der Grenze find mit dem Signalement des zweiten Verdächtigen versehen. Die Untersuchung leitet Herr Landgerichtsdirektor Dr. Müller vom hiesigen königl. Landgericht. Sie wird voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen.
— Die Gruson-Eisenwerk-Gesellschaft wurde am 8. Mai 1899 in New-Aork inkorporiert mit dem ausschließlichen Recht, die für die Küstenverteidigung bestimmten Panzertürme herzustellen.
Bremen, 1. Juni. Der hiesige Senat hat sich geweigert, für die willkürliche Verhaftung des russischen Priesters Sotikow durch die Bestrafung der schuldigen Beamten Ge- nugthuung zu leisten. Der russische „Regierungsbote" meldet nun jetzt die Abberufung des russischen Minister- residenten für Bremen, Herrn Westmann.
Kiel, 1. Juni. Bei prachtvollem Wetter erfolgte heute mittag 121/j Uhr der Stapellauf des Panzers „Ersatz König Wilhelm". Die Taufe vollzog der Kaiser selbst. Außer ihm standen aus der sogenannten Taufkanzel die Kaiserin, der Kronprinz und der Großherzog von Baden. Außerdem nahm die gesamte Admiralität und die Staatssekretäre v. Podbielski und v. Bülow, ferner alle dienstfreien Offiziere, die Generale v. Werder und Lindequist teil. Das Schiff erhielt den Namen: Kaiser Wilhelm der Große. In seiner Rede betonte der Kaiser: Möge das neue Schiff allen Gewerben zum Schutz gereichen und den Namen dessen mit Ehren tragen, dem wir allein das Bestehen des Deutschen Reiches verdanken.
Frankfurt a. M., 1. Juni. Bei Besprechung der Zuchthausvorlage sagt die „Franks.Ztg." am Schluffe eines Artikels: „Wenn der Reichstag es ehrlich meint mit der Koalitionsfreiheit, dann darf er nicht erwägen und verhandeln, sondern muß den ganzen Entwurf sofort ablehnen. Denn nicht eine Verschlechterung, eine Verbesserung des Koalitionsrechtes brauchen wir."
Leipzig, 1. Juni. Als Nachfolger des Ober-Reichsanwalts Hamm beim Reichsgericht gilt der Senats-Präsident beim Kammergericht in Berlin, Oberjustizrat Robert Gro schuss.
Aus Gotha wird gemeldet, daß die bereits angeordnet gewesene Stellvertretung des Herzogs Alfred : im Falle seiner Abwesenheit außer Landes durch den Staatsminister Strenge infolge Einspruchs des Koburger Landtages wieder zurückgezogen worden ist.
Ausland.
Wie», 1. Juni. Die Konferenzen zwischenThun und Szell wurden heute vormittag fortgesetzt. Beide Teile zeigen Entgegenkommen, wodurch die Chancen zur Verständigung steigen.
Wien, 1. Juni. Blättermeldungen zufolge hat die Frau des verstorbenen Schauspielers Robert mittelst Morphium einen Selbstmordversuch gemacht. Sie wurde jedoch gerettet.
Klauseuburg, 1. Juni. Infolge eines in einem Kaffeehause entstandenen Streites fand zwischen dem Professor Oberschal und dem Gutsbesitzer Kutnoky ein Pistolenduell statt. Letzterer erhielt einen Schuß durch den Kopf und war sofort tot.
M.P.C. Frankreich. Die vom französischen Aviso Ibis gemachten Telegraphierversuche ohne Draht nach der Küste von Vimereux sind von vollstem Erfolg gekrönt worden. Der Aufnahmeapparat stand in der Kajüte der Ibis und der Draht war an der Spitze des Mastes exponiert. Die Depeschen wurden sowohl an Bord wie am Lande mit größter Deutlichkeit ausgenommen, so daß der französische Marineattache in England, der den Versuchen beiwohnte, seine Anerkennung in jeder Beziehung aussprechen mußte.
