Ausgabe 
8.2.1899 Drittes Blatt
 
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Bekanntmachung

Ql.

1886 (G.-S. 8. 131), vom 10. Mai 1890 (G-8. 8. 90), vom

115.

116.

Artikel I. Die Zeichnung findet gleichzeitig

am

19.

Kranen

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abzunehmen.

i/* ; ; , 18. Mai

Zugeteilte Zeichnungsbeträge bis einschliesschlich 8000 Mark sind am 18. Februar d. J. ungeteilt zu oidnen.

1194

Die Abnahme muss an derselben Stelle erfolgen, welche die Zeichnung angenommen hat.

iSchrauths Gemahlene

52.

33.

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<5(bäten infL Erlös befahlt.

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Ueberall zu Haben a 15 Pfg

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tauft werden.

Marke.

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10 Meter Länae.

1015

I. Pfeffer. W-rUxlsH 6.

JkMaction: ®. Burkhardt. Drud und Berlag der Brühl'schen UuiverfttälS-unh Zremdruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.

Verschiedenes

12.

13.

18. März

19. April

eng der von G »td)nuna her

llnterh Beiträ KreiSs Aus ( Beitrc Bezirl

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Bedingungen.

9. Februar d. J

flftallion, Slf

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1. Beiträgt 3. GeHrr, 4. Gräfin

' 6. Aapitalzii

7. Erfitzpofl

8. ProDo teögt zu ton der Be

:1O. Beitrm

14a. Ersaß Nanni ans Ke . 14b. Ersaß t

unter den nachstehenden Bedingungen Beide Anleihen sind mit Reichs-Anleihe, deren Zinsaoheine am

Berlin, den 4. Februar

unter günstigen Bedingungen an jedem, auch Dem kleinsten Orte, energisch lhalige Hauptagenten, Agenten, sowie Inspektoren. ADresse: General-Direktion Der Sächsischen Vieh-Versicherungs-Bank in DresDen. Größte und vorzüglich fundierteAnstalt. 1898 über6670003»t.

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rauen gi Staatsb> annenpf §reis-Ak Nebenba Gemeind Zurücken

27.

28.

29.

1-30.

Wie bereits gemeldet, ist am 8. v. Mts. in Zürich der DerlagSbuchhändler I. Schabelitz gestorben. Geboren am 10. März 1827 in Basel, hat er ein Alter von 72 Jahren erreicht. Als die moderne L'.tteratnr in Deutschland noch kaum einen Verleger ge­funden hatte, verlegte I. Schabelitz die realistischen Schriften deS Grünen Deutschland". Henckckl, Mackay, Stern und andere haben ihre Erstlinge in seine Hut gegeben. Bekannt geworden ist seiner «eit b:r Name Schabelitz und daS Verlagsmagazin durch die Heraus­gabe der Arntmschen B.oschürePro Nihilo«, die dem Verleger vor deutschem Gerichte eine Gefängnisstrafe eintrug.

Immer näher rückt der Zeitpunkt, an welchem so viele Hunderte von wohlvertrauten gesetzlichen Bestimmungen und Begriffen aus dem Familienrecht, dem Erbrecht u. s. w., welche unserer Generation in Fleisch und Blut übergegangen sind, schonungslos verschwinden werden, während neue Bestimmungen nunmehr an ihre Stelle treten. Da wird nun jeder deutscher Bürger er mag wollen ober nicht gezwungen fein, sich mit dem neuen bürgerlichen Rechte vertraut zu machen, er könnte sonst leicht in die Lage kommen, erst durch Schaven klug zu werden. Denn wer hat nicht häufig mal ein Interesse daran, Über dies oder jenes aufgeklärt zu werden, sei es in einer Erbschastsfrage ober in einer Vormunbschaftsangelegenheit, sei es über bas Verhältnis zwischen Eltern unb Kinbern ober zwischen Ehegatten, fei es in einer Frage aus betn Vereinswesen ober über bas Recht bes Mieters ober Vermieters, über einen Pferbehanbel ober ein gefunbenes Portemonnaie all' biese Fragen stellen sich jetzt oft genug ein; wie oft werben sie erst an ben Bürger herantreten, sobalb bas neue bürgerliche Gesetzbuch mit feinen tief in bas tägliche Leben einschneibenben Veränberungen in Kraft getreten ist! Da heißt es Vorsorgen unb rechtzeitig an bie Be­schaffung etne§ Ratgebers für bie zahlreichen Rechtsfragen des täglichen Lebens benlen. Run ist es aber keineswegs leicht für ben Laien, in einem neuen Gesetze zu lesen, weil eben bes Gesetz eine anbere Sprache rebet, als bie bes täglichen Lebens, ist es somit schwierig, aus bet Gesetzesausgabe zu ermitteln, was bas Gesetz besagen will, so ist es nicht minber schwer festzustellen, wo bas Gesuchte steht, sobaß ber Laie meist ratlos selbst vor ber besten erläuterten Gesetzesausgabe steht. Dieser Erwägung verdanken wir bie Enistehung eines Buches, welches als ein unentbehrlicher Ratgeber in allen Rechtssachen bes täglichen

