Ausgabe 
5.2.1899 Drittes Blatt
 
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Konzession wert ist und was daraus mit der Zeit gemacht werden kann. Die Kongoregiernug ist über die Periode solcher Landverleihungen schon lange hinaus. Früher er­hielten die bezüglichen Gesellschaften, z. B. die Katanga- Kompagnie, auch viele Millionen Hektar zu freier Ver­fügung; neuerdings geht man aber nicht über einige Tausende hinaus und bleibt tu den meisten Fällen in den Hunderten stehen. Dem Landgebiete gegenüber ist das Grundkapital der Süd-Kamerun-Gesellschaft von zwei Millionen Mark kein hohes, doch wird sie bei richtiger Verwendung viel damit ausrichten können. Die Belgier, welche jetzt die Leitung der Gesellschaft auf einige Jahre in den Händen haben und an eine energische Thätigkeit auf afrikanischem Boden gewöhnt sind, werden unzweifelhaft einen frischen Zug hineinbringen.

In Hamburg fand Donnerstag nachmittag unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Versmann die Gründung der Abteilung Hamburg des deutschen Flottenvereins statt.

Ausland.

Wie«, 3. Februar. Das Befinden der Erzherzogin Maria Jmmacula gibt zu ernsten Besorgnissen Anlaß.

Wien, 3. Februar. Der Triester Eilzug ist in der letzten Nacht bei der Station Breitenstein mit einem Güterzuge zusammengestoßen. Von dem ersteren wurde der Postwagen beschädigt, vom letzteren entgleisten die Ma­schine und mehrere Wagen. Verletzt wurde niemand.

Wien, 3. Februar. Auffallend ist es, so schreibt man derTägl. Rundschau" aus Wien, daß der österreichische Reichs rat für arbeitsunfähig erklärt und vertagt wurde, nachdem er eben die Obstruktion, wenn auch nur für einen Fall, aufgegeben und ein Gesetz beschlossen hatte. Aller­dings war dieser vom Abgeordnetenhause gefaßte Beschluß nicht nach dem Geschmack der Regierung, sie war mit ihrem Begehren in der Minderheit geblieben, allein man wird doch nicht eine Volksvertretung arbeitsunfähig erklären können, wenn sie nicht im Sinne der Regierung arbeitet und sich herausnimmt, Vorschläge des Ministers abzuändern. In dieser Hinsicht war der Zeitpunkt für die Vertagung sehr schlecht gewählt. Graf Thun mußte nach der einen Arbeitssitzung des Abgeordnetenhauses mindestens noch eine Obstruktionssitzung abwarten, ehe er die Vertagung aus­sprach. So, wie die Vertagung diesmal ausgesprochen wurde, läßt sie allzudeutlich die absolutistischen Absichten des Grafen Thun erkennen. Graf Thun hat mit der Ver­tagung unter solchen Umständen zu erkennen gegeben, daß er nicht blos ein obstruierendes Abgeordnetenhaus für arbeitsunfähig und darum zwecklos hält, sondern überhaupt jede Volksvertretung, die sich das Recht eigener Meinung, das Recht, Regierungsvorlagen abzuändern, wahren will Die Zeit des Absolutismus beginnt nun in Oesterreich. Sie wird diesmal wohl länger währen, als man ursprüng­lich angenommen hat. Jedenfalls wird aber der Reichsrat noch in diesem Jshre einberufen werden müssen, um die Delegationen zu wählen. Man hatte angenommen, Thun werde die Delegationen noch in der abgeschlossenen Tagung wählen lassen, es ist nicht geschehen, es muß also noch ge­schehen, und hierzu allein ist die Einberufung unbedingt notwendig. Einen Erfolg der Delegationen konnte bisher der scharfsinnigste Ratgeber nicht nennen, gegen die Dele­gationen ist noch kein § 14 gewachsen. Gelänge es der Obstruktion, einmal die Wahlen in der Delegation zu ver­eiteln, dann müßten sich Schwierigkeiten ergeben, über welche auch ein Ministerium mit dem weiten Gewissen des jetzigen nicht hinwegkommen könnte.

