Jtrafung aus der dortigen Garnison entfernt. Die Sache hat damit ihre prompte und zufriedenstellende Erledigung gefunden.
I scheu Heerwesens richtet der König derzeit seine ganze Aufmerksamkeit. Denn, so meint er, Griechenland muffe entweder im Besitze einer schlagfertigen Armee sein, um | dadurch zum maßgebenden militärischen Faktor im Orient 1 zu werden, oder aber ganz und gar auf eine eigene Streitmacht verzichten. Mit allen Mitteln sei eben anzuftreben, daß Griechenland wegen seiner Geschichte, seiner Lage und Ansprüche zur ersten Militär- und Seemacht der Balkanhalbinsel werde. Nach der Ansicht des Königs ist das Werk einer solchen Reorganisation deutschen Offizieren anzuvertrauen. Der militärische Geist müsse in die breiten Schichten des Volkes eindringen und schon, wie in Deutschland, in den Schulen gepflegt werden. Dem Vorgänge wird um deswillen eine so große Bedeutung beigemeffen, weil man annimmt, daß die Berufung der deutschen Offiziere nicht gegen den Wunsch des Sultans erfolgen würde. Daraus sei weiterhin zu folgern, daß sich unter Mitwirkung Deutschlands die früher schon vielfach besprochene türkisch-griechische Annäherung nun doch vollziehen werde.
Konstantinopel, 6. April. Die Meldung verschiedener Blätter, wonach die Pforte eine Protestnote nach Paris und London wegen des afrikanischen Vertrages gerichtet habe, ist unrichtig.
Washington, 6. April. Die offizielle Verlustliste der Amerikaner auf den Philippinen zwischen Februar und April enthält die Namen von 187 Todten und 267 Verwundeten.
Kairo, 6. April. Nach einer Blättermeldung beabsichtigt Kaiser Wilhelm im Spätsommer dem Khedive einen Besuch abzustatten.
Kokairs und Provinzielles.
Gießen, den 7. April 1899.
•• Aus dem Großh. Ministerium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 29. März l. Js. den Vorsitzenden der Abteilung des Ministeriums der Finanzen für Eisenbahnwesen, Ministerial- rat Ewald, zum Mitgliede und zugleich zum Vorstande der ersten Abteilung; den Geheimerat Prof. Dr. Mittler, den Geheimen Oberrechnungsrat Dr. Frank und den Obersteuerrat Dornseiff zu Mitgliedern der Prüfungskommission für das Finanz« und technische Fach zu ernennen.
e* Ernennung. Seine König!. Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, am 28. März den Geometer 1. Klaffe Friedrich Müller zu Friedberg zum Feldbereinigungsgeometer, mit Wirkung vom 1. April 1899 an, zu ernennen.
** Beerdigung Dr. Levis. Unter großem Trauergefolge wurde gestern nachmittag 4 Uhr die sterbliche Hülle des Herrn Provinzial-Rabbiners Dr. Levi zur Ruhe bestattet. Unter den Leidtragenden bemerkten wir Herrn Provinzialdirektor v. Bechtold, Herrn Oberbürgermeister Gnauth mit Herrn Beigeordneten Georgi und mehreren Stadtverordneten, Herrn Prof. Dr. Hansen als Vertreter der philosophischen Fakultät der Landesuniversität, den Sohn des Verstorbenen, Herrn Generalmusikdirektor Levi in München, einen Enkel des Verstorbenen, Kapitän Moch- Paris, den Vorstand und die Beamten der israelitischen Religionsgemeinde, die Vorstände und Lehrer der Landgemeinden, mehrere Amtsbrüder des Verstorbenen, u. A. neben den unten bezeichneten Herren, Herrn Dr. Landau- Weilburg usw. Nachdem der dem Wunsche des Entschlafenen gemäß, schmucklos gebliebene Sarg, der Erde übergeben, hielt Herr Provinzialrabbiner Dr. Sander die Grabrede. Derselbe führte aus: An diesem Grabe zieme es sich nicht, zu klagen, da alle in aufrichtiger Verehrung des Entschlafenen den Wunsch des alten Sehers (4. B. M. 23,10) hegten: „Möchte doch meine Seele