Europas Wetterwinkel nennt, so sind die Gewitter
von
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Wir haben wahrlich recht gut gewußt, warum wir einmal einem höheren Verwaltungsbeamten, dann wieder unserem Landrat die Vertretung unseres Wahlkreises anvertrauten, wir, d. h. wir deutschen Wähler vom freisinnigen Flügel bis rechts in stockkonservative Gruppen. Wir haben uns gesagt: Nur eins kann uns den Sieg über die bisher abgeordneten Polen gewinnen, selbstverleugnende Einigkeit. Darum haben die einzelnen Gruppen darauf verzichtet, ihre Einzelwünsche vorzustellen; wir haben nicht Agrar- und nicht Kanalpolitik verfolgt, wir haben deutsche Politik getrieben und haben Verwaltungsmänner gewählt, von denen wir wußten, daß sie die Staatsregierung in ihrem großen Programm, insbesondere in der Verdeutschung und Deutscherhaltung von Staat und Reich, mit eiserner Beharrlichkeit unterstützen, von denen wir überzeugt waren, daß sie in einzelnen Fragen der Verwaltung und der Gesetzgebung sich um ihres Amtes und ihrer Wählerschaft willen Zurückhaltung auferlegen, im Uebrigen aber nach ihrer ehrlichen Ueberzeugung stimmen würden.
Und die wenigsten unserer östlichen Wahlkreise sind bisher in ihrem Vertrauen getäuscht worden; die einzelnen Parteigruppen haben das Opfer ihrer speziellen Wünsche nicht vergeblich gebracht. Das wird nun avders werden! Wir werden uns ja nicht verärgert in den Schmollwinkel zurückziehen und ruhig zusehen, wie die Polen einen von uns heiß erkämpften Wahlkreis nach dem anderen mit leichter Mühe wieder besetzen. Aber das kann ich nach zwanzigjähriger Erfahrung in dieser Pionierarbeit versichern: Die deutsche Sache hat durch den unerwarteten Schluß der
Kanal-Verhandlungen einen schweren Schlag erlitten; für den Ausgang der nächsten Wahlkämpfe fürchte ich schlimmste."
Wir stimmen diesen Ausführungen durchaus bei
Zu derrBeamtenmatzregelrrngen in Preußen.
* Mit einer Seite der Sache, die wir nur angedeutet und noch einer besonderen Besprechung Vorbehalten hatten, beschäftigt sich eine Zuschrift, die die „T. R." aus Westpreußen erhält. Es heißt darin im Anschluß an die Behauptung, daß die Regierung durch das Ausscheiden der aktiven Beamten aus dem Parlament eine ganze Reihe ihrer tüchtigsten Stützen- verlieren würde: „Was verlieren aber wir Wähler in unserm Osten, in national gefährdeten Gegenden des preußischen Staates durch ein solches Verbot oder die gleichbedeutende Maßregelung der nach ihrer ehrlichen Ueberzeugung in Wirtschaftsfragen stimmenden Beamten? Wir verlieren in vielen Fällen die Möglichkeit, deutsche Abgeordnete in den Landtag und in den Reichstag zu bringen. Es ist wahrlich in unseren weit ausgedehnten, wenig verkehrsreichen Wahlkreisen schwer genug, einen tüchtigen Mann zu finden, der in allen Teilen des Kreises und in allen Volksschichten so bekannt ist, daß die meisten Wähler wissen können, was sie von ihm zu halten haben. Selbst wenn es solche Männer unter den Landwirten oder Gewerbetreibenden gibt — wer von uns kann die großen Opfer des langen Aufenthalts in Berlin, der Entfernung von seinem eigenen Geschäftsbetrieb bringen, um seiner Pflicht als Abgeordneter soweit nötig zu genügen? Wie wenige von uns sind gewöhnt, in klarem, knappen Vortrag den reiflichen Erwägungen der Verhandlungsfragen Ausdruck zu geben!
Zwei Könige und ein Land.
(Zur serbischen Krisis.)
