durch das Licht des dem ersten Viertel zueilenden Mondes beeinträchtigt.
Am Fixstern-Himmel sind an den August-Abenden nur wenige helle Sterne zu finden: Wega in der Leyer, Deneb im Schwan und Atair im Adler stehen im Südosten. Im Westen haben wir den gelblichen Arkturns hoch am Himmel, im Nordosten die funkelnde Kapella im Fuhrmann lief am Horizonte. Ihr gegenüber zeigt der Antares im Skorpion in rötlichem Scheine ein prächtiges Farbenspiel. Hier im Südwesten stehen auch die Sternbilder Herkules und Ophinchus. Im Zenithe haben wir den Kopf des Drachens, besten Schwanz sich in großem Bogen um das Bild des kleinen Bären herum bei dem Himmelswagen vorbeizieht. Im Nordosten finden wir weiter die Bilder Cepheus, Kassiopeja und Perseus; im Osten stehen Pegasus und Andromeda, im Nordwesten endlich das wohlbekannte Bild des großen Bären.
Deutsches Keich.
— Der „Reichsanzeiger" meldet: Vom 1. April bis 30. Juni 1899 sind im Deutschen Reich folgende Ein- nahmen an Zöllen und gemeinschaftlichen Verbrauchssteuern zur Anschreibung gelangt: Zölle: 109,396,453 Mk. (gegen das Vorjahr — 3,228,365 Mk.), Tabaksteuer: 2.544,255 Mk. (4- 196,284 Mk.), Zuckersteuer und Zuschlag: 21,043,235 Mk. (4- 1,748,219 Mk.), Salzsteuer: 10,005,915 Mk. (4- 195,622 Mk.), Maischbottich und Branntweinmaterialsteuer: 3,502,824 Mk. (4- 491,025 Mk.), Verbrauchsabgabe von Branntwein und Zuschlag: 30,712,917 (4- 2,980,716 Mk.), Brennsteuer 704,492 Mk. (- 55,999), Brausteuer: 8,123,583 Mk. (4- 351,564 M.), Uebergangs- abgabe 984,158 Mk. (4- 41,099), in Summa 186,817,832 (4- 2,720,165 Mk.), Stempelsteuer: auf Wertpapiere: 5,078,817 Mk. (— 915,742), Kauf- und Anschaffungsgeschäfte : 5,070,567 Mk. (4- 1,626,808), Privatlotterien: 1,159,384 Mk. (— 141,888), Staatslotterien 2,884,439 Mk. (4-1,064,194),Spielkartenstempel: 305,365 Mk.(4-3977Mk.), Wechselstempelsteuer: 2,892,348 Mk. (4-233,817 Mk.), Post- und Telegraphenverwaltung: 88,270,513 Mk. (4- 6,136,302), Reichseisenbahnverwaltung: 20,076,000 (4- 1,172,000 Mk )
— 40. Allgemeiner Vereinstag der auf Selbsthilfe beruhenden Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Zu diesem Tag haben sich gegen 1000 Vertreter von Kredit-, Rohstoff-, Magazin-, Baugenossenschaften, Konsum-Vereinen usw. aus dem Reich, aber auch aus Oesterreich, Frankreich, Italien und England in Berlin eingefunden. Die Hauptversammlung begann heute vormittag in der Philharmonie. Im Namen der Reichsregierung begrüßte Geh. Ober-Regierungsrat Dr. Grunert, im Namen der preußischen Regierung Geh. Ober-Justizrat Dr. Vierhaus, im Namen der Reichsbank Geh. Ober- Finanzrat Dr. v. Glasenapp den Genossenschaftstag, indem sie das Interesse ihrer Behörden und das Interesse der Reichsbank am Genossenschaftswesen aussprachen. Bemerkenswert waren einige Worte des Anwalts des Deutschen Genossenschaftsverbandes, Abg. Dr. Crüger-Charlottenburg: Erfreulich sei es, daß die Vertreter der Regierungen und der Reichsbank das Genossenschaftswesen fördern wollen. Von den unteren Organen der Reichsbank zum Beispiel werde ein solches Wohlwollen den Genossenschaften gegenüber immer noch vermißt. Als eine Hauptaufgabe der deutschen Genossenschaften werde es betrachtet, einen wirtschaftlich selbständigen Bauernstand zu schaffen. Bedauerlich sei der Ueberggng der Genossenschaften in Aktiengesellschaften. Es