Brüssel, 1. Juni. Bei der gestrigen Neuwahl des Vorstandes der französischen Handelskammer wurde Rolland mit 46 von 47 Stimmen abermals zum Vorsitzenden gewählt, ebenso sämtliche früheren Mitglieder des Vorstandes. Der französische Gesandte Gerard wohnte dieser Versammlung nicht bei. Er kann nunmehr entweder selbst die Handelskammer zu einer Neuwahl des Vorstandes einberufen oder die Existenz derselben vollständig ignorieren. Die französische Handelskammer zählt 72 Mitglieder.
Paris, 1. Juni. Major Marchand ist heute vormittag hier eingetroffen. Eine zahlreiche Menschenmenge bereitete ihm auf dem Bahnhofe einen festlichen Empfang. Marchand trug die Parade-Uniform der Marine-Infanterie mit dem Kommandeurkreuz der Ehren-Legion. Vier offizielle Ansprachen wurden gehalten. Vom Bahnhofe fuhr der Gefeierte nach dem Marineministerium, wo gleichfalls Tausende von Menschen sich angesammelt hatten. Einige Häuser hatten geflaggt. Der Marineminister Lockroy, Marchand und seine Offiziere zeigten sich wiederholt auf dem Balkon. Die Menge sang die Marseillaise.
Paris, 1.Juni. Vordem Kassationshofe schilderte heute der Verteidiger Mornard, wie das Kriegsgericht von 1894 systematisch irregeführt worden sei, vornehmlich durch Henry und dessen Helfershelfer. Alsdann verlas Mornard die bereits bekannte Note, die Dreyfus als Truppen-Offizier erhalten hat.
Paris, 1. Juni. Marchand sieht etwas leidend aus. Auf eine diesbezügliche Frage seitens seiner Freunde erwiderte er, daß er an Nieren-Kolik leide und in Vichy deshalb eine Kur gebrauchen werde.
Konstantinopel, 1. Juni. Der Prior des armenischen Klosters in Sassura wurde von Kurden ermordet.
Kairo, 1. Juni. In mehreren Gegenden des Sudans ist die Hungersnot ausgebrochen. Die Behörden sehen sich genötigt, mit Unterstützungen einzugreifen, sodaß der Etat für das neue Jahr infolge der Hungersnot sich sehr ungünstig gestalten wird.
Mates und MsvinMes.
Gieße», 2. Juni 1899.
** Verzeichnis der Sitzungen des Schwurgerichts pro
2. Quartal 1899:
1. Montag den 5. Juni, vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Johannes Stede III. aus Blofeld wegen Sittlichkeitsverbrechen. Die Anklage vertritt: Staatsanwalt Koch; die Verteidigung führen: die Rechtsanwälte Dr. Gutfleisch und Engisch.j
2. Dienstag den 6. Juni, vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Ludwig Göbel aus Frankfurt a. M. wegen Urkundenfälschung, Betrug und Diebstahl. Die Anklage vertritt: Staatsanwalt Zimmermann; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Hoos.
3. Mittwoch den 7. Juni, vormittags 9 Uhr, Anklage gegen Joh. Engelbert Diehl aus Hoch-Weisel wegen Sittlichkeitsverbrechen. Die Anklage vertritt: Ober-Staatsanwalt Dr. Güngerich; die Verteidigung führt: Rechtsanwalt Katz.
** Herrn General v. Madai, dem wegen Ueberttagung eines Brigade-Kommandos aus Gießen scheidenden Kommandeur des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm, zu Ehren, fand gestern abend im Saale des Gesellschafts- Vereins ein Abendessen statt. Die starke Beteiligung an dieser Veranstaltung bewies, daß die bürgerlichen Kreise Gießens eins waren in dem Gedanken, der die Veranstalter der Abschiedsseier leitete, als sie die Einladung zu derselben ergehen ließen. Herr Oberbürgermeister Gnauth eröffnete die Feier mit einer Ansprache, die wir, mehrfach geäußertem Wunsche der Teilnehmer entsprechend, im Wortlaut hier folgen lassen:
Hochverehrter Herr General! Meine Herren!