— Nach dem Attentat auf den Exkönig Milan herrscht in dem unglückseligen Königreich, das dazu bestimmt zu sein scheint, in absehbarer Zeit nicht zur Ruhe kommen zu sollen, eine Spannung zwischen Krone und den politischen Parteien, deren Ende notgedrungen in einer gründlichen Niederlage der einen oder der anderen ausgehen wird. Ein Berliner Blatt hat zur Information über die Lage einen Spezialberichterstatter nach Belgrad gesandt, der zunächst eine Unterredung über die Lage in Serbien mit dem Minister des Innern hatte und sich darüber folgendermaßen äußert:
Ich habe mit dem Minister Vukaschin Petrovic eine längere Unterredung gehabt. Der Minister empfing mich in liebenswürdigster Weise und gab mir ein ausführliches Bild der politischen Verhältnisse sowie der wirtschaftlichen Zustände in Serbien. Im allgemeinen sind in Europa, so führte er aus, irrige Ansichten über Serbien verbreitet, so daß man sogar aus dem Attentat auf den König Milan Kapital gegen uns schlägt. Daß die Regierung in dieser Affaire durchaus loyal vorgeht, ersehen Sie schon daraus, daß trotz der Verhaftungen, die notwendigerweise vorgenommen werden mußten, die Ruhe im ganzen Lande nicht im geringsten gestört wurde. Der Belagerungszustand wurde nur über Belgrad allein verhängt und dies ist eine Verfügung, die in unserer Konstitution vorgesehen ist. Doch selbst die Verhaftungen sind noch lange kein Anlaß, uns in Europa irgendwie herabzusetzen. Von über zwei Millionen Serben wurden kaum 80 Menschen verhaftet, von denen übrigens viele wieder freigelassen wurden. Die noch festgehalten sind, werden vor ein Kollegium gestellt, das aus den hervorragendsten und tüchtigsten Richtern des Landes besteht. So wurden zu Gerichtsräten zwei Präsidenten der Kreisgerichte und ein Mitglied des obersten Kassationshofes gewählt. Das Verfahren wird öffentlich sein, jedem Angeklagten steht ein Verteidiger zur Seite. Behandeln wir diese Menschen, die ein Attentat gegen den König geplant und ausgeführt haben, die eine Revolution Hervorrufen und einen Bürgerkrieg entfesseln wollten, nicht viel bester als sie es verdienten? Wir thun es, um unsere Pflicht gegenüber dem König und dem Volke zu erfüllen, wir wollen kein Rachewerk üben, aber wir müssen trachten, das Land vor Gefahren, das Volk vor dem Verderbnis zu bewahren. Würde bei uns eine Affaire Guörin ausfallen wie in Paris, so würde ganz Europa uns verdammen, daß wir Leute aushungern lassen und richten, noch bevor sie verurteilt sind. Was thun wir? Wir haben eine Anzahl Menschen, die Königsmord beabsichtigt haben, verhaftet und stellen sie vor ein Gericht, das aus den ersten Richtern des Landes besteht. Europa hat da wahrlich keine Veranlassung, jetzt schon sich ein Urteil zu bilden, man sollte doch die öffentliche Verhandlung abwarten." Im weiteren Verlaufe der Unterredung kam der Minister auf den wirtschaftlichen Aufschwung Serbiens zu sprechen. Er sagte: „Wir haben in den letzten achtzehn Jahren sehr viel erreicht, das Budget beweist es, 1880 hatten wir 19 Millionen, jetzt haben wir 68 Millionen 822000 Franks. Dieser Fortschritt wurde durch wirtschaftliche Anlehnung an unsere mächtigen Nachbarn
nun doch reicher und interessanter geworden als anfänglich zu erwarten stand. Um ihr Zustandekommen hat sich namentlich der Direktor der Großh. Hofbibliothek, Dr. Nick Verdienst erworben.
Der besseren Uebersicht halber hat man die Ausstellungsobjekte in folgende Rubriken gebracht: 1. Handschriften von Goethe selbst, Originale und Diktate. 2. Handschriften anderer Personen, mit welchen er nähere oder fernere Beziehungen unterhielt. 3. Druckschriften, älteste und besondere Drucke von Goethes Werken. Unter ihnen nimmt die Götz- und Wertherlitteratur einen breiten Raum ein. 4. Bilder, Werke von Goethes eigener Hand, wozu z. B. die von ihm gemalte und mit eigener Unterschrift versehene „Ansicht des Heidelberger Schlosses" gehört, und sodann die Bildnisse Goethes, unter welchen ein Jugendportrait aus seinem 16. Lebensjahre, das man für das älteste ansieht, vornehmlich fesseln muß.
Die Bildnisse solcher Personen, mit welchen der Dichter in nähere Berührung trat, wie die von Georg Schlosser, Max Klinger, Hoepsner, Merck rc., erregen unser lebhaftes Interesse, wie wir denn auch unsere besondere Aufmerksamkeit den Ansichten von Darmstadt im Anfänge dieses Jahrhunderts schenken, zur Zeit der Anwesenheit Goethes.