den Tod der Redlichen sterben und mein Ende dem seinigen gleichen!" Das Leben des Heimgegangenen stelle eine so vollkommene Harmonie zwischen Mühe und Erfolg, Arbeit und Anerkennung dar, sei so sehr von der göttlichen Vorsehung begnadet gewesen, daß wir mit dem Tode versöhnt sein müßten, dem auch die Auserlesensten nach unbeugsamen Gesetzen nicht entgingen. Wie die Familie ihres Stolzes sich beraubt sehe, so habe die Religionsgemeinde Gießen ihre Krone, die Bürgerschaft eine ihrer schönsten Zierden verloren. In seiner Eigenschaft als Rabbiner habe er das wahre Priestertum im wahren Menschentum gesehen, die Wahrheit, die er durch eifriges Studium sich errungen, hat er gekündet; tief wurzelnd in den Lehren seiner Religion war er duldsam auch gegen die Ueberzeugung anderer; darum forderte er auch von , anderen Duldsamkeit. Durch seine Güte und Milde er- ! oberte er die Herzen aller, mit denen er in Verkehr trat. Von strengster Wahrhaftigkeit beseelt, kam nie ein Wort übler Nachrede über seine Mitmenschen aus seinem Munde; mutig und schlagfertig, wenn es galt, seine eigene Ehre und Würde zu verteidigen, blickte er mit Verachtung herab auf kleinliche Angriffe. Ein hervortretender Zug seines Charakters war seine Versöhnlichkeit. Wie er den Menschen sich zeigte, so war sein Inneres beschaffen, aber die rührendsten Züge edler Selbstlosigkeit entzog er der Oeffentlichkeit, diese durften nur die intimsten Freunde wahrnehmen. Dem Verblichenen ist auch die höchste Anerkennung zuteil geworden durch Hessens erlauchte Fürsten, durch die hohen Staats- und Stadtbehörden, die bei jeder Gelegenheit dem Greise ihre Verehrung zollten. „Das Andenken dieses Gerechten wird zum Segen sein." — Herr Kommerzienrat Heichelheim hob die Verdienste des Entschlafenen als Lehrer und Freund jedes einzelnen hervor, betonte seine Friedfertigkeit und Duldsamkeit, Tugenden, welche der israelitischen Religionsgemeinde die geachtete Stellung innerhalb der hiesigen Bürgerschaft erwarben. — Herr Rabbiner Dr. Selver aus Darmstadt verherrlichte den Dahingeschiedenen als einen Vorkämpfer der liberalen Anschauungen innerhalb des Judentums, schilderte, welche Anerkennung und tiefe Verehrung ihm die Gesamtheit der deutschen |
Ausland.
Wien, 6. April. Dem „Neuen Wiener Tageblatt" zufolge stehen wesentliche Veränderungen in einer Reihe höherer Kommandostellen in der Armee bevor.
Wieu, 6. April. Der aus Bad-Nauheim hier eingetroffene Professor Dr. Schott, welcher die verstorbene Kaiserin von Oesterreich behandelte, wurde heute vom Kaiser in Audienz empfangen.
Wien, 6. April. Wie verlautet, hat Graf Thun dem Exekutiv-Komitee der Rechten gestern den Entwurf des nach § 14 zu erlassenden Sp r ach en gesetzes bekannt gegeben.
Wien, 6. April. Seit längerer Zeit das erstemal wieder vereinigte das Osterfest die ganze kaiserliche Familie mit Einschluß des Thronfolgers Franz Ferdinand zu einem Familienmahl. Die Meldungen auswärtiger Blätter, daß sich der Kaiser wieder vermählen wolle, die auch von Wiener Sensationsblättern übernommen wurden, dürsten nun wohl auf einige Zeit verstummen. — Man sprach vorher allerdings von einer gewissen Unzufriedenheit des Thronfolgers, und die sich daran knüpfenden Vermählungsgerüchte mögen wohl in letzter Zeit dadurch einige Nahrung erhalten haben, daß die Erzherzogin Valerie mit ihren Kindern mit Ende des Winters den Kaiser, ihren Vater, in Schönbrunn verläßt und ihren Wohnsitz wieder mit ihrem militärisch an Linz gebundenen Gemahl, Erzherzog Franz Salvator, in Wallsee nimmt.