Triest, 3. Februar. Der Stand der albanischen Bewegung läßt sich folgendermaßen zusammenfassen. Die Leiter befinden sich teils in Bukarest, teils in Brüssel. Die in beiden Städten wirkenden Ausschüsse wollen von einem Aufgehen der Albanier in die benachbarten Slawen

1859 27. 1. Kaiser Wilhelm II. geboren.

19. 4. Oesterreichs Ultimatum an Sardinien.

4. 6. Schlacht bei Magenta. (Sieg der Sardinier und Franzosen über die Oesterreicher.)

24. 6. Schlacht bei Solferino.

8. 7. Waffenstillstand von Villafranca.

15. 9. Gründung des deutschen Nationalvereins.

Moldau und Walachei zum Fürstentum Rumänien vereinigt.

1860 24. 3. Oesterreich tritt die Lombardei an Sar­dinien ab.

20. 10. Ungarn erhält eine Verfassung.

6. 11. Abraham Lincoln zum Präsidenten der Union gewählt.

17. 12. Neapel und Sizilien wird Italien einverleibt.

1861 2. 1. Friedrich Wilhelm IV. f. Wilhelm I. be­

steigt den Thron.

18. 2. Eröffnung d. ersten italienischen Parlaments.

Ausbruch des Bürgerkrieges in den Ver­einigten Staaten.

1862 11. 3. Auflösung des preuß. Abgeordnetenhauses.

22. 9. Präsident Lincoln setzt auf den 1. Januar

1863 die Emanzipation der Sklaven fest.

23. 9. Das preußische Abgeordnetenhaus lehnt die Heeresvorlage ab.

30. 9. Bismarck erklärt, daß nur durchBlut und Eisen" Deutschlands Einigkeit hergestellt werden könne.

9. 10. Bismarck wird definitiver Ministerpräsident.

13. 10. Schluß des preußischen Landtags. Anfang der budgetlosen Periode.

1863 22. 1. Ausbruch der polnischen Revolution.

20. 3. Einverleibung Schleswigs in Dänemark.

16. 8. Fürstentag in Frankfurt a. M.

(Fortsetzung folgt.)

und Griechen nichts wissen. Beide suchen Fühlung mit Oesterreich, teils weil sie von diesem keine Entnationali­sierung fürchten, teils weil sie glauben, den Agitationen der italienfreundlichen Partei, die besonders in den adriatischen Küstenstädten sehr rege ist, die Spitze bieten zu können. Die beiden Richtungen verfügen zur Stunde über drei Blätter. Hiervon erscheint dieAlbania" mit teils al­banischem, teils französischem Texte in Brüssel, und der ,.Jl i Skiperis" (Stern von Albanien) in Bukarest. Beide sind streng national und neigen in gewissem Sinne zu Oester­reich, während die in Neapel erscheinendeLa nazione alba- nese, das Organ der in Calabrien angesiedelten Albanier, für Italien wirkt. Die Seele der erstgenannten Richtung ist der in Bukarest angesiedelte albanische Millionär Natscho, der für die Sache große Opfer bringt. Er begründete den Verein Drita" (das Licht) und die albanische Schulpropaganda, die den Zweck verfolgt, seine Landsleute mit in ihrer Muttersprache geschriebenen Schulbüchern zu versorgen. Neuer­dings hat dieser thatkräftige Mann einen Kampf gegen die schreckliche Sitte der Blutrache, die ganze Stämme vernichtete, und eine Bewegung für eine einheitliche Rechtschreibung ins Werk gesetzt. Es handelt sich nicht um kriegerische, sondern um kulturelle Bestrebungen, obzwar der hitzige Charakter der Albanier niemals Bürgschaft bafür, bietet, daß sie nicht aus einem Extrem in das andere verfallen. Ob die Vermehrung der nationalen Bestrebungen auf dem Balkan durch eine spezifisch albanische geeignet ist, dort unten die Ruhe zu fördern, bleibt abzuwarten.K. Z."

