b. Die Forderung der Geldzulage ist auf die Dienstzeit bis zur Beförderung zum Oberleutnant zur See zu beschränken.
c. Die Ausbildung des Offizierersatzes ist während des ersten Dienstjahres wie bisher auf Schulschiffen durchzuführen. Nach Ablauf des Ausbildungsjahres auf Schulschiffen sollen die Seekadetten einer Prüfung unterzogen werden, nach deren Bestehen sie zu Fähnrichen zur See zu befördern und für ein Jahr auf die Marineschule zu kommandieren sind. Daran soll sich während eines weiteren halben Jahres die Ausbildung in Spezialkursen für Artillerie, Torpedowesen und Jnfanteriedienst anschließen. Die Hauptprüfung zum Offizier ist am Schluffe der Marineschule abzuhalten und durch Prüfungen nach den einzelnen darauf folgenden Spezialkursen zu vervollständigen.
d. Die Anforderungen für die abzulegenden Prüfungen find unter Weglassung des nicht mehr zeitgemäßen Stoffes dem vorstehenden Ausbildungsgange anzupassen.
e. Die Takelage der Schulschiffe ist soweit zu beseitigen, als mit Rücksicht auf die Sicherheit der Schiffe angängig erscheint.
f. Die Fähnriche zur See sind nach Erledigung der Spezialkurse und Bestehen der Offiziersprüfung für zwei Jahre an Bord zu kommandieren. Nach Ablauf des ersten Jahres sind die geeigneten Fähnriche zur See für die Beförderung zum Leutnant zur See vorzuschlagen.
3) Von der Einrichtung einer Vorbereitungsschule für Seekadetten-Aspiranten ist abzusehen.
4) Gestattet die vermehrte Schjffsjungeneinstellung nicht mehr, beide Jahrgänge wie bisher gleichzeitig auf den Schulschiffen unterzubringen, so soll die erforderliche Anzahl Jungen des älteren Jahrganges unter besonderer Berücksichtigung der körperlich und in Bezug auf dienstliche Leistungen am 'meisten fortgeschrittenen, unter Beförderung zu Leichtmatrosen auch auf andere Schiffe verteilt werden. Die Beförderung der Jungen und Leichtmatrosen zu Matrosen soll nach einer Gesamtdienstzeit von zwei Jahren erfolgen.
5) Um die Z»hl der Geschützführer, 8. L- und M.W.= Schützen zu vermehren und diese artilleristischen Spezialisten der Marine möglichst lange zu erhalten, sind bei den Matrosendivisionen vom 1. April 1899 vorzugsweise Fünf- und Sechsjährigfreiwillige neben den übrigen Freiwilligen einzustellen. Auf die Fünf- und Sechsjährigfreiwilligen sollen sinngemäß die für die Vierjährigfreiwilligen geltenden Bestimmungen Anwendung finden.
6) Mir sind Vorschläge zu unterbreiten, wonach dem gegenwärtig aus dem Heizerpersonal hervorgegangenen Feuermeisterpersonal die Verwendung im Maschinendienste und die Beförderung zu Maschinisten und Obermaschinisten zugänglich gemacht wird.
7) Sie haben die durch die vorstehenden Anordnungen berührten Dienstvorschriften neu aufzustellen und mir baldigst zur Genehmigung vorzulegen.
Berlin, Schloß, den 20. Februar 1899.
Wilhelm.
In Vertretung des Reichskanzlers: Tirpitz.
An den Reichskanzler (Reichs-Marine-Amt)."