bedeute dies die Verwandlung sozialer Interessen in kapitalistische. (Rufe: Sehr wahr!) Trotz aller Entwicklung des Genossenschaftswesens sei die Versöhnung von Kapital und Arbeit noch immer nicht herbeigeführt. Die Zeitverhältniffe seien den Genossenschaften nicht günstig. Immer größere Hindernisse stellen sich der Ausbreitung der Genossenschaften entgegen. Man habe die Schulze-Delitzschen Kredit-Vereine des Wuchers beschuldigt, man bekämpfe ganz besonders die Konsum-Vereine und die Bau-Genossenschaften. Ja, es sei nicht ausgeschlossen, daß sich nächstens eine Anti- Genossenschafts-Liga bilden werde. Allein man müsse sich mit dem Gedanken trösten, daß die soziale Frage in 25 Jahren nicht gelöst werden könne. Jedenfalls dürfe man nicht verzagen, sondern man müsse mit Mut und Ausdauer weiter arbeiten in der Ueberzeugung, daß die Genossenschaften das zuverlässigste Mittel zur Erhaltung eines kräftigen Mittelstandes bilden und auch dem Arbeiter die Möglichkeit bieten, seine wirtschaftlichen Verhältnisse zu bessern. Wir wollen unbeirrt weiter arbeiten, in dem Bewußtsein, daß wir der Wohlfahrt des Volkes dienen. (Stürmischer Beifall.) Die nächste Hauptverhandlung ist Donnerstag. Als Ort des nächsten Genossenschaftstages wurde Hannover bestimmt.
— Aus Cuxhaven wird unterm 31. Juli geschrieben: Schon seit längerer Zeit widmet die Militärbehörde der Insel Neuwerk als einem für die Küstenverteidigung wichtigen Punkte ihre Aufmerksamkeit. So hieß es längere Zeit, daß auf ihr Befestigungen angelegt werden sollten. Jetzt soll sie mit einer ständigen Wachmannschaft von 20 Matrosenartilleristen belegt werden. Für diese werden die nötigen Räumlichkeiten in dem alten Leuchtturm eingerichtet.
Frankfurt a. M, 1. August. Die „Frkf. Zig." meldet aus Brüssel: Endlich hat sich die politische Lage geklärt. Smet de Naeyer wird das neue Ministerium bilden, und die Proportionalwahl durchsetzen. In Abgeordnetenkreisen wird angenommen, daß er das Innere und Detrooz den Krieg übernimmt. Die meisten andern Minister würden bleiben. Vandenpeereboom verlas vor dicht besetztem Hause die Erklärung, daß das Ministerium seine Entlassung eingereicht habe; Gründe gab er nicht an. Vandervelde beantragte Vertagung des Hauses bis nach der Lösung der Krisis. Nach kurzer Diskussion wurde eine Einigung er
zielt und kleinere unpolitische Vorlagen auf die Tagesordnung gesetzt. Smet de Naeyer wurde bereits als Minister angesehen und behandelt.
München, 1. August. Heute Nacht ist der Schnellzug München—Lindau mit der Maschine eines Güterzuges in der Station Hergatz zusammengestoßen. Der Heizer des Schnellzuges ist schwer verletzt, der Lokomotivführer und ein Heizer trugen leichtere Verletzungen davon.
Ausland.
Wien, 1. August. Auf Grund verläßlicher Information kann die „N. Fr. Pr." die vom „Newyork Herald" gemeldete angebliche Aeußerung des Admirals Dewey über das Verhältnis zwischen Amerika und Deutschland als Erfindung bezeichnen.
Wien, 1. August. Auch hier wurden gestern von sechszehn zahlreich besuchten Frauenversammlungen, welche gegen Notverordnung und Zuckersteuer abgehalten wurden, vier aufgelöst; desgleichen eine Versammlung von Staatsdienern, welche den Zweck hatte, darzuthun, daß die Regierung trotz der Erhöhung der Zuckersteuer die Bezüge der Staatsdiener nicht aufbessere.
