Ausgabe 
1.3.1899 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Berlin, 27. Februar. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Beratung des Berg-, Hütten- und Salinen­wesens fort. Beim Titel Minister-Abteilungen für das Bergwesen wurde das Kapitel genehmigt. Beim Kapitel Oberbergämter lag ein Antrag Hirsch (fr. Vp.) vor, die Regierung zu ersuchen, zwecks Verhütung von Nnfälleu und zur Stärkung des Vertrauens der Grubenarbeiter in die Sicherheit des Betriebes neben den Aufsichtsbeamten Ar- beitervertreter zur Besichtigung der Steinkohlengruben hin­zuziehen. Nach längerer Debatte vertagte das Haus die Weiterberatung auf morgen.

Hamburg, 27. Februar. Drei Deputierte der amerika­nischen Regierung sind hier eingetroffen, mit dem Auftrage, Deutschland zu bereisen, um sich über die Ausführung der jetzt bestehenden Fleischschau-Verordnung zu infor­mieren, statistische Erhebungen anzustellen und Untersuchungen über die einzelnen Fälle, in welchen amerikanische Fleisch­waren beanstandet werden.

Hadersleben, 27. Februar. Trotz des Erkenntnisses des Flensburger Landgerichts und der Bedenken des Waisenrates entzog neuerdings der Amtsrichter Hahn den Hofbesitzern San drei und Gruben auf Alsen das Elternrecht, weil ihre Kinder dänische Volkshochschulen besuchen. Die Ge­maßregelten erhoben sofort Beschwerde beim Landgericht.

Saarbrücken, 27. Februar. Aufsehen erregt die Ver­haftung einer größeren Anzahl Arbeiter, Diebe und Hehler, welche auf dem Stumm'schen Werke in Neunkirchen seit zehn Jahren große Diebstähle ausgeführt haben.

Ausland.

Wien, 27. Februar. Heute vormittag fand in der Hofburg die Vereidigung der neuen ungarischen Minister statt. Sodann wurden dieselben vom Kaiser in Audienz empfangen. Die Abschieds-Audienz Banffys findet am nächsten Montag statt.

Wien, 27. Februar. Den Regierungsblättern wird versichert, daß bei den bevorstehenden Ausgleichs-Ver­handlungen zwischen Oesterreich und Ungarn die Aus­gleichs-Formeln Koloman Szell, welche noch geheim gehalten werden, als Grundlage dienen sollen.

Leipa, 27. Februar. Das von dem hiesigen National- Verein der Bürger und Bauern für den 5. März ein­berufene große Volks-Meeting, auf dem auch der deutsch-nationale Abgeordnete Wolff sprechen sollte, wurde behördlich verboten.

Rom, 27. Februar. Wie verlautet, ließ der Zar dem Papste sein tiefstes Bedauern ausdrücken, daß er es nicht durchsetzen konnte, den Vatikan ebenfalls zur Abrüstungs- Konferenz einzuladen.

Rom, 27. Februar. Dem Empfange des Papstes anläßlich des Jahrestages seiner Thronbesteigung blieb der französische Gesandte auf Befehl seiner Regierung fern. Die französische Regierung soll über den Zwischenfall in der französischen Kirche anläßlich des Requiems für Faure höchst ungehalten sein.

Mons, 27. Februar. Die belgischen Arbeiter- Vereine hatten gestern 2000 Delegierte hierher entsandt, welche nach einem Umzug durch die Straßen der Stadt zu einer Versammlung zusammentraten, in welcher die Lage der belgischen Arbeiter einer eingehenden Erörterung unterzogen wurde. Die Delegierten beschlossen, zum 13. und 14. August d. I. einen Parteitag hierher einzuberufen, an welchem alle belgischen Arbeiter-Vereine teilnehmen wollen.

Paris, 27. Februar. Madame Faure erläßt ein offizielles Schreiben, in welchem sie allen Personen, die in Telegrammen und Briefen anläßlich des Hinscheidens ihres Gatten ihre Teilnahme ausdrückten. Dank sagt.

Paris, 27. Februar. Der Antisemitenführer Guerin dementiert kategorisch die Meldung desTemps", daß bei ihm ein von Esterhazy diktierter Aktionsplan gefunden worden sei.

