Feier
des
Feier
zur
die
Rohde.
Wimmenauer.
3005
3025
I. A-: Vogt.
3013
werden.
Karl Jöckel II., Grünberg.
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Otto Bergen.
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Mit Sodor kosten 10 Flaschen kohlonsaores Wasser nur 70 Pfg. bei
Otto Schaaf, Seltersweg 39.
vergeben. Zur Bewerbung um diese Legate mit Nachweis über Qualifikation wird hiermit eine Frist von vier Wochen angesetzt.
Darmstadt, am 5. April 1899.
Großherzogliche Civildiener-Witwenkasse Kommission.
des heil. Abendmahls.
Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der ^Kinder aus der Lukasgemeinde. Pfarrer Euler.
Nachmittags 6 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Kollekte für die Armen.
Nächsten Sonntag, den 16. April, Konfirmation der Kinder aus der Lukasgemeinde. Die Beichte findet Samstag zuvor, nachmittags 2 Uhr, statt. Kollekte an diesem Sonntag für die Erbauung der Gedächtniskirche der Protestation von 1529 zu Speyer.
Jagdverpachtung.
Die in bester Pflege befindliche Feldjagd Saasen ist verhältnissehalber anderweit zu vrrgeben. Es können außer Rehen, Hasen und Hühnern auch 6 bis 8 gute Rehböcke abgeschoffen
Katholische Gemeinde.
Samstag den 8. April.
Nachmittags um 4'/i Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beichte.
Sonntag den 9. April.
Aus der Zeit für die Zett.
vs»r 64 Jahren, am 8. April 1835, starb auf dem Landsitze Tegel bei Berlin der hervorragende Staatsmann Gelehrte Wilhelm v. Humboldt, ein tiefer und süßM»niger Sprachforscher, formvollendeter Sonetten- und Ek'chrDichter und gewandter Uebersetzer. Sein Lebens- uiwin war: „Das höchste der Welt sind die Ideen. Nichts aiuiirkn ist so wichtig als die höchste Kraft und vielseitigste BAilriiisi des Individuums. Das erste Gesetz der Moral ifn- jchnr: Bilde dich selbst! ihr zweites, wirke auf andere bitr.it) bci0, was du bist!" Humboldt wurde am 22. Juni 1767 zuz Potsdam geboren.
Gottesdienst der israelitischen Krligiourgeseüschafi.
Sabbathfeier am 8. April 1899.
Freitag abend 6« Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr Predigt, nachmittag 4 Uhr, SabbathauSgang 7" Uhr.
WochengotteSdienst morgens 6*> Uhr, abends 8 Uhr.
Samstag den 20. Mai, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Orlsgericht die dem Johannes Römer dritter von Wieseck gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke: Flur 39 Nr. 331 — 1356 qm Acker am Wingert rechts der Chaussee, Flur 45 Nr. 120 — 1775 qm Acker an der Marburgerstraße,
Flur 45 Nr. 161 — 1794 qm Acker am Galgen auf die Chaussee und Marburgerstraße
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 7. April 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen.
Vermischtes.
Marburg, 5. April. Ein Post diebstahl wurde hier fePMllt. In einem von einem auswärtigen höheren Oflijicr durch ein Berliner Bankhaus an seinen hiesigen €9$n (Raubten Brief mit Wertangabe fehlten 400 Mark ini Scheunen. Bei de- Untersuchung zeigte sich, daß unter ei:aiai kr abgelöst gewesenen Siegel sich ein kleiner Schnitt bekftnb, durch den die einliegenden Scheine hervorgeholt WM'Üklt sind.
' Aus Potsdam schreibt man: Nach einem von dem Mria .genehmigten Plan soll ein Teil des Parkes von Sanssouci und der Anlagen des neuen Orangeriegebäudes gäuNjlch umgestaltet werden. Es handelt sich um die ArMhrung einer Lieblingsidee des Kaisers Friedrich, für weilch der verstorbene Hof-Gartendirektor Walther umfang- rehft Pläne entworfen hatte. Auf Terrassen und einer UeMsührung sollen schwebende Gartenanlagen geschaffen »etrltn; zwei mächtige Springbrunnen sowie reichhaltiger SKiulurenschmuck sind vorgesehen. Die Hofgärtnereien an
Srikfkastcn.
