Ausgabe 
3.8.1899 Erstes Blatt
 
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Besuchern der Ausstellung wird auf den Strecken der ehe­maligen Hessischen Ludwigsbahn und der Main-Neckarbahn auf einfache Fahrkarte freie Rückfahrt gewährt, falls die Fahrkarte in der Ausstellung mit dem Stempel des Aus- stellungskomites versehen wird.______________________________

Aus der Zeit für die Zeit.

Vor 32 Jahren, am 3. August 1867, starb zu Berlin der hervorragende klassische Philolog August Böckh. Statt die Kenntnis der antiken Sprachen und Schriftwerke an sich als wesentlichen Zweck zu verfolgen, sah er in allen nur das Mittel zum Erwerb einer Gesamtanschauung des antiken Lebens überhaupt. Das erste große Muster solcher Alter­tumsforschung gab sein berühmtes Werk über die Staats­haushaltung der Athener. Er wurde am 24. Novbr. 1785 zu Karlsruhe geboren.____________________________________

Vermischtes.

* Bremen, 31. Juli. WieBösrn. Bur." meldet, wurde mit dem Bau eines neuen Schnelldampfers für denNorddeutschen Lloyd" die Stettiner Maschinenbau- AktiengesellschaftVulkan" beauftragt. Das nach dem Typ des SchnelldampfersKaiser Wilhelm der Große" zu er­bauende Schiff soll eine Schnelligkeit von mehr als 23 Knoten erhalten. Die Lieferung des Schiffes soll im Sommer 1901 erfolgen.

* Naumburg a. d. S., 31. Juli. Der 12. deutsche Turnertag, zu welchem 251 Abgeordnete der Turnver­eine Deutschlands und Deutsch-Oesterreichs, sowie 22 Aus­schußmitglieder der deutschen Turnerschaft erschienen waren, trat gestern hier zusammen. Bezüglich der Stellung der deutschen Turnerschaft zu dem von v. Schenckendorff in's Leben gerufenenReichs-Verein für vaterländische Festspiele" wurde folgende Erklärung beschlossen: Die deutsche Turner­schaft weiß sich mit demReichsverein für vaterländische Festspiele" eins in dem jetzt in seinen Satzungen ausge­sprochenen Bestreben für Volksgesundung und Erstarkung deutscher Sitte, des deutschen Volksbewußtseins und vater­ländischer Gesinnung durch die Pflege aller, in solchem Sinne betriebenen Arten von körperlichen Hebungen. Die deutsche Turnerschaft wird deshalb, soweit sie seit ihrem Bestehen diese Ziele verfolgt hat, eine Mitwirkung des Reichsvereins zur Erreichung dieser Ziele gerne annehmen, soweit sie ihrer­seits bereit ist, die gemeinsamen Aufgaben fördern zu helfen, da die deutsche Turnerschaft aber in der Schaffung neuer örtlicher oder allgemeiner Feste ein wirksames Mittel zur Erreichung der obengenannten Ziele nicht zu erkennen vermag, lehnt sie eine Mitarbeit in dieser Richtung ab und kann auch ihren Kreisen, Gauen und Vereinen eine solche nicht empfehlen.

* Marseille, 31. Juli. Gestern sollten in der Nähe von Marseille um 4 Uhr nachmittags große Stier- gefechte stattfinden. Einer der Stierfechter weigerte sich, aufzutreten, wenn ihm nicht int voraus die ausbedungenen 3000 Frs. ausgezahlt würden. Eine große Menschenmenge harrte des Beginnens und warf, als sich die Vorstellung verspätete, Tische und Bänke mitten in die Arena und steckte sie in Brand. Eine Panik brach aus; indessen vermochte die Feuerwehr das Feuer zu löschen. Die Menge forderte nun unter Drohungen die Eintrittsgelder zurück. Der Direktor der Arena ergriff die Flucht, doch wurden die Eintrittsgelder vom Polizeikommissär mit Beschlag belegt und dem Publikum zurückgezahlt. Der Bürgermeister erklärte, daß er künftig keine Stiergefechte mehr gestatten und die Arena schließen werde.