Prag, 3. Februar. Das hiesige Strafgericht ver­urteilte den deutschen Studenten Bieber le, der den tschechischen Studenten Linhart erschossen hat, wegen Ver­gehens gegen die Sicherheit des menschlichen Lebens Zu drei Monaten strengen Arrest und 38 Gulden Schadenersatz an die Beteiligten. Der Verteidiger hat gegen dieses Urteil Berufung angemeldet. Bieberle wird in Haft behalten.

Krakau, 3. Februar. Der Maler Julius Kossak ist gestorben.

Lemberg, 3. Februar. Der Andrang auf der hiesigen Sparkasse ist heute wieder kolossal. Ein starkes Polizei-Aufgebot bemüht sich vergeblich, die Ordnung aufrecht zu erhalten. Nachdem die Banken die Einlösung von Sparkassenbüchern verweigern und keinen Personal­kredit mehr gewähren, sind viele kleine Geschäftsleute nicht in der Lage, ihre Zahlungen einzuhalten, was unter dem Publikum eine große Panik hervorruft.

Paris, 3. Februar.Kein Tag ohne Enthüllung'' scheint Quesnay de Beaurepaire zu denken, der dabei immer kühnere Anklagen erhebt. Jetzt erzählt er imEcho de Paris", die Untersuchung des Generalprokurators Maneau sei mit dem Hintergedanken geführt worden, Dreyfus als unschuldig hinzustellen. Zu diesem Zwecke habe man die Aussage Lebrun-Renaults verdächtigen müssen. Um dies zu erreichen, habe man versucht, einen Soldaten der repu­blikanischen Garde, welcher Dreyfus bei seiner Degradation begleitete, zu einer falschen Aussage zu verleiten; der Soldat habe sich aber nicht bestechen lassen. Beaurepaire erklärt weiter, ein sehr vertrauliches Aktenstück der geheimen Akte, welches der Kriminalkammer mitgeteilt worden war, sei am folgenden Tage zur Kenntnis eines amtlichen Agenten des Dreibundes gelangt, ihm Beaurepaire sei diese That- sache von zwei Offizieren mitgeteilt worden, welche bereit seien, dies vor Gericht zu bekräftigen.

Sofia, 3. Februar. Die Leiche der Fürstin befindet sich noch im Sterbezimmer. Nach Beendigung der Vor­bereitungen wird sie aufgebahrt, und dem Publikum der Zutritt gewährt werden. Unausgesetzt laufen Kundgebungen ein. Alle Blätter ohne. Unterschied der Partei beklagen den frühzeitigen Tod der Fürstin. Die meisten Geschäfte sind seit gestern geschlossen; ebenso alle Theater und sonstigen Vergnügungslokale. Heute wurden in allen Kirchen Gebete für das Seelenheil der Verstorbenen verrichtet. In der hiesigen Kathedrale wurde ein Requiem gehalten, welchem zahlreiche Persönlichkeiten aus politischen, Militär- und Handelskreisen, sowie die Mehrzahl der Mitglieder des diplo­matischen Korps beiwohnten. Die össentlichen Gebäude und diplomatischen Agenturen sind auf Halbmast beflaggt. Die Vertreter der letzteren erschienen bei dem Ministerpräsidenten Grekoff, um ihrem Beileid Ausdruck zu geben.

Lokales und Provinzielles.

Herbstem, 3. Februar. Bei der kürzlich stattgehabten Jagd-Verpachtung der hiesigen Gemeindejagd wurde der 'Pachtpreis von 1295 Mk. pro Jahr erzielt. Pachter sind die Freiherrn Riedesel zu Eisenbach. Seither kostete diese Jagd nur 650 Mk. '

