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e Vaterschaft erweislich an- on je einer Mark, wenn du der und deren Abkömmling!; :n, Adoptiveltern, Schwieger o&neffen unb Großnichten; r Mark in allen übrigen wird nach Maßgabe Wer Ä M des m
■\V\W’- Md Schenkung^ ling der Verwandten in ach tz tritt am 1. Januar 1900 die Zagdwafseupaffe, bestini^ vom 30. Juni 1899 erhalt be für einen JagdwaffenM ck, b) auf sieben unmittelbar Mk Qn § 10 unter a der , von 40Mk." echtzt durch esc Verordnung tritt mit m ^!doch bleiben die vor * W bis zu dem Ze'tp" ,
I tollar seit Januar d. ^.Fabrik mit ganz igj n betrieb genommen, nachdem ’JtaU »9««9 Sä»”’“4 S»p*5S t wegen “ bi bett w -ia kurzen M ° Nach k9,ietl9tT,n W bt* erttg. »!' tiMbebeutt* «>°ßt Ä'.»neh«-» ®\ $ « S’äeVb 9tft. ff^Sss?
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sympathische Aufnahme gefunden. Auch das Ausland schenkt der Feier die größte Aufmerksamkeit und sind sowohl aus England wie auch aus Amerika schon Anfragen hierher gelangt, in welchen man großes Interesse für die Feier zu trfennen gibt.
? Aus dem Rheingau, 3. September. Bei Lorch wurde in einem Weinberg das Vorhandensein der Reblaus fest, gestellt.
Vermischtes.
* Oggersheim (Pfalz), 28. August. Der „Ludwigshf. Gen.-Anz." schreibt: Wir hatten heute Gelegenheit, einer sehr interessanten Vorführung eines elektrisch betriebenen Motor-Lastwagens für schwere Lasten (Type sür 100 Zentner Tragfähigkeit) bei dec Firma „Gießerei und Maschinenfabrik Oggersheim Paul Schütze" in Oggersheim, beizuwohnen. Mit diesem Wagen ist für den Verkehr schwerer Fuhrwerke eine neue Aera angebrochen, zeichnet sich derselbe doch durch seine solide Konstruktion, fabelhaft leichte Lenkung und sicherem Betrieb, der sich gleichzeitig auch, was Rentabilität anbetrifft, als äußerst billig herausstellt, vor dem Pferdebetrieb sehr vorteilhaft aus. Der Wagen hat trotz seiner Länge von ca. 6 Metern sich sozusagen um seine Axe gedreht, ist durch einen Kontroller, welcher die verschiedenen Geschwindigkeiten bewirkt, durch leichte Wendung zum Vor- und Rückwärtsfahren eingerichtet, und was die Hauptsache ist, in seinem Betriebe vollständig gefahrlos, wodurch er sich vor ähnlichen Erzeugnissen, welche durch Petroleum oder Benzin betrieben werden, äußerst vorteilhaft auszeichnet. Interessenten werden auf Anfrage bei der Erbauerin dieses neuen Fahrzeuges alles Nähere gerne erfahren. — Wie wir nachträglich hören^ ist der mit zehn Pferdekräften ausgestattete neue Motorwagen gestern abend noch zur Internationalen Automobil-Ausstellung in Berlin abgegangen.
* Lissabon, 3. September. Gestern sind hier drei neue Pestfälle zu verzeichnen gewesen.
• Hessischer Geschichtsvereiu. In Schmalkalden hielt der Hessische Geschichtsverein seine 65. Jahresversammlung ab, Die sich eines zahlreichen Besuches erfreute. Der in der Hauptversammlung erstattete Jahresbericht erwähnt, wie der „Fkft. Ztg." geschrieben wird, den Zugang von 166 neuen Mitgliedern, so daß der Hessische Geschichtsverein jetzt einer der größten deutschen Geschichtsvereine überhaupt ist. Die Sammlungen des Vereins haben neuen wertvollen Zuwachs erhalten; eine wichtige Erwerbung wurde für die Münzsammlung im Museum zu Kassel in einem Notthaler des Landgrafen Philipp gemacht. In Anbetracht der großen Seltenheit des Stückes verausgabte der Verein hierfür aus dem Münzfonds 1000 Mark. Weiter erwähnt der Jahresbericht u. a., daß die Vorarbeiten für die vom Vorstand geplanten Erhebungen und Sammlungen auf dem Gebiete der hessischen Volkskunde im verflossenen Jahre so weit fort
geschritten find, daß man sich der Hoffnung hingeben kann, demnächst Fragebogen und Instruktion vorlegeu zu können. Der Kassenbericht weist auf: Einnahme Mk. 7126.49, Ausgabe Mk. 7803.20, Minus demnach Mk. 676.71. Die bisherige Mitglieder des Vorstandes wurden wiedergewählt, der Vorstandsantrag, für Waldeck einen Zweigverein zu gründen, zum Beschluß erhoben. Als Orl der nächsten Jahresversammlung wurde Carlshafen bestimmt. Hierauf hielt Metropolitan Vilmar einen Vortrag über „Sitten und Gebräuche im Kreise Schmalkalden", der sich mit der Schilderung der Eigentümlichkeiten, die in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung in Stadt und Land Schmalkalden hervortreten, beschäftigte. Nachdem die Hauptversammlung geschlossen worden, erfolgte eine Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Stadt, darauf ein Festessen im Erholungssaale. Den Beschluß der Jahresversammlung bildete ein Ausflug nach Brotterode.