Zuschneider werden In der Regel eie Handetrangeftell'e betrachtet; fie dürsten demnach SonnlagS von 11 btS 1 Uhr beschäftigt werden.
Statt. Schlachthaus.
Freibank. 2930 Heute und morgen: Knhßeisch 40 pfg. ZchaMch 40 plg.
Arbeitsvergebung.
D.ie nachverzeichneten Arbeiten für unser Gaswerk sollen auf dem Wilder öffentlichen Ausschreibung vergeben werden, nämlich:
L Lieferung und Montierung eines fchmiedeiserueu Daches — ca. 6250 Kg. Schmiedeisen — für den rechten Flügel des Retortenhauses.
(gOie Arbeit kann event. an zwei geeignete gemeinschaftliche Unternehmer vergeben werden.)
2. Eiudeckeu des rechten Flügels des Retorteuhaufes einschließlich Liefern der Falzziegeln.
frie Bedingungen, Arbeitrbeschreibungen und Zeichnungen liegen »äfionnb' der Dienftstunden auf unserem technischen Büreau zur Einsicht- latem affen.
ynügliche Angebote sind bi» zum Mittwoch dem 19. April d. ..I, vormittags 11 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Auf. schW versehen bei uns einzureichen.
S'ießen, den 7. April 1899.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „fcerolb'.
Berlin, 7. April. Unter den Persönlichkeiten, die von deutscher Seite für Samoa in Betracht kommen, werden in erster Reihe der Ministerresident Dr. Schmidt-Beda und der General-Consul in Shanghai, Dr. Stübel, genannt. Beide Herren kennen die Verhältnisse auf Samoa aus eigener Anschauung, da sie längere Zeit in amtlicher Stellung dort thätig gewesen sind.
Berlin, 7. April. Charakteristisch für die bulgarische Finanzwirtschaft unter dem früheren Kabinett Stoilow ist der Umstand, daß der Staat, wie der „Lokal-Anzeiger" aus Sofia meldet, dem Welt-Postverein die enorme Summe von 1,722,042 Francs schuldet. Deutschland, Italien und Belgien ist durchschnittlich mit 150,000 Frcs. beteiligt, während das Guthaben Frankreichs 309,070 Frcs. und dasjenige Oesterreichs sogar 676,449 Frcs. beträgt. Belgien droht bereits mit diplomatischen Interventionen und Ausschluß aus dem Welt-Postverein.
Prag, 7. April. Im Landtage hielt der kürzlich zum Obersanitätsrat im Ministerium des Innern ernannte Ab- geordnete Dr. Dworak eine Rede, in welcher er erklärte, daß der Dreibund von schädlichem Einfluß auf die politische Entwickelung Oesterreichs sei. Das deutsche Reich arbeite auf eine Isolierung und wirtschaftliche Unterjochung Oesterreichs hin. ____ m
Budapest, 7. April. Der im Minister-Präsidium angestellt gewesene bekannte Schriftsteller Dr. Benedikt Tancso wurde vom Ministerpräsidenten Szell seiner Stellung enthoben , weil er die Broschüre „Die nationale Politik Banffys" verfaßt und veröffentlicht hat.
Paris, 7. April. Die Klage gegen d^n „Figaro" steht an erster Stelle der morgen beim Schwurgericht zu verhandelnden Angelegenheiten. Verteidiger des „Figaro" ist der Anwalt Lachoul. Das Gericht hat beschlossen, auch den Leiter des Figaro zu verfolgen.
Paris, 7. April. „Droit de l'homrne" veröffentlicht einen interessanten Artikel von Edouard Monard, in welchem dieser erklärt, daß hinter Dupaty de Elam die beiden Generale Gonse und Boisdeffre gestanden haben müssen, sonst hätten diese beiden Obersten nicht so auftreten können, als sie es in Wirklichkeit gethan.
Paris, 7. April. Präsident Loubet traf gestern in Montelimar ein, wo er von der Bevölkerung lebhaft begrüßt wurde. Vor der Unter-Präfektur ließ Loubet entgegen dem Ceremoniell halten, um seine alte Mutter zu umarmen, die, umgeben von Verwandten, ihren Sohn erwartete.
Paris, 7. April. „Aurore" verzeichnet unter Reserve das Gerücht, daß gestern abend die Meldung von der D i e n ft» entlassung des Generals Roget in politischen und militärischen Kreisen kursierte. Die Haltung Rogets am Begräbnistage Faures soll Anlaß zu dieser Maßregel gegeben haben.