Einen eigenen großen Raum füllt die Merck-Aus-
außen hineingetragen worden. So im Jahre 1876 der Krieg aus der Türkei, der Krieg 1877 aus Rußland und 1885 aus Bulgarien, wie auch das Attentat jetzt aus Rumänien hierher kam. In Serbien selbst ist Ruhe und wird Ruhe sein, und Europa hat keinen Grund, uns scheel anzusehen, denn wir haben bei jeder Gelegenheit bewiesen, daß unser Bestreben dahin zielt, die Ruhe auf dem Balkan zu erhalten, sowie mit Oesterreich und allen übrigen Mächten im besten Einverständnisse zu leben. Hoffen wir, daß die Verhandlung alle Wolken teilen und Europa den Beweis erbringen wird, daß Serbien den richtigen Weg wandelt." (Schluß folgt.)
müssen namentlich betonen, daß wir die hier zuletzt ausgesprochene Befürchtung teilen.
Die „Köln. Volksztg." will von wohlunterrichteter Seite erfahren haben, daß die Beamtenmaßregelung im letzten Kronrat nicht beschlossen worden sei. Der Kaiser habe in dem Verhalten der gemaßregelten Abgeordneten eine persönliche Herausforderung erblickt; indessen sei mit dieser Aktion die Lage keineswegs geklärt; im Gegenteil, sie fange jetzt erst an sich zu verdunkeln infolge des anscheinend nicht erwarteten Unwillens über die Verletzung der Verfassung. Das Blatt sagt, wenn nach Wiederbesetzung der freigewordenen Ministerposten das Abgeordnetenhaus nicht aufgelöst werde, dann sei sicher anzunehmen, daß entgegen allen Versicherungen die Kanalvorlage in der nächsten Session nicht wieder vorgelegt werde.
Males Md MsvinzirUes.
Gießen, 5. September 1899.
*• Schuldienst-Nachricht. Die Lehrerin an der Gemeindeschule zu Heidesheim Anna Kehre in wurde auf ihr Nachsuchen in den Ruhestand versetzt.
Zur Beachtung für Hausbesitzer. Wir machen auch an dieser Stelle auf die heutige Bekanntmachung des städtischen Gas- und Wasserwerks besonders aufmerksam, und empfehlen deren Beachtung, um Hausbeschädigungen u. s. w. fernzuhalten.
Postpersonal-Nachrichten. Versetzt sind: der Postinspektor Köhler von Darmstadt nach Berlin; der Postkassierer Schulz von Wiesbaden nach Darmstadt als c. Postinspektor; der Ober-Postdirektionssekretär Baltes von Darmstadt nach Krefeld als c. Postkassierer; der Post- sekretär Wiche von Dresden nach Darmstadt als c. Ober- Postdirektionssekretär; der Postsekretär Sälzer von Kassel nach Darmstadt als o. Ober-Postkassenbuchhalter; der Ober- Postassistent Rohr von Berlin nach Bensheim; der Postassistent Bach von Nidda nach Butzbach. Ernannt ist:-
Deutsches Reich.
Berlin, 4. September. Zu dem Wechsel in den preußischen Ministerien des Innern und des Kultus schreibt die „National-Zeitung: Man wird mit der Annahme nicht fehl gehen, dieser Ministerwechsel sei aus der Auffassung entsprungen, daß die Regierung in dein fortgesetzten Kampf mit der kanalgegnerischen Mehrheit unbedingt einer Verschärfung bedürfe. Es wird wohl aber niemand bestreiten, daß dies grade an den beiden Punkten, an denen der Personen-Wechsel erfolgt ist, sehr notwendig war. Ob es genügt, daß eine Verschärfung an diesen beiden Punkten eintritt und ob die beiden neuen Minister eine solche bedeuten, muß abgewartet werden. Aber was bedeuten die neuen Männer? Sie kommen aus der Thätigkeit im Beamtenstande und wenn man ihre Laufbahn innerhalb desselben kennt, so weiß man doch nichts irgend zuverlässiges über ihre Anschauungen und Ansichten. Was die beiden neuen Minister, die ohne Zweifel konservativ sind, im Guten oder im Bösen bedeuten, muß abgewartet werden. Das ist ja überhaupt das kennzeichnende Wort der innerpolitischen Lage.
Berlin, 4. September. Der Oberbürgermeister von Posen, Witting, ist am Samstag auf der Durchreise nach Posen vom Finanzminister von Miquel empfangen worden. Die „National-Zeitung" meint, man werde in der Annahme nicht fehl gehen, daß es sich um erneute Besprechungen über verschiedene umfassende Maßregeln handelt, welche die Staats-Regierung in Ausführung ihres Kultur- und Wirtschafts-Programms für die Ostprovinzen plant.
