Ausgabe 
5.8.1899 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

bezirks Köln, Geh. Kommerzienrat van den Zypen nach Amerika gerichtet. Er schrieb den Veranstaltern eines in­ternationalen Handelskongresses in Philadelphia:Sie haben mir die Ehre erwiesen, mich zu einem Kongreß einzuladen, der am 10. Oktober in Philadelphia zusammentreten soll. Indem ich für diese Einladung ergebenst danke, bedaure ich lebhaft, ihr nicht folgen zu können, da die Wirtschafts­politik der Vereinigten Staaten von Amerika leider seit ge­raumer Zeit, besonders aber in den jüngsten Jahren, die Grundsätze der Gegenseitigkeit und Billigkeit vermissen läßt, vermöge welcher allein ein ersprießlicher Handelsverkehr zwischen den Völkern stattfinden kann. Ganz besonders fühlt fich aber unsere deutsche Industrie durch die unfreundliche Behandlung benachteiligt und verletzt, die die amerikanische Zollpolitik ihr gegenüber anwendet, indem sie dadurch unter nichtigen Vorwänden schlechter gestellt wird, als die gleich­artigen Industrien anderer Staaten. Nach meinem Dafür­halten ist es daher einem Vertreter nationalwirtschaftlicher Interessen Deutschlands nicht möglich, sich an den Arbeiten Ihres Kongresses zu beteiligen, da der für eine ersprieß­liche Thätigkeit in dieser Beziehung erforderliche Boden der Gegenseitigkeit in der Wirtschaftspolitik und der Achtung vor den gleichberechtigten fremden Interessen auf amerika­nischer Seite fehlt. Indem ich dennoch für die mir zu Teil gewordene Aufmerksamkeit wiederholt ergebenst danke, zeichne ich usw."

DieAuswanderung russischerJuden über Hamburg nach England und Nordamerika dauert fort; sie hat sogar im Jahre 1898 um 5000 Personen zugenommen, und belief sich im ganzen auf nahezu 14 000 Personen. Außerdem besteht auch ein Rückwandererverkehr. Im Jahre 1898 kamen 378 mittellose, in New-Aork zurückgewiesene Rückwanderer in Hamburg an, ferner 1192 mittellose Rück­wanderer aus England. Letztere wurden auf Kosten des jüdischen Komitees nach ihrer Heimat befördert, erstere auf Kosten der Hamburg-Amerika-Linie. Allem Anscheine nach ist genügend Obsorge getroffen, damit sowohl die jüdischen Auswanderer nach England und Nordamerika wie die jü­dischen Rückwanderer von dort alsbald weiterbefördert werden und nicht etwa im Gebiete des Reiches bleiben.

Zur Samoafrage. Ströme von Tinte sind vergossen worden, um Klarheit über die verwickelten Ver­hältnisse auf der kleinen Südseeinsel zu schaffen und die mannigfachen politischen Jntriguen, Miß- und Uebergriffe festzustellen, die in der neuesten Periode der samoanischen Frage zu beobachten waren. Offenkundig war es von vorn­herein, daß die Engländer in der ganzen Angelegenheit eine sehr zweifelhafte Rolle spielten und daß sie bemüht waren, mit Hilfe der amerikanischen Geschäftsträger die Deutschen an die Wand zu drücken. Der Festigkeit der deutschen Be­vollmächtigten und nicht zuletzt dem vollkommen korrekten Verhalten unserer auf Samoa angesiedelten Landsleute ist es zu danken, daß das englische Ränkespiel aufgedeckt und seine Zwecke vereitelt wurden. Aus den neuesten Berichten über das Wirken der Samoakommission geht ferner hervor, daß die Amerikaner bei der Lösung der schwierigen Aufgabe der Kommission sich außerordentlich fest gegenüber den eng­lischen Einflüsterungen verhielten, ja, daß es direkt zu einem Zusammenwirken der deutschen und amerikanischen Kommissare England gegenüber gekommen ist.

