wartet mit Ja. Labori fragt, ob er nicht immer nur Dreyfus belastende Dokumente für gut geheißen habe, alle Esterhazy belastenden für schlecht. Präsident Jouauft weigert sich, diese Frage zu stellen. Hauptmann Guignet verlangt das Wort. Er bemerkt, die Depesche über das Gespräch, das ein italienischer Staatsmann mit dem französischen Botschafter in Rom gehabt, in welcher es geheißen habe, Esterhazy sei der wahre Verräter, könne als kein Beweis gelten. Man wisse ja, daß die auswärtigen Mächte ein Interesse daran hätten, Frankreich zu täuschen. (Bewegung.)
Im Kriegsministerium befinden sich noch viele solcher Dokumente, die für Dreyfus belastend seien. Cuignet erklärt sich bereit, dieselben unter Ausschluß der Oeffentlich- keit zu zeigen. Labori ist damit einverstanden, verlangt aber, daß endlich ein für alle mal Dokumente, welche existieren, vorgelegt werden. Es tritt eine kleine Pause ein. Nach derselben wird der Polizei-Kommissar Tomps, der zurzeit Gonse und später Picquart im Nachrichten-Bureau attachiert war, vernommen. Seine Aussage deckt sich un> gefähr mit der Aussage vor dem Kassationshofe, berührt indes ein neues Faktum. Es handelt sich um den Rapport den ein gewisser Paulmier gemacht haben soll, der behauptet, Ordonnanz bei einem fremden Militär-Attacho gewesen zu sein und dort Dokumente mit der Unterschrift Dreyfus' gesehen zu haben. Paulmier ist verschwunden, der Rapport gleichfalls. Nach kurzer Diskussion über die Angelegenheit Paulmier wird beschlossen, für den Anfang der morgigen Sitzung die Oeffentlichkeit auszuschließen. Der Prozeß wird alsdann auf morgen vertagt
Deutsches Reich.
Berlin, 4. September. Der Reichs-Anzeiger veröffentlicht die seinem Ansuchen gemäß erfolgte Entbindung des Kultusministers Dr. Bosse von seinem Amte unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers sowie unter Verleihung der königlichen Krone zum Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und die Ernennung des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen Geheimrat Studt zum Staatsminister und Kultusminister. Ferner veröffentlicht der Reichs-Anzeiger die seinem Ansuchen gemäß erfolgte Entbindung des Staatsministers und Ministers des Innern, Freiherrn von der Recke, von seinem Amte unter Belassung des Titels und Ranges eines Staatsministers, sowie unter Verleihung des Großkreuzes deö Roten Adlerordens mit Eichenlaub und die Ernennung des Regierungs-Präsidenten Freiherrn von Rheinbaben zum Staatsminister und Minister des Innern.
Berlin, 4. September. Zu dem Ministerwechsel sagt die „Deutsche Tageszeitung". Das Scheiden des Freiherrn von der Recke wird kaum irgendwo schmerzlich berühren und Dr. Bosse habe mit der Maßregelung des Abgeordneten Jrmer kein gutes Andenken hinterlassen. Die „Staatsbürger Zeitung" sagt: Die Wahl der beiden neuen Minister läßt zweifellos erkennen, daß es sich um keinen Systemwechel handle. Die „Neuesten Nachrichten" schreiben: Der Wechsel gerade in diesen beiden Ministerien habe ohne Zweifel, politische Tragweite und den neuen Ministern, welche das Amt in schwerer Zeit übernehmen, gehe ja der Ruf von Energie und Geschick voraus, daß indessen ein politischer oder wirtschaftlicher System-Wechsel vossständig ausgeschlossen sei, sei selbstverständlich. Nach der „Post" dürste es nicht unwahrscheinlich sein, daß die mit der Verfassung nicht in Einklang zu bringende Einwirkung, welche der Minister des Innern, von der Recke, auf die Abgeordneten, welche zugleich Verwaltungsbeamte sind, versuchte, den unmittelbaren Anstoß zu seiner Demission gegeben hat. Die „Germania" glaubt dem neuen Minister Freiherrn von Rheinbaben Vertrauen entgegenbringen zu können, aber auch von ihm müsse man erst Thaten abwarten, welche die auf ihn gesetzten Hoffnungen rechtfertigen. (Vgl. 1. Blatt.)