Abbruch.

Mein in der Wagengafse gelegener Lagerhaus soll auf den Abbruch verkauft werden. Dasselbe ist reich an Eichenholz, darunter Balken von

3/< des zugeteilten Betrages . .

7« » » » spätestens

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Neubau |ür den Mraq

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J Ingenieur-, Techniker u. MeisterkurseK A Maschinen- u. Elektrotechnik fc I Gesammt. Hoch- u. Tief-Baufach. 1Täglicher Eintritt./

FkbeiisvklficherNg.

Von erstkl. Gesellschaft wird ein tüchtiger Beamter als 1008

Platzinspektor gegen Tagegelder und Gehalt zu engagiren gesucht.

Nur unbescholtene, in den befferen Kreisen verkehrende Herren wollen Offerte mit Lebenslauf und Referenzen unter F. T. O. 775 an Rudolf Moste

1 in Frankfurt a. M. einreid-.cn.

Umversttäts Nachrichten.

Petersburg. Der Petersburger H ro d mdbet: 3n !< Nacht jum 19. Januar verstarb hierf<lbst 'm 85. LebenSjidre b autzerordentltche Akademiker und bekannte Historiker Arist ArchvwP (Ernst) Kunik. Er wurde 1814 in Lugnitz (Schlesien) fteboic absolvierte den Kursus d-r Berliner Unioeifiiäk und kam 1839 r« Moskau, wo er sich mit dem Studium der russischen Geschtchtrk schLftigte. 1844 kam er als Adjunkt für russische Geschichte an!: Petersburger Akademie der Wissenschaften. DaS hervorregnH Werk aus der Feder A. A. KunikSDie Berufung der schwebt Rodsen durch die Finnen und Slaven" ist ein für die ErsorsSq der Warägerfrage epochemachendes Werk.

hiermit zur öffentlichen Zeichnung auf.

8 vom Hundert jährlich zu verzinsen. Die

1. Januar und 1. Juli fällig sind.

1899.

Zinsscheine sind am 1. April und am 1. Ootober fällig, mit Ausnahme von vorn. Mk. 21 000 000 dör Sprezentigen Deutel

Deutsche Bank.

AuGnd

-0. Soffeoorr

UkbkvdtfWigung.

Von einer ersten Lebensversicherungs- Gesellschaft wird ein in den besseren Kreisen verkehrender Herr als 1007

Vertreter

gesucht.

Garantiertes Einkommen 600 Mark und Provision für neue Abschlüsse.

Kaufleute und Beamte in besseren Stellungen, welche sich ein festes Neben- einkommen verschaffen wollen, finden auck Berücksichtigung. Gest. Offerten mit Lebenslauf und Angabe von Referenzen sind unter F. ü. O. 776 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M., einzureichen.

w* Achten Sic auf Schutzmarke, da ähnliche Packele mit geringer Qualität ver-

Salmiak-Terpentin-Seife ist und bleibt w- das beste Waschpulver. -*«

während der üblichen Geschäftsstunden statt bei der Reichshauptbank und sämtlichen Reichsbank-Anstalten mit Kasseneinrichtung, bei der General-Direktion der Seehandlungs-Sozietät in Berlin,

B*"kk. -r

Deutschland, A. Schaafhausenscher Bankverein und ausserhalb bei den sonstigen bekannt gegebenen Banken und Bankhrmen.

