Ausgabe 
5.9.1899 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

sich gegen die Aussagen Lamottes, und es kommt zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen ihnen, so daß der Präsident einschreiten muß.

Um 11 Uhr 40 Min. wird der^Prozeß auf Montag vertagt. KM

* * * y '

Rennes, 3. September. Die gestrige Aussage Lamothes wirft die Berechnung des über den bevorstehenden Schluß der Verhandlung um. Die Gruppe Mercier, Roget, Ca- vaignac wird versuchen, Lamothes Argumentation, daß Drey- fus nach der 1894 durch das Mai-Cirkular geschaffenen Situation unmöglich geschrieben haben könne:Ich begebe mich zum Manöver" entgegen zu wirken. Schon sind Aus­sagen anderer ehemaliger Kollegen von Dreyfus angekündigt, welche darthun werden, jenes Cirkular sei nicht wörtlich zu nehmen gewesen. Wer darum ersuchte, dem wurde die Teil­nahme an den Manövern bewilligt. Dreyfus hat aber, wie er gestern erklärte, nicht darum nachgesucht und schon im Prozeß 1894 eine gleiche Erklärung abgegeben. Dieser Punkt wird wegen seiner Wichtigkeit noch zu lebhaften Er­örterungen Anlaß geben. Der Schluß des Beweisverfahrens ist daher frühestens Mittwoch zu erwarten.

Rennes, 3. September. Umfassende Maßregeln sind von der Renner Gerichtsbehörde im Einverständnis mit der Pariser Zentralbehörde getroffen, um die Aufrechterhaltung der Ordnung am Tage der Urteilsfällung zu sichern. Zwischen der Richterbank und dem Zuhörerraum werden 100 Gendarmen mit aufgepflanztem Bajonnet aufgestellt werden. Ferner sind ausreichende Maßregeln zur Ver­hinderung eines Attentats gegen die eine oder andere Persön­lichkeit, die an dem Prozeß teilgenommen hat, getroffen worden. Der General-Prokurator und der Auwalt der Republik werden anwesend sein. Der Polizeipräfekt von Paris wird persönlich die Schutzmaßregeln leiten.

Rennes, 2. September. General Boisdeffre hatte gestern abend alle hier anwesenden Generäle zu einem Diner bei sich versammelt. Gleichzeitig hatte Jauräs seine Freunde zu einem Diner geladen.

Rennes, 2. September. Der Sohn des Anwaltes Demange erklärte mehreren Journalisten gegenüber, daß sein Vater von der einstimmigen Freisprechung Dreyfus' überzeugt sei.

Paris, 3. September. Selbst die Nationulisten-Blätter gestehen, daß die gestrige Verhandlung überaus günstig für Dreyfus war. Zum Prozeß Dreyfus wird demBerliner Tageblatt" telegraphiert: Es waren gestern abend sehr pessimistische Gerüchte über die Stimmung der Majorität der Richter (genauer gesagt über 5 von 7) in Umlauf. Man wies sowohl auf angebliche private Aeußer- rungen wie auf gewisse charakteristische Worte hin, mit denen der Präsident die Entlastungszeugen, Verteidiger und An­geklagten unterbrochen hatte. Thatsache ist, daß die Richter und speciell der Präsident zu Anfang des Prozesses die Belastungszeugen und besonders die Kriegsminister und Generale mit frischem Interesse angehört haben und jetzt, wo die Entlastungszeugen auftreten, ermüdet zu sein scheinen. Das alles braucht aber noch nicht einen ungünstigen Aus­gang des Prozesses anzuzeigen, an den zu glauben man bei der vollständigen Abwesenheit thatsächlicher Schuldbeweise sich weigern muß.

Deutsches Keich.

Berlin, 2. September. Der Kaiser hörte heute vor­mittag 10 Uhr den Vortrag des Chefs des Militär-Kabinetts, v. Hahnke. Heute nachmittag begab .sich der Kaiser mit der Kronprinzessin von Griechenland nach dem Offiziers- Kasino des Elisabeth Regiments, um dort an dem Diner teilzunehmen.