Brünn, 1. August. Wegen heftiger Ausfälle gegen die Regierung wurde gestern eine von etwa 2000 Personen besuchte Versammlung, in welcher Dr. Adler aus Wien sprach, aufgelöst. Auch zwei Frauenversammlungen verfielen dem gleichen Schicksal.
Paris, 1. August. Quesnay de Beaurepaire richtete ein neues Gesuch an den Präsidenten des Kriegsgerichts. Er erklärt sich bereit, seine Zeugenliste einzureichen und fordert „seine Zeugen" auf, Stand zu halten, sowie eventuell direkt ihre Vernehmung zu erbitten.
Paris, 1. August. Der „Figaro" veröffentlicht ben Wortlaut der Briefe des Dreyfus an die Präsidenten der Kammer und des Senates, die von dem damaligen Ministerpräsidenten Meline nicht an ihre Bestimmung weitergegeben, sondern zu den Akten gelegt worden sind. Ferner veröffentlicht der „Figaro" verschiedene Briefe, welche Dreyfus an den Kriegsminister und den Präsidenten der Republik in den Jahren 1897 und 1898 richtete. Der Verurteilte beteuert darin seine Unschuld und fordert die Revision des Prozesses. Das Blatt enthält ferner einen Brief Dreyfus' an den Gouverneur von Guyana, in welchem er Erklärungen darüber fordert, aus welchem Grunde man ihn in Ketten gelegt habe. — Du Paty de Clam ist infolge gerichtlichen Einstellungsbeschlusses gestern freigelaffen worden. — Die französische Regierung scheint dem bevorstehenden Prozeß in Rennes mit großer Ruhe entgegenzusehen, denn der Minister des Auswärtigen Delcaffö reist morgen nach Petersburg, um den Besuch des Grafen Mu- rawiew zu erwidern, und der Präsident Loubet begibt sich heute nachmittag nach Rambouillet.
Aßen. Das Eindringen europäischenKaPitals und moderner Technik in das Innere Chinas macht erfreuliche Fortschritte. So meldet die „Times" aus Rangun: „Trotzdem die französischen Forderungen nach bedeutenden Eisenbahn-Konzessionen in Jünnan Schwierigkeiten und Verzögerungen seitens der Chinesen begegnen, sind zahlreiche Vertreter französischer Syndikate in Jünnanfu, die um Konzessionen nachsuchen. Es sind zwei französische Läden geöffnet worden. Die Trikolore weht im Zentrum der Stadt." Ueberrascheud klingt dagegen eine andere Meldung desselben Blattes, wonach den britischen Ingenieuren, die den ersten Teil der Luhan-Bahn bauten, ihre Stellung gekündigt worden ist. Binnen kurzem werden französische Ingenieure erwartet. — Nach einem Telegramm des Gouverneurs von Hongkong sind dort in der vergangenen Woche 30 Neuerkrankungen und 31 Todesfälle an der Pest vorgekommen.
Afrika. Die Regierung des Transvaal hat sich zu einem weiteren Schritte des Entgegenkommens verstanden. In einer am Sonntag in Johannesburg abgehaltenen Versammlung von Israeliten wurde eine Depesche des Staatssekretärs Reitz verlesen, in welcher mitgeteilt wurde, daß Präsident Krüger am heutigen Montag im Volksraad beantragen werde, die mit dem Glaubensbekenntnis zusammenhängenden Beschränkungen der politischen Rechtsfähigkeit zu beseitigen und Katholiken und Israeliten zu erlauben, in gleicher Weise wie andere Bekenntnisse das Wahlrecht auszuüben, Wahlbezirke im Volksraade zu vertreten und Staatsbeamte zu werden.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 2. August 1899.
"Auszeichnung.- Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 30. Juli l. I. Allergnädigst geruht, dem Hofreitknecht Peter Stein das Dienstehrenzeichen für 25 Dienstjahre zum 1. August zu verleihen.