Nachod, 6. April. Nachdem Militär aus Josefsstadt eingetroffen, konnte die Ruhe teilweise wiederhergestellt werden. Trotzdem ist die Situation noch sehr kritisch. Ein von Meuterern in mehreren jüdischen Ge- : schäften angelegter Brand konnte, ohne großen Schaden i angerichtet zu haben, noch rechtzeitig gelöscht werden. Die Stadt bietet das Bild vollständiger Verwüstung. Sämtliche jüdische Geschäfte sind vollständig ausgeplündert.. Der Schaden ist sehr bedeutend. Zahlreiche Verhaftungen wurden heute vorgenommen.
Paris, 6. April. Das Frauenblatt „Fronde" bespricht den Selbstmord der Schriftstellerin Dery in Berlin, von welcher Dupaty de Clam behauptet hatte, daß sie ein Verhältnis mit Dreyfus gehabt habe. Das Blatt dementiert auf das entschiedenste die Behauptung Dupaty I de ClamS.
Paris, 6. April. Der Präsident der Republik hat Paris verlassen, um sich nach seiner Heimat Monts- I limar zu begeben. Dies ist die erste Reise Loubets. Sie-I sollte zwar keine amtliche sein, sondern nur einen Oster- I besuch bei Loubets alter Mutter bedeuten. Aber Abord- j uungen aus den auf der Reise zu berührenden Städten I kamen nach Paris und luden Loubet zum Verweilen ein. I Sie konnten nicht alle abschlägig beschieden werden. Monts- I limar selbst ist ein altes Städtchen im Rhonethal, zwischen I Valence und Avignon. Bisher lebten seine Einwohner (les I Montiliens) in glücklicher Weltvergessenheit, aus welcher I sie durch ihren früheren Maire, Emile Loubet, plötzlich I herausgerissen wurden. Eine Marmortafel im Rathause, I die während seiner Anwesenheit enthüllt wird und in I goldenen Lettern seine Erhebung zur höchsten Ehrenstelle I verkündet, soll dieses Ereignis in der Geschichte der Stadt I „für alle Zeiten" festhalten.
Paris, 6. April. Zur Dreyfusfrage versichert das revisionssreundliche Blatt „Voltaire", aus den Aussagen I des Botschaftssekretärs Paleologue vor dem Kassationshofe I gehe hervor, daß das Ministerium des Aeußeren wiederholt I amtliche Mitteilungen erhielt, daß weder von Schwartzkoppen I noch Panizzardi Beziehungen zu Dreyfus hatten. Das Blatt sagt weiter, die Aussage Palöologues erwähne ein I Telegramm des französischen Botschafters in Rom, in dem es heißt, Esterhazy habe mehr als 200 000 Franken von I auswärtigen Regierungen erhalten. Auch erklärte Palso- I logue, er habe niemals die angeblichen Briefe des Kaisers I Wilhelm gesehen.
Havre, 6. April. Nach Ankunft des Marineministers I Lockroy hatte derselbe eine Unterredung mit dem Kom- I Mandanten der kaiserlich russischen Yacht „Standard". Die I Unterredung dauerte nur einige Minuten.
Loudon, 6. April. In diplomatischen Kreisen wird^eine I baldige befriedigende Lösung der Differenzen mit Deutschland wegen Samoa in sichere Aussicht I gestellt. Dies umsomehr als nach Washingtoner Berichten I bie Regierung der Vereinigten Staaten mit dem entschlossenen I Vorgehen Englands absolut nicht einverstanden ist und I rückhaltlos den deutschen Vorschlägen behufs Einsetzung einer I gemeinsamen Kommission zustimmt.