Eine ungewöhnliche, seltene Feier vereinigt hier uns zur Stunde: Angehörige aller bürgerlichen Kreise unserer Stadt haben sich zusammengefunden zur gemeinsamen Ehrung eines hohen Militärs, des scheidenden Regimentskommandeurs, „unseres Oberst'", so wie wir allmählich uns gewöhnt haben, Herrn v. Madai mit Stolz und Hingebung zu nennen.
Ja, er war „unser" geworden in dem vergleichsweise knappen Zeittaum von drei Jahren, während deren ihm die Führung unseres schönen Regimentes anvertraut war; die ernsten Pflichten des Berufes haben den Obersten nicht abgehalten, daneben auch in unermüdlicher, liebenswürdigster Weise Fühlung zu suchen und immer engere Beziehungen zu knüpfen mit allen Kreisen unserer Einwohnerschaft, derart, daß man eigentlich ihn beneiden müßte um das reiche Maß allseitiger Beliebtheit, dessen Herr v. Madai hier sich erfreut, bei Hoch und Nieder, bei Alt und Jung, (von unseren Damen gar nicht zu reden).
Die vielfachen, rasch sich folgenden Auszeichnungen, welche der allerhöchste Kriegsherr wie unser gnädiger Landesherr in den letzten Jahren seinem Regiment zuteil werden ließen, haben ja bisher schon beredtes Zeugnis gegeben von der Würdigung seiner militärischen Verdienste; kaum minder hoch aber ist der Erfolg anzuschlagen, welchen Herr v. Madai aufzuweisen gehabt in der friedlichen Eroberung der Herzen unserer Mitbürger. Und wie ward dieser Erfolg erzielt? Nicht etwa auf dem Wege kalter, , strategischer Berechnung, nein, impulsiv, von Herzen zu Herzen!
In der Vermeidung jeder Abgeschlossenheit des Standes, im aufrichtigen Bestreben, nach allen Seiten hin gerecht zu werden, im wohlwollenden Eingehen auf die Interessen jedes einzelnen unter uns, so hat Herr v. Madai auch zu seinem Teil uns bestätigt, daß über die Einseitigkeit des Standes und des Berufes hinaus gemeinsame Interessen uns alle umschließen und bewegen, daß auch in den kleinen Verhältnissen einer Stadt wie der unsrigen nur im harmonischen Zusammenwirken aller Kräfte und Kreise das Gedeihen des ganzen gelegen.
Mag sein, daß für ein solches Auftreten des Regiments- Kommandeurs in unserem Gießen an sich kein undankbarer Boden gewesen, aber die rechte Saite mußte doch erst angeschlagen werden, um vollen, schönen Widerklang zu geben, und das hat Herr v. Madai verstanden wie kein anderer, er hat dabei aber auch nicht sich bedacht, wo es galt, seinerseits den ersten Schritt zu thun.
Das ists, wofür wir heute ihm zu danken haben; mag ihm unsere Vereinigung Zeugnis dafür geben, wie hoch wir alle die Verdienste schätzen, die er um die schöne Gestaltung der Wechselbeziehungen aller Kreise unserer Stadt sich erworben, wie sehr wir mit ihm uns freuen der hohen, in seiner Beförderung gelegenen, Anerkennung seiner Berufs- thätigkeit, wie- tief wir freilich auch bedauern, seinen, eben dadurch bedingten Weggang von Gießen.
Doch auch da bleibt uns ein Trost: neben dem teuren Pfand, das in seiner Tochter Herr General v. Madai bei uns zurückläßt, gibt die Anhänglichkeit und Herzensgüte >es Scheidenden uns weiter die Gewähr, daß er gerne und immer wieder in unserer Stadt Einkehr halten wird, wenn irgend im inneren oder äußeren Leben derselben ein be- onderes Ereignis die alten Freunde herbeiruft, sodaß unser Auseinandergehen doch sich vollziehen darf unter dem zuversichtlichen Wunsch: „Auf Wiedersehen!"