Zeilbach (Kr. Alsfeld), 3. Februar. Eine hiesige jüngere Frau hechelte Flachs in.einem Nebenzimmer des Hauses. Zur Erwärmung des Zimmers brannte im kleinen Ofen desselben Feuer. Aus dem Ofen muß eine Kohle gefallen sein, denn plötzlich fing das Werg (Rückstand des gehechelten Flachses) Feuer und bald flammte es im ganzen Zimmer auf. Hierbei erlitt die Frau so schwere Brand­wunden, daß sie das Bett hüten muß. Dieselbe hatte glück­licherweise ihre Kleider durch einen Schurz von Kaffeesäcken bedeckt, andernfalls hätte ihr Leben auf dem Spiel gestanden. Auch ein kleines Mädchen, das sich im Zimmer befand, erlitt Brandwunden. Der Flachs ist überhaupt ein äußerst feuergefährlicher Stoff, der wie Zunder fängt. Nicht selten bewahrte man ihn früher auf den Speichern auf, und mancher Brand entstand durch ihn, ohne daß die Hausbesitzer es ahnten. Genügte doch ein einziger Funken aus einem defekten Schornstein, den Brand zu entfachen. Den Schorn­steinen widmet man in letzterer Zeit besondere Aufmerksam­keit. Bisher waren die Kamine aus Tuffsteinen auf den Speichern mit eisernen Schiebern versehen, um von hier aus durch die Kaminfeger geräumt werden zu können. Die Feuervisitatoren fordern aber jetzt eine Beseitigung dieser Schieber und einen

Ersatz durch Dachfenster, damit die Schornsteine vom Dach aus gereinigt werden können.

f Ulfa bei Nidda, 3. Februar. Eine in ihrer Art seltene Leichenfeier wurde dahier begangen. Der fast ein halbes Jahrhundert in unserer Gemeinde ununterbrochen, sowie höchst segensreich thätig gewesene, erst seit einigen Jahren pensionierte Lehrer Johs. Diegel ward unter außerordentlicher Beteiligung zu Grabe getragen; die ver­schiedenartigsten Beweise der Hochachtung und Liebe für den allverehrten Heimgegangenen wurden an dessen Grabe nicht nur von seinen ehemaligen Schülern, Kollegen und hiesigen Mitbürgern, sondern auch von Vertretern weltlicher und kirchlicher Behörden, Korporationen rc. bekundet.

Vermischtes.