Paris, 7. April. Der Abgeordnete Perivier hat der Regierung mitgeteilt, daß ec sie gleich nach dem Zusammentritt der Kammer interpellieren werde über die Ausweisung des Exminister Charbonelle aus Belgien.
New-Aork, 7.April. Die amerikanische Negierung giebt sich' die größte Mühe, unter der Bevölkerung eine Bewegung herbeizuführen, um den Austausch der Philippinen gegen die englischen Kolonieen in West-Indien gut zu heißen. Die Bevölkerung ist infolge der letzten Ereignisse auf den Philippinen einem Tausch günstig gestatt. Außerdem sind viele der Ansicht, daß Jamaica eine amerikanische Kolonie werden müsse, weil die Bewohner Jamaicas den Anschluß an Amerika wünschen.
Irr der Stadttirche.
Vormittags 9‘/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Konfirmation der Kinder aus der MarkuSgemeinde.
heil. Abendmahls.
Nachmittags 6 Uhr- Pfarrer Schlosser.
Kollekte für die Armen.
Irr der JohanneSkirche.
Vormittags 9Vt Uhr: Pfarrer vrHNaumann.
Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde.
Weitzer Sonntag.
Vormittags von 6</t Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
r um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Communion;
w um 8 Uhr: die zweite beil. Messe;
um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt; Erste hl. Kommunion der Kinder.
Nachmittags um 3 Uhr: Andacht.
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag den 8. April 1899.'
Vorabend 6" Uhr, morgens 8» Uhr, morgenS 9“ Uhr r Trauerfeier für den verstorbenen Provinztal-Rabbiner Herrn Dr. Levi, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 7“ Uhr.
>}us der Landrichter Dr. Müller scheu Stiftung zu Darm- <*y ftadt sind durch die unterzeichnete Behörde drei Unterstützung» legate von jährlich 500 Mark an bedürftige elterulofe Studierende der Rechtswissenschaft aus den Provinzen Starkenburg oder Oberhessen zu
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irtüli Jahrhundert darzustellen unternimmt. Der in unserer MOi lebende Schriftsteller Karl Hepp ist durch eine Reihe tit^ipfunbener Poesien, sowie seine ausgezeichnete Schiller- ditm>;hie weiteren Kreisen rühmlichst bekannt geworden. I nieiiem an Affekten reichen Stück gibt Hepp in edler ÄMe eine spannende Darstellung der glanzvollen Me- diSMtzeit. Mit besonderer Liebe ist die Rolle des Helden, dv:S „Savonarola", ausgearbeitet, und da dieser ohne den bitafla Verkehr mit großen Golksmassen nicht gedacht wonfrn kann, denn dadurch erreichte er ja seine Erfolge, so spiitleri die verschiedenen Volksszenen im „Prior von San Wlflirio" auch eine hervorragende Rolle. Der Regie ist da- buuklh eine außerordentlich schwierige, freilich auch dankbare
he gestellt und sind die Proben zu dem Stück bereits ini. vollem Gange. Der „Prior von San Marco" ist in
Volksbüchern erschienen. (Preis 20 Pfg.).
Kochst i. O., 4. April. Ein 102 Jahre altes Oitrei wurde aus Rimhorn vorgezeigt, das dort bei dem «Ilbnich eines alten Wohnhauses in einem Loch des Fach- mierkes unversehrt aufgefunden wurde. Das Ei war rot g ifjfirbl und rundherum mit Scheidewasser ein Sprüchlein d Üwaufczeschrieben in der damaligen Orthographie mit deut- li chi Handschrift, am oberen runden Ende war ein Bgilmenstock in einer Scherbe gezeichnet und am .spitzen Ghbe iöie Jahreszahl 1797. Das Ei war ausgetrocknet, ajiQkr im seinem Aeußeren sehr gut erhalten. Wenn der „^Minll.-Bote" nicht hinzufügte, daß das Ei auf der Bürger- nemiftereei in Rimhorn zu sehen sei, könnte man glauben, pnJjelbt sei am 1. April von einer Ente gelegt.