Berlin, 4. September. Das „Berliner Tageblatt" glaubt zu wissen, daß Freiherr von der Recke dazu
Brüssel—Mecheln am 3. Mai 1835, am 7. Dezember desselben Jahres folgte Nürnberg-Fürth. Rußland folgte 1838, Frankreich 1841 u. s. w. Unablässig verbesserten neue Erfindungen die bestehenden Systeme, dieselben allmählich bis zur Schnelligkeit und Leistungsfähigkeit der Gegenwart steigernd. Im Jahre 1830 gab es im ganzen erst 332 Kilometer Eisenbahnen auf der Erde, 1850 zählte man bereits 38,022 Kilometer, 1894 betrug dagegen die Gesamtlänge der Eisenbahnen der Erde nicht weniger als 687,550 Kilometer. Wie der Dampfzug den Verkehr auf dem Lande, so vermittelte das Dampfschiff die Verbindung zur See. Seit der Amerikaner Fulton im August 1807 zuerst mit einem von ihm konstruierten, mit einer Dampfmaschine versehenen Schiffe den Hudson befahren hatte, machte der Dampfschiffbau ungeheure Fortschritte. 1814 befuhr der erste Knegsdampfer der Union die Meere, 1830 besaß England bereits 315. Preußen stellte bereits 1821 den ersten Postdampfer ein. Indessen brachte erst die 1826 vollendete Erfindung der Schiffsschraube die Ozeanschiffahrt richtig in Gang, fett 1837, nachdem die Erfindung länger als zehn Jahre unbeachtet geblieben war, kamen immer mehr die ^?^^^oendampfer in Gebrauch. Immer größer wurden die Schiffe, immer eleganter gestaltete sich die Ausrüstung, sodaß die modernen Dampfer in Wahrheit mit allem Komfort der Neuzeit ausgerüstete schwimmende Paläste sind. Allein sie nehmen Nicht allein an Schönheit und Größe, sondern auch hinsichtlich der Anzahl stetig zu. Bereits 1890 betrug die Handelsflotte der Welt allein an Schiffen über 100 Registertonnen 32,298, worunter 11,108 Dampfschiffe. Auch der Maschinenbau wurde durch den Dampf in völlig andere Bahnen gelenkt, die Dampfmaschinen beherrschen noch jetzt die gesamte Produktion.
(Schluß folgt.)
ausersehen sei, Herrn Studt als Präsidenten der Provinz Westfalen zu ersetzen.
— Begegnung des Kaisers mit dem Grafen Lippe-Biesterfeld. Aus Berlin wird gemeldet: Auf Wunsch des Grasen Leopold von Lippe-Biesterfeld, des Sohnes des Regenten, war bei dem Kaiser nachgesucht worden, die Teilnahme an den Manövern des hiesigen Armeekorps zu gestatten. Der Kaiser hat dieses Gesuch genehmigt. Infolgedessen wird sich Graf Leopold nach Mühlheim an der Ruhr begeben, wo er dem 55. Regiment attachiert wird. — Dieser Schritt des Grafen Lippe-Biesterfeld wird voraussichtlich zur Beilegung der gespannten Beziehungen zwischen dem Kaiser und dem Graf-Regenten von Lippe führen.