Paris, 27. Februar. Verschiedene Mitglieder des Senats werden in der heutigen Sitzung die Regierung über die Tragweite interpellieren, welche dem neuen Gesetzentwurf betreffend die Abänderung der Befugnisse des Kassations­hofes gegeben werden soll. Wie es heißt, beabsichtigt Dupuy, das neue Gesetz dahin auszulegen, daß der Kassationshof die Verhandlungen im Dreyfus-Revisions-Verfahren nicht öffentlich führen und auch die Gegenpartei nicht verhören soll. Der Ministerpräsident soll in der heutigen Sitzung veranlaßt werden, über seine diesbezüglichen Absichten Aus- kunft zu geben.

New-York, 27. Februar. Die hiesige Ausgabe des New-Yorker Herald" meldet aus New-York, daß der bekannte Schriftsteller Rudyard Kipling, der an einer Lungen- Entzündung erkrankt ist, im Delirium liege. Man fürchtet für sein Leben.

Kokates und Provinzielles.

Gießen, den 28. Februar 1899.

** Oberhesfischer Geschichtsvereiu. Wir machen auch an dieser Stelle auf den für Freitag den 3. März abends 8 Uhr im oberen Saale des Cafs Ebel angesetztcn Vortrag des Herrn Lic. theol. Willkomm über: Gottfried Arnold, ge­bührend aufmerksam. Derselbe dürfte für weitere Kreise Interesse haben, und wäre dem Verein darum zahlreiches Erscheinen werter Gäste sehr erwünscht.

* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 2. März 1899, nachmittags 41/» Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Georg Schäfer um Erlaubnis zur Errichtung eines Back- steinmacherhäuschens am Wismarer Weg: hier: Dispens. 2. Baugesuch des Wilhelm Orbig für die Schulstraße; hier: Dispens. 3. Baugesuch des Aug. Scheppelmann für die Wallthorstraße; hier: Dispens. 4. Baugesuch des Louis Lotz für die Bahnhofstraße; hier: Dispens. 5. Baugesuch

des Jakob Schmidt für die Grünbergerstraße; hier: Ge­ländeabtretung. 6. Gesuch des Fabrikanten Julius Hahn um Abtretung städtischen Geländes an der Wiesenstraße. 7. Den Voranschlag des Stadterweiterungsfonds pro 1899 bis 1900. 8. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Goethestraße. 9. Erbauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Moltkestraße. 10. Verlegung, Sohlfaffung und Ueberwölbung des Klingelbachs. 11. Die Beleuchtung des Marktplatzes und der Schulstraße. 12. Wieder­belegung von Teilen des alten Friedhofes bis zur Eröffnung des neuen. 13. Dekretur einer Kostenrechnung. 14. Den Wirtschaftsplan über die Waldungen der Stadt Gießen für 1899/1900; hier: Nachforderung für Kulturen. 15. Gesuch des Friedrich Pfeiffer von Marburg um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Grünbergerstraße 117. 16. Des­gleichen des Gottlieb Nauheimer zu Gießen im Hause West­anlage 21.