die dre 1 proVentig e Deiche Ä^Ä-leihe Ä200, 500, 1000, 5000 und 10 000 Mark, mit Zinnernen vom 1. April 1890 ab, abgoaeben von 21 Milden »j die dreiprozentige kon^oiid^erte^PreU^iöehe S?a«t8.Änleihe in Schaldvorschreib-gen zu 150, 200, 300, 500, 1000, 2000, 5000 und 10 000 Mark, mit zinaaoheinen vom 1. April Hi v a ab abgesehen von, 35 h«« R^'Ankihe'8Sb3ebrMdlionen Mark dreiprozentige Königlich Preussische Staats-Anleihe werden in definitiven Stücken auajepk-'

forderliche o°7 r"ie^nngapreis ist auf 92 Mark für je 100 Mark Nennwert featgeaetzt Ammer dem Preise hat der Zeichner die Hälfte des für den Schluaaachein verwendeten M*

betrages zu vergüten. Die Verrechnung der dreiprozentigen Stückzinsen findet, je nach Abnahme der Stücke, durch Abzug oder Zuzahlung statt.

Artikel IV. Eine etwaige Beschränkung der Zeichnung auf eine der beiden Anleihen ist bei der Zeichnung besonders zu erklären. Wm4nBnmrAn m hinterleiren welche 1

Bei der Zeichnung ist eine Sicherheit von 5 Prozent des gezeichneten Nennbetrages in baar oder solchen nach dem Tageskurs zu veranschlagenden Wertpapieren

betreffende Zeichnungsstelle als zulässig erachtet. Die von dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere ausgegebenen Depotscheine vertreten die Stelle der Effekten. Den Zeichnern steht un der Reduktio^ie Vereng welche bei teilweiser Abnahme der Stücke (Art. VI) zur Abschreibung der abgenommenen Beträge tor*

und bei \ oll sündigem y®zu^® Zuteilung*3 erfolgt nach Ermessen der Zeichnungsstellen und zwar thunliohst bald nach Schluss der Zeichnung. vernflichtet-

Artikel VI. Die Zeichner können die ihnen zngeteilten Beträge vom 18. Februar d. J. ab gegen Zahlung des Preises (Art. III) abnehmen; s.e sind jedoch verpfiiohtet.

. am 18. Februar d. J.

llhß] Wer erteilt einem Realgymna­siasten der unteren Klaffe Nachhülfe?

Offerten unter Nr. 1166 an die Ex- pedition dieses Blattes.___________________

0372] Perfekte Schneiderin, welche etliche Jahre in Darmstadt thätig war, empfiehlt sich im Anfertigen von Knaben­anzügen jeder Größe.

Ludwigstratze 14, Part.

'6aaN» -36. 5* S- 5;

ß;

Lebens mit Freuden begrüßt werden wird. Herr Amtsgericht Ehristiani läßt soeben ein Bürgerliches RechtSlexikon für h. deutsche Bolt (nach dem neuen Bürgerlichen Gesetzbuche unter 8trt sichtigung des Handelsgesetzbuchs und sonstiger einschlagender Qft (bearbeitet in I. I. Heines Verlag in Berlin W. 57 erscheinen.

des Ganzen Mk. 7.60, in geschmackvollem Einband Mk. 8.50). j Gegensätze zu allen anderen Ausgaben des neuen Bürgerlichen buchs, in denen trotz des Bestrebens einer gemeinverständlichen Darst^ doch ein Zurechtfinden für den Laien kaum möglich ist, hat Christ, in der rein alphabetischen Ordnung die einzige Form gewählt, es jedermann ermöglicht, ohne jede Kenntnis des Gesetzes, ohne Ian- Suchen, durch einfaches Nachschlagen im Alphabet sofort sistzufich was er zu thun hat, oder was er nicht thun darf. Es unterliegt C1 keinem Zweifel, daß diese Form des Lexikons thatsächlich für alle (. Haltnisse und für jedermann eigentlich die einzig zw-ckmäßige ist, es erscheint erstaunlich, mit welchem Geschick der Verfaffer cty ein praktischer Jurist die Bedürfnisse des Nichtjuristen sowohl i,^ Ausdrucksweise als auch in der Fülle der Schlagworte getroffen c Wir alle hegen ben lebhaften Wunsch, daß das neue bürgerliche sehr bald in das deutsche Volk eindringen möge: nun das Christin, Bürgerliche Rechtslexikon wird dieses Ziel in unvergleichlicher 8c fördern, seine ungemein praktische Anlage und sein außerordiLi billiger Preis (Mk 7.50, in geschmackvollem Einband Mk. 8.50) da» es bald in jeder Häuslichkeit, in jedem Geschäfte, an jedem ber Dtjfc lichkeit zugänglichen Orte unentbehrlich machen.