Und so, meine Herrn, erheben Sie die Gläser und stimmen Sie aus vollem Herzen ein in den Ruf:
„Unser Oberst", der General von Madai, er lebe )vch, hoch, hoch!"
In seiner nun folgenden Ansprache bemerkte Herr General v. Madai, daß, wenn man die Absicht gehabt habe, ihm das Scheiden schwer zu machen, diese Absicht vollständig erreicht sei; er danke dem Herrn Oberbürgermeister für die ehrenden Worte und die Auszeichnung durch die Einladung zum heutigen Abend; nicht nur er und seine Familie werde dadurch geehrt, sondern auch das ganze Offizierkorps. Daß ein so gutes Verhältnis, wie es der Herr Oberbürgermeister eben geschildert, zwischen der Stadt und der Garnison be
stehe, sei nur zu einem kleinen Teile sein (des „ Verdienst, der größte Teil davon komme dem Herr« r' ® bürgermeister zu. Herr General v. Madai schilderte hm? in humoristischer Weise die ersten Eindrücke, die er bei vor drei Jahren erfolgten Uebernahme des Kommandos Regiments in der Stadt Gießen empfangen, wie er aetmfi maßen als schriftliche Bewillkommnung einen Steuers erhalten, wie er in die Alma mater und die Studem schäft eingeführt wurde usw. Er sei erfreut qeweftB * einer Universitätsstadt seine Thätigkeit entfalten zu kL'' die Eindrücke, die er hier empfangen, seien erfreuliche A wesen, ebenso die Beziehungen des Regiments zur Unwert 457 Einjährig-Freiwillige seien während der drei seines Hierseins durch das Regiment gegangen, und er köA stolz sein auf sein Reserveoffizierkorps und seinen ffru Herr General v. Madai gedachte weiter des angeneb^» Verkehrs und der gemütlichen Abende im Gesellschastsvnei- und gab in humorvollen Worten die Eindrücke wieder h' er im „Fettstübchen", am Spieltisch usw. empfangen.
Eigenschaft als Kommandeur des Regiments mnfiit ib= naturgemäß in Beziehungen zu den Krieger- und SBeteranw vereinen bringen; er freue sich, Männer an der Spitztdiein Vereine, wie Herrn Meyer zu sehen, die stets bereit Ati die Liebe zu Kaiser, Reich und Vaterland zu pflegen n» allezeit gerüstet seien einzustehen für des Reiches Herrlich keit. Er hoffe und wünsche, daß das Verhältnis zwisch^ Militär und Stadt stets ein gutes bleiben werde, alledem, was er erfteuliches in Gießen erlebt, könne Z nicht umhin, auch zwei Punkte zu erwähnen, die ihm nici, angenehm gewesen; erstens sei dies die Polizeistuulc (Heiterkeit), die ihn oft aus dem Kreise lieber Freunde gerissen, zweitens habe ihn die Nachricht, daß Gießen feinem Oberbürgermeister verlieren werde, schmerzlich berilyrt. Zu seiner Freude sei aber die Stadt vor dem großen Per lüft, der ihr in dem Weggänge des Herrn Oberbürgermeisters gedroht, bewahrt geblieben. Der Herr General banftc schließlich für die treue Freundschaft, die er hier gefunden und bittet, dieselbe auf seinen Nachfolger zu übertragen sein Wunsch sei, daß das schöne Verhältnis nicht nur M Regiments-Kommandeur, sondern vom Menschen zumMenschn erhalten bleiben möge; erwerbe sich stets der Zeit erinnern die er hier verlebt. Sein Hoch galt dem Wohlergehen br. Bürgerschaft und dem Blühen und Gedeihen der Stadt Gießen. In einer weiteren Ansprache gedachte Herr @enem von Madai noch der Stunden, die er im Klub und in Gesek- schäft der Damen und jungen Damen verlebt; er bemerke weiter, daß er jeden der drei Korpshäuser als Andenken ein Crystallservice dediziert habe, und lehrte sein Glas auf die Jugend Gießens, die jungen Damen und die junger Akademiker. — Einer der Herren Vertreter der Kmi dankte dem Herrn General für die Dedikationen und versprach, daß die Korps den Herrn General in bester ®rinnemni behalten werden. — Auch der Vorsitzende des Gießne: Kriegervereins, Herr Postsekretär a. D. Meyer, dankte den Herrn General für die ihm gewidmeten freundlichen Worte der Anerkennung. — Herr Traber, Vorsitzender btt Kriegerkameradschaft, gab ebenfalls seiner Freude über di;