** Stadttheater, lieberFuhrmann Henschel" schreibt derBerliner Börsen-Courier" folgendes: Das Deutsche Theater erbrauste von Beifall und stürmischen Zu­rufen. Wie wenn auch das Publikum von Leidenschaft er­griffen wäre, erfüllt von der starken Empfindung, die von der Bühne auf uns einströmte, konnte es sich kaum genug thun in kräftigen Beifallssalven, und übertönte den Lärm des eigenen Händeklatschens durch seine Rufe. Wieder war es Hauptmann, der das Theater zu einem Siege führte, zu einem echten, ehrlichen Siege. Der Hervorruf nach dem ersten Akt galt vorerst dem Dichter desHannele", dem Schöpfer derVersunkenen Glocke". Von da an aber hatte der Erfolg nichts mehr mit Gemeinde oder Partei zu thun und entsprach vollkommen dem starken Eindruck der Dichtung, dem kein Unbefangener sich entziehen konnte.Fuhrmann Henschel" der Titel sah nicht nach besonderer Anziehung auf unser Publikum aus, und was vorher vom Inhalt ver­lautete, war kaum geeignet, den Reiz zu erhöhen. Wenn dennoch der Andrang so stark war, daß ihm ein dreimal so großes Theater nicht hätte genügen können, so galt es mehr dem Dichter derWeber" als dem desFuhrmanns". Den ersten Akt begleitete denn auch mehr Neugierde als Teil­nahme. Nach und nach aber waren wir unversehens und völlig in den Bann der Dichtung geraten und mit spannungs­voller, mitempfindender Anteilnahme beim Schicksal des Dorf-Fuhrmanns. Eine einfache, ureinfache Handlung ist es, die uns so völlig ergreift und festhält. Sie zeigt nur, wie solch eine Alltags-Geschichte, mit dem durchdringenden Auge des Dichters angesehen, von Leben quillt und über­strömt von Empfindung. Wie die Seelen durchsichtig werden vor dem Blick des echten Poeten, wie die Maschinerie, die Entschlüsse weckt und Schicksale erzeugt, sich uns enthüllt auf sein Zauberwort, das konnten wir gestern klarer erkennen als je bei einem neueren Bühnenwerke. Wieder wurzelt Gerhart Hauptmann im Boden der schlesischen Heimat, wie inVor Sonnenaufgang",Hannele",Weber", schließlich auch inEinsame Menschen" und derVersunkenen Glocke". Eine so volle und reife Frucht wieFuhrmann Henschel" kann auch nur aus dem mütterlichen Boden der Heimat sprießen, erblühen und reifen und mit so zwingender Natür­lichkeit und Wahrheit läßt Hauptmann die Handlung vor sich gehen, daß uns jede Wendung einfach selbverständlich scheint. So einheitlich, so in sich geschlossen, konsequent und lückenlos ist uns noch kaum eine Bühnendichtung Haupt­manns erschienen. Der schlesische Dialekt gewann sich die Zuhörerschaft bald und störte keinen Augenblick. Die Führung der Handlung ist ungezwungen, natürlich. Im prächtigen vierten Aufzug erreicht sie ihren Gipfelpunkt. Dem Werk wurde im Deutschen Theater die denkbar treueste und echteste Verkörperung zu Teil. In unmittelbares Leben schien hier die Dichtung zurückübersetzt. In dieser Fuhrmannsstube, diesem Gastzimmer des Hotels, in dem jedes Stück so richtig war und so richtig plaziert schien, vergaß man völlig das Theater. Auf die treueste Darstellung und selbst auf die Einstudierung der Kinderrollen hatte Lessing als sorgsamer Regisseur alle Mühe verwendet. So war denn der große Erfolg auch ein wohlverdienter.Fuhrmann Henschel" mag nun eine gute Weile den Thespiskarren in der Schu- mannstraße glücklich kutschieren.

** Gegen die Weinsteuer. Die Handelskammer Gießen hat sich gegen die geplante Weinsteuer ausgesprochen. Für die Provinz Oberhessen hat sich ebenfalls ein Agitations-Ausschuß gegen den Weinsteuer-Gesetzentwurf ge­bildet, welcher für Montag den 6. März d. I. eine öffent­liche Versammlung aller Wein-Interessenten aus Stadt und Land nach demCafä Leib" einberufen wird, in der der Stadtverordnete Rein em er-Darmstadt sprechen wird.

** Geflügel- und Vogel-Ausstellung. Die Ehrenpreise für die Ausstellung stehen einige Tage im Schaufenster des Möbel-Magazins von Aug. Oßmann am Seltersweg zur Ansicht aus. Außer den Ehrenpreisen kommen folgende Geldpreise zur Vergebung: Für Hühner: 27 Erste Preise ä 10 Mk., 35 Zweite Preise ä 5 Mk., 39 Dritte Preise ä 3 Mk. Für Wassergeflügel: 5 Erste ä 10 Mk., 8 Zweite Preise ä. 5 Mk., 5 Dritte Preise a 3 Mk. Für Tauben: 21 Erste Preise ä 5 Mk., 25 Zweite Preise A 3 Mk. und als Dritte Preise 25 künstlerisch ausgeführte Diplome. Für die Vogel - Abteilung stehen außer den Barpreisen für Kanariensänger silberne und bronzene Medaillen sowie Diplome zur Verfügung. Für hervorragende Leistungen hat der Geflügel- und Vogelzucht-Verein 6 vergoldete silberne Medaillen gestiftet. Die Besucher der Ausstellung werden dort selten schöne und wertvolle Tiere zu sehen bekommen. Die verschiedenen Klassen der Hühner- sowohl als auch der Tauben-Abteilung werden durchgängig sehr gut und zahl­reich beschickt sein. Eine Seltenheit wird Herr Fr. Zimmer­mann (Bornheim, Rheinhessen) ausstellen, nämlich ein Paar weiße Pfauen, die man sonst nur in zoologischen Gärten antrifft. Wassergeflügel ist verhältnißmüßig schwach gemeldet, wohingegen ca. 20 Konkurrenzsänger in der Ausstellung einen Sängerkrieg auszufechten haben werden. Leider er­

wiesen sich die geräumigen oberen Säle des WindhofeS als nicht ausreichend, um die noch nach dem Meldeschluß ge nannten Tiere zur Ausstellung anzunehmen, und so mußten denn über 30 Aussteller zurückgewiesen werden, wobei aller dings zu bedauern ist, daß die Säumigen meistens Land' wirte aus der nächsten Umgebung sind.