* Strafehen. Während man in manchen zivilisierten Ländern beinahe ernstlich daran denkt, eine Junggesellensteuer einzuführen, um der immer mehr wachsenden Ehelosigkeit zu steuern, gibt es im fernen Siam ein anderes System, das diesem Uebelstande aufs glänzendste abhilft. Das ist das System dec Strafehen. Jedes Mädchen in Siam, das ein bestimmtes Alter erreicht hat, ohne einen Mann gefunden zu haben, kann auf Wunsch amtlich registriert und zur Heirat vorgemerkt werden. Auf gewisse Vergehen ist nämlich in Siam als Strafe die Zwangsehe festgesetzt, und die in die Listen eingetragenen Jungfrauen dienen dazu, diese von den Gerichten des Landes verhängten Strafen zur Ausführung zu bringen. Handelt es sich um leichtere Vergehen, so steht dem Verurteilten das Recht der Wahl zu, bei schwereren Fällen ist er gezwungen, die ihm amtlich angewiesene Frau zu nehmen. In manchen Fällen mag das vielleicht eine fürchterliche Strafe sein, während andererseits auch wohl viele dieser Ehen sich recht glücklich gestalten.
* Noch einmal die „Bulgaria". Wie wie seiner Zeit ausführlich berichtet haben, fand am 6. April d. I. die Verhandlung über den Unfall der „Bulgaria", Kapitän Gustav Schmidt, statt. Die Einzelheiten der Verhandlung, in welcher es sich um die glänzende Rettung des Schiffes und die von Kapitän und Mannschaft bewiesene Tapferkeit handelte, sind gewiß noch in frischem Gedächtnis aller. Vor dem Hamburger Seeamt fand letzter Tage eine Fortsetzung der damaligen Verhandlung statt. Es hatte inzwischen-eine Besichtigung der „Bulgaria" stattgefunden. Nachdem noch eine Anzahl Schriftstücke zur Verlesung gelangt sind, verkündet das Seeamt folgenden Spruch: Auf der Reise von New-Aork nach Hamburg im Februar 1899, geriet der Hamburger Dampfer „Bulgaria" in ein außergewöhnliches Orkangebiet, in welchem er durch Uebergehen der zum Teil aus Getreide bestehenden Landung eine schwere Schlagseite erhielt, infolge Bruches des Dampf- und Handsteuergeschirrs vom 2. bis 21. Februar in den mittleren Breiten des nordatlantischen Ozeans steuerlos umhertrieb, endlich
aber nach Herstellung eines Notsteuergeschirrs und teilweiser- Wiederaufrichtung des Schiffes unter eigenem Dampf Ponta Delgada auf den Azoren als Nothafen erreichte. Nach der Beweisaufnahme ist weder das Uebergehen der Ladung noch der Bruch des Steuergeschirrs auf einen Mangel in der Beladung oder der Bauart zurückzuführen. Bei der Beurteilung der im vorliegenden Falle hervortretenden Einrichtungen ist zu berücksichtigen, daß es sich um einen Dampfer von außergewöhnlicher Größe handelt. Der Schiffsbau muß sich in die Erfahrung mit solchen Schiffen erst hineinleben. Das Verhalten des Schiffers Gustav Schmidt, des ersten Steuermannes Wilhelm Puls, des ersten Maschinisten Robert Bernhardt, sowie der gesamten übrigen Besatzung verdient das höchste Lob. Die Schiffsmannschaft der „Bulgaria" wird stets als ein leuchtendes Beispiel seemännischer Pflichttreue und Aufopferung gelten. Volle Anerkennung verdienen auch die Rettungsmannschaften und Besatzungen der vier britischen Dampfer „Weehawken", „Viktoria", „Kordiftan" und „Antilian", welche der „Bulgaria" Hilfe zu leisten versuchten. Nach der Beweisaufnahme kann nur angenommen werden, daß der auf dieser Reise verschwundene Matrose Wilhelm König am 7. Februar in Verrichtung dienstlicher Arbeiten über Bord gefallen oder gespült worden ist.
