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Vermischtes.
* Hannover, 2. August. Der Student Pflugmacher von der Thierärztlichen Hochschule zu Hannover wird sich bereits in der nächsten Schwurgerichtsperiode wegen Totschlags zu verantworten haben. Pflugmacher hat bekanntlich im Streit einen Arbeiter erstochen.
* Freyburg a. Unstrut, 3. August. Im Anschluß an den in Naumburg a. S. stattgehabten zwölften deutschen 'Turnertag fand am Dienstag dahier die Grundsteinlegung zum Jahnmuseum statt. Dr. Goetz, Leipzig-Lindenau, hielt die Festrede.
* Augsburg, 2. August. Nach der „Augsb. Abendztg." ivurde gestern der Maurer Putz, Vorstand der Münchener Filiale des Allgemeinen Deutschen Maurerverbandes, als mutmaßlicher Rädelsführer bei den Augsburger Kravallen auf Anweisung des Untersuchungsrichters verhaftet.
* Zur Warnung diene der Tod einer jungen Frau in Schmölln, die beim Genuß eines Kirschkuchens die Kirschkerne mit verschluckt hatte. Der Fall zeigt wieder einmal recht deutlich, wie gefährlich das Verschlucken solcher Kerne ist.
* Im Wusterlande zwischen Geestemünde und Cuxhafen hat ein großer Waldbrand 1OOO Morgen verwüstet. Es liegt Brandstiftung durch Landstreicher vor, die bereits verhaftet worden sind.
* Eine Doppel-Hinrichtung durch Elektrizität ist Montag in Sing-Sing (New-Aork) erfolgt. Sie verlief außerordentlich aufregend und konnte nur nach Ueberwindung gstitz bedeutender Schwierigkeiten zu Ende geführt werden. Die Hinzurichtenden waren zwei Mörder namens Macdonald und Bullerson; letzterer, ein Neger, erlag sofort dem ersten elektrischen Schlage, aber Macdonald widerstand der Einwirkung immer wieder und war, nachdem dreimal seine Tötung versucht worden war, noch gerade so lebendig wie vorher. Die Aerzte waren ratlos, und nun wurden die Gesamtdrähte der beiden verfügbaren Batterien verbunden und der so erzielte Strom auf Macdonald gerichtet, aber auch diesem vierten Versuche widerstand der Verurteilte, und erst als ein fünftes Mal der gesamte Maximalstrom auf ihn spielte, brach seine Lebenskraft zusammen, und auch diesmal erst nach etwa dreimal der sonst üblichen Zeit: man ließ den Gesamtstrom einfach so lange wirken, bis Macdonald kein Lebenszeichen mehr von sich gab.
* Warnung vor Zuzug nach Paris. Im deutschen Hilfsverein zu Paris macht sich schon die Anziehungskraft der daselbst im Jahre 1900 stattfindenden Weltausstellung in sehr empfindlicher Weise bemerkbar. In der Hoffnung, bei den Arbeiten für dieselbe Beschäftigung oder irgend eine Anstellung zu erhalten, kommen jetzt schon aus allen Teilen Deutschlands besonders jüngere Leute in großer Zahl dort an, fast sämtlich ohne Mittel und der französischen Sprache nicht mächtig. Sie sehen sich in ihren Erwartungen sehr schnell getäuscht, da der Andrang von Arbeitsuchenden dort sehr groß ist und Einheimische den Fremden vorgezogen werden. Völlig mittellos geworden, wenden sie sich schon nach wenigen Tagen an den Hilfsverein und bitten um Heimbeförderung, welche der Verein aber nur in den aller- seltensten Fällen zu gewähren im stände ist. Mit kleinen Geldunterstützungen, wie sie der Verein eben nur geben kann, ist den Leuten wenig geholfen. Dieser Zustand wird sich mit dem Herannahen der Weltausstellung immer mehr verschärfen, und der Hilfsverein wird besonders im Ausstellungsjahre selbst in einer Weise in Anspruch genommen werden, welche seine Kräfte weit übersteigen und ihn verhindern dürfte, seinen sonstigen Aufgaben gerecht zn werden. Der Hilfsverein hat in seinem letzten Jahresbericht hierauf schon aufmerksam gemacht und an die deutsche Presse die Bitte gerichtet, vor unüberlegtem Zuzug nach Paris zu
warnen. Dieser Jahresbericht wurde an eine Reihe größerer Zeitungen gesandt, die Warnung war aber bisher von keinem Erfolg begleitet, da diese Blätter von jenen Leuten, welche hier in Betracht kommen, kaum gelesen werden. — Um einem weiteren Zuzug vorzubeugen, halten wir es für angebracht, die vorstehende Warnung zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.___________________________________________________
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 6. August. 10. nach Trinitatis.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9*/i Uhr: Pfarrer Dr. Grein
Beichte, und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. (Für die Matthäusgemeinde bei Pfarrassiftent Dr. Heußel, Weserstraße 3.)
Kinderkirche: Ferien.
In der Johanneskirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierlen aus derJohannes- gemeinde.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Samstag den 5. August.
Nachmittags um 4‘/i Uhr und abends um 8 llhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 6. August. 11. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6</r Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Communion;
Vormittags um 8 Uhr: die zweite heil. Messe;
„ um 9Va Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2»/, Uhr: Andacht.
Gottesdienst in der Synagoge.
Samstag den 5. August 1899.
Vorabend 78® Uhr. morgens 8to Uhr Haphtarah-Erklär- ung, nachmittags 4 Uyr, Sabbathausgang 86 *° Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Keligiovsgeseüschsst.
