Berlin, 30. Mai. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, ist nach hier eingetroffenen Nachrichten das in Jichao verbliebene deutsche Detachement von dort am 26. d. Mts. abgezogen und ohne jeden Zwischenfall nach Tsintau zurückgekehrt. Fünf Literaten sind von demselben als Bürgen mitgenommen worden, bis die eingeleitete Bestrafung der dem Magistrat von Jichao namhaft gemachten Rädelsführer bei der Mißhandlung des Missionars Stenz durchgeführt sein wird. In der Umgegend von Jichao und Jtschoufu ist jetzt alles friedlich. Auf Verlangen der deutschen Negierung hat überdies die chinesische Regierung an sämtliche in Betracht kommenden Lokalbehörden von neuem strenge Befehle erteilt, sich den Schutz der deutschen Reichsangehörigen mit allem Eifer angelegen sein zu lassen.
Berlin, 30. Mai. Aus Pretoria wird hierher gemeldet: 23000 Uitländer, denen Deutsche, Engländer, Franzosen, Holländer und andere angehören, haben eine Zuschrift an die Regierung von Transvaal gerichtet. Darin heißt es, daß sie mit den Maßnahmen der Regierung zufrieden seien und erhoffen, daß diese einen friedlichen Ausgleich in allen schwebenden Fragen erstreben werden. Sie bitten die Regierung, diese Kundgebung den Regierungen der Länder zur Kenntnis zu bringen, denen die Kundgebenden angehören.
Berlin, 31. Mai. Der neu ernannte Hofprediger bei der hiesigen Domgemeinde heißt Ohly, nicht wie gestern mitgeteilt wurde, Ohlig.
Berlin, 30. Mai. Heute vormittag fand bei prächtigster Witterung im Beisein des K a i s e r p a a r e s auf dem Tempelhofer Felde die große Frühjahrsparade über die Berliner Garnison statt. Bereits von 7 Uhr ab zogen die Truppen mit klingendem Spiel durch die Stadt zum Paradefelde. Gegen y29 Uhr begann die Auffahrt der Fürstlichkeiten. Ein ungemein zahlreiches Publikum säumte die zum Tempelhofer Felde führenden Straßen ein. Um Uhr trafen der Kaiser und die Kaiserin zu Pferde ein, begleitet von einer glänzenden Suite. Nach der Begrüßung der bereits eingetroffenen Fürstlichkeiten, unter denen sich u. a. auch Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich, sowie Herzog Nikolaus von Württemberg, Prinz Johann Georg von Sachsen und Herzog Albrecht von Württemberg befanden, begann die Parade, die, rote stets, ein prächtiges, militärisches Bild bot. Die Parade kommandierte der kommandierende General des Gardekorps, General der Infanterie von Bock und Polach. Als Chef des Generalstabes fungierte General ä la suite Graf von Hülsen-Häseler. Es fand ein zweimaliger Vorbeimarsch der Truppen statt. Gegen ^/212 Uhr war die Parade beendet. Der Kaiser versammelte die hohen Offiziere um sich und hielt die Kritik ab. Unterdessen hatten die Fürstlichkeiten die Rückfahrt zur Stadt angetreten. Der Kaiser setzte sich an die Spitze der Fahnenkompagnie und ritt, den Erzherzog Franz Ferdinand an seiner Seite, durch die Stadt zum Königlichen Schlosse, von einer vieltausendköpfigen Menge mit Tücherschwenken und Hochrufen begrüßt. Der Andrang des Publikums, unter dem sich viele Fremde befanden, war diesmal außergewöhnlich stark. Als die Menschenmenge sich zu zerstreuen begann, kam es an manchen Stellen zu beängstigenden Situationen; doch gelang cs dem äußerst zahlreichen Polizeiaufgebot, bald Ordnung zu schaffen.