— Zur Bestätigungsfrage des Berliner Bürgermeisters schreibt die „Freisinnige Ztg.": Der Reichskanzler hat in der Audienz beim Kaiser am Mittwoch die Bestätigung des Bürgermeisters Kirschner zur Sprache gebracht und dadurch bekundet, daß die Autorität des Ministers Freiherrn v. d. Recke nicht ausreichend ist, um
Schauspielerstandes geworden ist. So ist durch diese Episode geschickt ein Zeitmoment festgehalten. Das Lustspiel entstand im Frühjahr 1843; „in dem kleinen Hausgärtchen am Hotel Reichmann zu Mailand, auf dessen Oleanderbüsche, Springquellen und Sandsteinamoretten hinaus ein Zimmer führt, wo vier Wochen lang die ersten vier Akte dieser Arbeit reiften. Am Comersee folgte der fünfte". Nichts ist mir für Gutzkow bezeichnender gewesen, als daß er, ein geborener Berliner, in diesen „nur die Gesetze des Ideals weckenden Umgebungen" einen nüchternen Stoff aus einer nüchternen Zeit, einen Stoff, der im märkischen Sand angesiedelt ist, bearbeitet hat. So völlig unlyrische Dichter gehören, der Muse sei Dank, zu den Seltenheiten. Ihm fehlt nicht nur das Vermögen, selbst eine lyrische Stimmung hervorzubringen, sondern er ist auch für den Zauber der lyrischen Stimmung unempfänglich. Einen unpoetischeren Kopf als Gutzkow hat unsere Litteratur kaum aufzuweisen. Er ist aber durch und durch Verstandesmensch, dem das gebricht, was den Künstler in letzter Linie ausmacht, die Fähigkeit, einen Moment zu erschöpfen, die Kunst aus dem Quickborn der Natur erfrischt hervorgehen zu lassen. Unkünstlerisch obschon bühnenwirksam, bleibt auch sein Lustspiel „Zopf und Schwert", das einen ähnlichen Familienkonflikt behandelt, wie ihn Goethe in dem ersten Buch von „Dichtung und Wahrheit" darstellt. Die Jntriguen am Hofe des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelms I. drehen sich um die Vermählung der Prinzessin Wilhelmine, der geistvollen Memoirenschreiberin, die zuerst ein Spielball in der Hand ihrer Eltern ist, die aber schließlich doch die Stimme des Herzens sprechen lassen darf. Der Erbprinz von Bayreuth, ein Freund des Kronprinzen, kommt, sieht und siegt, er schafft alle Jntriguen aus der Welt und schlägt die begünstigten Rivalen durch sein fascinierendes Wesen aus dem Felde. Das wird ihm um so leichter, weil man diese Jntriguen nicht allzu ernst nehmen darf. Dieser König, dessen weise Sparsamkeit in Knauserei, dessen Aufrichtigkeit in lakaienmäßigc Grobheit verzerrt ist, redet Dinge, die man nicht ernst nehmen darf, weil er sie selbst nicht ernst meint. Das grenzt natürlich an die Karikatur, und kein Histrione kann diesen Zwiespalt verdecken, der zuletzt in die Worte gefaßt wird: „Er wollte mit seinem Schwert wohl König, aber mit seinem Zopf im Staat nur der erste Bürger fein'"
die Ansicht des Staatsministeriums, welches bekanntlich die Bestätigung befürwortet, entsprechend zum Ausdruck zu bringen.
Ausland.
Paris. 28. Februar, lieber das monarchistische Komplott sind die verschiedensten Gerüchte verbreitet. So heißt es, daß Buffet, der Vertrauensmann des Herzogs von Orleans ebenfalls von dem Plane Deroulödes gewußt habe. Vor dem Untersuchungsrichter erklärte er, Deroulöde habe mit seiner tölpelhaften Ueberstürzung alle Pläne der Orleanisten zu schänden gemacht. Man hätte mit dem Putsch warten müssen, bis ein orleanistischer General das Portefeuille des Kriegsministers übernommen hätte.
Paris, 28. Februar. Bei den bisher vorgenommenen Haussuchungen wurde auch eine Liste von Personen beschlagnahmt, welche, wenn der Staatsstreich gelungen wäre, als Beamte eingestellt werden sollten. Ebenso wurde eine orleanistische Fahne aufgefunden.