* Dresden, 30. Juli. Geh. Baurat Professor W a l l o t hat eine Reise nach San Francisco angetreten, die auf etwa ein Vierteljahr berechnet ist. Als einer der inter­nationalen Preisrichter wird Wallot an dem großen Wett­bewerb mitwirken, der für Pläne und den Bau der kalifor­nischen Universität ausgeschrieben war. Der Künstler be­nutzt die Reise, für welche ihm von New-Aork bis zur Westküste ein Sonderzug zur Verfügung gestellt wird, gleich­zeitig zu Studienzwecken. Er wird über Spanien nach Deutschland zurückkehren.

* Der Unfall auf dem Rhein, bei dem ein Pionier ertrunken sein soll, erfährt nach den Angaben der Düsseldorfer Neust. Nachrichten" eine andere Darstellung. Danach scheint der Feldwebel gar nicht gewußt zu haben, daß sich noch ein dritter Mann im Kahn befand. Es heißt da: Drei Pioniere, ein Feldwebel, ein Gefreiter und ein Gemeiner, fuhren am Donnerstag in einem Kahn bei Kaisers-' werth über den Rhein. An der Fähre wurde der Gemeine von dem Seile erfaßt und aus dem Kahn ins Wasser ge­schleift, wo er ertrank. Der Fährmann sowie dessen Ge­hilfe und eine größere Menge Zuschauer beobachteten vom Ufer aus den Vorfall. Da weder der Feldwebel noch der Gefreite irgendwelche Anstalten trafen, den Verunglückten zu retten, sondern ruhig ihren Kurs weiter steuerten, ohne auch nur Umschau nach ihrem Genossen zu halten, so glaubte der Fährmann, daß der Mann als guter Schwimmer sich selbst wieder in den Kahn gerettet habe, und er nahm darum davon Abstand, ipit seinem Kahn dem Ertrinkenden zu Hilfe zu kommen. Erst als der Feldwebel und der Gefreite mit ihrem Kahn am Ufer anlegen, sah der Fährmann, daß der dritte Mann fehlte. Er fragte darum den Feldwebel unter Angabe feiner Beobachtungen nach dem Verbleib des Ge­meinen. Der Feldwebel soll dem Fährmann erwidert haben: ..Was fällt Ihnen ein, wir haben keinen dritten Mann im Dahn gehabt, es kann darum auch keiner herausgefallen oder ertrunken sein." Als der Fährmann erklärte, daß er den SJarfaH aufs allergenaueste beobachtet habe und sich darum nichts von feinen Wahrnehmungen abstreiten lasse, blieb der Feldwebel bei feiner Behauptung.

Das große Pariser Verlagshaus Brandns hat feine Pforten geschlossen. Das ist ein Ereignis in der musika- l ifcgen Welt. Unter dem Kaiserreich war Brandus das

erste Pariser Hans; hier wurden Meyerbeer, Halsvy, Lecocq, Offenbach und andere berühmte Komponisten verlegt. Als die Geschäfte dann schlecht gingen, mußte Meyerbeer verkauft werden; Brandus erzielte für das Verlagsrecht der Meyerbeer'schen Werke die respektable Summe von 1 Million Francs. Käufer war der junge, sehr strebsame Verleger Joubert.

Die Verbreitung des Telephons. Allen anderen Ländern voran stehen die Vereinigten Staaten hinsichtlich des Gebrauchs der Fernsprecher, es sind dort ungefähr 900000 Apparate in Benutzung. Dann folgen Deutschland mit 140000, England 75000, Schweden 50000, Frankreich 35000, Schweiz 30000, Oesterreich 20000, Rußland 18000, Norwegen 16000, Dänemark 15000, Italien 14000, Spanien 12000, Holland 12000, Belgien 10000, Ungarn 10000, Irland 6000, Japan 3500, Kuba 2500, Australien 2000, Ostindien 2000, Portugal 2000, Luxem­burg 2000, Kapland 600, Rumänien 400, Bulgarien 300, Tunis 300.