Berlin, 30. Mai. Die Monatsschrift „Ost-Asien" bringt in ihrem Juni-Heft folgende Mitteilungen: Der deutsche Konsul forderte, wie die „Osaka-Asahishimbun" zu berichten weiß, von der koreanischen Regierung 7439 Den 82 Sen zum Bau einer Telegraphenleitung vom deutschen Konsulate bis zu einer von Deutschen erworbenen Goldmine in Doken. Der koreanische Staatsrat erachtete diese etwas sonderbare Forderung mit Recht als in keiner Weise gerechtfertigt und lehnte dieselbe ab. — Die am 23. Mai hier eingetroffenen japanischen Zeitungen bezeichnen die Stellung des Ministers des Auswärtigen Vicomte Aoki als sehr gefährdet. — Prinz Konoye, Präsident des japanischen Oberhauses, der mit Gefolge am 10.Mai in London eintras, wird um Mitte Juni nach Berlin kommen. — Dr. jur. Kinji Tajima, der Verfasser des in in- und ausländischen Zeitungen viel besprochenen bekannten Werkes „Nihon-Genji- no-8hakai-Mondaiu(„® egenroärtige soziale Fragen inJapan") wird zum Lektor am hiesigen Orientalischen Seminar ernannt
tische Medizin ein und begründeten dadurch die physikalische Diagnostik. Bichat verdanken wir die allgemeine Anatomie und einigen späteren Forschern (Louis, Cruvelhier u. s. w.) die Errichtung der Pathologisch-anatomischen Schule, welche Rokitansky (1804 bis 1878) und Virchow zu dem Zustand ihrer heutigen Blüte erheben. Durch das von Gouthrie 1831 entdeckte Chloroform wurde die Möglichkeit kühner und eingreifender Operationen gegeben und die Chirurgie zur Lösung der schwierigsten Aufgaben befähigt. Ihre besten Vertreter, darunter K. F. v. Gräfe, der Reformator des Lazaretwesens (gest. 1840), Dieffenbach, Chelius u. s. w. nehmen einen Ehrenplatz in der Geschichte der Medizin ein. Die antiseptische Heilmethode, von Josef Lister begründet, gestaltete die ganze Wundbehandlung und dadurch auch die ganze operative Chirurgie um wie kein zweites Ereignis in dteser Kunst. Zu alledem kam die Erfindung neuer und dte außerordentliche Vervollkommnung bereits vorhandener Instrumente und Uniersuchungsmethoden. Augen- und Kehl- ropfspregel wurden erfunden, Elektrizität, subkutane Injektion, Maffage, Heilgymnastik u. s. w. in die Medizin eingeführt. Koch entdeckte die Tuberkel- und Cholerabazillen, Pasteur ^hnte das Verfahren der Schutzimpfung auf das Milzbrand- und Wutgrst aus. Der Hygiene (öffentliche Gesundheitspflege) wandte sich eine immer steigende Aufmerksamkeit zu, Gesundheitsbehörden wurden geschaffen, die gesundheitlichen Verhältniffe in den Städten gebeffert, Bor- schriften für Fabriken und Etablissements erlassen, Hvaiene- AuSstellungen veranstaltet.
(Schluß folgt.)
werden. — An die Stelle des im letzten Monat von hier nach Brüffel versetzten Sekretärs bei der hiesigen japanischen Gesandtschaft Dr. jur. Hagiwara wurde Dr. jur. Tetsukichi- Kurachi befördert. — Der Stapellauf des auf der Vulkan- Werft in Stettin erbauten japanischen Kreuzers 1. Klasse „Iakamo" findet Anfang Juli statt. Es ist dies der erste Fall, daß ein japanisches Kriegsschiff von deutscher Werft zu Wasser gelassen wird. — Das japanische Unterrichtsministerium entsandte bisher in jedem Jahre 50 Professoren und Doktoren zur weiteren Ausbildung ins Ausland, lieber die Hälfte derselben entfiel jedesmal auf Deutschland. Gemäß Beschluß des letzten Reichstages wird diese Zahl noch um 30 erhöht, und ist in einigen Monaten wieder eine Anzahl derselben in Deutschland zu erwarten, da man bereits jetzt im Unterrichtsministerium mit der Auswahl der tüchtigsten beschäftigt ist.