Paris, 28. Februar. Obgleich bei den Orleans die Vorsicht als der beffere Theil der Tapferkeit angesehen wird, geht doch, mehreren radikalen Blättern zufolge, aus beschlagnahmten Papieren unzweideutig das Bestehen einer orlea- nistischen Verschwörung hervor. Gewisse auswärtige Souveräne hätten Geld dafür hergegeben. Bei den Haussuchungen in den Räumen des royalistischen Ausschusses wurden auch Bildnisse des Herzogs von Orleans und eine von Lilien gekrönte Trikolore beschlagnahmt. Anderweitigen Darstellungen zufolge erhellt indes der Operettencharakter der orleanistischen Umtriebe aus den aufgefundenen Listen der Anwärter für amtliche Anstellungen. Junge Lebemänner wurden im ungedruckten Amtsblatte als Präfekten und Gerichtsräte bezeichnet. Bis zu den Feldhütern hinunter haben sich Stellenjäger vormerken lassen. Zur Verwirklichung dieses TraumeG fehlte nach Aussage der orleanistischeu Vertrauensmänner nur eine Kleinigkeit, ein aktiver General X. Diesen wollte man zuerst regelrecht zum republikanischen Kriegsminister machen lassen und, einmal im Amte, sollte er die ganze Maschine in Gang setzen. Diesen Prachtplan habe Döroulödes Streich verdorben. — Was die Regierung zu unternehmen gedenkt, ist vorläufig noch ungewiß. Viel hängt von der heutigen ersten Vernehmung Döroul^des vor dem Untersuchungsrichter ab. — Der Senat beschäftigte sich am Montag mit der von der Deputiertenkammer schon angenommenen Vorlage über die Abänderung des Revisionsverfahrens. Obgleich mehrere Redner sich sehr entschieden dagegen aussprachen, ist an der Entscheidung im Sinne der Annahme des Gesetzes wohl schwerlich etwas zu ändern.
London, 28. Februar. Aufsehen erregt in verschiedenen Kreisen eine Korrespondenz eines Dubliner Blattes, worin die Aufmerksamkeit der leitenden Marinekreise auf die That- sache gelenkt wird, daß der Hafen von Biserta und die ganze tunesische Küste seit Beginn der Faschoda-Angelegen- heit bedeutende Truppen-Verstärkungen erhalten hat. Während der Faschoda-Affaire betrug die Stärke der Besatzung von Biserta nur 500 Mann, sodaß damals ein Handstreich Englands gegen diesen Kriegshafen ein leichtes gewesen wäre. Heute aber seien in Tunesien über 30000 Mann Truppen konzentriert, welche jeden Angriff Englands unmöglich machen würden.
— Die Gemahlin des neuen Vizekönigs von Indien, Lady Curzon, hat die indische Presse im Sturme erobert Das bedeutendste indische Blatt in Bengalen, der „Bangabasi" erklärt, daß Rati, Saraswati und andere Göttinnen im Hindu-Pantheon ihr Haupt in Gegenwart Lady Curzons verbergen müssen. „Die letztere ist ein in Gold gefaßter Diamant oder der Vollmond an einem kleinen herbstlichen Himmel. Ihre Hautfarbe ist wie geschmolzenes Gold, das weiße hat schon einen Anflug von rot in diesem Lande angenommen. Ihre Zähne sehen wie Perlen aus. Ihre Taille ist herrlich schlank. Ihr Rabenhaar im Gegensatz zu ihrem Teint läßt sie wie das Bild Saraswatis erscheinen. Ihr wohlgebildeter Kopf mit seinem schwarzen Haar ruht schon auf einem Schwanenhalse. Ihre Augen sind nicht dunkel, noch haben sie einen Anflug von rot. Ihre Farbe ist vielmehr purpurn. Stets ruhelos, strahlen sie von Intelligenz. Lady Curzon vereinigt in ihrer Person alle Zeichen der Wohlfahrt. Ihre Stirne ist klein und eng, ihr Hals wie der eines Schwanes und ihre Stimme ähnelt der des Kuckucks".
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 1. März 1899.