Meralur, Wissenschaft und Kunst.
— Hebet die künstlerische Ausführung des neuen Berliner Domes im inner» erfährt die „Kunsthelle" folgendes: Die Wahl der Prrsönltchketten, denen die Ausführung der Malereien bezw. der Entwürfe dafür anzuvertrauen wäre, ist noch nicht getroffen. Professor Hermann Prell, der gegenwärtig an den Entwürfen für die malerisch plastischen Treppenhaus-Dekorationen beS Dresdner Albertinums arbeitet und an den man wohl in erster Linie gedacht hat, soll abgelehnt haben, weil ibm das Religiöse nicht liege. Die Kaiserin Friedrich hat biblisch-ftaffirrte Landschaften im heroischen Stil und Professor Albert Hertel als den am besten hierfür geeigneten Künstler in Vorschlag grbracht. Von matzgebender Seite ist der Wunsch ausgedrückt wurden, die Schmuckflächen M Domes nicht gleich, sondern erst allmählich zu bedrcken, um den Heranwachsenden heimischen Künstlern von Genie Gelegenheit zu geben, ihr bestes an dieser Stätte zu schaffen, weil man wohl in künftigen Zeiten die Höhe und Fähigkeit der Berliner Monumentmalerei wesentlich auch nach diesen Schöpfungen im Dome beurteilen wird.
Gottrsdirrrst m der Synagoge.
Dienstag den 5. und Mittwoch den 6. September 1899: Neujahrsfest.
1. Tag. Borabend 645 Uhr, morgens 718 Uhr, Predigt um 9 Uhr, nachmittags 4 Uhr.
2. Tag. Vorabend 745 Uhr, morgens 715 Uhr, Predigt um 9 Uhr, nachmittags 4 Uhr, Festesausgang 745 Uhr.
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Die zur Renovierung der evange- lischen Kirche zu Treis a. d. ßba, erforderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar:
Maurerarbeiten, einschließlich Materiallieferung , veranschlagt zu Mk. 25.-,
Weißbinderarbeiten, einschließlich Materiallieferung , veranschlagt zu Mk. 445.11,
Dachdeckerarbeiten, einschließlich Materiallieferung , veranschlagt zu Mk. 65.-
-ollen nächsten Donnerstag den 7. September l. I, vormittags 10 Uhr, im Gemeindehause zu Treis, im Wege schriftlichen Angebots, vergeben werden. Offerten stnd bis zu gleichem Termine bei Großh. Bürgermeisterei Treis, woselbst Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen.
Gießen, 2. September 1899.
Der Großh. Kreisbauinspektor: 6417 Stahl.
6394] Die am 1.Oktober 1899 fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. September er. ab an unseren Kaffen in Neustrelitz und Berlin, sowie an den bekannten Zahlstellen kostenlos eingelöst.
Mkcklkiilmrs-Strelitzschk Hypothekenbank.
6393] Die am 1. Oktober 1899 fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. September er. ab an unserer Kasse in Berlin und an den bekannten Zahlstellen kostenlos eingelost.
Pommersche Hypotheken-Aktien-Bank.
ffnllcigmnnml
Dienstag den 3. Hktoöer,
nachmittags 2 /, Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Konrad Hamel Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 40 Nr. 40a"/i o — 385 qm Hof- raite links der Chauffee,
Flur 40 Nr. 38,6 — 70 qm Grabgarten daselbst,
Flur 40 Nr. 38,7 — 510 qm Hofraite daselbst,
Flur 40 iRr. 40a68/ioo —4468/to Grab- garten daselbst
öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 21. August 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen.
___________I. A.: Bogt.________6144
In dem Konkurs über das Vermögen des Gastwirts Leopold Schütz sollen auf Antrag der Konkursverwallung Samstag brii 9. September 1899 nachmittags 2V, Uhr, auf dem hiesigen Ortsgericht die den Leopold Schütz Eheleuten gehörigen Immobilien:
Flur 1 Nr. 23ßVio — 169 qm Hofraite auf dem Reichensand,
Flur 1 Nr. 2366/io — 94 qm Grabgarten daselbst
freiwillig versteigert werden.
Gießen, den 1. September 1899. Großh. Ortsgericht Gießen.
___________I A.: Vogt._______6382
Mittwoch den 13. September,
nachmittags 2'/r Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Martin Weiner Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 1 Nr. 689eMi/1000 _ 226 qm Hofraite in den Neuenbäuen,
Flur 1 Nr. 689s — 116 qm Grab
garten daselbst,
Flur 1 Nr. 689e4“/iooo — 236 qm Hofraite daselbst
freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. September 1899.
Großh. OrtsgeriLt Gießen.
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1897: 845 „
1398: 1263 „
Heinrich Lanz, Mannheim.
Total 8000 Stück.


