laut seiner letztwilligen Verfügung ist, soweit sie stch aus de» Begräbnisplatz bezieht, nicht sogleich «ach dem Tode bekannt gegeben worden, um damals einem zu grosteu Andrange vorzubeugen; ihr voller Text lautet: «Letztwiüige Verfügung. Friedrichsruh, 15. Juni 1896. Für de« Fall meines Todes bestimme ich folgendes: Ich will auf der westlichen Seite des Hohlwegs jenseits der Eisenbahn, auf dem hohen Acker in der Ecke begraben sein. Als Grabschrift wünsche ich: „Fürst von Bismarck, geboren den 1. April 1815, gestorben den.....", und de» Zusatz:
„Ein treuer deutscher Diener Kaiser Wilhelms I." von Bismarck."
Ausland.
Wien, 1. Februar. Der Ministerpräsident hat an die beiden Häuser des Reichsrates ein Schreiben gerichtet, in welchem die Vertagung des Reichstages auf Grund kaiserlichen Befehls ausgesprochen wird.
Prerau, 1.Februar. Das hiesige Aktienbrauhaus ist abgebrannt.
Paris, 1. Februar. Esterhazy hat gestern abend noch Paris verlassen, weil ihm mitgeteilt wurde, daß sein Geleitsbrief in 24 Stunden abgelaufen sei, und daß die Untersuchung, welche auf Antrag seines Vetters gegen ihn eingeleitet wurde, wieder aufgehoben werde. Esterhazy hat gestern abend 9% Uhr einen Zug auf dem Nordbahnhofe bestiegen. Man glaubt, daß er sich nach Belgien begeben hat.
Paris, 1. Februar. Der Senat hat gestern den französisch-italienischen Handelsvertrag mit 248 gegen 40 Stimmen angenommen.
Sofia, 1. Februar. Der Ministerpräsident Grekow und der Finanzminister Tenew erklären, die Vereinbarung über die Pachtung der Orientbahnen und über die Konversion der bulgarischen Rente vollinhaltlich zu acceptieren.
M.P.C. Zur Lage auf der Balkan-Halbinsel. Ein Hauptgrund, warum Deutschland seiner Zeit sich dem Anschneiden der kretischen Frage widersetzte, war der, daß es sich sagte, sobald wieder ein Stück der orientalischen Frage gelöst sei, würde ein neues zum Vorschein kommen. Die orientalische Frage gleicht einigermaßen, so sagte Herr v. Bülow am 12. Dezember 1898 im Reichstage, der Seeschlange, von der ein Stück nach dem andern zum Vorschein kommt. Es wurde damals vielfach geglaubt, Rußland sei mitschuldig daran, daß der König von Griechenland sich nicht zurückhalten ließ, das Schwert gegen die Türkei zu ziehen; das ist aber nicht richtig. Der Vertreter des russischen Kaisers am griechischen Hofe wandte alle diplomatischen Hilfsmittel an, um den König Georg davon zurückzuhalten, daß er zu der ultima ratio der Könige seine Zuflucht nahm; er bat, beschwor, drohte sogar — es half alles nichts, der König erklärte, er laufe Gefahr, seinen Thron zu verlieren, wenn er der kriegerischen Bewegung seines Volkes sich widersetze — es war also absolut nichts zu machen. Die Voraussicht Deutschlands, daß nach Erledigung der kretischen ein neues Stück der orientalischen Frage zum Vorschein kommen werde, ist in der Folge durchaus bestätigt worden. Seit Wochen und Monaten fast droht die mazedonische Frage gefährliche Dimensionen anzunehmen und zum Frühjahr neue kriegerische Verwicklungen herbeizuführen. Da ist denn nicht wenig bemerkenswert, daß von Petersburg aus in autoritativster Form versichert wird, wenn es den politischen Agitatoren gelingen sollte, einen Aufruhr oder eine revolutionäre Bewegung in Mazedonien zu erregen, würde diese Bewegung in keinem Fall einen sympathischen Widerhall in Rußland oder in anderen europäischen Staaten finden. In der Wiener politischen Korrespondenz wird der Hoffnung auf Eindämmung der mazedonischen Bewegung um so unzweideutiger Ausdruck geliehen, als hierbei die andauernde Mitwirkung Oesterreich- Ungarns sicher sei. Thatsächlich liegen die Dinge auf der Balkanhalbinsel so, daß die Haltung Oesterreich-Ungarns sehr ins Gewicht fällt. Man darf gespannt sein, inwieweit die Negierung Kaiser Franz Josefs die auf ihm unter Umständen durch den Ernst der Lage gebotene Aktivität gesetzten Erwartungen rechtfertigen wird.