* * Prüfung. Einundzwanzig Schüler der Ober- Prima vom Realgymnasium unterzogen sich gestern, 28. Februar, der Reifeprüfung unter Vorsitz des Herrn Oberschulrats Dettweiler. 11 Schüler konnten auf Grund tüchtiger Leistungen und guten Ausfalls der schriftlichen Arbeiten von der mündlichen Prüfung dispensiert werden. Die anderen 10, die sich der mündlichen Prüfung unterzogen, bestanden sämtlich.
* * Parlamentarisches. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer der Landstände hielt gestern in Gemeinschaft mit Vertretern Großherzoglicher Regierung eine Sitzung im Ständehaus zu Darmstadt ab, in welcher einzelne Differenzpunkte zwischen Regierung und Ausschuß einer Besprechung unterzogen wurden. Zu gleicher Zeit tagte der vierte Ausschuß und erstattete über 9 Anträge bezw. Vorstellungen Bericht.
• * Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischeu Alpenvereins. Wir machen an dieser Stelle darauf aufmerksam, daß es der Leitung der Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischeu Alpenvereins gelungen ist, sowohl ihren Mitgliedern, als auch Freunden der GebirgS- welt morgen (Donnerstag) abend einen höchst interessanten, durch farbige Lichtbilder erläuterten Vortrag über das eigenartige Bergland „Siebenbürgen" bieten zu können.
Der Vortrag findet im Vereinslokale (Cafö Ebel, oberer Saal) statt, und können Gäste zu demselben eingeführt werden (siehe Inserat). — Der am verflossenen Sonntag seitens der Sektion veranstaltete Ausflug auf den großen Feldberg vereinigte 18 Mitglieder und Gäste, welche bet dem herrlichen Winterwetter eine höchst genußreiche Wanderung hatten. Auf der Höhe des Feldberges war es so warm, daß man im Freien saß.
• • Stadttheater. In der gestrigen, 15. Volksvorstellung gelangte bei übervollem Hause und flotten! Spiel das vier- aktige Karlweis'sche Volksstück „Das grobe Hemd- wirkungsvoll zur Darstellung.
Stadttheater. „Fuhrmann Henschel", Gerhart Hauptmanns überall von sensationellem Erfolge begleitetes neues Schauspiel, wird hier am kommenden Freitag mit Herrn Hosschauspieler Hermann Leffler vom Wiesbadener Hoftheater in der Titelrolle zur Aufführung gelangen.
• • Polizeibericht. Als vorgestern nacht gegen s/42 Uhr ein Schutzmann in einem hiesigen besseren Lokale ordnungs- mäßig Feierabend gebot, wurde er von einem Studenten aus Bayern in höchst ungeziemender Weise bewillkommnet. Da der Studio im Widersprach mit seinem Namen kein Aufhören fand, war Anklage wegen Beamtenbeleidtguug die Folge seiner Beredsamkeit. — Ein Fechtbruder, welcher sich taubstumm stellte, entwendete gestern in der Frankfurterstraße aus einer Wohnung, wo er bettelte, eine Uhr mit Kette. Derselbe wurde festgenommen und fand sich die gestohlene Uhr und Kette in seinem Besitz vor.