* * Sanitätv-Vereiu. Gestern, Montag den 27. Februar, hielt der Sanitäts-Verein feir.v General-Versamm lung ab. Tagesordnung war : Geschäfts- und Kaffenbericht. Vorftandswahl, Wahl einer Prüfungs-Kommission, Ver­schiedenes. Nach dem Geschäftsbericht sind im vergangenen Jahre neu eingetreten 97, ausgetreten 40 Mitglieder. davon freiwillig 25, verzogen von hier 8, gestorben 3 und wegen Resten 4. Vermehrt hat sich der Verein um 57 Mit glieder; der Mitgliederstand betrug Ende Januar 654, bis heute 661 Mitglieder. Die Einnahmen betrugen 4356.34 Mk., die Ausgaben 4298.97 Mk., das Gesamtvermögen 454.08 Mk. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt.

* * Der Befehlshaber des Achtzehnten Armeekorps. Wie in militärischen Kreisen verlautet, soll der Schwager des Kaisers, der Erbprinz von Meiningen, ber eben das sechste Armeekorps befehligt, zum kommandierenden General des neuen Armeekorps mit dem Sitz in Frankfurt berufen werden.

* * Polizeibericht. Gestern abend wurde ein hier wohnender Arbeiter, welcher an der Bahnüberbrückung (Bahnhof-Frank furterstraße) eine Dame aus Wetzlar belästigte und sich hierbei gegen den § 176 des Reichsstrafzesetzbuchs verging, durch den Schutzmann Zink verhaftet. Nach vorliegenden Beschreibungen fallen dem Verhafteten auch ähnliche, früher in hiesiger Stadt verübte Vergehen zur Last.

Gießen, 28. Februar. Wie aus dem Inseratenteil unseres heutigen Blattes ersichtlich, findet am 2. März in Marburg int Museumssaal die Aufführung der Matthaus Passion von Bach statt, veranstaltet von dem Chor des dortigenAkademischenKonzert-Vereins. DieOberh. Ztg." schreibt hierüber u. a. folgendes: Das Werk rechnet auf einen weiten Hörerkreis, nicht nur auf die Musikver­ständigen int engeren Sinne. Aus dem Gottesdienst und für den Gottesdienst geschrieben, wird es immer eine Herr liche Passionsfeier sein, wo es mit seiner unvergleichlichen Darstellung des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesu Christi, mit seinen ergreifenden Arien, Chören und Chorälen erklingt. So zweifeln wir nicht, daß eine große Gemeind.: sich versammeln wird, um zu hören, wie der alte Sebastian Bach in seiner Weise mit gläubiger Seele das Evangelium von der Passion verkündigt. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß auch für die Freunde evangelisch.". Kirchenmusik aus der Umgegend Marburgs sich Gelegenheit bietet, das Werk in der Hauptprobe zu hören, welche am Mittwoch dem 1. März, 5 Uhr nachmittags statt findet. Die Soli liegen in bewährten Händen. Neu für Marburg wird der Sänger des Jesus sein: Herr Paul Haase aus Köln; die Alt-Partie wird Frau Beer mann Lützeler singen; als Sopranistin werden wir Fräulein Dorothea Schmidt hören, die uns mit ihrer feinen und lieblichen Gesangskunst bereits wohlbekannt ist aus der Johannes-Passion", denJahreszeiten" undDer Rose Pilgerfahrt". Vor allem freuen wir uns, als Evangelisten Herrn Litzinger zu hören, der uns int vorigen Jahre in derselben Partie so tief ergriffen hat. Möge eine weihevolle Ausführung die unvergängliche Kraft und Schönheit des Werkes aufs neue beweisen!