Balkanstaaten. In den Tagen der heftigsten Angriffe der gesamten bulgarischen Opposition gegen die Negierung hat ein schwerer Schicksalsschlag das Familienleben des Fürsten Ferdinand betroffen. Die Fürstin Marie Luise von Bulgarien ist in der Nacht des 31. Januar an den Folgen der Entbindung gestorben, während die neugeborene Prinzessin Nadeschda am Leben ist. Die Fürstin war vor einigen Tagen nicht unbedenklich an Jn- fiuenza erkrankt, sodaß ein Wiener Arzt zur Behandlung
steht nämlich eine gesetzgebende Versammlung zur Seite, gebildet von der Taimua oder Herrenhaus und der Faipule oder Abgeordnetenhaus. Die Mitglieder dieser beiden Häuser werden von den Provinzen und Distrikten gewählt. Ganz wie bei uns. Es überraschte daher vor zwei Jahren, als mau in Berlin und anderen Großstädten die vorgeführten Samoainsulaner eigentümliche, vorsintflutliche Arbeiten und Getränke verrichten und zubereiten sah.
So bereitete beispielsweise eine der wirklich hübschen Samoainsulanerinnen einen sogenannten berauschenden Trank auf der Bühne vor den Zuschauern. Diesen Trank nannten sie Kawa und bereiteten ihn aus der Wurzel eines Pfefferstrauches, indem sie die Wurzel kauten, in eine hölzerne Schüffel spuckten und dann unter Umrühren Wasser zusetzten. Eigentlich mußte diese Mischung nun erst gähren, aber die Samoaner tranken sie gleich so auf der Bühne. Außerhalb derselben kannten sie diesen Trank nicht, da zogen sie europäische Weine und echte Biere vor. Es waren eben gebildete Wilde, die den Europäern eine Komödie vorspielten.
berufen werden mußte. Die eingetreteue Befferung ward aber durch die vorzeitige Entbindung der Fürstin schwer unterbrochen, und diesem Zusammentreffen erlag bie junge Frau. — Die Heirat des Fürsten Ferdinand mit der gleichfalls römisch-katholischen Prinzessin Marre Luise von Parma (geboren am 17. Januar 1870) erfolgte 1893 in Villa Pianore in Italien, nachdem Ministerpräsident Stam- bulow alle Schwierigkeiten wegen der späteren Religion des Thronfolgers geebnet hatte. Er hatte mit der Einbuße seiner Volkstümlichkeit die Verfassungsänderung durchgesetzt, die erst die Vermählung des Fürsten ermöglichte. Daß später der erstgeborene Prinz Boris trotzdem orthodox getauft und in der griechischen Konfession erzogen wurde, gab der streng katholischen Fürstin einen harten Stoß, aber sie fügte sich dem bourbonischen Familien- und dem Staatsinteresse. Sie wurde, was man von dem Fürsten Ferdinand nicht sagen kann, der gute Engel Bulgariens. Ihre milde Hand wirkte überall helfend und Gutes thuend. Ihre Volkstümlichkeit war stets ein nicht zu unterschätzender Faktor angesichts der Gleichgiltigkeit, die man dem Fürsten entgegenbrachte. Es wird behauptet, die Fürstin habe vor der Entlassung Stambulows gewarnt, der ihr wohl persönlich wegen seiner nicht höfischen Manieren nicht sympathisch war, dem sie aber Dankbarkeit bewahrte, weil er mit Einsetzung seines Einflusses für die Heirat gewirkt hatte. Auf das politische Leben hat sie wenig Einfluß geübt. Während ihr Gemahl mehr außer- als innerhalb Bulgariens weilte, widmete sie sich daheim ihren Mutterpflichten. Außer dem Prinzen Boris, der am 30. Januar 1894 geboren wurde, schenkte sie ihrem Gatten auch den Prinzen Kyrill und die Prinzessin Eudoxia Augusta. Das jüngste Kind, Nadeschda, kostete der Mutter Leben. Mit der Verstorbenen ist von dem Fürsten Ferdinand der gute Engel gewichen, und wer weiß, ob dieser Tod nicht politische Folgen hat.