Berlin, 3. September. Der Kaiser wird heute abend 6% Uhr mittelst Sonderzuges zum Manöver des 13., 14. und 15. Armeekorps abreisen. Die Ankunft in Straßburg erfolgt morgen vormittag 9y2 Uhr.

Berlin, 3. September. In dem Befinden der Kaiserin hat sich in den letzten Tagen eine kleine Besserung eingestellt. Sie bewegt sich schon im Zimmer und auf kurze Zeit auch im Garten des neuen Palais. Doch ist noch immer andauernd Schonung geboten.

Berlin, 3. September. Die Kronprinzessin von Griechenland machte gestern einen Besuch im Mausoleum Kaiser Friedrichs in der Friedenskirche zu Potsdam. Sie verweilte einige Zeit allein in der Gruft und legte am Sarkophage zwei kostbare Kränze nieder.

Berlin, 2. September. Das Staatsministerium trat heute nachmittag 3 Uhr in seinem Dienstgebäude unter dem Vorsitz des Ministers v. Miquel zu einer Sitzung zusammen.

Berlin, 2. September. Der König von Sachsen hat infolge eines leichten Luftröhren-Katarrhes ohne Fieber die Reise zur Teilnahme an der Parade in Straßburg aufgegeben. Er hofft jedoch, sich zu der Parade in Stutt­gart und Karlsruhe begeben zu können.

Berlin, 2. September. Heute vormittag traten hier Vertreter der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer im Stein­metzgewerbe zum zweitenmale vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts zusammen. Eine Beilegung des Streikes konnte jedoch nicht erzielt werden.

Berlin, 2. September. Zur Beobachtung des Verlaufes der Pest in Portugal wird außer Professor Frosch auch Professor Kosse! vom Reichsgesundheitsamt sich nach Oporto begeben.

M.P C. Berlin, 2. September. Prinz Leopold von Bayern, der aus Anlaß seiner Teilnahme an der großen Herbstparade über das Gardekorps Gast des Kaisers ist, hat, wie wir hören, die besten Grüße des Prinzregenten an die Kaiserin überbracht und das Bedauern des Verwesers des Reiches Bayern ausgesprochen, daß es ihm infolge des

Unfalls, welcher der Kaiserin in Berchtesgaden zustieß, nicht möglich gewesen sei, den beabsichtigten Besuch in Berchtesgaden zur Ausführung zu bringen.

Hauptversammlung des Gustav Adolf- Vereins in Braunschweig. Festteilnehmer, welche durch Vermittlung des Festausschusses Wohnung gegen Entgelt in einem Gast- oder Privathause oder freie Wohn- nung zu erhalten wünschen, wollen sich spätestens bis zum 9. September bei Herrn Kaufmann August Kloß, Vor der Burg 8, anmelden. Bei demselben können auch im voraus die Fest- und Tischkarten gegen Einsendung des Betrages bezogen werden. Die Festkarte (3 Mk.) berechtigt zur Benutzung der Vorzugsplätze bei den Gottesdiensten und öffentlichen Versammlungen und zur unentgeltlichen Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Tisch­karte (3 Mk. ohne Wein) berechtigt zur Teilnahme an dem gemeinsamen Festmahle am Mittwoch um 3l/2 Uhr. Diese Teilnahme kann aber nur denen zugesichert werden, die ihre Karte bis Dienstagmittag gelöst haben. Für die Fest­aufführung in der Aegidienhalle und für die Fahrt nach Bad Harzburg werden im Geschäftszimmer des Anmelde- und Wohnungsausschusses bei Lösung oder später gegen Vorzeigung der Festkarte besondere Karten ausgegeben, die aber spätestens bis Mittwochabend genommen werden müssen.

M.P.C. Wie wir zuverlässig hören, ist die Absicht des Vorgehens des Staatsmini ft eriums gegen die politischen Beamten, welche gegen den Kanal gestimmt haben, innerhalb des Staatsministeriums auf erheblichen Widerstand gestoßen, und zwar nicht nur etwa auf einer Seite. Es haben gegen eine Maßregelung der betreffenden Beamten insbesondere auch solche Minister ihre Meinung abgegeben die in dem Rufe stehen, daß sie andere Anschau­ungen hätten. Da der Ministerpräsident darauf bestand, daß in dieser Beziehung sein Wille siege und das Verbleiben des Fürsten Hohenlohe auf seinem Posten einstweilen als eine politische Notwendigkeit angesehen wird, so haben auch diejenigen Mitglieder des Staatsministeriums zu der Maß­regelung ihre Zustimmung gegeben, welche derselben von vornherein widerstrebten.