Samoa. Neueren Nachrichten zufolge stellen sich die während der jüngsten Unruhen auf Samoa von deutschen Reichsangehörigen erlittenen Schäden geringer heraus, als anfänglich angenommen wurde. Immerhin betragen die bisher angemeldeten Forderungen 300,000 Mk.

Ausland.

Paris, 3. August. Zwischen Frankreich und England schweben augenblicklich Verhandlungen über eine neue Kabellegung zwischen Liverpool und einer französischen Küstenstadt.

Paris, 3. August. General Mercier weigert sich, den Journalisten gegenüber Aussagen über seine Erklärungen zu geben, die er zu Rennes zu machen gedenkt. Freunden gegenüber drückte er seine Ueberzeugung von der Schuld Dreyfus aus und sagte: In dieser Angelegenheit giebt es

Aeußerste entstellt ist. Der gesittete Mensch hält doch nun einmal darauf, daß in dem Raum, wo er weilt, Ordnung und Sauberkeit herrschen. Sobald ich mir aber eine Fahr­karte löse, miete ich doch gewissermaßen, zum mindesten ver­mittelst Teilzahlung, das betreffende Kupee, und da brauche ich mir ganz und gar nicht gefallen zu lassen, daß ein Mit­fahrender oder mehrere in schönheitlicher Hinsicht mit dem Raume so umgehen, wie es ihnen beliebt. Dazu kommen die Gefahren, denen man ausgesetzt ist, wofern die Not­wendigkeit vorliegt, in einem derart mit Gepäckstücken aller Art vollgepfropften Kupee Aufenthalt zu nehmen. Es braucht nicht einmal ein Zusammenstoß von verschiedenen Zügen oder eine Entgleisung vorzukommen nein, eine kräftige Rangierbewegung oder ein Plötzlich eintretendes schnelleres Fahrtempo, ein Vorwärtsschnellen der Lokomotive genügt, und so ein Ungetüm von Koffer fällt von oben herab und einem ahnungslosen Reisenden direkt auf den Kopf. Verletzungen dieser Art sind im Eisenbahnbetriebe durchaus keine Seltenheit. Der Reisende, der nicht von vornherein mit aller Strenge dagegen Einspruch erhebt, daß das Damoklesschwert solcher Gefahr beständig über seinem Haupte schwebt, thut gut daran, wenn er wenigstens Verbandzeug mit nimmt nnd einen Wundarzt als Reise­begleiter sich verpflichtet. Er kann sehr wohl in die Lage kommen, sich der sehr energischen Hilfe jenes bedienen zu müssen.

Die größte Verwirrung entsteht natürlich, wenn jemand, der die Gepflogenheit hat, solchen Ballast von Gepäckstücken mitzuschleppen, zum Umsteigen gezwungen ist.

nur einen Schuldigen, entweder Dreyfus oder ich. Ich bin es nicht, also muß es Dreyfus sein.

Athen, 3. August. Einer Meldung derPatris" zufolge will England die Verwaltung der Insel Cypern dem Prinzen Georg von Griechenland anvertrauen und später Cypern mit Kreta vereinigen.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 4. August 1899.

* * Berwaltungsgerichlshof. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 2. August den Oberlandesgerichtsrat Otto Jung, den Vortragenden Rat in dem Ministerium der Finanzen und dessen Ab­teilungen, Oberfinanzrat Dr. Theodor Fuchs, den Vor­stand des Polizeiamts Darmstadt, Regierungsrat August Weber, zu Mitgliedern des Verwaltungsgerichtshofs zu ernennen.

* * Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 2. August das Mitglied der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., Regie­rungsrat Philipp Burger, zum Mitglied und Rat der Ober-Rechnungskammer, mit Wirkung vom Tage seiner Ent­lassung aus seinem seitherigen Amte, den Feldwebel August Winkler in Darmstadt zum Ministerialkanzlisten bei dem Staatsministerium zu ernennen.