Kairo, 1. Februar. Bisher haben den Kanal 3500 spanische Soldaten auf dem Transporte von den Philippinen nach Spanien passiert.
Vereinigte Staaten. Während dem „Jmparcial" von London ausführliche Telegramme über die Drohungen der amerikanischen Presse gegen Deutschland zugehen, veröffentlicht die „Correspondencia de Espana" einen von New-York datierten Brief mit interessanten Angaben darüber, wie die öffentliche Meinung gemacht und in amerikanischem Interesse beeinflußt wird. „Seit einiger Zeit", heißt es da, „beginnt die Regierung Mc. Kinleys, da sie merkt, daß die Genehmigung des Friedensvertrages im Senat auf Schwierigkeiten stößt, Deutschland gegenüber dasselbe Verfahren einzuschlagen, dessen sie sich bediente, um auf die öffentliche Meinung in Amerika und England beim kubanischen Krieg einzuwirken. Seitdem dieser beendet ist, sind die 25 000 Freiwilligen von Santiago brotlos und in New- York, Boston, San Francisco, Chicago, Washington u. s. w. treiben sich Tausende, welche die „ruhmreichen Schlachten auf Cuba" mitgemacht haben wollen, herum und rufen die öffentliche Mildthätigkeit au, indem sie zerfetzte und sehr geschickt von spanischen Kugeln durchlöcherte Uniformen zur Schau tragen. Alle diese Bettlerbanden sind sehr anspruchsvoll geworden, und der einzige Ausweg, den Mc. Kinley sieht, um sich ihrer zu entledigen, besteht darin, sie nach den Philippinen zu senden. Um aber ein bedeutendes stehendes Heer zu schaffen, bedarf es eines Vorwandes, und den glauben die Politiker des Weißen Hauses dadurch zu erlangen, daß sie Verwickelungen mit Deutschland an die Wand malen bezw. heraufbeschwören. Um auf den Senat und die Wählermassen einzuwirken, hat die Presse daher einen Feldzug gegen Deutschland eröffnet, worauf die „Kölnische Zeitung" in energischer Weise antwortete, indem sie die englisch-amerikanische Presse anklagte, wissentlich ihre Leser zu betrügen und die Wahrheit zu fälschen. Was man aber vielleicht nicht weiß, ist, wie und mit welchen Mitteln die amerikanische Regierung vorgeht, und das sei daher hier berichtet. Seit Januar bis August 1898 hat Oberst Hay, der damals bekanntlich Botschafter in London war, über 15 Millionen Franken für die englische Presse verausgabt. Er verfügte über einen unbeschränkten Kredit in einer Zweigstelle eines amerikanischen Bankhauses in der City; die spanische Botschaft erfuhr äußerst interessante Daten darüber. Die Zeitungen wurden nicht direkt unterstützt, denn die englischen Blätter nehmen nur selten Geld an. Da sie aber unendliche Spalten füllen müssen, so übernehmen es die Telegraphenagenturen, ihnen diese Arbeit zu erleichtern. So erklärt es sich, daß während des kubanischen Krieges alle englischen Zeitungen täglich durchschnittlich 5000 bis 6000 Worte als Spezialtelegramme bringen konnten. Dieser Dienst kostete den Zeitungen nicht mehr als die gewöhnlichen Agenturtelegramme. Es wäre den Agenturen natürlich einfach unmöglich gewesen, derartige Kosten zu decken, wenn sie nicht mit den Unterstützungen der Washingtoner Regierung hätten rechnen können. Das erklärt den tendentiösen und Spanien systematisch feindlichen Charakter dieser Telegramme, womit die Amerikaner die Welt betrügen und die öffentliche Meinung in England für sich gewinnen konnten. Ohne Anwendung solcher Mittel würde es den Vereinigten Staaten angesichts der Haltung Europas nie gelungen sein, ihren Ausdehnungsinstinkten zu folgen und Spanien die Kolonieen zu entreißen. Genau dasselbe System