M.P C. Aus Hofkreis en wird uns geschrieben: Es ist eine irrige Annahme, zu glauben, daß das jetzige preußische Ministerium unerschüttert dastehe, weil es nicht im Zusammenhang mit der Ablehnung der Kanalvorlage gefallen sei. Die gegenwärtig amtirenden Minister wissen selbst sehr genau, daß der Monarch auf eine Umbildung des jetzigen Ministeriums bedacht sei, und zwar nicht erst seit dem wenig glücklichen Ausgang der Kanalverhandlung im Abgeordnetenhause d. h. seit Tagen und Wochen sondern schon seit Monaten. Es ist auch, in nicht nur angeblich, sondern thatsächlich unterrichteten politischen Kreisen nie­manden unbekannt, mit wem der Kaiser und König bereits im Laufe der letzten Monate verhandelt hat.

Ueber die deutschen Schulen im Ausland handelt ein Aufsatz eines Franzosen in denQuestions diplomatiques (Nr. 52), der uns teils stolz machen, teils beschämen kann. Prof. I. Roux in Limoges zeigt mit großer Sachkenntnis und Unbefangenheit, wie seit 1870 die Auswanderung, früher unsere Schwäche, zu einer Quelle der Kraft geworden ist, indem sich seitdem unsere Lands­leute durch Vereine, Klubs und besonders durch deutsche Schulen allerorts nationale Festungen geschaffen haben. Vor 1870 zählte man deutsche Schulen nur in Valdivia, Osorno, Valpariso, Rio de Janeiro und Konstantinopels jetzt zählt man ihrer in Australien allein 32 mit 1200 Schülern; im Transvaal haben unsere Landsleute für eine deutsche Kirche und Schule zu Johannesburg 120,000 Mk. aufgebracht, rund 155 Schüler werden darin unterrichtet; hatten wir 1885 auf der ganzen Erde 50 Missionen, katholische und protestantische zusammen, so sind es jetzt 100 mit 1580 Schulen und 83,000 Schülern, und an vielen Orten wird mutig weiter gegründet. Weitaus das meiste haben die deutschen Kolonisten aus der eigenen Tasche beigestcuert. Daneben wird die Hilfe des Allgemeinen deutschen Schul­vereins für das Ausland (Berlin, Wichmannstraße 2a) von Prof. Roux hervorgehoben, wobei er alle größeren Spenden aufzählt, welche nationaldenkende Städte, wie Erfurt, Dresden, Magdeburg, Hannover, Chemnitz, Berlin u. a., zur Stärkung dieses national wichtigen Vereins beitragen; freilich, der czechische Schulverein bringt mehr als die vier­fache Jahreseinnahme des reichsdeutschen zusammen! Auch daß der Reichszuschuß für die deutschen Schulen im Aus­land im letzten Jahr von 150,000 Mk. auf 400,000 Mk. erhöht wurde, ist von Roux erwähnt, nicht ohne die Be­merkung, daß Frankreich für denselben Zweck 800,000 Frs. und Italien beinahe eine volle Million Lire (1896 noch 615,000 Lire) jährlich ausbieten. Prof Roux schließt mit der Aufforderung an seine Franzosen, für die Erhaltung und Ausbreitung ihrer Sprache außerhalb ihrer Reichs­grenzen mit doppelter Anstrengung zu wirken; noch mehr gilt diese Aufforderung uns, die wir ungleich mehr Aus­wanderer schon hinausgesandt haben.

Ausland.

Rom, 3. September. Wie ein hiesiges Blatt meldet, hat auf den Präsidenten von Chile ein Bomben-Attentat statt­gefunden. Der Präsident wurde nicht verletzt. Der Thäter ist entkommen.

Brüssel, 2. September. Die Regierung hat umfassende Maßregeln getroffen, um jeden Straßen-Auflauf während der Debatte über die Wahl-Reform-Vorlage zu verhindern.