* e Ruhestandsversetzuug. Seine Königliche Hoheit der G'roßh erzog haben Allergnädigst geruht, am 2. August den Hauptsteueramtskontrolleur bei dem Hauptsteueramte Bingen, Jakob Krumb zu Bingen, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. August 1899 an, in den Ruhestand zu versetzen.

"Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 15. Juli dem Maschinenmeister Philipp Schröder zu Lollar das Allge­meine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für Verdienste" zu verleihen.

* * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 19. Juli l. I. Allergnädigst geruht, dem Hoflakaien August Seipp das Dienstehrenzeichen für 25 Hofdienstjahre zum 1. August zu verleihen.

* * Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, am 25. Juli den Hauptlehrer an der erweiterten Handwerkerschule zu Nidda, Johann Meyer zum Gewerbeschulinspektor tn Darmstadt, mit Wirkung vom 1. August 1899, zu ernennen.

* * Ernannt wurde am 28. Juli ds. Js. der Steuer­aufseher Georg Johann in Mainz zum Pfandmeister bei dem Rentamte Gießen für den Beitreibungsbezirk Gießen.

* * Kunstverein. Wie im Inseratenteil ersichtlich, ist die Gemäldeausstellung im Turmhaus am Brand nächsten Sonntag zum letztenmal vor den üblichen Ferien geöffnet. Dieselbe bleibt von Montag den 7. ds. Mts. an bis Ende September geschloffen.

* * Oeffentliche Lesehalle. Im Monat Juli sind bei 17 Leihtagen 1351 Ausleihungen zu verzeichnen: Illu­strierte Zeitschriften 221, Unterhaltungslitteratur 738, Vers- dichtungen, Dramen 9, Jugendschriften, Märchen, Sagen 282, Bücher über Länder- und Völkerkunde 28, Bücher über Geschichte, Lebensbeschreibungen 43, Bücher über Natur­wissenschaften, Technologie 24, Bücher über Philosophie 3, Bücher über Litteraturgeschichte 1, außerdeutsche Texte 2 Bände, zusammen 1351 Bände. ; An Männer: Handwerksmeister 80, Kaufleute 44, Beamte 21, Unter beamte 55, Techniker, Zeichner 46, Arbeiter, Diener 45, Lehrlinge, Gehilfen 297, Schüler, Volontäre 464, Studenten 34, ohne äußeren Beruf 10 Bände, zu­sammen 1096 Bände; an Frauen: Ehefrauen, ältere Unverheiratete 62, Gewerbtreibende 36, Dienstmädchen 2, Arbeiterinnen 9, Beamtinnen 7, junge Mädchen, Lehr­mädchen 139 Bände, zusammen 255 Bände. Nach aus­wärts wurden 48 Bände verliehen. Wir erlauben uns, auch an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen, daß vom 6. August bis mit 9. September die Bibliothek der Lesehalle nur Freitags und Sams­tags (von 68 Uhr) geöffnet ist. An anderen Tagen werden Bücher weder ausgegeben, noch zurückgenommen. Schüler, die während der Schulzeit viel bei uns gelesen haben, werden gebeten, während der Ferien auszusetzen.

* Eine sehr zeitgemäße Verfügung hat soeben das hessische Schulministerium erlassen. Danach dürfen in Land­orten, in denen wegen allgemeinen, nicht zu beseitigenden Mangels an ländlichen Arbeitern die Einheimsungen nur sehr schwer zu bewältigen sind, die verschiedenen Ferien unter Umständen bis zu elf Wochen verlängert werden.

Bahnsteigsperre. Mit dem kommenden 1. Oktober tritt im ganzen Bereiche der vormaligen Hessischen Ludwigs- bahn Perron sperre ein. Um die Perronsperre durch­zuführen, waren an allen Stationen größere bauliche Ver­änderungen notwendig, weshalb sich die Einführung der Neueinrichtung verzögerte.