beginnt nun von neuem in Bezug auf die Philippinen und gegen Deutschland. Die Vereinigten Staaten fangen an, Europa, und besonders London mit Depeschen zu überfluten, die vom Weißen Hause beeinflußt und dazu bestimmt sind, die öffentliche Meinung in England mit fortzureißen, um neue Appetite befriedigen und das Völkerrecht wieder auf den Kopf stellen zu können, iudem sie sich unter dem Vorwand, daß Deutschland nach dem Besitz des Archipels strebe und Aguinaldo ermutige, zunächst zu einem Vernichtungskrieg gegen die Philippiner anschicken. Es ist nötig, der zivilisierten Welt den Gebrauch solcher Mittel zu offenbaren, die es im Jahrhundert des Fortschritts und der Aufklärung einer demokratischen Republik
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gestatten, sich in den Henker der schwächer» Völker zu verwandeln.-
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Males und Provinzielles.
Aus dem Vogelsberg, 1. Februar. Mit dem Heutigen hat für die Jagd die allgemeine Hegzeit begonnen, und auch Freund Lampe darf sich wieder der Sicherheit vor Jäger und Jagdhund eine Zeit lang freuen. Unsere Jäger blicken beim Schluß der Jagd auf kein besonders reiches Ergebnis zurück. Ein Hauptfaktor für den Waidmann ist gänzlich in diesem Winter ausgeblieben - der Schnee. Manchem Häslein, dessen Spuren und dessen Lager der Schnee sicher verraten hätte, wäre das Lebenslicht ausgeblasen worden, hätten wir Schnee gehabt; aber auch Meister Reinecke hätte gewiß in diesem Falle mehr seiner Zahl verloren. Heber* Haupt wäre die Jagd auf das Rauhwild, vor allem darunter auf Marder und Iltis, ergebnisreicher gewesen. Läßt sich das Ausbleiben des Schnees so für das Pelzwild beklagen, so darf das um so weniger ein echter Waidmann bezüglich der übrigen Jagd. Wer da weiß, wie auf gar vielen Feld- und Waldjagden von den Pächtern eine Raubjagd betrieben wird, so daß das Vorkommen eines einzigen Häsleins fast zur Seltenheit geworden ist, der wird den überaus milden Winter als eine sehr notwendige Hege bewillkommnen. Feldjagden, bei denen während eines Jahres oft bis zu 100 Hasen geschossen wurden, liefern heute kaum die Hälfte oder gar das Drittel. Allerdings sind die hohen Pachtpreise der früher so billigen Feldjagden hierbei mitsprechend. Viel besser als der Stand der Hasen ist derjenige der Rehe. Dieser muß als ein vortrefflicher bezeichnet werden. Die großen Waldungen, insonderheit aber auch die echt waid- männische Behandlung des Rehstandes in größeren Jagdbezirken, sorgen dafür, daß der Rehstand nicht so dezimiert wird, wie der der Hasen. Der überaus milde Winter ließ das Reh, wie überhaupt alles Wild, besonders feist werden. — Auffallend ist in diesem gelinden Winter die sehr geringe Zahl unserer Standvögel. Mag auch ein strengerer Winter die gefiederten Freunde mehr zusammentreiben und sie den Dörfern zuführen; allein auch im Felde und im Walde ist die Minderzahl der Vögel bemerkenswert. Fast keine Goldammern, keine Buchfinken, keine Edel- oder Tannenfinken bemerkt man. Wo halten sie sich diesen gelinden Winter mehr auf? Die Beantwortung dieser Frage wäre von Interesse. Auch die beerenfressenden Vögel, wie Krammets- vögel u. a., bemerkt man gar nicht in den Hecken, die doch voller Früchte hingen. Dagegen haben uns die Staate, die sonst im Winter nicht vorhanden waren, gar nicht verlassen. Lerchen, die bei gelindem Wetter in der Regel im Februar zurückkommen, zeigten sich schon in den letzten Wochen des vorigen Monats.