th. Alsfeld, 28. Februar. Der Ausschuß der landw. Provinzialvereins, welcher am 20. d. Mts. im Hotel zum Prinzen Carl in Gießen eine Sitzung abgehalten hat, faßte eine Anzahl Beschlüsse, die ein weitergehendes Interesse, besonders für die landwirtschaftliche Bevölkerung in Anspruch nehmen dürften. Nachdem zunächst über 200 neue Mitglieder ausgenommen worden waren, wurde nochmals über die Frage wegen Besetzung der Stelle eines Tier-Zuchtinspektors verhandelt. Der Ausschuß hatte diese Stelle Herrn Oekonvmierat Leith i ger angeboten, der aber dieselbe nur anzunehmen sich bereit erklärte, wen» seine Pensions- und Wittwenkasseverhältnisse vom Staate geregelt würden. Nachdem der anwesende Vertreter der Großh. Regierung das Entgegenkommen der letzteren in Aussicht gestellt hatte, wurde beschlossen, Herrn Leithiger als Tierzuchtinspektor anzustellen und bezüglich der PensionS- Verhältniffe bei der Großh. Regierung die nötigen Schritte zu thun. Bei Punkt 3 der Tagesordnung: Die Errichtung von Jungviehweiden, Tummelplätzen und die Hebung des Futterbaues wurde beschlossen, noch in diesem Jahre eine Jungviehweide im sogenannten Tiergarten bei Hungen ein- zurichten und zu eröffnen. Die nötigen Mittel wurden verwilligt und ist daher noch in diesem Jahre den Besitzern von Herdbuchtieren Gelegenheit gegeben, ihr Jungvieh auf die Weide zu bringen. Für die Errichtung von Tummelplätzen in einzelnen Gemeinden wurden 3000 Mk. mit der Bestimmung zur Verfügung gestellt, daß Gemeinden, welche solche Einrichtungen treffen wollen, durch Vermittelung der betr. Bezirkszuchtvereine, nach Einreichung eines Voranschlags, bis zu 200 Mk. als Zuschuß erhalten sollen. Zur Hebung des Futterbaues erhielten die landw. Bezirksvereine Schotten und Lauterbach je 500 Mk., Alsfeld und Büdingen je 100 Mk. mit der Bestimmung überwiesen, daß diese Beträge zur Bezahlung der Fracht bei Bezug von künstlichen Düngemitteln für Wiesen und Weiden verwendet werden sollen. Weiter wurde beschlossen, auf Kosten des Vereins bei Kühen, welche im letzten Jahre auf den Tierschauen erste und zweite Preise erhalten hatten, Probemelken durchzuführen. Eine sehr eingehende Diskussion knüpfte sich an die Frage wegen Errichtung einer Molkereischule für die Provinz. Nachdem sich aber der Ausschuß in einer früheren Sitzung dahin entschieden hatte, die Schule im Anschluß an die Molkerei Lauterbach und zwar für weibliches Personal zu errichten, wurden das Statut für die betr. Schule, Lehrplan, Voranschlag und Vertrag mit der fraglichen Genossenschaft beraten und sodann genehmigt. Es steht somit die Eröffnung der fragt Schule noch für das Sommersemester in Lauterbach in Aussicht. Ein Gesuch des Zuchtvereins Lauterbach um Unterstützung bei Errichtung früherer Bullenstationen, wurde abgelehnt. Beschlossen wurde ferner noch, im März d. Js. für acht Bullenstationen, die im vorigen Herbst nicht mit Bullen besetzt werden konnten, die nötigen Zuchttiere in der Schweiz ankaufen zu lassen. Den Geflügelzuchtvereinen Gießen und Friedberg wurden zu Prämienzwecken je 50 Mk. für Ge- flügelausstellungen verwilligt.____________________ _
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 38 Jahren, am 2. März 1861, wurde in Rußland die Leibeigenschaft aufgehoben, jenes unwürdige Verhältnis, in welchem der Unterworfene seinen Wohnsitz nicht verlassen, sich ohne Erlaubnis seines Herrn nicht verheiraten durfte und unter seinem körperlichen Züchtigungsrecht stand. Durch diese befreiende That Kaiser Alexander II. wurden 23 Millionen Menschen der Freiheit zurückgegeben._______
Univerfttäts Nachrichten.
— Berlin. In die Jurissenfakattät ist für das durch die Berufung des Prof. Crome nach Bonn (als Nachfolger drs oa- storbenen Prof. Baron) frei werdende Extraordinariat für bcuifd)<i bürgerliches Recht und Cwilproretz der Prioatdozeni Dr. E. Hey- mann aus Breslau berufen worden.
Verkehr, Land- und Uoikswittfchast.
— MeSlenburg-Strelihsche Hypothekenbank. Wie aus da» Inferatrntelle unftrtr heuttaen Zeuung ersichtlich, werden die am 1. April er. fälligen Pfandbrief - KouponS bereits vom 1b. M Lr \ c<. ab kostenlos eingelsft.


