kaiser und Großherzog, nach dem ersten Oed Herr Privatdozent Dr. Geßner aus Erlangen die- I jenige auf das Corps, indem er u. a. in feindurchdachter I Welse dabei die vielen Angriffe zurückwies, die den Corps heutzutage immer und immer wieder mit Unrecht gemacht werden Dann wurden vom ersten Chargierten die Gäste begrüßt. Von denselben erkannte Se. Magnificenz der Herr Rektor I in seiner Antwort den Wert des Korporationswesens, als I eines historischen Produktes unserer Hochschulen, an, er- cn®? a^cr .^gleich, die Kluft zwischen Korporatigns- und I Nichtkorporations'Studenten nach Möglichkeit zu überbrücken, Herr Oberbürgermeister Gnauth wies in seiner Humor- I üota Weise darauf hin, daß er vor zehn Jahren bei den Teutonen feine Jungfernrede in seiner neuen Amtswürde I galten habe und führte dann vor, was es in Gießen I - i JLeu?„au* letzten zehn Jahren zu sehen gäbe. Für die
Kartell- und befreundeten Korps dankte ein Vertreter des < Korps Hansea zu Bonn, für den hiesigen 8. C. ein Vet- | tretet von Hassia. Nach dem zweiten Lied endlich widmete nach alter Teutonensitte Herr Geh. Sanitätsrat Dr. Dett- s Cl ?alkenstein warme, zu Herzen gehende Worte
I ?.E Gedächtnis der dahingeschiedenen Korpsbrüder. Et 'u^te ^wa aus: Der alte Kaisetphilosoph Marc Aurel soll
I Nicht recht haben, wenn er sagt:
"Bald und Du hast alles vergessen Bald und Alles hat Dein vergessen"
I halnich! Recht, denn nach einem schöneren Worte heißt I Gedächtnis seiner Freunde, seiner Lieben,
I sellier Bruder lebt, der ist ja nicht tot, er ist nur ferne__
tot ist nur, wer ganz vergessen ist." Von diesem Gesichts-
I roUtlye au6 benn auch kein bitterer Tropfen in unseren Becher, wenn ich drr mit gewordenen Aufgabe gerecht werde
I unb in bleset Stunde der Brüder gedenke, die vor uns dahin gegangen sind in sas Land, aus dem keine Wiederkehr ift- penn sie leben ja mit uns fort und fort, sie leben fort in treuem kotpsbtüdetlichem Gedächtnis, das nicht aufhört, so i lange das grün-rot-goldene Band von den Söhnen der hoffentlich unsterblichen Teutonia getragen wird. Sie, die geschiedenen Brüder — so mögen wir es uns in stillem ©mne vorstellen — sind verklärt und friedlich lächelnd aus dem Leben gegangen, wie sie weinend in dasselbe eingetreten Infi k Hobe einmal ein Wort gelesen, das da lautete: Wehe dem, der sich schwächlich nach dem Grabe sehnt, be-
I ^°\er em Recht darauf erworben; ein Tod ohne jede Bedeutung ist das traurigste, was einen Mann treffen kann. © -c r6eiJ Männer genug aus dem grün-rot-goldnen Kreise scheiden sehen, auf die wir, das Land, die Welt stolz I sein können; ihre Namen sind in der Geschichte ihrer Be- tufs-und Lebenskreise, alle aber in den Hetzen ihrer Freunde I unb Bruder unauslösch eingeschrieben, auch wenn sie als Jünglinge, die ja die Götter besonders lieben, geschieden sind. Sie zu nennen, wäre hier zu viel; denn Mutter ^Eoma ist schon eme bejahrte hohe Frau, die gar manchen iprer Söhne hat hetgeben müssen, die aber alle und vor I allem unentwegt brave Teutonen und treue Brüder bis zu I iljrem letzten