— In der „Hilfe" schreibt Pfarrer Naumann über die innere Lage: „Das Resultat der Kanalangelegenheit ist also für uns Nationalsoziale nicht besonders erfreulich. Wirmüssen uns darauf gefaßt machen, daßnun nach demAbfall des Kanals das Zuchthausgesetz durchgeht, denn nun wird Miquel alles anwenden, um die Politik der Sammlung gegenüber dem Umsturz neu zu beleben. Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, daß in der zweiten Lesung Zentrum und Nationalliberale gefügiger sein werden. Der kleine Umlauf zu größerem Liberalismus wird nun wohl vorbei sein. Soziale Hoffnungen müssen weiter hinausgeschoben werden, aufgegeben werden sie aber nicht. Mit jedem Jahr wächst das neue industrielle Deutschland und mit ihm seine lohnarbeitende Masse. Diese Thatsache an sich enthält alle Hoffnungen, die in den wenig erfreulichen Zuständen der Gegenwart übrig bleiben. Die Situation, die sich jetzt vorübergehend zeigte, die Situation des Kaisertages von Dortmund, muß trotz Miquel und Limburg-Stirum wieder eintreten. Jedes neue Kind, das in Deutschland über den vorhandenen Volksbestand hinaus geboren wird, hilft die Zukunft bringen. Mag der Liberalismus heute dürftig sein, der Sozialismus noch fern von nationaler Politik, der Kaiser noch entschlossen, mit den Konservativen weiter zusammenzugehen, so liegt in dem allen noch nicht die letzte Entscheidung. Es ist ganz sicher, daß trotz der Ungunst der Gegenwart die Zukunst kommt, in der die Logik der Ziffern, die Macht der Dinge die agrarische Uebermacht beendet. Vorläufig aber bleibt nichts anderes übrig, als Köpfe zu sammeln, die dieser Zukunft mit Verständnis und Ausdauer entgegengehen."
Ausland.
Loudon, 4. September. Zur Munitionsbeschlagnahme in der Delagoa-Bai lassen sich die „Times" aus Lourenyo Marques vom 31. August melden: Neue Instruktionen aus Lissabon ordneten die Freigebung der beschlagnahmten Munition für den Transit nach Transvaal an.
Inkales und Provinzielles.
+ Grüuberg, 4. September. Nach langjähriger, schöner Sitte wurde auch diesmal wieder anläßlich des Gedenktages der Schlacht bei Sedan in unserer Stadt ein Jugend- und Volksfest gefeiert. Gestern nachmittag um 2^/z Uhr ordnete sich am neuen Schulhaus der stattliche Festzug. Voran schritt der Musikverein, der wiederum in dankenswerter Weise zur Verherrlichung des Festes beitrug; ihm folgten die Schüler der Volks- und höheren Bürgerschule, die Knaben ihre bunten Fähnchen und Lanzen fröhlich schwingend, die Mädchen mit Kränzen und Blumensträußen sinnig geschmückt; Krieger-, Turn- und Gesangverein bildeten den Schluß des Zuges, der sich durch die reich beflaggten Straßen der Stadt nach der Turnhalle bewegte. Auf dem geräumigen Turnplätze, woselbst die Teilnehmer Aufstellung nahmen, führte Herr Dekan Pullmann nach dem gemeinschaftlichen Gesang des Liedes „Deutschland, Deutschland über alles" in der von patriotischem Geiste getragenen Festrede aus, warum wir Deutschen immer wieder „Sedan" feiern sollten. Nicht die besten Söhne Germanias seien es, die da verlangten, daß man den 2. September ohne Sang und Klang vorübergehen lassen solle. Die Rede gipfelte in einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät, unseren allverehrten Kaiser, der als „Ritter ohne Furcht und Tadel" dem Reich den Frieden zu erhalten wisse. Nach dem Gesang der Hymne entwickelte sich auf dem Festplatze munteres Leben und Treiben. Die Schüler führten unter Leitung ihrer Lehrer Spiele auf und wurden später mit Brezeln beschenkt. Die Sieger beim Wettlaufen, Topfschlagen, Sackhüpfen rc. wurden durch Preise, zu deren Beschaffung die Stadt einen entsprechenden Betrag bewilligt hatte, ausgezeichnet. In der Turnhalle selbst wechselten Musik- nnd Gesangsvorträge ab und trugen sehr zur Hebung der Feststimmung bei. Abends nach 6 Uhr ordnete sich wieder der Zug zum Rückmarsch in die Stadt. Auf dem Marktplatze ermahnte Herr Lehrer- Laub er die Schüler zur Dankbarkeit gegenüber den Veranstaltern der schön verlaufenen Feier und zur Bethätigung dieses Dankes durch Treue, Fleiß und Gewissenhaftigkeit. Nachdem dann noch ausgeführt worden war, wie nur in einem geeinten, durch einen machtvollen Herrscher weise regierten Reiche Handel und Gewerbe blühen, Wohlstand und Zufriedenheit sich entwickeln können, schloß die eindrucksvolle Ansprache mit einem Hoch auf unser deutsches Vaterland, in welches alt und jung begeistert einstimmte. Einen würdigen Abschluß des Festes bildete das abends von der Kapelle des gegenwärtig hier und in den umliegenden Ortschaften im Quartier liegenden 118. Infanterie- Regiments in der Turnhalle veranstaltete Konzert, das recht zahlreich besucht war und ebenfalls sehr schönen Verlauf nahm.