*• Von der Universität. Der derzeitige Dekan der juristischen Fakultät, Herr Professor Dr. Reinh. Frank, erhielt einen Ruf an die Universität Halle und wird demselben wahrscheinlich folgen.
** Gießener Volksbad. Der Besuch des Bades im abgelaufenen Monat Juli weist gegenüber dem Vormonat eine abermalige Zunahme auf. Insgesamt wurden abgegeben 8695 Bäder gegen 7910 im Juni, oder im Durchschnitt pro ganzen Badelag 304 Bäder gegen 283 im Monat vorher. — Der Besuch hat sich im einzelnen verteilt, wie folgt :
Schwimmbad 3983 Männer, darunter 479 zu 10 Pf.,
1190 Frauen, „ 183 „ 10 „
Wannenbäder 1. Klaffe 264 Männer, 100 Frauen,
2. „ 705 725
Dampf- und Heißluftbäder, sowie Maffage zusammen 57 Männer, 11 Frauen,
Brausebäder zusammen 1624 (gegen die seitherige Höchste zahl von 1455 im Monat Juni).
Die Personenwage wurde von 220 Personen benützt, das Bad von 53 Personen besichtigt.
* * Mainzer Cornel Quartett. Nächsten Freitag, abends 8 Uhr, giebt das bestrenommierte Mainzer Cornet- Quartett in Steins Garten ein Konzert. Aus die Einzelheiten dieser interessanten Veranstaltung werden wir in einer späteren Notiz zurückkommen.
* • Adreßbuch der Stadt Gießen für 1900. Die Schutz- mannschast ist gegenwärtig mit den Erhebungen für das neu zu bearbeitende, noch vor Weihnachten d. I. erscheinende Adreßbuch beschäftigt. Da sich die eigenhändige genaueste Eintragung aller Einwohner in die zu genanntem Zwecke ausgegebenen Aufnahmezettel für ein möglichst fehlerfreies Adreßbuch erfahrungsgemäß eine wichtige Voraussetzung bildet, so empfiehlt es sich, für pünktliche und leserliche Ausfüllung aller Rubriken Sorge zu tragen. Um ein genaues Verzeichnis der Geschäfte aus den Aufnahmezetteln zusammenstellen zu können, genügt z. B. nicht die kurze Bezeichnung „Kaufmann", sondern es müssen möglichst alle Geschäftsbranchen angegeben werden. Derjenige, der sein Geschäft selbständig und auf eigene Rechnung betreibt, ist durch die Bezeichnung „Meister" in Verbindung mit dem jeweiligen Gewerbe (z. B. Spenglermeister, Schuhmachermeister) kenntlich zu machen. Ferner seien die Agenten daraus aufmerksam gemacht, daß die genaue Bezeichnung ihrer Agenturen, auch der Sitz und Zweck derselben, anzugeben ist. Etwaige Fehler in dem letzten Adreßbuche wollen alsbald entweder mündlich oder schriftlich auf dem Melde- Bureau Großh. Polizeiamts namhaft gemacht werden, damit deren Wiederholung in der neuen Auflage ausgeschloffen ist.
* * Es geht nicht! Zurzeit machen Äußerungen hervorragender Persönlichkeiten früherer Jahrzehnte über die damals beginnenden Eisenbahnbauten die Runde durch die Zeitungen. Darunter findet sich auch ein solches von Robert Stephenson über den zwischen Kirchhain und Neustadt liegenden Teil der Main-Weser-Bahn. Als diese Bahn gebaut werden sollte, ließ die kurhessische Regierung Stephenson aus England kommen, der in Begleitung einer technischen Kommission die Strecke von Kassel bis zur Landesgrenze bei Lollar bereiste. Für die zwischen Kirchhain und Neustadt zu überwindende Wasserscheide zwischen Main und Weser war eine beiderseitige Steigung von 1:100 vorgesehen. Diese Steigung erschien dem berühmten Techniker so ungeheuerlich, daß er sich zu den noch im Besitze der Main-Weser-Bahn befindlichen Akten äußerle: daß eine solche Steigung in Anbetracht der Schwere des rollenden Materials eines Eisenbahnzuges mittelst Dampfkraft niemals überwunden werden könne. Und heute? Wer die langen, schwer beladenen Güterzüge mit den schweren Maschinen, die vollbesetzten Schnell- nnd D-Züge mit ihren langen und massigen Wagen auf der zum Hauptverkehrs^ wege zwischen Süd- und Norddeutschland gewordenen Main- Weser-Bahn vorübereilen sieht, muß zugeben, daß selbst hervorragende Erfinder und Techniker in ihren Anschauungen oft recht kurzsichtig sein können.