Mainz, 6. April. Vorn Großherzoglichen Schlosse. ; ,jji hiesigen Großherzoglichen Schlosse oder Palais sind in l Hier Zeit größere Erneuerungsarbeiten zum Teil schon accheführt worden, zum Teil wird dies im Laufe der iTbiifteii Zeit noch geschehen. So sind u. A. die Räume ül'arstalles vollständig neu hergestellt worden. Das ^i7npplirihaus wird ebenfalls gänzlich und zwar in einer des pflichtigen Gebäudes würdigen Art renoviert. Für den Gv'roßhrrzog und Großherzogin werden je eine elegante Bbcktiirichtung hergestellt, deren Ausführung dem Hof- li Imarlen Karl Gemündt, Jnstallationsgeschäft, übertragen n mrdkv ist. Die Malerarbeiten werden durch den Kirchen- rtialet Kolk ausgeführt.
B ugen, 4. April. Der Schleppdampfer „Stinnes 6" si^r g-stern oberhalb Rüdesheim mit Anhang fest und hi nick «erst mit großen Anstrengungen wieder flott gemacht metibm Auch verschiedene Schraubenboote lagen einige 57iage isest. Der Schraubendampfer „Amsterdam II" fuhr g yiflini bei der Thalfahrt auf und lag längere Zeit fest, Miecbti ibem Dampfer durch das beständige Arbeiten das gMk Steuer zerstört wurde.
txtlejigt Haftet mit Kngabe b. «ttoURfctttR.
von Elten & Keussen, r£LSuJJ. Crefeld.
der sogenannten Maulbeerallee sowie das allen Besuchern Potsdams bekannte Cafe Blume, das der Krone gehört, werden dadurch beseitigt werden. Ein Modell Der Anlagen in Gips, das sich jetzt im Neuen Palais befindet, soll auf der Berliner Kunstausstellung ausgestellt werden.
♦ Denkmal de8 3. Garde-Negiments zu Fntz bei 6t. Privat la Montagne. Den am 18. August 1870 bei L>t. Privat gefallenen Kameraden will das 3. Garde-Regiment zu Fuß auf dem Schlachtfelde ein Denkmal errichten und ersucht alle alten Kameraden um Beiträge. Alle Spender werden zur Teilnahme an der Enthüllung, welche für den 18. August 1900 in Aussicht genommen ist, aufgefordert werden; auch wird beabsichtigt, ihnen Fahrpreisermäßigung zur Hin- und Rückfahrt nach Metz zu erwirken. Es wird gebeten, Skiträge und Anfragen zu richten an: „Drittes Garde-Regiment zu Fuß (Denkmals-Angelegenheit), Berlin SO. 33". Auch müßte die eigene Adresse auf Briefen und Geldsendungen recht deutlich vermerkt sein, da nur dann mit Sicherheit darauf gerechnet werden kann, daß alle Spender die Mitteilung über den Fortgang der Denkmals-Angelegenheit und die Enthüllung rechtzeitig erhalten. Ein Platz für das Denkmal ist bereits angekauft worden an der Stelle, wo das 2. Bataillon des Regiments, welches mit 16 Offizieren, 42 Unteroffizieren und 471 Mann die höchsten Verluste unter allen bei St. Privat kämpfenden Truppen hatte, in das Dorf eindrang.
* Eine „ergötzliche" Geschichte wird aus Cleveland in Ohio berichtet: „Er ist 18 und sie 17 Jahre alt, und das gesetzliche Heiratsalter ist 21 bezw. 19 Jahre. Doch da gibt es Schliche genug. Der Jüngling, welcher gleich seiner Erwählten noch eine Hochschule besucht, schmiert nämlich auf die Sohlen der Stiefel seiner Braut die Zahl 19 und auf die der eigenen 21. Dann wird lustig draus losgeschworen, er sei „über 21" und die Braut „über 19", Und der Heiratsschein wird fix und fertig ausgestellt. Der Vater des jungen Ehemannes, ein „Kohlen-Millionär", weilt mit seiner Gattin in einem Sanatorium des Staates New- Dork, wird also erst bei seiner Rückkehr erfahren, in welcher Weise sein Jüngster ihn während seiner Abwesenheit zum Schwiegervater machte, ohne sich eines Meineids schuldig zu machen. ____________________________________
Kirchliche Nachrichten.
Svnngelifche Gemeinde.
Samstag den 8. April.
In der Ltadtkirche.
Nachmittags 2 Uhr: Beichte für die MarkuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.
In der JohanneSkirche.
Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dr. Naumann. Sonntag den 9. April. Quasimobogenibi.
Gottesdienst.