n. Staden, 4. September. In Angelegenheit der projektierten Eisenbahn Ranstadt-Friedberg bezw.
Assenheim tagte gestern hier im Curth'schen Saal eine sehr- große Versammlung, durch deren Beschlüsse unsere Eisenbahnfrage ihrer Lösung wieder etwas näher gebracht wurde. Das Komitee unterhandelte schon längere Zeit mit der „Kontinentalen Eisenbahn-, Bau- und Betriebsgesellschast in Berlin" und ließ im Auftrag und auf Kosten der beteiligten Gemeinden einen technischen Beamten dieser Gesellschaft hierher kommen, der mit dem engeren Ausschuß am 1. September die Strecke genau besichtigte und auf Grund hieraus und der vorliegenden früheren Vermessungen und Berechnungen einen ungefähren Kostenüberschlag aufstellte. Dieser Beamte, Herr Eisenbahnbauinspektor Grosheim von Berlin, entwickelte dann in der Versammlung in längeren sehr eingehenden Erörterungen seine Ansicht über die Bahn. Hiernach ist die Einmündung in den Bahnhof Friedberg mit so ungeheuer großen Kosten verknüpft, daß er ernstlich riet, die Absicht, dahin zu bauen, aufzugeben. Einstimmig beschloß darum die Versammlung statt nach Friedberg die Bahn nach Assenheim zu bauen. Dadurch erhält sie eine Länge von ca. 15,5 Kilometer. Nach den vorläufigen Berechnungen betragen die Kosten für den Kilometer rund 58000 Mark. Die genaue Berechnung derselben kann natürlich erst auf Grund neuer Vermessungen erfolgen. Die Versammlung beschloß darum, der genannten Gesellschaft die gesamten Vorarbeiten zu Übertragen. Diese berechnet hierfür 250 Mark per Kilometer, wird aber diese Kosten nur dann einziehen, wenn der Bahnbau nicht zu stände kommt oder von einer anderen Gesellschaft ausgeführt wird. Die Erklärung einer Gemeinde hi-erzu steht noch aus und wird man nach dem Eintreffen derselben sofort mit dem Vermeffen beginnen, sodaß wir uns jetzt der frohen Hoffnung hingeben können, daß das erste Geschenk, das das neue Jahrhundert unserer fruchtbaren, entwickelungsfähigen, Verkehrs- und volksreichen Gegend bringen wird, eine Eisenbahn sein wird.
0. Aus Oberheffen, 3. September. In Nr. 206 Ihres geschätzten Blattes vom 2. d. M. haben Sie aus dem „W. A." eine Nachricht über den politischen Märtyrer Rektor und Pfarrer Weidig in Butzbach, später in Ober-Gleen, übernommen, die einen groben Verstoß gegen die Geschichte enthält. Weidig ist nicht im Jahr 1848, sondern am 23. Februar 1837 im Gefängnis in Darmstadt gestorben, wo er hart behandelt wurde und in seiner Verzweiflung wahrscheinlich selbst Hand an sich gelegt hat.