— Englische Raubfischerei. Man schreibt der „Tägl. Rundschau" aus Wilhelmshaven: Die englischen Fischer, welche zum großen Leidtragen unserer einheimischen Fischereibevölkerung mit ihren Hunderte von Fahrzeugen, Segler und Dampfer, zählenden Flotten die Nordsee durchkreuzen und mit ihren schweren Schleppnetzen den Meeresboden von Fischen buchstäblich abgrasen, haben die Bestimmungen der im Jahre 1882 im Haag gepflogenen internationalen Fischereikonferenz im allgemeinen nur herzlich wenig beachtet und sich vor allem nie ein Gewissen daraus gemacht, die gesetzliche Dreiseemeilengrenze jedes ftemden Küstengebietes innezuhalten. Im Gegenteil scheinen sich diese Leute ein ganz besonderes Vergnügen daraus zu machen, eine systematische Raubfischerei auf fremdem Gebiete zu betreiben. Von Jahr zu Jahr mehren sich die Klagen der beteiligten Kreise über das brutale und rücksichtslose Treiben der englischen Fischer. In isländischen Gewässern, wo die stark gegliederte Küste eine Aufsicht seitens des einzigen dänischen Fischereikreuzers „Hela" nur eine unvollkommene ist, treiben die seetüchtigen und schnellen englischen Fisch- dampfer schon seit Jahren zum größten Aerger der Regierung und Küstenbevölkerung ihr gesetzwidriges Unwesen und jagen, unbekümmert um die Anwesenheit des Regierungskreuzers, dicht unter Land und haben längst wieder die offene See gewonnen, bevor an ihre Verfolgung gedacht werden kann. Weniger Glück haben diese Piraten an der deutschen Küste, obwohl es unbestritten ist, daß sie bei Nacht und Nebel auch aus deutschem Gebiete fischen, wenn sie sich unbeobachtet glauben. Unser Fischerkreuzer „Zieten", unter dem Kommando des Korv.-Kapitän v. Dassel, hatte — man darf sich unter diesen Umständen wirklich dieser Ausdrucksweise bedienen — das Glück, am Mittwoch morgen den englischen Fischdampfer „Prome" aus Fleetwood in flagranti zu ertappen, während derselbe dicht unter Amrum an der hol- steinischen Küste feinen unerlaubten Fang betrieb. Der Raubfischer wurde mit einem Offizier und mehreren Leuten des „Zielen" besetzt und mußte unter eigenem Dampf und unter dem Konvoi des „Zieten" die Reise nach Wilhelmshaven antreten, wo beide Fahrzeuge gestern abend eintrafen. Der Kapitän des Engländers wurde sofort in Untersuchungshaft abgeführt, der Dampfer unter polizeiliche Aussicht gestellt. Nach § 296a des Str.-G.-Buches werden Ausländer, welche in deutschen Küstengewäffern unbefugt fischen, mit Geldstrafe bis zu 600 Mk. oder mit Gefängnis bis zu 6 Monaten bestraft. Neben der Geld- oder Gefängnisstrafe ist auf Einziehen der Fanggeräte, welche der Thäter bei dem unbefugten Fischen bei sich geführt hat, ingleichen der in dem Fahrzeuge enthaltenen Fische zu erkennen, ohne Unterschied, ob die Fanggeräte und Fische dem Verurteilten gehören oder nicht. Bei der steten Wiederholung, welche sich die englischen Fischer in ungezählten Fällen haben zu Schulden kommen lassen, sollte gerade bei ihnen konsequent das schärfste Strafmaß in Anwendung gebracht werden. Die Konfiskation des Fanggeräts ist obligatorisch und immerhin für den Rheder ein Verlust von etwa 2000 Mk., welche sich jedoch, wenn das aufgebrachte Fahrzeug einen guten Fang an Bord hat, um das Fünffache und darüber erhöhen kann.
Frankfurt a. M., 30. Mai. Die „Franks. Ztg." meldet aus Rom: Die Präsidentenwahl ergab in der Kammer eine große Überraschung. Die Regierung hatte nach langer Ueberredung den Vizepräsidenten Chinaglia zum Kandidaten gewonnen. Es stimmten 435 Deputirte ab; die absolute Mehrheit betrug 218. Der Vizepräsident erhielt nur 223, Zanardelli 193 Stimmen; 19 waren ungiftig.