* Der Plan für die Herbstübuugeu der deutschen Kriegsflotte ist veröffentlicht worden. Die Flotte wird wie folgt zusammengesetzt sein: 1. Geschwader: Chef Vize­admiral Thomsen. 1. Division, bestehend aus den Linien­schiffenKurfürst Friedrich Wilhelm",Brandenburg", Weißenburg" undWörth". 2. Division, Chef Kontre- Admiral v. Wietersheim, bestehend aus den Linienschiffen Baden",Bayern" undSachsen". 2. Geschwader: Kontre- Admiral Hoffmann. 1. Division der Küsteupanzerschiffe Hildebrand",Siegfried" undBeowulf". 2. Division, Chef Kontreadmiral Freiherr von Bodenhausen, bestehend aus den KüstenpanzerschiffenAegir",Odin",Frithjof". Als Aufklärungsschiffe dienen die KreuzerHela",Greif", Wacht" undBlitz". Hierzu kommt die erste und zweite Torpedobootsflottille, welche von den Korvettenkapitänen Bruch und Koch befehligt wird. Vorübergehend treten der Flotte bei: SonderschiffPelikan", FischereikreuzerZielen", die PanzerkanonenbooteSkorpion" undNatter". Die Herbstflotte wird am 16. August vor Neufahrwasser zu­sammentreten. Am 17. und 18. August wird das erste Geschwader nnd die erste Torpedobootsflottille besichtigt, am 19. August das zweite Geschwader und die zweite Torpedo- bootsflottille. Am Sonntag, den 20. August, ist Ruhetag und Wettrennen um den vom Kaiser gestifteten Preis. Vom 21. bis 25. August finden taktische Hebungen in der Danziger Bucht statt, am 26. August Kohlenauffüllen in Neufahrwasser. Am Sonntag, dem 27. August erfolgt dann die Reise nach Kiel mit taktischen Hebungen auf dem Marsche (Marschsicherungsdienst, Torpedobootsangriffe). Am 30. August erfolgt die Besichtigung des ersten Geschwaders im Artillerieschießdienst in der Kieler Bucht, darauf Einlaufen nach Kiel, wo am 31. August Kohlen aufgefüllt werden. Am 1. und 2. September Reise nach der Nordsee, am 3. und 4. Aufklärungsübung im Skagerak und in der Nordsee. Nachdem vom 5. bis 7. September taktische Hebungen vor­genommen sind, läuft die Flotte am 7. September nach­mittags in die Jade resp. in die Elbe ein und füllt am 8. September in Wilhelmshaven und Brunsbüttel Kohlen auf. Am 9. werden die Stellungen zum strategischen Manöver eingenommen. Dieses wird am 10. bis 15. September abgehalten. Am 16. September löst sich die Flotte in Kiel auf.