* * Ein verlockendes Anerbieten macht aufs neue die Societe artiatique de portraita 9 rue de St. Peterabourg, Paris. Sie ladet in einem gedruckten Rundschreiben zur Einsendung von Photographien der Empfänger ein, um davon eine in Kohlemanier ausgeführte Vergrößerung kostenfrei zu liefern. Die Bilder werden dann auch kostenfrei versandt, allerdings nur gerahmt. Für den Rahmen aber wird ein Preis berechnet, für den man auch in Deutschland Bild und Rahmen erhalten kann. Das ganze ist ein plumper Schwindel, auf den hereinzufallen niemand wünschen wird.
t* Die Hauptversammlung der Mitglieder des Landes" Gewerbevereins für 1899 findet am Sonntag, 13. August, in Groß-Umstadt statt. Den Teilnehmern wird nach der Versammlung noch Gelegenheit gegeben fein, die daselbst veranstaltete Jubiläums-Provinzial-Gewerbe-Ausstellung bei ermäßigtem Eintrittspreise zu besichtigen. Die Tagesordnung für die Hauptversammlung ist wie folgt: I. Besichtigung der Ausstellung von Schülerarbeiten der Kunstgewerbe- und gewerblichen Fachschule zu Offenbach, der Gewerbeschule zu Bensheim, Darmstadt und Michelstadt, sowie der Handwerker- Sonntags-Zeichenschule der Provinz Starkenburg in dem Realschulgebäude. Die Fachschule für Elfenbeinschnitzerei und verwandte Gewerbe zu Erbach, sowie die Lehrwerkstätte für feine Leberarbeiten zu Offenbach sind in dem Hauptgebäude der Gewerbeausstellung vertreten. II. Vormittags 10 Uhr: Frühstück im „Weißen Roß", Empfang der auswärtigen Gäste. III. Vormittags 111/2 Uhr: Beginn der Hauptversammlung im Saale des „Weißen Rosses". 1) Begrüßung der Anwesenden. 2) Geschäftliche Mitteilungen, Thätigkeits^ bericht der Zentralstelle. 3) Umgestaltung des Vergebungswesens; Berichterstatter: Herr Installateur und Stadtverordneter Barber zu Mannheim. 4) Mitteilungen über den Stand der Organisation des Handwerks in Hessen. 5) Leitsätze für die Gestaltung des Zeichenunterrichts an den Handwerkerschulen des Großherzogtums; Berichterstatter: Herr Gewerbeschul-Jnspektor Meyer. 6) Bestimmung des Ortes für die nächste Hauptversammlung in Rheinhessen. 7) Beantwortung der Anfragen des Bezirksverbandes Erbach- Michelstadt. 8) Verschiedenes. IV. Nachmittags 2i/3 Uhr: Mittagessen im Gasthof „Zum Lamm". (Preis des Gedeckes ohne Wein 2 Mk.) V. Besichtigung der Gewerbe-Ausstellung;, gesellige Vereinigung auf dem Ausstellungsplatz, Konzert. Abends Kommers in der Festhalle. — Die Mitglieder des Landes-Gewerbevereins werden gebeten, ihre Teilnahme am Mittagessen bis spätestens Mittwoch, 9. August, Herrn Staab, Vorsitzender des Gewerbevereins Groß-Umstadt, anzuzeigen. Den Teilnehmern an der Hauptversammlung werden Eintrittskarten zur Gewerbe-Ausstellung im Versammlungssaal zu dem auf 50 Pfg. ermäßigten Preise abgegeben. Den.