Atemzug gewesen sind. Wit aber, die wir noch atmen im rosigen Licht, die wir glücklicherweise nicht, wie Goethe sagt, in einer Zeit leben, wo man die Be- I grabenen beneiden muß, wir gedenken derer, die vor uns occhingegangen sind, in herzlichster, wärmster, korpsbtüdet- I wm hoffen, daß auch uns einmal ein Gleiches I und weihen hiermit dem ehrenden Gedächtnis jener I teuren und bis zum Tode treuen Teutonen ein stilles Glas I — Eine weihevolle Stimmung war erzeugt, stehend hörte man den ersten Vers des Liedes „Ist einer unserer Brüder I nun geschieden" von der Musik spielen. Aber der Abend gehörte doch m der Hauptsache den Lebenden: so drang denn gar bald, zumal die Mitternacht schon nähet kam, die Ftohllchkeit wieder durch. Nachdem noch als drittes Lied
Farbenlied der Teutonen gesungen wat, konnte gegen l/2l Uhr der Landesvater beginnen und ca. V» Stunde I pater trat endlich die Fidelitas ein — ad infinitum I I
gewesen wären. Ein Schreiben^U^-^^ 9ctn ' M-dai, ber bebauerte. am Wtbeitien4’S.®en'«-ä> wurde mit einem Telegramm beantwortet Ä“ i: das Ehrenmitglieb den Herrn F?nan m^^ nist '
in Darmstabt ber burch sein Leiben hmb-rt war, eine Depesche geschickt worin o "»' b°ld'g° Genesung wünschten. Gefeiert wurb^üuch^
I älteste anwesende Semester, bas Ebrenmiwli.k"? no,v Walrat 11 Dr. ®timmlttZ «•
Grunbungstahr des Korps aktiv war 1
'>4'°'-" sich di- Reihen, als es zu hämmern ff* ' allen Seiten hm entführten bie Züge schon :: teilnehmer zurück zu bem Alltagsleben unb der BenÄ - alle voll schöner Einbrücke aus btm alt n a ■ mit ber embfinbun9, einem Fest- b-igewohnt zuÄw " burch s-iu-n h-rzlich-u, man möchte sagen familiären m 5 so überaus wohlthuend berührte. wren Chlll^.
## s Kreis-Lehrerkouferenz. Die diesjährige k°nf-r-nz be« Kreises Gießen fanb Stan « in „Steins ©arten" unter dem Vorsitz be« ßertn «™,'' dtrektors von B-chtolb statt, unb nahmen di- & bürgermetst-r Gnauth, R-alschulbir-ktor DrW" profeffor Fromme sowie sämtliche Lehrer d-, «r-is-IL teil. Nachbem ber Vorsitzeube bi- Erschi-n-n? unb bie Konferenz eröffnet, gab Herr Kreis.Schunch? Dr. Lucius bie stattst,scheu Mitteilungen über Ä w-s-n be« Krei es bekannt. Darnach beträat hi, -ahl in den 79 Volksschulen be« K-i e« ® und zwar 5516 Knaben und 5639 Mädchen toomioi ' evang., 154 kath., 164israel. und 2 andren «eke»n^
Fortbildungsschulen wurden von 1860 * Außerdem bestehen im Kreise 2 anftalten, in welchen zur Zeit 33 Mädchen unttxüjr t^rben. In 18 Gemeinden sind Schulhausneubauten ; Woffen worben. Hierauf hielt Herr Kreisassisten>i> Pr; Z^d^n einen Vortrag über „Die Gesundheitspflege ' ber Schule unb behanbelte im ersten Teile desselben^," ^emlichkett unb Licht, als bie brei Hauptpunkte, die hierin ^^eEracht kommen. Die Luftmenge, die durch das hejM Schulgesetz für einen Schüler bestimmt ist, findet {Referent nur für Schuler bis zum 10. Jahre ausreichend, während", für altere Schuler nicht ausreichen dürfte. Den üita wusch oder die Ventilation sodann näher beleuchtend, er höchst wichtige und praktische Winke, wie ber Siebter"