London, 6. April. Die formelle Einladung zur I Friedens-Konferenz ist nunmehr seitens der nieder- I ländischen Regierung an die niederländischen Vertreter in I England, Rußland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich, Italien, Türkei, Spanien, Portugal, Schweden, Dänemark, I Belgien, Luxemburg, Serbien', Rumänien, Montenegro, Griechenland, Schwerz, Amerika, Siam, Persien, China und Japan abgegangen, zwecks Uebergabe an die Minister des Aeußern. Die Note wiederholt kurz die vom Zaren gethanen Schritte, um allen Nationen die Segnungen des Friedens I zu gewährleisten. Die Versammlung ist auf den 18 Mai festgesetzt. Besonders hervorgehoben ist in der Note, daß auf der Konferenz nur die in der zweiten russischen Cirkular- rrote gestellten Fragen behandelt werden.
Petersburg, 6. April. Die hiesige Presse bespricht die I Aufteilung Chinas und zeigt sich einer solchen sehr abgeneigt. Die Blätter erklären, daß eine Aufteilung I Chinas für Rußland weder von Handels- noch politischem 1 Interesse sei.
Griechenland. Aus die V erb esse rung des griechi- |
। Rabbiner entgegengebracht hat. - Herr Rabbiner Dr a ,, aus Offenbach rühmte die Herzenseiaensch^ ' des Heimgegangenen, vor allem die scharf aus^»- Kollegialität, die sich bei freudigen und traurigen «nrT in rührender Weise kundgab. — Herr Lehrer Wertbe m I aus Heldenbergen stattete im Namen des hessischen u-?/ | Verbandes dem teuren Entschlafenen seinen Dank Qb 5 I die großen Verdienste um die israelitischen Lehrer I die ihren sichtbarsten Ausdruck durch die Gründuna u I Bereinigung fanden.
I Sängervereinigung. — Schützenfest. Unsere Sän«, I rüsten sich schon jetzt für die von ihnen in liebenswürdiak I Weise übernommene Aufgabe, bei dem Schützenseste
I in derselben vollkommenen Art durch ein Konzert zu erfreu,^ I als es auch beim letzten Turnfest geschehen. Samötaa h I 8. April findet im Hotel „Einhorn" die erste Probe L™ I m Die Frage, ob die neuen Fernsprechgebühn, | Verbilligung bedeuten, wird in der Begrüß £ I Vorlage im allgemeinen bejaht. ES wird angcgeb* 1 in 16 Orten eine Verteuerung von 5 bis 30 Mk., I in 515 Orten eine Verbilligung von 5 bis 70 | treten werde. Die „Berliner Elektrotechnische Zeitsckch- I weist jedoch darauf hin, daß man zu ganz anderen QqL kommt, wenn man nicht die Orte, sondern die Teilnehmer zählt. Dann stellt sich heraus, daß etwa 70 Prozent br heutigen Teilnehmer 5 bis 30 Mk. mehr bezahlen, als w I 8 Prozent würden auf der bisherigen Summe stehen bleibe: I während die übrigen 22 Prozent Ermäßigungen erhallt, Diese Ermäßigungen würden bei 18 Prozent 5 bis 40^ bei 3 Prozent bis zu 55 Mk. nnd bei nur 1 Prozent'^ Zu 70 Mk. betragen. Der wesentlichste Punkt in der A«. urteilung der ganzen Frage ist aber darin zu suchen, dch die Ermäßigungen nur für diejenigen Fernsprechnetze gehn die noch sehr wenig Teilnehmer haben; sobald aber d„!c Netze sich erweitern, so wird die Ausnutzung des einitlant Fernsprechers stärker, und demzufolge der Preis hhhc: Daraus folgt, daß diejenigen Orte, für die heute eint 8l Mäßigung herausgerechnet wird, eine solche höchsten- r.cA für einige Jahre genießen werden. Die PauschalMr« von weniger als 140 Mk. werden nur für neu Rest während der ersten drei bis höchstens sechs Jahre iiu Wendung kommen, und im übrigen wird sich die Sach-, stellen, daß man in Netzen von 500 bis 1000 Teilneh^-.i' 140 oder 150 Mk., in solchen von 1 bis 5000 Teilnehmern
I 165 Mk., bei 5000 bis 20,000 Teilnehmern 180 Mk. und in Berlin 190 Mk. zahlen wird. Diese Ausführungen laufen alfo darauf hinaus, die neue Vorlage im wesentlichen cis eine Verteuerung des Fernsprechverkehrs zu erweisen.