Ausland.
Wien, 4. September. Hier vermutet man, der heute im Dreyfusprozeß vernommene Zeuge Cernucchi sei identisch mit dem beurlaubten österreichischen Dragonerleutnant Hudececk Edler von Cerucky.
Wien, 4. September. Graf Thun wurde heute nachmittag vom Kaiser in langer Audienz empfangen.
Eger, 4. September. Bei der gestern stattgehabten 30jährigen Gründungsfeier des Veteranen-Vereins Erzherzog Franz Ferdinand sowie des nordböhmischen Turnerfestes fanden Demonstrationen statt, ohne daß es indes zu irgend einer Ruhestörung gekommen wäre. Beide Feste verliefen in der animiertesten Stimmung.
Cettiuje, 4. September. Wie verlautet, wird demnächst hier eine deutsche Gesandtschaft errichtet.
London, 4. September. Der General-Aus st and der englischen Matrosen droht heute auf allen Schiffen Englands auszubrechen. Derselbe ist das Werk des Syndikats der englischen Matrosen und wird, wenn er zum Ausbruch kommen sollte, für England von den größten und weitgehendsten Folgen sein.
Oporto, 4. September. Die Lage ist unverändert. General Almada, welcher die hiesigen Truppen kommandieren soll, ist hier eingetroffen. Die königliche Kommission wird heute abend Lissabon wieder verlassen.
New-York, 4. September. Das gelbe Fieber ist wiederum im Staate Louisiana ausgebrochen. In New- Orleans wurden 40 Fälle konstatiert, von denen mehrere tödtlich verlaufen sind.
Oesterreich und Deutschland erhalten. Wir befolgen Bismarcks Beispiel. „Ein Volk und ein Land können nur dann gedeihliche Ziele erreichen, wenn sie sich wirtschaftlich stärken." So haben wir Schulen gebaut und den Ackerbau gehoben. Bauten und Straßen angelegt und. Absatzgebiete für unsere Produkte gesucht. Das serbische Volk folgte uns freudig auf diesem Wege, denn der Serbe ist friedliebend. Kein Nomade treibt gern Ackerbau. 'Jeder Mensch hat bei uns Grundbesitz, er wird nie aus eigenem Antriebe sich in abenteuerliche Unternehmungen einlassen. Wenn man Serbien
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ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der beteiligten Grundeigentümer über den erwähnten Antrag auf:
Montag, den 25. September 1899, vormittags IOV2—H1/» Uhr
in den Saal auf Lonys Felsenkeller (Schanzenstraße) zu Gießen bestimmt.
Diejenigen beteiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abstimmen, werden als für das Verfahren stimmend angesehen.
Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Bereinigungsbezirks wohnenden Ausmärker auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt.
Friedberg, den 29. August 1899.
Der Großh. Bereinigungskommissär: Süffert, Kreisamtmann.
Bekanntmachung,
betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Garbenteich.
Behufs Herstellung wirtschaftlich zweckmäßiger Gemarkungsgrenzen zwischen den Gemarkungen Garbenteich einerseits und Grüningen, Hausen und Watzenborn-Steinberg andrerseits ist die Zuziehung einer Anzahl von Grundstücken der Gemarkungen Grüningen, Hausen und Watzenborn-Steinberg zur Feldbereinigung der Gemarkung Garbenteich notwendig geworden.
In der Zeit vom 7. bis einschließlich 20. ds. Mts. liegen auf den Bürgermeistereibureaus zu Grünigen, Hausen und Watzenborn-Steinberg je ein Plan und zugehöriges Eigentümerverzeichnis zur Einsicht der Beteiligten, offen, aus welchen die durch die beabsichtigte Regulierung betroffenen Grundstücke jeder dieser Gemarkungen ersichtlich sind.
Termin zur Verhandlung mit den Eigentümern der zugezogenen Grundstücke wegen ihrer Einwilligung hierzu findet statt:
Donnerstag, den 21. September dS. Js. vormittags V2W Uhr
in dem Gemeindehaus zu Grüningen und am gleichen Tage vormittags 11 Uhr im dem Gemeindehaus zu Watzenborn sowie
Samstag, den 23. September ds. Js. vormittags 11 Uhr
in dem Gemeindehaus zu Hausen.
Von den in diesen Terminen nicht erscheinenden Eigentümern wird angenommen, daß sie mit der Zuziehung ihrer Grundstücke zur Bereinigung der Gemarkung Garbenteich einverstanden sind.
Friedberg, den 4. September 1899.
Der Großh. Bereinigungskommissär:
Süffert, Kreisamtmann.