Ehrung der Kriegervereine Ausdruck, und brachte zum Zeichn des Dankes ein Hurrah auf den Herrn General aus. -- Herr Geheime Justizrat Bai st gab dem Wunsche Ausdruck, daß auch in Paderborn, der künftigen Garnison des Herrn Generals von Madai, Bürger sind, die mit ihm auf demselben guten Fuße stehen, wie dies in Gießen der Fall gewesen; er ruft Herrn von Madai ein herzliches Willkommen zu, wenn er dereinst entweder als Divisions- oder Sorps General in unsere Gegend zurückkehren sollte. - Bemerkt fei noch, daß der Abend sowohl durch die herrlicher Weise» unserer Regimentsmusik, wie durch Vortrag einiger sehr beifällig aufgenommenen Liedervorträge des Herrn Heinrich, Schirmer verschönt wurde.
** Steuerzahlen. In der gestrigen Sitzung der Stadt verordneten wies Herr Stadtverordneter Dr. Gaffky attj die Unannehmlichkeiten hin, unter welchen die Steuerzahlei bei Entrichtung der Steuer an den Kassen zu leiden haben Man müsse dort stundenlang warten, ehe man abgefertig werde; er frage deshalb an, ob diesem Mißstande nitj abgeholfen werden könne, nötigenfalls durch Vermehrun, der Zahltage oder Festsetzung von Zahlterminen in alpha betischer Reihenfolge nach den Namen der Steuerzahler Sowohl seitens des Herrn Oberbürgermeisters, wie eine Anzahl Mitglieder der Versammlung wurde anerkannt, btt; eine Verbesserung in der Art der Steuerabführung wünschens wert sei, gleichzeitig aber betont, daß die von Henn Dr. Gaffky erwähnten Unannehmlichkeiten in diesem Jahr wohl deshalb besonders fühlbar seien, weil die Zustellun, der Steuerzettel so spät erfolgte. Der Abschluß der Steven listen sei so zeitig wie in den Vorjahren erfolgt, die vn spätete Zustellung der Steuerzettel habe jedenfalls ihrs Grund mit darin, daß dem Steuerkommissariat infolge Ei krankung und anderweitiger Verwendung Hilfskräfte entzogo wurden. Eine Vermehrung der Zahltage sei mit RÜcksich auf die sonstigen Arbeiten der Steuererheber wohl schwn lich durchführbar. Auch wurde erwähnt, daß das Publik» 1 selbst zur rascheren Abfertigung beitragen könne, wenn e sich daran gewöhnen wollte, mit dem Steuerzahlen nich bis zum letzten Tage zu warten; dies sollten uamentltt Leute unterlassen, die finanziell günstig gestellt find. - Wir »erweisen bei dieser Gelegenheit auf die in Nr. 126 dkl „Gießener Anzeiger" enthaltene, von manchem Steuerzahle vielleicht übersehene Bekanntmachung des Großh. 9kwta»* Gießen, laut welcher der Termin, bis zu welchem daS 1. 8* der Staatsstener und der Gewerbspatentstempel »och •lx’ Kosten bezahlt werden können, bis zum 24. Juni hma*i geschoben worden ist, ohne den Steuerpflichtigen das Mattel ns zum letzten Tage zu empfehlen.
*♦ Dienstonszeichnung. Durch Beschluß des Hessische Feuerwehr-Verbandes ist bei sämtlichen dem Verbände uv gehörenden freiwilligen Wehren des GroßherzogtuM
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