§§ Vom Vogelsberg, 1. Februar. Die Industrie verschafft sich nach und nach auch in unserem oberen Gebirg Eingang. Vor einigen Jahren wurde eine Papierwaren* fabrik in Herchenhain gegründet, sodann eine Cigarrenfabrik von einer Hamburger Firma, die schon etwa 20 Pcr/snen beschäftigt und ihren Betrieb noch zu erweitern gedenkt. Ferner wurde im vorigen Jahr von einer Firma aus Fulda eine Molkerei in Ilbeshausen gegründet, und nun soll noch eine Genossenschafts-Molkerei in Grebenhain, Crainfeld oder Bermuthshain errichtet werden. Demnächst wird von einem Kaufmann aus Lichenroth eine Cigarrenfabrik in Birstein errichtet, mit einer Niederlage in Lichenroth.
§§ Kaulstoß (Kreis Schotten), 31. Januar. Ein hiesiger Landwirt brachte in voriger Woche seine letzten Kartoffeln vom Felde yach Hause. Der Mann macht es jedes Jahr o. Auch hat er noch einige Fuhren Heu und Grummet draußen liegen und werden dieselben jedenfalls erst im ^riit)* ahr nach Haus gefahren werden._____________ _
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• Hamburg, 29. Januar. In Hamburg wird demnächst die erste öffentliche Bücherhalle zur allgemeinen unentgeltlichen Benutzung eröffnet werden. Die „Patriotische Gesellschaft" und eine Anzahl von Privatleuten haben die notwendigen Mittel, der Staat das Gebäude, ein ehemalige» Leihhaus an den Kohlhöfen, zur Verfügung gestellt. Man plant nicht nur eine Benutzung der Werke innerhalb bet Hauser, sondern auch ein Ausleihen derselben, und zwar ohne Pfand und Bürgschaft. Erfahrungen auf diesem Gebiete werden erst aesammelt werden müffen.
mr. München, 31. Januar. Deutsche Architekten be schloffen, anläßlich einer Versammlung in Berlin mit bet Ausführung von Glasmalereien, bei zahlreichen nw erstehenden Bauobjekten, insbesondere die kgl. bayr. Hofgla» Malerei von Franz Hav. Zettler hier zu beauftragen. Gewiß ein ehrendes Zeuanis für die Münchener Kunst!
* Westerland Sylt, 1. Februar. Das Denkmal für ben verstorbenen Staatssekretär Exzellenz von Stephan, welcher lange Jahre hindurch unser ständiger Kurgast war und welchem Sylt durch die telephonische Verbindung nut Hamburg und Berlin und durch die Herstellung unser" sonstigen vorzüglichen Verkehrsverhältnisse zu Wasser uw zu Land so viel verdankt, wird am 1. Juli eingeweihi werden. Die in Marmor ausgeführte Portraitbüste md einem drei Meter hohem Postament wird einen würdig" Schmuck unseres Kurhausgartens bilden. — Für unse" verehrlichen Badegäste wird es von großem Jntereffe f"*' zu erfahren, daß der Strand sich fast um das dopM verbreitert hat und daß ferner das Netz unserer Radfah^ wege fast auf den gesamten bewohnten Teil der Insel o«*' gedehnt ist; nach dem Urteil von Kennern sollen die Rabl"' wege auf der Heide zu den besten dieser Art gehören-___
Verkehr, Kmd- und Volkswirtschaft.
tiemM, 1. Februar. FruchrmarN. Stocher X 14,09,| weißer Wei,« X 00.00, ftoin X 11.15, Gerste X Hiser X 7.26.