Paris, 2. September. Von unterrichteter Seite wird bestätigt, daß die Einberufung des Staatsgerichts­hofes in kürzester Frist erfolgen wird. Dagegen ist die Regierung absolut nicht gewillt, die Kammer einzuberufen.

Paris, 2. September. Der österreichische Botschafter Hierselbst hat von dem Obersten Schneider ein Tele­

gramm erhalten, in welchem er ersucht wird, den General Roget zu fragen, ob er mit den Worten, welche er vor­gestern vor dem Kriegsgericht gesprochen habe, eine Beleidig­ung bezweckt habe. In diesem Falle werde Oberst Schneider von ihm eine Entschuldigung verlangen, oder ihn zum Duell fordern lassen.

Oporto, 3. September. Ueber die Stadt soll der Be­lagerungszustand erklärt werden. Die Börse und alle Läden sind geschlossen.

Lokales und ProoinMes.

Gießen, den 4. September 1899.

** Hundesteuer. Nach dem dieser Tage veröffentlichten Gesetz, betr. die Hundesteuer, haben die Besitzer von Hunden im Großherzogturn für jeden Hund alljährlich eine Steuer von 10 Mk. zur Staatskasse zu entrichten. Den Gemeinden ist gestattet, das Halten von Hunden innerhalb ihrer Gemarkungen mit einer jährlichen Abgabe bis zum Betrage von höchstens 10 Mk. für jeden Hund zu Gunsten der Gemeindekasse zu belegen. Von der Entrichtung dieser Steuer sind diejenigen Personen, die gewerbemäßig Herden irgend einer Art hüten, für die zur Ausübung dieses Ge­werbes gehaltenen und hierzu unentbehrlich notwendigen Hunde befreit. Als unentbehrlich notwendig im Sinne dieses Gesetzes gelten: für das Hüten von Schafherden bis zu 300 Stück zwei Hunde, bis zu 600 Stück drei Hunde und von mehr als 600 Stück vier Hunde, für das Hüten anderer Herden ohne Rücksicht auf deren Stückzahl ein Hund. Von der Steuer sind gleicherweise die Besitzer von Bauernhöfen und Mühlen, welche mindestens 500 Meter vom letzten Hause des Ortes entfernt gelegen sind, bezüg­lich je eines Hundes frei. Als Besitzer von Hunden, die von Personen gehalten werden, welche mit anderen in gemeinschaftlichem Haushalt leben, ist stets der Haus­haltungsvorstand anzusehen. Dieses Gesetz tritt mit dem 1. Januar 1900 in Kraft. Mit diesem Zeitpunkt sind alle seither in Geltung gewesenen Bestimmungen über die Hundesteuer aufgehoben.

** An die Stelle des Artikel 7 des Gesetzes vom 30. August 1884, betr. die Erbschafts» und Schenkungssteuer, tritt die folgende Bestimmung: Die Steuer beträgt, vor­behältlich der nach Artikel 6 stattfindenden Befreiungen: 1. fünf Pfennige von je einer Mark, wenn der Anfall ge­langt an: a) Verwandte der aufsteigenden Linie; b) Ge­schwister und Kinder von Geschwistern; c) Kinder und deren Abkömmlinge, sofern das Verhältnis auf Annahme an Kindesstatt beruht; d) uneheliche Kinder aus dem Ver­mögen des Vaters, sofern die Vaterschaft erweislich an­erkannt ist; 2. acht Pfennige von je einer Mark, wenn der Anfall gelangt an: a) Stiefkinder und deren Abkömmlinge; b) Schwiegerkinder; c) Stiefeltern, Adoptiveltern, Schwieger­eltern ; d) Oheim, Tanten, Großneffen und Großnichten; 3) zehn Pfennige von je einer Mark in allen übrigen Fällen. Die Schenkungssteuer wird nach Maßgabe dieser Sätze erhoben, unbeschadet der Artikel 34 des Gesetzes vom 30. August 1884, betr. die Erbschafts- und Schenkungs­steuer, vorgeschriebenen Befreiung der Verwandten in auf­steigender Linie. Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1900 in Kraft.