3 prozentige Deutsche Deichs-Anleihe und

3 nrozentige konsolidierte Preussische Staats-Anleihe.

Von den auf Grund der Reichsgesetze vom 31. März 1897 (R. G Bl. 8. 74), vom 30 Juni 1897 (B. G. Bl S. 587), und vom 31 März 1898 (R G B1S137) *owk> der Gesetze> vom 26. 1. löeo 1U.-D. o. ioi), vuib XV. iooG (G.-V G. ;G), wui 6. Juni 1892 (G.-S 8. 111), vorn 3. Juh 1893 (G.-S S. 105), vom 8 Apnl 1895 (G.-S. 8. 91), vorn 3. Juni 1896 (G.-S. S. 100), vorn 8. Juni 1J (G.-S. S 123), vorn 8. Juni 1897 (G.-S. S. 171), vom 20. April 1898 (G.-S. 8. 29, 63, 67) auszugebenden Anleihen legen wir den Nennbetrag von

75 Millionen Mark Sprozentige Deutsche Reichs-Anleihe

125 Millionen Mark Sprozentige konsolidierte Preussische Staats - Anleihe

Mont-gs-

P. H. Schrauth, Neuwied, .

größte Dampfseifenfabrik mit elektrischem Betrieb.

Gegründet 1830. _

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Belohn :24. Solen! : f°- Fiir E 5; Kreisu -ba. Unters

Stirne ist hoch und voll, sein Auge klar und durchdringend. Sein Benehmen ist wundervoll. Von Statur ist Goethe eher klein. Trotz seiner Jahre aber hat er eine aufrechte Haltung. Sein Gesicht trägt viele Pockennarben. Seine grauen Haare sind ganz zurückgekämmt." Diese Schil­derung ist zutreffend bis auf dievielen Pockennarben". Wahrscheinlich haben die Altersfalten in der Hautdecke, wie sie bei Greisen häufig, auf den englischen Besucher den Eindruck hervorgebracht, als seienviele Pockennarben" vorhanden. ____________________

Meratur, Wissenschaft und Kunst.

Neuer Parnaß^ nennt sich eine neueHalbmonatsschrift für ßttleratur, Kunst unb Bühne", welche an Stelle der seit 1. Oktober nicht mehr eischtenmenAllgemeinen Literarischen Rundschau Zeit unb Geist" als Organ desVeibandes zur Föider- ung des JntereffeS am deutschen Schrifttum" im Beilage von E. Ebering, Berlin W., Mohrenstraße 69, zu erscheinen beginnt. Die vorliegende Probenummer, die aus Verlangen gratis und franko versandt wird, enthält außer interessanten litterarischen Aufsätzen, Skizzen, Gedichten, Bücher- und Thcaterbesprechungen rc. zwei Preisausschreiben: Je ICO Mk. für da? beste Gedicht und für dte beste Skizze.

- Berichte des Central-Komitees für die Begründung einer dentsch-Ssterreichischen Litteratur-Gesellfchaft Rr. 6. Die uns vorliegende Nummer bringt Bulräge von Mtzr A- von Gleichen-Rußwurm, dem Präsidenten der G.sillschaft, von der Baronin v. Bülow Wmdthrusen, F. C. Ginzk.y, Lily v. Bistram in Moskau, L. Wollmar in Heidelberg und Dr. A. Benesch in Krimfier. Außer- dem enthält sie die von der Behörde bereits genehmigten Satzungen des Hauptoerbandes Nieder-Oesterreich der deutsch-österreichischen Liiteratur-Glsellschaft. Die Berichte sind kostenfrei zu beziehen vom Central Komitee, Wien I., Graben 12.