* Schutz den Stubenvögeln. In der letzten Ausschuß­sitzung des hiesigen Tierschutzvereins wurde über die Käfige der Stubenvögel, die in der großen Sonnenhitze vor die Fenster gehängt werden, verhandelt. Die Eigentümer von Stubenvögeln glauben sicherlich, damit ihren Lieblingen eine Wohlthat zu erweisen, wenn sie dieselben in die freie Luft hängen, bedenken aber nicht, welche Qualen es den armen Tieren verursachen muß, stundenlang den sengenden Strahlen der Sonne ausgesetzt zu sein. Wir hegen die feste Ueberzeugung, daß diese Anregung genügt, die Besitzer von Stubenvögeln zu veranlassen, die Käfige nur an schattigen Plätzen aufzuhängen oder aber dieselben

mit einer Schutzvorrichtung, am besten einem Schutzdach gegen die Sonne, zu versehen.

* Volksschullehrer. Im ganzen Großherzogtum Hessen giebt es zurzeit 2226 Volksschullehrer und nur 179 Lehrerinnen. Von diesen kommen auf Starken­burg 935 Lehrer und 75 Lehrerinnen, auf Oberhessen 681 Lehrer und 7 Lehrerinnen und auf Rheinhessen 610 Lehrer und 97 Lehrerinnen. In Hessen giebt es 992 Volksschulen, davon sind 30 vollständig nach dem Geschlecht getrennt, 910 sind ganz und 52 zum Teil gemischt.

* * Zur Reisezeit ist der Austausch von illustrierten Postkarten ein besonders lebhafter, und das Streben der Postkartenverleger und Händler nach Mannigfaltigkeit iu der Ausführung der Karten im Hinblick auf das Verlangen des Publikums nachEtwas Neuem" erklärlich. Neben landschaftlichen Bildern erfreuen sich besonderer Beliebtheit die Trachtenbilder. Unser liebes deutsches Vaterland ist reich an Volkstrachten. Leider werden auf den Postkarten, die ja billig und bunt sein sollen, die Trachten nicht immer in ihrer Natürlichkeit wiedergegeben. Der Postkarten-Verlag von Ernst Balser in Gießen hat die hessischen Bauerntrachten auf einer soeben zur Ausgabe gelangten Postkarte, die übrigens gleich mit den Freimarken gestempelt ist, in Aquarellmanier zusammengestellt.- Die Kleidung der Schwälmer, Hinterländer, Rabenauer, Hütteu- berger usw. Dorfbewohner ist in Schnitt und Farbe natur­getreu wiedergegeben. Die Karten werden weit über unser engeres Vaterland hinaus Interesse erregen. Auch die Zyhl der Postkarten mit Ansichten von Gießen ist um einige ver­mehrt worden, ebenfalls mit aufgedruckter Freimarke.

§ Aus Oberheffen, 3. August. Von einer eigenthüm- lichen Erkrankung sind in diesem Sommer die Kohl- pfanzen, Kraut und Wirsing, befallen worden. Wenn man an einem Krautacker vorbeikommt, dann fallen einem so­fort die welk gewordenen oder bereits abgestorbenen Kohl­pflanzen auf. Die Erkrankung zeigt sich aber nicht an einzelnen Pflanzen nur, sondern oft an dem ganzen Bestand einer Anpflanzung. Sieht man genauer zu, so gewahrt man, daß die Herzchen der Pflanzen verkümmern, verwelken und endlich verfaulen. Zieht man eine derartige Pflanze aus dem Boden, so erblickt man eine wunderbare Wurzel­mißbildung. Fast jede Wurzelfaser hat sich spindelförmig stark verdickt, so daß der ganze Wurzelstock die Größe einer Faust erreicht. Es ist klar, daß eine solche Mißbildung der Wurzel das Absterben der ganzen Pflanze nach sich ziehen muß. Es fragt sich nun, woher rührt diese auf­fällige Erscheinung? Insekten oder deren Kerfen sind es nicht, die ausnahmsweise auch eine Wurzelverdickung Hervor­rufen; es muß also eine andere Ursache vorhanden sein. Wir haben viele der beschriebenen Wurzelmißbildungen durchschnitten, ohne auch ein einziges Mal die Spur von einem Insekt zu entdecken. Der Krauternte wird durch diese, zum erstenmale in solchem Umfang bemerkte Erscheinung schwerer Abtrag gethan. Es wäre von Interesse, zu er­fahren, ob auch in anderen Gegenden Oberheffens die gleiche Erkrankung und Absterbung des Krautes austritt.