Sabbathfeier am 5. August 1899.
Freitag abend 78J Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 84 5® Uhr.
Wockengottesdienst morgens 63° Uhr, abends 7 Ubr.
Temperatur der Lahn und Lust
nach Reaumur gemessen am 4. August, zwilchen 11 u. 12 Uhr mittag-:
Wasser 18°, Luft 23°.
Rüvsamen'sche Badeanstalt.
Schisssnachrichten.
— Der Postbampfer „Westernland- der „Red Star Linie- in Antwerpen ist laut Telegramm am 1. August wohlbehalten in Newyork angekommen.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 4. August. Wie aus Berchtesgaden telegraphiert wird, ist die Kaiserin gestern nachmittag von dort abgereist. Im Grand Hotel verabschiedete sich die Gemeindevertretung und andere Beamte von der Kaiserin. Auf dem ganzen Wege zum Bahnhof sowie bei der Abfahrt wurde die Kaiserin jubelnd begrüßt.
Leipzig, 4. August. In Naundorf bei Zeitz sind schwereTyphus-Erkrankungen aufgetreten. Mehrere Bergarbeiter-Familien liegen darnieder. Die Ursache soll, wie in Löbtau, in den schlechten Trinkwasser-Verhältnissen liegen. Die Epidemie greift in beängstigender Weise um sich.
Wien, 4. August. In der gestrigen Sitzung des Wiener Gemeinderates wurde nach zweistündiger Debatte die von der Majorität vorgeschlagene Resolution gegen die Zuckersteuer, welche mit der von der Stadtvertretung angenommenen identisch ist, einstimmig angenommen. Ruhestörungen kamen nicht vor.
Wien, 4. August. Die „Politische Correspondenz" erführt aus Belgrad: Oberst Nikolic hat nach wiederholter Konfrontierung mit Knesevic unter erdrückenden Beweisen ein nahezu uneingeschränktes Geständnis abgelegt. Er soll thatsächlichKnesevic gedungen haben, Milan zu ermorden. Die Aussage Nikolic und anderer Angeklagter ergibt, daß den Urhebern aus dem Auslande Subsidien zugefloffen sind.
Budapest, 4. August. Die Stadtvertretung verbot den Bau eines für die Gemahlin des Erzherzogs Josef bestimmten Palais deshalb, weil angeblich das Landgericht den Stadt-Repräsentanten die Aufsicht benimmt. Das Oberhofmeisteramt des Erzherzogs hat gegen diese Verfügung Protest eingelegt.
Brüssel, 4. August. De Smet erklärte gestern in den Kammergängen, den einzigen bisher feststehenden Punkt des Regierungsprogramms bilde die Vorlage eines Proportional- Wahlsystems. Dagegen müsse die Entscheidung über die Heeresreform einem späteren Zeitpunkt Vorbehalten werden. Die Kabinettsbildung stößt auf unerwartete Schwierigkeiten, sodaß vor Sonntag die Konstituierung der neuen Regierung nicht erwartet wird. Vandenpeereboom verweigerte die Annahme des Eisenbahnministeriums.
Antwerpen, 4. August. Eine hiesige Nhederei hat den Hafen-Arbeitern eine Summe von einer Million Francs zur Verfügung gestellt, um einen selbständigen Hafenarbeiter- Verband zu gründen, wodurch die Vermittelung der Stauer beseitigt wird.
Paris, 4. August. Wie verlautet, wird der Präsident des Kriegsgerichtes in Rennes, falls im Laufe der Verhandlungen ein neues Faktum gegen Dreyfus vorkommen sollte, den Prozeß sofort schließen, damit eine neue Untersuchung eiugeleitet werden kann.
Paris, 4. August. Der Kriegs Minister entband die militärischen Zeugen von ihrem Amtsgeheimnis, verbot jedoch, Namen von den im Auslande verwendeten französischen Vertretern zu nennen, überhaupt Dinge, welche auswärtige Beziehungen berühren, zu enthüllen.
Nizza, 4. August. Infolge der Hitze sind die hiesigen Alpen-Manöver bis auf weiteres eingestellt worden.
Nennes, 4. August. Cavaignac und Mercier sind hier eingetroffen. Picquart kommt morgen hierher. Bisher sind über 500 Journalisten anwesend.
Marseille, 4. August. Es bestätigt sich, daß der aus Kalkutta hier erwartete französische Segler „Marie et St. Jeanne" mit 21 Mann Besatzung untergegangen ist.
Washington, 4. August. Der neue Kriegsminister hat beschlossen, die Armee, über welche General Otis verfügt, auf 40000 Mann zu verstärken.
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eines Teilhabers im vorigen Jahre und die dadurch veranlasste Unternähme des Lagers, welches nunmehr geräumt werden muss, nötigt uns zu einem wirklichen totalen Ausverkauf mit einem Extra-Rabatt von 20 Prozent auf sämtliche Stoffe einschliesslich der neuhinzugekommenen und offerieren wir beispielsweise:
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Gießen, am 3. August 1899. 5749
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth.
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VtlsteigerMg eines Kafaltttmbrulhks.
Die in der Gemarkung Lehnheim Flnr I Nr. 233 belegene, dem Fiskus gehörende 5546 qm große Steinbruchsparzelle soll Mittwoch den 16. August l. Zs., mittags 1 Uhr, auf dem OrtSgericht zu Lehnheim öffentlich meistbietend verweigert werden.
Lehnheim, den 26. Juli 1899.
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