Großherzogliche Technische Hochschule zu Darmstadt. Vor­träge und Uebungen für Maschinen-Jngenieure im Sommer-Semester 1899. Beginn am 25. April. Ma schinenzeichnen, Pros. Krauß, 4 St. Mechanische Techno logie I, derselbe, 2 St. Vortrag. Mechanische Technologien, derselbe, 4 St. Vortrag. Maschinenelemente, Geh. Baurat Prof. Lincke, 6 St. Vortrag. Konstruktions-Hebungen zu Maschinenelementen, derselbe, 9 St. Hebungen im Berechnen von Maschinenelementen, Dr. Camerer, 1 St. (unentgeltlich). Beschreibende Maschinenlehre, Geh. Baurat Prof. Berndt, 3 St. Vortrag. Dampfkessel, Prof. Gutermuth, 2 St. Vor­trag. Pumpmaschiuen, derselbe, 4 St. Vortrag. Maschinen­anlagen und ihre Berechnung, derselbe, 2 St. Vortrag. Konstruktionsübungen, derselbe, 6 St. Maschinentechnisches Praktikum, derselbe, 3 St. Elemente des Lokomotivbaues, Geh. Baurat Prof. Berndt, 3 St. Vortrag. Konstruktions Übungen zu Werkzeugmaschinen und zu den Elementen des Lokomotivbaues, derselbe, 3 St. Luft- und Gasmotoren, derselbe, 2 St. Vortrag. Praktikum an Gaskraft-, Werk­zeug und Materialprüfungsmaschinen, derselbe, 3 St. Re gulatoren zu Wasserkraftmaschinen, Prof. Pfarr, 1 St. Bor trag. Fabrikanlagen, derselbe, 2 St. Konstruktionsübungen zu Hebemaschinen, Wasserkraftmaschinen und Fabrikanlagen, derselbe, 6 St. Wasserwerksbauten, derselbe, 2 St. Vor­trag. Arbeiterschutz, Prof. Kraus, 2 St. Vortrag. Hütten­maschinen, derselbe, 1 St. Vortrag. Gewichts- und Kosten berechnungen der Maschinenfabrikation, Privatdozent In genieur Beck, 1 St. lieber Erfindungsschutz, Geh. Baural Prof. Lincke, 1 St. Vortrag.

Butzbach, 26. Februar. Am 20. d. M. wurde von einem Bahnbeamten aus der Bahnstrecke ButzbachOstheik ein Knabe, der sich dort Herumtrieb, aufgegriffen und in das hiesige Hospital verbracht. Der Knabe giebt an, er heiße Hans Georg Karl Otto und sei am 9. Oktober 188;' ZU Frankfurt a. M. geboren, sein Vater sei Schuhmache' und heiße Adam Otto, wohne in Lollar in der Nähe de* Friedhofs, seine Mutter sei gestorben, und er habe siet wegen schlechter Behandlung von Haus entfernt. Die sei­tens der Bürgermeisterei bei der Bürgermeisterei Lollar < gestellten Ermittelungen haben bis jetzt noch zu keinem gebnis geführt und die Angaben des Knaben sind wahr- scheinlich nicht richtig. Derselbe trägt einen grauen Anzuc grauen Filzhut, gute Schnürschuhe, ein grauschimmerndet seidenes Halstuch, weißleinenes Hemd, hat graue Anger»

I ^10 Ul M'2bie W LsZ r o.i(he wurde y Der Lerur ^jchiuenschlo^r in S, SeM 4**.

Ä'hn V 45 ffi 40 «ft; Ir I1 i' JiW.«* (i< 9efu«t«. -m«i«

§ A- W S 5att.n TVrttet bitften aiw für M tommenbe i Wich bab ungtn* wärmte Boden dürst austreterse Sältf Morgen zeigte das gälte nach Reaum icroife 9 Grad gewes 9 Grad Wärme, bi 18 Grad. Wo am taut es überhaupt ni uinterfefte Manzen; in nicht geschützten ( nicht schon erheblich V äihlbar mehr wärmten Dieser starke Nachts herrschende Svnnrr wvjvt o\a> svrdnlv MrrdrstdrrTmye der Influenza s erscheinungen, roüd Ober-Lais, 2i dahier begonneneG Herbftwitterung, s in diesem Frühjo kann. Sodold ti rückständigen Arbe kommen. Das gai ffchrung der Bai Bauleiter, Herrn1 macht.

LtückhM, 22 vurbe die Familie 6 und 7 Uhr betrvi alten einzigen Kii stellt, um das Hei die allein in der G zu thun. In der tuf dem Tische st im nu stand dm Großmutter, die war, verletzte sich deutend. Schon gräßlichen Brandl L n- Nidda, 26 ®vinuöM eine aus Versammlung 'rage der Leher die Redakteurfragi 3tlt Zwischen der fammlung der Enl Undeslehrerverein -w ^Nbottn beh üorn W. A«: LK >ch°" betfit,.. 1 "liletetÄ tjn,e i ttnnj

i'?5 9=5 * i l ?!t°

KL dles-g