* Sichere Heilung der Tuberkulose? Die französische und italienische Presse verkünden triumphierend, daß es dem Professor Vincent Cervello an der Uniüerfität in Palermo gelungen sei, eine absolut verläßliche Heilmethode der Tuber­kulose zu finden und zu erproben. Bekanntlich fußten seit Jahren alle neuen Versuche in diesem Gebiete auf den Fest­stellungen des von Geheimrat Koch geschaffenen bakterio­logischen Verfahrens, und das Ziel der Bestrebungen war, die Tuberkelbazillen nicht blos zn isolieren, sondern zu ver­nichten und die Genesenden gegen neue Infektionen zu immunisieren. Als das Serum, welches diese Wirkungen ausübt, gilt bei den französischen und italienischen Aerzten dasAldeide formique, und es handelte sich nur darum, jenes Serum auf die richtige, wirksame und gefahrlose Art in den erkrankten Organismus zu bringen. Professor Cer­vello wählte die Methode der Inhalation des aus dem Serum in die Luft des Jnhalationsraumes eingeführten Formaldehyd, und es soll ihm gelungen fein, Jnhalations- räume zu konstruieren, denen gleichzeitig und stetig soviel Sauerstoff zugesührt wird, daß die Patienten mehrere Stunden lang in denselben zuzubringen vermögen. Die Dämpfe in diesen Räumen nennt Professor CervelloJgazol". Professor Cervello und die Spitalsärzte in Guadagno er­probten zunächst die neue Methode an Patienten, die für aufgegeben galten, und es soll ihnen in allen Fällen neun Frauen und achtzehn Männer eine vollständige Heilung gelungen sein. Ein reicher Bankier, Herr Florio, hat auf seine Kosten ein Sanatorium in Palermo errichten lassen, welcher mit dem Zubau 150 Patienten beherbergen kann. Am 1. August soll diese neue Heilstätte festlich er­öffnet werden. Es ist nicht zu zweifeln, daß auch die deutsche Wissenschaft sich mit der neuen Methode beschäf­tigen und untersuchen wird, ob hier wirklich der Fall des besiegten Todes" vorliegt, wie das die italienische und französische Presse verkünden. Jedenfalls dient diese Methode nur der Heilung bei Erkrankungen der Athmungsorgane.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 2. August, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Wasser 17°, Luft 20°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Neueste Meldungen.

Depeschen des BureauHerold".

Berlin, 2. August. Wie derLokal-Anzeiger" aus Granja meldet, ist der Vertrag über die Legung eines

deutsch-amerikanischen Kabels auf dem Wege über die Azoren nunmehr unterzeichnet worden.

Berlin, 2. August. Zum Rektor der Berliner Univer­sität für das mit dem 15. Oktober beginnende Studienjahr 1899/1900 wurde der Mathematiker Profeffor Dr. Lazarus Fuchs gewählt.

Löbtau, 2. August. Hier erkrankten gestern sechs weitere Personen am Typhus. Die Zahl der Todesfälle stieg gestern auf acht.

Wien, 2. August. In der gestern stattgehabten Sitzung des Wiener Stadtrates wurde eine Resolution angenommen, in welcher die Regierung ersucht wird, den Reichsrat einzuberufen, und ihm die Verordnung über die Zucker­steuer vorzulegen. In der Resolution wird der Erwartung Ausdruck gegeben, der Reichsrat werde die Verordnung nicht genehmigen. Diese Resolution wird in der morgen statt­findenden Sitzung des Gemeinderates zur Beratung gestellt werden.

Wien, 2. August. In Salzburg erregte die A uf - löfung einer von Bürgern stark besuchten Versammlung, in welcher gegen den § 14. protestiert wurde, so große Ent­rüstung, daß der auflösende Regierungsvertreter zur Zer­streuung der Menge Militär requirieren lassen mußte.

Lemberg, 2. August. Jzi Poltawa wurden durch den Genuß verdorbenen Weißbrotes 14 Bauexnknechte ver­giftet. Neun sind gestorben, die andern liegen schwer krank darnieder.

Graz, 2. August. Gestern abend sanden hier große Straßen-Demonstrationen statt, an welchen sich jedoch keine Arbeiter beteiligten. Das Militär wurde kon­signiert. Die Polizei nahm viele Verhaftungen vor.

Brüssel, 2. August. Angesichts der drohenden Haltung im sozialistischen Lager über die Annahme oder Nichtannahme der Verhältniswahlen ist eine allgemeine Versammlung der Sozialistenführer einberufen worden. Es ist bestimmt zu erwarten, daß die Befürworter der Verhältniswahlen Sieger bleiben werden, und daß infolgebeffen diese Wahl- Reform im Parlament eine Mehrheit finden wird. Die Sozialisten sehen ein, daß sie in dem Kampf für das all­gemeine gleiche Stimmrecht bei den übrigen Mitgliedern der Opposition, den Liberalen und einem Teile der Radikalen und Progressisten keine Hnterstützung finden.