** Die Verordnung, betr. die Jagdwaffenpäffe, bestimmt: § 4 Absatz 2 der Verordnung vom 30. Juni 1899 erhält folgende Fassung: Die Abgabe für einen Jagdwaffenpaß beträgt: a) auf ein Jahr 25 Mk., b) auf sieben unmittelbar aufeinanderfolgende Tage 5 Mk. In § 10 unter a der Verordnung werden die Wortevon 40 Mk." ersetzt durch die Wortevon 50 Mk." Diese Verordnung tritt mit dem 1. Januar 1900 in Kraft. Jedoch bleiben die vor diesem Tage ausgestellten Jagdwaffenpässe bis zu dem Zeitpunkt ihres Ablaufs in Giltigkeit.

Lollar, 3. September. Die Eisenwerke Hirzenhain und Lollar haben hier in Lollar seit Januar d. I. eine neu erbaute Portland-Cement-Fabrik mit ganz neuem Fabrikationsverfahren in vollen Betrieb genommen, nachdem die Werke vorher durch lang andauernde Versuche und ge­naueste Prüfungen die Ueberzeugung gewonnen hatten, daß das neue Verfahren die Fabrikation eines vorzüglichen, nach jeder Richtung hin tadellosen Portland-Cementes gewährleistet. In der That haben die Resultate die Erwartungen noch übertroffen. Der fabrizierte Portland-Cement hat sich über­raschend gut eingeführt und ist wegen seiner ausgezeichneten Qualität in der verhältnismäßig kurzen Zeit bei den ver­schiedensten Konsumenten sehr beliebt geworden. Nach Aus­sagen von Fachleuten ist der Gement den besten deutschen Fabrikaten mindestens gleichwertig. Die Verwaltung der Werke hat sich darauf hin veranlaßt gesehen, eine bedeutende Vergrößerung der Cementfabrik in Angriff zu nehmen und hofft schon in 6 bis 8 Wochen ein entsprechend größeres Quantum zu produzieren. Wir können unser Oberhessen zu dem neuen Industriezweig nur beglückwünschen.

A Mainz, 3. September. Die zur Erhebung des Brücken­geldes auf der hiesigen und Kostheimer Straßenbrücke, sowie für den Betrieb der beiden Trajektanstalten hier einge­laufenen Offerten haben keinen Zuschlag erhalten und sind eine Anzahl der Submittenten zu einer engeren Be­werbung auf den 9. d. M. eingeladen worden. Die bei der ersten Submission gemachten Offerten erscheinen der Regierung sämtlich zu niedrig und erwartet man aus den beiden Brücken und den zwei Trajektanstalten ein Erträgnis, das mindestens das Höchstgebot um 10 Prozent übersteigt. Bei der engeren Submission ist auch insofern eine Aende- rung vorgesehen, als neben der ganzen Verpachtung des gesamten Unternehmens die beiden Brücken und die beiden Trajektanstalten zusammen zur Vergebung gelangen können. Der letzter Tage zur Gutenbergfeier erlaffene Auf­ruf hat nach den bei der Bürgermeisterei eingelaufenen zahl" reichen Zuschriften Überall in ganz Deutschland eine sehr

der. K wie au w1, Ä

?Wid!»

Nil;

Die zur 9 Wn Kirche »forderlichen und zwar; Maurerarbeit teriaHiefen Mk. 25.- Weißbinderai teriallieferi Mk. 445: Dachdeckerack terialliefer , Ml. 65.- Ochste /'Tepteml 1° Uhr, $rA im j 5^/ vergel

Mansch

Netzen,'

Mm fn gl" * a be cjj

uS*. sch*

* CM«1* ,eht int«# lenen

ioo M U MiW-A beim, W* b«idbi üentnng «» n>«S W* wt dm bat !«" feine Äk- g-d> verschiedenen C zum Vor- un Hauptsache is wodurch er Petroleum od auszeichnet. . Erbauerin bi eisahren. - Pserdekriisten noch zur Int abgegangen.

Lissabon Pestfiille zu

HW der hessische ab, die sich Hauptversan derFkft. > neuen Mitc jetzt einer d ist. Die ©i Zuwachs er! Muzsamml des Landgv Seltenheit! dem Wnzst btridjt u. a, geplanten ®ri der hessischen