A Aus dem Ohmthal, 6. April. Mit einemmale sinh seit den sehr warmen Ostertagen die Wiesen grün geworben. In den Gärten knospen Sträucher und Bäume. Die Stachelbeerbüsche stehen schon im grünen Gewände. Auch bie landwirtschaftliche Arbeit hat begonnen, da dn Erdboden genügend abgetrocknet ist. Im Felde 5W V\t luvtet* saat sehr gut. Bei der außerordentlich trocknen Aussack im vorjährigem Herbste befürchtete man eine schlechte Wach^ ernte. Der jetzige Stand des Rapses eröffnet aber befftit Aussichten. Der Klee zeigt gleichfalls schönen Stand, ebenso die Winterfrucht. — Im Garten bemerkt man stacke, Blütenansatz an den Obstbäumen. Die Blutenknospen schwellen zusehends; an geschützten Bergen blühen bereits die arabischen Kirschen. Hoffentlich macht nicht wieder ein ungünstiges Frühjahr die Obstaussichten zu nichte.
§ Groß-Felda, 6. April. Unser vorgestriger „Oster, markt" war sehr stark besucht; sein Verlauf war ein rä> günstiger. Der Viehmarkt zeigte in Schweinen jebu Gattung außer fetten eine außerordentlich große Auffahrt. Trotz des starken Angebotes wurden recht hohe Preise bt> zahlt bei sehr flottem Handel. Für Ferkel erster Qualität bezahlte man 50 bis 55 und 55 bis 65 Mk., für geringere Qualität wurden 40 bis 45 und 45 bis 50 Mark aus- gegeben. Die Einlegeschweine (Läufer) waren im Verhältnis zu diesen Ferkelpreffen billiger. Das Paar hiervon wurde mit 70 bis 80 und 80 bis 85 Mk. erworben. Es ist eine eigentümliche Erscheinung, daß die Preise für Jungsckwcinc zu denjenigen der Mastschweine in gar keinem Verhältnisse stehen, beziehungsweise, daß der Stand derselben für Mastschweine keine Bedeutung für denjenigen der JungM-ae hat. Und doch wäre eine andere Prxisbeziehung die natur gemäße Folge. Allerdings wechselt der Preis der feite* Schweine sehr oft und sehr erheblich. So sind bie Prust für letztere in jüngster Zeit ganz bedeutend zurückgegangen. Man giebt zur Zeit für das Pfund Lebendgewicht nur 36 Pfennig, während dasselbe im Winter auf 46 Pfennig zu stehen kam. — Der Krämermarkt war gut mit Verkaufs' ständen besetzt und hatte gewiß nicht über schlechten Besuch zu klagen.
G. H.-Th. Darmstadt, 6. April. Großh. Hoftheater- An unserer Hofbühne wird in diesen Tagen und zwar aim Dienstag, den 11. April, Karl Hepps Drama: „£er Prior von San Marco" seine Erstaufführung erleben, und so gegen Schluß der Saison noch eine Schauspiel Novltalt großen Styls über unsere Bühne gehen. Der Prior tfl Savonarola, jene großgeartete Persönlichkeit, die den -u° sammenwirkenden Ränken Papst Alexanders VI. und der Florentiner Patrizierpartei zum Opfer fiel und am 23. Ma > 1498 auf dem Scheiterhaufen ihr Leben laffen mußte. ^0R der Reformation als ein Vorläufer Luthers angesprochen der ihm selbst diese Stelle anwies, als er 1523 Savona rolas Auslegung des Psalmes „Miserere" mit einer Vor rede herausgab, wurde er vom Papst Benedikt XIV. ve Kanonisation für würdig erklärt. So finden wir das denken des Florentiner Mönches noch heute hier wie vo । in hohen Ehren. Seine Energie, sein ideales Streben, K unglückliches Schicksal machen ihn sehr wohl geeignet, Mittelpunkt eines Dramas zu bilden, welches die an a I regenden Kontrasten so reiche Epoche des Florenttner U
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