Brüssel, 2. August. Der neue Ministerpräsident wird dem König heute seine Antwort betr. die Hebemahme der Kabinettsbildung überreichen. Die Sozialisten machen ihm Verlegenheiten und drohen bereits mit Wiederholung der Straßenszenen. Der König betrachtet die Sage als sehr ernst. r»

Paris, 2. August. In diplomatischen Kreisen kommen­tiert man auf das eifrigste die Reise des Ministers des Auswärtigen, Delcassö, nach Petersburg, der in Bezug auf die Friedens-Konferenz und die Transvaalkrise eine unleugbare Wichtigkeit beizulegen ist. Es unterliegt keinem Zweifel, daß ein Meinungs-Austausch bezüglich der gegen England einzunehmenden Haltung stattfinden wird. Ein Besuch Delcassos in Berlin soll nicht ausgeschlossen sein.

Paris, 2. August. Bisher ist festgestellt, daß Bcaure- paire von sechs Zeugen mystifiziert worden ist. Der Bericht des Regierungs-Kommissars Carriöre betont nicht die Schuld Dreyfus', sondern beschränkt sich auf die Dar­legung der verschiedenen Prozeß-Stadien.

Rennes, 2. August. Auf Wunsch der Regierung wird der Dreyfus-Prozeß im großen Festsaale des hiesigen Gymnasiums abgehalten werden.

Nizza, 2. August. Im hiesigen Zoologischen Garten brach gestern ein Feuer aus, welches großen Schaden an­richtete. Viele seltene Tiere sind verbrannt ober erstickt.

Bukarest, 2. August. Die 5000 Einwohner zählenbe Stabt Abjub (Rumänien) ist abgebrannt. Nur wenige Häuser ftnb unversehrt geblieben. Sämtliche Warenmagazine sinb zerstört.

Belgrad, 2. August. Das Stanbgericht verurteilte gestern zwei Reb akteure bes rabikalenBlattesDnevillist", weil sie bie Mitteilung gebracht hatten, es werbe auf bem Belgraber Hinrichtungsplatze von ber Negierung eine moderne Schlächterei errichtet werden, zu zwei, bezw. drei Jahren Kerker.

Darmstadt, 2. August, 1 Uhr mittags. (Telephon­meldung.) Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 31. Juli d. I. den Direktor des Gymnasiums zu Büdingen, Dr. Ludwig Wittmann, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und Verleihung des Charakters als Geh. Schulrat, mit Wirkung vom 11. September an, in den Ruhestand zu versetzen; den Lehrer am Neuen Gym­nasium zu Darmstadt, Professor Dr. Gustav Mohr, zum Direktor des Gymnasiums zu Büdingen, -- den Direktor des Gymnasiums zu Bensheim, Dr. Gustav Forbach, zum Direktor des Neuen Gymnasiums zu Darmstadt, den Direktor des Gymnasiums und der Realschule zu Offen­bach, Dr. Ludwig Schädel, zum Direktor des Gym­nasiums in Gießen, den Direktor des Gymnasium Friedericianum in Laubach, Dr. Wilhelm Hempel, zum Direktor des Gymnasiums und der Realschule zu Offenbach, den Lehrer am Georg-Ludwig-Gymnasium zu Darm­stadt, Professor Dr. Loeb eil, zum Direktor der Augustiner- Schule , Gymnasium und Realschule zu Friedberg, den Lehrer am Neuen Gymnasium zu Darmstadt, Pro­fessor Dr. Hermann Balser, zum Direktor des Gym­nasium Friedericianum zu Laubach, den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Dr. Friedrich Kie f er, zum Direktor dem Gymnasiums zu Bensheim sämtlich mit Wirkung vorn 6. August zu ernennen.