Ausland.
Wien, 30. Mai. Die innerpolitische Lage ist unverändert. Heute vormittag empfing der Kaiser den Grafen Goluchowski und nachmittags die österreichischen und ungarischen Minister.
Wien, 30. Mai. In der vergangenen Nacht ist in Würzburg der Hosburgschauspieler Robert gestorben.
Haag, 30. Mai. Zu der Frage, inwieweit von den Beratungen der Friedenskonferenz der Preffe Mitteilungen gemacht werden sollen, erklärte, wie bestimmt verlautet, der Präsident Baron Staal es für wünschenswert, mit der bisherigen Geheimnisthuerei zu brechen. Er ist bereit, einen Vorschlag einzubringen, daß fortan solche Berichte, welche jede Empfindlichkeit schonen und deren öffentliche Diskussion die Kongreßarbeiten nicht behindert, der Preffe gegeben werden. Die französische Delegation unterstützt diesen Vorschlag.
Paris, 30. Mai. Im Kassationshofe verlautet, es werde im Revisionsprozeffe der Beschluß auf Verweisung an ein Kriegsgericht erfolgen mit der Begründung, das einzige Moment, das noch klargestellt werden müsse, sei der Widerspruch der Experten bezüglich der Schrift des Bordereaus.
Paris, 30. Mai. Im Revisionsprozesse setzte
heute Ballot-Beauprs seinen Bericht fort. Er er> I besonders, was juristisch gegen das Vorhandensein: 1 Thatsachen vorzubringen sei. — Im Prozesse D 1 löde wurde heute Franyois Coppse vernommen. £>1 schilderte Dvroulvde als den großherzigsten Mensche 1 er kenne. Er habe ihm aus der Seele gesprochen - 1 mit den Worten: „General, retten Sie Frankreich I Pferde des Generals Roget in die Zügel griff. 1 fei der reinste und größte Patriot. Laute Brc^ I
erschallten aus dem Publikum. Der Präsident verbot l jede Manifestation. Zeuge General Hervö, der l Döroulödes Mutter mit ihren kampfbereiten Söhnm.1 grüßte, machte mit seiner Aussage einen guten der jedoch wieder verwischt wurde, als der Angeklaq^I bombastische Phrase über die Dreyfussache machte. 6gV| die Vernehmung des Antisemiten Lasies.
Paris, 30. Mai. In der heutigen Sitzung > 1 Döroulöde - Prozess es traten mehrere (SntlaO zeugen, welche Dvroulöde als einen Held im ffrieqt ?| als einen Ehrenmann im Frieden barfteüten, auf. j,| größte Aufmerksamkeit zog der Zeuge und Exmitgl^ Kassationshofes und jetziger Journalist Beaurepaui 'r sich, als er eine Anklagerede gegen den Präsidenten & > hielt und darin bedauerte, daß nur unbedeutende mentarier an die höchste Stelle Frankreichs berufen teeihi während fähige Männer, wie z. B. General Gallien:,-, den Parlamentariern als minderwertig angesehen Als Deroulöde sich zurückzog, wurde ihm von den y, wesenden Nationalisten eine lebhafte Ovation dargebiat Die Sitzung wurde um 4 Uhr auf morgen vertagt, daß ein Zwischenfall vorgekommen wäre.
Paris, 30. Mai. Ballot-Beauprö erklärte, daß kri, Gegner vor dem Kassationshofe auftreten werde, w deshalb müsse er die Thatsachen vom Standpunkt der 8^ aus berichten und hält eine Rede, als wenn er ein GtM der Revision wäre. Von diesem Standpunkte aus kom er dann zu dem Schluffe, daß die vorliegenden Thatsch, die Unschuld Dreyfus' noch nicht beweisen- Dann pikier den Tatbestand eingehend vom persönlichen ©tanbpknh aus. In einer klaren, meisterhaft verfaßten Rede führt ei aus, daß die angeblichen Zugeständnisse Dreyfus', an mlfy er nicht glaube, auch wenn sie in der That erfolgt w&ei, ein Hindernis für die Revision nicht bilden würden.