V. Vom westlichen Vogelsberge, 3. September. Die fiskalischen Grummetgrasversteigerungen haben in verschiedenen Oberförstereien, besonders in solchen, die sich nach der Wetterau erstrecken, verhältnismäßig hohe Preise gebracht, denn fast durchgängig ist das Taxatum um 25 bis 30 Prozent überboten worden. Da wir ein ungewöhnlich reiches Futter- und Strohjahr haben, sind die hohen Grum- mctpreise recht bemerkenswert. Das Grummet wird dieses Jahr so teuer wie das Heu, obgleich es bei weitem den Futterwert nicht besitzt. Durch den Landregen -sind die Arbeiten auf den Wiesen gestern unterbrochen worden. Die Maschinen haben sich auch bei dem Grummetgras sehr bewährt. — Im Fruchtgeschäfte ist es in unserer Gegend, sowie in der Wellerau recht lebhaft geworden; es wird meistens Weizen gekauft, der zu 15</4 Mk. per Doppelzentner abgeht. Es macht sich eine steigende Tendenz bemerkbar ; nach den Ausführungen der heute bei uns eingetroffenen „Landwirtschaftl. Zeitschrift Nr. 25 vom 2. d. M." wird vermutet, „daß die diesjährige Brotgetreideernte einer günstigen Aufnahme begegnen wird und daß nach Lage der statistischen Verhältnisse der heutige Preisstand sicherlich als ein unangemessen hoher mindestens nicht bezeichnet werden darf." Diese Ansicht eines Fachblattes dürste vielleicht für freundliche Leser, die jenes Blatt nicht besitzen, von Interesse sein.
+ Nidda, 4. September. Bei herrlichem Wetter beging unser Radfahrer-Verein gestern sein 5. Stiftungsfest, verbunden mit einem Straßen-Wettfahren. Um 2 Ühr begann unter Beteiligung auswärtiger Sportsgenossen die Umzugsfahrt mit Musik durch die Stadt, dann erfolgte das Er- öffnungs- sowie Hauptfahren, in welchen sich Lenk den ersten, Zinn den zweiten und Mogk den dritten Preis erwarben. Während der Rennen konzertierte ein Teil der Kapelle des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm zu Gießen im Garten der Brauerei Kraft. Am Abend fand im Saale des Gambrinus die Preisverteilung und ein schöner Festball statt.
F. Aus dem Kreise Friedberg, 3. September. Man sucht und zahlt bei uns für den Doppelzentner Falläpfel, d. h. für eine noch minderwertige, nicht ganz reife Sorte, den hohen Betrag von 10 Mk. Daraus läßt sich schon einigermaßen auf den Preis für reifes Mostobst, Ende September, und für gebrochenes Tafelobst schließen. Gestern erhielten wir, nach längerer Pause, einen sehr gediegenen, warmen Regen, der von vorzüglicher Wirkung auf alle landwirtschaftlichen Kulturpflanzen: Kartoffeln, Rüben, Gemüse, sowie besonders auch für das Obst gewesen ist. An manchen Orten machte sich Wassermangel sehr fühlbar geltend, besonders klagten die Hausfrauen, die große Wäsche vorgenommen hatten.
Bingen, 3. September. Der Weinbergsschluß ist in hiesiger Gemarkung auf Samstag den 9. September festgesetzt worden.
Vermischtes.
* Kempten, 3. September. Die „Kempt. Ztg." hat vorige Woche ihre bisher geführte Spalte „Gebets - erhörungen" abgestellt. Wie das Blatt selber mitleilt, auf Grund einer Verfügung des bischöflichen General- Vikariats, religiöse Zeitschriften betreffend. In dieser Verfügung heißt es, derartige Veröffentlichungen, wenn sie auch zweifellos gut gemeint sind, seien doch leicht mißverständlich, und den wahren Interessen des katholischen Glaubens nicht förderlich.
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