t Aus unseren Wäldern, 3. August. Der Beerenreich­tum unserer Wälder ist bekannt. Doch nicht jedes Jahr bringt reiche Beerenernte und nicht jeder Sommer die gleichen Erträge der verschiedenen Beerensorten. Die Erd­beerzeit geht zu Ende, und die Himbeere steht jetzt in der Reife. Die Erdbeere gab mäßigen Ertrag, die Himbeere aber liefert erstaunliche Ergebnisse. Nicht nur Töpfe, selbst Eimer voll dieser köstlichen Waldbeere tragen Kinder und Erwachsene aus den Wäldern. Man hat auch auf dem Lande längst gelernt, den Gelee zu bereiten und zu schätzen. Unter allen Geleearten und deren gibt es nicht wenige steht der Himbeergelee ob seines wunderbaren Aromas und Geschmackes obenan. Gedeiht die Himbeere, dann gerät auch ihre schwarze Schwester, die Brombeere, die allerdings jetzt erst in voller Blüte steht. Auch die Heidelbeere scheint eine gute Ernte abzugeben, denn sie wird häufig zum Kaufen angeboten. Die Beerenernte unserer Wälder bietet nicht nur ärmeren Leuten Verdienst, sie ist vielmehr ein Gegen­stand des Haushalts geworden, der von keiner Seite mehr unterschätzt wird.

f* Freiensteinau, 2. August. Auf dem Heimwege von dem Feuerwehrfest zu Lauterbach verunglückte am vorigen Sonntag-Abend der Schmiedemeister Lorenz Firnges von Radmühl. Zwischen Altenschlirf und Nösberts scheute das Pferd. Firnges sprang mit der Absicht vom Wagen, das Pferd zu beruhigen, kam aber zu Fall und brach einen Unterschenkel. Die dreistündige Heimfahrt von der Unglücks­stelle aus dürfte ihm zeitlebens gedenken.

P.C. Groß-Umstadt, 3. August. Die Ausstellung hier zieht sehr viele Besucher an. Besonders gut besucht, auch von auswärts aus den Städten, war die Ausstellung am gestrigen Tag, an dem Konzert stattfand. Am nächsten Sonntag, dem 6. August, wird die Kapelle des Aschaffen­burger Jägerbataillons von 4 bis 10 Uhr hier konzertieren.

Alzey, 1. August. In der zwischen Alzey und Wein­heim gelegenenPoppenmühle" wurde unter der Firma Heinrich Kanberg eine Asbest waren-Fabrik, die erste in unserer Gegend, errichtet.

Aus der Deü für die Zett.

Vor 100 Jahren, am 5. August 1799, starb zu Ply­mouth der berühmte britische Admiral Graf Richard Howe. Am 1. Juli 1749 schlug er die französische Flotte bei Queffant und lief mit sechs eroberten Linienschiffen in den Hafen von Portsmouth ein. Das große Ansehen, welches er bei den Seeleuten genoß, machte es ihm möglich, 1797 den Aufstand auf den Flotten von Portsmouth und Ply­mouth zu dämpfen. Er wurde am 8. März 1726 geboren.