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dann erklärte er unter größter Stille der Anwesenden. \\ er in feiner Seele und nach feinem Gewissen nach lanyt eingehender Prüfung des Bordereau und der vergleiche^! Schriften zu der unerschütterlichen Ueberzeugung gelangte, tas Dreyfus das Bordereau nicht geschrieben, sondern EsterhG Nach diesen Worten brachen die Anwesenden in eint: Beifallssturm aus, welcher so stark war, daß der Bert: erftatter während mehrerer Minuten mit seiner Rede im halten mußte. Nach Ballot-Beauprö ergriff der Geneck staatsanwalt Manau das Wort und gab über das Bvrdena dieselben Erklärungen ab, wie Beauprö. Wie BeaM schloß auch Manau seine heutigen Ausführungen mit tu formellen Anträge, der Kassationshof möge das Urteil wi 1894 kassieren und Dreyfus vor ein neues Kriegsgeritd verweisen. Die Sitzung wurde alsdann um */,6 Uhr w morgen vertagt. Das Publikum entfernte sich ruhig M ohne jeglichen Zwischenfall.
Kairo, 30. Mai. Zwei verdächtige Erkrankungen, allw j Anscheine nach Bubonenpest, sind hier vorgekomnmß weshalb die Kranken sogleich in das Spital gebracht ttniriei. Die Regierung ordnete an, daß jede irgendwie verdächtig Erkrankung sofort der Behörde angezeigt werde.
Amerika. Die rosigen Darstellungen amerikanische: Berichte über eine baldige friedliche Unterwerfung haür | sich aufs Neue Lügen strafen lassen. Wieder sind Hi |l am erikanisch-pHilipp in ischen Verhandlungen I scheitert. Die Bevollmächtigten Aguinaldos hatten ertlcl, I nur in die Ernennung eines amerikanischen ©eneub gouverneurs und die Besetzung von drei Städten duä Unionstruppen einwilligen zu können, dagegen daraus stehen zu müssen, daß alle Minister der autonomen h- gierung Philippiner zu fein hätten; die Befugnisse beö neralgouoerneurd sollten nach kanadischem Vorbild abgegre t werden. Aus diese Aenderungen ihrer Vorschläge wolle! die Amerikaner sich nicht einlassen, und so reiften denn Abgesandten Aguinaldos wieder ab. Admiral Dewey, du-ä seinen verhältnismäßig leichten Sieg in Der Bucht w Manila zum Nationalhelden geworden, hat sich über n Lage auf den Philippinen einem Journalisten in Honkn; gegenüber allerdings recht zuversichtlich ausgesprochen, c. hält den Aufstand für gebrochen. Man brauche „n vv Aguinaldo und feine Generale gefangen zu nehmen, bei Aguinaldos Name fei die wirkliche Macht unter den Er geborenen, dann werde der Scheinausstand aufhören. D i mag ja wahr fein, aber dieser Aguinaldo und seine Gener. ’ wollen sich eben leider nicht fangen lassen, und die in Wciv ington über erneute Angriffslust der Aufständischen aire« langten Nachrichten haben Beunruhigung auf dem tat* departernent hervorgerufen. Auf Grund der ftüherr Meldungen glaubte man, daß die Aufständischen Schrev» erfaßt habe und sie niemals wieder zum Angriff übergeb* würden. Jetzt zeigt es sich, daß sie noch ziemliche lüft besitzen und General Otis noch kräftig den Krieg rot- sortsetzen müssen, ehe jene die Waffen niederlegen. Genem Otis hat dem Kriegsdepartement gemeldet, daß die Opetv Honen während der Regenzeit nicht eingestellt werden. »’ ist aber klar, daß das Klima diese während des ©ommo bedeutend hindern wird. — Die jüngsten Nachrichten vir den Philippinen haben in Washington namentlich auch deshalb eine große Niedergeschlagenheit erzeugt, weil sie Voraus die Einziehung von Freiwilligen anzukündig-r scheinen, da es kaum möglich sein wird, die Herrschaft Vereinigten Staaten über die Inselgruppe ohne eine gröptff Truppenmacht zu erreichen. Die Regierung hatte g hofft, sich mit den Aufständischen abfinden zu können.
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