* Internationaler Elefanteufchutz. Der Massenmord unter den afrikanischen Elefanten schreitet unaufhaltsam fort. Allerdings haben einzelne afrikanischen Kolonieen, sowohl englische als deutsche, Maßregeln zur Erhaltung des Ele­fanten in ihrem Gebiete vorgeschlagen und wohl auch bis zu einem gewissen Grade durchgeführt, aber noch immer kommt es vor, daß ganz in der Nähe von Regierungs­stationen, gewissermaßen unter den Augen der Beamten, Elefanten getötet werden. Das wird auch kaum anders werden, solange der Afrikaner eine Schußwaffe in der Hand hält, solange das Elfenbein einen bedeutenden Handelswert besitzt und solange es überhaupt Elefanten gibt. Das schlimmste ist, daß die Elefanten ohne Ansehung ihres Alters und Geschlechts ausgerottet werden, sodaß jede vernünftige Berücksichtigung des natürlichen Nachwuchses außer acht gelassen wird. Die Schonplätze, deren Anlage man für Elefanten und anderes Wild befürwortet und hier und da auch schon durchgeführt hat, würden kaum einen erheblichen Einfluß zur Erhaltung des Elefanten üben können, wenn nicht glücklicherweise die Natur selbst in gewissen Gebiet«! des Schwarzen Erdteils für solche Schonplätze gesorgt hätte, die größer und wertvoller sind als irgend welche künstliche. So sind es namentlich die ungeheueren Walddickichte im Congo-Becken, wo es noch Elefanten geben wird, wenn sie sonst überall im offenen Lande vertilgt sein werden. Ueber den Wildschutz in Deutsch-Ostafrika ist seinerzeit berichtet worden; außerdem gibt es ein Wildschutzgebiet bei Port Elizabeth in Südafrika, wo in einem Walde eine große Elefantenherde unbelästigt haust, 2400 Kilometer von den nächsten wildlebenden Elefanten entfernt. Im Schutzgebiet von Britisch-Jnnerafrika belegt man einen Bezirk am Schire- Fluß unter mit Namen der Elefantenwiese, weil sich bis 1889 zahlreiche Elefanten dort aufhielten; jetzt hat man einen Wildschutzbezirk daraus gemacht. Alle diese Maßnahmen, so interessant und lobenswert sie auch sind, bleiben un­genügend. Es ist besonders zu beachten, daß nach dem erfolgreichen Feldzüge der Engländer am Nil Khartum über kurz oder lang ein großer Elfenbeinmarkt für die gesamten Aequatorial-Provinzcn und für die Gegenden westlich und südlich von Abessinien werden wird. Eine einsichtsvolle Beschränkung der Elfenbeingcwinnung wird dann zu einer unabweislichen Notwendigkeit werden. Es kommt hauptsächlich darauf an, junge und weibliche Ele­fanten in ganz Afrika zu schützen. Diese Forderung ist aber schwer zu erreichen und kann nur durch internationales Zusammenwirken erfüllt werden, wozu um so mehr Anlaß vorhanden ist, als das Elfenbein gegenwärtig und wohl noch auf einige Zeit hinaus die Hauptausfuhrware von Jnnerafrika bildet. Der bekannte englische Zoologe Sharpe macht daher inBlackwoods Magazine" den Vorschlag', es sollten sich alle Mächte, die in Afrika Kolonieen besitzen, dahin einigen, daß die Ausfuhr von Zähnen unter einem bestimmten Gewichte (etwa 14 Pfund 6,3 Kilogramm) oder Teilen solcher kleinen Zähne streng zu verbieten sei. Werde diese Vorschrift bei der Abnahme von Elfenbein seitens der europäischen Händler genau befolgt, so würden alle kleinern Elefantenzähne für die Elefantenjäger bald wertlos werden, und da der Afrikaner nicht gern Pulver verschwende, so werde er den Mord kleiner Elefanten auf­geben. Man könnte sogar so weit gehen, schon den Besitz kleiner Elefantenzähne unter Strafe zu stellen. Selbstver­ständlich müßten sich aber alle Regierungen daran beteiligen. Falls sich nämlich nur einige Staaten zu dieser Maßregel zusammenfänden, so würde das Elfenbein junger Elefanten eben nur den Ausweg nach einem andern Gebiete nehme», die Absicht wäre vereitelt, und die nicht an der Bestrebung teilnehmenden Kolonieen würden nur dadurch gewinnen. Man kann dem Vorschlag Sharpes nur beistimmen, da i» der That alle Schießvorschriften zum Schutze von Elefanten seitens der Eingeborenen doch solange nicht beachtet werden, als nicht der Erlegung junger Elefanten der Handelswert genommen ist.

Meratur, Wissenschaft und Kunst.

Im Verlage der I. C. Herbert'scben Hofbuchdruckeret, Darmstadt erschien: Ueber Methode und Aufgabe der SMW* Wirtschaftslehre. Festrede jm Feier des Geburtstages Ihr« Königlichen Hoheiten des GroßberzogS und der Grohberzogin 25. November 1898 in der Aula der Technischen Hochschule 1» Darmstadt, gehalten von Prof. Dr. Brrgboff Ising. In demselben Vorlage erschien: Die feierliche Uebergabe des Rektorats de» Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt für hat ©lubif® jahr 1898/99. Bericht erstattet von Geh. Bau«al Prof. Otto Berup- Das Heft enthält die Antrittsrede des Geb. Baurat Profefior z. Z. Rektor der G>ohh. Technischen Hochschule, über die heutigen»® forberungen der Schifffahrt an Seekanäle.

Eine gute Taffe Kaffee trinkt jeder gern. Die Haus­frauen dürften daher für ein erprobtes Rezept zur Bereitung wohlschmeckenden, bekömlichen und dabei billigen K«fsieS dankv® fein. Man nimmt KaihreinerS Malzkaffee, mahlt ihn auf einer ge* wöhnlichen Mühle nicht zu fein, fetzt ihn mit kaltem Wasser zu® Feuer, läßt ihn eintoe Minuten kochen und überbrüht damit D" gemahlenen Bohnenkaffee. Für die Kinder kann man vorher reine Malzkaffee abgteßen, der für sie am gesündesten ist.